Salzburg24.at » Lungau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Thu, 05 May 2016 12:21:25 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Freundliches Wetter in den kommenden Tagen http://www.salzburg24.at/freundliches-wetter-in-den-kommenden-tagen/4712680 http://www.salzburg24.at/freundliches-wetter-in-den-kommenden-tagen/4712680#comments Thu, 05 May 2016 10:37:10 +0000 http://4712680

Hier gibt es die genaue Wetterprognose für deine Gemeinde.


Freitag: Im Westen Österreichs präsentiert sich das Wetter den ganzen Tag über strahlend sonnig und trocken. Selbst einzelne Schönwetterwolken bleiben eher die Ausnahme. Auch weiter im Osten und Süden startet der Tag überwiegend sonnig. Ab Mittag bilden sich jedoch bevorzugt über dem Berg- und Hügelland Quellwolken sowie lokale Regenschauer. Bis zum Abend ziehen diese mitunter bis ins Flachland. Der Wind kann vor allem in Schauernähe auffrischen, generell weht er aber schwach, im westlichen Donauraum mäßig aus Nordost bis Südost. Von zwei bis elf Grad in der Früh steigen die Temperaturen tagsüber auf 16 bis 23 Grad Celsius.

Samstag: Unter Hochdruckeinfluss präsentiert sich auch der Samstag von seiner überwiegend sonnigen und trockenen Seite. Während es jedoch in Vorarlberg, in Tirol und in Teilen Salzburgs sonnig bis zum Abend bleibt, beginnt die Bewölkung weiter im Osten und Süden vom Bergland ausgehend zu quellen. In der Folge muss schließlich örtlich mit Regenschauern sowie mit Gewittern gerechnet werden. Der Schwerpunkt der Schauer liegt im Berg- und Hügelland sowie generell südlich des Alpenhauptkammes. Der Wind weht oft nur schwach bis mäßig, im westlichen Donauraum und im Norden sowie in Gewitternähe auflebend. In der Früh zeigt das Thermometer vier bis zwölf Grad, nachmittags 16 bis 24 Grad, am wärmsten ist es in Tirol.

Sonntag: Zunächst ist es meist noch strahlend sonnig. Im Tagesverlauf entstehen aber vorwiegend im Bergland sowie generell im Osten und Südosten einige Quellwolken. Am Nachmittag steigt dann auch die Neigung zu lokalen Regenschauern und Gewittern. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, nur im oberösterreichischen Zentral-und Donauraum auch lebhaft aus östlichen Richtungen. Frühtemperaturen sechs bis zehn Grad, Tageshöchsttemperaturen 16 bis 24 Grad.

Montag: Meist überwiegt der sonnige Wettercharakter. Zwar entstehen tagsüber vor allem im Bergland und generell im Osten und Südosten zahlreiche Quellwolken. Die Neigung zu lokalen Regenschauern und Gewittern ist aber meist nur über dem Bergland etwas erhöht. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Ost bis Süd. Frühtemperaturen fünf bis zehn Grad, Tageshöchsttemperaturen 18 bis 24 Grad.

Dienstag: Von Südwesten her ziehen ausgedehnte Wolkenfelder auf. Damit breiten sich im Tagesverlauf auch Regen und Regenschauer über Vorarlberg, Tirol, Osttirol und Kärnten bis nach Oberösterreich und in die Obersteiermark aus. Weiter im Nordosten bleibt es trocken, hier zeigt sich zunächst auch noch länger die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost. Frühtemperaturen sieben bis 13 Grad, Tageshöchsttemperaturen 17 bis 24 Grad.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/freundliches-wetter-in-den-kommenden-tagen/4712680/?feed=comments-rss2 0
Walter Steidl für “personelle Erneuerung” in der SPÖ http://www.salzburg24.at/walter-steidl-fuer-personelle-erneuerung-in-der-spoe/4712519 http://www.salzburg24.at/walter-steidl-fuer-personelle-erneuerung-in-der-spoe/4712519#comments Thu, 05 May 2016 07:35:58 +0000 http://4712519
Es handle sich um einen wichtigen Lostag für die SPÖ, wo es “nicht nur darum geht, eine Position in der Partei zu entscheiden, sondern wo es darum geht, ob der Lebensnerv der SPÖ auch in Zukunft am Leben erhalten werden kann”, erklärte Steidl. “Ich orte in Salzburg auf der Ebene der Funktionärinnen und Funktionäre, dass diese personelle Erneuerung unumgänglich sein wird.”

Bundespräsident sollte nicht hineingezogen werden

Die Einladung zum gemeinsamen Mittagessen bei Heinz Fischer wenige Stunden vor der wichtigen Gremiensitzung am Montag habe er gerne angenommen, sagte Steidl. Allerdings sei er nicht der Meinung, “dass der Herr Bundespräsident in derartige Parteiangelegenheiten hineingezogen werden darf”, richtete er seinem Parteichef aus.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/walter-steidl-fuer-personelle-erneuerung-in-der-spoe/4712519/?feed=comments-rss2 7
Servus TV bleibt bestehen: So reagiert das Netz http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen-so-reagiert-das-netz/4712312 http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen-so-reagiert-das-netz/4712312#comments Wed, 04 May 2016 16:40:32 +0000 http://4712312

Die Reaktionen im Netz reichten von Zuspruch und „Daumen hoch“ bis hin zu „Marketing-Aktion“ oder „Kasperltheater“. Auch einige ganz witzige Postings haben wir beim Stöbern durchs Netz gefunden.

]]>
http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen-so-reagiert-das-netz/4712312/?feed=comments-rss2 3
Gewerkschaft zu Servus TV: “Nie in innere Angelegenheiten eingemischt” http://www.salzburg24.at/gewerkschaft-zu-servus-tv-nie-in-innere-angelegenheiten-eingemischt/4712272 http://www.salzburg24.at/gewerkschaft-zu-servus-tv-nie-in-innere-angelegenheiten-eingemischt/4712272#comments Wed, 04 May 2016 16:00:20 +0000 http://4712272
Forcher betonte, dass sich die GPA-djp nie in die inneren Angelegenheiten des Senders eingemischt habe. Die Entscheidung, ob Mitarbeiter ihre innerbetrieblichen Mitwirkungsrechte wahrnehmen wollen, obliege ausschließlich ihnen selbst. “Diesbezüglich werden wir alle Entscheidungen akzeptieren.”

Servus-TV-Mitarbeiter dachten über Betriebsrat nach

Die Gewerkschaft sei darüber informiert, dass es bei Servus TV Mitarbeiter gegeben habe, die eine Betriebsratswahl angedacht haben, erklärte Forcher im APA-Gespräch. “Es hat aber keine Einberufung für eine Betriebsversammlung gegeben. Es haben nur einige darüber nachgedacht, ob das sinnvoll wäre oder nicht.”

Gewerkschaft: “Wir mischen uns nirgendwo ein”

Das anonyme Rund-Mail sei auch nicht von der Gewerkschaft gekommen. “Wir mischen uns von außen nirgendwo ein. Wir unterstützen nur jene, die Unterstützung suchen.” Es sei bei Servus TV definitiv kein Wahlverfahren eingeleitet und auch nicht vorbereitet worden. “Es hat nur eine Diskussion unter einigen Mitarbeitern stattgefunden”, sagte Forcher.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/gewerkschaft-zu-servus-tv-nie-in-innere-angelegenheiten-eingemischt/4712272/?feed=comments-rss2 3
Stöckl fordert Maßnahmen gegen Ärztemangel http://www.salzburg24.at/stoeckl-fordert-massnahmen-gegen-aerztemangel/4712147 http://www.salzburg24.at/stoeckl-fordert-massnahmen-gegen-aerztemangel/4712147#comments Wed, 04 May 2016 14:28:26 +0000 http://4712147
Es sei immer schwieriger, niedergelassene Ärzte zu finden, die auch in den ländlichen Region arbeiten, erklärte Gesundheitsreferent Stöckl am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Um das Interesse für den Beruf des praktischen Arztes zu fördern, sollte die Allgemeinmedizin ein Kernelement der universitären Ausbildung sein. “Es bedarf auch spezieller Lehrpläne in den Krankenhäusern.” Zudem müsse die Ausbildung in Lehrpraxen im klinisch-praktischen Jahr forciert werden. Die Landesgesundheitskonferenz habe die Gesundheitsministerin ersucht, unter Einbindung der Länder und Sozialversicherungsträger ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen den Nachbesetzungsmangel umzusetzen.

Mehr Prestige für Allgemeinmedizin

“Das Fach Allgemeinmedizin muss an Prestige gewinnen. Es muss klar sein, dass der praktische Arzt eine entscheidende Rolle in der medizinischen Versorgung spielt”, betonte Stöckl. Er verwies auf das im Jahr 2012 gegründete Projekt “Salzburger Initiative Allgemeinmedizin“, das Seminare, Mentoring und Lehrpraxis umfasst. Zehn bis zwölf Personen pro Jahr würden mit der Ausbildung beginnen. Doch es sollten mindestens 19 sein, “eigentlich bräuchten wir noch mehr”, sagte Stöckl. In Kärnten sollten im Jahr 20 Mediziner mit der Ausbildung beginnen, ergänzte Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ).

Im Bild von links: Christopher Drexler (Stm), Johanna Mikl-Leitner (NÖ), Maurice Androsch (NÖ), Beate Prettner (Kärnten), Christian Stöckl, Sonja Wehsely (Wien), Christian Bernhard (Vbg) und Bernhard Tilg (Tirol) ./LMZ Im Bild von links: Christopher Drexler (Stm), Johanna Mikl-Leitner (NÖ), Maurice Androsch (NÖ), Beate Prettner (Kärnten), Christian Stöckl, Sonja Wehsely (Wien), Christian Bernhard (Vbg) und Bernhard Tilg (Tirol) ./LMZ ©

Hälfte der Ärzte hat Wahlpraxis

Um jungen Ärzten den Beruf des Allgemeinmediziners schmackhaft zu machen, müssten die Sozialversicherungsträger mit der Ärztekammer entsprechende Verträge ausarbeiten, damit das nicht nur ein Halbtagsjob ist, sagte Prettner. Stöckl meinte, bereits die Hälfte der niedergelassenen Ärzte hätte eine Wahlpraxis, “da muss nachgebessert werden”.

Neue Versorgungshäuser schaffen

Ziel der Gesundheitsreform sei auch, neue Versorgungszentren mit “Best Point of Service” zu schaffen, mit Öffnungszeiten von zwölf Stunden, damit die Patienten nicht in die Krankenhäuser gehen müssen, erklärte Prettner. Der Bund müsse dafür die gesetzlichen Grundlagen liefern. Weiters wünschen sich die Gesundheitsreferenten mehr finanzielle Mittel für den gynäkologischen Bereich und für Patienten mit seltenen Krankheiten. Dafür sei ein zweistelliger Millionenbetrag erforderlich, sagte Prettner. Generell peilten die Gesundheitsreferenten das Ziel an, in den Entscheidungen noch effizienter und schneller zu werden, damit die Bevölkerung deren Umsetzung rasch zu spüren bekomme.

Notärztliche Versorgung rund um die Uhr sehr schwierig

Stöckl ging noch auf den Notärzte-Mangel ein. In den vergangenen Jahren sei es sehr schwer geworden, eine notärztliche Versorgung rund um die Uhr aufrechtzuerhalten. Derzeit könnten Fachärzte die Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung eines Notarztes in der Regel nach Absolvierung einer sechsjährigen Ausbildung erwerben. “Dadurch entsteht beim Nachwuchs eine massive Lücke.” Vor allem in den ländlichen Regionen sei eine flächendeckende Notarztversorgung gefährdet. Man erwarte vom Gesundheitsministerium eine Lösung, wie die notärztliche Ausbildung an die neue Ärzte-Ausbildung anzupassen ist. Generell hielt Stöckl fest, dass die Kosten im Gesundheitsbereich nicht explosionsartig in die Höhe schnellen dürften. Eine jährliche Steigerungsrate von 3,6 Prozent wolle man einhalten.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/stoeckl-fordert-massnahmen-gegen-aerztemangel/4712147/?feed=comments-rss2 2
Arbeitsweg: Drei Tote und 700 Verletzte in Salzburg http://www.salzburg24.at/arbeitsweg-drei-tote-und-700-verletzte-in-salzburg/4711962 http://www.salzburg24.at/arbeitsweg-drei-tote-und-700-verletzte-in-salzburg/4711962#comments Wed, 04 May 2016 12:20:32 +0000 http://4711962

43 Menschen kamen im Vorjahr bei einem Verkehrsunfall in Salzburg ums Leben, drei davon am Weg zur Arbeit. “Im Vergleich zu Freizeitfahrten ist die Verkehrssicherheit am Arbeitsweg höher”, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Immerhin etwa ein Viertel der Fahrten in Salzburg ist ein Arbeitsweg. Österreichweit kamen 37 Menschen bei Verkehrsunfällen am Arbeitsweg ums Leben, die meisten in Niederösterreich (13. Nur in Vorarlberg gab es keinen tödlichen Verkehrsunfall am Arbeitsweg.

Zusätzlich wurden in Salzburg 699 Personen bei einem Verkehrsunfall am Arbeitsweg verletzt, macht der VCÖ aufmerksam. Österreichweit wurden 7.037 Personen verletzt.

VCÖ fordert besseres Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen

Das Unfallrisiko ist mit dem Pkw um ein Vielfaches höher als mit Bahn oder Bus. Der VCÖ spricht sich daher für mehr Bahn- und Busverbindungen aus, insbesondere auch abseits der klassischen Pendlerzeiten. “Die Arbeitszeiten werden flexibler, zusätzlich nimmt die Zahl der Teilzeitjobs stark zu. Es braucht daher auch tagsüber sowie späteren Abend und am Wochenende ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen”, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Radwege ausbauen

Zudem ist die weitere Verbesserung der Radfahr-Infrastruktur für die Verkehrssicherheit sehr wichtig. In ländlichen Regionen erhöhen Radwege zwischen Siedlungen und dem nächstgelegenen Ortsgebiet die Verkehrssicherheit. Für den Ballungsraum Stadt Salzburg sind Fahrrad-Highways gut geeignet, damit Beschäftigte aus dem Umland sicher, staufrei und umweltfreundlich in die Stadt fahren können. Immerhin vier von zehn Arbeitswegen  im Land Salzburg sind kürzer als fünf Kilometer und sechs von zehn Arbeitswegen kürzer als zehn Kilometer, informiert der VCÖ.

Auch Unternehmen können beitragen

“Das Ziel kann nur lauten, kein Beschäftigter kommt am Arbeitsweg bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Auch Betriebe und Unternehmen können dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Deshalb sind beim diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis auch Projekte von Betrieben und Unternehmen gesucht, die es ihren Beschäftigten erleichtern sicher und umweltfreundlich zur Arbeit zu kommen”, ruft VCÖ-Experte Gansterer zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis auf. Der VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg wird in Kooperation mit dem Land Salzburg und den ÖBB durchgeführt. Einreichfrist ist der 5. Juni 2016. Informationen und Einreichunterlagen gibt es unter www.vcoe.at sowie beim VCÖ unter (01) 8932697.

]]>
http://www.salzburg24.at/arbeitsweg-drei-tote-und-700-verletzte-in-salzburg/4711962/?feed=comments-rss2 4
Flachgau ist blitzreichste Region Östereichs http://www.salzburg24.at/flachgau-ist-blitzreichste-region-oestereichs/4711782 http://www.salzburg24.at/flachgau-ist-blitzreichste-region-oestereichs/4711782#comments Wed, 04 May 2016 10:43:47 +0000 http://4711782

Vor allem der 13. April sorgte mit zahlreichen Gewittern entlang der Alpennordseite für den Löwenanteil der Blitzentladungen. Mit einer Blitzdichte von 2,2 Blitzen pro Quadratkilometer war die Umgebung der Stadt Salzburg insgesamt die gewitterreichste Region Österreichs. Der stärkste Blitz wurde in St. Bernhard-Frauenhofen in Niederösterreich gemessen.

21.669 Blitze über Österreich

Der April eröffnete mit österreichweit exakt 21.669 Blitzen die Gewittersaison 2016. Vor allem in einem Streifen vom Flachgau ostwärts entlang der Alpennordseite bis ins Wiener Becken und Marchfeld blitzte es besonders häufig. Vergleichsweise ruhig war es hingegen von Vorarlberg bis nach Kärnten und die Steiermark. „Insgesamt registrierte das Blitzmesssystem an 16 Tagen Blitzentladungen“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. „Der mit Abstand blitzreichste Tag war der 13. April mit fast 16.000 Entladungen.“

Oberösterreich und Flachgau an der Spitze

Mit in Summe rund 6.200 Blitzen und einer Blitzdichte von 0,51 Blitzen pro Quadratkilometer führt Oberösterreich das Bundesländer-Ranking vor Niederösterreich mit rund 5.500 Entladungen an. In Wien registrierte das System nur 35 Entladungen und nur 7 Blitze zuckten in Vorarlberg vom Himmel.

Blitzdichte in Österreich nach Bezirk 1.-30. April./UBIMET Blitzdichte in Österreich nach Bezirk 1.-30. April./UBIMET ©

2,2 Blitze pro Quadratkilometer im Flachgau

Im Flachgau war im April mit einer Blitzdichte von knapp 2,2 Blitzen pro Quadratkilometer die blitzreichste Region Österreichs. „Im Vergleich zum Sommer ist das ein geringer Wert“, so Lukas. „Die Gegend um Graz beispielsweise erreicht oftmals sogar Blitzdichten von deutlich mehr als 20 Blitzen pro Quadratkilometer.“ Die Blitzdichte hat übrigens den Vorteil, dass sie unabhängig von der Größe einer Region ist. Dieser Wert ist somit für den direkten Vergleich realistischer.

Deutlich ruhiger verlief der April 2015. Damals wurden nur rund 5.400 Entladungen registriert. „Damit gab es in diesem Jahr allein in Oberösterreich mehr Blitze als im April des Vorjahres in ganz Österreich“, so der Experte.

Elektrische Ladung

Wenn man über Blitze spricht, dann ist immer auch deren Intensität interessant. Diese wird über die sogenannte Stromstärke in der Einheit Ampere angegeben. Im April wurde der stärkste Blitz in St. Bernhard-Frauenhofen in Niederösterreich mit einer Stromstärke von 256,3 Kiloampere (kA) registriert. „Im Vergleich zu einer haushaltsüblichen Steckdose (16 A) lieferte dieser Blitz für einen kurzen Zeitraum somit fast die 16.000-fache Stromstärke,“ sagt Lukas.

Die Messung von Blitzen

Das UBIMET-Blitzmessnetzsystem powered by nowcast beruht auf der Erfassung elektromagnetischer Wellen, die von den Blitzen ausgesendet werden. „Jeder Blitz wird von mehreren Sensoren erfasst und so der Ort, die Zeit und die Stärke des Blitzes bestimmt“, sagt der Meteorologe. „Selbst schwache Blitze können mit dieser patentierten 3-D-Technologie gemessen werden.“

Blitze nach Bundesland (Anzahl und Blitzdichte)

Oberösterreich     6.157             0,51 Blitze/km²

Niederösterreich   5.512             0,29 Blitze/km²

Steiermark          4.030              0,25 Blitze/km²

Salzburg              3.135             0,44 Blitze/km²

Burgenland           973                0,25 Blitze/km²

Kärnten                950                0,10 Blitze/km²

Tirol                     900                0,07 Blitze/km²

Wien                    35                 0,08 Blitze/km²

Vorarlberg              7                 0,00 Blitze/km²

Österreich Gesamt 21.699          0,26 Blitze/km²

]]>
http://www.salzburg24.at/flachgau-ist-blitzreichste-region-oestereichs/4711782/?feed=comments-rss2 2
Wetter: Auf regnerischen Mittwoch folgt sonniges langes Wochenende http://www.salzburg24.at/wetter-auf-regnerischen-mittwoch-folgt-sonniges-langes-wochenende/4711474 http://www.salzburg24.at/wetter-auf-regnerischen-mittwoch-folgt-sonniges-langes-wochenende/4711474#comments Wed, 04 May 2016 08:22:16 +0000 http://4711474

Gute Nachrichten für Ausflügler: Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erwartet in der Prognose vom Dienstag für das lange Wochenende freundliches Wetter mit Temperaturen bis zu 20 Grad. Dabei ist es auch einigermaßen sonnig, besonders von Salzburg westwärts. Im Bergland und im Osten ziehen stellenweise auch Regenschauer durch.

Der starke Regen in Teilen von Kärnten und der Steiermark ist vorbei. Von Sonntag bis Dienstag regnete es an der Wetterstation der ZAMG in Preitenegg (K) 118 Millimeter, in Deutschlandsberg (ST) 87 Millimeter und Bad Eisenkappel (K) 84 Millimeter. Der Hydrologische Dienst registrierte an seinen Messstationen im Grenzgebiet von Unterkärnten zur südlichen Steiermark vereinzelt sogar noch höhere Regenmengen: Koralpe 179 Millimeter, Salzstiegel 141 und Soboth 126 Millimeter. Zum Vergleich: In einem durchschnittlichen Mai regnet es in Graz und in Klagenfurt im gesamten Monat 80 Millimeter.

Mittwoch: Viel Regen nördlich der Alpen

Am Mittwoch regnet es im Großteil Österreichs aber noch zeitweise, am häufigsten an der Nordseite der Alpen, im Gebiet vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel und zum Wienerwald. Die Schneefallgrenze liegt bei 1.000 Meter. Weitgehend trocken bleibt es im Süden, und hier kann auch länger die Sonne hervorkommen. Die Nachmittagstemperaturen liegen am Mittwoch je nach Regen und Sonne zwischen acht und 16 Grad. Der Wind ist lebhaft bis kräftig.

Pünktlich zum Wochenende kommt die Sonne

Von Donnerstag bis Sonntag ist es dann relativ mild, mit Höchstwerten größtenteils um 20 Grad. Das lange Wochenende bringt auch überall in Österreich einige Sonnenstunden. Am längsten zeigt sich die Sonne in der Westhälfte Österreichs. In der Osthälfte ziehen auch dichtere Wolken und vereinzelte Regenschauer durch.

Auch der Feiertagsverkehr sollte sich in Grenzen halten. Beim ÖAMTC rechnete man mit Ausflugsverkehr, aber nicht mit größeren Reisewellen. Anders sieht allerdings die Prognose der Asfinag aus. Inwieweit die Grenzkontrollen zu Verzögerungen führen, war noch nicht absehbar. Nach Deutschland und Italien könnte es sich bei höheren Verkehrsaufkommen und strengeren Kontrollen stauen. Auch bei der Rückreise von Ungarn nach Österreich könnte es bei Nickelsdorf unter Umständen länger dauern.

Freundliches Wetter auch in Urlaubsdestinationen

Die beliebten Reisedestinationen im nahen Ausland geben sich ebenfalls freundlich: Das lange Wochenende bringt in vielen Regionen Europas überwiegend sonniges und relativ warmes Wetter. So scheint an der Oberen Adria von Donnerstag bis Sonntag oft die Sonne. In Venedig beispielsweise hat es in der Früh um die 14 und an den Nachmittagen um die 21 Grad. Die Wassertemperatur der Oberen Adria liegt bei 15 Grad.

Freundliches Wetter ist in den nächsten Tagen auch in London, Paris und Rom zu erwarten, mit Temperaturen in der Früh um zehn und am Nachmittag knapp über 20 Grad. Wechselhaft ist es dagegen größtenteils auf der Iberischen Halbinsel. Hier hat es am Mittwoch noch bis zu 30 Grad. Von Donnerstag bis Sonntag liegen die Höchstwerte dann bei 20 Grad und die Sonne wechselt mit dichten Wolken und Regenschauern.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/wetter-auf-regnerischen-mittwoch-folgt-sonniges-langes-wochenende/4711474/?feed=comments-rss2 0
Verlängertes Wochenende und GTI-Treffen sorgen für starken Reiseverkehr http://www.salzburg24.at/verlaengertes-wochenende-und-gti-treffen-sorgen-fuer-starken-reiseverkehr/4711303 http://www.salzburg24.at/verlaengertes-wochenende-und-gti-treffen-sorgen-fuer-starken-reiseverkehr/4711303#comments Wed, 04 May 2016 06:06:21 +0000 http://4711303

Das verlängerte Wochenende um Christi Himmelfahrt am Donnerstag zählt zu den stärksten Reisewochenenden des Jahres. „Wir rechnen bereits ab Mittwoch damit, dass der Verkehr Richtung Süden und Osten aus den Ballungsräumen stark zunimmt“, sagte Christian Ebner, Leiter des ASFINAG Verkehrsmanagements, in einer Aussendung. „Vor allem in Oberösterreich kann die Reisewelle schon früh einsetzen. Denn der Mittwoch ist Florianitag – ein Landesfeiertag an dem die Schulen außerdem geschlossen bleiben“, meinte Ebner weiter.

A10: Tauernautobahn einer der heißen Verkehrspunkte

Die zu erwartenden neuralgischen Punkte sind am Reisewochenende auf jeden Fall die Tunnelbaustellen Kroislerwand und Oswaldiberg auf der A 10 Tauern Autobahn. Die ASFINAG rechnet jedoch auch auf weiteren Routen mit sehr starkem Verkehr, wie der Ost-West-Route A 1 West-, A 8 Innkreis- sowie A 25 Welser Autobahn und A 4 Ost Autobahn und der Süd-Route A 10 Tauern-, A 9 Pyhrn-, A 12 Inntal Autobahn und A 13 Brenner Autobahn.

Weitere Punkte mit hohem Staurisiko im Reiseverkehr sind neben den Grenzbereichen wieder der Knoten Salzburg A 1/A 10, der Knoten Linz A 1/A 7 und der zweistreifige Bereich der A 1 bei Pöchlarn in Niederösterreich. Am Freitagvormittag – 6. Mai – ist zusätzlich vor allem auf der A 12 und der A 13 mit viel Lkw-Verkehr zu rechnen.

GTI-Treffen sorgt für reichlich Verkehr

Bereits zum 35. Mal findet heuer ab Mittwoch bis inklusive Samstag das GTI Treffen am Wörthersee in Kärnten statt. Sowohl bei der An- und Abreise, als auch während des Treffens ist das Verkehrsaufkommen rund um die Veranstaltungsbereiche und auch auf der A 2 Süd Autobahn – erhöht.

In Wien geht wiederholt der Wings4Life Lauf über die Bühne. Aus diesem Grund bleibt am Sonntag die Abfahrt zur Stadionbrücke Richtung Zentrum von der A 4 Ost Autobahn gesperrt.

Rastplätze: Putztrupps via NFC anfordern

Starke Reisewellen bedeuten auch Hochbetrieb auf ASFINAG Rastplätzen. Verschmutzte Toiletten oder zuviel Müll sind dabei ein Ärgernis für alle Verkehrsteilnehmer. Das will die ASFINAG verhindern und setzt dabei erstmalig in Österreich auf die NFC-Technologie („Near Field Communication“), die Kunden Feedback via Handy ermöglicht. Die Funktionsweise ist einfach: Auf den Glaswänden beim Zugang zu den Sanitäranlagen gibt es mehrere „smarte“ Service-Check-Plakate. Die Bewertung erfolgt direkt am intelligenten Poster: NFC im Handy aktivieren, auf den markierten Bereich halten und schon ist das Feedback völlig anonym gezählt. Der jeweils zuständige Autobahnmeister kann dann etwa mit dem Entsenden eines Putztrupps sofort auf negative Bewertungen reagieren.

 

]]>
http://www.salzburg24.at/verlaengertes-wochenende-und-gti-treffen-sorgen-fuer-starken-reiseverkehr/4711303/?feed=comments-rss2 4
So stark stiegen Häuserpreise in 2015 http://www.salzburg24.at/so-stark-stiegen-haeuserpreise-in-2015/4710748 http://www.salzburg24.at/so-stark-stiegen-haeuserpreise-in-2015/4710748#comments Tue, 03 May 2016 12:38:39 +0000 http://4710748

In den Verkauf von Einfamilienhäusern und deren Preise ist im abgelaufenen Jahr Schwung gekommen: Die Objekte verteuerten sich in sämtlichen Bundesländern – am geringsten in der Steiermark, am stärksten im Burgenland und in Salzburg. Der österreichweite Durchschnittspreis legte im Jahresabstand um 5,7 Prozent zu und lag erstmals über 200.000 Euro, geht aus dem aktuellen Remax-ImmoSpiegel hervor.

Stadt Salzburg: 500.000 Euro für Einfamilienhäuser

Das teuerste Pflaster war einmal mehr Kitzbühel, wo ein Haus im Schnitt mittlerweile 1,1 Mio. Euro kostet. Für ein Viertel der Immobilien sind dort sogar jeweils mehr als 1,8 Mio. Euro zu berappen. Bei den Großstädten sind die Preise in Innsbruck mit typischerweise 703.915 Euro für ein Einfamilienhaus am höchsten – dahinter folgen Salzburg mit durchschnittlich 500.812 Euro und Wien mit 443.580 Euro.

Starke Verkäufe lassen Preise ansteigen

“Einem weitestgehend guten Angebot stand 2015 eine steigende Nachfrage von Eigennutzern mit dem notwendigen Eigenkapital gegenüber”, berichtete Remax-Austria-Geschäftsführer Bernhard Reikersdorfer. In den Jahren davor sei der Einfamilienhäuser-Markt im Vergleich zu den Eigentumswohnungen “wesentlich ruhiger und konstanter” gewesen.

Im Vorjahr legte die Zahl der Verkäufe aber um fast 15 Prozent auf 11.512 Transaktionen zu, wie ein Blick auf die entsprechenden Verbücherungen im Amtlichen Grundbuch zeigt. Der Gesamtwert der hierzulande gehandelten Einfamilienhäuser erreichte 2,8 Mrd. Euro – um gut 21 Prozent mehr als im Jahr davor.

Preise steigen in Salzburg besonders stark

Überdurchschnittlich stark verteuerten sich die Immobilien dabei im Burgenland (plus 10,9 Prozent auf 116.224 Euro), im Land Salzburg (plus 10,8 Prozent auf 343.285 Euro), Niederösterreich (plus 6,8 Prozent auf 171.894 Euro) und Oberösterreich (plus 6,7 Prozent auf 198.943 Euro).

Geringer als im bundesweiten Schnitt stiegen die Preise für Einfamilienhäuser in der Steiermark (plus 1,7 Prozent auf 162.602 Euro), in Wien (plus 4,1 Prozent auf 443.580 Euro), Tirol (4,9 Prozent auf 394.747 Euro), Kärnten (plus 5 Prozent auf 165.290 Euro) und Vorarlberg (plus 5,6 Prozent auf 302.940 Euro).

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/so-stark-stiegen-haeuserpreise-in-2015/4710748/?feed=comments-rss2 0
Merkurtransit: Seltene “Mikro-Sonnenfinsternis” am 9. Mai in Salzburg zu sehen http://www.salzburg24.at/merkurtransit-seltene-mikro-sonnenfinsternis-am-9-mai-in-salzburg-zu-sehen/4710564 http://www.salzburg24.at/merkurtransit-seltene-mikro-sonnenfinsternis-am-9-mai-in-salzburg-zu-sehen/4710564#comments Tue, 03 May 2016 10:49:43 +0000 http://4710564
Der Merkurdurchgang beginnt am 9. Mai um 13.12 Uhr (in Wien) und endet um 20.44 Uhr, allerdings geht knapp vor dem Ende bereits die Sonne unter, in Wien um 20.21 Uhr, in Bregenz um 20.42 Uhr. In diesen rund 7,5 Stunden zieht der Planet als kleiner schwarzer Punkt langsam über die Sonnenscheibe, also quasi eine “Mikro-Sonnenfinsternis”.

Schematische Darstellung Inneres Sonnensystem und Merkurtansit am 9. Mai, Factbox zu Merkur GRAFIK 0529-16, 88 x 125 mm

Seltenes Schauspiel durch Merkurtransit

Merkur benötigt nur 88 Tage, um einmal um die Sonne zu kreisen. Etwa alle 116 Tage stehen Erde, Merkur und Sonne in einer Linie. Da die Merkurbahn aber gegenüber jener der Erde um sieben Grad geneigt ist, wandert er dabei meistens nördlich oder südlich der Sonne vorbei. Nur 13 bis 14 Mal pro Jahrhundert geht es sich aus, dass Merkur direkt zwischen Erde und Sonne steht – und zwar immer im Mai oder November. Der letzte von Mitteleuropa sichtbare Merkurtransit war 2003, den nächsten gibt es am 11. November 2019.

Deutlich seltener als Merkur- sind Venusdurchgänge – zuletzt faszinierten diese in den Jahren 2004 und 2012 viele Beobachter. “Allerdings ist Merkur nur ein Drittel so groß, aber doppelt so weit von der Erde entfernt wie die Venus, deren Transit bereits an der Wahrnehmbarkeitsgrenze des menschlichen Auges lag”, erklärte Alexander Pikhard von der Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) gegenüber der APA.

So könnt ihr die Sonnenfinsternis beobachten

Für die Beobachtung des Merkurtransits ist daher ein Feldstecher mit einer mindestens 30-fachen Vergrößerung oder ein Teleskop inklusive spezieller Sonnenfilter notwendig. Denn Merkur wird nur ein 158stel des Durchmessers der Sonnenscheibe messen bzw. 0,004 Prozent davon abdecken. “Das ist mit freiem Auge nicht wahrnehmbar”, so Pikhard.

“Auf jeden Fall müssen bei der Beobachtung spezielle Sonnenfilter verwendet werden, die im astronomischen Fachhandel erhältlich sind”, betonte der Experte. Andernfalls würden schwerste Augenschäden bis zur Erblindung drohen. Er warnt auch davor, mit einer Sonnenfinsternis-Brille und einem Fernglas das Ereignis zu beobachten – die Sonnenfilter müssten unbedingt vor den Linsen angebracht werden.

In Österreich wird es zahlreiche Veranstaltungen geben, wo man den Transit unter fachkundiger Anleitung und der notwendigen Ausrüstung beobachten kann. In Wien lädt etwa die WAA ab 13.00 Uhr zur öffentlichen Beobachtung auf die Sofienalpe in Wien-Penzing, der Verein Kuffner-Sternwarte von 13.00 bis 20.00 Uhr in den Augarten beim gleichnamigen Cafe-Restaurant und das Astronomische Büro Wien ins Freiluftplanetarium Sterngarten am Georgenberg bei der Wotrubakirche in Wien-Liesing.

Spektaktel in Salzburger Sternwarte Gahberg erleben

In Graz werden beim Hauptgebäude der Uni Graz Beobachtungen mit Sonnenteleskopen und im Foyer des Hauptgebäudes ein Live-Stream vom Sonnenobservatorium auf der Kanzelhöhe geboten. In Linz bietet die Linzer Astronomische Gemeinschaft ab 12.30 Uhr Sonderführungen an der Johannes-Kepler Sternwarte. In Klagenfurt kann man an der Sternwarte von 12.00 bis 19.00 Uhr das Ereignis beobachten, in Salzburg an der Sternwarte Gahberg. Falls das Wetter nicht mitspielt, kann man das Ereignis auch im Internet mitverfolgen.

Nach Angaben des Vereins Kuffner-Sternwarte hat Johannes Kepler erstmals 1629 einen Merkurtransit berechnet, und zwar für den 7. November 1631. Wegen schlechten Wetters konnten nur vier Personen das Ereignis beobachten, darunter auch der Schweizer Johann Baptist Cysat, der den Durchgang in Innsbruck mitverfolgte. Die Beobachtungen des Merkurdurchgangs lieferten wichtige Informationen zur damals noch recht ungenau bestimmten Merkurbahn.

Hier gibt es eine Info zu den Veranstaltungen rund um die Mikrosonnenfinsternis.  Auch Webstreams des Merkurtransits gibt es.

]]>
http://www.salzburg24.at/merkurtransit-seltene-mikro-sonnenfinsternis-am-9-mai-in-salzburg-zu-sehen/4710564/?feed=comments-rss2 0
EU prüft mögliche Budget-Manipulation wegen Salzburger Finanzskandal http://www.salzburg24.at/eu-prueft-moegliche-budget-manipulation-wegen-salzburger-finanzskandal/4710486 http://www.salzburg24.at/eu-prueft-moegliche-budget-manipulation-wegen-salzburger-finanzskandal/4710486#comments Tue, 03 May 2016 10:03:55 +0000 http://4710486

Die EU-Kommission hat wegen des Salzburger Finanzskandals eine formelle Untersuchung wegen “möglicher Manipulation oder ernsthafter Nachlässigkeit” der Salzburger Budgetstatistiken eingeleitet. Wie die EU-Behörde am Dienstag in Brüssel mitteilte, kann die Kommission dem EU-Ministerrat eine Strafe für Österreich vorschlagen, wenn eine Manipulation bestätigt wird.

Falsches Defizit durch Salzburger Finanztransaktionen

Nach Angaben der Europäischen Kommission hat die Statistik Austria im April 2014 die nationalen österreichischen Schulden- und Defizitzahlen korrigiert, indem es die bisher unverzeichneten Finanztransaktionen des Landes Salzburg in der Statistik berücksichtigt hat. “Im Rahmen der Untersuchung wird nun überprüft, ob die falsche Darstellung von Österreichs nationalen Schulden- und Defizitdaten über mehrere Jahre das Ergebnis von Vorsatz oder von ernsthafter Nachlässigkeit war”, erklärte die Brüsseler Behörde. Die Einleitung einer Untersuchung sage noch nichts über das Ergebnis, auch stelle die EU-Kommission nicht generell die Genauigkeit der nationalen Statistik in Österreich infrage.

In der EU-Kommission hieß es, es gehe um die Jahre 2010 bis 2012. Im April habe Österreich die an Eurostat gemeldeten Defizitzahlen richtiggestellt, für 2012 sei eine Korrektur von 0,4 Prozentpunkten nach oben vorgenommen worden. Eurostat hatte 2014 erklärt, der Anstieg Österreichs beim Schuldenstand für 2010, 2011 und 2012 sei hauptsächlich auf die Einberechnung von bisher nicht verzeichneten Schulden auf öffentlichen Konten des Landes Salzburg zurückzuführen. Österreich hat laut Angaben von Eurostat vom April 2014 Defizite von 4,5 Prozent (2010), 2,5 Prozent (2011), 2,6 Prozent (2012) und 1,5 Prozent (2013) und Schuldenstände von 72,5 Prozent (2010), 73,1 Prozent (2011), 74,4 Prozent (2012) und 74,5 Prozent (2013) verzeichnet.

Österreich droht hohe Strafe

Nach den geltenden EU-Regeln zur Budgetüberwachung im Rahmen des sogenannten Six-Packs können EU-Staaten bei Budget-Manipulation zu Strafen verurteilt werden. Artikel 8 der entsprechenden EU-Verordnungen über die wirksame Durchsetzung der haushaltspolitischen Überwachung im Euro-Währungsgebiet sieht Sanktionen bei der Manipulation von Statistiken vor. Die Strafe kann bis einer Höhe von 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung des betreffenden EU-Staates gehen. Bisher wurde der Strafrahmen aber nicht ausgeschöpft.

Bei Manipulation: Land Salzburg müsste Strafe zahlen

Die Statistik Austria hat das Verfahren am Dienstag bestätigt. Eine allfällige Strafzahlung müsste nach Angaben des Finanzministeriums letztlich das Land Salzburg tragen. Im Fall der bisher einzigen wegen Budgetmanipulation verhängten Geldbuße (2015 gegen Spanien im Fall Valencia) wurde der mögliche Strafrahmen jedenfalls nicht einmal annähernd ausgeschöpft.

Grundlage des Verfahrens ist eine im Gefolge der Finanzkrise im November 2011 beschlossene EU-Verordnung, die Geldbußen vorsieht, wenn ein Land Defizit oder Schuldenstand “absichtlich oder aufgrund schwerwiegender Nachlässigkeit” falsch darstellt.

Im Februar war die ehemalige Budgetreferatsleiterin des Landes Salzburg, Monika Rathgeber (44), in zwei angeklagten Teilaspekten des Salzburger Finanzskandals bei einem Prozess in Salzburg wegen schweren Betruges und Urkundenfälschung zu einer teilbedingten Freiheitsstrafe von drei Jahren nicht rechtskräftig verurteilt worden. Zwei Jahre davon wurden bedingt ausgesprochen.

Strafrahmen bisher nicht ausgeschöpft

Wie der Generaldirektor der Statistik Austria, Konrad Pesendorfer, der APA sagte, hängt die Strafhöhe vom Ausmaß der Manipulation ab und kann maximal 0,2 Prozent der Wirtschaftsleistung (also bis zu 700 Mio. Euro) betragen. Eine derart hohe Geldbuße hält Pesendorfer allerdings für ausgeschlossen: “Ich gehe davon aus, dass, wenn es überhaupt zu einer Strafe kommt, sie sich in Grenzen halten wird.”

Das Finanzministerium wollte sich am Dienstag nicht zu einer möglichen Strafe äußern. Auf APA-Anfrage betonte eine Sprecherin von Minister Hans Jörg Schelling (ÖVP) allerdings, dass eine Geldbuße im Fall des Falles letztlich von Salzburg zu bezahlen wäre. Festgelegt ist das in Artikel 24 des innerösterreichischen Stabilitätspaktes (http://go.apa.at/CjF3heHO), der die “Tragung finanzieller Sanktionen” im EU-Defizitverfahren durch den jeweiligen Verursacher regelt.

Im Fall der manipulierten Budgetzahlen Valencias haben die EU-Finanzminister den möglichen Strafrahmen jedenfalls nicht einmal annähernd ausgeschöpft. Als Basis gilt nämlich ein “Referenzbetrag” von fünf Prozent der Auswirkungen der verfälschten Summe. Dieser Referenzbetrag (im Fall Valencias 95 Mio. Euro bei einer Manipulation von 1,9 Mrd. Euro) kann je nach Schwere des Delikts nach oben oder unten angepasst werden – im Fall Valencias wegen der raschen Korrektur und der geringen Auswirkungen deutlich nach unten (auf 18,93 Mio. Euro).

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/eu-prueft-moegliche-budget-manipulation-wegen-salzburger-finanzskandal/4710486/?feed=comments-rss2 1
Servus TV stellt Betrieb ein: Eine Chronologie des Senders http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-eine-chronologie-des-senders/4710326 http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-eine-chronologie-des-senders/4710326#comments Tue, 03 May 2016 08:57:51 +0000 http://4710326

2007: Red Bull kauft den lokalen Privatsender Salzburg TV zu 95 Prozent.

2008: Die beiden Gründer von Salzburg TV, Ferdinand Wegscheider und Christian Jörgner, verlassen den Sender. Red Bull übernimmt die restlichen fünf Prozent der Firmenanteile.

2009: Am 1. Oktober 2009 um 17.25 Uhr geht der Sender unter neuem Namen “On Air”. Zeitgleich wird die Variante in HD-Auflösung aufgeschaltet.

2013: Erst im April 2013 erkennt die lizenzierende KommAustria das Angebot als Vollprogramm an, zuvor galt es als Spartenprogramm. In Deutschland erfolgt dies erst im Jahr 2015.

2016: Am 11. April 2016 wird Ferdinand Wegscheider zum Geschäftsführer von Servus TV ernannt. Der ehemalige Eigentümer von Salzburg TV ist im Jahr 2014 zum Sender zurückgekehrt und hat das Ressort “Information und Aktuelles” geleitet. Am 3. Mai gibt Dietrich Mateschitz das Ende des Senders bekannt. Genaue Details sind derzeit noch nicht bekannt.

Die Geschichte von Servus TV im Detail

Nicht einmal zehn Jahre hat der Ausflug von Red Bull-Boss Dietrich Mateschitz ins klassische Privatfernsehen gedauert. Mit 2007 erwarb er den Regionalsender Salzburg TV, im Herbst 2009 startete man die Marke Servus TV. Und im Frühsommer 2016 könnte diese wieder Geschichte werden. Angetreten als Qualitätsfernsehen, erntete Servus gute Kritiken, fuhr aber schwache Quoten ein.

Der Regionalsender Salzburg TV, einst gegründet vom Fernsehpionier Ferdinand Wegscheider, gehörte am 1. Jänner 2007 offiziell der Mediengruppe von Mateschitz. Und da der Red-Bull-Boss im allgemeinen nicht zu kleckern beliebt, rechneten Branchenkenner mit Großem. Man ließ sich aber vorerst Zeit mit der Neupositionierung.

“Niveauvolle Unterhaltung” mit regionalem Schlag

Im Herbst 2009 schließlich startete der Sender mit dem Namen Servus TV in ein neues Leben. “Niveauvolle Unterhaltung” mit starker regionaler Schlagseite war die Devise. Nicht auf Film- und Serienware setzte man, sondern auf einen öffentlich-rechtlichen Anstrich mit Wohlfühl-Faktor unter dem “Heimat”-Motto. Man ging mit einer Mischung aus Dokumentationen, Information und Kultur on air, mit Gesprächsrunden und Naturfilmen. Für letztere angelte sich das Red Bull Media House zwei Jahre später auch die “Universum”-Macher, die fortan unter der Marke “Terra Mater” Flora und Fauna filmten.

2010 wechselte Martin Blank, davor Puls 4, nach Wals und führte den Sender bis diesen Frühling als Geschäftsführer. Im April gab es eine größere Rochade. Blank ging, auch der frühere Burgtheater-Direktor und interimistische Servus-Programmdirektor Matthias Hartmann gab die Programmagenden ab. Harald Maier übernahm die Kaufmännische Leitung. Als Intendant kehrte Wegscheider an die Senderspitze zurück. Schon 2014 hatte er wieder angeheuert, als Ressortleiter Information und Aktuelles.

Personal wechselt häufig

Immer wieder holte sich der Sender renommierte Namen vor und hinter die Kamera, die personelle Fluktuation blieb aber hoch. Gute Noten erhielt Servus TV von den Kritikern für seine Formate wie “Talk im Hangar 7”, Dokus und die TV-Information. Für eine Kooperation mit der Journalistengruppe “Dossier” gab es 2014 den Robert-Hochner-Preis.

Auch, dass der Red-Bull-Sender Sport ins rechte Licht zu rücken wusste, überraschte wenig. Mit gemischten Gefühlen nahm die Medienbranche die Kooperation mit der “Kronen Zeitung” auf, mit der man beim Bundesländer-Magazin “Servus Krone” kooperierte und dafür eine Programmseite täglich im Kleinformat erhielt.

Schleppende Quoten

Kein durchschlagender Erfolg war das Morgenmagazin – “Servus am Morgen” brachte es 2015 auf 3,5 Prozent Marktanteil, weit hinter dem “Cafe Puls” von Blanks früherem Arbeitgeber. 2015 wurde die Frühschiene auf zwei Stunden verkürzt.

Überhaupt, die Quoten – da kam Servus TV nie so richtig vom Fleck. 2012 übersprang man erstmals die Ein-Prozent-Marke beim Marktanteil (Zielgruppe ab zwölf) auf 1,2 Prozent. 2013 und 2014 waren es 1,5 Prozent und 2015 1,7 Prozent. Über 2 Prozent im Monatsschnitt gab’s nicht allzu oft – etwa, wenn Felix Baumgarter für Red Bull aus dem Weltall auf die Erde sprang.

Ob das reichte, um Red-Bull-Chef Mateschitz zufriedenzustellen, bezweifelte so mancher, öffentliche Äußerungen dazu gab es nicht. Den Redseligkeit ist seine Sache bekanntlich nicht, er lässt sich nie in die Karten schauen, was die Strategien für sein mittlerweile weitverzweigtes Imperium angeht. Dass er auch schon mal spontan agiert, ist allerdings auch bekannt. Und so kann – bis es vielleicht doch ein Statement gibt – die Branche wohl nur mutmaßen, wann und warum er “Servus” zu Servus TV sagte.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-eine-chronologie-des-senders/4710326/?feed=comments-rss2 21
Servus TV stellt Betrieb ein: 264 Mitarbeiter gekündigt http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-264-mitarbeiter-gekuendigt/4710256 http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-264-mitarbeiter-gekuendigt/4710256#comments Tue, 03 May 2016 08:25:14 +0000 http://4710256

Den “genauen Zeitplan” für die Einstellung des Servus-TV-Betriebs “werden wir professionell und gemeinsam mit unseren Mitarbeitern und Partnern erarbeiten”, hieß es am Dienstag ergänzend aus der Pressestelle des Senders. APA-Informationen zufolge steht eine Einstellung des Sendebetriebs Ende Juni im Raum. “Wir können den 30. Juni nicht bestätigen”, hieß es dazu allerdings im Unternehmen. Kein Indiz für den Zeitpunkt des Sendestopps, aber möglicherweise dafür, dass die Entscheidung schnell fiel, ist der Umstand, dass der Sender auf seiner Homepage das “Werbeinselschema ab Juni 2016” zum Download zur Verfügung stellt.

Sender “wirtschaftlich untragbar”

Der Sender sei “wirtschaftlich untragbar geworden”, so die Begründung für den drastischen Schritt. Obwohl man seit dem Start 2009 Jahr für Jahr einen nahezu dreistelligen Millionenbetrag in Servus TV investiert habe, “lässt sieben Jahre nach Einführung die aktuelle Markt- und Wettbewerbssituation keine wirklich positive Entwicklung erwarten. (…) Wir haben uns der Sorgfaltspflicht eines ordentlichen Geschäftsmannes entsprechend entschlossen, den Betrieb von Servus TV einzustellen.” Die “Veränderungen am globalen Medienmarkt bestärken uns in dieser Entscheidung, weil digitale Angebote die klassischen, linearen Programme verdrängen”. Das Magazin “Servus in Stadt und Land” sei von dieser Maßnahme nicht betroffen.

264 Mitarbeiter nach Einstellung von Servus TV gekündigt

264 Mitarbeitern wurde offenbar bereits die Kündigung vorgelegt. Eine entsprechende AMS-Meldung gäbe es auch Das kommentierte Servus TV nur indirekt: “Die AMS Meldung muss formal mit einem Datum versehen sein”, hieß es. Bestätigt wurde ein Mitarbeiterstand von “über 240”. Gewerkschaft der Privatangestellten für Druck, Journalismus und Papier (GPA-djp) gab am Dienstagnachmittag an, dass 264 Mitarbeiter betroffen seien. Zuerst war von 246 die Rede.

Betriebsratgründung in Zusammenhang mit Aus

Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz hat am Dienstag bestätigt, dass Initiativen zur Gründung eines Betriebsrats bei Servus TV mit dem Aus des Senders zusammenhängen. “Dass diese Vorgehensweise bei der Entscheidung in der aktuellen Situation nicht gerade dienlich war, ist evident”, erklärte er in einem Statement gegenüber der APA.

So richtig klar ist derzeit indes nicht, wer eigentlich einen Betriebsrat gründen wollte. Zu hören war von einem Rund-Mail, in dem eine Abstimmung darüber vorschlagen worden sei. Dieses sei von einer externen Mail-Adresse gekommen und habe Mateschitz empört.

Ferdinand Wegscheider (re.), seit April Geschäftsführer bei Servus TV. Ferdinand Wegscheider (re.), seit April Geschäftsführer bei Servus TV./Neumayr (Archiv) ©

Gewerkschaft und AK fordern Sozialplan für Mitarbeiter

Auch die Gewerkschaft GPA-djp zeigte sich betroffen und fordert nun Maßnahmen für die Angestellten. “In erster Linie geht es uns jetzt darum, für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechende Maßnahmen zu setzen, um diese mehr als unerfreuliche Situation erträglich zu machen. Konkret fordern wir Sozialplanverhandlungen für die gekündigten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, auch im Wissen, dass es derzeit noch keinen Betriebsrat bei Servus TV gibt“, erklärt Gerald Forcher, Geschäftsführer der GPA-djp Salzburg in einer ersten Reaktion. Auch die Arbeiterkammer Salzburg forderte einen Sozialplan.

Forcher zeigte sich dazu überzeugt, dass die angedachte Betriebsratswahl bei Servus TV nicht der Grund für die Schließung des Senders sein könne. Es sei nicht vorstellbar, dass Red Bull-Chef Dietrich Mateschitz “diese undemokratische Meinung tatsächlich vertritt und er die Schuld jenen Mitarbeitern zuschieben möchte, die über eine Betriebsratswahl nachgedacht haben.” Es wäre außerdem “mehr als kurios”, wenn ein Unternehmen, “eingebettet in einen Milliardenkonzern”, wegen einer Wahl zur betrieblichen Interessensvertretung den Betrieb einstellen würde.

Ferdinand Wegscheider erst seit April an Spitze

Erst Anfang April wurde Ferdinand Wegscheider alleiniger Senderchef. Wegscheider war vorerst nicht zu erreichen. Erst im April war es zu einer Rochade an der Senderspitze gekommen. Geschäftsführer Martin Blank ging nach rund sechs Jahren, der frühere Burgtheater-Direktor und interimistische Servus-Programmdirektor Matthias Hartmann gab die Programmagenden ab. Harald Maier übernahm die Kaufmännische Leitung.

Servus TV kämpfte mit Marktanteilen

Servus TV hatte im April 1,5 Prozent Marktanteil. Nur selten übersprang der Sender seit seinem Start im Herbst 2009 die Zwei-Prozent-Marke. Erstmals gelang das im Oktober 2012, in diesem Monat übertrug man Felix Baumgartners Stratosphären-Sprung. Im Jahresschnitt 2015 waren 1,7 Prozent ausgewiesen worden, die beiden Jahre davor 1,5 Prozent.

Facebook-Gruppe setzt sich für Erhalt von Servus TV ein

Auch Fans des Senders zeigten sich über das plötzliche Aus von Servus TV schockiert, auf Facebook wurde daraufhin schnell eine Gruppe eingerichtet, die sich für den Erhalt stark machen will. Dahinter steht ein 41-jähriger Linzer. Der Mann er watet allerdings nicht, dass er mit seiner Gruppe Mateschitz umstimmen kann, wollte jedoch zeigen, dass ihm der Sender fehlen werde, berichten die Salzburger Nachrichten. Fast 4.000 Likes konnte die Seite am Dienstag gegen 17 Uhr verbuchen.

Reaktion: Trauer und Empörung

Das Ende des Senders rief Reaktionen aus Politik sowie Medienbranche und natürlich auch bei den Sehern hervor. Auch Felix Baumgartner mischte sich in die Diskussion um den Sender von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz ein und stichelte gegen seinen neuen Lieblingsfeind: ORF-Anchorman Armin Wolf.

ORF will “Substanz erhalten und fortführen”

Auch der öffentlich-rechtliche Konkurrent ORF bedauert das Aus. “Das ist ein trauriger Tag für den österreichischen Medien- und Produktionsstandort”, heißt es in einer Stellungnahme gegenüber der APA. Der ORF zeigt sich darin auch interessiert an Übernahmen.

Es gebe bereits ein Gesprächsangebot an Servus TV, “um gemeinsam auszuloten, wie man die in den letzten Jahren geschaffene Substanz zumindest teilweise erhalten und fortführen kann”, erklärte der ORF.

(SALZBURG24/APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/servus-tv-stellt-betrieb-ein-264-mitarbeiter-gekuendigt/4710256/?feed=comments-rss2 39
SALZBURG24-Titelbild-Challenge: Wir suchen das Titelbild des Monats Mai! http://www.salzburg24.at/salzburg24-titelbild-challenge-wir-suchen-das-titelbild-des-monats-mai/4710054 http://www.salzburg24.at/salzburg24-titelbild-challenge-wir-suchen-das-titelbild-des-monats-mai/4710054#comments Tue, 03 May 2016 07:21:31 +0000 http://4710054

Mit der SALZBURG24-Titelbild-Challenge rufen wir euch monatlich dazu auf, eure schönsten Bilder und Schnappschüsse aus Salzburg mit uns zu teilen.

Und so funktioniert’s: Jeden ersten Dienstag im Monat posten wir eine Auswahl eurer Einsendungen (Reihung nach Einsendedatum) auf Facebook. Dann liegt die Entscheidung ganz bei euch: Auf der Facebook-Seite von SALZBURG24 könnt ihr abstimmen und das Bild mit den meisten “likes”, “loves” und “wows” wird einen Monat lang unser Titelbild auf Facebook!

Titelfoto des Monats Mai

Eine Auswahl eurer Bilder für Mai steht bereits HIER online. Bis inklusive Montag, 9. Mai, könnt ihr noch für euren Favoriten des Monats abstimmen. Dann wird jenes Foto, das euch am meisten gefällt, als neues Titelbild präsentiert und ziert bis Ende des Monats unsere Facebook-Wall.

“Foto des Monats”: So kannst du teilnehmen

Wer noch tolle Fotos hat, kann diese uns laufen zusenden. Denn unsere beliebte SALZBURG24-Titelbild-Challenge geht auch in Juni weiter. Wir freuen uns über eure schönsten Salzburg-Fotos. Lasst eurer Kreativität freien Lauf: Egal, ob ihr den Sonnenuntergang an eurem Lieblingssee, das spektakulärste Panorama über Salzburg oder die niedlichsten Tierfotos einschickt – eurem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt. Eure (selbstgeknipsten!) Bilder könnt ihr jederzeit per E-Mail an michaela.steger@salzburg24.at senden.

 

Die Aktion steht in keiner Verbindung zu Facebook und wird in keiner Weise von Facebook gesponsert, unterstützt oder organisiert. Facebook ist nicht der Ansprechpartner für Gewinnspiele auf der Facebookseite von SALZBURG24. Sämtliche Fragen, Kommentare oder Beschwerden zum Gewinnspiel sind direkt an SALZBURG24 zu richten.
Hier geht’s zu den AGBs: http://bit.ly/1tBa5iQ

]]>
http://www.salzburg24.at/salzburg24-titelbild-challenge-wir-suchen-das-titelbild-des-monats-mai/4710054/?feed=comments-rss2 0
Fristlose Entlassung: Was tun? http://www.salzburg24.at/fristlose-entlassung-was-tun/4709449 http://www.salzburg24.at/fristlose-entlassung-was-tun/4709449#comments Mon, 02 May 2016 12:30:01 +0000 http://4709449

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass es für eine Entlassung keine Formvorschrift gibt. Sie kann schriftlich, mündlich und sogar schlüssig erfolgen. Schlüssig heißt, dass aus einer stillschweigenden Handlung des Arbeitgebers unzweifelhaft auf die sofortige Beendigung (Entlassung) geschlossen werden kann.

Entlassungsgründe

Die Entlassungsgründe für Angestellte sind im Angestelltengesetz, jene für ArbeiterInnen in der Gewerbeordnung geregelt, informiert die Arbeiterkammer (AK).

Ein Angestellter liefert zum Beispiel einen Entlassungsgrund, wenn er ohne rechtmäßigen Hinderungsgrund für “längere” Zeit die Arbeit unterlässt oder diese beharrlich verweigert. Auch wenn er ohne Einwilligung des Arbeitgebers ein selbstständiges kaufmännisches Unternehmen betreibt, ist das ein Entlassungsgrund.

Ein Arbeiter liefert unter anderem einen Entlassungsgrund, wenn er einen Diebstahl, eine Veruntreuung oder eine sonstige strafbare Handlung begeht, die ihn des Vertrauens des Arbeitgebers unwürdig erscheinen lässt. Auch wenn er die Arbeit unbefugt verlässt oder beharrlich seine Pflichten vernachlässigt, rechtfertigt dies eine Entlassung.

Wer sich nicht sicher ist, ob eine Entlassung berechtigt erfolgte oder nicht, kann dies bei der zuständigen Arbeiterkammer überprüfen lassen.

Konsequenzen einer berechtigten Entlassung

Bei einer berechtigten Entlassung hat der Arbeitnehmer erhebliche finanzielle Nachteile:

  • Zum Beispiel muss er das für einen zuviel verbrauchten Urlaub erhaltene Urlaubsentgelt zurückzahlen.
  • Arbeiter verlieren in der Regel (je nach Kollektivvertrag) die Sonderzahlungen (Urlaubs- und Weihnachtsgeld), Angestellte haben jedenfalls Anspruch auf die anteiligen Sonderzahlungen.
  • Der größte finanzielle Verlust kann sich aber aus Schadenersatzansprüchen ergeben. Der Arbeitnehmer muss dem Arbeitgeber alle Schäden ersetzen, die ihre Ursache in seiner berechtigten Entlassung haben.
  • Darüber hinaus ruht bei einer verschuldeten Entlassung der Anspruch auf Arbeitslosengeld für die Dauer von 28 Tagen („Sperre“).
  • Verlust der Abfertigung nach altem Abfertigungsrecht

Konsequenzen einer unberechtigten Entlassung

Grundsätzlich beendet auch eine unberechtigte Entlassung das Dienstverhältnis mit sofortiger Wirkung. Ausnahme: Arbeitnehmer mit besonderem Entlassungsschutz. Arbeitnehmer erhalten jedoch alle Ansprüche, die sie bei einer termin- und fristgerechten Arbeitgeberkündigung erhalten hätten (so genannte “Kündigungsentschädigung”). Das heißt, der Arbeitgeber muss alles zahlen, was Sie während der fiktiven Kündigungsfrist verdient hätten.

Die Kündigungsentschädigung umfasst somit

  • das Entgelt für die fiktive Kündigungsfrist (zB Lohn/Gehalt, Zulagen, durchschnittliches Überstundenentgelt, durchschnittliche Provisionen etc).
  • ebenso die anteiligen Sonderzahlungen (zB Urlaubs- und Weihnachtsgeld) und Urlaubstage, die währende der fiktiven Kündigungsfrist entstanden wären.
  • Hat ein Arbeitnehmer während der fiktiven Kündigungsfrist einen Abfertigungssprung nach altem Abfertigungsrecht (zB weil er in dieser Zeit das 20.Arbeitsjahr vollendet), umfasst die Kündigungsentschädigung auch die Differenz zur höheren Abfertigung.

Anfechtung einer Entlassung

Liegt kein Entlassungsgrund vor und wurde die Entlassung wegen eines unzulässigen Motivs  ausgesprochen oder ist sie sozialwidrig. Die Entlassung kann dann angefochten werden.

Dabei ist es besonders wichtig rasch zu handeln, so die Arbeiterkammer. Für die Anfechtung bei Gericht hat der Arbeiternehmer in der Regel nur zwei Wochen, in manchen Fällen sogar nur eine Woche ab Erhalt der Entlassung (mündlicher Ausspruch reicht!) Zeit.

]]>
http://www.salzburg24.at/fristlose-entlassung-was-tun/4709449/?feed=comments-rss2 2
Was bei einer Kündigung zu beachten ist http://www.salzburg24.at/was-bei-einer-kuendigung-zu-beachten-ist/4709421 http://www.salzburg24.at/was-bei-einer-kuendigung-zu-beachten-ist/4709421#comments Mon, 02 May 2016 12:02:10 +0000 http://4709421 Wer selbst seinen Job aufgeben will, hat eine Arbeitnehmer-Kündigung vor. Dabei endet dann ein unbefristetes Arbeitsverhältnis. Ein befristetes Arbeitsverhältnis endet nach Zeitablauf.

Schriftlich oder mündlich kündigen?

Ob schriftlich oder mündlich gekündigt wird, ist nach Gesetz gleichgültig. Sollte der Kollektiv- oder Dienstvertrag jedoch eine andere Kündigungsform vorsehen, so muss natürlich diese beachtet werden. Die AK rät jedoch aus Beweisgründen zu einer schriftlichen Kündigung. Beim Überbringen eines Kündigungsschreibens kann man sich dieses nämlich mit einer Unterschrift bestätigen lassen.

Wann beginnt die Kündigungsfrist?

Wenn der Arbeitgeber von der Kündigung erfahren hat, beginnt die Kündigungsfrist zu laufen. Bei mündlicher Kündigung ist das sofort der Fall. Sollte die Kündigung per Post eingehen, so gilt erst der Zeitpunkt, ab dem der Brief beim Arbeitgeber angekommen ist.

Kündigungstermin und Kündigungsfrist

Der Kündigungstermin ist der Zeitpunkt, an dem das Arbeitsverhältnis beendet sein soll – also der letzte Tag des Arbeitsverhältnisses und nicht der Tag, an dem die Kündigung ausgesprochen wurde. Die Kündigungsfrist ist der Zeitraum zwischen Kündigung und dem Kündigungstermin.

Kündigungsfrist bei Angestellten und Arbeitern

Wenn nichts anderes vereinbart wurde, können Angestellte ihr Dienstverhältnis jeweils zum Monatsletzten kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt dann einen Monat. Anders sieht das bei Arbeitern aus: Hier sind die Kündigungsfristen und -termine meistens in den einzelnen Kollektivverträgen geregelt. Arbeiter müssen daher vor dem Kündigen nachschauen, was in ihrem Kollektivvertrag steht.

Was passiert bei Nichteinhalten der Kündigungsfrist?

Grundsätzlich beendet auch eine frist- oder terminwidrige Kündigung das Arbeitsverhältnis zum angegebenen Termin. Verletzt jedoch der Arbeitnehmer Frist oder Termin, so hat dies negative Folgen: Zum Beispiel den Verlust der Urlaubsersatzleistung aus dem laufenden Urlaubsjahr, Verlust der Sonderzahlungen oder Schadenersatzpflicht. Zu beachten ist daher unbedingt die Kündigungsfrist und der Kündigungstermin.

Dienstfreistellung und Postensuchtage

Eine Dienstfreistellung bedeutet, dass der Arbeitgeber während einer bestimmten Dauer (meist während der Kündigungsfrist) freiwillig auf die Arbeitsleistung verzichtet. Er muss jedoch das volle Entgelt weiterzahlen. Wer selbst kündigt, hat keinen gesetzlichen Anspruch auf bezahlte Freizeit für die Arbeitssuche (“Postensuchtage”).

]]>
http://www.salzburg24.at/was-bei-einer-kuendigung-zu-beachten-ist/4709421/?feed=comments-rss2 0
Österreicher empfinden jeden zweiten Autolenker als “unfair” http://www.salzburg24.at/oesterreicher-empfinden-jeden-zweiten-autolenker-als-unfair/4709445 http://www.salzburg24.at/oesterreicher-empfinden-jeden-zweiten-autolenker-als-unfair/4709445#comments Mon, 02 May 2016 11:57:00 +0000 http://4709445

Verkehrsminister Gerald Klug (SPÖ) forderte bei einer Pressekonferenz am Montag in Wien “mehr Fairplay im Straßenverkehr”. Denn das “spart Nerven und hilft letztlich auch, Leid zu verhindern”. Ablenkung, Rasen und Drängeln sind die drei Hauptfallursachen. Klug forderte dazu auf, das eigene Fahrverhalten kritisch zu hinterfragen und “sich selbst an der Nase zu nehmen. Ich nehme mich persönlich da nicht aus”, sagte der Minister. Denn: “Man ist nie einem Auto gegenüber unfair”, sondern immer den Insassen gegenüber.

Jeder Zehnte gesteht, nicht immer fair zu sein

Bei der Umfrage unter 1.000 Autofahrern, durchgeführt im Februar, ergab sich eine massive Divergenz zwischen Eigen- und Fremdbild. Lediglich jeder Zehnte gestand offen ein, sich nicht oder nicht immer fair zu verhalten und sich dadurch einen Vorteil im Straßenverkehr verschaffen zu wollen. Jedoch gaben die Österreicher an, dass jeder zweite Verkehrsteilnehmer unfair sei. Das Verhalten der anderen wird eher als nervend und gefährdend eingestuft.

Wie rücksichtsvoll sind die anderen Autofahrer?/Asfinag Wie rücksichtsvoll sind die anderen Autofahrer?/Asfinag ©
Das Verhalten von anderen Autofahrern eingeschätzt./Asfinag Das Verhalten von anderen Autofahrern eingeschätzt./Asfinag ©

Viele rote und gelbe Karten auf Österreichs Straßen

Wolfgang J. Berger vom Institut für Verkehrswesen der Universität für Bodenkultur Wien wertete die Ergebnisse aus. “Wenn die Autofahrer Schiedsrichter wären, würde es viele gelbe und rote Karten geben”, konstatierte er. Männer neigen laut Berger eher dazu, sich genervt zu fühlen. Frauen tendieren wiederum dazu, sich “überproportional als Opfer zu fühlen”, schilderte Berger.

Bei Vielfahrern gebe es zwischen Männern und Frauen jedoch beinahe keinen Unterschied. Die “Geschlechtergleichheit ist auf der Autobahn fast mehr erreicht als in anderen Bereichen”, meinte Berger. Das zeige sich auch dabei, dass das Unfallrisiko von Frauen, wenn sie Vielfahrer sind, fast das selbe ist wie bei Männern.

Verschiedene Typen im Straßenverkehr

Die Asfinaghat Verkehrssicherheitsexperten zusätzlich mit der Untersuchung des Phänomens der „mangelnden Rücksichtnahme“ beauftragt. Die begleitende Studie soll wissenschaftlich fundiert Typologien von Verkehrsteilnehmern feststellen, um in der Verkehrssicherheitsarbeit in den kommenden Jahren „zielgruppenorientiert“ agieren zu können. Erste Erkenntnisse der Studie liegen bereits vor.

Verschiedene Typen im Straßenverkehr./Asfinag Verschiedene Typen im Straßenverkehr./Asfinag ©

Meisten Unfälle vor der Haustüre

Die meisten Autobahnunfälle passieren im Umkreis des Wohnortes – quasi vor der Haustür. 40 Prozent aller Hauptverursacher haben den Unfall im Umkreis von 25 Kilometer zum Bezirkshauptort (laut Kfz-Kennzeichen) gebaut, innerhalb von 50 Kilometern werden bereits zwei Drittel der Unfälle verursacht. Routinefahrten auf bekannten Strecken sind laut Berger also besonders risikobehaftet.

Das wünschen sich die Befragten von den Autofahrern

Was sich die Befragten von anderen Autofahrern wünschen: Die Einhaltung des Sicherheitsabstandes, das Befolgen von Verkehrsregeln generell, rechtzeitiges Blinken, die Aufrechterhaltung des Verkehrsflusses und vorausschauendes Fahren.

Asfinag-Kampagne kostet 1,2 Millionen Euro

1,2 Millionen Euro lässt sich die Asfinag die Kampagne “Fair lenken – an andere denken” kosten. Denn die Infrastruktur alleine ist zu wenig, es gehe vor allem um das Verhalten der Verkehrsteilnehmer, sagte Asfinag-Vorstand Alois Schedl. “Fairness kann man nicht per Knopfdruck einschalten.” Und: “Zu viel Fairness gibt es nicht”, sagte sein Vorstandskollege Klaus Schierhackl. Er riet Autofahrern beispielsweise, Abstandsmessgeräte zu nutzen, um den richtigen Sicherheitsabstand einzuhalten.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/oesterreicher-empfinden-jeden-zweiten-autolenker-als-unfair/4709445/?feed=comments-rss2 1
Plastiksackerl-Reduktion um 50 Prozent bis 2019 http://www.salzburg24.at/plastiksackerl-reduktion-um-50-prozent-bis-2019/4709307 http://www.salzburg24.at/plastiksackerl-reduktion-um-50-prozent-bis-2019/4709307#comments Mon, 02 May 2016 10:44:00 +0000 http://4709307

Das ist aber nur ein Punkt des Abkommens, das auf Initiative des Umweltministeriums zustande kam, denn die von bisher 14 Parteien unterzeichnete, freiwillige Vereinbarung sieht auch vor, dass – anders als in Deutschland – auch Tragetaschen, die nicht aus Plastik sind, reduziert werden sollen. Zudem werden die kleinen, kostenlosen Plastiksackerl (“Knotenbeutel”) aus dem Kassenbereich verschwinden. Die bereits jetzt gängige Praxis große Tragetaschen gegen ein Entgelt – Ausnahme ist der Frischebereich – abzugeben, ist ebenfalls Teil der bis ins Jahr 2025 gültigen Vereinbarung.

Mehrwegtaschen sollen Plastiksackerl verbannen

Der Grund für diese Maßnahmen, deren Erfolg jährlich analysiert und publiziert werden soll, ist für den Umweltminister, der mit den allesamt mit Mehrwegtaschen ausgerüsteten Unterzeichnern vor die Presse trat, klar: “Plastiksackerl verbrauchen wertvolle Ressourcen und belasten bei falscher Entsorgung die Umwelt, insbesondere die Gewässer”, erklärte Rupprechter. Ende Mai 2017 wird der erste Monitoringbericht erwartet. Besonders zahlreich waren die Unterzeichner aus der Lebensmittel-Branche, doch neben dem Rewe-Konzern, Spar, Lidl und Hofer, setzten auch die Elektronikkette Media-Saturn sowie der Tchibo-Konzern, oder Europas größter Schuhhändler Deichmann, ihre Signatur unter die Präambel.

Diese sieht des Weiteren vor, dass man nicht auf mehr Vorverpackungen ausweicht, sondern Mehrwegtragetaschen fördert und dass etwaige Mehreinnahmen durch den Sackerlverkauf in Umweltprojekte fließen. Rupprechter unterstrich bei der Präsentation des “Plastiksackerl-Pakts”, dass mit weiteren Unterzeichnern zu rechnen ist: “Wir sind nach Gesprächen mit weiteren Branchenvertretern optimistisch, dass es ein dynamischer Prozess wird”, sagte der Umweltminister – die Textilketten C&A sowie H&M könnten demnach bald folgen. “Ich lade alle Handelsunternehmen ein, sich dieser Initiative anzuschließen”, sagte Rupprechter. Bisher sind 30 Prozent des Volumens im Einzelhandel an der Vereinbarung beteiligt.

Auch Möbel- Textil- und Schuhandel sollte an Aktion teilnehmen

Global 2000 und Greenpeace lobten die Initiative. Leonore Gewessler von Global 2000 rief jedoch Möbelhandel und weitere Vertreter von Textil- und Schuhhandel auf, ebenfalls bei der Reduktion teilzunehmen. “Das Ende des Gratis-Sackerls darf nicht zu einem Körberlgeld für den Handel führen”, warnte Greenpeace-Programmleiter Herwig Schuster. Was diesen Punkt betrifft, kündigte Rupprechter jedoch bereits an, die Widmung etwaiger Mehreinnahmen gemeinsam mit den NGOs zu analysieren. Schuster wünschte sich auch mehr Ambition bei den “Knotenbeuteln”.

Österreicher verbrauchen pro Kopf und Jahr 51 Plastiksackerl

Eines steht schon jetzt fest: Die sogenannte “Plastiksackerl-Richtlinie” der EU, die vorsieht, dass die Mitgliedsländer bis 2019 den Konsum auf 90 Sackerl pro Person und Jahr reduzieren, wurde in Österreich bereits erfüllt. Der Pro-Kopf-Verbrauch lag laut den EU-Kommissionszahlen schon 2010 bereits bei 51. Seinen jetzt in die Tat umgesetzten Halbierungsplan hat Rupprechter im Jahr 2014 angekündigt. Die dünnen Obstsackerl fanden bei der EU-Richtlinie im Übrigen keine Berücksichtigung.

In einer ersten Reaktion bemängelte Umweltsprecherin Christiane Brunner (Grüne) die Freiwilligkeit bei der Plastiksackerl-Reduktion: “Klare gesetzliche Regeln oder die Einhebung einer Plastiksackerl-Abgabe wie in Irland sind sicher effektiver und auch fairer, weil sie den ganzen Markt betreffen.”

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/plastiksackerl-reduktion-um-50-prozent-bis-2019/4709307/?feed=comments-rss2 1
Arbeitslosigkeit in Salzburg leicht rückläufig http://www.salzburg24.at/arbeitslosigkeit-in-salzburg-leicht-ruecklaeufig/4709033 http://www.salzburg24.at/arbeitslosigkeit-in-salzburg-leicht-ruecklaeufig/4709033#comments Mon, 02 May 2016 09:04:45 +0000 http://4709033

Bei der Arbeitslosenquote macht sich die Saisonarbeitslosigkeit bemerkbar – Salzburg liegt nun mit 6,6 Prozent an zweiter Stelle hinter Oberösterreich (5,7%). Die bundesweite Quote beträgt 9,1 Prozent – jeweils nach nationaler Berechnungsmethode.

Arbeitslosenquote in allen Branchen rückläufig

“Nach dem Wegfall saisonaler Effekte verdichten sich die Anzeichen einer günstigeren Konjunkturentwicklung und finden in einem fortgesetzen Rückgang der Arbeitslosigkeit ihren Ausdruck”, kommentiert der Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Salzburg, Siegfried Steinlechner, die aktuelle Situation. Die Arbeitslosigkeit war breitflächig über alle bedeutenden Branchen rückläufig. Am deutlichsten im Bauwesen (-14,1 Prozent) und in der Warenherstellung (-11,3 Prozent). Am geringsten sanken die Arbeitslosenzahlen im Handel (-0,9 Prozent) und im Gastgewerbe (-0,3 Prozent).

Diese Entwicklung spiegelt sich auch in der mit minus 4,7 Prozent stärker rückläufigen Männerarbeitslosigkeit wider, während bei Frauen nur ein leichter Rückgang um minus 0,1 Prozent zu registrieren war.

Rückgang bei jüngeren, Zuwachs bei älteren Arbeitnehmern

Deutlich verringerte sich die Arbeitslosigkeit ausländischer Arbeitskräfte mit einem Minus von 4,8 Prozent auf rund 5.400 Betroffene. Bei inländischen Vorgemerkten betrug der Rückgang 1,8 Prozent auf 11.800 Personen. Die Zahl junger Arbeitsloser bis einschließlich 24 Jahre war mit minus 5,6 Prozent deutlich überproportional rückläufig, während die Altersgruppe ab 50 Jahre mit plus 2,2 Prozent weiterhin – wenn auch gebremste – Zuwächse zu verzeichnen hat.

Bei der regionalen Arbeitsmarktentwicklung meldet nur der Pongau einen Zuwachs bei der Arbeitslosigkeit im Ausmaß von 1,9 Prozent. Alle anderen Bezirke können Rückgänge verzeichnen: Der Tennengau um 7,0 Prozent, der Lungau um 3,8 Prozent, die Stadt Salzburg um 3,6 Prozent, der Pinzgau um 3,6 Prozent und der Flachgau um 1,3 Prozent.

]]>
http://www.salzburg24.at/arbeitslosigkeit-in-salzburg-leicht-ruecklaeufig/4709033/?feed=comments-rss2 0
BP-Wahl: Ab Dienstag kann per Briefwahl gewählt werden http://www.salzburg24.at/bp-wahl-ab-dienstag-kann-per-briefwahl-gewaehlt-werden/4708915 http://www.salzburg24.at/bp-wahl-ab-dienstag-kann-per-briefwahl-gewaehlt-werden/4708915#comments Mon, 02 May 2016 08:09:25 +0000 http://4708915

Ab Dienstag, 3. Mai, ist es möglich, dafür die Stimme per Wahlkarte abzugeben. Stimmen die vorher bei der Wahlbehörde eingehen, sind nicht gültig.

Wahlkarte bis 20. Mai zu beantragen

Mit einer Wahlkarte können Wahlberechtigte, die sich am 22. Mai nicht in ihrer Heimatgemeinde aufhalten, das Wahlrecht auch außerhalb der Gemeinde ausüben, in deren Wählerevidenz der Wahlberechtigte eingetragen ist. Außerdem kann auch per Briefwahl die Stimme abgegeben werden. Auch dafür ist eine Wahlkarte erforderlich. Mündliche oder schriftliche Anträge auf Ausstellung einer Wahlkarte können bis Mittwoch, 18. Mai, (schriftlich) beziehungsweise Freitag, 20. Mai, 12 Uhr, (mündlich) bei der Gemeinde, in deren Wählerevidenz der Wahlberechtigte eingetragen ist, gestellt werden.
Auslandsösterreicher haben ihre Wahlkarten für den zweiten Wahlgang bereits zusammen mit der Wahlkarte für den ersten Wahlgang zugeschickt bekommen.

Stichwahl: Wahlkarten bis Sonntag, 17 Uhr abzugeben

Wahlkarten müssen am Wahltag, also am 22. Mai, bis spätestens 17 Uhr bei den Bezirkswahlbehörden eingelangt sein oder in Wahllokalen während der Öffnungszeiten abgegeben werden, um berücksichtigt werden zu können. Die Auszählung der Wahlkarten erfolgt am Tag nach der Stichwahl, also am 23. Mai. Danach wird das Endergebnis bekanntgegeben.

]]>
http://www.salzburg24.at/bp-wahl-ab-dienstag-kann-per-briefwahl-gewaehlt-werden/4708915/?feed=comments-rss2 29
Frühling kommt ab Donnerstag zurück http://www.salzburg24.at/fruehling-kommt-ab-donnerstag-zurueck/4708268 http://www.salzburg24.at/fruehling-kommt-ab-donnerstag-zurueck/4708268#comments Sun, 01 May 2016 14:11:00 +0000 http://4708268
Am Montag bleiben südlich des Alpenhauptkammes, im Südosten und auch im nördlichen Alpenvorland bis weit in den Nachmittag hinein die Wolken dicht und vor allem am Vormittag regnet es noch verbreitet und kräftig. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.500 und 2.000 Metern Seehöhe.

Neue Woche startet mit viel Regen

Später lässt der Niederschlag von Osttirol her langsam nach, Chancen auf Aufhellungen steigen. Auch weiter im Norden muss mit dichten Wolken und zeitweise mit Regen gerechnet werden. Allerdings lockert hier die Wolkendecke immer wieder auf und die Sonne zeigt sich. Die meisten und längsten sonnigen Auflockerungen gibt es in den Landesteilen nördlich der Donau. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Richtungen um Nord. Fünf bis elf Grad zeigt das Thermometer in der Früh. Die Tageshöchsttemperaturen sind mit zehn bis 20 Grad erreicht.

Mix aus Sonne und Wolken am Dienstag

Entlang der Alpennordseite von Vorarlberg bis in den Wienerwald hinein bleibt der Himmel am Dienstag wolkenverhangen. Im Stau zwischen dem Tiroler Oberland und dem Mostviertel regnet es teilweise auch intensiv. Überall sonst gibt es hingegen einen Mix aus etwas Sonnenschein und dichten Wolken. Vor allem während der ersten Tageshälfte muss fast überall noch mit Schauern gerechnet werden. Die Schneefallgrenze liegt meist zwischen 1.500 und 2.000 Metern Seehöhe, lediglich im Westen sinkt sie bis zum Abend weiter ab. Der Wind weht mäßig, mitunter auch lebhaft aus Nordwest. Drei bis zwölf Grad zeigt das Thermometer in der Früh, elf bis 19 Grad nachmittags.

Am Mittwoch wird es stürmisch

Mit abnehmendem Störungseinfluss dominiert vor allem in der Osthälfte Österreichs am Mittwoch starke Bewölkung mit Regen sowie Schnee oberhalb von 1.400 Metern. Dazu bläst am gesamten Alpenostrand sowie im Bergland stürmischer Nordwestwind. Im Westen und Süden lockern im Tagesverlauf die Wolken auf und die Niederschläge klingen ab. Frühtemperaturen drei bis neun Grad, Tageshöchsttemperaturen neun bis 18 Grad.

Sonnenschein ab Donnerstag

Von Westen her verstärkt sich am Donnerstag der Hochdruckeinfluss, somit überwiegt verbreitet der Sonnenschein. Im Tagesverlauf bilden sich vom Bergland ausgehend Quellwolken, die vor allem inneralpin einzelne, teils gewittrige Schauer bringen. Im Osten bleiben Schauer selten, im Westen sind sie auszuschließen. Der Wind weht mäßig, im Donauraum sowie am Alpenostrand lebhaft aus Nord bis Ost. Frühtemperaturen ein bis neun Grad, Tageshöchsttemperaturen zehn bis 21 Grad.

Bis zu 23 Grad am Freitag

Unter Hochdruckeinfluss überwiegt am Freitag zumeist ungetrübter Sonnenschein. Auch Quellwolken über dem Bergland bilden nur selten Schauer aus. Schwach windig. Frühtemperaturen zwei bis zehn Grad, Tageshöchsttemperaturen 16 bis 23 Grad.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/fruehling-kommt-ab-donnerstag-zurueck/4708268/?feed=comments-rss2 0
Wilfried Haslauer zieht zu 60. Geburtstag Bilanz: “Ich hatte viel Glück” http://www.salzburg24.at/wilfried-haslauer-zieht-zu-60-geburtstag-bilanz-ich-hatte-viel-glueck/4707754 http://www.salzburg24.at/wilfried-haslauer-zieht-zu-60-geburtstag-bilanz-ich-hatte-viel-glueck/4707754#comments Sun, 01 May 2016 06:28:10 +0000 http://4707754

Dankbar sei er auch dafür, dass es ihm gesundheitlich gut gehe, sagte Haslauer. Körperlich fit hält er sich mit Joggen. “Jeden zweiten Tag, um 6.00 Uhr, eine Stunde lang. Da ist die Stadt noch menschenleer.”

“Ordentliche” Haslauer-Familie

Das Glück, das Haslauer ansprach, bezog er sowohl auf sein Privat- als auch auf sein Berufsleben. Er sei in eine “ordentliche Familie” hineingeboren worden, seine Eltern hätten viel Wert auf seine Erziehung und Ausbildung gelegt. Nach dem Jusstudium, das er 1979 mit dem Doktorrat abschloss – sein Vater war damals Landeshauptmann von Salzburg – gründete er 1984 eine Rechtsanwaltskanzlei. Nachdem die ÖVP im Jahr 2004 den Landeshauptmannsessel an die SPÖ verloren hatte, übernahm er die zerstrittene Partei. “Das war eine schwierige Zeit”, erinnert sich Haslauer heute. Es gelang ihm, die “am Boden liegende Partei” zu einen. “Aus Niederlagen lernt man mehr als aus Erfolgen. Ich habe mich selbst nie aufgegeben.”

Haslauer seit 2013 Landeshauptmann von Salzburg

Nach dem Finanzskandal und den herben Verlusten der SPÖ bei den vorgezogenen Wahlen im Juni 2013 wurde Haslauer vom Landtag zum Landeshauptmann gewählt. Er bildete mit den Grünen und dem Team Stronach eine Koalition. Die SPÖ musste in die Opposition. Nach dem ersten Wahlgang der Bundespräsidentenwahl vor einer Woche – die Kandidaten der Koalitionsparteien SPÖ und ÖVP schafften es nicht in die Stichwahl – forderte er von der Bundespolitik eine neue politische Kultur: “Ein Entwicklungskonzept für Österreich, auch in politisch-philosophischer Hinsicht. Die Vision, was will man für das Leben in Österreich, für die Österreicher und die nächste Generation, das ist die entscheidende Frage.” In verkrusteten Strukturen zu verhaften, zum Selbstzweck der Parteien, das sei Politik von gestern. An Rivalitäten und Feindschaften seien die Bürger nicht interessiert, meinte Haslauer.

Haslauer mit BP Fischer anlässlich ddes Festakts "200 Jahre Salzburg bei Österreich" am 14. April./APA/GINDL Haslauer mit BP Fischer anlässlich ddes Festakts “200 Jahre Salzburg bei Österreich” am 14. April./APA/GINDL ©

Die Gewissheit, dass die Zeit verfliegt, wie die Vergangenheit länger und die Zukunft kürzer wird, mache ihn etwas nachdenklich, sagte er zur APA, nachdem er den Schreibtisch seines Vaters betrachtet hat, der im Kabinett neben seinem Büro steht. “Momentan kann ich es mir nicht vorstellen, in Pension zu gehen.” Er hat sich jedenfalls noch einige private und politische Ziele vorgenommen.

Haslauer will 2018 wieder kandidieren

Was die Politik betrifft, so möchte Haslauer bei der nächsten Landtagswahl im Jahr 2018 kandidieren und sich wieder als Landeshauptmann zur Verfügung stellen. “Wenn ich gesund bleibe und meine Familie und meine Freunde es mittragen, dann werde ich antreten.” In die Bundespolitik zieht es ihn nicht, auch wenn er schon zweimal gefragt wurde. Er lehnte ab.

Haslauer will in Salzburg bleiben

Auch jetzt sei er nicht für Spekulationen zu haben und wolle sich selbst auch nicht ins Spiel bringen, betonte Haslauer. “Ich habe hier in Salzburg eine andere, absolut ehrenvolle Aufgabe. Landeshauptmann für Salzburg zu sein, das fordert mich ausreichend, es gibt jede Menge zu tun. Da liegt auch meine ganze Liebe und meine Begeisterung und mein Einsatz. Es ist viel Emotion dabei. Ich bin glücklich und auch dankbar, wenn ich das noch eine Zeit lang noch bleiben kann.”

Punkte auf Haslauers Liste

Haslauer möchte einige Vorhaben vorantreiben und Entscheidungen treffen. Die Themenpalette ist breit: Ausglichenes Budget, Zurückzahlen von Schulden, Raumordnung, Naturschutz, Kinderbetreuungsgesetz, Umsetzung der Breitbandstrategie im ländlichen Raum und Bauvorhaben wie Regionalstadtbahn, Landesdienstleistungszentrum, Gitzentunnel und Sanierung des Chiemseehofes. “Der Landtag soll im Juni 2018 in den sanierten Räumen angelobt werden.” Er will auch den Hof des Regierungssitzes für die Bevölkerung öffnen.

Keine materiellen Wünsche

Wie feiert er seinen Geburtstag? “Nichts Großes, kein Festakt, keine Residenz”, antwortete Haslauer. ÖVP-Bürgermeister laden ihn am Samstag, 7. Mai, zum Frühschoppen in den Stieglkeller ein. Materielles wünsche er sich nicht, sondern weiterhin Lebensfreude, und dass auch seine Lieben gesund und von Schicksalschlägen verschont bleiben. “Die Zuversicht nicht zu verlieren, ist ein großer Wunsch an die Zukunft, und sich nicht selbst aufzugeben.”

Haslauer besucht Sohn in Amerika

Es gibt noch andere, ganz persönliche Wünsche zu erfüllen: Im Mai wird Haslauer eine Woche lang seinen Sohn in Amerika besuchen. Eine Reise nach Südamerika und Argentinien stehen noch auf der Wunschliste, und auch die Besteigung des Großvenedigers, mit 3.666 Meter Seehöhe der höchste Berg Salzburgs. Ob noch einmal die Hochzeitglocken läuten, verriet er nicht. Die Frage war ihm zu persönlich. “Die Antwort müsste ich zuerst meiner Partnerin geben.” Haslauer hat vier Kinder. Er lebt mit der Rechtsanwältin Christina Rößlhuber in einer Partnerschaft in der Stadt Salzburg. Sie haben einen gemeinsamen Sohn.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/wilfried-haslauer-zieht-zu-60-geburtstag-bilanz-ich-hatte-viel-glueck/4707754/?feed=comments-rss2 3
Flächendeckende Lkw-Maut geplatzt – zumindest vorerst http://www.salzburg24.at/flaechendeckende-lkw-maut-geplatzt---zumindest-vorerst/4706902 http://www.salzburg24.at/flaechendeckende-lkw-maut-geplatzt---zumindest-vorerst/4706902#comments Fri, 29 Apr 2016 15:01:17 +0000 http://4706902
Für Leitl wird durch den Nicht-Beschluss der “Weg der wirtschaftlichen Vernunft beschritten”. Debattiert wurde eine Flächenmaut für alle Kfz mit mehr als 3,5 Tonnen. Die Argumente der Mautgegner sind aus Sicht des obersten Wirtschaftskämmerers “logisch”.

Leitl: Lkw-Maut zu Lasten der Verbraucher

Arbeiterkammer (AK) und Interessensverbände hingegen wollten anders als die Wirtschaftskammer den Schwerverkehr nach dem Verursacherprinzip für seine Straßenschäden zur Kassa zu bitten. Sie sprachen sich – während die Landesverkehrsreferenten im niederösterreichischen Frankenfels tagten – dafür aus, keine “Klientelpolitik” zu betreiben. Straßenschäden sollten von dem bezahlt werden, der sie verursacht – und zwar vom Schwerverkehr. Ablehnung dahingehend kam aus Niederösterreich und Oberösterreich, wo es einen ÖVP- bzw. FPÖ-Verkehrsreferenten gibt.

Auch Leitl ist überzeugt, dass schlussendlich die Verbraucher den Preis für eine flächendeckende Lkw-Maut tragen müssten. Der Straßenerhalt und -ausbau sei über ausreichende, wenn auch nicht zweckgewidmete Mittel aus dem Straßenverkehr gesichert. “Dass andere Bereiche damit finanziert werden, kann jetzt nicht der Wirtschaft, dem Standort und den Konsumenten zur Last gelegt werden.” Bei einer Zweckwidmung solle angesetzt werden, das würden die Landesverkehrsreferenten auch wollen, so Leitl.

Im internationalen Vergleich hole sich der Staat hierzulande durch überproportional hohe Mautsätze jedes Jahr ein fettes Körberlgeld, das eigentlich in die Infrastruktur fließen sollte, ergänzte Alexander Klacska, Obmann der Bundessparte Transport und Verkehr in der WKÖ.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/flaechendeckende-lkw-maut-geplatzt---zumindest-vorerst/4706902/?feed=comments-rss2 2
Radiotest zugunsten des ORF wurde manipuliert: Bis zu 20 Millionen Euro Schaden http://www.salzburg24.at/radiotest-zugunsten-des-orf-wurde-manipuliert-bis-zu-20-millionen-euro-schaden/4706208 http://www.salzburg24.at/radiotest-zugunsten-des-orf-wurde-manipuliert-bis-zu-20-millionen-euro-schaden/4706208#comments Fri, 29 Apr 2016 07:40:15 +0000 http://4706208
“Es gibt jeden Tag mehr Erkenntnisse, und es steht inzwischen fest, dass die kommerziellen Radio-Angebote des ORF, insbesondere Ö3, aber auch die Regionalradios österreichweit hinaufgeschrieben wurden”, berichtete Ernst Swoboda, Geschäftsführer von Kronehit und seit dieser Woche auch Vorsitzender des Verbands der Privatsender (VÖP), im Gespräch mit der APA. “Die ORF-Sender wurden mit höheren Werten ausgewiesen, die Privaten dafür mit niedrigeren”, erklärte Swoboda.

38 statt 41 Prozent Marktanteil für Ö3

So wies GfK im ersten Halbjahr 2015 in der werberelevanten Zielgruppe (14 bis 49 Jahre) für Ö3 41 Prozent Marktanteil aus, tatsächlich waren es nun nach Prüfung der manipulierten Daten nur 38 Prozent. Für den ORF insgesamt wurden 64 Prozent ausgewiesen, der wahre Wert lag bei 60 Prozent. Der private Vermarktungsring RMS Top wurde im Gegenzug mit 33 statt der tatsächlichen 36 Prozent Marktanteil ausgewiesen. In einzelnen Bundesländern waren die Manipulationen durch GfK offenbar noch gravierender. In der Steiermark wurde die Antenne Steiermark von 31 auf 24 Prozent Marktanteil runtergestuft, in Vorarlberg die Plätze von Antenne Vorarlberg und Ö3 einfach umgedreht.

Regionalsender massiv runtergeschrieben

“Steiermark und Vorarlberg sind die zwei schlimmsten Bundesländer, wo die führenden Regionalsender massiv runtergeschrieben worden sind und dafür die ORF-Sender massiv in die Höhe”, so Swoboda. “In der Steiermark wären Ö3 und Antenne Kopf an Kopf gewesen, ausgewiesen wurde Ö3 mit Riesenvorsprung. In Vorarlberg war die Antenne weit vor Ö3, im Ausweis war es genau umgekehrt. Das sind die Daten 2015, und wir haben die Information, dass es 2014 und die Jahre davor für die Privaten schlimmer war”, so der Kronehit-Chef.

100 Millionen Euro Werbevolumen

Das Werbevolumen auf dem österreichischen Radiomarkt beträgt etwa 100 Millionen Euro. Ein Prozent Marktanteil macht demnach eine Million aus. Allein 2015 könnten demnach drei bis vier Millionen beim ORF statt bei den Privatsendern gelandet sein. Nach bisherigen Infos sollen die Manipulationen zumindest bis ins Jahr 2011 zurückreichen. Swoboda: “Ich schätze das Volumen wird irgendwo bei 15 bis 20 Millionen sein, um das die Privatsender geschnalzen worden sind, und die der ORF zu viel bekommen hat.”

Motive für Radiotest-Manipulation unklar

Die Motive für die Manipulationen sind nach wie vor unklar. “Bei dieser Dimension fehlt mir momentan jede Erklärung. Klar ist, das ist bis in die Führungsspitze der GfK Österreich bekannt gewesen. Das ging über viele Jahre, ganz systematisch. Es gibt bis dato keinen objektivierbaren Anhaltspunkt, dass der ORF was davon gewusst hätte”, so der VÖP-Vorsitzende. Swoboda vermutet, dass GfK dem ORF einfach Gutes tun wollte, weil es von dort immer wieder Aufträge für Erhebungen gab. “Solche Fälle orten wir in letzter Zeit verstärkt”, erzählte Swoboda. “Ich habe Indizien dafür, dass das auch bei den Verwertungsgesellschaften passiert. Dort scheint es so zu sein, dass auch die Privaten diskriminiert werden und der ORF bevorzugt behandelt wird. Wobei dort geht es nicht um kriminelle Machenschaften, sondern um Verträge, die anders ausgelegt sind.”

Private wollen Werbegelder zurück

Die heimischen Privatsender wollen nun jedenfalls die eigentlich ihnen zustehenden Werbegelder für die nicht ausgewiesenen Marktanteile zurück haben. “Wir werden selbstverständlich Schadenersatz fordern. Primär von der GfK, aber ich lasse auch gerade prüfen, welche Möglichkeiten es gibt, sich das direkt vom ORF zu holen. Der ORF hat unsere privaten Kontakte, Leistungen verkauft und daher hätten wir gerne, was er als Kaufpreis dafür bekommen hat. Das ist ein ganz simpler zivilrechtlicher Zugang”, so Swoboda. In der Juristensprache ist von einem ungerechtfertigten Verwendungsanspruch durch den ORF die Rede. Dieser gilt unabhängig von der Schuldfrage. “Darüber werden wir mit dem ORF reden müssen und vielleicht nicht nur reden”, meinte Swoboda.

(APA)

]]>
http://www.salzburg24.at/radiotest-zugunsten-des-orf-wurde-manipuliert-bis-zu-20-millionen-euro-schaden/4706208/?feed=comments-rss2 13