Salzburg24.at » Pinzgau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Sat, 01 Nov 2014 05:14:15 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Zu Allerheiligen wird das Leben neu gefeiert http://www.salzburg24.at/zu-allerheiligen-wird-das-leben-neu-gefeiert-2/4132911 http://www.salzburg24.at/zu-allerheiligen-wird-das-leben-neu-gefeiert-2/4132911#comments Fri, 31 Oct 2014 15:19:16 +0000 http://4132911

Allerheiligen ist von seiner Aussage auf Ostern bezogen. Das Fest ist vom Glauben geprägt, dass viele Menschen nach ihrem Tod ihr Lebensziel bei Gott erreicht haben und daher auch Heilige genannt werden können. Die Kirche gedenkt daher an diesem Tag der vielen unbekannten Heiligen, die in keinem Kalender stehen.

Allerheiligen im Orient entstanden

Die Wurzeln des Festes finden sich im Orient, wo man schon im vierten Jahrhundert ein Gedächtnis aller Märtyrer beging. Das Datum war in den verschiedenen Teilkirchen unterschiedlich. So sind der Freitag nach Ostern, der 13. Mai und der Sonntag nach Pfingsten als Gedächtnistage überliefert.

 

An Allerheiligen pilgern die Menschen zum Friedhof. APA/HARALD SCHNEIDER An Allerheiligen pilgern die Menschen zum Friedhof. APA/HARALD SCHNEIDER ©

Die Ausbreitung des Festes hängt möglicherweise mit der Weihe des Pantheons in Rom zu einer Kirche zu Ehren der Mutter Gottes und aller heiligen Märtyrer durch Papst Bonifatius IV. im Jahr 610 zusammen. Der 1. November wurde im neunten Jahrhundert durch Ludwig den Frommen in Frankreich eingeführt und wird seither in der ganzen Kirche gefeiert.

Allerseelen am Sonntag

Der überwiegende Teil der Bevölkerung nützt den Feiertag zum Friedhofsbesuch. An diesem Tag findet traditionsgemäß durch die katholische Kirche auch die Segnung der Gräber statt.

Allerseelen – kein Feiertag – hat seine Wurzeln im Gebet für die Verstorbenen, das bei den Christen seit dem zweiten Jahrhundert überliefert ist. Das eigentliche “Geburtsjahr” des Allerseelen-Tages ist 998. In diesem Jahr setzte Odilo, Abt des Benediktiner-Klosters Cluny, für alle ihm unterstellten Klöster fest, dass am Tag nach Allerheiligen aller Verstorbenen durch Gebet und Messe zu gedenken sei. Dieses Gedächtnis breitete sich rasch über Frankreich, England und Deutschland aus. (APA)

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Fast 800 Verkehrstote seit 2000 in Salzburg http://www.salzburg24.at/fast-800-verkehrstote-seit-2000-in-salzburg/4132648 http://www.salzburg24.at/fast-800-verkehrstote-seit-2000-in-salzburg/4132648#comments Fri, 31 Oct 2014 12:09:03 +0000 http://4132648 “Verkehrsunfälle reißen Menschen aus ihrem Leben. Väter, Mütter, Kinder, Großeltern, Freunde, Arbeitskollegen. Für Angehörige ist der Unfalltod besonders schlimm. Ein Mensch, mit dem man gestern noch gelacht hat, ist plötzlich nicht mehr da”, macht VCÖ-Expertin Bettina Urbanek auf den Schmerz der Angehörigen von Unfallopfern aufmerksam.

Hälfte der Todesopfer Pkw-Insassen

Die Analyse zeigt, dass die Hälfte der Todesopfer Pkw-Insassen waren, jedes sechste Todesopfer war Zweiradfahrer. Auch viele Fußgänger wurden Opfer des Kfz-Verkehrs: Rund 15 Prozent verunglückten als Fußgänger tödlich, ein Zehntel mit dem Fahrrad.

Zahl ist rückläufig

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten in Salzburg deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2004 starben noch 81 Menschen bei Verkehrsunfällen, im Vorjahr waren es mit 36 um mehr als die Hälfte weniger. Heuer waren seit Jahresbeginn 22 Verkehrstote zu beklagen, um sieben weniger als zur gleichen Zeit des Vorjahres. “Hält dieser Trend an, dann wird Salzburg heuer die beste Unfallbilanz seit Beginn der Unfallstatistik erreichen”, so Urbanek.

10.632 Verkehrstote in Österreich

Salzburg zählt zu den vier Bundesländern in Österreich, wo die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle heuer zurückgegangen ist. Österreichweit ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle von 393 auf 371 gesunken. “So erfreulich der Rückgang ist, so traurig ist die Tatsache, dass 371 Menschen ihr Leben verloren haben. Das Ziel kann nur lauten, kein Mensch kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Um dem so nahe wie möglich zu kommen, muss auch die künftige Bundesregierung zusätzliche Verkehrssicherheitsmaßnahmen umsetzen”, betont Urbanek. Seit dem Jahr 2000 wurden in Österreich 10.632 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet.

Handy am Lenkrad als Unfallrisiko

Ein zunehmendes Problem für die Verkehrssicherheit ist die Benützung des Mobiltelefons während des Autolenkens. Während früher mit den Handys telefoniert wurde, wird nun sogar während des Autolenkens im Internet gesurft oder E-Mails gelesen. “Wer beim Autolenken mit dem Handy telefoniert, reagiert so langsam wie ein Alkolenker mit 0,8 Promille. Wer im Internet surft hat sogar eine so schlechte Reaktion wie ein Alkolenker mit zwei Promille”, verdeutlicht Urbanek.

VCÖ fordert mehr Tempokontrollen

Heuer passierte in Österreich jeder dritte tödliche Verkehrsunfall deshalb, weil der Unfalllenker zu schnell gefahren ist. “Österreich hat im Vergleich zu den sichersten EU-Staaten deutlich höhere Tempolimits. So gilt in den verkehrssicheren Staaten Europas auf Freilandstraßen Tempo 80 und nicht wie in Österreich Tempo 100″, erläutert Urbanek. Wichtig sind verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Tempolimits. (APA)

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Arbeitsmarktsituation bleibt angespannt http://www.salzburg24.at/arbeitsmarktsituation-bleibt-angespannt/4131787 http://www.salzburg24.at/arbeitsmarktsituation-bleibt-angespannt/4131787#comments Thu, 30 Oct 2014 13:19:29 +0000 http://4131787

„Sowohl bei der Jugend- als auch Altersarbeitslosigkeit liegen wir unter den Besten, aber insgesamt kann sich auch Salzburg den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht entziehen“, verwies Haslauer auf die angespannte Arbeitsmarktsituation.

Mehr Geld gegen Arbeitslosigkeit

Deshalb hat die Landesregierung bei den Verhandlungen für das Budget 2015 Gelder in der Höhe von 6,4 Millionen Euro für eine aktive Arbeitsmarktpolitik reserviert. Rund 800.000 Euro mehr stehen damit für Arbeitsstiftungen, Bildungs-, Qualifizierungs- und Wiedereingliederungsmaßnahmen zur Verfügung. „Nur mit entsprechenden Qualifikationen und Zusatzausbildungen können die Chancen, Beschäftigung zu finden, erhöht werden und die Zahl der Arbeitslosen dauerhaft verringert werden”, so Haslauer weiter.

14.100 Arbeitslose in Salzburg

Erfasst hat die Entwicklung auf dem Salzburger Arbeitsmarkt in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 das Amt für Landesstatistik. So ergaben die ersten drei Quartale des Jahres 2014 einen weiteren Anstieg der Zahl der unselbstständig Beschäftigten in Salzburg, sodass sich der Beschäftigtenstand um 0,2 Prozent oder rund 450 Beschäftigte auf gut 245.000 erhöht hat. Allerdings ist in den ersten drei Quartalen auch die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen weiter gestiegen, und zwar um 12,2 Prozent auf rund 14.100.

Mehr ausländische Arbeitskräfte

Im Vergleich mit Österreich ist damit in Salzburg der Anstieg der unselbstständig Beschäftigten (Österreich: +0,6 Prozent) geringer, die Zahl der Arbeitslosen (Österreich: +11,7 Prozent) etwas stärker ausgefallen. Aus den Veränderungen der Zahl der unselbstständig Beschäftigten und der Personen ohne Arbeit ergibt sich für Salzburg eine Arbeitslosenrate von 5,4 Prozent, die damit um 2,7 Prozentpunkte unter dem Österreichwert von 8,1 Prozent liegt.

Deutlich angestiegen ist die Anzahl der ausländischen Arbeitskräfte mit rund 4,0 Prozent deutlich angestiegen, während die Zahl der inländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um 0,6 Prozent gesunken ist. Im Fünf-Jahres-Vergleich ergibt sich damit eine nahezu konstante Beschäftigtenzahl für die Inländerinnen und Inländer, während die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte um exakt 25 Prozent zugelegt hat.

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Pkw-Maut für Ausländer “nur” auf Autobahnen http://www.salzburg24.at/pkw-maut-fuer-auslaender-nur-auf-autobahnen/4131187 http://www.salzburg24.at/pkw-maut-fuer-auslaender-nur-auf-autobahnen/4131187#comments Thu, 30 Oct 2014 07:07:43 +0000 http://4131187

Autofahrer aus den Nachbarländern – darunter auch 1.450 Pendler aus Salzburg – müssen die Maut nicht auf Bundes-, Land- und Kreisstraßen zahlen.

Dobrindt wollte Pkw-Maut auf allen Straßen

Mit dieser Regelung hätten sich die Kritiker des ursprünglichen Maut-Konzepts von Dobrindt durchgesetzt, der eine Maut auf allen Straßen vorsah. Grenzregionen hatten dadurch Nachteile befürchtet. Das Verkehrsministerium bestätigte das Treffen der drei Unionspolitiker, wollte aber inhaltlich keine Stellung nehmen.

Weniger Einnahmen, als erwartet

Dobrindt hatte angekündigt, sein Maut-Konzept bis Ende Oktober vorzustellen. Kommt die Maut wie beschrieben, könnte der CSU-Politiker möglicherweise weniger Einkünfte erzielen als ursprünglich geplant. In einem Interview mit dem “Münchner Merkur” hatte Dobrindt am Mittwoch betont, sein Konzept sehe eine Infrastruktur-Abgabe für Bundesfernstraßen vor. Er wies Spekulationen über den Aufbau einer größeren neuen Maut-Behörde zurück, die die Überwachung übernehmen solle. “Es gibt keine neue Mautbehörde. Die ortsgebundenen Stellen, die wir brauchen, werden eher unter als über 100 sein”, sagte er der Zeitung.

 

Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.

 

Pkw-Maut äußerst umstritten

Die Pkw-Maut ist ein umstrittenes Projekt, das vor allem die CSU in der großen Koalition durchsetzen wollte. Die erhofften zusätzlichen Einnahmen sollen in die Erneuerung der Verkehrsinfrastruktur fließen.

Zahlreiche Salzburger betroffen

In Salzburg war das Verständnis für die geplante Pkw-Maut nicht vorhanden, zumal 1.450 Pendler aus Salzburg direkt davon betroffen gewesen wären. Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) hatte im Sommer klaren Widerstand gegen die geplante deutsche Pkw-Maut gefordert und sprach sich für eine Klage Österreichs beim Europäischen Gerichtshof aus. Er ortete “massive Belastungen für die Nachbarländer und hier insbesondere für unsere Salzburger Pendler, die täglich das kleine deutsche Eck befahren müssen”.

Infrastrukturminister Stöger drohte mit Klage

Auch Infrastrukturminister Alois Stöger (SPÖ) hatte Ende September erklärt, so lange EU-Bürger unterschiedlich behandelt werden reiche es österreichischen Bundes- und Landespolitikern nicht, falls es nach neuen deutschen Mautplänen keine Maut auf niederrangigen Landes- und Bezirksstraßen geben sollte. Er drohte weiterhin mit einer Klage, auch wenn der kleine Grenzverkehr nicht mehr betroffen sein sollte.

(APA)

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Auto kracht in Zell am See in die Pinzgaubahn http://www.salzburg24.at/auto-kracht-in-zell-am-see-in-die-pinzgaubahn/4130574 http://www.salzburg24.at/auto-kracht-in-zell-am-see-in-die-pinzgaubahn/4130574#comments Wed, 29 Oct 2014 11:56:53 +0000 http://4130574

Ein Auto kollidierte Mittwochmorgen am Bahnübergang Bruckberg in der Gemeinde Zell am See mit der Pinzgaubahn. Ein 36-jähriger Urlauber aus Kuwait übersah in seinem Mietwagen das Rotlicht, berichtete die Polizei.

Zell am See: Bei rot in den Bahnübergang

Der Lokführer leitete sofort eine Notbremsung ein, konnte den Crash aber nicht mehr verhindern. Die Beifahrerin wurde erst mit dem Hubschrauber ins Krankenhaus geflogen, konnte aber am Nachmittag bereits wieder entlassen werden. Der 36-jährige Fahrzeuglenker und die Zuginsassen wurden nicht verletzt.

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AK: „0-Prozent”-Finanzierung bringt doch Mehrkosten http://www.salzburg24.at/ak-0-prozent-finanzierung-bringt-doch-mehrkosten/4130480 http://www.salzburg24.at/ak-0-prozent-finanzierung-bringt-doch-mehrkosten/4130480#comments Wed, 29 Oct 2014 11:01:17 +0000 http://4130480

Beim Rest entstehen Zusatzkosten von bis zu 4 Prozent pro Jahr plus verschiedene Gebühren. So können bei einem 2.000 Euro Kredit schnell 80 Euro Mehrkosten dazukommen. AK-Konsumentenschützer Thomas Flöckner empfiehlt, sich die Bestimmungen in den Finanzierungsmodellen ganz genau durchzulesen, um von etwaigen Mehrkosten oder Gebühren nicht unangenehm überrascht zu werden.

Firmen werben mit „0-Prozent”-Finanzierung

Zahlreiche Unternehmen werben mit so genannten “0-Prozent”-Finanzierungen, die bei den Kunden den Eindruck erwecken, die Kredite wären zinsfrei, bzw. kostenlos. Das ermutigt Viele, sich etwa einen neuen Fernseher oder neue Möbel doch via „Gratis-Kredit“ sofort anzuschaffen. Im Rahmen des Jahresschwerpunktes „0-Prozent-Finanzierungen haben die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Werbeflyer diverser Elektro- und Möbelhändler auf entsprechende Konditionen hin durchgesehen sowie im Speziellen ganz genau durchgerechnet und überprüft, ob tatsächlich keine Kosten sowie Zinsen verrechnet werden – oder ob die Kundschaft trotz allem mit Mehrkosten belastet wird.

Meist Mehrkosten statt Nullkosten

Die Bilanz ist durchwachsen: Bei fast zwei Drittel der von der AK überprüften Finanzierungsmodelle entstehen den Kreditnehmerinnen und –nehmern sehr wohl Mehrkosten.

  • Im Konkreten wurde ein Prospekt der Firma Saturn, vier Angebote der Firma Media Markt, ein Prospekt vom Baumaxx, sechs von Kika, ein Angebot der Firma Lutz sowie drei Prospekte der Firma Möbelix überprüft. In der Regel sind die Finanzierungen an eine fixe Laufzeit gebunden, etwa 12 oder 36 Monate, und sehen einen Mindesteinkaufswert vor.
  • Tatsächlich absolut kostenfrei sind nur sechs Angebote, nämlich jene der Firmen Saturn, Media Markt und Baumaxx.
  • Bei Kika werden zwar keine Sollzinsen verrechnet, jedoch fällt eine Bearbeitungsgebühr von 3,126 % sowie eine 1 %-ige Kontoeröffnungsgebühr an. Bei einer Fixlaufzeit von 12 Monaten ergibt dies immerhin den Betrag von 4,125 %, der an Gebühren dazukommt.
  • Möbelix verrechnet Bearbeitungsgebühren von 2,9 % sowie eine Kontoeröffnungsgebühr von 1 %. „Aus dem beworbenen „0%-Zinsen Kredit“, beispielsweise in Höhe von 2.000 Euro und einem Jahr Laufzeit, entsteht so eine Rückzahlungssumme von 2.078 Euro, also rund 80 Euro Mehrkosten“, rechnet Flöckner vor.
  • Bei der Firma Lutz handelt es sich um einen Spezialfall, zumal beim Finanzierungsangebot zwar 0% Anzahlung steht. Das bedeutet, dass zwar keine Anzahlung notwendig ist, tatsächlich wird der Kredit jedoch mit 4,05 % pro Jahr verzinst, dazu kommen 2,9 % Bearbeitungsgebühr sowie eine 1 %-ige Kontoeröffnungsgebühr.

Interessantes Detail am Rande: Auffällig für die AK-Konsumentenschützer war, dass immer dasselbe Bankunternehmen hinter solchen Finanzierungsmodellen steht, nämlich die Santander Consumer Bank AG.

AK: Bestimmungen genau durchlesen

AK-Experte Flöckner: „Wir empfehlen, das Kleingedruckte, bzw. das gesetzlich vorgeschriebene Finanzierungsbeispiel in solchen Modellen ganz genau durchzusehen, um allfällige Bearbeitungs- oder sonstige Gebühren herauszulesen. Null-%-Finanzierung bedeutet – wie unsere Erhebung zeigt – eben nicht immer auch gleichzeitig null Kosten.

 

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AK schlägt Alarm: Bis zu 300 Prozent Preisunterschied bei Elektrikern http://www.salzburg24.at/ak-schlaegt-alarm-bis-zu-300-prozent-preisunterschied-bei-elektrikern/4129925 http://www.salzburg24.at/ak-schlaegt-alarm-bis-zu-300-prozent-preisunterschied-bei-elektrikern/4129925#comments Tue, 28 Oct 2014 16:24:07 +0000 http://4129925 „Ein meist undurchschaubares Problem für die Konsumenten ist die Verrechnung der Fahrtkosten“, weiß Konsumentenberaterin Claudia Bohl.  Wir geben Tipps, wie ihr die Kosten reduzieren könnt.

Die Preise für eine Facharbeiterstunde liegen zwischen 33,75 und 102 Euro, das macht eine Differenz von genau 303,22 Prozent. Eine Helferstunde kostet zwischen 28 und 52,80 Euro – das sind 188,57 Prozent Unterschied.

Hoher Stundensatz für Lehrlinge

Die meisten Unternehmen verrechnen für eine Lehrlingsstunde einen gleich hohen Stundensatz, egal, in welchem Lehrjahr der Lehrling ist. Die Preise liegen zwischen 18 und 47,40 Euro für eine Lehrlingsstunde, das sind 263,3 Prozent Unterschied. Lediglich 14 Unternehmen stufen die Preise für eine Lehrlingsstunde nach der Ausbildungszeit ab. Auch regionale Unterschiede gibt es: Die höchsten Stundensätze  für eine Partie aus Facharbeiter und Helfer findet man in der Stadt Salzburg mit 153,60 Euro, am billigsten ist sie im Tennengau mit 105 Euro.

Undurchschaubare Fahrtkosten

Bei den Fahrtkosten auf der Rechnung beginnt für den Kunden oft das große Rätselraten. Warum so viel? Ist das gerechtfertigt? Das fragen sich dann viele Konsumenten. „Das Problem ist, dass die Verrechnung der Fahrtkosten sehr undurchschaubar und unterschiedlich ist“, sagt Bohl. 72 der 94 Unternehmen verrechnen die Wegzeit als – teure – Arbeitszeit; in vielen Betrieben wird zusätzlich eine Fahrtkostenpauschale beziehungsweise Kilometer- oder Zonengeld verrechnet wird.

„Das Problem beim Kilometergeld ist auch, dass der Ausgangspunkt nicht klar ist“, so Bohl. „Man ruft einen Handwerker, bekommt die Auskunft, er sei ohnehin in der Nähe und komme dann, und man glaubt, dass das die Fahrtkosten reduziert. Meist leider ein Irrtum.“ Eine gesetzliche Regelung im Sinne der Transparenz wäre wünschenswert.

Preise schwer zu vergleichen

„Die unterschiedlichen Verrechnungspraktiken der Handwerksbetriebe machen es den Konsumenten schwer bis unmöglich, Preisvergleiche anzustellen“, kritisiert Bohl. „Ein Elektriker mit einem hohen Stundenpreis verrechnet günstige Fahrtkosten und umgekehrt ein anderer mit niedrigeren Stundenpreis höhere Fahrtkosten – da ist schwer durchzublicken.“

Auch wenn es nicht ganz einfach ist: Ein Preisvergleich von mehreren Unternehmen  ist dringend anzuraten.

Tipps der AK-Konsumentenberatung

  • Kostenvoranschlag einholen: Wenn nichts anderes vereinbart ist, ist er verbindlich und die Endsumme darf nicht höher ausfallen. Ist er unverbindlich, darf die Endsumme nicht mehr als 10 bis 15 Prozent darüber liegen, außer der Unternehmer hat vorher den Kunden über den höheren Preis informiert. Kostenpflichtig darf ein Kostenvoranschlag nur sein, wenn der Unternehmer im Vorhinein darauf hingewiesen hat.
  • Vorsicht bei den Fahrtkosten – hier lauert die Kostenfalle.
  • Bevor ein Auftrag nach erbrachter Leistung vom Kunden unterschrieben wird, erst den verrechneten Arbeitsaufwand kontrollieren und im Zweifelsfall reklamieren oder die Unterschrift verweigern.
  • Bei einer mündlich vereinbarten Kostenpauschale nachfragen, ob es sich tatsächlich um den Bruttopreis handelt. In der Praxis gibt es hier immer wieder Unklarheiten.

 

 

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Neuer Impfstoff gegen Meningokokken B zugelassen http://www.salzburg24.at/neuer-impfstoff-gegen-meningokokken-b-zugelassen/4128741 http://www.salzburg24.at/neuer-impfstoff-gegen-meningokokken-b-zugelassen/4128741#comments Mon, 27 Oct 2014 14:51:13 +0000 http://4128741 Nur eine Impfung schützt vor Tod oder lebenslangen Gesundheitsschäden. Bis dato gab es nur einen Impfstoff  beispielsweise gegen den Meningokokken C-Stamm. Damit wurden aber nur bis zu 20 bis 30 Prozent der Infektionen abgedeckt. Gegen den gefährlichen B-Stamm des Bakteriums, immerhin für 50 bis 70 Prozent der Erkrankungen „schuld“, hat es bis heuer kein Serum gegeben.

Seit 2014 ist der neue Impfstoff gegen Meningokokken B nach mehr als 25 Jahren Forschungstätigkeit zugelassen und wird über eine Impfaktion bundesweit bis Ende Oktober vergünstigt angeboten. Nur in Salzburg ist das Serum um den reduzierten Preis 97 Euro (statt 140,50 Euro) allerdings bis Jahresende erhältlich.

Meningokokken enden oft tödlich

Am Montag war der 18-jährige Oberösterreicher noch fit, trainierte wie immer mit seiner Fußballmannschaft. Am Dienstag meldete er sich krank. Da hatten die Meningokokken Bakterien bereits seinen ganzen Körper erfasst. Im Spital konnte man ihm nicht mehr helfen.

Mitten in der Nacht wurde ein 15 Monate alter Bub in ein niederösterreichisches Krankenhaus eingeliefert. Aus einer scheinbar harmlosen Erkältung wurde eine tödliche Krankheit. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich stündlich. Auch ihm konnte nicht geholfen werden.

Hundert Österreicher erkranken jährlich

Beide Fälle ereigneten sich im Vorjahr. Österreichweit erkranken jährlich rund 100 Menschen an Meningokokken-Bakterien. Vor allem Kinder und Jugendliche sind von der Infektion, die hauptsächlich Hirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung verursachen kann, betroffen. Die aggressiven Bakterien schädigen in erster Linie die weichen Häute von Gehirn und Rückenmark und lösen dort die lebensbedrohlichen Entzündungen aus, die selbst bei einer raschen Behandlung schwere Folgeschäden nach sich ziehen können. Die meldepflichtige ansteckende Krankheit ist oft schwierig zu diagnostizieren, da die ersten Symptome jenen einer Erkältung oder Grippe ähneln. Übertragen werden Meningokokken durch Tröpfcheninfektion.

An einer Meningokokken-Infektion kann man in jedem Lebensalter erkranken. Fast die Hälfte aller Betroffenen sind dennoch Säuglinge und Kleinkinder, was unter anderem auch auf das noch unreife Immunsystem zurückzuführen ist. Rund 20 Prozent der Erkrankungsfälle sind Jugendliche im Alter von 17 bis 19 Jahren.

Salzburger Ärztekammer rät zur Impfung

 

In Salzburg läuft bis Ende des Jahres eine Impfaktion. / Bilderbox In Salzburg läuft bis Ende des Jahres eine Impfaktion. / Bilderbox ©

„Eine Impfung ist der wirksamste Schutz gegen die aggressiven und lebensgefährlichen Bakterien. Meningokokken-Erkrankungen wie die Hirnhautentzündung und Blutvergiftung zählen – durch ihre schwierige Diagnose – bei Säuglingen und Kleinkindern zu den häufigsten Todesursachen. Deswegen ist ein breiter Impfschutz besonders wichtig.“, so der Impfreferent der Salzburger Ärztekammer, Ernst Wenger.

Seit 2014 ist der neue Impfstoff gegen Meningokokken B nach mehr als 25 Jahren Forschungstätigkeit zugelassen und wird über eine Impfaktion bundesweit bis Ende Oktober vergünstigt angeboten. Nur in Salzburg ist das Serum um den reduzierten Preis 97 Euro (statt 140,50 Euro) allerdings bis Jahresende erhältlich.

Impfgegner verweigern

In den Zulassungsstudien des neuesn Impfstoffes traten laut impfschaden.info besonders häufig Nebenwirkungen am Nervensystem auf. Sehr häufig waren Schläfrigkeit und ungewöhnliches Schreien bei Säuglingen und Kopfschmerzen bei Erwachsenen.

Doch nicht jeder lässt sich impfen. Momentan würden sich nur knapp vierzig Prozent der Eltern in Österreich zu den Impfbefürwortern zählen, die den empfohlenen Schutzimpfungen vorbehaltlos begegnen. In einer Studie der Karl Landsteiner Gesellschaft (KLG) gaben 57 Prozent der Eltern an, Impfungen skeptisch zu sehen, vier Prozent lehnten sie überhaupt ab. Befragt wurden 750 Eltern mit Kindern bis zu einem Alter von 13 Jahren.

Am häufigsten stimmen Eltern einer Impfung nicht zu, da sie den Schutz als unnötig empfinden (44 Prozent). Auch die Sorge, das Kind könnte zu stark belastet werden (35 Prozent) und die Angst vor Nebenwirkungen und Impfschäden (34 Prozent) spielt eine Rolle. 40 Prozent sehen sogar einen klaren Zusammenhang zwischen Impfungen im Kindesalter und der Zunahme von Allergien. Nur 68 Prozent gaben an, den österreichischen Impfempfehlungen zu vertrauen.

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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-35/4128736 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-35/4128736#comments Mon, 27 Oct 2014 14:49:03 +0000 http://4128736 Uni-Professoren als DJs, das gibt’s am Donnerstag im Republic bei “Night of the Profs” zu sehen und zu hören.

Alle Halloweenparties haben wir hier eigens für euch im Überblick.

Die HTL veranstaltet am Freitag ihren „Ball der Technik“ in der Brandboxx Salzburg.

 

27. Oktober:

 

28. Oktober:

 

29. Oktober:

 

30. Oktober:

 

31. Oktober:

 

01. November:

 

02. November:

 

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Kennst du schon die brandneue App? http://www.salzburg24.at/kennst-du-schon-die-brandneue-app/4128327 http://www.salzburg24.at/kennst-du-schon-die-brandneue-app/4128327#comments Mon, 27 Oct 2014 13:19:56 +0000 http://4128327

Wir haben die SALZBURG24 App mit vielen großen und kleinen Änderungen für dich verbessert. Sie fühlt sich jetzt ganz neu an. Deshalb hier nur das Wichtigste für dich und dann probiere sie einfach aus – natürlich gratis.

 

1. Die SALZBURG24 App lässt dich mitreden

Die App hat jetzt die volle Funktionalität der Artikelforen. Du kannst nun vom Handy aus kommentieren und bewerten. Neben Twitter und Facebook sind Nachrichten auch via WhatsApp teilbar.

 

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2. Die SALZBURG24 App lässt dich mitmachen

Mit der neuen Leserreporter-Funktion kannst du jetzt einfach und schnell Fotos, Bilderserien und Informationen an die Redaktion übermitteln und das auch direkt aus jedem Artikel heraus. Mach mit!

 

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3. Die SALZBURG24 App ist nützlich für dich

Mit Hilfe einfacher Icons kannst du deinen ganz persönlichen Schnellzugriff für Services, wie z. B. Spritpreise, Livecams und Nachrichten zusammenstellen.

 

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4. Die SALZBURG24 App spart dir Zeit

Die Artikel sind jetzt besser „vorgeladen“ – so kommst du sehr schnell von Artikel zu Artikel. Und wenn du auch mal nachts die neuesten Nachrichten nicht erwarten kannst – so gibt es den schnellen Newsticker, der schnelle Neuigkeiten für dich rund um die Uhr liefert.

 

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5. Die SALZBURG24 App zeigt dir die besten Partys

Alle Parties und Events in und um Salzburg findest du in unserem Veranstaltungskalender. Und am Tag danach gibt’s die Bilder dazu – hochauflösend, bequem zum Durchblättern.

 

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6. Die SALZBURG24 sagt dir, was in deiner Region los ist

Über den Button „Mein Gau“ bekommst du alle Nachrichten aus deiner Region.

 

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7. Die SALZBURG24 App macht dir Freude

Das neue Design sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch angenehm funktional. Z.B. ist die Navigation nur zu sehen, wenn du sie benötigst. Es macht einfach Freude, sich intuitiv zu Recht zu finden.

 

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Die neue App von SALZBURG24 könnt ihr mit eurem Handy direkt beim Google Play Store oder dem Apple Store runterladen. Wir freuen uns über eure Bewertungen!

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Mord in Saalfelden: Verdächtiger bleibt weiter in U-Haft http://www.salzburg24.at/mord-in-saalfelden-verdaechtiger-bleibt-weiter-in-u-haft/4128511 http://www.salzburg24.at/mord-in-saalfelden-verdaechtiger-bleibt-weiter-in-u-haft/4128511#comments Mon, 27 Oct 2014 12:16:07 +0000 http://4128511

Die Haftprüfungsverhandlung dauerte nur wenige Minuten. Wegen Tatbegehungs-, Flucht- und Verdunkelungsgefahr wurde die U-Haft von einer Richterin des Salzburger Landesgerichtes verlängert.

Verdächtiger schweigt über Hintergründe

Der Verfahrenshelfer des Beschuldigten machte auf Anfrage der APA zur Tat und zum Motiv auch heute keine Angaben. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft Salzburg, Marcus Neher, sagte, dass der 21-Jährige grundsätzlich geständig sei. Einzelheiten über das Ermittlungsverfahren gebe er weiterhin nicht bekannt, erklärte Neher.

21-Jähriger psychisch zurechnungsfähig?

Die Staatsanwaltschaft wartet auf das Eintreffen von zwei Expertisen, die sie in Auftrag gegeben hat. Es handelt sich dabei um ein psychiatrisches Gutachten zur Frage der Zurechnungsfähigkeit des Beschuldigten zur Tatzeit – er war damals noch 20 Jahre alt – und um den schriftlichen Obduktionsbericht der Gerichtsmedizin. Zudem sei noch die gerichtsmedizinische Tatrekonstruktion ausständig, erklärte Neher. Die nächste Haftprüfungsverhandlung findet in einem Monat statt.

Mord in Saalfelden: “Habe wortlos zugestochen”

Der Verdächtige, ein beschäftigungsloser Österreicher, war ein Freund des Opfers. Die Kellnerin lag am 9. Oktober tot im Badezimmer in seiner Wohnung. Der Beschuldigte ließ sich widerstandslos festnehmen. Gegenüber Polizisten erklärte er, der Tat sei kein Streit vorausgegangen, er habe wortlos zugestochen. Wenige Tage danach tauchten Gerüchte auf, wonach die Frau verstümmelt und ihr ein Symbol in die Haut geritzt worden sei. Über Foren im Internet und Chats habe sich der Mann in abwegige Gedanken hineingesteigert. Dabei soll auch Okkultismus, Nazi-Verehrung und Kannibalismus eine Rolle gespielt haben. Weder Polizei noch Staatsanwaltschaft und Verteidigung bestätigten oder dementierten bisher diese Angaben. (APA)

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Wetter: Wochenbeginn mit Nebel in Niederungen, Sonne auf den Bergen http://www.salzburg24.at/wetter-wochenbeginn-mit-nebel-in-niederungen-sonne-auf-den-bergen/4127934 http://www.salzburg24.at/wetter-wochenbeginn-mit-nebel-in-niederungen-sonne-auf-den-bergen/4127934#comments Mon, 27 Oct 2014 07:00:13 +0000 http://4127934
Außerhalb der typischen Nebelgebiete sollte sich spätestens um die Mittagszeit die Sonne zeigen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis Süd. Die Temperaturen liegen in der Früh zwischen minus zwei und plus fünf Grad, die Tageshöchstwerte werden sich zwischen acht und 16 Grad einpendeln. Am wärmsten ist es dabei im Westen.

 

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Viel Sonne am Dienstag

Am Dienstag setzt sich das herbstliche Hochdruckwetter fort. Mit zunehmend trockener Luft aus dem Nordosten sind Nebel oder Hochnebel in der Früh selten beständig. Vielmehr scheint verbreitet die Sonne. Einzelne Wolken fallen dabei nicht ins Gewicht. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Süd. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus zwei und plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen neun und 17 Grad.

 

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Bis zu 17 Grad am Mittwoch

Das stabile und ruhige Herbstwetter bleibt am Mittwoch erhalten. Im östlichen Flachland sowie im Norden und auch in einigen Becken und Tälern bilden sich jedoch einige Nebel- und Hochnebelfelder. Diese sollten im Tagesverlauf der Sonne weichen. Abseits der Nebelgebiete scheint die Sonne schon von Tagesbeginn an ungestört. Abgesehen vom Osten, wo der Wind zeitweise auch mäßig aus südöstlicher Richtung weht, ist es überall sonst windschwach. Die Temperaturen liegen zwischen minus drei und plus vier Grad in der Früh und steigen auf zehn bis 17 Grad.

Donnerstag beinahe wolkenlos

Die Wettersituation ist auch am Donnerstag durch hohen Luftdruck gekennzeichnet. Allfällige frühmorgendliche Nebel- und Dunstfelder lösen sich spätestens bis zu den Mittagsstunden auf, danach kann überall recht ungestört die Sonne scheinen. Im Osten und Norden ziehen zeitweise zwar einige hohe Wolken durch, aber es bleibt trocken. Der Wind weht meist schwach, nur am Alpen-Ostrand und im Süden bläst zwischendurch mäßiger Nordwestwind. In der Früh zeigt das Thermometer Werte zwischen minus zwei und plus vier Grad, tagsüber sollten acht bis 17 Grad erreicht werden.

 

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Milde Wetterphase geht weiter

Ähnlich sollte der Freitag ausfallen. Während sich vom Salzkammergut bis zum Weinviertel sowie auch in einigen Tälern und Becken teilweise recht beständige Nebelfelder bilden, scheint in vielen Gebieten – besonders im Westen – bereits vom Morgen an ungestört die Sonne. Die Frühtemperaturen sind zwischen null und fünf Grad angesiedelt. Es weht weiterhin nur schwacher Wind, mit Höchstwerten von neun bis 17 Grad setzt sich die milde Wetterphase fort.

(APA)

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“Rollende Herzen” verteilte in Salzburg 15 Tonnen Lebensmittel http://www.salzburg24.at/rollende-herzen-verteilte-in-salzburg-15-tonnen-lebensmittel/4127606 http://www.salzburg24.at/rollende-herzen-verteilte-in-salzburg-15-tonnen-lebensmittel/4127606#comments Sun, 26 Oct 2014 15:53:28 +0000 http://4127606 Es handelt sich um Waren, die den gesetzlichen Vorschriften zufolge entsorgt werden müssten, jedoch noch einwandfrei seien, informierte Widmann am Sonntag anlässlich des einjährigen Bestehens des Vereins.

Lebensmittel für 57 Standorte

Nach dem Motto “Verteilen statt wegwerfen” werden die Waren von mehr als 25 Partnerunternehmen und Privatpersonen eingesammelt und an 57 Standorte in 54 Gemeinden gebracht. Circa 600 Menschen besuchten monatlich die Busse, um sich ihre Einkaufstasche gratis zu füllen, berichtete Vereinsobfrau Widmann. Etwa 40 gebehinderte oder gebrechliche Personen bekommen die Lebensmittel direkt ins Haus geliefert, und je nach Warenangebot werden auch Selbstversorger-Asylquartiere und die Notschlafstelle Zell am See betreut.

 

 

46 Freiwillige bei “Rollende Herzen”

Der Fuhrpark besteht mittlerweile aus drei gesponserten Fahrzeugen. Insgesamt engagieren sich laut Widmann 46 freiwillige Helfer für die Initiative. Das soziale Projekt kommt vor allem Mindestrentner, Arbeitslose, körperlich und psychisch Kranke, Delogierte, Alleinerzieher, Armutsgefährdete und Flüchtlinge zu Gute. Die Initiative will die eingesammelten Waren in Kürze auch im Tennengau und Anfang 2015 im Lungau verteilen. (APA)

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57-Jähriger in Rauris nach Felssturz von Stein getroffen und verletzt http://www.salzburg24.at/57-jaehriger-in-rauris-nach-felssturz-von-stein-getroffen-und-verletzt/4127165 http://www.salzburg24.at/57-jaehriger-in-rauris-nach-felssturz-von-stein-getroffen-und-verletzt/4127165#comments Sun, 26 Oct 2014 07:30:24 +0000 http://4127165 Ersten Informationen zufolge erlitt der Salzburger leichte Verletzungen am Unterschenkel. Bei dem Felssturz gegen 13 Uhr hatten sich offenbar acht Kubikmeter Schiefergestein gelöst. Der Güterweg der Karalm wurde auf einer Länge von fünf Metern verschüttet. Unmittelbar danach hatte der Salzburger mit seiner 52-jährigen Frau die Gefahrenstelle gequert, hieß es in einem Polizeibericht. Dabei traf ihn der herabfallende Stein.

Rauris: Güterweg gesperrt

Der Bürgermeister von Rauris ließ den Güterweg für den gesamten Personen- und Fahrzeugverkehr sperren. Ein Landesgeologe muss nun die Gefahrenstelle überprüfen. Danach wird über das weitere Vorgehen entschieden. (APA)

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Karl Schnell mit Großem Ehrenzeichen des Landes gewürdigt http://www.salzburg24.at/karl-schnell-mit-grossem-ehrenzeichen-des-landes-gewuerdigt/4126982 http://www.salzburg24.at/karl-schnell-mit-grossem-ehrenzeichen-des-landes-gewuerdigt/4126982#comments Sat, 25 Oct 2014 14:38:24 +0000 http://4126982

“Die Politik findet durch Menschen statt. Sie sind es, die politischen Ideen Glaubwürdigkeit und Begeisterung verleihen. Dahinter stehen harte politische Arbeit, großer Idealismus, persönlicher Verzicht, tatkräftiger Einsatz und natürlich auch Verständnis seitens der Familie. So ist die heutige Ehrung ein öffentliches Zeichen der hohen Wertschätzung für einen Politiker und Menschen, der die Landespolitik seit mehr als 22 Jahre mitprägt und mitgestaltet.”, so Haslauer während der Verleihung weiter.

Karl Schnell: Arzt und Politiker in einem

Am 21. Oktober 1992 trat Karl Schnell als Landesrat in die Salzburger Landesregierung ein und übernahm die Ressorts Raumordnung, Straßen- und Hochbau, Bau-, Straßen- und Feuerpolizeirecht, Energiewesen sowie die Aufsicht über die Salzburger Gebietskrankenkasse. Karl Schnell war bis 1997 als Landesrat Mitglied der Salzburger Landesregierung. Unter seiner Ressortführung entstanden die Umfahrungen von Lofer, Unken, Zell am See und Schwarzach. Auf seine Initiative ist die Errichtung der Chirurgie-West, der neuen HNO sowie weiterer richtungsweisender Baumaßnahmen im Landeskrankenhaus zurückzuführen. Der Umbau des Petersbrunnhofes für das Salzburger Schauspielhaus fällt ebenfalls in seine Amtszeit wie der dreispurige Ausbau des Autobahnringes um die Stadt Salzburg oder die Entscheidung für die Errichtung des Umweltschutztunnels Liefering. Karl Schnell trat aber auch vehement gegen Großbauvorhaben, wie etwa gegen das Multifunktionale Zentrum in Radstadt, die Verbauung des Brennhoflehens oder den Steinbruch in Großarl auf.

Die Sorgen und Nöte der Bürger zu lösen, war ihm ein persönliches Anliegen. Als Arzt für die Mitmenschen kennt er alle Seiten des Lebens. Geboren wurde Karl Schnell 1954 in Flachau. Mit seinen Eltern kam er nach Bruck an der Glocknerstraße, wo sein Vater Verwalter eines Bauerngutes war. Von Kindesbeinen an galt seine große Liebe den Tieren. Sein Traumberuf war es Tierarzt zu werden. Das ist Karl Schnell nicht geworden, sondern Arzt. Nach der Matura in Zell am See absolvierte er ein Medizinstudium in Wien. 2006 kehrte er wieder in seinen Beruf zurück und meisterte die Doppelbelastung als Arzt und Politiker.

Vom Gemeindepolitiker zum Klubobmann

Karl Schnell war von 1989 bis 1992 sowie von 1999 bis 2006 Mitglied der Gemeindevertretung von Saalbach-Hinterglemm. Seit 2014 ist er Vizebürgermeister der Gemeinde. Auf Bundesebene war er von 1991 bis 1992 Generalsekretär der FPÖ, von 1994 bis 1998 und von 2005 bis 2009 Bundesparteiobmann-Stellvertreter. 1991 wurde Schnell stellvertretender Landesparteiobmann und von 1992 bis 2013 Landesparteiobmann der FPÖ Salzburg. Seit 1997 ist Schnell Landtagsabgeordneter und Klubobmann der FPÖ. Der Salzburger Landesregierung gehörte er von 1992 bis 1997 als Landesrat an.

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Pinzgaubahn wieder in Betrieb: Freifahrt am Nationalfeiertag http://www.salzburg24.at/pinzgaubahn-wieder-in-betrieb-freifahrt-am-nationalfeiertag/4126931 http://www.salzburg24.at/pinzgaubahn-wieder-in-betrieb-freifahrt-am-nationalfeiertag/4126931#comments Sat, 25 Oct 2014 13:35:22 +0000 http://4126931

Nach umfangreichen Reparaturarbeiten – die Bahnstrecke war an 28 Stellen in einer Länge von sieben Kilometern schwer in Mitleidenschaft gezogen – steht nun diese wichtige Verkehrsader für den Mitter- und Oberpinzgau wieder uneingeschränkt zur Verfügung.

Pinzgaubahn: Freifahrt am Nationalfeiertag

Am Abend des 21. Oktobers erreichte das schwere Baugerät – praktisch zeitgleich mit dem frühzeitigen Wintereinbruch – den Endbahnhof Krimml. Die kommenden drei Tage bis zur Betriebsaufnahme sind mit Inbetriebnahmearbeiten an den Sicherungsanlagen, den erforderlichen technischen Abnahmen sowie mit dem Räumen der sich in Summe über fünf Kilometer erstreckenden, Baustelle ausgefüllt.

Mit Betriebsbeginn am 26. Oktober 2014 kann die Pinzgauer Lokalbahn ihren Gesamtbetrieb wieder in vollem Umfang aufnehmen. Somit fällt die Inbetriebnahme genau auf den Österreichischen Nationalfeiertag. Gleich zwei gute Gründe zum Feiern – und das nimmt man zum Anlass und lädt den ganzen Tag zur Freifahrt mit der Pinzgauer Lokalbahn ein

 

Landesrat Mayr bei der Probefahrt / LMZ/Neumayr/MMV Landesrat Mayr bei der Probefahrt / LMZ/Neumayr/MMV ©

“Möglich wurde dieser Kraftakt durch die beherzte Zusammenarbeit von allen Beteiligten beim Land Salzburg, bei der Pinzgauer Lokalbahn, bei den Baufirmen – und schlussendlich durch die solidarische Unterstützung benachbarter Bahnen. Der kurze Zeitraum der Instandsetzung der Bahn dokumentiert die Bedeutung der Pinzgauer Lokalbahn für die Region.”, erklärte Verkehrsreferent Landesrat Hans Mayr am Samstag nach einer Besichtigungsfahrt auf der wieder instandgesetzten Strecke. Die Reparatur der Bahn wurde von mehreren Punkten gleichzeitig in Angriff genommen, was eine große Herausforderung an die Logistik der Baustellen bedeutete. An entscheidenden Stellen wurde die Ausführung des Gleisbetts durch die Verwendung eines Trogsystems verbessert. Eine besondere Herausforderung stellte die Beseitigung der Unmengen von ins Schotterbett eingedrungenem Schlamm dar. Bis zu vier Bauzuglokomotiven zugleich, in Zusammenarbeit mit Spezialmaschinen für die Reinigung und Reparatur von Gleiskörpern kamen praktisch rund um die Uhr zum Einsatz.

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24 Salzburger diskutieren im BürgerInnen-Rat http://www.salzburg24.at/24-salzburger-diskutieren-im-buergerinnen-rat/4126278 http://www.salzburg24.at/24-salzburger-diskutieren-im-buergerinnen-rat/4126278#comments Fri, 24 Oct 2014 14:51:06 +0000 http://4126278 Am Freitagnachmittag wurden in der Landeshauptstadt die Ergebnisse dieses “ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rats” präsentiert.

24 Salzburger reagierten auf Einladung

Seit September 2013 beschäftigt sich eine Enquete-Kommission des Landtags – vertreten sind je zwei Mitglieder aller fünf Fraktionen – mit der Vorbereitung “neuer Mittel der Teilhabe, Mitbestimmung und direkten Demokratie”. Neben einer Reform des Wahlrechts und Maßnahmen zur Förderung des Frauenanteils sollen auch Bürgerräte eingerichtet werden – Instrumente, bei denen Menschen aus der Bevölkerung zu wichtigen Fragen des Gemeinwesens Lösungsideen erarbeiten. Salzburg ist nach Vorarlberg das zweite Bundesland, das Bürgerbeteiligung so als Ergänzung zur repräsentativen Demokratie einführen will.

Der erste Bürgerrat beschäftigte sich am vergangenen Freitag und Samstag damit, wie Bürgerbeteiligung in Salzburg überhaupt gestaltet werden soll. Per Zufallsauswahl wurden dazu mithilfe des Amtlichen Melderegisters 600 Einladungsschreiben versandt, 24 der Adressaten stellen sich schließlich als Bürgerräte zur Verfügung und erarbeiten in moderierten Gesprächsrunden gleich 75 Lösungsansätze – von “mutig bis radikal”, wie Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) bei der Präsentation kurz kommentierte.

Mehr Mitspracherecht auf Gemeindeebene

Eine Arbeitsgruppe stellte sich die Frage, wie Menschen wieder aktiv für die Politik interessiert werden können oder die Distanz zwischen Politik und Bürgern überwunden werden kann. Ein zweites Team beschäftigte sich damit, wie Bürgerbeteiligung erleichtert werden kann und – ganz zentral – wer darüber entscheidet, worüber Bürger überhaupt beraten sollen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: So wünschen sich die Bürgerräte nicht nur mehr Mitsprache explizit auf Gemeindeebene. In Zukunft sollen zufällig ausgewählte Bürger auf Zeit in den Landtag entsendet werden – sie müssten von einer Regierung dann über die Sinnhaftigkeit einer Entscheidung überzeugt werden. Darüber hinaus könnte eine unabhängige Stelle die (Wahl-)Versprechen und Ankündigen der Politik auf ihre Umsetzung prüfen. Ein weiterer Vorschlag: Die Wahlbeteiligung künftig als Parameter für die Leistung und die Entlohnung von Politikern heranzuziehen.

BürgerInnen-Rat langfristig etablieren

Außerdem sollen nicht nur Wirtschaftswachstum und BIP als Kriterien für Entwicklung herangezogen werden. “Es braucht neue Indikatoren für den Fortschritt der Gesellschaft”, forderte eine Bürgerätin und empfahl die Einbindung sozialer Faktoren oder die Schaffung von Kriterien, welche Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit von Großprojekten mitbeurteilen. Und darüber, worüber befragt werden soll, könne ein auf Zeit bestellter “Weisenrat” unparteiisch entscheiden.

Wie Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (ÖVP) zur APA sagte, gehen die Ergebnisse des ersten Bürgerrates nun zurück an die Enquete-Kommission: “Die Räte sollen ja nicht nur ein Aufflackern sein, sondern sich als etwas Langfristiges etablieren.” (APA)

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Bluttat in Saalfelden offenbar Kannibalen-Mord http://www.salzburg24.at/bluttat-in-saalfelden-offenbar-kannibalen-mord/4125547 http://www.salzburg24.at/bluttat-in-saalfelden-offenbar-kannibalen-mord/4125547#comments Fri, 24 Oct 2014 06:38:28 +0000 http://4125547 Die Staatsanwaltschaft Salzburg hält sich weiter bedeckt und will den Kanibalismus nicht bestätigen. Bereits vor zwei Tagen hatte ja der ORF berichtet, dass es sich bei dem Mord um einen Ritualmord gehandelt haben soll. Auch das wurde weder bestätigt noch dementiert.

“Habe wortlos zugestochen”

Der 20-Jährige, ein gebürtiger Russe, hat die Bluttat gestanden und sitzt seitdem in Untersuchungshaft. Die Tat hat er gestanden und meinte bei einer ersten Einvernahme, er habe wortlos zugestochen.

Satan-Symbole in Haut geritzt

Das 20-jährige Opfer, eine Saalfeldnerin, wurde offenbar geschändet und getötet. Der Täter habe sich schon länger in eine dunkle Welt verirrt und sich in satanistischen Foren im Internet in abwegige Gedanken hineingesteigert, heißt es. Auch Okkultismus soll eine Rolle bei dem Mord gespielt haben. Offenbar hat er auch ein Satan-Symbol in die Haut der Getöteten gestochen.

Tatrekonstruktion folgt

Ein psychologisches Gutachten soll nun klären, ob der Verdächtige zum Tatzeitpunkt zurechnungsfähig war, oder nicht. Ebenso soll es eine Tatrekonstruktion am Tatort geben, heißt es.

 

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Nach Sturm und Schnee kehrt der Herbst zurück http://www.salzburg24.at/nach-sturm-und-schnee-kehrt-der-herbst-zurueck/4125492 http://www.salzburg24.at/nach-sturm-und-schnee-kehrt-der-herbst-zurueck/4125492#comments Fri, 24 Oct 2014 04:34:06 +0000 http://4125492

„Momentan ist nahezu das gesamte Bergland ab einer Höhe von etwa 1000 Meter Seehöhe weiß,” sagt Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), „im Hochgebirge hat es seit Dienstag in Summe 100 bis 200 Zentimeter geschneit. Durch die Setzung sind die aktuellen Schneehöhen jetzt etwas geringer. Beim Alpinzentrum Rudolfshütte in den Hohen Tauern zum Beispiel ist die Schneehöhe derzeit 82 Zentimeter. In den Tälern liegen momentan zum Beispiel 50 Zentimeter Schnee in Lech am Arlberg, 52 in Hochfilzen und 16 in der Ramsau in der Steiermark.”

 

Die Schneelage am Freitag. / ZAMG Die Schneelage am Freitag. / ZAMG ©

Hier findet ihr eine Übersicht der aktuellen Schneehöhen.

So viel Regen wie sonst in einem Monat

Betrachtet man Regen- und Schneemengen zusammen, ergeben sich beachtliche Niederschlagsmengen. So sind vor allem an der Nordseite der Alpen, vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel, 100 bis 200 Millimeter Niederschlag zusammengekommen. ZAMG-Klimatologe Orlik: „In diesen Regionen hat es in wenigen Tagen mehr geregnet und geschneit, also durchschnittlich in einem gesamten Oktober. Zum Vergleich: Im Mittel regnet es im gesamten Oktober an der Nordseite der Alpen zwischen 70 und 120 Millimeter.”

Es wird wieder freundlicher

Am Freitag regnet es vor allem im Flachgau und im Tennengau am Vormittag noch zeitweise ein wenig aus dichten Wolken. In den Gebirgsgauen beginnen die Wolken aufzulockern, wobei die Schneefallgrenze zwischen 1.100 und 1.600 Metern Seehöhe liegt. Sonst ist es freundlicher, im Süden und Westen zeigt sich die Sonne, am Abend eventuell auch im östlichen Flachland. Der Wind flaut ab, die Temperaturen liegen in der Früh bei minus ein bis plus sechs Grad, tagsüber bei drei bis neun Grad.

Der Herbst kommt zurück

Ab Samstag ist im Osten und Südosten mit herbsttypischen Wettererscheinungen wie Hochnebel zu rechnen. Sonne ist am Samstag erst spät zu sehen. Sonst löst sich der Nebel rasch auf, und die Sonne scheint. Wind gibt es kaum noch. Die Temperaturen liegen bei minus fünf bis plus zwei in der Früh und steigen bis zum Nachmittag auf drei bis elf Grad. Am Sonntag sollte sich die Sonne verbreitet durchsetzen, hartnäckig hält sich der Nebel nur im Osten und Südosten sowie im Donautal. Nach einem frostigen Start steigen die Temperaturen tagsüber auf fünf bis elf Grad.

Wärmer wird’s ab Montag

Nichts Neues bringt der Montag: Sonne auf den Bergen, Nebel in den Niederungen und Beckenlagen. Im Tagesverlauf setzt sich aber meist die Sonne durch, die Temperaturen liegen in der Früh bei minus zwei bis plus sechs Grad, am Nachmittag bei acht bis 17 Grad. Auch am Dienstag ist im Norden und Osten mit Nebel zu rechnen, der sich meist auflösen sollte. Sonst ist es gleich sonnig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus drei bis plus vier Grad, die Höchstwerte bei neun bis zwölf Grad in den Nebelregionen, sonst bei bis zu 17 Grad. Der Wind bleibt an allen Tagen schwach bis höchstens mäßig.

(SALZBURG24/APA)

 

 

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Wintereinbruch und Überflutungen halten Einsatzkräfte auf Trab http://www.salzburg24.at/wintereinbruch-haelt-die-einsatzkraefte-weiter-auf-trab/4124425 http://www.salzburg24.at/wintereinbruch-haelt-die-einsatzkraefte-weiter-auf-trab/4124425#comments Thu, 23 Oct 2014 06:00:58 +0000 http://4124425

Bereits in der Nacht auf Mittwoch fegte Sturm „Gonzalo“ über Salzburg (wir haben ausführlich berichtet). Böen mit bis zu 100 km/h rissen zahlreiche Bäume um. In mehreren Teilen des Landes kam es zu Stromausfällen, im Pinzgau wurden zwei Häuser abgedeckt und im Flachgau stürzte ein Gerüst um.

Feuerwehren im Hochwassereinsatz

Die Starkregen hat für ein Ansteigen der Flusspegel gesorgt. Vorkehrungen um großräumige Überflutungen und ein etwaiges Hochwasser zu verhindern, wurden bereits getroffen. Am Donnerstagnachmittag waren insgesamt 21 Feuerwehren und Löschzüge mit mehr als 260 Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz, teilte der Feuerwehrverband Salzburg mit.

Die Einsatzschwerpunkte lagen im Flach- und Tennengau sowie der Stadt Salzburg. Auspumparbeiten wegen Überflutungen, Beseitigung von Verklausungen und Freimachen von Verkehrswegen durch umgestürzte Bäume zählten zu den Hauptaufgaben der eingesetzten Kräfte.

Situation in Bergheim zugespitzt

Zugespitzt hatte sich die Hochwasserlage in Bergheim, im Ortsteil Hagenau. Hier musste die Feuerwehr die L118 wegen Überflutung sperren. Die Einsatzkräfte kämpften mit Hochleistungspumpen gegen die Wassermassen, um ein Überlaufen der Fluten zu verhindern, welche das Umspannwerk Hagenau bedrohten.

 

Bis zu den Knien standen die Feuerwehrleute in Bergheim im Wasser/FMT-Picutres Bis zu den Knien standen die Feuerwehrleute in Bergheim im Wasser/FMT-Pictures/M.W. ©

Assistenzeinsatz des Bundesheeres möglich

Nach dem Sturm “Gonzalo” könnte das Bundesheer nach einer Assistenzanforderung die örtlichen Einsatzkräfte unterstützen, so das zuständige Ministerum am Donnerstag in einer Aussendung. Innerhalb weniger Stunden könnten Erkundungsteams in Marsch gesetzt werden, um die Lage zu beurteilen. Anschließend könnten Pioniere eingesetzt werden, hieß es weiter.

Schnee sorgt für Chaos im Süden Salzburgs

Die Tauernautobahn (A10) musste am Vormittag im Bereich des Katschberg- und auch des Tauerntunnels in Fahrtrichtung Salzburg wegen hängengebliebener Fahrzeuge bzw. eines umgestürzten Baumes gesperrt werden, so die Polizei. Am frühen Nachmittag war die A10 wieder in beiden Richtungen befahrbar.

Am Donnerstagvormittag musste sie wegen des starken Schneefalls auch an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten in Fahrtrichtung Salzburg gesperrt werden. Die Sperre dauerte ebenfalls bis zum frühen Nachmittag an.

Schneekettenpflicht auf Ausweichrouten

Zu beachten ist bei den Ausweichrouten die dringende Kettenpflicht für alle Fahrzeuge. In den Gebirgsgauen war es vor allem der Schnee, der vielerorts zu Behinderungen führte. Teils blieben Fahrzeuge hängen, teils knickten Bäume durch die Schneelast und blockierten die Straßen, so zum Beispiel auf der Pass-Thurn-Straße bei Mittersill (Pinzgau), die wegen umgestürzter Bäume komplett gesperrt war.

Auch die Verbindung zwischen Filzmoos im Pongau und der steirischen Ramsau war unterbrochen. Auf allen höher gelegenen Verbindungen herrschte Kettenpflicht für Lastwagen, zum großen Teil auch für Autos. Die Großglockner Hochalpenstraße ist bereits seit Mittwoch früh gesperrt.

Straßensperren im Überblick

Hier findet ihr die aktuellsten Verkehrsmeldungen für Salzburg. Die Einsatzkräfte versuchen in der Nacht zu Freitag alle gesperrten Straßen wieder freizugeben.

  • Sperre der Großglockner Hochalpenstraße
  • Sperre der B1 zwischen Eugendorf und Henndorf
  • Sperre der Mattseer Bundesstraße zwischen Elixhausen und Obertrum
  • Sperre der Bahnunterführung in der Söllheimer Straße in der Stadt Salzburg
  • Sperre der Filzmooser Landesstraße zwischen Filzmoos und der Landesgrenze
  • Sperre der Glanegger Landesstraße zwischen Fürstenbrunn und Glanegg
  • Sperre der Ramsauer Landesstraße zwischen Ramsau und der Landesgrenze
  • Sperre der Bergheimer Landesstraße zwischen Salzburg und Bergheim
  • Sperre der Pass-Thurn-Straße zwischen Jochberg (T) und Mittersill
  • Sperre der Hochkönigstraße zwischen Saalfelden und Bischofshofen
  • Schneekettenpflicht auf der Hochkönigstraße, der Gerlos Straße und der Katschbergstraße
  • Schneekettenpflicht für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Pass-Thurn-Straße
  • Winterreifenpflicht auf der Felbertauern Straße

 

Starkregen und Schnee in Salzburg

Die Feuerwehrleute in Grödig musste Donnerstagfrüh wegen eines umgestürzten Baumes ausrücken.

 

Die Feuerwehr Grödig stand rund eine Stunde lang im Einsatz. / FF Grödig Die Feuerwehr Grödig stand rund eine Stunde lang im Einsatz. / FF Grödig ©

 

 

Bäume kippen auf die Straße

In den Gebirgsbezirken beschäftigten vor allem gebrochene Bäume die Hilfskräfte, sagte ein Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos.

 

Viel Neuschnee im Süden

Die Niederschlagsmengen sind groß: In den Nordstaulagen des Alpenhauptkammes wurden bis zum Vormittag verbreitet 50 bis 70 Liter pro Quadratmeter registriert, sagte Josef Haslhofer von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg. Auf der Schmittenhöhe bei Zell am See wurden 71 Zentimeter Neuschnee gemessen, auf der Loferer Alm waren es 58 Zentimeter.

In St. Michael im Lungau lag am Donnerstag im Ort eine 15 bis 20 Zentimeter hohe Schneedecke. Das dürfte aber noch nicht alles gewesen sein. Nach Angaben des Meteorologen sind bis Freitagmittag noch bis zu 80 Liter Regen bzw. 80 Zentimeter Schnee zu erwarten, wobei der Schwerpunkt weiterhin im Nordstau – vor allem im Tennengau und Salzkammergut – liegen soll. (APA/SALZBURG24)

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Kein Geld für Tierheim im Pinzgau http://www.salzburg24.at/kein-geld-fuer-tierheim-im-pinzgau/4123810 http://www.salzburg24.at/kein-geld-fuer-tierheim-im-pinzgau/4123810#comments Wed, 22 Oct 2014 11:55:46 +0000 http://4123810 Beatrice Caba, Obfrau des Pinzgauer Tiernests, kritisiert, das Projekt werde immer wieder vom Tisch gewischt. Sie wirft der Landesregierung vor, das Tierschutzbudget von jährlich 400.000 Euro nicht voll auszuschöpfen. In den Jahren von 2009 bis 2013 seien insgesamt 512.000 Euro nicht verwendet worden.

Auch FPÖ fordert Tierheim

Rückendeckung erhält Beatrice Caba nun von der FPÖ. In einer Aussendung am Mittwoch fordert FPÖ-Landtagsabgeordnete Rosemarie Blattl eine Realisierung des Projekts innerhalb eines Jahres: „Die Unterbringung von Fundtieren, wie Streunerkatzen oder auch herrenlosen Hunden, übernehmen im Pinzgau zurzeit Tierschutzorganisationen oder Privatpersonen. Das Land stiehlt sich dabei völlig aus seiner Verantwortung“, so Blattl. Die FPÖ will einen entsprechenden Antrag bei der Landtagssitzung nächste Woche einbringen.

 

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Grüne: Kein Geld für Heim

Die knapp 400.000 Euro werden für die Betreuung von Fundtieren, Katzenkastration, sowie der Instandhaltung und Sanierung vorhandener Heime verwendet, so Stefan Tschandl aus dem Büro von LH-Stv. Astrid Rössler (Grüne). Ein neues Tierheim im Pinzgau würde rund zwei Millionen Euro kosten, das ist mit dem vorhandenen Budget aber nicht umsetzbar. Dass 512.000 Euro nicht verwendet wurden, konnte Tschandl nicht bestätigen, da dies in der Zeit der Vorgängerregierung passierte. Die Grünen wollen bis Ende des Jahres ein Konzept zur Förderung ehrenamtlicher Vereine im Innergebirge ausgearbeitet haben.

 

 

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Bartgeier in Salzburger Alpen auf Rekordstand http://www.salzburg24.at/bartgeier-in-salzburger-alpen-auf-rekordstand/4123775 http://www.salzburg24.at/bartgeier-in-salzburger-alpen-auf-rekordstand/4123775#comments Wed, 22 Oct 2014 11:31:27 +0000 http://4123775

In den österreichischen Alpen dürften derzeit rund 30 bis 35 Bartgeier leben, gesichert ist seit dem vergangenen Wochenende eine Zahl von 24 Tieren. Das haben die vom Nationalpark Hohe Tauern organisierten Bartgeierzähltage 2014 ergeben. Noch nie zuvor konnten damit so viele Exemplare des Greifvogels beobachtet werden – auch weil heuer gleich zwei Brutversuche in freier Wildbahn erfolgreich waren.

Bartgeier entwickeln sich prächtig

“Die Entwicklung der Population ist positiv. In Salzburg und Kärnten gab es je eine Wildbrut, zusätzlich wurden zwei Jungtiere in Osttirol freigelassen. Außerdem hatten wir heuer keine Ausfälle zu verzeichnen. Üblicherweise gehen ein bis zwei Tiere im Jahr verloren, zuletzt etwa durch Bleivergiftungen”, sagte der Bartgeierbeauftragte des Nationalparks Hohe Tauern, Michael Knollseisen, am Mittwoch zur APA. Ihm zufolge wurde die Zahl der Tiere im Jahr 2010 noch auf 20 bis 25 Tiere geschätzt. Im gesamten Alpenraum dürften laut Knollseisen derzeit rund 200 Bartgeier fliegen.

Geier auf weiten Reisen

Die Zählung ist allerdings immer mit Unschärfen verbunden. In den Vorjahren herrschte Schlechtwetter, da seien deutlich weniger Meldungen eingetrudelt. Zugleich sei eine Zuordnung von Tieren in Landesgrenzen schwierig. “Junge Bartgeier wechseln sehr schnell die Gegend. Sie fliegen zum Teil Hunderte Kilometer am Tag und wechslen zwischen Österreich, Italien und der Schweiz hin und her. Ältere Vögel haben ein fixes Revier. Sie sind ebenfalls sehr aktiv, bleiben aber auf einen Radius von 30 bis 40 Kilometer beschränkt”, sagte Knollseisen.

Drei Meter Flügelspannweite

Bei den Bartgeierzähltagen wird jeden Herbst im ganzen Alpenraum für wenige Tage versucht, die Population des hierzulande schon einmal ausgerotteten Raubvogels möglichst genau zu erheben und eventuelle nicht bekannte Vorkommen zu entdecken. Nur ein Teil der Bartgeier trägt Sender, deshalb ist die Mithilfe von Beobachtern wichtig. Wer immer glaubt, einen Bartgeier zu sehen – das Tier schafft es auf bis zu drei Meter Flügelspannweite – kann seine Sichtung während der Zähltage im Internet eintragen oder an den Nationalpark melden.

Dass Junggeier innerhalb weniger Tage sehr große Gebiete durchstreifen, zeigt auch folgende Tatsache. Der im Mai freigelassene Felix verbrachte laut Nationalpark die letzte Woche in Osttirol, am Samstag flog er in einem Zug nach Cortina. Sein Nestpartner Kilian war in der Vorwoche bis ins Tiroler Lechtal geflogen, am Retourweg in die Hohen Tauern überflog er die gesamten Dolomiten. (APA)

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Wer kommt für Sturmschäden auf? http://www.salzburg24.at/wer-kommt-fuer-sturmschaeden-auf/4123712 http://www.salzburg24.at/wer-kommt-fuer-sturmschaeden-auf/4123712#comments Wed, 22 Oct 2014 10:58:37 +0000 http://4123712 Grundsätzlich spricht man von einem Sturm spricht erst ab einer Windgeschwindigkeit von 60 km/h. Für Sturmschäden am Eigenheim kommt eine Sturmversicherung auf, die meist Bestandteil der Eigenheimversicherung ist. Wird in der Folge etwas in der Wohnung beschädigt, deckt das die Haushaltsversicherung.

Eigenheim- und Haushaltsversicherung

Ein Beispiel: Wird das Dach durch den Sturm abgedeckt, kommt die Eigenheimversicherung auf. Kommt es aber dadurch zu Schäden am Wohnungsinhalt oder Hausrat, etwa durch Regen, deckt das grundsätzlich die Haushaltversicherung.

Sturmschäden an Autos

Sturmschäden an Autos werden meist nur von der Kasko-Versicherung – Elementar- oder Vollkasko – gedeckt. Die eigene Haftpflichtversicherung bietet hier keinen Schutz. Ob oder in welcher Höhe die Kaskoversicherung zahlt, steht in der Polizze und den Versicherungsbedingungen. Wurde etwa ein Selbstbehalt vereinbart, kann er im Schadensfall vom Entschädigungsbetrag abgezogen werden.

Umfallende Bäume sind „höhere Gewalt“

Wer nur haftpflichtversichert ist, muss Sturmschäden zumeist aus der eigenen Tasche zahlen. Denn Schäden durch umfallende Bäume gelten als „durch höhere Gewalt verursacht“, egal ob sie parkende, haltende oder fahrende Autos beschädigen.

Morsche Bäume und baufällige Häuser

Zurückholen kann man sich Kosten nur, wenn Bäume schon vor dem Sturm morsch oder Häuser baufällig waren. Das Problem dabei: Die Geschädigten müssen den Nachweis dafür erbringen, dass die Besitzer ihre Erhaltungspflichten verletzt haben. In diesem Fall ist eine Haftung des Hauseigentümers oder dessen Gebäude-Haftpflichtversicherung – zumeist Teil der Eigenheimversicherung – denkbar.

 

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Der erste Schnee in Salzburg http://www.salzburg24.at/der-erste-schnee-in-salzburg/4123342 http://www.salzburg24.at/der-erste-schnee-in-salzburg/4123342#comments Wed, 22 Oct 2014 07:48:46 +0000 http://4123342

Nicht nur die Berge wurden am Mittwoch in die weiße Pracht getaucht. Auf der Tauernautobahn im Pongau ging Schnee nieder, die Schneeräumung hatte die Lage aber unter Kontrolle.

Mehr Schnee auf den Bergen

Ab etwa 1.000 Meter Seehöhe waren Salzburgs Berge am Mittwochvormittag leicht angezuckert. Das soll sich aber laut Butschek ab dem Nachmittag ändern, weil dann stärkere Niederschläge zu erwarten seien. Ab 800 bis 1.000 Meter erwartet er Neuschnee, in den Bergen sogar ergiebig. Der heftige Sturm ist seinen Angaben zufolge inzwischen vorbei. “Die erste Welle ist vorüber, jetzt ist die kalte Luft da”, so der Meteorologe. Der Wind werde aber weiterhin stürmisch bleiben.

 

Am Mittwoch gab's schon erste Schneefälle in Salzburg, wie hier in Gaissau./APA/Gindl Am Mittwoch gab’s schon erste Schneefälle in Salzburg, wie hier in Gaissau./APA/Gindl ©

Schnee- und Regenwarnungen aufrecht

Weiterhin sind auch Schnee- und Regenwarnungen aktiv. Thomas Turecek von der ZAMG sagt: „Von Mittwoch bis Freitagfrüh regnet und schneit es besonders an der Nordseite der Alpen verbreitet und intensiv, mit Schwerpunkt vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel und zur nördlichen Obersteiermark. Schnee fällt bis in viele Täler. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1300 Meter. Vereinzelt kann es auch bis etwa 500 Meter schneien. Im Hochgebirge fallen 50 bis 100 Zentimeter Schnee.” Unter der Last des feuchten und somit schweren Neuschnees können Bäume umstürzen und zu Problemen auf höher gelegenen Straßen und Eisenbahnstrecken sowie bei Stromleitungen führen. Auf vielen Pass-Straßen muss man mit winterlichen Fahrverhältnissen rechnen.

Unfall in Maria Alm

Eine 39-jährige Salzburgerin kam am Vormittag des 22. Oktober 2014 mit ihrem Pkw in Maria Alm von der Fahrbahn der Hochkönigstraße ab und prallte gegen die Leitschiene. Zur Unfallzeit schneite es stark. Das Rote Kreuz brachte die 39-Jährige mit unbestimmten Verletzungen in das Krankenhaus Zell am See.

Schnee: Asfinag ist gerüstet

Wie die Asfinag berichtet setzte um 9 Uhr im südlichen Salzburg erster Schneefall ein. Die Autobahnmeistereien sind in erhöhter Einsatzbereitschaft und für den Wintereinbruch gerüstet. „Wir appellieren auch an alle Verkehrsteilnehmer, die Fahrt bei Schneefall nur mit Winterreifen anzutreten und auf ausreichend Abstand zu achten“, sagt Heimo Maier-Farkas, Leiter der Autobahnmeistereien der ASFINAG Service Gesellschaft.

Wetter: Es bleibt kühl

Die spätsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage sind damit endgültig vorbei. Es bleibt im gesamten Land kühl bei maximal 3 bis 15 Grad. Erst in Richtung Wochenende beruhigt sich das Wetter und im Großteil Österreichs kommt zeitweise die Sonne hervor. Aber es bleibt kalt, mit Höchstwerten zwischen 7 und 14 Grad. In der Früh sind stellenweise Minusgrade möglich, vor allem in windgeschützten Tälern.

 

 

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Sturm “Gonzalo” wütet in Salzburg: Mehr als 100 Einsätze im gesamten Land http://www.salzburg24.at/sturm-ueber-salzburg-mehr-als-100-einsaetze-im-gesamten-land/4123189 http://www.salzburg24.at/sturm-ueber-salzburg-mehr-als-100-einsaetze-im-gesamten-land/4123189#comments Wed, 22 Oct 2014 04:22:50 +0000 http://4123189

Der Sturm ist in den späten Abendstunden verbreitet mit annähernd 100 km/h über das Bundesland gefegt, sagte Michael Butschek von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg. In Abtenau wurden 99 km/h gemessen, in der Stadt Salzburg beim Flughafen waren es 82 Stundenkilometer. “Die Warnung hat gepasst”, resümierte der Meteorologe.

800 Feuerwehrleute im Einsatz

Die angekündigte 800 Kilometer lange Sturmfront, die Dienstagabend vom Westen her das Land Salzburg erreicht hat, sorgte zwischen 22.45 und 1 Uhr im gesamten Land für 106 Einsätze, berichtet der Landesfeuerwehrverband Salzburg am Mittwoch. Schwerpunkte dabei waren der Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und die Stadt Salzburg. Insgesamt stand 38 Feuerwehren mit 780 Mann im Einsatz. Grund für die Einsätze waren in erster Linie umgestürzte Bäume.

 

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Umgestürzte Bäume in der Mozartstadt

In der Stadt Salzburg kam es wegen des Sturms vereinzelt zu Stromausfällen. Am Kapitelplatz beschädigte ein umgestürzter Baum mehrere Autos. Und in der Fasaneriestraße im Stadtteil Lehen wehte eine Sturmböe das Dach eines Garagenschuppens weg und schleuderte es auf den angrenzenden Weg und auf ein parkendes Auto, das dadurch schwer beschädigt wurde. In der ganzen Stadt wurden Äste abgerissen und Bauzäune flogen zum Teil durch die Luft. Verletzt wurde niemand. An der Kreuzung Elisabethstraße-Jahnstraße stürzte ein Baum quer über die Straße. Die Straße war blockiert und die Stromleitung wurde beschädigt.

 

Sturm-Schäden in Lehen./FMT-Pictures/M.W. Sturm-Schäden in Lehen./FMT-Pictures/M.W. ©

Viele Schäden im Flachgau

Ebenfalls stark vom Sturm betroffen war der Flachgau: In Straßwalchen riss Sturm “Gonzalo” gegen 23 Uhr ein vierstöckiges Baugerüst um. Insgesamt acht Fahrzeuge wurden dabei durch herabfallende Gerüstteile beschädigt. Die Schmutzschutznetze hatten dem Sturm eine entsprechende Angriffsfläche geboten. Personen kamen nicht zu Schaden, so die Polizei.

Bereits gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr Anif zu einem umgestürzten Baum auf der Salzachtalstrasse gerufen. In kürzester Zeit konnte die Freiwillige Feuerwehr diesen von der Straße entfernen und die Straße wieder komplett freigeben.

Durch Grödig zog sich eine Spur der Verwüstung, wie die Freiwillige Feuerwehr Grödig mitteilte. Vor allem Baustellen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Absperrgitter und Verkehrsleiteinrichtungen wurden verweht, Müllcontainer lagen auf der Straße, Plakatständer waren gekippt. Nach etwa 1,5 Stunden hatten die Floriani-Jünger wieder die Ordnung hergestellt.

 

Das umgestürzte Baugerüst zerstörte sechs Autos./Aktivnews Das umgestürzte Baugerüst  in Straßwalchen zerstörte sechs Autos./Aktivnews ©

 

Einsatz in Anif./FMT-Pictures/T.A. Einsatz in Anif./FMT-Pictures/T.A. ©

Schwere Schäden im Pinzgau

Besonders schwere Schäden verursachte der Sturm in Viehhofen. In der Pinzgauer Gemeinde wurde das komplette Dach eines Hauses durch den Sturm weggerissen und in weiterer Folge auf eine daneben befindliche Trafostation bzw. Stromleitung der Salzburg AG geschleudert. Dabei wurden Isolatoren sowie die Stromleitung beschädigt, wodurch in Viehhofen für rund zweieinhalb Stunden der Strom ausfiel. Das Haus wurde komplett beschädigt und kann nicht mehr bewohnt werden. Die Bewohner wurden in einer nahegelegenen Pension untergebracht.

Weiters wurde bei einem Mehrparteienhaus eine Dachhälfte durch den Sturm abgedeckt. Personen wurden nicht verletzt. An den umliegenden Gebäuden und den geparkten Fahrzeugen dürfte kein Schaden entstanden sein. Der entstandene Schaden am Mehrparteienhaus ist derzeit noch nicht bekannt, so die Polizei.

 

Auch in Saalfelden waren die Einsatzkräfte gefordert./FF Saalfelden Auch in Saalfelden waren die Einsatzkräfte gefordert./FF Saalfelden ©

Auch in Saalfelden wurde die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Mehrere Straßen von umgestürzten Bäumen befreit werden. Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Saalfelden mit 33 Mann im Einsatz.

Straßensperren im Pinzgau

Und im Ortsgebiet rissen die Sturmböen einen Mast eines Werbebanners, der über die L111 führt, aus der Verankerung. Der Mast drohte auf die Straße zu stürzen. Während der Aufräumungsarbeiten durch die freiwillige Feuerwehr Viehhofen sowie einen Autorkran einer Viehhofener Transportfirma war die L111 für ca. 40 Minuten gesperrt.

Beim Heizwerk St. Martin bei Lofer stürzten in der Nacht gleich mehrere Nadelbäume auf die B311. Die alarmierten Feuerwehren St. Martin, Lofer und Weißbach bei Lofer konnten die Bäume von der Fahrbahn beseitigen. Während der Aufräumarbeiten musste die Straße für ca. 30 Minuten gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Mehrere Straßenleitpflöcke wurden durch die umgestürzten Bäume beschädigt, berichtet die Polizei in einer Aussendung.

Stromausfälle im gesamten Land

Umgefallene Bäume haben auch die Stromversorgung für etliche Haushalte unterbrochen. Die 110-kV-Leitung zwischen Kaprun und Schwarzach sowie die 220-kV-Leitung zwischen St. Johann und Salzburg (beide von der Austrian Power Grid) sind ausgefallen, sagte der Sprecher der Salzburg AG, Sigi Kämmerer. Dadurch – und ebenfalls wegen umgestürzter Bäume – waren auch Leitungen der Salzburg Netz GmbH (eine 100-Prozent-Tochter der Salzburg AG) betroffen und im Pinzgau rund 400 Kunden ohne Strom, im Pongau waren es rund 150. Im Flachgau waren 40 Kunden betroffen und im Tennengau 26. Wobei laut Kämmerer ein Kunde nur ein Stall sein kann, aber auch ein Mehrfamilienhaus. Sein Unternehmen habe sich mit zusätzlichen Trupps auf den Sturm vorbereitet. Teilweise seien die Schäden in der Nacht rasch behoben worden, teils können sie aber erst bei Tageslicht gefunden und repariert werden. Kämmerer zeigte sich zuversichtlich, dass der überwiegende Teil der Ausfälle noch im Lauf des Vormittages behoben werden kann.

Sturm-Schäden auch in Bayern, Tirol und OÖ

Und auch im benachbarten Bayern mussten die Feuerwehren zu zahlreichen Sturmeinsätzen ausrücken. In Bad Reichenhall beispielsweise mussten die Straßen von Bauzäunen, Blumentöpfen und Ästen, befreit werden. Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehrleute auch in Oberösterreich und Tirol. Dort waren in der Nacht 30.000 Haushalte zwischenzeitlich ohne Strom.

Wetterwarnung bleibt aufrecht

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) warnt weiterhin vor starken Niederschlägen. Schneefall könne zu Problemen auf Straßen und Schienen führen. Die Schneefallgrenze sinke auf 800 Meter. Hier geht’s zur detaillierten Wetterwarnung für Salzburg.

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