Salzburg24.at » Lungau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Mon, 01 Sep 2014 18:37:14 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 71-jährige Bergsteigerin stürzt in den Tod http://www.salzburg24.at/71-jaehrige-bergsteigerin-stuerzt-in-den-tod/4070375 http://www.salzburg24.at/71-jaehrige-bergsteigerin-stuerzt-in-den-tod/4070375#comments Sun, 31 Aug 2014 13:57:23 +0000 http://4070375 Die erfahrene Berggeherin rutschte beim Abstieg auf nassem Erdreich aus und stürzte im Beisein ihrer vier Bergkameraden rund 180 Meter weit über einen Grashang und Felsen. Dabei zog sich die Tennengauerin tödliche Verletzungen zu.

Zehn Mann der Bergrettung Mauterndorf übernahmen den Abtransport der Verunglückten bis ins Tal. Ihre Bergkameraden stiegen selbstständig ins Tal ab. Die Wandergruppe ist öfters gemeinsam in den Bergen unterwegs und derzeit zum wiederholten Mal auf gemeinsamen mehrtägigen Aufenthalt im Lungau. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/71-jaehrige-bergsteigerin-stuerzt-in-den-tod/4070375/?feed=comments-rss2 0
Tödlicher Unfall: Frau aus Pkw geschleudert http://www.salzburg24.at/toedlicher-unfall-frau-aus-pkw-geschleudert/4069799 http://www.salzburg24.at/toedlicher-unfall-frau-aus-pkw-geschleudert/4069799#comments Sat, 30 Aug 2014 15:37:55 +0000 http://4069799

Eine 36-jährige aus Hintermuhr fuhr in der Nacht auf Samstag gegen 0.30 Uhr mit ihrem Geländewagen auf einem Forstweg von der “Sticklerhütte” in Richtung Muhr.

Auto überschlägt sich mehrfach

Nach einer Fahrt von zwei Kilometern kam die Lenkerin aus noch unbekannter Ursache vom Forstweg ab und stürzte ca. 20 Meter über eine Böschung in den Wald. Dabei überschlug sich das Fahrzeug mehrfach. Die Frau dürfte bei dem Absturz aus dem Auto geschleudert worden sein und kam unter dem Fahrzeug zu liegen, berichtet die Polizei in einer Aussendung am Samstag.

Der Ehemann suchte in den Morgenstunden selbstständig nach seiner Frau, da diese nicht nachhause gekommen war. Gegen 7 Uhr fand er das verunfallte Fahrzeug und versuchte vorerst alleine seine Frau zu retten. Auf Grund einer fehlenden Handyverbindung musste der Gatte etwa vier Kilometer Richtung Muhr fahren, um Hilfe zu holen. Ein Berufsjäger und der Gatte begaben sich bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zurück an die Unfallstelle und begannen mit der Reanimation.

Trotz aller Rettungsversuche, auch durch den Notarzt, erlag die 36-Jährige noch an der Unfallstelle ihren Verletzungen. Das Kriseninterventionsteam betreut die Angehörigen. Die Freiwillige Feuerwehr Muhr barg das Fahrzeug.

]]>
http://www.salzburg24.at/toedlicher-unfall-frau-aus-pkw-geschleudert/4069799/?feed=comments-rss2 0
Schlecht ausgerüstete Wanderer mussten gerettet werden http://www.salzburg24.at/schlecht-ausgeruestete-wanderer-mussten-gerettet-werden/4069376 http://www.salzburg24.at/schlecht-ausgeruestete-wanderer-mussten-gerettet-werden/4069376#comments Sat, 30 Aug 2014 07:36:47 +0000 http://4069376

Die Salzburger Bergrettung ist am Freitag zweimal ausgerückt um Menschen aus einer alpinen Notlage zu retten. In Bramberg mussten zwei schlecht ausgerüstete Urlauber, die nicht mehr weiterkamen, mittels Hubschrauber geborgen werden. In Tamsweg verletzte sich eine Wanderin nach einem Sturz.

Schlechte Ausrüstung

Im Habachtal im Gemeindegebiet von Bramberg am Wildkogel kamen zwei Ungarn im unwegsamen Gelände nicht mehr weiter, berichtete die Polizei Salzburg. Die zwei Urlauber wollten über einen Jägersteig ins sogenannte Sedlbirg aufsteigen, um dort Steine zu suchen. Gegen 13.00 Uhr riefen die Ungarn um Hilfe.

 

 

Wanderer, welche die Hilferufe hörten, konnten erst nach zwei Stunden einen Notruf absetzten, weil es erst im Tal Handy-Netzabdeckung gab. Die Bergrettung Mittersill barg die enorm geschwächten, aber nicht verletzten Wanderer mittels Seil. Der Polizeihubschrauber “Libelle Salzburg” flog die Urlauber ins Tal.

Schlechtes Wetter

In Tamsweg rückte die Bergrettung am Abend aus: Um 18.30 Uhr kam eine 67-jährige Wanderin im Wald oberhalb des Ortsteils Moos/Glanz in Tamsweg auf 1.180 Meter Seehöhe im Abstieg zu Sturz. Sie verletzte sich dabei am linken Knie und konnte nicht mehr selbstständig absteigen. Die Bergrettung Tamsweg versorgte die Verletzte vor Ort, transportierte sie ins Tal und übergab sie dem Roten Kreuz. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/schlecht-ausgeruestete-wanderer-mussten-gerettet-werden/4069376/?feed=comments-rss2 0
2014 kühlster Sommer seit neun Jahren http://www.salzburg24.at/2014-kuehlster-sommer-seit-neun-jahren/4067715 http://www.salzburg24.at/2014-kuehlster-sommer-seit-neun-jahren/4067715#comments Thu, 28 Aug 2014 11:48:25 +0000 http://4067715

“Kühl, trüb und nass” lauten daher die Attribute für den August. Die Regenmenge lag österreichweit – im zumindest meteorologisch noch andauernden Sommer – dafür ziemlich genau im Bereich des vieljährigen Durchschnitts; mit einem leichten Plus von zwei Prozent.

Die genauen Zahlen für alle Landeshauptstädt gibt’s hier zum Download.

 

Anhang(4)

Die Fakten für Salzburg

  • Niederschlagsabweichung minus 5 Prozent
  • Temperaturabweichung 0,0 °C
  • Abweichung der Sonnenscheindauer minus 9 Prozent
  • Temperaturhöchstwert 34,3 °C in Salzburg/Freisaal (418 m) am 10.6.2014
  • Temperaturtiefstwert, Gipfel/Hochalpin: -7,1 °C am Sonnblick (3109 m) am 1.6.
  • Temperaturtiefstwert unter 1000 m: 1,7 °C in Rauris (975 m) am 2.6.2014
  • Höchstes Sommermittel der Lufttemperatur 18,1 °C in Salzburg (Abw. -0,1 °C)

Konkret gab es in der Landeshauptstadt von Juni bis August ingesamt nur 33 Sommertage (25 Grad oder wärmer). Im Schnitt kann Salzburg mit knapp zehn Tagen mehr rechnen. “Dafür” regnete es mehr: 46 Regentage in drei Monaten.

Wetterfrosch nimmt Sommer in Schutz

Meteorologe Alexander Orlik nimmt in seiner Bilanz den heurigen Sommer aber ein wenig in Schutz: “Die Sommer der letzten Jahre waren ungewöhnlich warm. Seit etwa 1980 bis heute sind diese im Mittel um 1,8 Grad wärmer geworden. Da ist der Sommer 2014 natürlich ein markanter Ausreißer nach unten. In der Zeit vor 1980 hätten wir Temperaturen wie heuer, vor allem im Juni und Juli, noch als ungewöhnlich warm empfunden”

August der kälteste Monat seit 2006

Was die heurigen Werte betrifft, war der Sommer 2014 in Österreich um 0,2 Grad wärmer als das klimatologische Mittel der Jahre 1981-2010 – ein Aspekt, der nach den vergangenen Tagen fast erstaunlich scheint. Doch zeitlich setzt sich die sommerliche Mitteltemperatur aus einem ein Grad bzw. 0,5 Grad zu warmen Juni bzw. Juli zusammen, der durch einen um ein Grad zu kalten August ergänzt wird. Dieser Monat war österreichweit auch der kälteste seit dem Jahr 2006.

Am meisten Sonne im Juni

Die Sonne hat sich eher rar gemacht. Südlich des Alpenhauptkammes, vom Tiroler Oberland bis Kärnten gab es um zehn bis 30 Prozent weniger Sonnenschein als im Mittel. Das bundesweite Defizit von fünf Prozent scheint da recht gering, ist aber das größte seit dem Sommer 2005. Im Juni gab es noch um 22 Prozent mehr Sonnenschein als im Mittel. Der Juli 2014 brachte dann schon um acht Prozent weniger Sonne und der August war mit einem Minus von 25 Prozent besonders trüb.

20 Prozent weniger Tropentage

In Summe gab es in etwa auch um zehn Prozent weniger Sommertage (Tage mit einer Höchsttemperatur von mindestens 25 Grad Celsius) und rund zwanzig Prozent weniger Tropentage (Tage mit einer Höchsttemperatur von mindestens 30 Grad Celsius). Auch hier erhält der August die rote Laterne nachdem es in diesem Zeitraum in den Landeshauptstädten im Mittel sogar nur neun Sommertage statt 16 und nur einen Tropentag statt vier gab.

Azorenhochs ließ uns im Stich

Die Erklärung für den schwachen Sommer nach einem Frühling, der mit Temperaturen um 1,5 Grad über dem Mittel noch zu den wärmsten der Messgeschichte zählte, ist mit dem Ausbleiben des Azorenhochs zu erklären. “Dieses konnte sich heuer nicht etablieren und so konnten sich die Tiefdruckgebiete ungehindert durchsetzen”, hieß es aus der ZAMG-Prognoseabteilung. Nachdem diese im August aus dem Nord-Westen kamen, war auch mit den halbwegs milden Temperaturen Schluss, die zuvor noch den Schlechtwetterfronten aus dem Süden zu verdanken waren.

]]>
http://www.salzburg24.at/2014-kuehlster-sommer-seit-neun-jahren/4067715/?feed=comments-rss2 0
Geht dem Land das Geld aus? Stöckl will teilweise Familiensilber verkaufen http://www.salzburg24.at/geht-dem-land-das-geld-aus-stoeckl-will-teilweise-familiensilber-verkaufen/4067171 http://www.salzburg24.at/geht-dem-land-das-geld-aus-stoeckl-will-teilweise-familiensilber-verkaufen/4067171#comments Thu, 28 Aug 2014 05:50:33 +0000 http://4067171 Auch ein Verkauf der Anteile an der Landeshypothekenbank sei denkbar, sagte Stöckl im Interview mit der APA.

Dringende Investitionen finanzieren

Mit dem Verkauf sollen dringend anstehende Investitionen finanziert werden. “Ich sage nicht Verkauf von Familiensilber, sondern Umschichtungen, weil dieses Geld nicht im ordentlichen Haushalt verschwindet, sondern in Investitionen gesteckt wird, mit denen wo anders wieder ein Wert geschaffen wird.” Vorstellen kann er sich den Verkauf von Baugrund, auf dem Dienstwohnungen des Landes stehen, an Genossenschaften. Das Zuteilungsrecht müsse aber beim Land bleibt. Auch der Betreiber des Salzburgringes zeige Interesse am Kauf. “Da sind schon einige Millionen zu lukrieren.” Eine Veräußerung der Anteile an Flughafen, Salzburg AG oder Großglockner Hochalpenstraße sind für Stöckl aber kein Thema, “weil das Dividendenbringer sind”.

 

Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.

Nachwehen des Finanzskandals

Das Land Salzburg kämpft immer noch mit den Nachwehen des Finanzskandals. Finanzreferent LHStv. Christian Stöckl (ÖVP) bereitet vor allem die drohende Nachzahlung an die Finanz – laut Selbstanzeige des Landes geht es um rund 73 Mio. Euro – Bauchweh. Ob das Ziel, ab 2017 keine Neuverschuldung mehr einzugehen, eingehalten werden kann, hänge von der Höhe der Nachzahlung ab, sagte er im APA-Interview.

Neuverschuldung soll massiv gedrückt werden

Die Neuverschuldung des Landes soll im kommenden Jahr auf 30 Millionen Euro gedrückt werden. Die Richtlinien für das Budget hat die Regierung bereits beschlossen. Darauf aufbauend müssen nun die Abteilungen bis 15. September ihre Budgets erstellen. “Im Oktober gibt es dann wieder eine intensive Regierungsklausur, da geht es dann bei der Überarbeitung der Abteilungsvorschläge wirklich ans Eingemachte.”

Stöckl sieht wenig Einsparpotenzial

Mehr Einsparpotenzial sieht der Finanzreferent dann aber nicht mehr: “Die Richtlinien beinhalten einen derartig scharfen Sparkurs, dass ich mir nur sehr schwer vorstellen kann, die Schraube noch enger zu ziehen. Denn dann müssten wir wirklich Leistungen im Sozial- und Gesundheitsbereich stark zurückfahren, und das wollen wir eigentlich nicht.” In den Bereichen Kindererziehung und Soziales sei für 2015 eine Steigerung des Budgets um rund 20 Mio. Euro geplant.

Generell bleibe wegen der vielen Pflichtaufgaben aber in Wahrheit “extrem wenig” Gestaltungsmöglichkeit. “Für mich ist es aber schon auch wichtig, Dinge zu fördern, die nicht unbedingt eine gesetzlich Pflicht, aber wichtig sind.” Die Förderung etwa von Sozial-, Kultur-oder Sportvereinen sei eine gesellschaftliche Verpflichtung.

4 Gründe für Abschaffung des Wohnbaufonds

Stöckl begründete auch, weshalb sich die Landesregierung zur Abschaffung des Wohnbaufonds entschlossen habe. “Der Wohnbaufonds war so aufgestellt, dass er aus vier wichtigen Gründen komplett aufzugeben war.”

]]>
http://www.salzburg24.at/geht-dem-land-das-geld-aus-stoeckl-will-teilweise-familiensilber-verkaufen/4067171/?feed=comments-rss2 0
Finanzskandal: Land Salzburg kämpft immer noch mit Nachwehen http://www.salzburg24.at/finanzskandal-land-salzburg-kaempft-immer-noch-mit-nachwehen/4067190 http://www.salzburg24.at/finanzskandal-land-salzburg-kaempft-immer-noch-mit-nachwehen/4067190#comments Thu, 28 Aug 2014 05:45:04 +0000 http://4067190 Ob das Ziel, ab 2017 keine Neuverschuldung mehr einzugehen, eingehalten werden kann, hänge von der Höhe der Nachzahlung ab, sagte er im APA-Interview.

97 Prozent des gesamten Risikos abgebaut

Bei der Aufarbeitung sind laut Stöckl inzwischen 97 Prozent des gesamten Risikos abgebaut. Derartige Papiere seien noch im Ausmaß von knapp 80 Millionen Euro vorhanden. Von diesen könne man sich aber erst trennen, wenn es von der Marktsituation her Sinn mache. Zurzeit wäre bei einem Verkauf der Verlust zu hoch. Und ein Teil der übrigen Geschäfte – bis 2020 rund die Hälfte – werde in den kommenden Jahren ohnedies auslaufen.

350 Millionen Euro Schaden für das Land

Der durch die Spekulationen entstandene Schaden für das Land lässt sich inzwischen gut beziffern: “Aus den verschiedenen Betrachtungsweisen, mit denen wir uns dem Schaden genähert haben, kommt immer wieder 350 Millionen Euro heraus”, so der Finanzreferent. Diese Zahl stimme aber nur zufällig mit den ursprünglich gemachten Angaben der entlassenen Referatsleiterin Monika Rathgeber überein.

Wöchentlich neue Unbekannte

Restlos Licht ins Dunkel aller Geschäfte wird laut Stöckl aber wohl nie kommen. Rund 80 Prozent seien inzwischen durchleuchtet. Der Rest werde kaum mehr zu klären sein, “weil die Dokumentation dieser Geschäfte irgendwann abgerissen und im Nirvana gelandet ist. Da müssten alle Banken bereit sein, sämtliche Geschäfte und sämtliche Buchungszahlen der letzten elf, zwölf Jahre zu durchforsten und zu schauen, ist da irgendwas mit dem Land Salzburg dabei.” Das würden die Bank nur tun, wenn man es bezahle. “Die forensische Aufarbeitung würde so viel Geld kosten, dass es meines Erachtens nach nicht dafür steht.” Auch wenn jetzt noch nahezu wöchentlich neue Unbekannte auftauchen würden, ändere dies aber nichts mehr an der Gesamtsumme.

Nur noch kaum externe Berater im Einsatz

Der Einsatz externer Berater in der Finanz-Causa ist laut Stöckl inzwischen stark reduziert worden. Der Vertrag mit der Firma Ithuba Capital, welche den Abbau der Papiere für das Land durchführt, laufe mit September aus. Diese Experten würden aber die verblieben Geschäfte weiter verfolgen und Tipps geben, wenn sie am Markt Chancen sehen. Dafür verlange das Unternehmen aber nichts mehr. Auch auf die anderen Berater greife man nur mehr zurück, wenn man sich selbst nicht sicher sei und sich abstimmen wolle. Der Linzer Unidekan Meinhard Lukas und die Rechtsanwaltskanzleien, die mit den Banken verhandeln, würden aber weiter für das Land tätig sein. Die Kosten für die gesamte Beratertätigkeit in der Angelegenheit bezifferte Stöckl mit 7,5 bis 8 Mio. Euro. Die landesinternen Aufwendungen, etwa sehr viele Überstunden, seien in dieser Summe noch gar nicht berücksichtigt.

Stöckl hofft auf Geld von den Banken

Zuversichtlich zeigte sich der Finanzreferent, dass das Land Geld von den Banken erhält. “Das Interesse liegt ja auch bei den Banken, das gütlich beizulegen. Wir sind schon relativ weit.” Es werde aber sicherlich noch eine Zeit dauern, bis man sagen könne, ob es eine Einigung gibt. Andernfalls werde das Land das eine oder andere Geschäft im Klagsweg weiterverfolgen.

Umbau der Finanzabteilung abgeschlossen

Der Umbau der Finanzabteilung ist laut Stöckl inzwischen abgeschlossen. Der neue Leiter Herbert Prucher habe alles sehr gut im Griff, “wir haben insgesamt die Abteilung gut aufgebaut.” Diese sei jetzt so aufgestellt, dass man eine Wiederholung eines Finanzskandals “auf alle Fälle” ausschließen könne. Aber nicht nur die Abteilung, sondern der gesamte Verwaltungsbereich sei verbessert worden. Ein Internes Kontrollsystem ersetze derzeit sukzessive die alte Revision, die “wirklich versagt” habe. Und die Buchhaltung sei mit Jahresbeginn von der Finanzabteilung vollends getrennt worden, auch in der politischen Verantwortung, womit man ebenfalls eine neue Kontrolle eingerichtet habe. Auch der Rechnungshof werde künftig viel genauer hinschauen, “und ich als Ressortführer sowieso”. In der Abteilung selbst wurde laut Stöckl das Acht-Augen-Prinzip eingeführt. “Eigentlich ist es also nicht mehr denkbar, dass so etwas passiert.” (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/finanzskandal-land-salzburg-kaempft-immer-noch-mit-nachwehen/4067190/?feed=comments-rss2 0
Spindelegger tritt zurück: Haslauer will nicht nach Wien http://www.salzburg24.at/spindelegger-tritt-zurueck-haslauer-will-nicht-nach-wien/4065322 http://www.salzburg24.at/spindelegger-tritt-zurueck-haslauer-will-nicht-nach-wien/4065322#comments Tue, 26 Aug 2014 09:14:08 +0000 http://4065322 “Die Salzburger Volkspartei nimmt den Rücktritt von Parteiobmann Michael Spindelegger zur Kenntnis. Ich bin mir sicher, dass er sich diesen Schritt wohl überlegt und die Entscheidung nicht leichtfertig getroffen hat. Er hat die Volkspartei nach der Erkrankung von Josef Pröll in einer politisch schwierigen Zeit übernommen und mit viel Engagement geführt. Dafür danke ich ihm und wünsche ihm persönlich alles Gute für seine Zukunft”, sagte Haslauer.

Haslauer nimmt sich aus Rennen

Sich selbst nahm Haslauer als Spindeleggers Nachfolger als Bundesparteiobmann aus dem Spiel: Er wolle sich nicht an Spekulationen beteiligen und werde weder nach Wien gehen noch Bundesparteiobmann werden, erklärte ein Sprecher Haslauers am Dienstag auf Anfrage der APA. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/spindelegger-tritt-zurueck-haslauer-will-nicht-nach-wien/4065322/?feed=comments-rss2 0
Strom in Salzburg bald billiger http://www.salzburg24.at/strom-in-salzburg-bald-billiger/4064981 http://www.salzburg24.at/strom-in-salzburg-bald-billiger/4064981#comments Tue, 26 Aug 2014 06:02:32 +0000 http://4064981 “Aus derzeitiger Sicht werden die Beschaffungskosten für Strom im Jahr 2015 sinken”, heißt es. “Daher werden wir die Vorteile aus der günstigeren Beschaffung im nächsten Jahr auch in Form von Preissenkungen für 2015 an unsere Kunden weitergeben. Die Energiepreissenkung der Salzburg AG wird – je nach Verbrauch und produktspezifisch unterschiedlich – zwischen 5 und 10 Prozent betragen.”

 

Stand: März 2014 Stand: März 2014 ©

Strom auch in Ostösterreich billiger

Auch in Ostösterreich werden die Strompreise niedriger. Die EnergieAllianz (Wien Energie, EVN, Energie Burgenland) verbilligt für ihre mehr als 2 Millionen Kunden wie bereits im Juni angekündigt per 1. Oktober die reine Energiekomponente um 10 Prozent. Der Gesamtpreis sinkt um 4,5 bis 5 Prozent. Aus mehreren anderen Energieversorgern heißt es zur APA, man plane keine Änderungen.

E-Control sieht mehr Einsparmöglichkeiten

Die Energieregulierungsbehörde E-Control sieht weiteres Senkungspotenzial und verweist auf Einsparmöglichkeiten durch einen Lieferantenwechsel.

Die Stromrechnung besteht aus drei Teilen. Dem reinen Energiepreis, nur hier ist Wettbewerb und damit ein Lieferantenwechsel möglich. Die anderen Komponenten sind die vom Standort abhängigen Netzgebühren sowie Steuern und Abgaben wie etwa die Ökostromabgabe.

 Immer mehr suchen sich anderen Anbieter

Österreichweit haben sich heuer im ersten Halbjahr rund 126.000 Haushalte einen neuen Stromanbieter gesucht. Das sind mehr als in den Jahren 2012 und 2013 zusammen. Je mehr Kunden den Lieferanten wechselten umso mehr werden auch die Preise der angestammten Versorger angepasst werden.

 

Stand: Mai 2014 Stand: Mai 2014 ©
]]>
http://www.salzburg24.at/strom-in-salzburg-bald-billiger/4064981/?feed=comments-rss2 0
10 Tipps gegen Sekundenschlaf am Steuer http://www.salzburg24.at/10-tipps-gegen-sekundenschlaf-am-steuer/4064105 http://www.salzburg24.at/10-tipps-gegen-sekundenschlaf-am-steuer/4064105#comments Mon, 25 Aug 2014 09:14:51 +0000 http://4064105

2013 konnten 16 tödliche Verkehrsunfälle auf Übermüdung zurückgeführt werden, dabei kamen 20 Personen ums Leben. Die Hälfte dieser Unfälle passierte auf Autobahnen. Es ist anzunehmen, dass die Dunkelziffer um einiges höher liegt, da Müdigkeit als Unfallursache oft nicht mehr feststellbar ist.

Warnsignale oft unterschätzt

Welcher Autofahrer kennt die Situation nicht, wenn der Kopf schwer wird, das Gähnen einen nicht mehr loslässt und man vom Schlaf übermannt wird. In erster Linie zählen Schlafmangel, verringerte Schlafqualität, die Fahrten nach einem schweren Essen, Nachtfahrten und Monotonie bei der Autofahrt zu den Risikofaktoren, die Ermüdungserscheinungen hinter dem Lenkrad hervorrufen.

 

So kann Müdigkeit die Wahrnehmung verzerren. (c) ÖAMTC So kann Müdigkeit die Wahrnehmung verzerren. (c) ÖAMTC ©

Die Konsequenzen von Müdigkeit werden vielfach unterschätzt, können aber gravierende Auswirkungen haben. Konzentrationsstörungen, häufiges Augenzwinkern, längere Reaktionszeiten, Gedächtnisprobleme oder vermehrte Reizbarkeit sind Anzeichen, die keinesfalls ignoriert werden dürfen. Der Begriff “Schlaftrunkenheit” kommt nicht von ungefähr: “Ab 12 Stunden andauernder Wachheit sind bereits deutliche Leistungseinbußen feststellbar, nach mehr als 17 Stunden ist das Lenken eines Kraftfahrzeuges vergleichbar mit 0,5 Promille Alkohol im Blut und somit nicht mehr vertretbar!”, erläutert DI Klaus Robatsch, Leiter des Bereichs Forschung im KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit).

So gefährlich ist Sekundenschlaf

Wer die Warnsignale nicht ernst nimmt, steuert auf einen gefährlichen “Sekundenschlaf” zu.
In der Fahrpraxis zeigen sich Müdigkeitserscheinungen hinter dem Steuer etwa durch Schwierigkeiten beim Spurhalten oder dem häufigen Überqueren von Seitenlinien. Vermehrt notwendige, abrupte Lenkanpassungen stellen eine massive Gefährdung auch für die anderen Verkehrsteilnehmer dar.

Eine sichere Fahrt zurück

Wird der Lenker erst einmal vom Schlaf übermannt, dann greifen Maßnahmen wie das Fenster zu öffnen oder laute Musik hören viel zu kurz. Auch der berühmte Kaffee zwischendurch oder kurze Fahrtunterbrechungen helfen nur bedingt. “Bei Müdigkeit sind nur eine ausgiebige Schlafpause oder ein Fahrerwechsel wirklich sinnvoll, viele Autofahrer greifen aber leider oft zu den kurzfristigen und damit unwirksamen Maßnahmen und riskieren so einen Unfall mit möglicherweise schwerwiegenden Folgen”, so Robatsch. Deswegen appelliert das KFV, die Anzeichen von Ermüdung hinter dem Steuer ernst zu nehmen, zum eigenen Schutz und zum Schutz der anderen Verkehrsteilnehmer.

Sekundenschlaf nicht riskieren

Vor Sekundenschlaf ist niemand gefeit. Wir haben für euch daher die zehn wichtigsten Tipps gegen Sekndenschlaf KFV und ÖAMTC zusammengestellt.

  1. Sensibilisieren und Selbstbeobachtung: “Wie wach bin ich wirklich? Wenn die Gedanken abdriften, Tagträume auftreten und man sich nicht an die Strecke erinnern kann, die man kurz zuvor zurückgelegt hat: Das sind Alarmzeichen.
  2. Weitere Vorboten des Sekundenschlafs sind: unruhiges Sitzen, häufiges Herumdrehen des Oberkörpers, rastlose Hände und Kopfbewegungen, gefolgt von einer längeren Starre.
  3. Wenn man sich stimmungsmäßig nicht mehr gut fühlt, Antrieb und gute Laune fehlen, man schlapp und müde ist: Das sind Alarmzeichen.
  4. Sich aktiv beschäftigen (durch Reden mit dem Beifahrer, Singen oder Radiohören) verhindert, dass man vor Müdigkeit erstarrt. “Aber, Achtung, das funktioniert nicht unbegrenzt lange, sondern kann nur eine Überbrückung für eine kürzere Wegstrecke sein”, betont die ÖAMTC-Verkehrspsychologin.
  5. Ausreichend Schlaf vor einer längeren Fahr. Vor allem bei Nachtfahrten gilt: Eine Nachtfahrt nur ausgeruht starten. D. h. für ausreichenden Schlaf sorgen und nicht bereits zu lange wach sein. Mehr als 17 Stunden Wachzeit vor Fahrtbeginn ist ein zusätzliches Risiko: Für eine lange Reisefahrt empfiehlt sich ein “Vorschlafen”. Beispielsweise eine Woche lang eine halbe Stunde früher schlafen legen, sodass man vor der geplanten Nachtfahrt möglichst viel Schlaf erhält.
  6. Personen, die wenig schlafen/schlecht einschlafen sind besonders gefährdet: Schlafstörungen abklären & auf Schlafgewohnheiten achten
  7. Planung und Einhaltung von mehreren Pausen bei längeren Fahrtstrecken, in den Pausen Bewegung machen
  8. Fahrerwechsel bei längeren Fahrten
  9. Leichtes Essen und ausreichend Flüssigkeit (Wasser) zu sich nehmen
  10. Eine vorausschauende und defensive Fahrweise
]]>
http://www.salzburg24.at/10-tipps-gegen-sekundenschlaf-am-steuer/4064105/?feed=comments-rss2 0
Wetter in Österreich – Herbst statt Sommer http://www.salzburg24.at/wetter-in-oesterreich---herbst-statt-sommer/apa-s24_1419949470 http://www.salzburg24.at/wetter-in-oesterreich---herbst-statt-sommer/apa-s24_1419949470#comments Sun, 24 Aug 2014 10:34:00 +0000 http://4063269

Die Details: Der Montag verspricht noch weitgehend freundlich zu werden. Einige lockere Wolkenfelder im Norden und Osten, Schichtwolken mit durchscheinender Sonne im Westen, im Südwesten unter Umständen ein paar Tropfen aus der Staubewölkung sind zu erwarten. Dazu gibt es schwachen bis mäßigen Wind aus unterschiedlichen Richtungen sowie frische vier bis elf Grad in der Früh, aus denen tagsüber 17 bis 23 Grad werden.

Mehr Wolken ab Dienstag

Für Dienstag sind mehr Wolken und Regen zu erwarten. Nur im Südosten kann es bis zum Abend trocken und teilweise auch sonnig bleiben. Im Westen und Norden werden die Regenfälle im Tagesverlauf immer stärker. Neun bis 15 Grad zeigt das Thermometer in der Früh und steigt tagsüber auf 16 bis 24 Grad an.

Wetter-Mix am Mittwoch

Am Mittwoch zieht die Störungszone mit dichten Wolken und Regen in Richtung Südosten ab, dahinter kann man Sonne genießen. Am Nachmittag kann es aber wieder Schauer und Gewitter geben. Bei mäßigem bis lebhaftem Wind aus Nordwest sind in der Früh zwölf bis 17 Grad zu erwarten, tagsüber 19 bis 24 Grad.

Regen und 24 Grad am Donnerstag

Am Donnerstag kommt die nächste Störung von Westen mit dichten Wolken und verbreitetem Regen, trocken dürfte nur der Südosten bleiben. Neun bis 15 Grad in der Früh und 17 bis 24 Grad tagsüber sind bei dem Temperaturen zu veranschlagen.

 

Wetter

Herbstwetter setzt sich fort

Am Freitag sind im Westen und Südwesten sowie generell im Bergland tagsüber einige Quellwolken und am Nachmittag Regenschauer und Gewitter zu erwarten. Bei zehn bis 15 Grad in der Früh sowie 17 bis 25 Grad am Nachmittag überwiegt im Osten und Südosten sonniges und trockenes Wetter. Auch am Wochenende dürfte der Sommer ausbleiben, das Herbstwetter setzt sich fort. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/wetter-in-oesterreich---herbst-statt-sommer/apa-s24_1419949470/?feed=comments-rss2 0
Stau am Wochenende wegen Ferienende in Deutschland http://www.salzburg24.at/stau-am-wochenende-wegen-ferienende-in-deutschland/apa-s24_1419880348 http://www.salzburg24.at/stau-am-wochenende-wegen-ferienende-in-deutschland/apa-s24_1419880348#comments Fri, 22 Aug 2014 06:40:00 +0000 http://4058818 Die Hauptreisewelle wird wieder einmal am Samstag rollen. Staus scheinen auf der Tauernautobahn (A10) vor den Südportalen des Katschbergtunnels und des Tauerntunnels beinahe ebenso unvermeidlich wie im Großraum Salzburg-Stadt auf der Westautobahn (A1), so der ARBÖ in einer Aussendung.

Verzögerungen auch beim Walserberg

Auch in der Gegenrichtung sind lange Verzögerungen zwischen der Grenze Walserberg und dem Knoten Salzburg nicht unwahrscheinlich. Im benachbarten Tirol sind die Brennerautobahn (A13) mit der Mautstelle Schönberg und die Fernpass-Bundesstraße (B179) vor dem Grenztunnel Vils/Füssen und dem Lermoosertunnel sowie die Zillertal-Bundesstraße (B169) im gesamten Verlauf und die Inntalautobahn (A12) stark staugefährdet.

Staus auch in Kärnten und Bayern

In Kärnten werden ab den Vormittagsstunden Staus und Blockabfertigung vor dem Karawankentunnel auf der Karawankenautobahn (A11) auf der Tagesordnung stehen. “Im benachbarten Ausland werden Staus auf der Verbindung München-Salzburg (A8) in Bayern und auf der Brennerautobahn (A22) in Südtirol am Samstag und zum Teil am Sonntag ebenfalls nicht ausbleiben”, so ARBÖ-Vertreter Thomas Haider.

Am Samstag findet die fünfte Auflage des “Lake Festivals” am Schwarzlsee bei Graz statt. Bis zu 25.000 Besucher werden erwartet, rund um den Schwarzlsee kommt es dadurch zu Staus und Verzögerungen.

]]>
http://www.salzburg24.at/stau-am-wochenende-wegen-ferienende-in-deutschland/apa-s24_1419880348/?feed=comments-rss2 0
Tödlicher Bergunfall an steirisch-salzburgischer Grenze http://www.salzburg24.at/toedlicher-bergunfall-an-steirisch-salzburgischen-grenze/4061409 http://www.salzburg24.at/toedlicher-bergunfall-an-steirisch-salzburgischen-grenze/4061409#comments Thu, 21 Aug 2014 18:06:14 +0000 http://4061409 Zu einem tödlichen Bergunfall ist es am Donnerstagnachmittag in den Schladminger Tauern an der steirisch-salzburgischen Landesgrenze gekommen. Ein Mitglied der Wandergruppe, ein 73-jähriger Wiener, war ausgerutscht und in die Tiefe gestürzt. Er erlitt tödliche Kopfverletzungen.

Nach Angaben der Polizei Schladming ereignete sich das Unglück kurz nach 13.30 Uhr, als die Gruppe am Abstieg von der Steirischen Kalkspitze war, im Gemeindegebiet von Weißpriach (Bez. Tamsweg). Der Pensionist aus Wien, der als letzter der Gruppe gegangen war, rutschte plötzlich aus und stürzte über eine felsdurchsetzte Steilflanke etwa 100 Meter ab. Er war sofort tot. Der Tote wurde mit dem Rettungshubschrauber Christophorus 14 geborgen und zur Ursprungalm geflogen sowie anschließend nach Schladming gebracht. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/toedlicher-bergunfall-an-steirisch-salzburgischen-grenze/4061409/?feed=comments-rss2 0
Salzburger Team-Stronach-Landesrat über Bundespartei-Zukunft besorgt http://www.salzburg24.at/salzburger-team-stronach-landesrat-ueber-bundespartei-zukunft-besorgt/4060379 http://www.salzburg24.at/salzburger-team-stronach-landesrat-ueber-bundespartei-zukunft-besorgt/4060379#comments Thu, 21 Aug 2014 05:55:31 +0000 http://4060379

Für die Bundespartei sei vor allem entscheidend, wann die nächste Nationalratswahl stattfinden wird: “Je weiter sie entfernt ist, umso größer ist die Chance.” Die Frage sei, ob Klubchefin Kathrin Nachbaur mit ihrem Team “die Kraft aufbringt, immer wieder zu platzieren, was unsere Werte sind, die ohne Zweifel da sind”.

Team in Salzburg “anerkannt”

In Salzburg will Mayr mit seiner Gruppierung bei der Landtagswahl 2018 auf jeden Fall wieder antreten. “Ob unter diesem Namen, kann ich nicht sagen, da muss man in den nächsten ein, zwei Jahren schauen, was mit dieser Partei passiert.” Der Landesrat glaubt auch an eine Wiederwahl in Salzburg. Sein Team und er seien in Landesregierung und Landtag auf Augenhöhe “sehr anerkannt” worden.

“Salzburg mobil 2025″

Als Verkehrsreferent kündigte Mayr ein neues Landesmobilitätskonzept “Salzburg mobil 2025″ an, für das er jetzt den Startschuss erteilt habe. Der Landesrat sprach in diesem Zusammenhang von einer “Riesenherausforderung”, weil es im Bundesland eine Vielzahl an Widersprüchen und Initiativgruppen gebe. “Die glauben, dass das, was sie predigen, die einzige Wahrheit ist. Die Gruppen sind sehr gegensätzlich unterwegs. Und das alles unter Dach und Fach zu bringen, wird eine riesengroße Herausforderung werden, vor der ich jetzt noch größten Respekt habe.” Ende 2015 soll das neue Landesmobilitätskonzept stehen.

Die fehlende Geschlossenheit ist für Mayr auch der Grund, weshalb eine Lösung der Verkehrsprobleme insbesondere im Ballungsraum bisher ausgeblieben ist. Hier schwebt ihm als Ausweg ein Euregio-Projekt nach dem Vorbild Karlsruhe vor. “Durch die Stadt ist es eine Straßenbahn, und außerhalb wird es eine S-Bahn. Das ist aber sehr kostenintensiv.” Daher könnte auch eine Lösung mit dem Obus entwickelt werden. “Aber dann muss ich freie Fahrt für den Obus schaffen, mit Busspuren oder einem intelligenten Ampelsystem.” Das Konzept für das Euregio-Projekt wird laut Mayr Anfang 2015 vorliegen. Sollte sich die Regierung zu diesem Schritt bekennen, seien sicher noch drei bis fünf Jahre für die Planung nötig.

Individualverkehr beschränken

Eine Beschränkung des Individualverkehrs ist für den Landesrat in der Stadt Salzburg auf jeden Fall notwendig. “Aber es muss zuerst das Angebot geschaffen werden. Es wäre der falsche Weg, jetzt die Autofahrer auszusperren, ohne dass man ein Angebot im öffentlichen Verkehr hat.” Der Landesrat kann sich dabei auch eine Citymaut durchaus vorstellen. “Aber einfacher wäre es mit eingeschränkten oder teuren Parkmöglichkeiten.

Verkehrsangebot für alle Gemeinden schaffen

“Ein flächendeckendes öffentliches Verkehrsangebot für alle 119 Gemeinden zu schaffen, das die Menschen auch nutzen, das wird uns fordern – in den Ideen und in der Finanzierung. Karlsruhe hatte vor 20 Jahren genauso kein Geld, wie wir heute keines haben, und hat es geschafft. Das Wesentliche wird, dass alle an einem Strang ziehen. Wenn alle Bürgerinitiativen in eine Richtung mit uns gehen, dann gelingt es”, sagte der Landesrat. Die vielen unterschiedlichen Interessen sowie die “schwache Zusammenarbeit zwischen Stadt und Land” sind für Mayr auch der Grund, warum in der Vergangenheit wenig weitergegangen ist. Er habe mit Verkehrsstadtrat Johann Padutsch ein sehr gutes Gesprächsklima: “Jetzt können wir sagen, jetzt beginnt die Geschichte.”

Ein Projekt, das Mayr noch in dieser Regierungsperiode verwirklichen will, ist eine “S-Bahn Pinzgau”. Diese soll zunächst zwischen Saalfelden und Bruck beginnen und später bis Taxenbach/Rauris ausgebaut werden. Ein drittes S-Bahn-Projekt von Radstadt bis Bad Gastein soll später folgen. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/salzburger-team-stronach-landesrat-ueber-bundespartei-zukunft-besorgt/4060379/?feed=comments-rss2 0
Streit in Salzburg AG: Landesrat Hans Mayr kritisiert Gunter Mackinger scharf http://www.salzburg24.at/streit-in-salzburg-ag-landesrat-mayr-kritisiert-gunter-mackinger-scharf/4059600 http://www.salzburg24.at/streit-in-salzburg-ag-landesrat-mayr-kritisiert-gunter-mackinger-scharf/4059600#comments Wed, 20 Aug 2014 08:46:41 +0000 http://4059600 Mackinger werde jetzt als “Mister Verkehr in Salzburg” dargestellt, habe aber auch Fehler gemacht, etwa die Ausdünnung des Obus-Fahrplanes über den Sommer, der auf große Proteste gestoßen sei, sagte Mayr im APA-Gespräch.

Vor allem aber kritisiert der Landesrat, dass der entmachtete Manager seine berufliche Schlechterstellung vor Gericht bekämpfen will: “Für mich hat sich Gunter Mackinger sehr disqualifiziert in seiner ganzen Haltung, das sage ich ganz deutlich.

“Mackinger auf hohem Ross”

Denn erstens den eigenen Arbeitgeber zu klagen und zweitens die Funktion eines Landesverkehrskoordinators so mir nichts, dir nichts abzulehnen, da sage ich, okay, da sitzt man ordentlich auf einem hohen Ross. Da muss der Herr Mackinger selber wissen, was er getan hat. Bei mir hat es keinen guten Eindruck vermittelt”, so Mayr. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/streit-in-salzburg-ag-landesrat-mayr-kritisiert-gunter-mackinger-scharf/4059600/?feed=comments-rss2 0
Machtkampf in der Salzburg AG: Prozess im Oktober http://www.salzburg24.at/machtkampf-in-der-salzburg-ag-prozess-im-oktober/4057590 http://www.salzburg24.at/machtkampf-in-der-salzburg-ag-prozess-im-oktober/4057590#comments Mon, 18 Aug 2014 10:04:05 +0000 http://4057590 Die vorbereitende Tagsatzung findet am 15. Oktober um 9 Uhr im Saal 400 des Landesgerichtes Salzburg statt.

Vizepräsident und Gerichtssprecher Imre Juhasz hat den Gerichtstermin am Montag bekannt gegeben. Der wesentliche Klagsinhalt stelle sich derart dar, dass die Versetzung des jahrelang amtierenden Verkehrsdirektors der Salzburg AG, Gunter Mackinger, vom 31. Juli 2014 mit Wirkung zum 1. August 2014 “verschlechternd und damit unwirksam” sei, zitierte Juhasz aus der Klageschrift. Dies vor allem deshalb, weil der Kläger, “der seit Jahrzehnten die operative Betriebsleitung der Eisenbahnbetriebe innehatte, aus dieser Position enthoben wurde und in Zukunft als rein strategischer Verkehrsdirektor ohne Betriebsleitertätigkeit tätig sein soll”.

Vor Vorstand besser kontrolliert

Der Kläger würde damit seinen bisherigen Mitarbeiterstab von 700 Mitarbeitern verlieren, wurde in der Klage betont. Zudem würde ihm ein Büro zukommen, in welchem er vom Vorstand besser kontrolliert werden könne. Laut Klage entspräche die Versetzung darüber hinaus nicht den arbeitsrechtlichen Vorschriften, da keine Zustimmung des Betriebsrats eingeholt worden sei und die Versetzung zudem dem – am 4. Oktober 2000 abgeschlossenen – Arbeitsvertrag entgegenstehe.

Vor dem schlussendlichen Ausspruch der Versetzung hätten Besprechungen mit Vorstand Leonhard Schitter stattgefunden, in welchen dem Kläger die Position als “Landesverkehrskoordinator” schmackhaft gemacht worden sei, hieß es in der Klage. Tatsache sei, dass diese Position so nicht vorgesehen sei und nach Auffassung des Klägers lediglich geschaffen worden sei, “um ihn als Verkehrsdirektor zu vertreiben“.

Konfllikt führt zur Versetzung

Aus der Klage geht weiters hervor, dass die Versetzung wohl u.a. motiviert durch einen Konflikt mit dem Kläger und dem Vorstandsmitglied August Hirschbichler erfolgt sei – der Kläger lehnte damals die Unterzeichnung des medial bekannt gewordenen “Verhaltenskodex” ab. Als grundsätzliche Frage werde zu klären sein, ob der Kläger überhaupt unter den Versetzungsschutz des Paragrafen 101 des Arbeitsverfassungsgesetzes (ArbVG) fällt, ob er also als leitender oder “normaler” Angestellter zu qualifizieren sei, erläuterte Juhasz. In der Klage werde hierzu u.a. auf die fehlende Dispositionsfähigkeit hinsichtlich personaler Angelegenheiten abgestellt, weshalb eine Funktion als leitender Angestellter auszuschließen sei.

Salzburg AG bedauert Klage

In einer Stellungnahme gegenüber der APA in der Vorwoche hatte die Salzburg AG bedauert, dass Mackinger seinen langjährigen Arbeitgeber klage. “Unabhängig davon werden die bereits begonnenen Gespräche zum Umfang des Arbeitsbereiches von Gunter Mackinger zu Ende geführt.” Im Falle einer Einigung könne eine Klage ja auch zurückgezogen werden, hieß es.

]]>
http://www.salzburg24.at/machtkampf-in-der-salzburg-ag-prozess-im-oktober/4057590/?feed=comments-rss2 0
16-Jähriger schwer verletzt nach Unfall mit Trialmotorrad http://www.salzburg24.at/16-jaehriger-schwer-verletzt-nach-unfall-mit-trialmotorrad/4056737 http://www.salzburg24.at/16-jaehriger-schwer-verletzt-nach-unfall-mit-trialmotorrad/4056737#comments Sun, 17 Aug 2014 10:25:57 +0000 http://4056737

Ein 16-jähriger Lehrling querte am Samstagnachmittag mit einem Trialmotorrad immer wieder eine Gemeindestraße in Zederhaus. Das Trialmotorrad zählt zu den Sportgeräten und ist nicht zum Verkehr zugelassen.

Gegen 17.50 Uhr verlor der junge Mann – vermutlich auf Grund eines Fahrfehlers – die Kontrolle über das Motorrad und schlitterte über die regennasse Fahrbahn. Dabei prallte er gegen eine Säule eines verzinkten Zaunes.

Der Einheimische erlitt schwere Verletzungen am Kopf, Becken und an den Beinen. Nach der Erstversorgung durch den Notarzt wurde der Verletzte in das Krankenhaus Tamsweg eingeliefert. Der 16-Jährige trug zum Unfallzeitpunkt weder einen Helm noch Schutzbekleidung. Auch besitzt er keine Lenkberechtigung der Führerscheinklasse A, berichtet die Salzburger Polizei am Sonntag.

Was ist ein Trialmotorrad?

Das Trialmotorrad wird im Stehen gefahren und hat deswegen keinen Fahrersitz, sondern nur eine Mulde zum Sitzen. Der Motor ist sehr drehfreudig und bis zum dritten Gang kurz übersetzt, insgesamt gibt es meist 6 Gänge. Es ist extrem leicht gebaut (60 – 70 kg) und kann fast wie ein BMX-Fahrrad oder ein Mountainbike bewegt werden.

]]>
http://www.salzburg24.at/16-jaehriger-schwer-verletzt-nach-unfall-mit-trialmotorrad/4056737/?feed=comments-rss2 0
Landesrätin Berthold : Unwürdige Asyl-Diskussion http://www.salzburg24.at/landesraetin-berthold--unwuerdige-asyl-diskussion/apa-s24_1419819936 http://www.salzburg24.at/landesraetin-berthold--unwuerdige-asyl-diskussion/apa-s24_1419819936#comments Fri, 15 Aug 2014 06:23:00 +0000 http://4055175

Die aktuelle Debatte sei eine “politische Inszenierung, weil diese Spitze kann Traiskirchen abfangen. Und ich halte nichts davon, Asylwerber in Zelten oder Turnhallen unterzubringen.” Verwundert zeigte sich die Landesrätin, dass plötzlich auch ein hundertprozentiges Erfüllen der Quote gefordert werde und nicht die vereinbarten 88 Prozent. “Man vergleicht immer wieder wie man es gerade braucht.”

Asyl: 200 Plätze fehlen in Salzburg

Um 100 Prozent zu erreichen, würden in Salzburg etwa 200 Plätze fehlen. Außerdem liege Wien mit 140 Prozent über der Quote. “Das heißt, wir müssten Leute aus Wien abziehen, wenn wir von 100 Prozent ausgehen.” Berthold verwies auch darauf, dass es in Wien leichter sei, Großquartiere zu betreiben, als in einer kleinen Landgemeinde. “Ich finde es nicht konstruktiv, wie jetzt agiert wird. Sich jetzt auf die 100 Prozent zu versteifen, ist eine Maßregelung der Bundesländer, die nicht konstruktiv ist.”

Geforderte Quote wird erreicht

Die geforderten 88 Prozent werden laut Berthold in Salzburg in wenigen Wochen erreicht. Seit Juni 2013 – ihrem Amtsantritt in der Landesregierung – habe man in Salzburg rund 230 zusätzliche Betreuungsplätze gefunden, davon rund 150 bis 170 in Quartieren und der Rest in Privatwohnungen. In der Stadt Salzburg wurde erst in der Vorwoche eine zusätzliche Unterkunft eröffnet, zwei weitere sollen laut der Landesrätin im September folgen, in denen rund 60 Menschen Platz finden. Und in mehreren Bezirken seien Projekte in Vorbereitung. “Ich bin jetzt ehrlich gesagt optimistisch, weil das doch große Schritte sind.”

Berthold lehnt Großquartier weiter ab

Neu sei in der Flüchtlingsbetreuung in Salzburg, dass verstärkt auf die Qualität und Größe der Unterkünfte Wert gelegt werde. “So habe ich ein Großquartier mit 120 Plätzen dezidiert abgelehnt, obwohl uns das auf einmal viele Sorgen genommen hätte.” Sie wolle aber, dass die Menschen in ihren Unterkünften gut leben können und auch die Bevölkerung in der Umgebung. Würde das Land jedes angebotene Quartier nehmen, läge man über der 100-Prozent-Quote.

Kinderbetreuung: Bürgermeister motivieren

In der Frage der Kleinkinderbetreuung möchte Berthold über Information und Motivation die Bürgermeister dazu bringen, sich die Förderung auch abzuholen, die es durch die 15a-Vereinbarung jetzt gibt. Zudem will sie die Eltern ermuntern, auch bei der Gemeinde vorstellig zu werden und Betreuungsplätze einzufordern. Generell möchte sie die Diskussion weniger als Frage der Betreuung als der Bildung führen. “Ich diskutiere auch nicht, ob irgendwo eine Schule benötigt wird, sondern die gibt es, die ist wichtig.”

Kürzung war “kein Honiglecken”

Die von ihr durchgezogene Kürzung der Landesförderung bei der Kinderbetreuung bezeichnete sie rückblickend als “kein Honiglecken”. Den Widerstand seitens der grünen Parteibasis “hätte ich noch schlimmer befürchtet”. Natürlich habe es Diskussionen gegeben. Mit Transparenz und Information habe man die Gründe für diese Maßnahme erklärt, letztlich sei die Entscheidung von der Basis “gut mitgetragen” worden. Der Wegfall solle aber für Familien mit geringem Einkommen mit dem Kinderbetreuungsfonds abgefangen werden.

Als eines der drängendsten Probleme in der Kinderbetreuung nannte Berthold eine bessere Bezahlung der Kindergartenpädagoginnen. Hier zeichne sich jetzt endlich Bewegung seitens des Gemeindeverbandes ab. Das gesamte Forderungspaket der Pädagoginnen und der Gewerkschaft sei aber in der jetzigen Budget-Situation nicht zu erfüllen.

Als Sportreferentin kündigte Berthold an, die im Sommer sehr erfolgreiche Schnupper-Aktion “Jugend zum Sport” auch für den Wintersport anzubieten. Hier sei sie im Gespräch mit dem Salzburger Skiverband. (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/landesraetin-berthold--unwuerdige-asyl-diskussion/apa-s24_1419819936/?feed=comments-rss2 2
Überflutungsgefahr im Lungau und Pinzgau: Bundesheer hilft http://www.salzburg24.at/ueberflutungsgefahr-im-lungau-bundesheer-hilft/4054739 http://www.salzburg24.at/ueberflutungsgefahr-im-lungau-bundesheer-hilft/4054739#comments Thu, 14 Aug 2014 12:33:22 +0000 http://4054739

Durch Wind umgestürzte Bäume haben im Leisnitz-Wildbach zu Verklausungen geführt, wodurch nun Überflutungsgefahr droht. Die Soldaten zerkleinern mit Kettensägen die Bäume, um diese abtransportieren zu können. Dadurch soll der Abfluss des Gewässers wieder gewährleistet werden.

Ersatzbrücke fertig gestellt

Die seit Dienstag vergangener Woche von 86 Soldaten des Pionierbataillons 2 errichtete 50 Meter lange Ersatzbrücke in Bramberg im Oberpinzgau wurde am Donnerstag fertig gestellt. Aufgrund starker Überflutungen war das Bundesheer zum Assistenzeinsatz angefordert worden. Die Salzach hatte die Auffahrten zu einer Brücke im Ort mitgerissen. 60 Rekruten und 26 Kadersoldaten arbeiten mit Spezialgerät an der Systembrücke, unter anderem mit einem Teleskoplader Manitou und einem Heckkran. Die vom Bundesheer errichtete sogenannte D-Brücke hat ein Gesamtgewicht von ca. 90 Tonnen und ist bis zu 50 Tonnen belastbar sowie einspurig befahrbar.

 

Bundesheer in Bosnien im Einsatz

Auch im Ausland unterstützt das Bundesheer die Bevölkerung nach schweren Unwettern. In Tuzla, Bosnien, errichten seit dem 10. Juli sieben österreichische Pioniere gemeinsam mit 15 bosnischen Soldaten zwei Brücken.

Die Pionierarbeiten erfolgen im Rahmen des Ausbildungsprogramms von EUFOR Althea, in dem österreichische Soldaten die bosnischen Streitkräfte im Behelfsbrückenbau ausbilden. Nachdem zwei Brücken von den Wassermassen mitgerissen wurden, sind bosnische Bauern von ihrem Weideland abgeschnitten. Überdies sind 350 Haushalte auf die Brücken angewiesen.

]]>
http://www.salzburg24.at/ueberflutungsgefahr-im-lungau-bundesheer-hilft/4054739/?feed=comments-rss2 0
Wieder Hochwasseralarm im Pinzgau http://www.salzburg24.at/wieder-hochwasseralarm-im-pinzgau/4054180 http://www.salzburg24.at/wieder-hochwasseralarm-im-pinzgau/4054180#comments Thu, 14 Aug 2014 06:41:24 +0000 http://4054180 Aufgrund der starken Niederschläge am Mittwoch ist die Salzach am späten Nachmittag im Gemeindegebiet von Neukirchen erneut über die Ufer getreten und hat eine Wiese geflutet. Die Feuerwehr Neukirchen stand bis in die Nacht im Einsatz, um den Damm mittels Baggern wieder provisorisch zu festigen. Seit dem verheerenden Hochwasser am 31. Juli stehen die Einsatzkräfte quasi laufend wegen Überflutungen im Einsatz, ausgelöst durch langanhaltende Regenfälle oder Unwetter.

 

Das Hochwasser Ende Juli in Neukirchen. (c) FF Neukirchen Das Hochwasser Ende Juli in Neukirchen. (c) FF Neukirchen ©
So sah es in Neukirchen nach dem Hochwasser aus. (c) FF Neukirchen So sah es in Neukirchen nach dem Hochwasser aus. (c) FF Neukirchen ©

Hochwasserschutz in Bramberg

In Bramberg wurde am Abend laut Polizei der mobile Hochwasserschutz aktiviert. Die Die Feuerwehr Bramberg stand im Einsatz. Die Unterführung der Gerlosstraße (B165) im Ortsteil Bicheln, Gemeinde Bramberg, musste wegen Überflutung gesperrt werden, teilte die Polizei mit.

Salzburgs Gewässer sensibel

Der Hydrographische Dienst konnte am Donnerstagfrüh Entspannung melden. Die Pegelstände seien leicht rückläufig, hieß es auf Anfrage von SALZBURG24. Die hohe Intensität der Niederschläge der letzten Tage ließen die Pegelstände an den Gewässern rasch ansteigen. Wegen der hohen Vorbefeuchtung reagieren die Fließgewässer derzeit sensibler als sonst, die Pegelstände stiegen schneller, so der Hydrographische Dienst des Landes Salzburg.

Soldaten im Hilfseinsatz

Weiterhin befindet sich nach den Überflutungen im Pinzgau das Bundesheer im Einsatz: So wurde nun nach den Aufräumarbeiten in Mittersill (hier standen 61 Soldaten im Einsatz) eine 50 Meter lange Ersatzbrücke in Bramberg errichtet. Die Brücke war dem Hochwasser Ende Juli zum Opfer gefallen war.

 

Bundesheer Bundesheer ©

Der Hilfeinsatz geht mit 47 Soldaten in St. Margarethen im Lungau weiter. Dort sollen in den nächsten drei bis vier Wochen Verklausungen durch Einsatz von Kettensägen und Greifzügen geräumt werden. In St. Margarethen war es vergangenes Wochenende nach einem Unwetter zu Überflutungen gekommen.

 

Bundesheer Bundesheer ©
]]>
http://www.salzburg24.at/wieder-hochwasseralarm-im-pinzgau/4054180/?feed=comments-rss2 0
Salzburger Ex-Landesrat Walter Blachfellner wegen Plakataktion vor Gericht http://www.salzburg24.at/salzburger-ex-landesrat-walter-blachfellner-wegen-plakataktion-vor-gericht/4054150 http://www.salzburg24.at/salzburger-ex-landesrat-walter-blachfellner-wegen-plakataktion-vor-gericht/4054150#comments Thu, 14 Aug 2014 05:36:38 +0000 http://4054150 Die Staatsanwaltschaft wirft ihm “Vorteilsannahme” vor. Blachfellner habe von Baufirmen gefordert, ihm die Bauzäune für seine Plakate zur Verfügung zu stellen. Dieser beteuerte, die Plakate selbst bezahlt zu haben.

Richterin bietet Diversion an

Richterin Ilona Schalwich-Mozes bot am Nachmittag den beiden Angeklagten eine Diversion an. Wenn Ex-Landesrat Walter Blachfellner eine Geldbuße von 5.000 Euro bezahlt, der zweite Beschuldigte 7.000 Euro, dann wird das Verfahren eingestellt, informierte Gerichtssprecherin Christina Rott. Formal wurde das Verfahren heute vertagt.

Oberstaatsanwalt Thomas Haslwanter stimmte im Falle des Zweitangeklagten zu, bei Blachfellner sprach er sich dagegen aus. Sobald beide Angeklagten die Buße bezahlt haben, kann die Richterin das Verfahren mit Beschluss einstellen. Und dann hat die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft die Möglichkeit, dagegen Rechtsmittel zu ergreifen, erklärte Rott.

Eigenwerbung für Bachfellner?

Laut Oberstaatsanwalt Thomas Haslwanter von der Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) soll der 62-jährige Ex-Landesrat im Vorjahr als Amtsträger in Zusammenhang mit der Gewährung von Wohnbauförderungen für vier Bauprojekte auf Plakaten an Bauzäunen Eigenwerbung betrieben haben. Es handle sich um eine reine Personenwerbung, die Plakate würden darüber hinaus keine Information enthalten, sagte Haslwanter. Für die Wohnbauprojekte habe Blachfellner die Wohnbauförderung freigegeben.

Anonyme Anzeige eingebracht

Auf den Sujets war der Politiker mit einem roten Helm abgebildet, die Aufschrift lautete: “Mein Herz schlägt für leistbares Wohnen. Ihr Wohnbaulandesrat Walter Blachfellner”. Gegen ihn war im Vorjahr eine anonyme Anzeige eingebracht worden. Neben dem Ex-Landesrat hat die Staatsanwaltschaft auch einen Leiter eines Bauträgers angeklagt. Er hat die Plakate laut Strafantrag an Bauzäunen von Bauprojekten in der Stadt Salzburg sowie in Wals-Siezenheim und Elixhausen (beide Flachgau) angebracht.

Als die Plakate zu sehen waren, befand sich Salzburg mitten im Wahlkampf für die wegen des Finanzskandals vorgezogene Landtagswahl am 5. Mai 2013. Die ÖVP kritisierte den Landesrat heftig und bezeichnete die Plakate als “Privatkampagne” Blachfellners. Ein SPÖ-Logo war auf den Plakaten allerdings nicht zu sehen.

Blachfellner gibt sich unschuldig

Blachfellner rechtfertigte sich heute damit, dass er die rund 800 Euro für die Plakate selbst bezahlt habe und es sich auch nicht um eine SPÖ-Werbung handle. Die Baufirmen hätten die Plakate als Wertschätzung ihm gegenüber aufgehängt. Seine Motivation sei gewesen, den Menschen bekannt zu machen, dass er der Wohnbaulandesrat Walter Blachfellner sei, der in Salzburg den Wohnbauförderungsfonds erfunden habe, sagte der mittlerweile pensionierte Ex-Landesrat zu Einzelrichterin Ilona Schalwich-Mozes. “Ich war sicher, hier rechtskonform zu handeln”, betonte der Angeklagte.

Regierungskollegen hätten versucht, aus dem Fonds Geld abzuziehen. Deshalb “kam ich auf die Idee, das zu personifizieren”, argumentierte Blachfellner. Die Richterin hakte nach: Wie könnten diese Plakate sicherstellen, dass der Wohnbaufonds auch in weiterer Folge sakrosankt sei? Dazu Blachfellner: Er habe keine politische Unterstützung gefunden, “ich konnte nur mit Medien und der Öffentlichkeit arbeiten.” Er habe aber nicht verlangt, dass die Plakate angebracht werden, betonte der Beschuldigte.

Keine Verbindung zu Wahlwerbung

Die Richterin gab zu Bedenken, dass es sich bei dieser Plakataktion um einen immateriellen Vorteil, “um eine Wahlwerbung oder Werbung ihrer Person” handeln könne. Blachfellner sei Mitglied der SPÖ gewesen, “da ist der Konnex zur Partei hergestellt” – egal ob ein Logo der Partei auf dem Plakat abgebildet sei oder nicht. In den Schaukästen der SPÖ sei er sehr wohl mit dem Partei-Logo abgebildet gewesen, sagte die Richterin. Auf den Plakaten an den Bauzäunen hätte auch das Logo des Landes ohne Blachfellners Konterfei stehen können. “Man wird sehen, ob Sie bei dieser Verschmelzung zu weit gegangen sind”, so Schalwich-Mozes.

Eine Verbindung mit Wahlwerbung wies Blachfellner zurück. Dass es tatsächlich Neuwahlen gab, sei damals für ihn nicht absehbar gewesen, sagte der Ex-Landesrat. “Es war keine parteipolitische Werbung, weil es um Wohnbau geht, nicht um die Partei. Ab dem Zeitpunkt, ab dem man das Amt antritt, hat man politisch unabhängig zu wirken.” Auf Nachfrage der Richterin, warum er die Plakate erst bezahlt habe, nachdem es öffentliche Kritik gegeben habe, antwortete Blachfellner: Es sei im Büro mit seinen Mitarbeitern besprochen worden, auf die Gesamtrechnung zu warten.

“Bauzäune keine Werbefläche”

Der Verteidiger Blachfellners, Rechtsanwalt Leopold Hirsch, betonte, dass sich sein Mandant bei der Vergabe der Wohnbauförderung nicht pflichtwidrig verhalten habe. Dieser Vorwurf sei von der Staatsanwaltschaft auch nicht erhoben worden. Zudem seien Bauzäune auch keine Werbeflächen, sagte Hirsch. “Manche Baufirmen habe die Plakate auch nicht aufgehängt. Es wurde auch nicht nachgefragt, wo Plakate hängen.” Die Wohnbauförderung würden auch nicht die Baufirmen, sondern die gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften erhalten. “Blachfellners Motivation war, der Wohnbauförderung ein Gesicht zu geben.” Einen politischen Vorteil daraus hätte er nicht gehabt. “Er war nicht die Zukunftshoffnung seiner Partei aufgrund des Alters”, erklärte der Verteidiger. “Der objektive Tatbestand ist nicht hergestellt. Möglicherweise war es eine Übermotivation.” Es fehle ein strafrelevanter Vorsatz, etwas unrechtes zu tun, sagte Hirsch.

Nichts mit Wohnbaufonds zu tun

Der Verteidiger des zweitangeklagten Leiters eines Bauträgers (46) sagte, sein Mandant habe nicht die Plakate aufhängen lassen, um Wohnbauförderung zu lukrieren. “Er hat mit der Wohnbauförderung nichts zu tun. Er kriegt den Auftrag und baut, egal ob das etwas mit Wohnbauförderung zu tun hat oder nicht.” Der Beschuldigte “hatte schlichtweg kein Unrechtsgefühl.” Seine Motivation sei gewesen, Blachfellner als Vertreter des Landes zu kennzeichnen. “Eine Strafbarkeit liegt nicht vor.”

Die “Vorteilsannahme” nach Paragraf 305, Absatz 1, des Strafgesetzbuches ist wie folgt definiert: “Ein Amtsträger oder Schiedsrichter, der für die pflichtgemäße Vornahme oder Unterlassung eines Amtsgeschäfts für sich oder einen Dritten einen Vorteil fordert oder einen ungebührlichen Vorteil (Abs. 4) annimmt oder sich versprechen lässt, ist mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren zu bestrafen.” (APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/salzburger-ex-landesrat-walter-blachfellner-wegen-plakataktion-vor-gericht/4054150/?feed=comments-rss2 0
Starkregen: Bundesheer weiter im Katastropheneinsatz http://www.salzburg24.at/starkregen-bundesheer-weiter-im-katastropheneinsatz/4053618 http://www.salzburg24.at/starkregen-bundesheer-weiter-im-katastropheneinsatz/4053618#comments Wed, 13 Aug 2014 12:08:20 +0000 http://4053618 Trotz der sofort einsetzenden Aufräumarbeiten durch die Freiwillige Feuerwehr und zahlreiche freiwillige Helfer sahen sich die Verantwortlichen außer Stande, die gewaltigen Schäden alleine zu bewältigen. Daher wurde das Bundesheer zur Unterstützung angefordert.

Neue Brücke in Bramberg

Nach den Aufräumarbeiten in Mittersil wird nun mit Hilfe des Bundesheer eine 50 Meter lange Ersatzbrücke in Bramberg errichtet.

 

Das Bundesheer ist weiter im Katastropheneinsatz in Salzburg. Bundesheer ©

47 Soldaten im Einsatz

In Sankt Margarethen im Lungau stehen seit Dienstag weiter 47 Soldaten des Pionierbataillons im Einsatz, um die Verklausungen im Leißnitzgraben mit Hilfe von Kettensägen und Greifzügen zu beseitigen.

Starkregen erfordert Handeln

Starke Regenfälle haben auch den Wasserzufluss in den Speicher Margaritze deutlich erhöht. Da keine Wetterbesserung zu erwarten ist, wird Wasser kontrolliert über den Grundablass – eine Sicherheitseinrichtung am Fuß der Sperre – abgegeben. Der Verbund fordert daher umgehende Maßnahmen zur Verbesserung dieser Situation. (SALZBURG24)

]]>
http://www.salzburg24.at/starkregen-bundesheer-weiter-im-katastropheneinsatz/4053618/?feed=comments-rss2 0
Wohnen in Salzburg: Mehr Angebot führt zu Preiskorrekturen http://www.salzburg24.at/wohnen-in-salzburg-mehr-angebot-fuehrt-zu-preiskorrekturen/4051313 http://www.salzburg24.at/wohnen-in-salzburg-mehr-angebot-fuehrt-zu-preiskorrekturen/4051313#comments Mon, 11 Aug 2014 10:04:16 +0000 http://4051313

Im Land Salzburg wurden laut der Daten von RE/MAX, Österreichs größtes Immobilienexperten-Netzwerk, 3.043 Häuser, Wohnungen, Grundstücke, etc. um 750,7 Mio. Euro wurden verkauft. Das entspricht im Vergleich zum ersten Halbjahr 2013 einer Mengensteigerung von +701 Objekten oder +29,9 Prozent, während der Wert der verkauften Immobilien nur um sieben Prozent zugenommen hat.

Unterschiedliche Entwicklung in den Gauen

Im Bundesland gibt es für das erste Halbjahr 2014 aber keine einheitliche Tendenz: Während im Flachgau die Verkäufe zahlenmäßig um zwei Drittel und in der Stadt Salzburg um die Hälfte gestiegen sind, gingen sie im Tennengau spürbar zurück.

Wertmäßig explodierte förmlich das Transaktionsvolumen im Pongau und in Flachgau, während der Pinzgau vorläufig noch massiv hinter dem Vorjahreswerten liegt. Der Grund dürfte u.a. in einem Grundstücksverkauf in Werfen “aus dem letzten Jahrtausend” liegen, der erst heuer seine grundbücherliche Bestätigung fand und mit über 23 Mio. Euro durchschlug. Ganz aktuell finden sich auch drei Gebäude in Salzburg-Stadt mit 7,8, und neun Mio. Euro in der Statistik.

 

RE/MAX RE/MAX ©

Kaum Preissteigerungen in Sicht

Österreichweit wurden laut Immo-Spiegel 44.141 Immobilienverkäufe im ersten Halbjahr 2014 im Österreichischen Grundbuch verbüchert. Das sind um +3.841 oder +10,3 Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. “Der Immobilienmarkt in Österreich ist 2014 auch mengenmäßig wieder gut in Schwung gekommen und die aktuelle Angebotssituation führte in den letzten Monaten zu Preiskorrekturen. Das ist eine gute Entwicklung für die Bevölkerung und für die gesamte Volkswirtschaft”, erläutert RE/MAX Austria Geschäftsführer, Bernhard Reikersdorfer. Die Experten rechnen auch für die zweite Jahreshälfte 2014 mit einem leichten Anstieg des Immobilienangebots. Insgesamt seien bis Mitte 2015 kaum Immobilien-Preissteigerungen zu erwarten, heißt es.

 

RE/MAX RE/MAX ©

Die Käufer profitieren

Der Immobilienmarkt wendet sich in den nächsten zwölf Monaten wahrscheinlich weiter zugunsten der Immobilien-Käufer und Mieter: Die Nachfrage nach Häusern, Wohnungen, Grundstücken, etc. sinkt in Österreich um -1,6 Prozent, das Angebot an Immobilien steigt um +2,6 Prozent und der Preis generell soll um drei Prozent sinken. Das ist das verdichtete Umfrage-Ergebnis unter den rund 500 RE/MAX-Immobilien-Experten für das zweite Halbjahr 2014 und den Beginn von 2015. “Damit wird sich der Trend der letzten Monate weiter fortsetzen: Wenn das Immobilien-Angebot zahlenmäßig eher steigt und die Nachfrage nach Immobilien eher sinken wird, so ist generell mit eher fallenden als steigenden Immobilien-Preise zu rechnen.  “Je billiger eine Immobilie ist, desto eher wird die Nachfrage noch steigen, aber selbst da ist in Summe eher mit fallenden Preisen zu rechnen”, erklärt Anton E. Nenning, Managing Director von RE/MAX Austria.

]]>
http://www.salzburg24.at/wohnen-in-salzburg-mehr-angebot-fuehrt-zu-preiskorrekturen/4051313/?feed=comments-rss2 0
Salzburgs grüne LHStv. Rössler beklagt alte Parteistrukturen http://www.salzburg24.at/salzburgs-gruene-lhstv-roessler-beklagt-alte-parteistrukturen/4050935 http://www.salzburg24.at/salzburgs-gruene-lhstv-roessler-beklagt-alte-parteistrukturen/4050935#comments Mon, 11 Aug 2014 06:12:18 +0000 http://4050935 Das gelte nicht nur angesichts der maroden Landesfinanzen. Alte Verwaltungs- und Parteistrukturen würden die Arbeit oft erschweren, sagt sie im APA-Interview.

“Lagerdenken ist präsent”

“Es gibt ein immer noch präsentes Lagerdenken, ein bisschen ein eifersüchtiges Schauen, wer bekommt mehr in diesem Land. Viele Themen und Entscheidungen werden noch am Raster des rot-schwarzen Denkens gemessen”, sagte Rössler. Das spiele für sie stärker in die tägliche Arbeit hinein, als erwartet. “Ich habe gedacht, es ist leichter, fachlich orientierte Entscheidungen zu treffen.” So sei etwa bei der Strukturreform in der Landesverwaltung viel stärker im Vordergrund gestanden, ob die roten und schwarzen Abteilungsleiter die richtigen Funktionen bekommen und ob jemand mehr oder weniger vom Kuchen erhält, wenn hohe Beamte in Pension gehen. “Da stoße ich an Grenzen – obwohl die Zeiten längst andere sein sollten.” Mit dem Ergebnis der Reform zeigte sie sich aber zufrieden.

“Es wird immer Kompromisse geben”

Die eigenen, grünen Ideale würden unter der Koalition indes nicht leiden: “Ich gehe mit unseren Inhalten uneingeschränkt in die Verhandlungen. Von den Ergebnissen her wird es aber immer Kompromisse geben.” Man sei sich mit den Partnern ÖVP und Team Stronach zwar einig, Entscheidungen auf Sachgrundlage zu treffen. “Wie aber bewerten und gewichten die einzelnen Regierungsmitglieder etwa beim Kraftwerksbau den Stellenwert von Naturraum oder wirtschaftliche Interessen? Da wird der Diskussionsbedarf noch wachsen.”

Gutes Klima in der Regierung

Es sei im ersten Jahr gelungen, ein gutes Klima für die Regierungsarbeit zu finden. “Das mag nach außen jetzt nicht so spektakulär klingen, aber wenn wir ständig Konflikte und Reibereien gehabt hätten, hätte uns das stark behindert.” Als Kuschelkurs sieht das Rössler keineswegs. Vielmehr sei das Vertrauen geschaffen worden, um sich später an heiklere Themen heranzuwagen. “Ich habe auch kein Problem damit, Dinge, die eine ÖVP macht, kritischer zu sehen. Ich stehe zu den Themen und den Reibeflächen, die unsere Ressorts bieten.”

Dass die Grünen in ihrem ersten Regierungsjahr vor allem umstrittene und unangenehme Entscheidungen zu tragen gehabt hätten – Tempo 80, fehlende Asylplätze, Kürzungen bei der Kinderbetreuung, Sparkurs in Kultur- und Sozialeinrichtungen – will Rössler nicht gelten lassen. “Das Thema Sparen muss kritisch hinterfragt werden. Aber wir werden nicht alle Wünsche erfüllen können.” Das Thema Kinderbetreuung habe allerdings Diskussionen ausgelöst. “Da müssen wir schon schauen, dass der Druck nicht nur an uns geht, sondern auch als gemeinsames Regierungsthema gesehen wird.”

“Tempo 80″ als Symbol

Als Erfolg wertet Rössler, dass es neben Strukturreform und einem guten Einstieg in die erste Budgeterstellung gelungen sei, einen Masterplan für Klimaschutz und Energie auf Schiene zu bringen. Tempo 80 auf der Stadtautobahn sei hingegen ein Symbol gewesen, keine reine Verkehrsfrage, sondern auch eine der Gesundheit: “Das war eine notwendige Entscheidung. Wir müssen dem auch standhalten, wenn Widerstand und Angriffe kommen.”

Großer Brocken steht bevor

Ein großer Brocken steht Rössler mit der geplanten Novelle des Raumordnungsgesetzes bevor: “Die Baulandpreisentwicklung ist vollkommen entglitten.” Die Reform soll darum auch der Mobilisierung von Bauland dienen, etwa durch eine Infrastrukturabgabe auf brachliegende Grundstücke oder durch automatische Rückwidmung aller unbebauten Baulandflächen, die bereits über viele Jahre gewidmet sind. “Erfahrungen zeigen, dass damit die Preise gedrückt werden konnten.” Ein heißes Thema sei auch die Größe von Bauparzellen – eine “ziemlich intime und emotionale Angelegenheit.” Dass Parzellen künftig 500 bis 700 Quadratmeter und nicht wie früher auch einmal doppelt so groß sein könnten, werde von vielen als unzulässige Einschränkung empfunden. “Es wird aber ein wichtiger Teil der Debatte, die individuelle Sehnsucht nach viel Platz zu hinterfragen.”

Rössler will über City-Maut nachdenken

Weiter Handlungsbedarf ortet Rössler auch bei den Luftschadstoffüberschreitungen im Zentralraum: “Eine City-Maut für Salzburg steht nicht ganz oben auf der Liste, ist aber anzudenken. Das Thema kann aber nur im Zuge eines gemeinsamen Verkehrskonzeptes Stadt-Land realisiert werden.” Ziel sei es, den Verkehr insgesamt zu reduzieren, auf Öffentliche Verkehrsmittel zu verlagern und das Mobilitätsverhalten zu ändern. “Dazu müssen wir auch die Wohnbauförderung als Lenkungsinstrument nützen.”

Den Verkauf von Familiensilber zur Sanierung der Landesfinanzen wollte Rössler nicht völlig ausschließen: “Die Beteiligung des Landes an der Mönchsberggarage sollte man schon infrage stellen, noch dazu wo es keine Ausschüttungen gibt.” Diese Woche hatte Rössler nach langer Prüfung festgestellt, dass für das bei den Grünen ungeliebte Projekt keine UVP-Pflicht besteht.

 

  (Das Interview führten Fritz Neumüller und Bernhard Niederhauser/beide APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/salzburgs-gruene-lhstv-roessler-beklagt-alte-parteistrukturen/4050935/?feed=comments-rss2 3
Unwetter in Salzburg sorgen wieder für zahlreiche Feuerwehreinsätze http://www.salzburg24.at/unwetter-in-salzburg-sorgen-wieder-fuer-zahlreichen-feuerwehreinsaetze/4050365 http://www.salzburg24.at/unwetter-in-salzburg-sorgen-wieder-fuer-zahlreichen-feuerwehreinsaetze/4050365#comments Sun, 10 Aug 2014 07:38:57 +0000 http://4050365 In den Gebirgsgauen kam es am Samstagabend erneut zu schweren Unwettern mit starken, lokalen Regenfällen und örtlichem Hagel.
Wie der Landesfeuerwehrverband Salzburg mitteilte, standen am frühen Samstagabend insgesamt 218 Feuerwehrleute bei 22 Stellen im Einsatz. Man habe nach Überschwemmungen mehrere Keller ausgepumpt, Sandsäcke aufgeschichtet und einige umgestürzte Bäume geborgen, teilte das Landesfeuerwehrkommando mit. Zu Überschwemmungen und Unwettereinsätzen kam es in den Pongauer Gemeinden Altenmarkt, Bad Gastein, Bad Hofgastein, Großarl und St. Johann.

 

Überflutungen in St. Margarethen

Im Pinzgau standen die Feuerwehren aus Maishofen, Rauris, Zell am See und Saalfelden im Einsatz. Und am Leisnitzbach in St. Margarethen im Lungau verhinderte die Wildbachverbauung Schlimmeres. Es seien bei einem kurzen, sehr starken Regen und Hagel Geröll und zahlreiche Bäume in den Graben geschwemmt worden. Durch die Verbauung sei es in St. Margarethen am Leisnitzbach nur zu örtlichen Überflutungen gekommen, erklärte Feuerwehrkommandant Horst Rossmann gegenüber der APA. Am Sonntag gab es eine Begehung, um die Sperren zu kontrollieren.

Unwetter in Kärnten und Tirol

Auch in anderen Bundesländern kam es teilweise zu heftigen Unwettern: In Kärnten haben eine Mutter und ihre Tochter einen Blitzschlag abbekommen, als sie gemeinsam im Pool badeten. Und im grenznahen Tiroler Unterland ist es zu zahlreichen Murenabgängen und Überflutungen gekommen. (SALZBURG24/APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/unwetter-in-salzburg-sorgen-wieder-fuer-zahlreichen-feuerwehreinsaetze/4050365/?feed=comments-rss2 0
Lehrling verletzt sich mit Säge schwer http://www.salzburg24.at/lehrling-verletzt-sich-mit-saege-schwer/4049656 http://www.salzburg24.at/lehrling-verletzt-sich-mit-saege-schwer/4049656#comments Fri, 08 Aug 2014 17:48:33 +0000 http://4049656
Ein 17-jähriger Elektrikerlehrling war auf einer Baustelle mit Fräsarbeiten beschäftigt. Aus diesem Grund fräste er mit einer Mauersäge in ca. 2,2 Meter Höhe Leitungsschlitze für die Elektroinstallation heraus. Dabei verlor er auf einer Klappstehleiter das Gleichgewicht und stürzte mit der laufenden Mauersäge auf den Boden.

Schwere Verletzungen am Unterarm

Dort kam er mit dem linken Unterarm in das noch laufende Sägeblatt und verletzte sich schwer. Nach notärztlicher Erstversorgung musste der 17-Jährige mit der Rettung in das Krankenhaus nach Tamsweg eingeliefert werden, so die Polizei.

]]>
http://www.salzburg24.at/lehrling-verletzt-sich-mit-saege-schwer/4049656/?feed=comments-rss2 0