Salzburg24.at » Pinzgau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 18 Apr 2014 18:10:26 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Salzburgs schönster Fisch – die Äsche http://www.salzburg24.at/salzburgs-schoenster-fisch-die-aesche/3933946 http://www.salzburg24.at/salzburgs-schoenster-fisch-die-aesche/3933946#comments Fri, 18 Apr 2014 11:37:41 +0000 nschuchter http://3933946 Äsche. Dass dieser Fisch im Pinzgau überhaupt noch gefangen werden kann, ist dem unermüdlichen Einsatz einer Gruppe von Fischereibewirtschaftern zu verdanken. ]]> Sie gilt als der schönste Fisch in unseren heimischen Gewässern und ist ein Highlight für jeden Angler – die Äsche. Dass dieser Fisch im Pinzgau überhaupt noch gefangen werden kann, ist dem unermüdlichen Einsatz einer Gruppe von Fischereibewirtschaftern zu verdanken.
Der Frühling ist jene Zeit, in der sich die Äsche auf den Laichzug begibt. Sie zieht von den Hauptflüssen in ruhigere Nebengewässer, um sich dort zu vermehren. Doch gerade diese intakten Nebengewässer wurden im Pinzgau während der vergangenen 50 Jahre stark dezimiert. Wassergräben wurden durch Drainagen ersetzt, Gewässer durch Verbauungen voneinander abgetrennt und Laichhabitate durch unsachgemäße Bachräumungen zerstört. Zu Beginn des vergangenen Jahrzehntes wurden kaum mehr Äschen im Pinzgau gefangen.

Äsche: Fischer als Geburtshelfer

Vor rund zehn Jahren schlossen sich Fischzüchter Stefan Magg und die Fischereibewirtschafter Matthias Gassner und Simon Brandtner zusammen, um den Fortbestand der Äsche im Pinzgau zu sichern und die Population wieder zu vergrößern. Jedes Jahr im Frühjahr werden die Gewässer genau beobachtet. Dort wo Äschen beim Aufstieg in die Laichgewässer gesichtet werden, rücken die Fischer mit einem elektrischen Fanggerät an. Die laichreifen Äschen werden dem Gewässer entnommen, um Eier (Rogen) und Samen (Milch) abzustreifen und in Behältern zu vermischen. Die Fische können dann wieder unversehrt ins Gewässer zurückgesetzt werden. Die befruchteten Äscheneier werden in der Fischzucht Kehlbach von Stefan Magg aufgelegt. Nach ca. sechs Wochen schlüpfen die Jungfische. Zwei Jahre lang werden sie in der Fischzuchtanlage betreut, danach kommen sie mit einer Länge zwischen 14 und 20 cm wieder in ihre Heimatgewässer zurück.

Rückschlag durch Hochwasser

Auch heuer sind Stefan Magg und seine Helfer wieder unermüdlich unterwegs, um laichreife Äschen zu fangen. Doch das Hochwasser des Vorjahres macht sich bemerkbar. An einem Nebengewässer der Saalach in Saalfelden, in dem im Vorjahr mehr als 100 adulte Äschen gefangen werden konnten, waren es heuer nur 8 Stück. „Es ist ein harter Weg, der immer wieder durch Rückschläge gezeichnet ist”, berichtet Fischereimeister Stefan Magg. „Wir haben im Vorjahr in der Saalach nach dem Hochwasser zwar 4.500 Stück zweisömmrige Äschen eingesetzt, diese sind aber noch nicht laichreif und ziehen deshalb auch noch nicht in die Nebengewässer”. Und so verbringen die Fischer heuer besonders viele Stunden am Wasser, um wieder genügend Eier für die kommenden Generationen der Äsche zu gewinnen.

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AK warnt vor falschen Inkassobüros http://www.salzburg24.at/ak-warnt-vor-falschen-inkassobueros/3933554 http://www.salzburg24.at/ak-warnt-vor-falschen-inkassobueros/3933554#comments Fri, 18 Apr 2014 08:11:02 +0000 michaelaberger http://3933554 Nach Kärnten und der Steiermark treiben nun auch in Salzburg falsche Inkassobüros ihr Unwesen. Mit der Androhung gerichtlicher Schritte versuchen „Cefariun Inkasso” und „Inkassodienst Austria”, den Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen. Die Arbeiterkammer warnt, Geld solle in keinem Fall überwiesen werden.

„Wir empfehlen den Konsumenten, Forderungen dieser beiden Firmen nicht nachzukommen und auf keinen Fall Geld zu überweisen”, so AK-Konsumentenschützer Peter Niedermayr am Freitag in einer Aussendung. Gegen den „Inkassodienst Austria” wird die AK rechtliche Schritte einleiten, heißt es weiter.

Zahlreiche Beschwerden gegen Inkassobüros

In den letzten Wochen häufen sich bei der Konsumentenberatung der Salzburger Arbeiterkammer Beschwerden über die Firmen „Inkassodienst Austria” sowie „Cefariun Inkasso”. Diese Unternehmen fordern Geldbeträge zwischen 215 und 290 Euro, andernfalls drohe den Forderungsempfängern ein Gerichtsverfahren. Den betroffenen Konsumentinnen und Konsumenten sind aber weder jene Inkassodienste, noch offene Zahlungsverpflichtungen bekannt.

In keinem Fall Geld überweisen

„Beide so genannten Inkassobüros sind keine Unbekannten”, erklärt Niedermayr, „ähnliche Fälle mit teils identen Forderungsschreiben sind kürzlich in der Steiermark und in Kärnten aufgetreten. Wir gehen davon aus, dass es sich um einen Versuch handelt, den Leuten durch Androhung von gerichtlichen Schritten Geld herauszulocken.” Der AK-Experte empfiehlt, nicht die Nerven zu verlieren, sondern auf derartige Forderungen einfach nicht zu reagieren und schon gar kein Geld zu überweisen.

Im Fall „Inkassodienst Austria” haben die Banken, die als Auftraggeber ausgewiesen wurden, schriftlich der AK bestätigt, dass sie nicht die Auftraggeber des Inkassodienstes Austria sind. Deshalb wird die Arbeiterkammer die zuständige Staatsanwaltschaft ersuchen, Ermittlungen wegen § 146 StGB (Betrug) einzuleiten.

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Der Osterverkehr rollt wieder http://www.salzburg24.at/der-osterverkehr-rollt-wieder/3933396 http://www.salzburg24.at/der-osterverkehr-rollt-wieder/3933396#comments Fri, 18 Apr 2014 05:41:54 +0000 michaelaberger http://3933396 Osterzeit ist traditionell auch Reisezeit – und somit ist auf den Hauptstrecken mit erhöhtem Verkehrsaufkommen zu rechnen. Allein auf der Mautstelle St. Michael (Lungau) auf der A10 erwartet die Asfinag am Osterwochenende beispielsweise 80.000 Fahrzeuge.

Der österliche Urlauberansturm steht bevor – insbesondere am Karfreitag und Karsamstag erwartet die Asfinag die stärksten Verkehrsströme auf den Hauptreiserouten. Der Rückreiseverkehr wird zum größten Teil am Montag erwartet.

Hier finden Sie alle Informationen rund um die Verkehrslage in Salzburg:

Spritpreise an Ostern

Obwohl Öl im April im Vergleich zum März weiterhin billiger ist, stiegen die durchschnittlichen Benzin-Preise an Österreichs Tankstellen im Monatsvergleich um einen halben Cent pro Liter. Zieht man die Vorwoche zum Vergleich heran, dann hat sich der Liter sogar um einen Cent verteuert. Wie der aktuelle ÖAMTC-Check zeigt, liegt der österreichweite Durchschnittspreis für einen Liter Superbenzin aktuell bei 1,361 Euro. An den günstigsten Tankstellen zahlt man für den Liter 1,354 Euro.

Der Diesel-Preis ist im Wochenvergleich hingegen unverändert geblieben, im Monatsvergleich sogar leicht gesunken. Im Schnitt kostet der Liter derzeit an den heimischen Tankstellen 1,315 Euro, im günstigsten Fall 1,307 Euro.

Die höchsten Preise findet man generell an Autobahntankstellen. Hier kostet ein Liter Super zumeist 1,599 Euro, ein Liter Diesel 1,579 Euro.

Hier finden Sie die billigsten Tankstellen in Salzburg!

Tanken im Ausland

Wer über Ostern einen Ausflug ins benachbarte Ausland vorhat, sollte notwendige Tankstopps genau planen. In den meisten Nachbarländern ist Tanken nämlich teurer als in Österreich.

  • Deutschland

Super: 1,501 (E10); Diesel: 1,361

  • Tschechien

Super: 1,301; Diesel: 1,300

  • Slowakei

Super: 1,426; Diesel: 1,338

  • Ungarn

Super: 1,357; Diesel: 1,386

  • Slowenien

Super: 1,454; Diesel: 1,345

  • Italien

Super: 1,775; Diesel: 1,672

  • Schweiz

Super: 1,414; Diesel: 1,496

 

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Suchaktion am Kitzsteinhorn: 18-Jähriger wohlbehalten zu Hause http://www.salzburg24.at/suchaktion-am-kitzsteinhorn-18-jaehriger-wohlbehalten-zu-hause/3933378 http://www.salzburg24.at/suchaktion-am-kitzsteinhorn-18-jaehriger-wohlbehalten-zu-hause/3933378#comments Fri, 18 Apr 2014 04:56:49 +0000 michaelaberger http://3933378 Da ein 18-jähriger Salzburger weder am vereinbarten Treffpunkt erschien noch am Handy erreichbar war, lösten zwei Jugendliche am Donnerstag am Kitzsteinhorn (Pinzgau) eine Suchaktion aus. Etwa eine Stunde später erreichte man den vermeintlich Abgängigen, er war bereits zu Hause.

Nach der letzten Abfahrt abseits der Piste warteten zwei Jugendliche vergeblich auf ihren Freund. Gegen 18 Uhr verständigten sie die Pistenrettung, so die Polizei in einer Aussendung. Eine Suchaktion unter Mithilfe des Polizeihubschraubers wurde ausgelöst.

Gegen 19.15 Uhr konnte Entwarnung gegeben werden. Der Gesuchte war bereits zu Hause in Salzburg eingetroffen. Da der Akku seines Handys leer war und er seine Freunde nicht mehr erreichen konnte, fuhr er alleine nach Salzburg zurück.

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Schwerpunktaktion: “Sei fair im Verkehr” http://www.salzburg24.at/schwerpunktaktion-sei-fair-im-verkehr/3932789 http://www.salzburg24.at/schwerpunktaktion-sei-fair-im-verkehr/3932789#comments Thu, 17 Apr 2014 11:06:09 +0000 nschuchter http://3932789 Land Salzburg und seine Partner in der Verkehrssicherheitsarbeit setzen bei der Schwerpunktkampagne 2014 auf das Motto "Fair im Verkehr". ]]> Das Land Salzburg und seine Partner in der Verkehrssicherheitsarbeit setzen bei der Schwerpunktkampagne 2014 auf das Motto “Fair im Verkehr”.

Besonderes Anliegen ist es, die Verkehrsteilnehmer darauf hinzuweisen, durch klare Zeichen wie ordnungsgemäßes Blinken und Handzeichen die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen. Aber auch rechtzeitiges Anhalten und Blickkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern herstellen zählen dazu. Darauf weisen das Land Salzburg und seine Verkehrssicherheitspartner heuer auf 50 Plakaten an Ortseinfahrten die Verkehrsteilnehmer hin. Zusätzlich kommen in Kooperation mit Progress Außenwerbung und der Salzburg AG Rolling Boards, City-Lights und die Werbefläche am Heck eines Stadtbusses zum Einsatz, um die Botschaft “Setz klare Zeichen” im Verkehrsraum zu positionieren.

Neue Kampagne präsentiert

Verkehrsreferent Landesrat Hans Mayr und Oberst Friedrich Schmidhuber von der Salzburger Polizei präsentierten am Donnerstag in Hallein (Tennengau) die neue Schwerpunktaktion. Ziel der Kampagne ist es, den Verkehrsteilnehmern bewusst zu machen, dass die deutliche Kommunikation der Verkehrsteilnehmer einen wichtigen Beitrag zur Erhöhung der Verkehrssicherheit, vor allem in den Ortsgebieten, darstellt. Rechtzeitig blinken gehört hier ebenso dazu wie ausreichend Abstand, zeitgerechtes Anhalten vor Zebrastreifen oder Handzeichen geben beim Radfahren.

Gegenseitige Rücksichtnahme

Auch die Einhaltung der Geschwindigkeitslimits erhöht die Verkehrssicherheit. Die gegenseitige Rücksichtnahme und ein faires Verhalten im Straßenverkehr sind wesentliche Faktoren zur Vermeidung von gefährlichen Situationen oder Unfällen und ein Beitrag zum partnerschaftlichen Miteinander der Verkehrsteilnehmer. Die Salzburger Polizei führt zur Unterstützung dieser Sicherheitskampagne deshalb Schwerpunktkontrollen in Ortsgebieten durch, wobei besonders auf die richtige Zeichensetzung der Verkehrsteilnehmer geachtet wird. Fußgänger können sich darüber hinaus auch durch Licht reflektierendes Material besser sichtbar machen und so deutlich auf sich aufmerksam machen. Deshalb werden auch bei der Aktion “Fair im Verkehr” Reflexbänder verteilt.

Mayr: Fairness gehört zum Straßenverkehr”

Verkehrsreferent Landesrat Hans Mayr ist es ein besonderes Anliegen, dass die Verkehrsteilnehmer miteinander fair umgehen: “Fairness und aufeinander achtgeben sind wesentliche Faktoren für die Sicherheit im Straßenverkehr. Wichtig dabei ist, dass die Kommunikation zwischen den Verkehrsteilnehmern gut funktioniert und dazu gehören Blickkontakt und klare Handlungen, damit der andere sich danach richten kann.”

“Leider ist die Verkehrssicherheit in den Ortsgebieten in den vergangenen Jahren nicht so stark gestiegen, wie auf Freilandstraßen. Durch eindeutiges Verhalten – wie rechtzeitig einen Richtungswechsel oder geplante Abbiegevorgänge anzeigen – können überraschende Konfliktsituationen und daraus entstehende Gefährdungen vermieden werden. Wir werden bei unseren Schwerpunktkontrollen heuer daher besonders auf die ordnungsgemäße Zeichensetzung achten”, sagte Oberst Friedrich Schmidhuber, der Leiter der Verkehrsabteilung der Salzburger Polizei.

Mehr Unfälle in Ortsgebieten

Aktuell ereignen sich pro Jahr in Salzburg rund 1.900 Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Ortsgebiet. Das sind zwei Drittel aller Verkehrsunfälle mit Personenschaden im Bundesland. Eine wesentliche Ursache sind die zahlreichen Nutzungs- und Geschwindigkeitskonflikte auf engem Raum. In den vergangenen Jahren hat der Anteil der Unfälle im Ortsgebiet tendenziell sogar zugenommen. Die überwiegende Anzahl der bei Unfällen Getöteten in Ortsgebieten sind Fußgänger und Radfahrer, häufig Kinder, Jugendliche und Senioren.

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Gründonnerstag und die Ratschen http://www.salzburg24.at/gruendonnerstag-und-die-ratschen/3932296 http://www.salzburg24.at/gruendonnerstag-und-die-ratschen/3932296#comments Thu, 17 Apr 2014 06:51:45 +0000 astadler http://3932296 Der Gründonnerstag ist der letzte der 40 Tage der sogenannten Quadragesima vor den drei österlichen Tagen. Am Gründonnerstag ersetzen Ratschen die Glocken.

“Die Herkunft seines Namens ist umstritten, wird aber meist mit dem Wort ‘greinen’ für weinen erklärt. Seit dem 5. Jahrhundert werden am Gründonnerstag die heiligen Öle geweiht. Am Abend wird die Messe zum Gedächtnis des letzten Abendmahles gefeiert”, erklärt Ulrike Kammerhofer, Leiterin des Salzburger Landesinstitutes für Volkskunde.

Das Gebetsläuten übernehmen am Gründonnerstag Ratschen und Klappern. In den Pinzgauer und Pongauer Bauernhäusern schwiegen im Winter auch die Essensglocken – da niemand auf den Feldern und Wiesen gearbeitet hat. Am Ostersonntag wurde erstmalig nach dem Winter wieder die Essensglocke geläutet, womit die Sommerarbeitszeit begonnen hat.

Hölzerne Essens- wie Karwochenklappern, die “Klapperl” oder “Kleibei” (ein ausgehöhltes Holzstück bzw. eine Kiste, an der an einem Lederriemen die Kugel zum Klappern hängt) werden im Brixental und im Pinzgau von Burschen verwendet. Das Klappern an den Kartagen kann auch als Spott auf den Verräter Judas gedeutet werden. Im 19. Jahrhundert klapperten die Burschen mit dem Klapperl hinter Missliebigen her, um sie “anzustänkern” und riefen dazu “Traust dö? Gfrier!”, um eine Rauferei zu provozieren.

Das Karwochenratschen in seiner heute am Land noch bekannten Form geht auf die Gegenreformationszeit zurück. Der älteste Beleg für unseren Raum stammt aus Laufen. Dort gestatteten die Jesuiten ihren Schülern, nach den Pumpermetten am Gründonnerstag und Karfreitag mit Rumpelfässern und Lärminstrumenten im Dorf den Verrat des Judas kundzutun und den Aufruhr der Elemente beim Tode Jesu nachzuvollziehen.

In diese Pumpermetten, die Trauermessen der Karwoche, hatte das Ratschen und Klappern bereits zwischen dem dritten und achten Jahrhundert Einzug gehalten. Es wurde als Zeichen der Klage aus den jüdischen Purimfeiern übernommen. Erst die Nationalsozialisten wollten darin einen alten germanischen Lärmzauber entdecken, was jedoch zweifellos widerlegt ist.

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Brand in Glashaus im Garten ausgebrochen http://www.salzburg24.at/brand-in-glashaus-im-garten-ausgebrochen/3931777 http://www.salzburg24.at/brand-in-glashaus-im-garten-ausgebrochen/3931777#comments Wed, 16 Apr 2014 12:59:57 +0000 sbrueninghaus http://3931777 Im Garten eines Einfamilienhaues in Bruck an der Glocknerstraße brach am Dienstagabend ein Brand aus. In den Abendstunden brach in einem Garten eines Familienhauses ein Brand aus. In dem Garten befinden sind mehrere Glashäuser. In einem der Glashäuser war ein sogenannter Frostwächter mit einem Heizlüfter angebracht.

Heizlüfter fängt Feuer

Aus noch nicht bekannter Ursache brach in einem der Heizlüfter ein Feuer aus. Die örtliche Feuerwehr war mit 28 Mann und fünf Fahrzeugen am Brandherd und konnte das Feuer rasch unter Kontrolle bringen. Personen kamen, laut Angabe der Polizei, nicht zu Schaden.

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Ungar stahl im Pinzgau Aluminium im Wert von rund 50.000 Euro http://www.salzburg24.at/ungar-stahl-im-pinzgau-aluminium-im-wert-von-rund-50-000-euro/3931597 http://www.salzburg24.at/ungar-stahl-im-pinzgau-aluminium-im-wert-von-rund-50-000-euro/3931597#comments Wed, 16 Apr 2014 10:58:00 +0000 sbrueninghaus http://3931597 Ein mit Aluminium voll beladener Sattelschlepper ist Ende 2013 aus dem Salzburger Pinzgau verschwunden. Die Ware konnte im Jänner in Ungarn gefunden werden, der Verantwortliche befindet sich allerdings auf der Flucht. Die Fracht im Wert von rund 50.000 Euro war Mitte Dezember von einer ungarischen Transportfirma abgeholt worden, kam aber nie am Bestimmungsort in Großbritannien an. Die Ware konnte inzwischen in Ungarn sichergestellt werden, der mutmaßliche Drahtzieher befindet sich aber noch auf der Flucht.

Aluminium zum Verkauf angeboten

Die österreichische Spedition, die das ungarische Unternehmen für den Transport engagiert hatte, wurde nach Verschwinden des Leichtmetalls zunächst wiederholt vertröstet und wandte sich schließlich an die Polizei. Diese konnte eruieren, dass der Sattelschlepper schon am Tag der Warenübernahme zurück nach Ungarn gefahren ist. Im Jänner bot dann eine ungarische Firma einem niederösterreichischen Metallhändler das Diebesgut zum Verkauf an. Das Unternehmen entpuppte sich allerdings als Briefkastenfirma.

Fahnung bisher erfolglos

Bei der Spedition in Ungarn, die den Transport der 23 Tonnen Aluminium zurück nach Österreich durchführen sollte, wurde noch im Jänner die gesamte Fracht (30 Paletten) sichergestellt. Der mutmaßliche Drahtzieher, ein 58-jähriger Ungar, konnte von der Polizei zwar am Telefon erreicht werden, eine Fahndung nach ihm verlief aber bis dato erfolglos. Die Ermittler vermuten, dass sich der Mann zurzeit weder in Österreich noch in Ungarn aufhält. Das Aluminium ist inzwischen im Auftrag der Staatsanwaltschaft Salzburg wieder an die Herstellerfirma im Pinzgau zurückgebracht worden. (APA)

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Bruck: Ein Verletzter bei Forstunfall http://www.salzburg24.at/bruck-eine-person-bei-forstunfall-verletzt/3930552 http://www.salzburg24.at/bruck-eine-person-bei-forstunfall-verletzt/3930552#comments Tue, 15 Apr 2014 11:41:17 +0000 sbrueninghaus http://3930552 Zu einem Forstunfall ist es am Dienstagmittag in Bruck (Pinzgau) gekommen. Ein Mann wurde von einem Baum getroffen und verletzt.

Der Mann wurde in der Nähe des Brandenauer Grabens von einem Baum getroffen, teilte die Pressestelle der Polizei Salzburg auf Anfrage von SALZBURG24 mit. Er habe sich am Oberschenkel verletzt und wurde in das Krankenhaus Schwarzach gebracht.

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Salzburg hat zweitniedrigste Arbeitslosigkeit in EU http://www.salzburg24.at/salzburg-hat-zweitniedrigste-arbeitslosigkeit-in-eu/3930363 http://www.salzburg24.at/salzburg-hat-zweitniedrigste-arbeitslosigkeit-in-eu/3930363#comments Tue, 15 Apr 2014 09:50:59 +0000 sbrueninghaus http://3930363 Salzburg liegt auf Platz zwei, der zehn europäischen Regionen mit der niedrigsten Arbeitslosenrate in der Europäischen Union. Das teilte das EU-Statistikamt am Dienstag mit. Auf Platz eins der niedrigsten Arbeitslosigkeit liegt Oberbayern. Am niedrigsten war die Rate im Jahr 2013 in Oberbayern mit 2,6 Prozent, wie das EU-Statistikamt Eurostat am Dienstag mitteilte. Dahinter rangieren gleichauf auf Platz zwei Salzburg und das deutsche Freiburg mit 2,9 Prozent.

Salzburg ist Top-Adresse in Europa

“Salzburg hatte mit 2,9 Prozent nach Eurostat im Jahr 2013 die zweitniedrigste Arbeitslosenrate in der EU und liegt damit gleichauf mit dem deutschen Freiburg. Am niedrigsten war Arbeitslosenrate 2013 in Oberbayern. Dies ist ein Ansporn für uns, trotz schwieriger Rahmenbedingungen, weiter an Verbesserungen zu arbeiten. Mein Dank gilt den Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern sowie den leistungsbereiten Salzburgerinnen und Salzburgern, die durch harte Arbeit und hohe Qualität eine im internationalen Vergleich gute Beschäftigungslage sichern. Salzburg ist in vielen Bereichen die absolute Top-Adresse in Europa und auf der ganzen Welt. Man denke nur an bekannte Spitzenmarken und an die hunderten innovativen Klein- und Mittelbetriebe, die das Rückgrat unserer Wirtschaft bilden. Salzburg ist Vorbild bezüglich der Qualität im Tourismus. Und wir haben mit unseren Tourismus- und Fachhochschulen auch die besten Bildungseinrichtungen in diesem Bereich. All dies sind Faktoren, die unser Land an die Spitze in Europa bei der Beschäftigung bringen”, sagte Salzburgs Wirtschaftsreferent Landeshauptmann Wilfried Haslauer.

Arbeitslosigkeit weiter verhindern

Haslauer nannte es als klares Ziel, auch den öffentlichen Bereich in Salzburg zurück an die Spitze Europas zu führen. Aus diesem Grund hat die neue Landesregierung in den ersten Monaten ihrer Amtszeit eines der größten Reformprogramme der letzten Jahrzehnte in Angriff genommen. “Allen voran steht die Reform der Landesfinanzen. Wir wollen Schluss machen mit der Schuldenpolitik – bis 2016 werden wir wieder ausgeglichen bilanzieren und danach mit dem Zurückzahlen der Schulden beginnen. Wir haben eine tiefgreifende Strukturreform in der Landesverwaltung begonnen, an deren Ende eine schlankere und effizientere Verwaltung stehen wird. Ich habe als Bildungsreferent die Reform der Schulverwaltung in die Wege geleitet – die Schulverwaltung wird zusammengelegt, Gremien und Posten, die nicht mehr zeitgemäß sind werden abgeschafft. Wir tun all dies, weil wir das Ziel haben, Wirtschaften und Arbeiten so gut wie möglich zu unterstützen, damit Salzburg die Top-Adresse in Europa bleibt”, schloss Haslauer.

Tirol und Vorarlberg auf Platz vier und neun

Tirol kommt dann mit Tübingen ex aequo auf Rang vier mit einer Erwerbslosenquote von jeweils 3,0 Prozent. Vorarlberg liegt in der regionalen EU-Statistik auf Platz neun mit 3,2 Prozent. In Sachen Jugendarbeitslosigkeit weisen sechs deutsche Regionen – Tübingen, Oberbayern, Freiburg, Schwaben, Mittelfranken und Karlsruhe – die niedrigste Quote auf. Auf Rang sieben kommt dann Tirol mit 6,1 Prozent gleichauf mit Stuttgart. Oberösterreich teilt sich mit der niederländischen Region Zeeland den zehnten Platz bei einer Rate von jeweils 7,0 Prozent.

Arbeitslosigkeit in Spanien am höchsten

Die EU-weit höchsten Arbeitslosenraten wurden 2013 in fünf spanischen Regionen registriert: Andalusien (36,3 Prozent), Ceuta (35,6 Prozent), Melilla (34,4 Prozent), Kanarische Inseln (34,1 Prozent) und Extremadura (33,7 Prozent). In Österreich war 2013 die Arbeitslosigkeit mit 8,4 Prozent in Wien und 5,3 Prozent in Kärnten am höchsten. Die höchste Jugendarbeitslosigkeit wiesen 2013 Ceuta (72,7 Prozent) in Spanien sowie die griechischen Regionen Westmakedonien (70,6 Prozent) und Epirus (67,0 Prozent) auf. In mehr als drei Viertel der EU-Regionen war die Jugendarbeitslosigkeit laut Eurostat mindestens doppelt so hoch wie die Gesamterwerbslosenquote.

Wenig Langzeit-Arbeitslosigkeit in Schweden

Die niedrigsten Anteile von Langzeiterwerbslosen verzeichneten sechs schwedischen Regionen – Övre Norrland (12,4 Prozent), Mellersta Norrland (13,1 Prozent), Norra Mellansverige (16,3 Prozent), Västsverige (17,2 Prozent), Smaland med öarna (17,3 Prozent) und Stockholm (17,5 Prozent), die höchste Langzeit-Arbeitslosigkeit die französischen Überseedepartements Guadeloupe (79,5 Prozent) und Guyana (77,6 Prozent). (APA)

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Osterwetter: Wechselhaft, aber frühlingshaft warm http://www.salzburg24.at/osterwetter-wechselhaft-aber-fruehlingshaft-warm/3930026 http://www.salzburg24.at/osterwetter-wechselhaft-aber-fruehlingshaft-warm/3930026#comments Tue, 15 Apr 2014 07:00:35 +0000 astadler http://3930026 Schneeschauer bis in viele Täler, Sturm und gedämpfte Temperaturen – der April macht derzeit seinem Namen alle Ehre. Die Befürchtungen, dass auch das Osterwetter nicht das Gelbe vom Ei bringen wird, können die Meteorologen vom Wetterdienst UBIMET zerstreuen. „Zwar bleibt es in den kommenden Tagen noch kalt und in den Nächten kann es selbst im Flachland noch einmal leicht frostig werden, bis zum Osterwochenende geht es jedoch mit den Temperaturen wieder in den frühlingshaften Bereich”, verspricht Susanne Danßmann.

Gründonnerstag recht freundlich

Der Gründonnerstag startet zwar im Bergland noch mit ein paar Restwolken, tagsüber setzt sich aber vielerorts Sonnenschein durch. Abgesehen vom östlichen Flachland und dem Süden ist es in der Früh frostig, tagsüber werden dann 8 bis 17 Grad erreicht mit den höchsten Werten im Westen. „Auch der Karfreitag bringt mit Ausnahme des Westens freundliches Wetter, nach einem verbreitet frostigen Start klettert das Quecksilber zudem auf angenehme 10 bis 19 Grad”, so Danßmann weiter.

Ostereiersuche bei Sonnenschein?

Bis zum Ostermontag wird es dann aus heutiger Sicht jeden Tag ein wenig wechselhafter. “Die Ostereier kann man dennoch bei frühlingshaftem Wetter verstecken und suchen, auch wenn man vor allem im Bergland ein paar Regenschauer einplanen sollte. Ostermontag nimmt dann auch im Flach- und Hügelland die Schauerneigung zu”, so die UBIMET-Wetterexpertin. Auch die Temperaturen passen ganz gut zur Jahreszeit, je nach Sonne und Wolken werden 14 bis 21 Grad erreicht.

 

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Mountainbike-WM auch 2014 in Saalfelden Leogang http://www.salzburg24.at/mountainbike-wm-zum-dritten-mal-in-saalfelden-leogang/3929971 http://www.salzburg24.at/mountainbike-wm-zum-dritten-mal-in-saalfelden-leogang/3929971#comments Tue, 15 Apr 2014 05:52:23 +0000 astadler http://3929971 dritten Mal in Folge um WM- Edelmetall gerittert.]]> Zum dritten Mal in Folge hat Saalfelden Leogang die UCI Four- cross Weltmeisterschaft zugesprochen bekommen. Am 13. und 14. Juni wird in Leogang, einem der größten Bikeparks Europas, zum dritten Mal in Folge um WM- Edelmetall gerittert.

Grund für die neuerliche Vergabe des sportlichen Großereignisses sei vor allem die große Erfahrung, die das Organisationsteam rund um die Organisationsleiter Kornel Grundner und Stefan Pühringer in der Umsetzung internationaler Events aufweisen kann, erklärt der Internationale Radsportverband in einer Aussendung: „Über die Jahre hat sich Saalfelden Leogang zu einer äußerst beliebten Mountainbike Destination entwickelt. Der große Erfolg der WM im vergangenen Jahr lässt keinen Zweifel daran aufkommen, dass auch die diesjährigen Weltmeisterschaften ein Spektakel sein werden.”

Freude in Saalfelden Leogang

„Wir sind sehr froh, dass wir uns als WM- Austragungsort gegen Fort William durchgesetzt haben und stolz auf das Vertrauen des Internationalen Radsportverbandes. Jetzt arbeiten wir auf Hochtouren daran, dass die WM 2014 nahtlos an die vergangenen Events anschließen kann”, freut sich OK-Leiter Stefan Pühringer.

Aber nicht nur die WM kehrt Mitte Juni in das Bikekompetenzzentrum zurück, auch der Weltcup der Downhiller macht am selben Wochenende zum bereits vierten Mal Station in Leogang: „Wieder wird die WM parallel zum Downhill-Weltcup ausgetragen, was zur Spannung beitragen wird. Wir können uns alle auf ein herausragendes Wochenende in Leogang freuen”, ist UCI Verbandspräsident Cookson überzeugt.

“Bikekompetenz steigern”

Für Saalfelden Leogang ist die neuerliche WM- Vergabe die Krönung einer fantastischen Bikesaison, erklärt Stefan Pühringer: „Die Tatsache, dass uns die UCI eine weitere Großveranstaltung zugesprochen hat, ist auch der Bikebegeisterung in der Region zuzuschreiben. Spätestens seit den UCI Mountain Bike und Trials Weltmeisterschaften im Jahr 2012 ist klar, dass die Urlaubsregion Saalfelden Leogang zu den besten Bikeregionen Österreichs zählt. Jahr für Jahr versuchen wir jetzt, unsere Bikekompetenz stetig auszubauen. “

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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-11/3929133 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-11/3929133#comments Mon, 14 Apr 2014 11:52:28 +0000 mem http://3929133 Auch in den nächsten Tagen ist wieder einiges in und rund um Salzburg los. Wir haben tolle Veranstaltungs-, Party- und Ausflugstipps für euch zusammengestellt.Die Sportfreunde Stiller spielen am Mittwoch in der Salzburgarena auf. Mit dabei sind auch die Kaiser Chiefs.

Bei „Klartraum” gibt es am Freitag feinste Electro-Musik im Loft zu hören.

Der zweite Teil von Next.Level Feldkirchen findet am Samstag statt, diesmal mit den Seaside Clubbers und Dj Shany.

 

14. April:

 

15. April:

 

15. April:

 

17. April:

 

18. April:

 

19. April:

 

20. April:

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Lawinenabgang am Kitzsteinhorn: Niemand verletzt http://www.salzburg24.at/lawinenabgang-am-kitzsteinhorn-niemand-verletzt/3928950 http://www.salzburg24.at/lawinenabgang-am-kitzsteinhorn-niemand-verletzt/3928950#comments Mon, 14 Apr 2014 09:23:58 +0000 michaelaberger http://3928950 Am Kitzsteinhorn in Kaprun (Pinzgau) ist Montagvormittag abseits der gesicherten Piste eine Lawine abgegangen. Informationen des Roten Kreuzes zufolge hat ein Alpinist das Schneebrett ausgelöst, verletzt wurde niemand.

Die Pistenrettung habe das Rote Kreuz informiert, sagte ein Mitarbeiter der Rettungsorganisation. “Der Auslöser der Lawine hat sich selbst befreien können.”

Mäßige Lawinengefahr am Kitzsteinhorn

Das Schneebrett soll beim Gletscherplateau unterhalb des Magnetköpfls abgegangen sein. Die Polizei bestätigte gegenüber der APA, dass bei dem Lawinenabgang keine Person verletzt worden war. Laut Salzburger Lawinenwarndienst bestand am Vormittag verbreitet mäßige Lawinengefahr. Gefahrenstellen bildeten im hochalpinen Bereich vor allem ältere Triebschneeansammlungen. (APA)

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Vom orientalischen Palmwedel zum alpinen Palmbuschen http://www.salzburg24.at/vom-orientalischen-palmwedel-zum-alpinen-palmbuschen/3927996 http://www.salzburg24.at/vom-orientalischen-palmwedel-zum-alpinen-palmbuschen/3927996#comments Sun, 13 Apr 2014 11:31:13 +0000 nschuchter http://3927996 Karwoche beginnt mit der Palmprozession am Palmsonntag und endet mit dem Karsamstag. Wird der Ostersonntag einbezogen, spricht man von der "Heiligen Woche". Sinn der Karwoche ist das trauernde Gedenken an das Leiden von Jesus Christus. Palmprozessionen am Palmsonntag sind erstmals im 4. Jahrhundert belegt. ]]> Die Karwoche beginnt mit der Palmprozession am Palmsonntag und endet mit dem Karsamstag. Wird der Ostersonntag einbezogen, spricht man von der “Heiligen Woche”. Sinn der Karwoche ist das trauernde Gedenken an das Leiden von Jesus Christus. Palmprozessionen am Palmsonntag sind erstmals im 4. Jahrhundert belegt.

Im 9. Jahrhundert drangen die Palmprozessionen von Spanien und Frankreich aus in den alpinen Raum vor und wurden mit der Segnung der Zweige verbunden.Der erste Beleg für einen lebenden Palmesel stammt von 970. In der Biblia Pauperum im Salzburger Stift St. Peter, 14. Jahrhundert, ist ein Palmeselritt dargestellt, am Nonnberg gab es einen berühmten mittelalterlichen Palmesel. In Puch bei Hallein hat sich ein barocker hölzerner Palmesel mit Christusfigur erhalten. In Thomatal im Lungau führte der mittlerweile verstorbene Pfarrer Valentin Pfeiffenberger den Ritt auf dem lebenden Palmesel in den vergangenen Jahrzehnten wieder ein und fand Nachahmung in Hintersee.

Vom Palmwedel zum Palmbuschen

Die kirchliche Segnung der Zweige ist seit dem 9. Jahrhundert in Europa nachweisbar. Aus der antiken Sieges- und Huldigungspalme entwickelte sich im Glauben der Bevölkerung der Segens- und Abwehrzweig und wurde seit dem Mittelalter durch heimische Zweige, auch unter dem Namen “Palmen”, ersetzt. In der Gegenreformation importierten viele europäische Höfe Ölzweige aus dem Mittelmeerraum für die Fronleichnamsprozession. Männer und Frauen trugen, wie heute noch, Zweige oder kleine Handbüschel in der Prozession. Als “Palmen” wurden viele regionale Sorten zu diesem Zeitpunkt grünender Zweige verwendet und vielfach bis heute auch als Palmen bezeichnet. Sind es etwa in Polen bis heute getrocknete Gräser und Strohblumen mit Ruskus und Buchsbaum, so gelten für den Alpenraum die jungen Austriebe der Saison und Region. So finden sich im Lungau und Pinzgau fast nur Weiden, im Pongau auch Wacholder, Buchsbaum und Thuja, im Tennengau und Flachgau dazu noch Zeder(er), Eibe, Hasel, Stechpalme und “Schredler”.

Erst in unserem Jahrhundert kam vielfältiger Schmuck in den Palmbuschen: Im Lungau Papierbänder und -blumen; im Tennengau Brezen und bunte Hobelscharten; im Pinzgau und Flachgau Bänder, Brezen, bunte Ostereier, Äpfel und “Gschobatbandeln”; im Salzkammergut Papierbänder und -rosen, Erika sowie trockene Buchen, die rostrote Farbtöne liefern. Ganz allgemein vermischen sich heute die Charakteristika, Formen und Farben. Sie werden üppiger und nehmen Moden auf.

Geweihte Palmzweige bringen Segen

Der geweihte Palmzweig gilt im Volksglauben als besonders Heil und Segen bringend, ihm werden vielfältige Abwehrfunktionen zugeschrieben. So bringt der Bauer seinen Buschen bzw. einzelne Zweige oder Kreuze aus Palm- und Weihholz am Ostersonntag oder Ostermontag auf den Acker und steckt die Zeichen unter Gebeten ein. Ganze Palmbuschen werden im Flachgau, Salzkammergut, Rupertiwinkel und Berchtesgaden dafür verwendet, im Pongau und Lungau werden einzelne Zweige mit Spänen der Weihholzscheiter von der Feuerweihe zu Kreuzen gebunden, im Pingau werden Zweige mit Schalen der Weiheier in Felder und Äcker gesteckt. Sie sollten den Ertrag fördern und Hagel abhalten. Der Palmzweig beim Kreuz ist noch in vielen Haushalten üblich. Früher wurden Palmkätzchen gegen Halsweh und andere Leiden von Menschen geschluckt und dem Vieh eingegeben, bei Gewitter ins Herdfeuer und bei Hochwasser in den Bach geworfen. Vielfach wird der Rest des Palmbuschens (im Pinzgau und Pongau immer) unter dem First des Hauses aufbewahrt.

Großer Palmbesen, großer Treidhaufen

Die Buschengröße zeigte auch die Größe und den Reichtum des Hofes an – “großer Palmbesen, großer Treidhaufen”. Im Pongau und Tennengau, vom Flachgau und von Berchtesgaden ausgehend, setzen sich im 20. Jahrhundert Buschen mit bunten Hobelscharten (Gschobat) durch. Bis zur ersten Hälfte unseres Jahrhunderts trugen nur Bauernburschen (die Hoferben) einen großen geschmückten Palmbuschen auf einer Stange zur Kirche und erhielten dafür beim Heimkommen (Wettlauf der Burschen) ein Osterei und Festessen, während die übrige Bevölkerung in Stadt und Land einzelne Zweige oder kleine Sträuße trug. Mit der Vergrößerung und Idyllisierung der Formen in den vergangenen Jahrzehnten sowie über Initiative von Organisationen (u.a. Heimatwerk, Landjugend, Pfadfinder, Schul- und Kindergartenkinder) verbreiteten sich diese Sonderformen weithin. Rund um den Palmbuschen entstanden viele Bräuche und volkstümliche Redensarten wie: “Schneit’s am Palmsonntag in die Palmen, schneit’s die Küh’ von den Almen” oder “Palmen im Klee, Ostern im Schnee”.

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Maishofen: Alkolenker rast in Zaun http://www.salzburg24.at/maishofen-alkolenker-rast-in-zaun/3927005 http://www.salzburg24.at/maishofen-alkolenker-rast-in-zaun/3927005#comments Sat, 12 Apr 2014 07:10:46 +0000 michaelaberger http://3927005 Mit über zwei Promille Alkohol intus krachte in der Nacht auf Samstag in Maishofen (Pinzgau) ein 35-jähriger Ungar mit seinem Pkw gegen einen Zaun.
Der Betrunkene kam mit seinem Fahrzeug von der Straße ab und prallte in einen Zaun, so die Polizei in einer Aussendung. Verletzt wurde er glücklicherweise nicht. Ein Alkotest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Der Führerschein wurde ihm abgenommen.

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Saalbach: Arbeiter verletzt sich mit Winkelschleifer am Kopf http://www.salzburg24.at/saalbach-arbeiter-verletzt-sich-mit-winkelschleifer-am-kopf/3926998 http://www.salzburg24.at/saalbach-arbeiter-verletzt-sich-mit-winkelschleifer-am-kopf/3926998#comments Sat, 12 Apr 2014 07:00:05 +0000 michaelaberger http://3926998 Während der Umbauarbeiten eines Firmengebäudes verletzte sich am Freitag in Saalbach (Pinzgau) ein Arbeiter mit einem Winkelschleifer im Gesicht.
Im Zuge von Schneidearbeiten verletzte sich der Mann mit der Trennscheibe des Winkelschleifers im Stirnbereich. Er musste mit Verletzungen unbestimmten Grades in das Krankenhaus Zell am See gebracht werden, berichtete die Polizei in einer Aussendung.

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Mordversuch in Asylantenheim: Elf Jahre Haft http://www.salzburg24.at/mordversuch-in-asylantenheim-elf-jahre-haft/3926800 http://www.salzburg24.at/mordversuch-in-asylantenheim-elf-jahre-haft/3926800#comments Fri, 11 Apr 2014 16:35:29 +0000 michaelaberger http://3926800 Mordversuchs am 21. Juli 2013 an einem Zimmerkollegen in einem Taxenbacher Asylantenheim am Freitag zu elf Jahren Haft verurteilt worden. ]]> Ein 29-jähriger Flüchtling aus dem Irak ist wegen Mordversuchs am 21. Juli 2013 an einem Zimmerkollegen in einem Taxenbacher Asylantenheim am Freitag zu elf Jahren Haft verurteilt worden. Zudem soll der Angeklagte schon im April 2013 einen weiteren Asylbewerber mit einer Gabel attackiert haben. Das Urteil des Geschworenengerichts am Landesgericht Salzburg ist noch nicht rechtskräftig.

Wollte die Kehle durchschneiden

Opfer des blutigen Konfliktes im Juli war ein 19-jähriger Afghane. Laut Staatsanwalt Tomas Schützenhofer hatte der Iraker versucht, seinen Kontrahenten mit einem Jausen-Messer von hinten die Kehle zu durchschneiden. Dem Afghanen sei es gelungen, den Angriff abzuwehren. Er erlitt aber Verletzungen an der Schulter.

Iraker leugnet Mordversuch

Der Angeklagte habe die Tat zuvor schon einem anderen Heiminsassen angekündigt, hatte der Staatsanwalt am ersten Prozesstag im Februar dieses Jahres erläutertet. Der Iraker beteuerte allerdings seine Unschuld. Er bestritt eine Tötungsabsicht und kehrte den Spieß um: Sein Zimmerkollege habe ihn zuvor des Öfteren mit einem Messer bedroht und beschimpft. Er habe den Angriff nur abgewehrt, meinte der Beschuldigte. Die Geschworenen glaubten ihm nicht. Der 29-Jährige wurde bezüglich der Attacke mit der Gabel wegen versuchter schwerer Körperverletzung verurteilt. (APA)

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Großbrand in Bruck an der Glocknerstraße: Tausende Kerzen gingen in Flammen auf http://www.salzburg24.at/wohnhausbrand-in-bruck-an-der-glocknerstrasse/3925941 http://www.salzburg24.at/wohnhausbrand-in-bruck-an-der-glocknerstrasse/3925941#comments Fri, 11 Apr 2014 07:35:35 +0000 sbrueninghaus http://3925941 Kerzenwelt" in Bruck an der Glocknerstraße im Pinzgau hat am Freitagvormittag in dem Verkaufsgeschäft und der Werkstätte einen Totalschaden verursacht. Einige tausend handgemachte Kerzen verbrannten. Ein drei Meter entferntes Wohnhaus wurde evakuiert. Gegen 13 Uhr konnte "Brand aus" gemeldet werden. ]]> Ein Großbrand in der “Kerzenwelt” in Bruck an der Glocknerstraße im Pinzgau hat am Freitagvormittag in dem Verkaufsgeschäft und der Werkstätte einen Totalschaden verursacht. Einige tausend handgemachte Kerzen verbrannten. Ein drei Meter entferntes Wohnhaus wurde evakuiert. Gegen 13 Uhr konnte “Brand aus” gemeldet werden.

Die rund zehn Personen, darunter zwei Kleinkinder, fanden in der nahegelegenen Straßenmeisterei Unterschlupf.

“Kerzenwelt” vorübergehend geschlossen

„Aufgrund eines Brandes ist die Filiale vorübergehend geschlossen. Bis zur Neuerrichtung der Halle sind wir auf der Suche nach einem Ersatzlokal.”, war am Samstag auf der Homepage der Kerzenwelt in Bruck zu lesen. Im Schauraum, in dem zirka 3.500 Kerzen ausgestellt sind, sowie in der Produktionsstätte entstand nach Angaben der Feuerwehr ein Totalschaden.

Lampenhitze entzündete Dekomaterial

Brandermittler des Landeskriminalamtes Salzburg und ein Sachverständiger der Salzburger Landesstelle für Brandverhütung führten am Freitag und am Samstag Brandursachenermittlungen in dem Geschäftslokal durch. Das Feuer dürfte im Kerzenmuseum ausgebrochen sein.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit entzündete sich leicht entflammbares Dekomaterial durch die Strahlungshitze von Halogenlampen. Brandstiftung konnte bis dato ausgeschlossen werden. Die Höhe des Sachschadens konnte nach wie vor nicht beziffert werden.

Alarmstufe vier bei Großbrand

Kurz nach 9 Uhr ging ein Alarm bei der Feuerwehr ein. Es wurde Alarmstufe vier ausgelöst. Laut Polizei und Rotem Kreuz wurde niemand verletzt. Eine Hochspannungsleitung, die direkt über den erdgeschoßigen Stahlbetonbau führt, habe den Einsatz für die Feuerwehrleute besonders gefährlich gemacht, erläuterte der Pinzgauer Bezirksfeuerwehrkommandant Franz Fritzenwanger der APA.

Wachs brennt wie Benzin

“Das flüssige Wachs brennt so gut wie Benzin. Es entstand eine massive Hitze”, sagte Fritzenwanger. Es habe die Gefahr bestanden, dass die Hochspannungsleitung auf das brennende Objekt falle. Der Feuerwehr sei jedoch versichert worden, dass das mit einem Stahlkern ausgestattete Aluminiumseil der Hitze standhalten würde. Die Leitung sei abgeschaltet worden, so der Bezirksfeuerwehrkommandant.

144 Einsatzkräfte vor Ort

Sechs Feuerwehren aus dem Pinzgau mit über 100 Kräften standen im Großeinsatz: FF Bruck, LZ St. Georgen, FF Zell am See, FF Kaprun, FF Fusch und die FF Saalfelden. Auch ein Löschroboter wurde eingesetzt.

Bei dem Großband waren insgesamt – Feuerwehr, Polizei, Rotes Kreuz – 144 Einsatzkräfte vor Ort.

Für die Dauer der Löscharbeiten sperrte die Polizei die Glocknerstraße für den gesamten Verkehr. Die über das Gebäude führende Stromleitung wurde aus Sicherheitsgründen abgeschaltet. (SALZBURG24/APA)

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Gute Aussichten für Salzburgs Tourismus im Sommer http://www.salzburg24.at/gute-aussichten-fuer-salzburgs-tourismus-im-sommer/3925441 http://www.salzburg24.at/gute-aussichten-fuer-salzburgs-tourismus-im-sommer/3925441#comments Thu, 10 Apr 2014 14:45:24 +0000 nschuchter http://3925441 Der Salzburger Tourismus startet nach einer herausfordernden Wintersaison optimistisch in den Sommer 2014. Eine Marketingkampagne rund um den Salzburger Almsommer, neue Kulturhighlights wie das DomQuartier und zahlreiche Top-Sportevents sind die Erfolgsrezepte für die warme Jahreszeit.

Wie beliebt das SalzburgerLand im Sommer ist, beweist ein Blick auf die Statistik: “Mit einem Nächtigungszuwachs von 2,3 Prozent und einem Plus von 4,2 Prozent bei den Ankünften wurde im vergangenen Sommer der Aufwärtstrend der vergangenen Jahre fortgesetzt und ein Rekordergebnis erzielt”, erläuterte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer bei der Saisonstart-Pressekonferenz in der Salzburger Residenzgalerie als Teil des am 17. Mai eröffnenden DomQuartiers. Erfreulich seien darüber hinaus auch die positiven Entwicklungen auf den zwei wichtigsten Märkten Deutschland (Übernachtungen +2,7%, Ankünfte +4,2%) und Österreich (Übernachtungen +0,3%, Ankünfte +1,8%): “Die Zuwächse bei den heimischen Gästen, vor allem aber auch bei den Deutschen zeigen, dass das SalzburgerLand sich auch im Sommer als höchst attraktive Destination mit vielfältigem Angebot etabliert hat”, so Tourismusreferent Dr. Haslauer.

Neben den Kernmärkten Deutschland und Österreich entwickelten sich im vergangenen Sommer aber auch die Wachstumsmärkte des SalzburgerLandes erfreulich. Überdurchschnittliche Zuwachsraten im zweistelligen Bereich erzielte Salzburgs Tourismus etwa in Russland (+12,5% Übernachtungen) und im arabischen Raum (+30,2% Übernachtungen).

Wetter als Herausforderung für Tourismus

Bei der Pressekonferenz in der Salzburger Residenz zogen Landeshauptmann Dr. Haslauer und der Geschäftsführer der SalzburgerLand Tourismus Gesellschaft (SLTG), Leo Bauernberger, auch Bilanz über die vergangene Wintersaison: “Nach den sehr erfolgreichen Weihnachtsfeiertagen hat eine in dieser Form noch nie dagewesene Wetterlage dafür gesorgt, dass viele Kurzurlauber ihren geplanten Urlaub im Jänner nicht angetreten haben. Darüber hinaus sind die späten Osterferien in diesem Jahr eine große Herausforderung für Salzburgs Touristiker”, erläuterte Bauernberger die Gründe für das Nächtigungsminus von 3,3 Prozent im Zeitraum von November bis Februar. Einen Trend könne man daraus jedoch nicht ableiten. “Immerhin hat Salzburgs Tourismus gemessen am Schnitt der vergangenen fünf Jahre ein Nächtigungsplus von 0,7 Prozent erzielt. Das bestätigt, dass Salzburgs Winterangebote bei den Gästen auf lange Sicht sehr gut ankommen”, so Bauernberger weiter.

DomQuartier Salzburg als neues Kulturhighlight

Am 16. Mai eröffnet in der Stadt Salzburg das neue DomQuartier, am 17. Mai können Salzburgerinnen und Salzburger das DomQuartier bei einem Tag der offenen Tür erstmals besichtigen. Das ehemalige Zentrum fürsterzbischöflicher Macht wird erstmals nach 200 Jahren wieder als Rundgang zu erleben sein. Das DomQuartier ermöglicht einen Weg um den Domplatz in der “oberen Etage” und gewährt neue und imposante Ausblicke auf die Stadt und die Stadtberge sowie unbekannte und prachtvolle Einblicke in ihr kulturelles Herz. Herrschaftsgeschichte, Kunstgeschichte und Architektur werden in einem einzigartigen Zusammenspiel präsentiert.

“Salzburg ist eine Barockstadt, deshalb auch der Name ‘kleines Rom’. Im DomQuartier soll der Barock in all seiner Vielschichtigkeit vermittelt und im zeitgenössischen Dialog auf inspirierende Weise näher gebracht werden”, betonte DomQuartier-Projektleiterin Dr. Elisabeth Resmann bei der Presskonferenz. “Salzburg soll als Museumsstadt gestärkt werden. Das DomQuartier ist der Nukleus des einstigen absolutistischen Machtzentrums. Hier liegt der Grund dafür, dass Salzburg so aussieht, wie es aussieht. Wer das DomQuartier besucht, wird Salzburg besser verstehen. Jedes Mal, wenn ich durchgehe, entdecke ich etwas Neues und finde Antworten, warum diese Stadt so ist, wie sie ist”, so Resmann weiter.

Kulturneuheiten in Stadt und Land

Neben der Eröffnung des DomQuartiers gibt es in der Stadt Salzburg 2014 zwei weitere Jubiläen zu vermelden: Die Salzburger Festspiele widmen dem Komponisten Richard Strauss zu seinem 150. Geburtstag einen Schwerpunkt. Zum 100. Jahrestag des Ausbruchs des Ersten Weltkriegs zeigt das Salzburg Museum von 9. Mai bis 28. September 2014 die Sonderschau “Krieg, Trauma, Kunst. Salzburg und der Erste Weltkrieg”.

Aber auch im Land Salzburg tut sich in Sachen Kultur einiges: Zum Beispiel beim “35. Internationalen Jazzfestival Saalfelden” (28. bis 31. August), beim Thomas Bernhard Festival “Verstörungen” (11. bis 14. September) oder beim Jugendkulturfestival Electric Love (10. bis 12. Juli). Anlässlich des 150. Geburtstags von Richard Strauss und als Hommage an seine Alpensinfonie eröffnet am 11. Juni die Ausstellung “Alpenliebe” im Besucherzentrum der Glockner-Hochalpenstraße auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Sie versammelt künstlerische Arbeiten, die sich mit den Alpen beschäftigen oder durch sie inspiriert sind. Neu in diesem Jahr ist auch die Ausstellung “Gesichter und Geschichten” in Saalfelden/Leogang und das Festival @lm:Kultur im Salzburger Almsommer. Unter dem Motto “Tradition trifft Moderne” werden dort Workshops wie Trommel-, Acrylmalerei- oder Skulpturenseminare, aber auch musikalische Leckerbissen wie Klassik- oder Jazzkonzerte angeboten.

Top-Sportevents im SalzburgerLand

Im Sommer 2014 warten im SalzburgerLand zahlreiche Highlights auf alle Sportfans. Zu den Höhepunkten des Jahres zählen der “Ironman 70.3″ in Zell am See-Kaprun (31. August), das mozart 100 – Salzburg Running Festival (21. Juni) und der 8. Eddy Merckx Classic Radmarathon (8. September). Mountainbike-Fans dürfen sich schon jetzt auf den UCI Mountain Bike Downhill Weltcup in Saalfelden/Leogang (12. bis 15. Juni) freuen. Fixtermin für alle Tennisfans ist das NÜRNBERGER Gastein Ladies (5. bis 13. Juli), bei dem das SalzburgerLand einen eigenen Touristikertag gestalten wird. Einen besonderen Event erleben alle Fußballfans beim Alpencup der Köche. Die inoffizielle Europameisterschaft der Köche findet in diesem Jahr erstmals in Pfarrwerfen statt. Maßgeblich an der Organisation beteiligt sind die beiden Salzburger Haubenköche Karl und Rudi Obauer.

Kräuterradweg und 160 E-Bike Kilometer

Eine besondere Auszeichnung hat in diesem Jahr der Tauernradweg erhalten: Er wird im renommierten deutschen ADFC-Ranking erstmals unter den beliebtesten ausländischen Radfernwegen geführt. Auf Salzburgs Radwegen hat sich übrigens seit letztem Sommer einiges getan: Der Radweg Großarltal wurde bereits 2013 auf 22 Kilometern beschildert. Am Tauernradweg kommt im Lungau 2014 die Schwarzenbergrunde in der Länge von 26 Kilometern dazu. Die neu angelegten Kräutergärten in allen Orten des Salzburger Seenlandes werden durch zwei “Kräuterleben-Radtouren” rund um die Seen verbunden. Außerdem wird das EuRegio-Projekt slow bike tour, eine rund 160 Kilometer lange Route mit dem E-Bike, unter anderem auf die drei Berge Gaisberg, Buchberg und Högl ausgedehnt.

Fußballtrainingslager: Die Top-Teams 2014

In den vergangenen Jahren hat sich das SalzburgerLand als beliebter Gastgeber für Fußballtrainingslager etabliert. Im Sommer 2014 wird etwa der deutsche Bundesliga Club und SalzburgerLand Partner Bayer 04 Leverkusen wieder in Zell am See-Kaprun trainieren (15. bis 23. Juli). Darüber hinaus haben bereits zahlreiche weitere Clubs ihr Kommen zugesagt, etwa Lokomotive Moskau, Steaua Bukarest, Eintracht Braunschweig, SC Paderborn, Fortuna Düsseldorf, Maccabi Haifa, FC Volga, das Nationalteam von Singapur und SC Baniyas aus Abu Dhabi. Insgesamt organisieren die SalzburgerLand Soccer Camps (SLFC) im Sommer 2014 Trainingscamps für mehr als 25 Mannschaften.

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Salzburg AG: Umsatz 2013 um 7,7 Prozent gefallen http://www.salzburg24.at/salzburg-ag-umsatz-2013-um-77-prozent-gefallen/3922821 http://www.salzburg24.at/salzburg-ag-umsatz-2013-um-77-prozent-gefallen/3922821#comments Tue, 08 Apr 2014 15:23:04 +0000 nschuchter http://3922821 Salzburg AG hat im Geschäftsjahr 2013 Umsatzeinbußen von 7,7 Prozent verzeichnet. Der Umsatz sank von 1,47 Mrd. Euro auf 1,36 Mrd. Euro, wie aus dem Jahresabschluss hervorgeht. Dieser wurde am Dienstag, in der Aufsichtsratssitzung präsentiert. Der Bilanzgewinn ist von 16,7 Mio. Euro im Jahr 2012 auf 22,5 Mio. Euro gestiegen. ]]> Die Salzburg AG hat im Geschäftsjahr 2013 Umsatzeinbußen von 7,7 Prozent verzeichnet. Der Umsatz sank von 1,47 Mrd. Euro auf 1,36 Mrd. Euro, wie aus dem Jahresabschluss hervorgeht. Dieser wurde am Dienstag, in der Aufsichtsratssitzung präsentiert. Der Bilanzgewinn ist von 16,7 Mio. Euro im Jahr 2012 auf 22,5 Mio. Euro gestiegen.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EGT) beträgt 42,8 Mio. Euro, damit wurde eine leichte Steigerung im Vergleich zum Vorjahr (39,1 Mio. Euro) erzielt. Die Eigenkapitalquote liegt dem Unternehmen zufolge bei 51,7 Prozent (2012: 50,2 Prozent). Den drei Eigentümern – Land und Stadt Salzburg sowie Energie AG Oberösterreich – wird eine Dividende von 18,7 Mio. Euro ausbezahlt. Das Investitionsvolumen der Salzburg AG umfasste rund 122 Mio. Euro.

“Geänderte Marktbedingungen”

Der Umsatzrückgang wurde mit geänderten Marktbedingungen begründet. “Die Strompreise sind gefallen, dadurch wurde weniger Geld mit Strom verdient. Es gab aber auch weniger Ausgaben für den Stromzukauf”, erklärte Sigi Kämmerer, Sprecher der Salzburg AG, zur APA.

“Das Jahr 2013 war energiewirtschaftlich ein solides Jahr. Zwar brachte das Hochwasser im Juni Erzeugungsausfälle, diese konnten durch den umsichtigen Einsatz der Ressourcen wieder wettgemacht werden”, erklärte Aufsichtsratsvorsitzender Christian Struber.

Mehr Strom – weniger Wasser

Die Stromabgabe an Endkunden im Netz der Salzburg AG ist auf 3,6 Mrd. Kilowattstunden gegenüber 2012 leicht gestiegen. Die Gasnetzabgabe sank um 2,1 Prozent auf 3,1 Mrd. Kilowattstunden (kWh). Bei der Fernwärme lag die Gesamtabgabe mit 970,9 Mio. kWh um 2,8 Prozent über dem Vorjahresniveau – eine Schwankung, die laut Salzburg AG in erster Linie auf die Witterung zurückzuführen ist. Der Wasserverbrauch ist mit 11,5 Mio. Kubikmeter im Vergleich zu 2012 leicht gesunken.

Insgesamt betreibt die Salzburg AG 28 Wasserkraftwerke mit einem Gesamtarbeitsvermögen von 1.153 GWh. Zudem verfügt der Energieversorger über zwei Heizkraftwerke sowie zahlreiche Biomasse-, Biogas-, Photovoltaik- und Ökoanlagen. Aufgrund des Hochwassers im Sommer 2013 war die Erzeugung der Wasserkraftwerke leicht rückläufig. Sie liegt mit 1.464,4 Mio. kWh zwar 2,3 Prozent unter dem Vorjahreswert, jedoch mit 3,3 Prozent über dem Regelarbeitsvermögen.

Mehr Fahrgäste in den Obussen

Die Salzburger Lokalbahnen (SLB), die Verkehrsservices der Salzburg AG, befördern rund 50 Mio. Fahrgäste pro Jahr. In der Stadt Salzburg übertraf der Obus mit 40,9 Millionen Fahrgästen das hohe Vorjahresniveau, hieß es in der Aussendung. Die Lokalbahn beförderte im Jahr 2013 über 4,8 Mio. Fahrgäste. Eine Steigerung der Fahrgastzahlen erreichte die Festungsbahn: 1,75 Mio. (plus vier Prozent) Fahrgäste nutzten 2013 die Bahn zum Salzburger Wahrzeichen.

Salzburg AG will mehr Energieeffizienz

“Wir sehen die Steigerung des Anteils von Energie aus Wasserkraft, Sonne oder Biomasse in Salzburg seit langem als eine unserer wichtigsten Aufgaben”, erklärte Vorstandssprecher August Hirschbichler. “Schon jetzt kommen mehr als 90 Prozent des an die Salzburger Haushalte gelieferten Stroms aus erneuerbarer Energie, der überwiegende Teil stammt aus Wasserkraft. Doch die Wende können wir nicht schaffen, wenn wir nicht noch bewusster mit Energie umgehen. Die Steigerung der Energieeffizienz ist und bleibt daher das Leitthema für unser Unternehmen.” (APA)

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Ironman-WM 2015 als „Leuchtturm“ für ganz Salzburg http://www.salzburg24.at/ironman-wm-2015-als-leuchtturm-fuer-ganz-salzburg/3922783 http://www.salzburg24.at/ironman-wm-2015-als-leuchtturm-fuer-ganz-salzburg/3922783#comments Tue, 08 Apr 2014 15:05:28 +0000 astadler http://3922783 Nach der Rad-WM 2006 und der Fußball-EM 2008 hat Salzburg wieder ein internationales Großevent an Land gezogen. In Zell am See-Kaprun findet 2015 erstmalig in Europa die Ironman-WM über die halbe Distanz statt.

Großer Andrang herrschte am Dienstagnachmittag im Auditorium des M32 im Salzburger Mönchsberg. Salzburgs Sport und Politikprominenz hatte sich eingefunden, um die Ironman-WM 2015 in Zell am See-Kaprun vorzustellen. Dabei brachte Landeshauptmann Wilfried Haslauer gleich zu Beginn den Stellenwert der Veranstaltung für das Bundesland auf den Punkt. „Diese WM ist ein Leuchtturm für die Region Salzburg und den gesamten Tourismus”, verkündete Haslauer, der die wirtschaftliche Bedeutung der beiden Rennen am 29. und 30 August 2015 hervorhob.

Bis zu 5.000 Aktive erwartet

Doch vor allem auf sportlicher Seite soll die Ironman-WM 2015 ein Event der Superlative werden. Die Organisatoren erwarten mehr als 2.000 der besten Athleten aus aller Welt und tausende Besucher an der Strecke. „Für die WM erwarten wir sogar bis zu 5.000 Aktive plus Anhang mit etwa 60.000 Übernachtungen – ein enorm positiver Effekt für den Pinzgau und das gesamte Land Salzburg”, erklärte der Landeshauptmann. Erstmals werden im Rahmen der Weltmeisterschaft 2015 zudem zwei Rennen an einem Ironman-Wochenende stattfinden. Am Samstag, 29. August, findet der insgesamt vierte Ironman 70.3 Zell am See-Kaprun statt. Am Tag darauf treten die besten Athleten der Welt im Kampf um den WM-Titel an.

Zell am See-Kaprun idealer Standort

Zell am See-Kaprun hatte sich erst vergangenen Donnerstag gegen den letzten Konkurrenten Nizza durchgesetzt und wird damit erstmalig eine Ironman-WM in Europa austragen. Seit ihrer Einführung 2006 fand die Weltmeisterschaft des Ironman alljährlich in den USA statt. Für Ironman-Chef Andrew Messick war letztlich die einzigartige Ambiente ausschlaggebend: „Zell am See Kaprun wird eine technisch anspruchsvolle und gleichzeitig wunderschöne Rennstrecke für eine Weltmeisterschaft bereithalten. Das Rennen wird auf jeden Fall ein Höhepunkt unseres Rennkalenders”.

Sportlandesrätin Martina Berthold (Grüne) hob vor allem die nachhaltigen Impulse für die Region und deren Bevölkerung hervor. „Sportliche Großveranstaltungen wie die Ironman-WM sind sowohl Zugpferde für den Sport als auch für den Austragungsort und motivieren die Bevölkerung, sich mehr zu bewegen.”

Ironman 2014 auf WM-Strecke

Insgesamt wird die Strecke durch elf Pinzgauer Gemeinden verlaufen, mit Start und Ziel in Zell am See. Bereits beim diesjährigen dritten Halb-Ironman Zell am See-Kaprun wird der Kurs auf der WM-Strecke von 2015 entlang laufen. Der Triathlon gilt als eines der härtesten Rennen der Welt und umfasst 1,9 Kilometer Schwimmen, 90 Kilometer Radfahren sowie 21,1 Kilometer Laufen – insgesamt die Hälfte der klassischen Ironman-Distanz. Aus der Gesamtstrecke von 70,3 Meilen ergibt sich der Name des Events, auch für die Ironman-WM.

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Unken: Bagger überschlägt sich http://www.salzburg24.at/unken-bagger-ueberschlaegt-sich/3922743 http://www.salzburg24.at/unken-bagger-ueberschlaegt-sich/3922743#comments Tue, 08 Apr 2014 14:17:03 +0000 nschuchter http://3922743 Ein 25 Tonnen schwerer Bagger hat sich am Montagnachmittag in Unken (Pinzgau) mehrfach überschlagen. Der Baggerfahrer hatte Glück im Unglück, er konnte sich selbst aus dem Führerhaus befreien.

Der 65-Jährige war kurz nach 15 Uhr im Unkener Ortsteil Reith mit Wegsanierungsarbeiten beschäftigt, als sich die Stützwand am Wegrand plötzlich senkte. Daraufhin kippte der 25 Tonnen schwere Bagger um und überschlug sich mehrfach, teilte die Polizei am Dienstag mit.

Der Baggerfahrer hielt sich zunächst im Führerhaus fest und konnte sich schließlich selbst befreien. Er erlitt leichte Wirbelverletzungen.

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Wohin Salzburg zukünftig radelt http://www.salzburg24.at/wohin-salzburg-zukuenftig-radelt/3922446 http://www.salzburg24.at/wohin-salzburg-zukuenftig-radelt/3922446#comments Tue, 08 Apr 2014 12:08:24 +0000 michaelaberger http://3922446 Mit gezielten Aktionen und Maßnahmen will das Land Salzburg gezielt den Radverkehr fördern – denn dazu bedarf es mehr, als nur reiner Radwegebau.

“Damit diese Radverkehrsförderung erfolgreich ist, soll die Forcierung des Radverkehrs auf umfassender Bewusstseinsbildung und auf einem Leitbild mit überprüfbaren Zielen basieren. Deshalb erarbeiten wesentliche Akteure aus unterschiedlichen Bereichen des Radverkehrs im Bundesland das ‘Leitbild Radverkehr Salzburg’”, erklärte Verkehrsreferent Landesrat Hans Mayr am Dienstag bei einem Workshop, bei dem die Zielsetzung und weitere Arbeitsschritte festgelegt wurden.

Radfahren im Alltag forcieren

“Damit die Klima-, Gesundheits- und Verkehrssicherheitsziele, die sich Österreich und Salzburg gesetzt haben, erreicht werden können, muss die Attraktivität des Alltags-Radfahrens forciert werden. Die Landesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, Radverkehr im Bundesland Salzburg weiter zu fördern, mit dem Ziel, mehr Menschen zum Umstieg auf das Rad zu bringen. Da rund die Hälfte der Pkw-Fahrten kürzer als fünf Kilometer ist, besteht ein großes Potenzial für den Radverkehr”, ist Mayr überzeugt.

2,5 Mio. Euro für neue Geh- und Radwege

“Das Land Salzburg hat sich zum Ziel gesetzt, den Radverkehr massiv zu fördern”, so Landesrat Mayr bei der “kick-off Veranstaltung” am 8. April. “Für die Radelnden im Bundesland werden 2014 knapp 2,5 Millionen Euro für neue Geh- und Radwege auf Bundes- und Landesstraßen im Bundesland Salzburg investiert, rund zehn Kilometer Geh- und Radwege, vor allem Lückenschlüsse, werden heuer zu bauen begonnen”, so Mayr weiter.

Die Erarbeitung des Masterplans für den Radverkehr im Land Salzburg basiert auf Zielen und Maßnahmen, die von den verschiedenen Interessenvertretern befürwortet und begrüßt werden und sowohl den Alltags- als auch Freizeitradverkehr umfassen. Eingebunden sind neben den Radkoordinatoren von Stadt und Land Salzburg Straßenbauer, Sachverständige, Vertreter vom Verkehrsverbund, Regionalverband, Gemeinden und Tourismus wie auch Interessenvertretungen der Alltags-Radfahrenden.

Nach der Auftaktveranstaltung wird in drei Arbeitsgruppen weitergearbeitet:

  • Infrastruktur: Umfasst alle baulichen Maßnahmen für den Radverkehr politische und planerische sowie rechtliche Rahmenbedingungen, die den Radverkehr begünstigen: Radverkehrsanlagen, Wegweisung, Abstellanlagen, Serviceeinrichtungen wie Pumpstationen.
  • Organisation & Rahmenbedingungen: Umfasst Themenfelder, die den Radverkehr komplementär unterstützen und fördern, wie z.B. Geschwindigkeitsreduktion, Parkraumbewirtschaftung, Intermodalität, Raumordnung und rechtliche Rahmenbedingungen.
  • Kommunikation & Bewusstseinsbildung: Umfasst Aktionen, Projekte, Trainings, Forschungs- und Modellvorhaben, Publikationen, Öffentlichkeits- und Imagearbeit.

Nachhaltigkeit sichern

Auf Bundesebene gibt es einen “Masterplan Radfahren”, und auch einige Bundesländer und Gemeinden (z.B. Bischofshofen) haben eigene Radverkehrsstrategien beschlossen. Das Ergebnis dieses intensiven Prozesses soll eine Beschlussvorlage für die Landesregierung sein und ins Landesmobilitätskonzept eingearbeitet werden. Die Erstellung des “Leitbildes Radverkehr Salzburg” wird bis Ende des Jahres abgeschlossen sein.

Radabstellplätze einrichten

Im Vorjahr wurden die ersten Radboxen bei öffentlichen Haltestellen entlang der Lokalbahn aufgestellt. 2014 sollen weitere Radboxen bei Haltestellen der Pinzgaubahn folgen. Das Land Salzburg hat die Förderung (20 bis 30 Prozent) zur Errichtung von Rad-Abstellplätzen bei öffentlichen Haltestellen bis Jahresende verlängert. Zusätzlich gibt es auch noch Förderungen für überdachte Rad-Abstellanlagen bei Gebäuden, die vor dem Jahr 2000 errichtet wurden.

Mehr als nur Radwegebau

Neben dem Bau von Radwegen und der Förderung von Fahrrad-Abstellanlagen initiiert und unterstützt das Land Salzburg zahlreiche andere Rad-Aktivitäten:

  • Pilotprojekt Radwegweisung im Salzburger Seenland: Ein einheitliches Beschilderungssystem für (Alltags)Radrouten im Bundesland ist für die nächsten Jahre geplant. Gestartet wurde im Salzburger Seenland.
  • Fahrradlernkurse: Dabei können Frauen, die nicht Radfahren können, im geschützten Rahmen Radfahren lernen. Als besonderer Anreiz ist es gelungen, dass die Frauen am Ende des Kurses gebrauchte Fahrräder erhalten, die vom “Club Soroptimist” kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
  • Fahrradberatung für Gemeinden: Das Land Salzburg geht neue Wege, um in den Gemeinden den Alltags-Radverkehr zu forcieren. Mit dem Programm “Fahrradberatung” werden konkrete Maßnahmen zur Radverkehrs-Förderung in den Gemeinden in den Handlungsfeldern Bewusstseinsbildung, Rahmenbedingungen und Infrastruktur erarbeitet. Dadurch soll die Radverkehrssituation in den Gemeinden verbessert werden. “Radfahren beginnt im Kopf”, daher legen die Berater/innen besonders Wert auf die Themen Motivation, Information und Öffentlichkeitsarbeit. Denn gerade mit Maßnahmen in diesen Bereichen lassen sich bereits mit kleinem Budget große Wirkungen erzielen. Gestartet wurde in Anif am 3. April.
  • Aktion “Wer radlt gewinnt”: Salzburgerinnen und Salzburger sollen motiviert werden, möglichst oft mit dem Rad zur Arbeit zu fahren, wobei auch Teilstrecken gelten. Die Aktion findet im Mai und Juni 2014 statt und bietet Gewinnchancen auf attraktive Preise.
  • Radworkshop für Volksschulen: Für Schülerinnen und Schüler werden praktische Radworkshops durchgeführt, bei denen neben der Sicherheit auch der Spaß nicht zu kurz kommen soll.
  • Aktion “Toter Winkel” für Neue Mittelschulen bzw. Hauptschulen.
  • Die Erweiterung der radlkarte.eu auf das gesamte Bundesland soll es erleichtern, die sicheren und kurzen Verbindungen mit dem Rad zu finden. Ab September werden die Erweiterung auf das ganze Bundesland und das dazugehörige App zur Verfügung stehen.
  • Fahrradchecks bei ORF-Gemeindetagen.
  • Radlichtaktionen.
  • Radhelm-Modenschau beim Fahrradfrühling am 26. April auf dem Mozartplatz.
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15-Jährige beim Skifahren in Leogang schwer verletzt http://www.salzburg24.at/15-jaehrige-beim-skifahren-in-leogang-schwer-verletzt/3921577 http://www.salzburg24.at/15-jaehrige-beim-skifahren-in-leogang-schwer-verletzt/3921577#comments Mon, 07 Apr 2014 16:25:20 +0000 meberger http://3921577 Eine 15-jährige Skifahrerin aus Ungarn hat sich am Montag in Leogang (Pinzgau) schwer verletzt. Sie schlitterte über den Pistenrand und kam erst nach 30 Metern zum Liegen.

Die 15-Jährige war von der Bergstation der Asitzbahn im Gemeindegebiet von Leogang talwärts unterwegs, als sie bei einem Linksschwung die Kontrolle verlor und über den Pistenrand schlitterte. Erst nach 30 Metern kam die junge Ungarin auf einer schneefreien Böschung zum Liegen. Der Schülerin verletzte sich schwer und musste mit dem Rettungshubschrauber ins UKH Salzburg geflogen werden, so die Polizei Salzburg.

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