Salzburg24.at » Lungau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Tue, 03 Mar 2015 04:32:59 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 AK erstreitet 22 Millionen Euro für Arbeitnehmer http://www.salzburg24.at/ak-erstreitet-22-millionen-euro-fuer-arbeitnehmer/4252688 http://www.salzburg24.at/ak-erstreitet-22-millionen-euro-fuer-arbeitnehmer/4252688#comments Mon, 02 Mar 2015 16:48:53 +0000 http://4252688

Die Vertretung der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in Salzburg ist Kernaufgabe der Arbeiterkammer. Was die Arbeitsrechts-Beratung der AK hier in der Stadt Salzburg und den Bezirken leistet, spricht für sich: 2014 wurde fast 80.000 Mal persönlich, telefonisch und per Mail beraten. Etwa 15.000 Mal kamen Betroffene direkt in die AK vor Ort. Den Löwenanteil machte die telefonische Hilfe aus: Über 62.000 Beratungen. Per E-Mail kamen im vergangenen Jahr knapp 2.000 Anfragen. "Dieser Bereich wächst am stärksten. Die Probleme werden immer komplexer. Teilweise sind Bündel an Dokumenten angehängt. Bei einfachen Fragen informieren sich viele Arbeitnehmer schon selbst über die AK-Webseite oder Broschüren. Wird es diffizil, sind unsere Juristen wichtiger denn je", weiß Abteilungsleiter Heimo Typplt.

Salzburger leisten 22 Mio. Überstunden jährlich

"Vertreter der Wirtschaft und Industrie rufen wieder verstärkt nach weniger Regeln und mehr Flexibilität. Viele Arbeitnehmerrechte sind ihnen ein Dorn im Auge", sagt AK-Präsident Siegfried Pichler. Dabei werden sie schon jetzt oft nicht eingehalten. Das führt unter anderem zu psychischem Druck. 30 Prozent aller Arbeitnehmer sind diesbezüglich belastet – vor allem Beschäftigte, die nicht in einer Führungsposition sind. „Das ist auch für unsere Berater eine Herausforderung“, sagt Heimo Typplt. Die Ursachen: Zeitdruck, monotone Arbeit, unsichere Zukunft. „Es braucht deshalb vor allem einen Ausbau und teils eine bessere Abstimmung der Rechtssicherheit für Arbeitnehmer. Wünschen wie dem zwölf Stunden Tag erteilen wir eine klare Absage. Wird das ausgereizt, sind psychische Ausfälle und das Unfallrisiko vielfach erhöht. Das schadet Arbeitnehmern und Wirtschaft", so der AK-Präsident. Salzburgs Arbeitnehmer leisten schon jetzt rund 22 Millionen Überstunden pro Jahr, jede vierte unbezahlt – die betreffenden Unternehmer ersparen sich so auf unfaire Weise 70 bis 100 Millionen Euro.

Arbeiterkammer führte knapp 1.000 Verfahren

Außergerichtlich erkämpfte die AK-Rechtsberatung 1.038.764 Euro durch Interventionen. Ging es vor Gericht, war die AK der Garant dafür, dass die Mitgliedert zu ihrem Recht kommen. 952 Verfahren wurden 2014 geführt, die meisten davon gewonnen, oder es kam zu einem für die Arbeitnehmer günstigen Vergleich. Den Betroffenen brachte das 3,5 Millionen Euro. Verloren hat die AK nur 29 Fälle – das sind nicht einmal drei Prozent.

Auch wenn 2014 keine großen Unternehmen in den Konkurs rutschten, kamen doch viele kleine und mittlere Unternehmen in eine finanzielle Schieflage. 9,3 Millionen Euro wurden von der AK beim Insolvenzentgeltsicherungsfonds im Sinne der betroffenen Mitarbeiter geltend gemacht.

Direkt in die Wirtschaft zurück fließen die Steuergutschriften, die Salzburger im Rahmen des Steuerlöschers und der AK-Lohnsteuerberatung beim Finanzministerium geltend machen. Über 12.000 Mal wurde bezüglich der Arbeitnehmerveranlagung beraten. 7,9 Millionen Euro kamen dabei heraus – rund 650 Euro pro Beratung. "Alle Bereiche der AK-Rechtsabteilung haben fast 22 Millionen Euro für die Menschen im Bundesland herausgeholt", so Heimo Typplt.

Diese Themen bewegen aktuell besonders:

  • Immer mehr Arbeitgeber drängen auf eine Einvernehmliche Auflösung, zum Beispiel bei Krankenständen – und stellen dann mitunter später wieder ein. In einem Fall besuchte ein Chef den Mitarbeiter nicht für gute Wünsche vor einer Mandeloperation, sondern mit einer Einvernehmlichen Auflösung zum Unterschreiben. Dazu die (nur) mündliche Zusage einer Wiedereinstellung nach der Genesung. Der Arbeitnehmer habe ja keinen Nachteil, weil er Krankengeld erhalte. So wurde das Entgeltfortzahlungsrisiko vollständig auf den Krankenversicherer übertragen. Die AK klagte. Das Gericht erklärte das Vorgehen des Unternehmers für nichtig. Das an und für sich gute Instrument wird so ad absurdum geführt. Immerhin jedes vierte Dienstverhältnis wird bereits einvernehmlich aufgelöst. Die „Einvernehmliche“ schafft prinzipiell mehr Flexibilität, was den Zeitpunkt des Endes eines Dienstverhältnisses betrifft. In Wahrheit umgehen manche Arbeitgeber mit dem oben erwähnten oder einem ähnlichen Vorgehen aber vor allem ihre Pflicht, das Entgelt fortzuzahlen. Stattdessen muss die Krankenkasse einspringen: Dem Betroffenen steht dann in der Regel weniger Geld zu – und die Versicherungsgemeinschaft brennt, nicht der unlauter agierende Betrieb. "Gäbe es wieder einen Fonds zum Fortzahlen des Entgelts – er wurde im Jahr 2000 abgeschafft – dann wäre gar kein Anreiz mehr für die Arbeitgeber da, sich um diesen Beitrag zu drücken", so Siegfried Pichler. Und: "Es muss wie im Konsumentenschutz ein Rücktrittsrecht von einvernehmlichen Auflösungen geben, wenn ein Arbeitnehmer zum Beispiel im Krankenbett überrumpelt wird!"
  • Viele Fälle in der AK-Rechtsberatung drehen sich auch um die so genannte Auflösungsabgabe. Der Dienstgeber muss bei Auflösung eines Dienstverhältnisses zahlen: 2015 sind das 118 Euro. So soll vor allem kurzfristiges an- und abmelden bei der Sozialversicherung verhindert werden. Viele Dienstgeber wälzen diesen Betrag auf ihre Arbeitnehmer ab – gerade bei einvernehmlichen Auflösungen. Auch die "Kündigung unter Verzicht auf die Kündigungsfrist" ist in diesem Fahrwasser im Kommen. Nicht zuletzt werden durch die Regelung immer mehr Dienstverträge auf ein halbes Jahr befristet, denn dann fällt die Gebühr nicht an. Eine Ausnahme, die der Tourismus für seine Saisonniers in das Gesetz hineinreklamiert hat. Ein Chef ließ zum Beispiel  alle seine Mitarbeiter nach Einführung des Gesetzes zur Auflösungsabgabe nachträglich einen entsprechenden Zusatz zum Dienstvertrag unterschreiben, dass alle jetzt auf ein halbes Jahr befristet seien. "Wäre die Auflösungsabgabe für längstens vier Wochen direkt an die vom AMS bezahlte Arbeitslosenunterstützung gekoppelt, dann würden diese Probleme aufhören: Löst nämlich der Arbeitnehmer auf, fällt sie überhaupt nicht an, weil er in diesem Fall auch für vier Wochen keinen Anspruch auf Arbeitslosengeld hat. Auch einer „Einvernehmlichen“ entfiele sie, wenn der Arbeitnehmer sofort einen neuen Job hat. Das Gesetz könnte so sehr vereinfacht werden. Die Abgabe käme genau dem Bereich zu, für den sie gedacht ist: Aktive Arbeitsmarktpolitik für gekündigte Arbeitnehmer", schlägt Heimo Typplt vor.
  • Immer häufiger gibt es Probleme mit SMS-Nachrichten. Dienstnehmer kommunizieren mit ihren Chefs per Short Message – und verwenden dort den vom Freundeskreis gewohnten lockeren Umgangston oder verschicken ohne viel nachzudenken einige Zeilen. Das führt zunehmend zu rechtlichen Problemen. Beim persönlichen Gespräch passiert das seltener, weil man von Angesicht zu Angesicht vorsichtiger beim Formulieren ist.
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Arbeitslosigkeit im Februar wieder gestiegen http://www.salzburg24.at/arbeitslosigkeit-im-februar-wieder-gestiegen/apa-s24_1322583374 http://www.salzburg24.at/arbeitslosigkeit-im-februar-wieder-gestiegen/apa-s24_1322583374#comments Mon, 02 Mar 2015 09:34:00 +0000 http://4251891

Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren im Februar österreichweit um 5,8 Prozent mehr Personen ohne Job. Die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen und Schulungsteilnehmer lag bei 466.226 Personen. So waren laut vorläufigen Daten des Arbeitsmarktservice (AMS) 397.589 Arbeitslose vorgemerkt, ein Plus von 11,4 Prozent zum Vorjahresmonat. Die Zahl der Schulungsteilnehmer hingegen sank um 18,4 Prozent auf 68.637 Personen.

Überdurchschnittlich stark vom Zuwachs der Arbeitslosigkeit betroffen waren erneut Ausländer (+20,5 Prozent), Ältere ab 50 Jahren (+14,6 Prozent) und Behinderte Personen (+15,4 Prozent). Im Vergleich günstiger entwickelte sich die Lage bei Jugendlichen (15 bis 24 Jahre), hier war nur ein Zuwachs um 6,8 Prozent zu verzeichnen.

Anhang

Nach Bundesländern betrachtet stieg die Zahl der Arbeitslosen in allen neun Bundesländern. Der stärkste Zuwachs war in Wien zu verzeichnen mit 20,4 Prozent, gefolgt von Salzburg mit 12,4 Prozent - der geringste in Kärnten mit 1,3 Prozent und dem Burgenland mit 3,5 Prozent. Demgegenüber gingen die Schulungsteilnahmen auch in der Bundeshauptstadt mit 29,3 Prozent am stärksten zurück, am geringsten war der Rückgang in Tirol mit 2,1 Prozent. Die meisten offenen Stellen wurden in Oberösterreich (5.848) und in Wien (4.496) gemeldet.

Arbeitslosenquote in Salzburg stieg auf 6,5 Prozent

In Salzburg waren Ende Februar 17.251 Personen als arbeitslos vorgemerkt. Das sind um 1.902 Personen oder 12,4 Prozent mehr als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres, teilte das AMS Salzburg am Montag mit. Damit liegt der Zuwachs in Salzburg über dem bundesweiten Schnitt von plus 11,4 Prozent. Die Arbeitslosenquote beträgt 6,5 Prozent. Damit musste Salzburg den Bestwert an Vorarlberg (6,3 Prozent) abtreten.

Regional streuen sich die stärksten Zuwächse über den nördlichen Zentralraum (Tennengau: +15,2 Prozent, Stadt Salzburg: +14 Prozent, Flachgau: +12,1 Prozent) und den Pinzgau (+12,6 Prozent). Deutlich geringer hat die Arbeitslosigkeit im Pongau (+8,5 Prozent) und im Lungau (+6,8 Prozent) zugenommen.

Kälterer Winter sorgt für Arbeitslosigkeit am Bau

„Nach einem günstigeren Verlauf im Jänner entspricht die Entwicklung im Februar wieder jener des auslaufenden Jahres 2014“, so Siegfried Steinlechner, Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Salzburg. Der im Vergleich zum Vorjahr strengere Winter äußert sich auch in einer deutlichen Zunahme der Arbeitslosigkeit am Bau. Mit 4.367 Personen entstammt derzeit jeder vierte Arbeitslose dem Bauwesen, das ist ein Plus von 16,5 Prozent.

Davon beeinflusst, ist die Arbeitslosenzahl bei Männern (11.809 Personen) mehr als doppelt so hoch als bei Frauen (5.442 Personen), der Zuwachs bei männlichen Arbeitslosen (+14,5 Prozent) ebenfalls weit höher als bei arbeitslosen Frauen (+8,1 Prozent).

Auch der Anstieg der Jugendarbeitslosigkeit bis 24 Jahre (+12 Prozent) ist von der Bauarbeitslosigkeit beeinflusst. Dagegen setzte sich bei der Altersgruppe ab 50 Jahre mit einem Plus von 17,3 Prozent der Trend überproportionaler Zuwächse fort. Weiterhin massive Anstiege verzeichnet die Langzeitarbeitslosigkeit über ein Jahr, die sich mit einem Plus von 119,1 Prozent mehr als verdoppelt hat.

Neben dem Bauwesen verzeichnet auch die Sparte der Wirtschaftsdienstleistungen – hierher gehört vor allem die Arbeitskräfteüberlassung und die Gebäudebetreuung – ein überproportionales Plus an Arbeitslosigkeit im Ausmaß von 14,9 Prozent. Etwas unter dem Schnitt liegt der Zuwachs im Handel (+12,1 Prozent). In geringerem Ausmaß ist die Arbeitslosigkeit in der Warenherstellung (+10,2 Prozent) und im Hotel- und Gastgewerbe (+7,9 Prozent) gestiegen.

(SALZBURG24/APA)

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Wetter bleibt unbeständig: Es wird wieder kälter http://www.salzburg24.at/wetter-bleibt-unbestaendig-es-wird-wieder-kaelter/4251234 http://www.salzburg24.at/wetter-bleibt-unbestaendig-es-wird-wieder-kaelter/4251234#comments Sun, 01 Mar 2015 14:21:36 +0000 http://4251234 Auch die Schneefallgrenze sinkt teilweise unter 1.000 Meter Seehöhe.

Dichte Wolken am Montag

Am Montag ziehen den ganzen Tag verbreitet teils dichte Wolken durch und es regnet - vor allem im Westen auch recht kräftig. Am wenigsten regnet es im Osten und Süden, hier lockern die Wolken zeitweise auf. Gegen Abend beruhigt sich das Wetter ein wenig, der Regen klingt großteils ab und die Wolken lockern mehr und mehr auf. Nur im Westen und an der Alpennordseite bleibt es weiterhin bedeckt und es regnet weiterhin. Die Schneefallgrenze sinkt von anfangs 1.000 bis 1.500 Meter auf 600 bis 1.000 Meter am Abend. Der Wind frischt im Westen bereits am Vormittag stürmisch auf, ansonsten bleibt es noch bei mäßigem Wind, am Nachmittag wird es auch im Norden und Osten recht windig. Die Temperaturen bewegen sich in der Früh zwischen minus ein und plus fünf Grad, tagsüber werden sechs bis 13 Grad erreicht.

Regen am Dienstag

Am Dienstag gibt es im Westen, Südwesten und am Alpennordrand einige Wolken und es muss auch mit dem einen oder anderen Schauer gerechnet werden. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 400 und 1.100 Metern. Im Osten und Norden hingegen verläuft der Tag meist freundlich und es gibt auch längere sonnige Abschnitte. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus westlichen Richtungen. Die Temperaturen steigen von Frühwerten zwischen minus vier Grad und plus vier Grad, auf Höchstwerte von fünf bis elf Grad.

Mittwoch bringt lebhaften Wind

Am Mittwoch wechseln bereits ab den Morgenstunden kurze sonnige Abschnitte und dichte Wolken einander ab, im Westen und Norden gehen Regen- und Schneeschauer nieder. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen 400 und 900 Metern Seehöhe. Im Tagesverlauf verlagert sich der Niederschlagsschwerpunkt allerdings mit der Bildung eines Italientiefs in den Süden. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus West, nur im Süden ist es schwach windig. Frühtemperaturen je nach Wind minus vier bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen drei bis elf Grad.

Nächste Störung ab Donnerstag

Am Donnerstag verliert das Italientief den Einfluss auf Österreich rasch und lässt nur noch Restbewölkung im Süden und Südosten zurück. Von Nordwesten her nähert sich jedoch bereits wieder die nächste Störungszone mit einer erhöhten Schauertätigkeit an der Alpennordseite sowie im Norden und Osten. Schneefallgrenze im Westen in tiefen Lagen, sonst zwischen 400 und 700 Metern Seehöhe. Zunehmend lebhafter Nordwestwind. Frühtemperaturen minus fünf bis plus drei Grad, Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost null bis sieben Grad.

Schnee bis in die Tieflagen

Am Freitag schneit es an der Alpennordseite vom Tiroler Unterland bis ins Mariazellerland oft anhaltend. Weiter im Norden und Osten gehen nur einzelne Schnee- und Schneeregenschauer nieder. Die Schneefallgrenze liegt dabei zwischen tiefen Lagen und 600 Metern Seehöhe. Freundlich und sonnig ist es im Süden. Mäßiger bis lebhafter West- bis Nordwestwind. Frühtemperaturen minus fünf bis plus zwei Grad, Tageshöchsttemperaturen minus ein bis plus sieben Grad.

(APA)

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Schwere Skiunfälle in Obertauern: Drei Verletzte http://www.salzburg24.at/schwere-skiunfaelle-in-obertauern-drei-verletzte/4250070 http://www.salzburg24.at/schwere-skiunfaelle-in-obertauern-drei-verletzte/4250070#comments Fri, 27 Feb 2015 16:11:48 +0000 http://4250070

Gleich drei Skiunfälle forderten am Freitag in Obertauern mehrere Verletzte. Eine Person erlitt Rippenbrüche und ein 38-Jähriger musste mit dem Hubschrauber abtransportiert werden, berichtete die Polizei.

Erst gerammt, dann liegengelassen

Ein 38-jähriger Skifahrer aus Deutschland wurde bei der Schönalmbahn gerammt und musste mit Verletzungen unbestimmten Grades per Hubschrauber in das Krankenhaus gebracht werden. Der Unfallverursacher fuhr einfach weiter und wurde bisher nicht ausfindig gemacht.

Skicrash in Obertauern

Auf der Plattenkarabfahrt stieß ein 16-jähriger Schifahrer aus Kärnten mit einem 24-jährigen Schifahrer aus Oberösterreich zusammen. Der 24-Jährige wurde im Gesicht, an der Schulter und an den Rippen verletzt.

Rippenbrüche bei Crash mit Mädchen

Ein 51-jähriger Schifahrer aus Slowenien stieß auf der Zehnerkarabfahrt mit einem Mädchen zusammen. Die Zweitbeteiligte setzte die Fahrt fort. Der Slowene erlitt Rippenbrüche.

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Reihe von Diebstählen in Salzburg http://www.salzburg24.at/reihe-von-diebstaehlen-in-salzburg/4248099 http://www.salzburg24.at/reihe-von-diebstaehlen-in-salzburg/4248099#comments Thu, 26 Feb 2015 08:52:51 +0000 http://4248099

Einbrüche, geknackte Autos und ein naiver Ladendieb: Am Mittwoch gab es im Bundesland Salzburg eine Reihe von Einbrüchen und Diebstählen.

Tresor in Saalfelden erbeutet

Eine Werkstatt haben Diebe in Saalfelden (Pinzgau) geknackt. Dort haben sie einen Tresor samt Bargeld erbeutet. Auch eine Wechselgeldkasse mit Münzgeld konnten sie erbeuten. Die Höhe des Sachschadens steht noch nicht fest.

Mauterndorf: Bargeld aus Gastronomie geklaut

Drei unbekannte Männer haben aus einem Gastronomiebetrieb in Mauterndorf (Lungau) einen dreistelligen Bargeldbetrag gestohlen. Die Gastwirtin hatte die drei ihr nicht bekannten Männer angesprochen – daraufhin ergriffen sie die Flucht.

Autos in der Stadt geknackt

Zwei Autos wurden in der Stadt Salzburg aufgebrochen, bei beiden wurden die Seitenscheiben eingeschlagen. In der Elisabeth-Vorstadt wurde aus einem Wagen ein Rucksack gestohlen, an der Itzlinger Hauptstraße wurde ein Smartphone mitgenommen.

Skurriler Werkzeugdieb in Hallein

Ein 23-jähriger Dieb wollte in Hallein (Tennengau) eine Akkubohrmaschine samt Zubehör mitgehen lassen. Er hatte das Werkzeug in seiner Jacke versteckt. Den Angestellten ist das aufgefallen, er wurde angezeigt.

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Wetter-Bilanz: Winter war viel zu warm http://www.salzburg24.at/wetter-bilanz-winter-war-viel-zu-warm/4247019 http://www.salzburg24.at/wetter-bilanz-winter-war-viel-zu-warm/4247019#comments Wed, 25 Feb 2015 09:47:08 +0000 http://4247019

Die milde und schneearme Witterung aus dem Herbst zog sich bis nach Weihnachten. „Erst am zweiten Weihnachtsfeiertag wurde es verbreitet winterlich, kurz danach folgte bereits die kälteste Nacht des Winters (29.12.)“, erklärt Clemens Teutsch-Zumtobel von der Wetterdienststelle UBIMET.

21,2 Grad in Golling

Nach dem in Summe milden Dezember folgte ein noch milderer Jänner. „Besonders Anfang des zweiten Jännerdrittels war es regelrecht frühlingshaft mit 21,7 Grad in Graz“, so der Meteorologe. In Golling im Tennengau hatte es 21,1 Grad.

Nach dem massiven Tauwetter unternahm der Winter noch einen weiteren, aber nur kurzen Anlauf. In den kalten Wochen bis etwa Mitte Februar erreichten die Schneehöhen in den bewohnten Gebieten ihr Maximum. Teutsch-Zumtobel: „Im Vergleich zum letzten Winter, dem zweitwärmsten aller Zeiten, ist der aktuelle Februar von den Temperaturen her ausgeglichen und somit wird sich der Winter 2014/15 summa summarum auch weit dahinter einreihen.“

Am nassesten im Nordstau

Die gänzliche andere Charakteristik lässt sich auch anhand der Niederschlagssummen und -verteilung ablesen. „Anstelle der Italientiefs hatten in diesem Winter mehr atlantische Tiefdruckgebiete ihre Finger im Spiel“, erklärt der Wetterexperte. „Vom Bregenzerwald bis zur Eisenwurzen fielen in knapp drei Monaten 280 bis 400 Liter pro Quadratmeter, das entspricht in etwa dem Durchschnitt.“ Zu trocken war es vor allem in manchen inneralpinen Lagen, wie im Tiroler Oberland, in Osttirol oder im Ennstal, aber auch vom oberösterreichischen Zentralraum bis ins Weinviertel. Vor allem im Nordosten kamen nur zwischen 30 und 60 Liter pro Quadratmeter zusammen. „Im Süden war dieser Winter durch das Ausbleiben der Italientiefs das genaue Gegenteil von nass, Graz war die trockenste Landeshauptstadt.“

Schlechter Schneedeckenaufbau

In den Tälern der niederschlagsreichsten Regionen war die Schneedecke Anfang Februar maximal zwischen 50 und 80 Zentimeter dick. „Für Schneelöcher in den Nordalpen wie Kössen, Hochfilzen, Lofer oder Bad Ischl sind das aber lediglich Durchschnittswerte“, sagt Teutsch-Zumtobel. Bei den Landeshauptstädten hatte Bregenz mit 65 Zentimetern zu Silvester die Nase vorn, in Summe lag am Bodensee – abseits der Gebirgsregionen – auch am längsten Schnee, sogar länger als im Mittel. Trotz der oft geringen Schneemengen war die Lawinensituation meistens heikel. „Der wenige Schnee fiel meistens in Kombination mit starkem bis stürmischem Wind, der oft schlechte Schneedeckenaufbau zog sich somit durch den gesamten Winter.“ Erst in der ruhigen und trockenen Wetterphase im zweiten Februardrittel verfestigten und stabilisierten sich die Schneeschichten.

Extremwerte in Österreich:

Höchste Temperaturen (Bundesland, Seehöhe, Tag)

21,7 Grad Graz Straßgang (St, 355 m, 10.1.), Obervellach (K, 808 m, 10.1.)

21,1 Grad Golling (S, 491 m, 10.1.)

21,0 Grad Graz Universität (St, 366 m, 10.1.)

 

Tiefste Temperaturen (Bundesland, Seehöhe, Tag)

-21,4 Grad Tannheim (T, 1101 m, 29.12.)

-19,4 Grad Ehrwald (T, 994 m, 29.12.)

-19,1 Grad Seefeld (T, 1182 m, 29.12.)

 

Nasseste Orte (Summe 1.12. - 25.2.)

405 l/m² Sulzberg (V, 1015 m)

364 l/m² Schröcken (V, 1260 m)

349 l/m² Alberschwende (V, 721 m)

 

Schneereichste Orte (Bundesland, Seehöhe, Tag)

137 cm Schröcken (V, 1260 m, 2.2.)

104 cm Warth (V, 1475 m, 2.2.)

82 ­cm Kössen (T, 589 m, 2.2.)

 

Sonnigste Orte (Sonnenstundensumme 1.12. - 25.2.)

387 Stunden Brunnenkogel (T, 3440 m)

377 Stunden Kanzelhöhe (K, 1526 m)

343 Stunden Villacher Alpe (K, 2164 m)

 

Sonnigste Orte (Sonnenstundensumme 1.12. - 25.2.)

316 Stunden Neumarkt (St, 870 m)

309 Stunden Mariapfarr (S, 1151 m)

304 Stunden Weissensee (K, 945 m), Fresach (K, 681 m)

 

Größte Windspitzen in den Tallagen (Bundesland, Seehöhe, Tag)

148 km/h Bad Vöslau (NÖ, 233 m, 10.1.)

119 km/h Wien-Unterlaa (W, 201 m, 10.1.)

115 km/h Seckau (St, 845 m, 10.1.)

 

Größte Windspitzen im Gebirge (Bundesland, Seehöhe, Tag)

187 km/h Feuerkogel (OÖ, 1618 m, 10.1.)

155 km/h Jauerling (NÖ, 952 m, 9.1.)

148 km/h Patscherkofel (T, 2247 m, 16.1.)

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Universitätenkonferenz droht mit Aus für Studienfächer http://www.salzburg24.at/universitaetenkonferenz-droht-mit-aus-fuer-studienfaecher/apa-s24_1422513464 http://www.salzburg24.at/universitaetenkonferenz-droht-mit-aus-fuer-studienfaecher/apa-s24_1422513464#comments Tue, 24 Feb 2015 19:54:00 +0000 http://4246581

Die Rektoren befürchten ja, dass die durch das neue Arbeitszeitgesetz entstehenden Mehrkosten die Uni-Budgets berühren werden. Ein Großteil des Budget-Plus von 615 Mio. Euro für die Jahre 2016 bis 2018 könnte für die Ärzte aufgewendet werden müssen, so die Sorge.

Schmidinger ortet "immenses Problem"

Dies sei erst seit Dezember ein Thema - "und seitdem habe ich keinen Augenblick ausgelassen zu sagen, dass dies ein immenses Problem ist", so Schmidinger zur "Presse" (Mittwoch-Ausgabe). Wie die Universitäten mit allfälligen Budget-Einschnitten umgehen werden, sei zwar jeder Uni selbst überlassen. "Aber wenn nachhaltig eingespart werden soll, kann es nur bei Personal und Gebäuden sein", so Schmidinger.

Fächer an Uni Salzburg streichen

Als Rektor der Uni Salzburg würde er etwa bei Neuberufungen zurückhaltend sein - und auch über Fächerstreichungen nachdenken: "Und dann werden wir genau hinsehen müssen, ob wir uns Studienrichtungen, bei denen die Nachfrage sehr gering ist, wirklich in Zukunft noch leisten können." Es sei "natürlich" eine Überlegung, "Orchideenfächer" einzustellen, sagte er auf eine entsprechende Frage. Grundsätzlich müsse man sich aber auch unabhängig vom Sparzwang überlegen, ob man jene Fächer, wo die Nachfrage sehr gering ist, auf Dauer finanzieren könne, sagte er.

Gute Gesprächsbasis mit Mitterlehner

Gleichzeitig betonte Schmidinger, man habe eine "sehr gute Gesprächsbasis" mit Wissenschaftsminister Reinhold Mitterlehner. Das zeige sich auch darin, dass der ÖVP-Chef kommende Woche ins Plenum der Universitätenkonferenz kommen wird.

(APA)

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Armutskonferenz Salzburg: Erbschafts- und Vermögenssteuer gefordert http://www.salzburg24.at/armutskonferenz-salzburg-erbschafts-und-vermoegenssteuer-gefordert/4246339 http://www.salzburg24.at/armutskonferenz-salzburg-erbschafts-und-vermoegenssteuer-gefordert/4246339#comments Tue, 24 Feb 2015 16:14:51 +0000 http://4246339 Die in Österreich geborene Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlerin betonte, dies sei das wichtigste Instrument der dringend nötigen Umverteilung von oben nach unten. "Ich möchte diese These mit Aristoteles untermauern, der gesagt hat, dass ein Staat ein Problem habe, wenn die Einkommensschere mehr als eins zu fünf beträgt. In diesem Fall müssten die Reichen die Armen heiraten und die Mitgift bezahlen, damit der nötige Ausgleich geschaffen wird."

Gesellschaft hat ein Problem

Die Politik müsse sich verdeutlichen, dass Kriege und Unruhen so gut wie immer Folgen sozialer Ungleichheit sind. "Die Bombe, auf der wir sitzen, tickt bereits heftig." Für Unger ist Erben der Inbegriff von Einkommen ohne Arbeit, was die Ungleichheit in der Vermögensverteilung steigere. "Wenn Heiraten und Erben erfolgreicher ist als Arbeiten, dann hat die Gesellschaft ein Problem."

Vermögen sollen besteuert werden

Auch Vermögen zu besteuern sei unumgänglich, wenn man - so wie die EU es als Ziel bis 2020 formuliert hat - das Heer der Armen in den Mitgliedsstaaten von 122 wenigstens auf 100 Millionen Menschen verringern wolle. "Das Geld ist ja da, nie gab es höhere Bruttonationalprodukte. Wir müssen nur Steuerlöcher stopfen, Kapitaldaten transparent machen, die Geldwäsche unterbinden und kriminelle Gelder unter Kontrolle bringen, dann stehen Hunderte Milliarden bereit, und die Wohlfahrtsleistungen sind samt und sonders problemlos finanzierbar."

Mindestsicherungsstandards gefordert

Europaweit sei die Einführung von national unterschiedlichen Mindestsicherungsstandards notwendig, und zwar in einem Ausmaß, dass jeder Betroffene von der Mindestsicherung auch leben kann. Dies sei so gut wie nie der Fall. Zudem müsse der Staat in Dienstleistungen wie Beratung, Betreuung und Bildung investieren. "Wer sich in Deutschland als allein stehende Frau den Luxus leistet, zwei Kinder zu haben, verliert 40 Prozent seiner Pension. Das ist absolut inakzeptabel."

"Armut selten selbst verschuldet"

Unger brach eine Lanze für das österreichischen Konzept vom Sozialstaat: "Armut ist selten selbst verschuldet, sie ist gemacht. Wenn die Sozialleistungen in Österreich wegfallen würden, dann würde die Zahl der armen beziehungsweise armutsgefährdeten Österreicher sprunghaft von 1,5 auf 3,7 Millionen Menschen steigen."

Wer löst Armutsproblem?

Die Forscherin für Schwarzgeld, Steuerhinterziehung und Geldwäsche (Uni Utrecht) sowie Mindestlöhne und Armutsbekämpfung (Uni Düsseldorf) traut der Politik die Lösung des Armutsproblems kaum noch zu. "Die gewählten Vertreter sind es nämlich nicht, die die Politik bestimmen, sondern Institutionen, Banken, EU-Gerichte, Konzerne und Lobbyisten. Und alle verstecken sich in einem Datennebel, in dem die Zahlen der Armut so lange verdreht werden, bis eh alles passt". Ungers Hoffnung ruht eher auf Einsicht sowie Aktionen der Zivilgesellschaften. "Vielleicht wird irgendwann verstanden, dass zahlungsunfähige Massen auch für das Geschäft schlecht sind. Und ich hoffe auf Protestbewegungen, die deutlich machen, dass Armut im reichsten Kontinent der Erde trotz aller nationalen Unterschiede unnötig und skandalös ist."

 

(APA)

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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-47/4244821 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-47/4244821#comments Tue, 24 Feb 2015 14:38:16 +0000 http://4244821

The Tiger Lilies sind am Mittwoch im Salzburger Rockhouse zu Gast.

Reggae, Ragga und Dancehall gibt es am Freitag bei Yard Vibez im Republic zu hören.

Der 4. Salzburger Nachwuchs-Poetry-Slam geht am Samstag in der ARGEkultur über die Bühne.

 

25. Februar:

 

26. Februar:

 

27. Februar:

 

28. Februar:

 

01. März:

 

02. März:

 

03. März:

 

 

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Probeführerschein: Mit 113 km/h durch Ortsgebiet http://www.salzburg24.at/probefuehrerschein-mit-113-kmh-durch-ortsgebiet/4246247 http://www.salzburg24.at/probefuehrerschein-mit-113-kmh-durch-ortsgebiet/4246247#comments Tue, 24 Feb 2015 13:36:50 +0000 http://4246247

Bei Geschwindigkeitsmessungen im Bezirk Tamsweg wurde am Montag bei einem Probeführerscheinbesitzer im Bereich Tweng eine Geschwindigkeit von 113 km/h gemessen. Erlaubt sind dort 50 km/h, informierte die Polizei. Dem 19-Jährigen wurde der Probeführerschein an Ort und Stelle abgenommen, er wird angezeigt.

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Serieneinbrecher gefasst: Mehr als 300.000 Euro Schaden http://www.salzburg24.at/serieneinbrecher-gefasst-mehr-als-300-000-euro-schaden/4246090 http://www.salzburg24.at/serieneinbrecher-gefasst-mehr-als-300-000-euro-schaden/4246090#comments Tue, 24 Feb 2015 12:27:56 +0000 http://4246090
Der 28-Jährige wurde von der Staatsanwaltschaft Graz mit einem europaweiten Haftbefehl gesucht. Wie die Zielfahnder des Landeskriminalamtes Wien dem Mann nun genau auf die Spur kamen, wurde nicht bekanntgegeben. Der Verdächtige wurde jedenfalls gegen 11.45 Uhr in einer Wohnung in der Gußriegelstraße festgenommen und befindet sich in Haft. Er war in Wien-Favoriten offenbar bei einer Bekannten untergetaucht.

Juweliereinbruch im Lungau

Der Schwerpunkt der Vorwürfe liegt im Bundesland Salzburg. Der Einbruch bei dem Juwelier in St. Michael im Lungau wurde in der Nacht auf 3. September 2013 verübt, sagte Polizeisprecher Thomas Keiblinger mit. Da weitere Einbrüche in Wohnhäuser und Geschäfte in Österreich, die dem Beschuldigten angelastet werden, bis zu viereinhalb Jahre zurückliegen, könnten noch weitere Fälle hinzukommen.

 

(APA)

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Zwölf Millionen Euro für Krankenhaus Tamsweg http://www.salzburg24.at/zwoelf-millionen-euro-fuer-krankenhaus-tamsweg/4245614 http://www.salzburg24.at/zwoelf-millionen-euro-fuer-krankenhaus-tamsweg/4245614#comments Tue, 24 Feb 2015 07:48:51 +0000 http://4245614

"Hintergrund ist, dass eine Ist-Analyse im Hinblick auf die Gesundheitsreform des Bundes und die neuen Gesetze ergeben hat, dass das Krankenhaus Tamsweg nur weiterbestehen kann, wenn notwendige Reformen rasch umgesetzt werden und das Spital in die SALK eingebunden wird", erklärte Gesundheits- und Spitalsreferent Christian Stöckl am Montag anlässlich der Bürgerinnen- und Bürger-Information über die notwendigen Veränderungen im Krankenhaus Tamsweg.

Bereits im Herbst wurden die Mitarbeiter über die weiteren Pläne informiert. Nunmehr gehe es laut Stöckl um die Umsetzung des angedachten Konzepts. Der schlechte bauliche Zustand des Gebäudes, die fehlenden Fallzahlen, die Umsetzung des neuen Arbeitszeitgesetzes, das den bereits vorhandenen Mangel an Ärzten extrem verschärfen wird, sowie die hohen Kosten des Betriebes seien die wichtigsten Punkte, so Stöckl.

Diese Abteilungen bleiben erhalten

Die zentralen Vorgaben für die Umsetzung des Konzeptes sind der Erhalt des Krankenhauses mit Innerer Medizin, Chirurgie, Unfallchirurgie, Anästhesie, Geburtshilfe (Rechtsform noch unklar), Geriatrie, Palliativ und IMCU (Intermediate Care Unit, eine zentrale internistische Überwachungsstation), Sicherung der Notarztversorgung, Bettenreduktion auf die zur medizinischen Grundversorgung notwendige Zahl sowie keine Entlassungen.

Ärzte bewerben sich im Krankenhaus Tamsweg

"Mit 1. Jänner 2016 soll das Krankenhaus Tamsweg als weiterhin eigenständiges Krankenhaus in die SALK integriert werden", betonte Stöckl. "Ich erwarte mir von der Einbindung des Krankenhauses Tamsweg in die SALK eine langfristige Absicherung des Standortes im Lungau, die Gewährleistung der medizinischen Grundversorgung sowie eine deutliche Verbesserung der ärztlichen und pflegerischen Personalsituation. Nachdem bekannt wurde, dass es für das Krankenhaus Tamsweg ein zukunftsfähiges Konzept und eine Absicherung des Standortes gibt, haben sich bereits sieben Ärzte im Krankenhaus Tamsweg beworben. In den Jahren vorher gab es so gut wie keine Bewerbungen."

Sanierung bereits begonnen

Zudem wurde bereits vor wenigen Wochen mit der notwendigen baulichen Sanierung des Krankenhauses Tamsweg begonnen. "Bis ins Jahr 2016 werden bis zu 4,4 Millionen Euro investiert. In diesen Investitionskosten noch nicht enthalten sind die Sanierung der Trinkwasserleitungen und die bauliche Neugestaltung des Krankenhauses, die aus wirtschaftlichen und bautechnischen Gründen erst nach der endgültigen Neustrukturierung des Krankenhausgebäudes erfolgt. Die geschätzten Investitionskosten werden sich auf zirka zwölf Millionen Euro belaufen. Diese zum Erhalt des Hauses notwendige Sanierung und die Schaffung der Voraussetzungen für die ergänzenden Strukturen – wie Ambulanzen, Ordinationen und Pflegeeinrichtungen – werden zur Sicherung der Versorgung im laufenden Betrieb erfolgen und sich über mehrere Jahre erstrecken", so Stöckl.

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AK: 1,2 Millionen Euro für Salzburger erkämpft http://www.salzburg24.at/ak-12-millionen-euro-fuer-salzburger-erkaempft/4245200 http://www.salzburg24.at/ak-12-millionen-euro-fuer-salzburger-erkaempft/4245200#comments Mon, 23 Feb 2015 15:07:30 +0000 http://4245200

AK-Präsident Siegfried Pichler: „Unsere Berater tragen zu einem leistbaren Leben bei, weil sie dafür sorgen, dass die Menschen für ihr hart verdientes Geld auch etwas bekommen und nicht über den Tisch gezogen werden.“

AK will Salzburger vor Abzocke schützen

Salzburgs Konsumentinnen und Konsumenten vor Abzocke zu schützen und dafür zu sorgen, dass sie zu ihrem Recht kommen gehört ebenso zur Aufgabe der Arbeiterkammer wie für die Arbeitnehmer im Land einzutreten. Die Bilanz des AK-Konsumentenschutzes für das Jahr 2014 kann sich sehen lassen. 30.015 Mal wurde 2014 mit Rat und Tat geholfen. In knapp einem Drittel der Fälle im persönlichen Gespräch, ansonsten telefonisch oder per E-Mail. So kamen 12 Prozent mehr Beratungen zusammen als im Jahr 2013. "Dieser Anstieg zieht sich durch alle Bereiche. Wir konnten 2014 in 2.119 Fällen 1.176.500 Euro außergerichtlich für die Menschen im Bundesland erkämpfen", sagt die Leiterin der AK-Konsumentenberatung Angela Riegler.

Top-Themen: Wohnen und Telekommunikation

Die Top-Themen in der Konsumentenberatung waren 2014 das Wohnrecht mit 6.700 Beratungen, der Telekommunikationsbereich mit knapp 4.400 Beratungen sowie sonstige Dienstleistungen mit 3.200 Beratungen. Geld, Versicherungen, Reisen, Internet-Abzocke, Heizen und Energie sowie Werbeveranstaltungen und Reisegewinne sind mit 1.000 bis 3.000 Beratungen jährlich ebenfalls stark nachgefragt.

Dauerbrenner: Reisen, Gewinnspiele, Handytarife

  • Auch jetzt im Februar sehr aktuell: Das Thema „online buchen“. Zurzeit planen viele ihren Urlaub für  2015. Im vergangenen Jahr gab es vor allem bei Onlinebuchungen Probleme mit Tippfehlern bei der Eingabe von Daten, versteckten Gebühren bei der Buchung und unvollständigen Buchungsbestätigungen. Auch Fluglinien versuchten sich um Ausgleichsleistungen zu drücken, die Kunden bei Verspätung und Annullierung von Flügen zustehen.
  • Ein weiterer trauriger Trend: Im Jahr 2014 gab es wieder mehr Massenaussendungen mit dubiosen Gewinnspielen. Im Wesentlichen ging es den unseriösen Betreibern darum, Konsumenten mit ungerechtfertigten Forderungen abzuzocken.
  • Auch am Handytarif-Sektor tat sich einiges. Leider nicht zum Guten. Vor allem bei so genannten Billigtarifen stiegen die Kosten überdurchschnittlich. Betreiberwechsel wurden für Kunden durch höhere Aktivierungsgebühren von nunmehr rund 70 Euro erschwert. Viele Konsumenten haben auch nach wie vor Probleme mit Abos, die man über die Handyrechnung bezahlt. Das Rücktrittsrecht für Konsumenten wurde zwar verbessert, aber die AK muss durch Interventionen nach wie vor erhebliche Summen für die Konsumenten "zurückholen".
  • Ein gesamtgesellschaftlicher Trend: Konsumentinnen und Konsumenten können sich oft nicht darauf verlassen, so einfach zu ihrem Recht zu kommen. Sie erhalten nicht, wofür sie gezahlt haben. Waren und Dienstleistungen werden mangelhaft erbracht, Vertragskündigungen nicht akzeptiert und überhöhte Preise verrechnet. Hier gibt es im Bereich Professionisten- und Handwerkerleistungen, bei Dating-Seiten und in Fitness- bzw. Wellness-Studios viele Anfragen.

Immer mehr Salzburger haben finanzielle Schwierigkeiten

Auffällig ist, dass sich die finanzielle Situation vieler Salzburger zunehmend verschärft. Immer mehr Menschen können trotz Zahlungsbereitschaft ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. "Sie können sich ihre Kreditraten nicht mehr leisten oder suchen bei uns Hilfe und Möglichkeiten, wie mit  überzogenen Konten umgegangen werden soll", sagt Angela Riegler. In solchen Fällen unterstützt die AK beim Abschluss sinnvoller und tragbarer Rückzahlungsvereinbarungen. Oft kann auch das Angebot einer Abschlagszahlung herausgeholt werden: Die Bank oder das Handelsunternehmen verzichtet auf weitere Forderungen, wenn man es schafft, einen bestimmten Betrag aufzubringen. Leider florieren in diesem Zusammenhang so genannte Finanzsanierer. Unseriöse Unternehmen machen sich die schwierige Situation mancher Menschen zu Nutze, indem sie scheinbar Kredite anbieten, aber nur einen Finanzsanierungsvertrag abschließen wollen. „Das bringt nichts außer zusätzlichen Gebühren und ist für Konsumenten nicht nur ungeeignet, sondern sinnlos!", so Riegler.

AK: Lebenserhaltungskosten steigen weiter

Dass Salzburg nach wie vor ein teures Pflaster ist zeigt nicht zuletzt der von der AK-Konsumentenberatung erhobene Warenkorb mit Markenprodukten: Lebensmittel waren 2014 im Schnitt um knapp 20 Prozent teurer als in Bayern. Reinigungsmittel knapp 47 Prozent und Körperpflege und Kosmetik gar um fast 63 Prozent. Greift man zum billigsten verfügbaren Produkt (keine Markenware), dann ergibt sich für einen Warenkorb mit knapp 60 Produkten des täglichen  Bedarfs ein Preisunterschied von rund elf Prozent zu Bayern. Mit plus 4,37 Prozent wurden Lebensmittel in Salzburg übrigens im Vergleich zum Herbst 2013 spürbar teurer. Der Verbraucherpreis-Index, der die allgemeine Teuerung abbildet, stieg nur um 1,6 Prozent (zwischen Frühjahr 2014 und Frühjahr 2013).

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Salzburger räumen beim Lotto Millionen ab http://www.salzburg24.at/salzburger-raeumen-beim-lotto-millionen-ab/4244851 http://www.salzburg24.at/salzburger-raeumen-beim-lotto-millionen-ab/4244851#comments Mon, 23 Feb 2015 12:23:04 +0000 http://4244851

Einem Spielteilnehmer aus Salzburg ist es als einzigem gelungen, die "sechs Richtigen" vom vergangenen Sonntag zu tippen. Er holte damit den Jackpot im Alleingang und erhält für seinen Solosechser mehr als zwei Millionen Euro. Er war gleich mit dem ersten von zwei auf einem Normalschein angekreuzten Tipps erfolgreich.

Beim Fünfer mit Zusatzzahl knackten zwei Spielteilnehmer den Jackpot. Ein Oberösterreicher und ein Salzburger kamen hier per Quicktipp zu jeweils rund 138.300 Euro.

Joker nicht geknackt

Beim Joker gab es am Sonntag keine Quittung mit der richtigen Zahlenkombination. Somit geht es am kommenden Mittwoch um einen Jackpot, und im Falle eines Sologewinns würde sich das "Ja" zum Joker mit rund 400.000 Euro zu Buche schlagen.

 

 

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So schützen sich Wintersportler vor Gefahren abseits der Piste http://www.salzburg24.at/so-schuetzen-sich-wintersportler-vor-gefahren-abseits-der-piste/4244854 http://www.salzburg24.at/so-schuetzen-sich-wintersportler-vor-gefahren-abseits-der-piste/4244854#comments Mon, 23 Feb 2015 12:15:01 +0000 http://4244854

"Solche Fälle wie am Wochenende passieren leider immer wieder“, erklärte Maria Riedler von der Bergrettung im Gespräch mit SALZBURG24. "Oft haben Tourengeher keine Ortskenntnisse und verirren sich." Karten und Tipps gibt es in Hotels und jeder Pension. Auch Apps fürs Handy und Tablet geben wertvolle Hinweise über Skigebiete und aktuelle Lawinenwarnungen.

Was macht man wann und wo?

"Wichtig ist, Bekannten Bescheid zu geben, wie, wann und wo man unterwegs ist", empfahl Riedler, "auch ein aufgeladenes Handy gehört zwingend zur Notfallausrüstung!" In dieser sollte außerdem unbedingt ein Lawinenverschüttetengerät, sowie Sonde und Schaufel sein. "Bestmöglich ist auch noch ein Biwak – also ein Zelt für die Nacht – in der Ausrüstung", informierte Riedler. Auch trockene Wechselklamotten, eine Taschenlampe, Snacks und Getränke sind hilfreich, wenn die Nacht einbricht.

Abseits der Piste nie alleine

Einen wichtigen Tipp hat Riedler abschließend: "Wir empfehlen – sofern möglich – niemals alleine abseits der Pisten unterwegs zu sein." Diesen Fehler machte der 39-jährige Snowboarder am Wochenende. Er verirrte sich und starb in der Nacht auf Sonntag durch Erfrieren.

 

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Salzburger Landwirtschaftswahl: Bauernbund legt leicht zu http://www.salzburg24.at/salzburger-landwirtschaftswahl-bauernbund-konnte-bei-leicht-zulegen/4244342 http://www.salzburg24.at/salzburger-landwirtschaftswahl-bauernbund-konnte-bei-leicht-zulegen/4244342#comments Mon, 23 Feb 2015 07:28:30 +0000 http://4244342

Der Bauernbund erreichte 71,7 Prozent und legte damit um 3,6 Prozentpunkte zu. Spitzenkandidat Franz Eßl zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Alle anderen Listen seien angetreten, die Vormachtstellung des Bauernbundes zu brechen. Das sei ihnen nicht gelungen, weil die Salzburger Bauern um die gute Arbeit des Bauernbundes wüssten, meinte Franz Eßl. "Absolute Mehrheiten sind heute nicht mehr selbstverständlich", freute er sich über das Ergebnis.

Georg Eßl schwer enttäuscht

Sehr enttäuscht reagierte der Spitzenkandidat des Unabhängigen Bauernverbandes, Georg Eßl. Seine Liste kam nur mehr auf 18,6 Prozent und verlor damit gegenüber 2010 2,5 Prozentpunkte. Vor fünf Jahren waren die unabhängigen Bauern als große Wahlsieger mit sechs Mandaten ins Kammerparlament eingezogen. "Wenn man drei Monate läuft und alles gibt, ist das nicht sehr erfreulich", sagte Georg Eßl über den Einsatz im Wahlkampf.

Die SPÖ-Bauern mit ihrem Spitzenkandidaten Robert Zehentner verloren 1,7 Prozentpunkte, konnten mit 3,8 Prozent der Stimmen aber ihr einziges Mandat halten. Das Ergebnis sei keine große Überraschung, sagte Zehentner nach der Wahl. Im Wahlkampf hatten die SPÖ-Bauern auf einen Zugewinn gehofft.

Ein Mandat für Freiheitliche

Leichte Stimmengewinne gab es für die Freiheitlichen Bauern. Sie kamen auf sechs Prozent, um 0,6 Prozentpunkte mehr als 2010 und werden weiterhin mit einem Mandatar im Kammerparlament sitzen. Spitzenkandidat Hannes Költringer war bei der Verlautbarung des Ergebnisses nicht dabei.

Die Wahlbeteiligung bei der Salzburger Landwirtschaftskammerwahl ist leicht gesunken. Von den 32.588 Wahlberechtigten nahmen 51,1 Prozent ihr Stimmrecht wahr. 2010 hatte die Wahlbeteiligung bei 55,93 Prozent gelegen. (APA)

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Der Winter gibt sich noch nicht geschlagen: Schnee und Regen vertreiben Sonne http://www.salzburg24.at/der-winter-gibt-sich-noch-nicht-geschlagen-schnee-und-regen-vertreiben-sonne/4242248 http://www.salzburg24.at/der-winter-gibt-sich-noch-nicht-geschlagen-schnee-und-regen-vertreiben-sonne/4242248#comments Fri, 20 Feb 2015 13:45:48 +0000 http://4242248

Für Frühlingsfans hat der Wetterdienst UBIMET zunächst gute Nachrichten. „Am Samstag bleibt es mit Föhnunterstützung recht mild mit Werten bis zu 13 oder 14 Grad und in den zuletzt recht trüben Regionen steigen die Chancen auf Sonnenschein“, prognostiziert der Meteorologe Clemens Teutsch-Zumtobel. Besonders in den westlichen Alpentälern greift am Samstag der Südföhn mit starken bis stürmischen Böen bis in die Täler durch, gegen Abend bricht er von Westen her zusammen. Von Vorarlberg über Salzburg bis in die westliche Obersteiermark und Unterkärnten beginnt es nach und nach zu regnen und zu schneien. „Die Schneefallgrenze sinkt von West nach Südost auf 400 bis 900 m ab, also bis in die meisten Alpentäler.“

Unbeständig in die letzte Februarwoche

Der Sonntag verläuft in ganz Österreich generell trüb und unbeständig. “Die Schneefallgrenze reicht von Nord nach Südost von 400 bis 800 m, in Summe kommen bis Sonntagabend vor allem im zentralen und südlichen Bergland um die zehn Zentimeter Neuschnee zusammen, in den Karawanken sind auch 20 Zentimeter möglich”, so die UBIMET-Prognose. Nach einer kurzen Pause am Montag zieht in der Nacht auf Dienstag von Nordwesten her die nächste Kaltfront durch und diese bringt deutlich mehr Schnee, aus heutiger Sicht sind im Westen und Süden 10 bis 20, in den Nordstaulagen örtlich auch 30 Zentimeter möglich.

Auswirkungen auf das Weltcupwochenende 

Nach einer langen Wartezeit finden am Wochenende in Saalbach-Hinterglemm wieder Skiweltcuprennen statt. „Die Speedbewerbe der Herren finden bei unterschiedlichen Verhältnissen statt“, erklärt Teutsch-Zumtobel. „Bei der Abfahrt am Samstag ist es weitgehend trocken und oft sonnig, im oberen Streckenabschnitt weht jedoch teils kräftiger Südföhn.“ Die Kaltfront am Sonntag beeinflusst aber den Super-G, denn Nebel und Neuschnee könnten für Sichteinschränkungen sorgen. Die technischen Bewerbe der Damen in Maribor (SLO) erwartet recht ähnliches Wetter. „Der Föhn ist in Maribor am Samstag kaum ein Thema, am Sonntag werden Regen und Schnee aber den Schneeverhältnissen auf der Slalomstrecke wahrscheinlich etwas zusetzen.“

Gegenteiliger Effekt im Flachland

Im Flachland ist es durch das Ende der Inverionswetterlage mit den relativ kalten Nächten vorbei. „Durch den auffrischenden Wind werden die Luftschichten wieder stärker durchmischt“, weiß Teutsch-Zumtobel. Obwohl es in der Höhe kälter wird, geht es mit den Temperaturen im Flachland bis Mitte der kommenden Woche kaum bergab. Vom Innviertel bis ins Nordburgenland bleibt es überdurchschnittlich warm. Die ersten Frühlingsboten wie Hasel- und Erlenpollen sind bereits unterwegs, deren Ausbreitung wird durch Regen und Schneefall aber wieder gebremst. „An sonnigen Plätzchen gibt es sogar schon Schneeglöckchen und erste Krokusse.“

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Porsche beteiligt sich bei Kaindl-Hönig http://www.salzburg24.at/porsche-beteiligt-sich-bei-kaindl-hoenig/4241948 http://www.salzburg24.at/porsche-beteiligt-sich-bei-kaindl-hoenig/4241948#comments Fri, 20 Feb 2015 11:48:44 +0000 http://4241948

Nach einem der erfolgreichsten Jahre hat Kaindl-Hönig beschlossen, ab 2015 die Regionalmagazine auf alle Salzburger Gaue mit Haushaltsabdeckung und Verkauf im Handel auszuweiten. Der regionale Ring wird heuer erstmals „Die Salzburgerin“, „Die Flachgauerin“, „Die Tennengauerin“, „Die Pinzgauerin“, „Die Pongauerin“, „Die Lungauerin“ und  „Die Bayerin“ mit einer Gesamtauflage von 234.000 Stück pro Ausgabe umfassen.

Erfolgreiche Entwicklung

"Mehr Präsenz kann man im Bundesland Salzburg inklusive angrenzendem Oberösterreich und Südost-Oberbayern mit einem Hochglanzprodukt nicht erreichen", betonte Kaindl-Hönig.  Die "Salzburgerin" hat sich seit der 80%-Übernahme von Stephan Kaindl-Hönig im Jahr 2007 beachtlich entwickelt. Im vergangenen Jahr wurde das Magazin-Portfolio um zwei Hochglanztitel, "Die Bayerin" und "Die Lungauerin", erweitert.

Wer sind Porsche und Kaindl-Hönig?

Porsche, Urenkel von Porschegründer Ferdinand Porsche, ist Waldorfpädagoge, Musiktherapeut und u.a. Gesellschafter des VW- und Porsche-Konzerns. Kaindl-Hönig ist Verleger und im Kreativbereich u.a. Inhaber einer Werbeagentur und eines Fotostudios. Er ist der Sohn der Gesellschafterin des Salzburger Nachrichten Konzerns, Trude Kaindl-Hönig. Kaindl-Hönig und Porsche werden gemeinsam den Kurs der Unternehmen fortsetzen, den Magazinring erweitern und festigen und mit der hauseigenen Agentur und dem Fotostudio das Portfolio um einige Aspekte ausbauen.

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Salzburger WK-Wahl: Elf Gruppen ringen um 886 Mandate http://www.salzburg24.at/salzburger-wk-wahl-elf-gruppen-ringen-um-886-mandate/4241856 http://www.salzburg24.at/salzburger-wk-wahl-elf-gruppen-ringen-um-886-mandate/4241856#comments Fri, 20 Feb 2015 09:36:31 +0000 http://4241856

Gewählt wird in 71 der 94 Fachgruppen, Gremien und Innungen. In den verbleibenden 23 Fachorganisationen wurde nur ein einziger Wahlvorschlag eingereicht – hier gelten die Kandidaten mit dem Wahltag als gewählt. Abgenommen hat die Anzahl der zu vergebenden Mandate, und zwar von 952 im Jahr 2010 auf nunmehr 886.

Schwere Wahlprognosen

Prognosen zum Ergebnis sind schwer, aber eines steht wohl fest: An der Dominanz des Wirtschaftsbundes der ÖVP wird auch heuer kein Weg vorbeiführen, obwohl sich viele Mitbewerber vorgenommen haben, an der Vorherrschaft kräftig rütteln zu wollen. "Wir rechnen schon damit, dass wir das Mehr an Konkurrenz spüren werden. Aber wir wollen in den Fachgruppen und Innungen die bestimmende Kraft bleiben", betonte Konrad Steindl, Landesobmann des Wirtschaftsbundes und Präsident der Wirtschaftskammer Salzburg.

„Enormer Verwaltungsaufwand“

Inhaltlich sprach er sich im APA-Gespräch für eine Entlastung der Unternehmen und den Abbau von Bürokratie aus: "80 Prozent aller Richtlinien kommen heute aus Brüssel, etwa die Allergenverordnung. Das schafft enormen Verwaltungsaufwand, wir sollten da entgegensteuern." Ein zweiter zentraler Schwerpunkt sei das Ankurbeln der Wirtschaft. "Wir hoffen auf Anreize von der Bundesregierung, die die Kaufkraft der Bevölkerung erhöhen." In wirtschaftlich unsicheren Zeiten sei es zudem wichtig, Investitionen zu fördern. Als Beispiel nannte Steindl die jüngst von der Salzburger Landesregierung beschlossene Investitionszuwachsprämie.

RFW mit Kampfansage

Erster Herausforderer des Wirtschaftsbundes ist die vom Ring freiheitlicher Wirtschaftstreibender unterstützte parteifreie Wirtschaftsliste Salzburg (RFW). "Wir wollen gestärkt aus den Wahlen hervorgehen und wieder Zweite werden", betonte Spitzenkandidatin Dorothea Fiedler, derzeit Vizepräsidentin der WK Salzburg, gegenüber der APA. Ihre Kernforderungen: mehr Transparenz, eine Verwaltungs-und Strukturreform, Steuerabbau.

Grüne fordern Reformen

Auch die Grüne Wirtschaft hält Platz zwei für möglich. Ihr Fokus liegt vor allem auf Transparenz und Kontrolle. "Die Unternehmer wollen wissen, was mit ihrem Geld passiert", sagte Spitzenkandidat LAbg. Josef Scheinast. Er fordert eine Kammerreform, Entlastungen bei den Sozialversicherungsbeiträgen und ein Ende der Mehrfachumlagen. Außerdem steht er hinter den von den Landesgrünen geplanten Reformen in der Raumordnung. Zielgruppe der Liste: Ein-Personen- und Kleinunternehmen.

SWV: „Wirtschaftsbund ist dominant“

Der sozialdemokratische Salzburger Wirtschaftsverband (SWV) will zulegen, Spitzenkandidat Wolfgang Reiter sprach aber von einem schwierigen Umfeld. "Der Wirtschaftsbund ist so dominant, dass es auch demokratiepolitisch wichtig wäre, dass der Kuchen anders aufgeteilt wird." Er legte einen umfangreichen Forderungskatalog vor und fordert unter anderem ein Aus für den 20-prozentigen Selbstbehalt bei Arztbesuchen oder höhere Absetzbeiträge für Anschaffungen im ersten Jahr.

FWS erstmalig bei Wahl dabei

Erstmals tritt die Freiheitliche Wirtschaft Salzburg (FWS) an. "Wir wollen ins Wirtschaftsparlament einziehen, damit wir mitgestalten können", sagte Spitzenkandidat Christian Pewny. Vorrangiges Ziel: Abbau der Überregulierung und Bürokratie und eine Steuerreform speziell im Bereich Lohnnebenkosten. Und durch die Zusammenlegung aller Krankenkassen sollen Parallelstrukturen abgebaut werden.

NEOs mit acht Fachgruppen

Neu sind auch die NEOS, die als UNOS ins Rennen gehen. Sie treten in nur acht Fachgruppen an, weil es im Vorfeld Probleme gab, Kandidaten zu finden. "Ein Sitz im Wirtschaftsparlament ist möglich, allerdings ein sehr ambitioniertes Ziel", räumte Landeskoordinator Bernhard Helminger ein. "Wir wollen den Apparat Wirtschaftskammer von innen kennenlernen." In einem ersten Schritt gehe es vorrangig um Transparenz, mittelfristig soll die Pflichtmitgliedschaft bei Ein-Personen-Unternehmen fallen.

Sechs Gruppen und drei Namenslisten

Neben diesen sechs Gruppen treten drei Namenslisten an: Film & Musik Salzburg, eine Liste der Kontaktlinsen anpassenden Augenärzte und UWF - Unabhängiges Wirtschaftsforum. Keine Konkurrenz gibt es dort, wo nur ein einziger Wahlvorschlag eingebracht worden ist: Das betrifft die gemeinsame Liste der Salzburger Industrie, die gemeinsame Liste der Salzburger Banken und Versicherungen und einen gemeinsamen Wahlvorschlag des Wirtschaftsbundes mit der Holzindustrie.

Dann wird in Salzburg gewählt

Gewählt wird in der Stadt Salzburg von Montag bis Donnerstag der letzten Februarwoche, in den Bezirken nur am Mittwoch und Donnerstag. Das Ergebnis dürfte am 27. Februar um die Mittagszeit bekannt gegeben werden.

So ging die Wahl 2010 aus

Beim Wahlgang 2010 erzielte der Wirtschaftsbund der ÖVP 77,1 Prozent der Stimmen und 772 Mandate. Die Wirtschaftsliste Salzburg kam auf 9,7 Prozent und 71 Sitze, die Grüne Wirtschaft auf 6,9 Prozent bzw. 31 Mandate und der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband auf 6,6 Prozent und 52 Sitze. Sechs weitere Listen erzielten in Summe 0,6 Prozent der Stimmen und 54 Mandate.

 

(APA)

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Skiunfälle halten Salzburger Einsatzkräfte auf Trab http://www.salzburg24.at/skiunfaelle-halten-salzburger-einsatzkraefte-auf-trab/4241522 http://www.salzburg24.at/skiunfaelle-halten-salzburger-einsatzkraefte-auf-trab/4241522#comments Fri, 20 Feb 2015 05:33:48 +0000 http://4241522

In Obertauern kam es zu mehren Kollisionen zwischen Skifahrern. Um 11.30 Uhr kollidierte ein 43-jähriger Deutscher und einer gleichaltrigen Landsfrau im Bereich der Abfahrt Nr.1a der Zehnerkarbahn. Der Mann zog sich einen Schlüsselbeinbruch zu. Die Frau verletzte sich am Sprunggelenk, informierte die Polizei in einer Aussendung.  Am frühen Nachmittag wurde ein 21-jähriger Skilehrer aus Holland bei der Talabfahrt auf der blauen Piste des Sonnenliftes Nr. 1 von einem 49-jährigen Deutschen gerammt. Dem Holländer wurden dabei Teile der Zähne ausgeschlagen. Weiters zog er sich Prellungen zu.

Obertauern: Frontalcrash fordert Verletzte

Um 14.30 Uhr stießen ein Deutscher (33) und ein einheimischer Skifahrer auf der Kreuzung der Skipiste 5a und 5c der Seekarspitzbahn zusammen. Der Deutsche erlitt einen Schlüsselbeinbruch. Fast zeitgleich prallten ein 18-Jähriger und eine 54-Jährige im Bereich der Pistenkreuzung 10a und 10d frontal zusammen. Die beiden Deutschen wurden dabei verletzt. Der Bursche verletzte sich im Bereich der Schneidezähne, die Frau wurde an der Nase verletzt und zog sich Rippenprellungen zu.

Skiunfälle auch in Altenmarkt-Zauchensee

Donnerstagvormittag wurde eine 44-jährige Britin im Bereich der sogenannten Höchalmrinne von einem unbekannten Skifahrer angefahren und umgestoßen. Sie erlitt eine Knieverletzung. Nur wenig später kollidierten ein Deutscher (70) und ein Oberösterreicher (53) ebenfalls im Bereich der Höchalmrinne. Durch den Sturz erlitt der Pensionist im Bereich des Hüftgelenkes Verletzungen unbestimmten Grades.

Unbekannter stößt Frau um

Am frühen Nachmittag wurde eine Britin (63) im Bereich der sogenannten Kuchlberg-Leit´n von einem unbekannten Skifahrer umgestoßen. Sie zog sich dabei Knieverletzungen unbestimmten Grades zu. Die Ermittlungen zur Ausforschung der fahrerflüchtigen Schifahrer wurden eingeleitet.

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Mehrere Skiunfälle auf Salzburgs Pisten http://www.salzburg24.at/mehrere-skiunfaelle-auf-salzburger-pisten/4240356 http://www.salzburg24.at/mehrere-skiunfaelle-auf-salzburger-pisten/4240356#comments Thu, 19 Feb 2015 05:54:57 +0000 http://4240356

In den Mittagsstunden ereigneten sich im Schigebiet Aineck, in den Gemeinden St. Margarethen und St. Michael (Lungau), zwei Schiunfälle bei denen drei Personen verletzt wurden. Ein zehnjähriger Schifahrer aus Deutschland wich einem Mitschüler auf der "A1-Abfahrt" aus und prallte dadurch gegen ein Hindernis. Er wurde leicht verletzt.

50-Jähriger schwer verletzt

Zudem kollidierte ein neunjähriger Schifahrer aus der Steiermark während der Talfahrt auf der "Direttissima" mit einem 50-jährigen Mann aus der Steiermark seitlich. Der 50-jährige wurde dadurch schwer und der neunjährige Schüler leicht verletzt. Nach ärztlicher Behandlung wurde der 50-jährige mit der Rettung in das Krankenhaus Tamsweg eingeliefert.

Skifahrerin stürzt von Lift

In den Nachmittagsstunden benützte ein slowakisches Urlauberpaar die Doppelsesselbahn Aineck zur Bergfahrt. Beim Niedersitzen auf den Sessel stellten sowohl die Benutzer als auch daneben stehende Liftbedienstete fest, dass die Sitzfläche des Sessels aufgeklappt war. Während sich die Schifahrer auf die Unterkonstruktion setzten, stoppte der Liftbedienstete den Lift. Die 39-jährige Schifahrerin aus Bardejov (SLO) sprang noch während der Nachlaufphase vom Sessel und stürzte in die ca. 1,2 m tiefe mit Sicherheitsmatten ausgelegte Sicherheitsgrube. Die Schifahrerin wurde dabei im Bereich der rechten Schulter verletzt.

Fahrerflucht am Dachstein

Auch im Skigebiet von Dachstein West (Tennengau) ereigneten sich am Mittwoch zwei Skiunfälle. Gegen 11.15 Uhr wurde eine 10-jährige Skifahrerin aus Deutschland von hinten durch einen Snowboardfahrer niedergestoßen. Beim Sturz zog sich das Mädchen Prellungen an einem Oberarm zu. Der Snowboardfahrer beging Fahrerflucht. Gegen 12.15 Uhr wurde eine 55-jährige Skifahrerin aus Oberösterreich am Kopf verletzt. Die Frau gab an, dass ein Skifahrer ihr über die Skienden gefahren ist. Daraufhin kam sie zu Sturz. Der Skifahrer fuhr ohne anzuhalten weiter.

Skifahrer krachen ineinander

Am Nachmittag dann noch ein Unfall in Zauchensee (Pongau). Dort fuhr ein 14-jähriger Schüler aus Belgien mit den Schiern auf der blauen Piste talwärts. Der Schüler verlor kurz die Kontrolle über die Schier und lenkte diese nach links. Eine zur selben Zeit mit den Schiern talwärts fahrende 30-jährige Frau aus Großbritannien kollidierte mit dem Schüler. Die Frau wurde am Kopf verletzt und von der Rettung zu einem Arzt gebracht, berichtet die Polizei.

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Landeskliniken: Medizinisches Personal in Salzburg will 30 Prozent mehr Einkommen http://www.salzburg24.at/landeskliniken-medizinisches-personal-in-salzburg-will-30-prozent-mehr-einkommen/4240238 http://www.salzburg24.at/landeskliniken-medizinisches-personal-in-salzburg-will-30-prozent-mehr-einkommen/4240238#comments Wed, 18 Feb 2015 17:33:59 +0000 http://4240238

"Die Ausgangslage ist die gleiche wie bei den Ärzten", sagte Betriebsrats-Vorsitzende Christine Vierhauser am Mittwoch zur APA. Zum einen seien die Einkommen an den Salzburger Kliniken nicht mehr marktgerecht. In Oberösterreich habe Landeshauptmann Josef Pühringer (ÖVP) bereits Verhandlungen ab März angekündigt, dort würde das medizinische Personal schon jetzt mehr verdienen. Und in Tirol stehe ein Anstieg um 20 Prozent im Raum. "Das sind genau unsere Nachbar-Bundesländer. Eine Abwanderung dorthin ist zu befürchten", so Vierhauser.

Betriebsvereinbarung laufen aus

Der Zeitdruck ist ihren Angaben zufolge hoch: Ende März laufe die Betriebsvereinbarung über längere Arbeitszeiten aus, "und es gibt eine Unterschriftenliste, mit der sich die Mitarbeiter gegen eine Verlängerung aussprechen". Diese Vereinbarung ermöglicht Dienste bis zu 25 Stunden und maximale Wochenarbeitszeiten bis 72 Stunden. Sollte bis 1. April keine Lösung gefunden werden, müssten auf einen Schlag 50 Pflegerinnen oder Pfleger neu aufgenommen oder zahlreiche Operationstische stillgelegt werden, warnte die Betriebsrätin. Heute gab es ein erstes Gespräch zwischen dem Betriebsrat und Gesundheits-und Finanzreferent LHStv. Christian Stöckl (ÖVP), über den Inhalt wollte sie noch nichts sagen, weil sie morgen zuerst das betroffene Personal informieren möchte. Nur so viel war ihr zu entlocken: "Nicht gerade erbauend" sei die Aussprache verlaufen.

Stöckl: "Am Boden der Realität bleiben"

Der Betriebsrat solle auf dem Boden der Realität bleiben, sagte Stöckl im APA-Gespräch zu den geforderten 30 Prozent. Die Gehälter lägen schon jetzt im österreichischen Mittelfeld und höher als in Bayern. Im neuen Gehaltsschema mit einem höheren Einstiegsgehalt und abgeflachter Lebensverdienstkurve, das ab Juli in Kraft treten soll, liege man sogar über den anderen Bundesländern. Lösungen werde es auch für jene Mitarbeiter geben, die nicht ins neue Schema wechseln wollen, kündigte Stöckl an. Das betreffe etwa das Pflegepersonal, das Aufgaben der Ärzte übernommen hat, oder "maximal 300 radiotechnologische Mitarbeiter", die durch die Umstellung auf eine 48-Stunden-Woche deutliche Nachteile hätten.

2.000 Mitarbeiter der Landeskliniken betroffen

Betroffen sind vom Gehaltsstreit laut Vierhauser rund 2.000 Pflegemitarbeiter, Radiologietechnologen (RT) und medizinisch-technische Assistenten (MTA). Die Vorsitzende geht davon aus, dass es nicht bei einer einzigen Betriebsversammlung bleiben wird. Die nächsten würden dann zeitlich weiter nach vorne verlegt, weswegen sich die Auswirkungen auf den Betrieb und die Patienten verstärken würden. Neben der 30-prozentigen Anhebungen der Gehälter fordert der Betriebsrat analog zu den Ärzten auch eine Verdreifachung der Entschädigung für Rufbereitschaften.

(APA)

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AK-Beratung für Salzburger immer wichtiger http://www.salzburg24.at/ak-beratung-fuer-salzburger-immer-wichtiger/4239766 http://www.salzburg24.at/ak-beratung-fuer-salzburger-immer-wichtiger/4239766#comments Wed, 18 Feb 2015 12:29:09 +0000 http://4239766

Maria Schneider (Name geändert) war Altenfachbetreuerin. Sie weiß, wie es ist, wenn andere ihre Hilfe benötigen. Vor 10 Jahren wurde sie krank und musste wegen schwerem Rheuma ihren Beruf aufgeben. Die Schmerzen sind so schlimm, dass sie den Alltag nicht mehr alleine bewältigen kann – nun ist sie von der Hilfe anderer abhängig. Obwohl das Bundessozialamt bei Maria Schneider einen neunzigprozentigen Behinderungsgrad attestiert hat, erhielt sie nur eine befristete Berufsunfähigkeitspension. Sie wurde zur Bittstellerin. Als sie erneut verlängern wollte, wurde der Antrag abgelehnt. Frau Schneider klagte gemeinsam mit der Arbeiterkammer gegen den Bescheid, und bekam Recht. Ein Sachverständiger stellte fest: „Die Klägerin ist derzeit nicht einmal in der Lage, den gesetzlich zumutbaren Weg in die Arbeit zu bewältigen!“ Sie ging endlich in Pension.

Solche Fälle sind für die Experten in der sozialpolitischen Abteilung der AK keine Seltenheit. „Es kommen immer wieder Menschen zu uns, die seit Jahren zwischen Krankheit, Arbeitslosigkeit und dem Versuch zu arbeiten aufgerieben werden. Dadurch verschlechtert sich ihr Gesundheitszustand zusätzlich“, erklärt Cornelia Schmidjell, die Leiterin der Abteilung.

AK: Pflegegeld erstritten

Auch Stefan Moser (Name geändert) suchte bei der Arbeiterkammer Salzburg Hilfe. Er leidet an Gefühlsverlust und Verbrennungen beider Hände und Füße sowie einer Lungenerkrankung. Die einfachen Dinge des Alltags, wie Duschen, Kochen, An- und Auskleiden, Putzen und Einkaufen, stellen Herrn Moser vor große Schwierigkeiten – er ist auf Pflege angewiesen. Trotzdem wurde sein Antrag auf Pflegegeld abgelehnt. Die AK Salzburg leitete rechtliche Schritte gegen die Entscheidung ein. Nach erfolgreicher Klage wurde Stefan Moser Pflegestufe 3 zugesprochen – damit kann er sich die benötigte Pflege finanzieren. Cornelia Schmidjell: „Im letzten Jahr sind unsere Beratungszahlen im Bereich des Pflegegeldes gestiegen. 2014 unterstützen wir 88 Mal Menschen vor Gericht – in 69% der Fälle konnten wir die Ansprüche der Klägerinnen und Kläger durchzusetzen.“

Die Kernaufgaben der Sozialpolitischen Abteilung der AK sind: Rechtliche Beratungen und Unterstützung bei Fragen zu Sozialversicherung, Gesundheitspolitik und Arbeitnehmerschutz. Die dabei am häufigsten nachgefragten Themen sind u.a. Pension, Pflegegeld, Kinderbetreuungsgeld, Mindestsicherung und Arbeitslosenversicherung.  „Darüber hinaus machen wir uns in den Bereichen Gesundheitspolitik, Armutsbekämpfung, Integration sowie betriebliche Gesundheitsförderung für Salzburgs Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stark“, sagt Cornelia Schmidjell.

Bilanz der AK-Sozialpolitik

Insgesamt hat die AK 26.052 Salzburgerinnen und Salzburgern geholfen.

Die persönlichen, telefonischen und schriftlichen (E-Mail) Beratungen der sozialpolitischen Abteilung der AK Salzburg sind im Vergleich zum Vorjahr um 5 Prozent gestiegen. Spitzenreiter mit 45 Prozent der Beratungen bleibt das Pensionsrecht. 2014 ließen sich rund 1.600 Menschen zu Pensionsfragen beraten. Das Interesse am Wochengeld und Kinderbetreuungsgeld stieg im Vergleich zu den anderen Bereichen am stärksten –plus 35 Prozent. Aber auch um das Thema Arbeitslosenversicherung, Krankenversicherung sowie Pflegegeld drehen sich viele persönliche Beratungen. AK-Präsident Siegfried Pichler: „In der sozialpolitischen Beratung geht es sehr oft um Existenzen. Auch heuer steht die Arbeiterkammer den Salzburgen mit Rat und Hilfe zur Seite!“

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Fahrerflucht auf der Piste kein Kavaliersdelikt: Zahlreiche Skiunfälle am Faschingsdienstag http://www.salzburg24.at/fahrerflucht-auf-der-piste-kein-kavalierdelikt-zahlreiche-skiunfaelle-am-faschingsdienstag/4239080 http://www.salzburg24.at/fahrerflucht-auf-der-piste-kein-kavalierdelikt-zahlreiche-skiunfaelle-am-faschingsdienstag/4239080#comments Wed, 18 Feb 2015 05:49:19 +0000 http://4239080

Immer wieder kommt es bei Skiunfällen zu einer Fahrerflucht der Zweitbeteiligten. Dass es sich hierbei nicht um einen Kavaliersdelikt handelt, bestätigt Chefinspektor Siegfried Gamsjäger von der Polizei Salzburg gegenüber SALZBURG24. „Die Fahrerflucht auf der Piste wird analog zur Fahrerflucht im Straßenverkehr geahndet“, informiert Gamsjäger. Mit Hilfe der Liftbetreiber, durch Auswertung der Daten (Liftkarte) und Aussagen von Augenzeugen werde versucht, die flüchtigen Skifahrer auszuforschen und gegebenenfalls zur Anklage zu bringen.

Mehrere teils schwer Verletzte in Aineck

Am Faschingsdienstag kam es auf Salzburgs Skipisten zu mehreren Unfällen. Im Skigebiet Aineck im Lungau (Gemeindegebiet von St. Margarethen und St. Michael) begingen zwei Wintersportler Fahrerflucht, wie die Polizei berichtete. In beiden Fällen fuhren die Beteiligten ohne Daten auszutauschen einfach weiter.

Ein slowenischer Skifahrer kollidierte mit einer 40-jährigen ebenfalls aus Slowenien stammenden Urlauberin. Die Frau wurde schwer am Knie verletzt und mit der Rettung ins Krankenhaus Tamsweg gebracht. Der Unfallgegner fuhr ohne die Personalien auszutauschen weiter.

Eine weitere Skifahrerin stürzte, rutschte mehrere Meter ab und prallte gegen einen 39-jährigen Urlauber aus Belgien. Beide Beteiligten verletzten sich leicht. Die Verursacherin fuhr ebenfalls ohne Bekanntgabe der Daten weiter. Bei drei weiteren Zusammenstößen wurden Wintersportler teils schwer verletzt, sie mussten ins Krankenhaus Tamsweg gebracht werden.

57-Jährige in Zauchensee verletzt

Kurz vor Mittag kollidierte im Skigebiet Saalbach-Hinterglemm (Pinzgau) eine 57-jährige Oberösterreicherin mit einem 15-jährigen Skifahrer. Sie zog sich Verletzungen unbestimmten Grades zu und wurde mit dem Roten Kreuz ins Krankenhaus Zell am See gebracht.

Beinahe Frontalkollision in Zauchensee

Ebenfalls kurz vor Mittag kam es im Skigebiet Zauchensee (Pongau) beinahe zeitgleich zu zwei Unfällen. Ein 15-jähriger britischer Skifahrer kollidierte mit einer 42-jährigen deutschen Urlauberin beinahe frontal. Der Jugendliche wurde dabei leicht verletzt und ins örtliche Ärztezentrum zur medizinischen Versorgung gebracht. Zur selben Zeit kam es im Bereich der Zauchensee-Arena zu einem Zusammenstoß zwischen einem 58-jährigen Steirer und einem 54-jährigen deutschen Skifahrer. Beide Wintersportler kamen zu Sturz. Der deutsche Urlauber zog sich dabei eine Fraktur der Nase zu und wurde ebenfalls im Ärztezentrum Altenmarkt medizinisch versorg. In beiden Fällen blieben die Zweitbeteiligten unverletzt.

Weitere Verletzte im Pongau

Auch in Filzmoos und Eben (Pongau) ereigneten sich am Dienstag zu zwei Skiunfällen. Gegen elf Uhr kam es in Filzmoos auf der "Papagenobahn"-Skiabfahrt zwischen einem 14-jährigen Schüler aus Großbritannien und einem 53-jährigen österreichischen Urlauber zu einer Kollision, bei der sich der Steirer unbestimmten Grades an der Hand verletzte und vom örtlichen Arzt medizinisch versorgt wurde. Gegen 13 Uhr kam es im Skigebiet "Monte Popolo" zu einem Zusammenstoß zwischen einer 45-jährigen Oberösterreicherin und einer vorerst noch unbekannten Person. Die Oberösterreicherin erlitt eine schwere Gehirnerschütterung, Prellungen und Schürfwunden im Gesicht. Sie wurde mit der Rettung zum Arzt gebracht.

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Tatortreiniger: Immer mehr Aufträge in Salzburg http://www.salzburg24.at/tatortreinger-immer-mehr-auftraege-in-salzburg/4238544 http://www.salzburg24.at/tatortreinger-immer-mehr-auftraege-in-salzburg/4238544#comments Tue, 17 Feb 2015 12:52:54 +0000 http://4238544

„Wir haben gerade sechs Tage lang eine Messiewohnung ausgeräumt“, erzählt Hodzic. Der Müll hat bis an die Decke gestapelt, der Eingang ins Klo war gar nicht mehr zu erkennen“, schildert der 21-Jährige seinen letzten Einsatz. In der Wohnung war eine Person eines natürlichen Todes verstorben. Überhaupt seien Messiewohnungen in Salzburg besonders häufig. Nur Selbstmorde gebe es mehr, schildert der Tatortreiniger seine Auftragslage.

 

Der Müll stapelte sich bis an die Decke./CCS Der Müll stapelte sich bis an die Decke./CCS ©

Tatortreiniger bereitet Leichenfundort auf

Im Alter von 16 Jahren hat Hodzic zum ersten Mal bei der Reinigung eines Tatortes mitgeholfen. Zwei Jahre später hat er sich nach der Meisterprüfung in der Denkmal-, Fassaden- und Gebäudereinigung mit seinem Unternehmen CCS selbstständig gemacht. Seitdem ist er rund um die Uhr erreichbar und reinigt gemeinsam mit vier weiteren Mitarbeitern in ganz Österreich Tatorte nach Morden oder Selbstmorden und Messiewohnungen mit Todesfällen. „Ein Tatortreiniger ist jener, der den Leichenfundort aufbereitet. Der Tatort bezieht sich immer auf eine Leiche – egal ob natürlicher Tod, Mord oder Suizid“, erklärt Hodzic, der eine zusätzliche Ausbildung zum geprüften Tatortreiniger in Deutschland absolviert hat.

Umgang mit Blut und Leichenresten

Die Arbeit selbst sei für ihn nicht schwer, sagt der 21-Jährige im Gespräch mit SALZBURG24. „Ich denke dabei nicht groß nach. Während ich mit meinen Leuten Blut auswische oder Leichenreste beseitige, versuchen wir uns durch Smalltalk abzulenken.“ Den Umgang mit Blut, Verwesungsgerüchen, Leichenspuren oder Fäkalien könne man nicht lernen. „Entweder man kann‘s, oder man kann es nicht.“ Anstrengender und oft auch grausiger als die Arbeit an sich sind für Hodzic die Geschichten dahinter. Die wolle er am liebsten gar nicht wissen, sagt er.

 

Für diese Aufnahme wurde ein fiktiver Tatort mit Kunstblut nachgestellt. Damit die Haut und die Kleidung keine Gerüche aufnimmt, wird viel Geld in luft- und wasserdichte Overalls investiert. Für diese Aufnahme wurde ein fiktiver Tatort mit Kunstblut nachgestellt./OÖ Nachrichten/Volker Weihbold ©

"Da ist nur das Kinn übrig geblieben"

Die Leiche selbst sehen die Tatortreiniger nicht mehr. Wenn Hodzic mit seinem Team kommt, ist die Leiche schon weg und der Tatort inzwischen wieder von der Polizei freigegeben. Der bisher schwierigste und zeitlich intensivste Auftrag für den 21-Jährigen war die Reinigung eines Tatortes nach einem Selbstmord bei rund 40 Grad. „Das ganze hat zehn Stunden gedauert, durch die hohen Temperaturen waren die Gerüche extrem, die Bakterien haben sich da sehr wohl gefühlt“, schildert Hodzic. Dazu kam, dass sich der Mann mit einem Jagdgewehr, verstärkt durch Wasser, erschossen hat. „Das machen Leute, damit die auf keinen Fall überleben. Es ist nur sein Kinn übrig geblieben. Alles andere hat sich in der gesamten Wohnung verteilt.“

Was tun, ohne Tatortreiniger?

kl67700382_origAm meisten motiviert den jungen Mann die Dankbarkeit seiner – meist privaten – Kunden. „Die Leute, die mich beauftragen sind mir anschließend so dankbar. Was würden sie tun, wenn es keinen Tatortreiniger gibt? Sie würden ihr Leben lang diese Bilder im Kopf haben.“ Er rate seinen Kunden auch immer dazu, den Tatort nicht zu betreten, wenn es nicht notwendig sei, so Hodzic. Er mache die Arbeit gerne, weil er den Menschen damit helfen könne - "und natürlich ist der Verdienst auch nicht so schlecht", so Hodzic.

Auch schwarze Schafe in Branche

Leider gebe es in der Branche immer wieder auch schwarze Schafe. So nützten manche „Tatortreiniger“ (jeder Gebäudereiniger darf auch einen Tatort reinigen, da es den Beruf Tatortreiniger in Österreich nicht gibt, Anm.) die Verzweiflung, Hilflosigkeit und Notlage der Angehörigen aus und verlangten horrende Preise, schildert Hodzic. „Ich kenne einen Fall, da hat eine Firma für die Reinigung von zehn Quadratmetern 5.000 Euro netto verlangt, bei uns würde das zwischen 600 und 700 Euro kosten, schildert der 21-Jährige. Zu den genauen Preisen wollte sich Hodzic im Interview nicht äußern.

Vor allem in Salzburg nimmt die Auftragslage für Hodzic derzeit zu, sein Ziel sei es, die Zusammenarbeit mit Bestatter und Polizei weiter zu verstärken. „Immer noch wissen viele Menschen gar nicht, dass es diese Dienstleistung überhaupt gibt.“

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