Salzburg24.at » Pinzgau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 29 May 2015 04:05:12 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Zahl der Elektro-Fahrzeuge nimmt in Salzburg deutlich zu http://www.salzburg24.at/zahl-der-elektro-fahrzeuge-nimmt-in-salzburg-deutlich-zu/4342973 http://www.salzburg24.at/zahl-der-elektro-fahrzeuge-nimmt-in-salzburg-deutlich-zu/4342973#comments Thu, 28 May 2015 14:52:04 +0000 http://4342973

“Im Mobilitätsbereich stehen wir vor einem großen Wandel. Das Mobilitätsverhalten wird vielfältiger, auch die Antriebsarten. Die Zahl der Elektro-Fahrzeuge ist zuletzt gestiegen und wird noch deutlich zunehmen”, stellt VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer fest. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in Salzburg innerhalb von fünf Jahren die Zahl der E-Autos von 44 auf rund 450 gestiegen ist. Der Anteil ist zwar noch gering, es sind aber weiterhin hohe Wachstumsraten zu erwarten, auch durch die Änderung bei der Dienstwagenbesteuerung (ab Jänner 2016 ist für E-Autos kein Sachbezug zu versteuern).

Keine gesundheitsschädlichen Abgase

Der VCÖ betont, dass Elektro-Motoren deutlich energieeffizienter sind als die Verbrennungsmotoren. Ein E-Auto benötigt im Schnitt 168 Kilowattstunden pro 1.000 Personenkilometer, ein Benzin-Pkw verbraucht umgerechnet im Schnitt 546 kWh, also mehr als drei Mal so viel Energie. Zudem ist man mit dem E-Auto unabhängig von Erdölimporten, die Klimabilanz der E-Autos ist um ein Vielfaches besser. Und E-Autos verursachen beim Fahren keine gesundheitsschädlichen Abgase.

Das E-Fahrrad boomt in Salzburg

Bei den Zweirädern gibt es im Fahrradbereich einen regelrechten E-Fahrradboom. Der VCÖ rechnet, dass es in Salzburg bereits mehr als 20.000 E-Fahrräder gibt. Elektro-Fahrräder  sind ideale für Strecken bis zehn, fünfzehn Kilometer, insbesondere in hügeligen Regionen ermöglichen es Elektro-Fahrräder ohne Schweißperlen auf der Stirn ans Ziel zu kommen. Der VCÖ fordert, dass es entlang von Freilandstraßen eine sichere Radverbindung gibt, insbesondere als Verbindung einer Siedlung zum nächstgelegenen Ortszentrum.

“Die Elektrifizierung des Verkehrssystems ist voranzutreiben. E-Mobilität ist dabei umfassend zu betrachten: Vom E-Auto über E-Fahrrad und E-Moped bis hin zum Öffentlichen Verkehr, der überwiegend mit Strom fährt. Die Energiewende ist nur mit einer Mobilitätswende zu schaffen”, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Mobilitätspreis: VCÖ sucht Projekte

Der VCÖ sucht nun im Rahmen des VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg vorbildliche Projekte von Unternehmen, Gemeinden, Vereinen sowie Schulen, Fachhochschulen und Universitäten, die schon heute zeigen, wie die zukünftige Mobilität klimafreundlicher und energieeffizienter sein kann. Privatpersonen können auch mit Ideen beim VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg, der vom VCÖ in Kooperation mit dem Land Salzburg und den ÖBB durchgeführt wird, einreichen. Das beste Projekt wird im September von VCÖ, Landesrat Hans Mayr und ÖBB ausgezeichnet  Einreichschluss ist der 30. Juni 2015.

 

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AK-Warenkorb-Analyse: Lebensmittelpreise extrem gestiegen http://www.salzburg24.at/ak-warenkorb-analyse-lebensmittelpreise-extrem-gestiegen/4342940 http://www.salzburg24.at/ak-warenkorb-analyse-lebensmittelpreise-extrem-gestiegen/4342940#comments Thu, 28 May 2015 14:19:31 +0000 http://4342940

In regelmäßigen Abständen erheben die Konsumentenschützer der AK die Preise für Güter des täglichen Bedarfs, also Lebensmittel und Drogeriewaren. Und die Ergebnisse bestätigen zumeist das, was die Menschen beim Bezahlen an der Supermarktkasse aufregt: Nämlich, dass alles von Jahr zu Jahr teurer wird. Oft heißt es, seit dem EU-Beitritt oder speziell seit der Einführung des Euro wären die Preise explodiert, Stichwort „Teuro“. Die AK hat analysiert: Die aktuelle Warenkorb-Erhebung 2015 wurde mit den Ergebnissen der Jahre 1995 und 2005 verglichen.

Das überraschende Ergebnis: Die teils tatsächlichen Preisexplosionen begannen erst ab dem Jahr 2005. AK-Präsident Siegfried Pichler: „In diesem Zusammenhang vom EU-Beitritt als Preistreiber oder dem ´Teuro´ zu sprechen, stimmt so nicht. Zwischen 1995 und 2005 sind die Lebensmittelpreise im Schnitt sogar leicht gesunken. Erst ab 2005 dreht sich die Preisspirale deutlich über der Teuerung stark nach oben. Mit den in diesem Zeitraum ebenfalls extrem gestiegenen Kosten für Wohnen und Treibstoff bestätigt sich, was die Menschen täglich fühlen, wenn sie einkaufen gehen: Was man fürs Leben braucht ist in den letzten zehn Jahren überproportional teurer geworden!“

Untersucht wurden Gastronomie, Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriemärkte in der Stadt Salzburg. Aktionspreise wurden berücksichtigt, nicht aber Clubmitgliedschaften und Mengenrabatte. Bei Waren ohne Markenbezug, zum Beispiel Frisches und einige Dauerwaren wurde der jeweils günstigste Preis herangezogen. Bio-Produkte kamen nicht in die Auswertung. „Insgesamt haben wir im Bereich Lebensmittel 195 und im Drogeriebereich 45 Produkte untersucht, also in Summe 240 Waren“, erklärt Erhebungsleiter Stefan Göweil, „für die Auswertung haben wir auf 2.330 Preise (1.793 bei Lebensmitteln und 537 bei Drogeriewaren) zurückgegriffen.“ Außerdem wurden in 15 Gastronomiebetriebe (zwölf Restaurants und drei Kaffeehäuser) zwölf gängige Getränke erhoben und deren Preise mit jenen von 1995 und 2005 verglichen.

Lebensmittelkosten seit 2005: Plus 28 Prozent

Das Ergebnis im Detail: Zwischen 1995 und 2005 sind die Preise für Lebensmittel durchschnittlich leicht gesunken (-0,50 Prozent). In den letzten zehn Jahren legten sie aber deutlich zu: Im Schnitt um über 28 Prozent.

Setzt man diese Erhebungsergebnisse mit der Entwicklung des Verbraucherpreis-Index (VPI) in Zusammenhang zeigt sich, dass im 20 Jahresvergleich die Entwicklung bei den Lebensmitteln sogar relativ günstig zu beurteilen ist: In diesem Zeitraum sind die Lebensmittelpreise im Schnitt um knapp 28 Prozent gestiegen, der VPI hingegen um 44 Prozent. Für diesen Zeitraum liegt die Entwicklung also deutlich unter dem VPI.

Seit 2005 hat sich das Bild aber leider gewandelt: In den vergangenen zehn Jahren ist der VPI um rund 21 Prozent gestiegen, die Lebensmittelpreise haben um fast 28 Prozent zugenommen. „Eine erneute Bestätigung, dass Güter des täglichen Bedarfs in den letzten Jahren überproportional teurer geworden sind“, kritisiert Pichler, „für uns stellt sich da natürlich die Frage: Wer ist für dafür verantwortlich – die Handelskonzerne oder die Produzenten?“

Eigenmarken wirken preisdämpfend

Speziell bei Produkten wie Mehl, Reis und Zucker bemerkt man die dämpfende Wirkung der in den letzten Jahren stark zugenommen Eigenmarken im Billigsegmentbereich. Hier haben sich die großen Handelsketten Rewe und Spar den Diskontern Hofer und Lidl preislich angenähert. Beispiel Hartkäse: Hier wurden durch die Einführung der Billigeigenmarken bei den gängigsten Sorten Emmentaler, Gouda und Tilsiter die Preise für den jeweils günstigsten Käse seit 2005 um knapp 23 Prozent niedriger. Ähnliches gilt für Brot und Gebäck. Hier sanken die Preise in den letzten zehn Jahren bei den günstigsten gängigen Produkten (Mischbrot, Semmel und Baguette) um knapp zwölf Prozent.

Tiefkühlprodukte überdurchschnittlich teurer

Deutlich teurer wurden Süßigkeiten, ähnliches gilt für Kakao und Kaffee. „Gestiegene Rohstoffpreise werden von den Herstellern hier oft als Hauptursache genannt“, so AK-Experte Göweil. Pichler: „Wir fordern schon seit langem, Spekulationen auf Lebensmittel-Rohstoffe zu verbieten – dann würden sich die Preissteigerungen mit Sicherheit weniger stark ausnehmen.“

Auch die erhobenen Tiefkühlprodukte lagen deutlich über dem Durchschnitt der Preissteigerungen. Wobei hier vor allem die starke Verteuerung bei Fischprodukten (+43 Prozent seit 2005 und plus 86 Prozent seit 1995) zu Buche schlägt. Fleisch und Gemüse haben um 30 Prozent höhere Preise als vor 20 Jahren und liegen im Schnitt der allgemeinen Teuerung. Den höchsten Preisanstieg findet man in der (kleinen) Produktgruppe Margarine, Speisefette und Speiseöle mit einem Zuwachs von fast 60 Prozent.

Trends im Lebensmitteleinzelhandel

  • Markt-Konzentration schreitet voran: Die drei großen Handelsketten Rewe, Spar und Hofer haben in Österreich mittlerweile einen Marktanteil von 85 Prozent, eine der größten Handelskonzentrationen in ganz Europa.
  • Die Anzahl der Filialen hat sich in den vergangenen zehn Jahren in Österreich erhöht: Bei Rewe von etwa 1.400 auf 1.900 (wobei ein Großteil auf die Übernahme von Adeg geht). Spar erhöhte von 1.430 auf 1.570 Filialen. Hofer von 365 auf 450 Filialen und Lidl von 154 auf 204 Filialen.
  • Weiterer Ausbau der Eigenmarken bei den beiden großen Ketten Rewe und Spar. Anfangs waren die Eigenmarken ausschließlich als Billigprodukte angelegt. Mittlerweile gibt es jedoch zunehmend Premiumprodukte. Gleiches gilt für die Zunahme von Bio-Produkten und Convenience Produkten.
  • Zunahme der Aktionsangebote. Der immer wieder propagierte „beinharte“ Preiskampf im Handel beschränkt sich auf wenige Produkte und Aktionstage. Selbst die Anwendung von Aktionspreisen auf ganze Segmente beschränkt sich auf nur wenige Tage im Jahr.

„Hier werden mit den Methoden der modernen Kommunikationstechnologie wenige Produkte aus dem Riesensortiment hervorgehoben und für einen kurzen Zeitraum günstiger angeboten. Das nützt aber nur Haushalten, die auf Vorrat kaufen können, also auch das nötige Geld haben – einkommensschwachen Familien bringt das nichts. Durch die engen Zeitgrenzen wird oft nur eine Illusion von ´Billig´ geschaffen“, gibt Siegfried Pichler zu bedenken.

Drogeriewaren seit 2005: Plus 20 Prozent

Ähnlich wie bei den Lebensmitteln ist die Preisentwicklung bei Drogerie-Produkten: Der große Preisschub kam in den vergangenen zehn Jahren. Während zwischen 1995 und 2005 die Preise in dieser Produktgruppe um 8,5 Prozent gestiegen sind, betrug die Verteuerung ab 2005 ganze 20 Prozent. Im Langzeitvergleich seit dem Jahr 1995 sind Drogeriewaren um rund 30 Prozent teurer geworden. Damit liegen sie aber immer noch unter dem Verbraucherpreis-Index.

Besonders fällt der Preisanstieg bei der Körperpflege und hier speziell mit über 70 Prozent bei der Männerrasur auf. „Da brennt´s dann doppelt“, meint Pichler ironisch, „aber ernsthaft: Solche Preissprünge sind nicht nachvollziehbar. Auch hier ist wieder die Frage, ob Händler oder Produzenten dafür verantwortlich sind. Würden die Handelsriesen ihre Preiskalkulationen offenlegen, käme mehr Licht ins Dunkel dieser Entwicklung von zehn Jahren `hui` und dann zehn Jahren `pfui´ bei den Preisen!“

Günstiger geworden sind Produkte der Damenhygiene. Das geht auf das Konto einer Vergrößerung der Packungsinhalte bei Binden und Slipeinlagen. Kleinpackungen wurden durch größere mit mehr Inhalt ersetzt.

Tierfreunde sparen, Eltern zahlen drauf

Interessantes Detail: Die Preise für Tierfutter sind sehr moderat gestiegen: Seit dem Jahr 1995 um sieben Prozent, seit 2005 um 14 Prozent – jeweils deutlich unter der Inflationsrate. Ganz anders bei Babynahrung (Milchnahrung): Sowohl im lang- als auch kurzfristigeren Vergleich haben diese Produkte gleich um 40 Prozent angezogen, verursacht auch durch eine Reduktion der Inhaltsmenge, aus 1000 Gramm wurden häufig 800 Gramm. „Irgendwie schon sehr seltsam, dass Produkte für Hund und Katz´ kaum teurer werden, Babynahrung preislich aber dermaßen zulegt, dass wieder einmal junge Familien, die in der Regel noch nicht so einkommensstark sind, zur Kasse gebeten werden“, ärgert sich Pichler.

AK-Experte Stefan Göweil hat sich in diesem Zusammenhang die Anzahl der in Aktion angebotenen Produktgruppen Tierbedarf (Nahrung und Katzenstreu) und Babyprodukte (Nahrung, Pflege und Windeln) angesehen und analysiert. Ausgewertet wurden die wöchentlichen Flugblätter des Lebensmitteleinzelhandels (Merkur, Billa, Interspar und Spar) und die Monatsflugblätter der Drogeriemärkte (BIPA, DM und Müller) von Februar 2015 bis Anfang Mai 2015.

Bei den Drogeriemärkten haben deutlich die Babys die Nase vorn: In diesem Zeitraum wurden 90 Baby- und 45 Tierprodukte in Aktion angeboten. Anders im Lebensmittelhandel: Hier wurden 105 Tier- und 32 Baby-Artikel in Aktion angeboten.

„Nichts gegen Haustiere oder ihre Besitzer“, so AK-Präsident Siegfried Pichler, „aber ein Umdenken des Lebensmittelhandels bezüglich seiner Aktionsgestaltung wäre wünschenswert. Viele junge Familien stöhnen unter den Lebenshaltungskosten – gleichzeitig werden in unserem Bundesland die zweitniedrigsten Einkommen österreichweit erzielt. Vermehrte und längerfristige Aktionen auf Güter des täglichen Bedarfs und speziell auf Babyprodukte würden viele Familien entlasten.“

Tierfutter ist billiger, Babynahrung teurer geworden./AK Salzburg Tierfutter ist billiger, Babynahrung teurer geworden./AK Salzburg ©

Gastronomie verdient gut

Vor allem die Getränkepreise in der Gastronomie sind wesentlich stärker gestiegen als im Handel und liegen deutlich über der Inflationsrate. Sind beispielsweise die Bierpreise im Handel in den letzten 20 Jahren um knapp 40 Prozent gestiegen, wurden diese in der Gastronomie im Schnitt um 58 Prozent angehoben. Bei alkoholfreien Getränken wie Mineralwasser und Limos sieht es nicht besser aus. Anti-Alk wurde im Handel seit 1995 um rund 28 Prozent teurer, die Gastronomie hat um 55 Prozent erhöht.

Übrigens zeigt sich auch hier die Aufteilung in zwei Dekaden: Bis 2005 wurden Bier und alkoholfreie Getränke mit etwa plus 19 Prozent moderat teurer. Seit 2005 haben die Gasthäuser mit rund 32 Prozent ordentlich draufgeschlagen.

„Unterschiedliche Branchen sind nicht eins zu eins miteinander vergleichbar. Aber derartige Unterschiede für gleiche Produktgruppen sind schon auffällig und zeigen, dass im Gastronomiebereich die Preisspirale stärker angezogen wurde“, sagt Siegfried Pichler. Ein Hauptargument der Betriebe – gestiegene Lieferantenpreise – scheint insofern zu stimmen, als dass die Wirte den gleichen „Zweisprung“ bei den Preisen gemacht haben wie der Handel. Trotzdem: „Auch wenn darüber hinaus die Energiepreise und kommunale Abgaben gestiegen sind: Die Aufschläge in Gaststätten sind überproportional!“, so Pichler.  „Zusätzlich noch Extrabelastungen wie etwa die Umrüstkosten für den Nichtraucherschutz immer wieder als Argumente für die überproportionalen Verteuerungen zu bemühen, ist unangebracht“, kritisiert der AK-Präsident, „denn wie unsere Auswertung zeigt, haben die Wirte an den Kunden auch deutlich mehr verdient!“

AK fordert transparente Preisgestaltung

„Die Konsumentinnen und Konsumenten kaufen im Handel quasi aus einer Blackbox, gleichzeitig wird ihr Kaufverhalten durch Kundenkarten, Big Data, und viele weitere moderne Mittel erfasst. Der Konsument wird gläsern. Wie die Preise des Handels aber zu Stande kommen ist quasi ein Staatsgeheimnis. Das ist eine Schieflage, die wenn schon nicht beseitigt so zumindest transparenter gestaltet gehört. Deshalb müssen Mechanismen zum Monitoring und gegebenenfalls zum Nachprüfen der Preisbildung im Lebensmitteleinzelhandel geschaffen werden. Das Offenlegen der Kalkulationen der Handelskonzerne wäre ein wichtiger Schritt dazu und ich fordere die betreffenden Unternehmen einmal mehr auf, diesen Schritt zu wagen. Zeigt sich nämlich, dass tatsächlich die Produzenten und nicht die Händler für die sprunghaften Preise verantwortlich zeichnen, dann ist der Hebel dort oder eben im Einbremsen von Spekulation anzusetzen“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler.

 

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Polizei forscht Pinzgauer Zeitungskassendiebe aus http://www.salzburg24.at/polizei-forscht-pinzgauer-zeitungskassendiebe-aus/4342447 http://www.salzburg24.at/polizei-forscht-pinzgauer-zeitungskassendiebe-aus/4342447#comments Thu, 28 May 2015 09:31:01 +0000 http://4342447

Zwischen 15. Und 17. Mai wurden im Pinzgau mehrere Zeitungskassen aufgebrochen. 18 aufgebrochene Kassen konnten im Gemeindegebiet von Mittersill sichergestellt werden. Beamte der forschten nun zwei verdächtige Männer im Alter von 20 und 24 Jahren aus, so die Polizei Salzburg.

20-Jähriger gesteht Diebstahl

Der 20-Jährige ist zu den 18 Fällen geständig. Auf Grund eines noch laufenden Verfahrens wurde der 24-Jährige in die Justizanstalt überstellt. Die Einheimischen Männer werden bei der Staatsanwaltschaft angezeigt. Ob das Duo für weitere Zeitungskasseneinbrüche verantwortlich ist, wird ermittelt.

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Jedes 4. Kind unter sechs Jahren in Salzburg übergewichtig http://www.salzburg24.at/in-salzburg-ist-bereits-jedes-4-kind-unter-6-jahren-uebergewichtig/4342150 http://www.salzburg24.at/in-salzburg-ist-bereits-jedes-4-kind-unter-6-jahren-uebergewichtig/4342150#comments Thu, 28 May 2015 05:49:58 +0000 http://4342150

Außerdem wurde festgestellt, dass viele Kinder bestimmte motorische Fertigkeiten nicht mehr altersentsprechend beherrschen – ine wichtige Voraussetzung für ein gesundes Körpergewicht. Ziel von SALTO im gesamten deutschsprachigen Raum ist es daher, Kindern (und deren Eltern bzw. Betreuungspersonen) wieder Freude an der Bewegung zu vermitteln und die ganze Familie zu mehr sportlicher Betätigung und gesunder Ernährung zu motivieren.

“Fehlernährung bereits im Babyalter”

„Oft ist die ganze Familie von dem Problem betroffen: das Übergewicht wird dann als eine Tatsache akzeptiert. Die Ursache liegt aber oft schon in der Fehlernährung im Babyalter“, weiß Kinderärztin Raffaela Hammerl.  Die gesundheitlichen Folgen von Übergewicht bzw. Adipositas bei Kindern sind vor allem orthopädische Probleme (wie O- oder X-Beine bzw. Wirbelsäulendeformitäten), Diabetes Typ II, Bluthochdruck und – nicht zu vergessen – psychische Belastungen durch Stigmatisierung bzw. Ausgrenzung durch Altersgenossen in Kindergarten oder Schule.

Ernährung und Bewegung enorm wichtig

„Nicht nur gesunde Nahrungsmittel, regelmäßige Mahlzeiten in angenehmer Atmosphäre, auch den Bewegungsapparat und das Herzkreislaufsystem fordernde und fördernde Bewegung sind notwendig, um den Körper in „Balance“ zu halten. Nahrung ist Sprit für den Bewegungsmotor, der jedoch angeworfen werden muss, damit die Kalorien verbrannt werden können“, so Susanne Ring-Dimitriou, Sportwissenschaftlerin an der Paris-Lodron-Universität Salzburg und Projektleiterin von SALTO.

Übergewichtige und adipöse Kinder unterscheiden sich kaum von den Normalgewichtigen in Bezug auf das motorische Fertigkeitsniveau. Daher ist es so wichtig, bereits bei der Bewegung im Kindergarten anzusetzen. „Die Behandlung der Adipositas ist sehr langwierig und schwierig, da eine langfristige Lebensstilumstellung der gesamten Familie nötig ist“, so Hammerl abschließend.

 

Fünf Tipps für Sie vorbereitet, die Sie einfach in Ihren Alltag integrieren können:

Tipp 1:

5x Portionen Obst und Gemüse täglich ist eine inzwischen gut bekannte Faustregel – und das nicht nur sprichwörtlich: Achten Sie bei allen Lebensmitteln auf die Portionsgrößen! Eine Kinder-Portion entspricht der eigenen Faustgröße des Kindes. Kinder sollten nicht mehr als eine Portion Süßes oder Fettiges pro Tag zu sich nehmen.

Tipp 2:

Verbieten ist verboten! Versuchen Sie nicht Ihrem Kind alles Ungesunde vorzuenthalten, sondern zeigen Sie ihm den gemäßigten Umgang damit und finden Sie reizvolle Alternativen für Süßes und Snacks – z.B. Obst, Nüsse, Trockenfrüchte oder Reiswaffeln. Auch hier gilt jedoch die „Faust-Regel“.

Tipp 3:

Was man gut macht, macht man gerne! Je besser Ihr Kind bestimmte Fertigkeiten wie Springen, Werfen, Fangen, Laufen, Balancieren, etc. beherrscht, umso öfter und umso lieber wird sich Ihr Kind auch in Zukunft bewegen. Das ist wichtig für einen gesunden Lebensstil. Bieten Sie Ihrem Kind daher jeden Tag unterschiedliche Bewegungsmöglichkeiten im Wohnraum, im Park/am Spielplatz oder in der Natur, um sich auszuprobieren zu können.

Tipp 4:

Übung macht den Meister! Versuchen Sie diese Fertigkeiten immer wieder in den Alltag einzubauen. Zum Beispiel so: Balancieren Sie mit Ihrem Kind am Gehsteig-Rand einer wenig befahrenen Straße oder über Steine und Holzbalken/-stämme.

Tipp 5:

Kinder werden in der Welt der Erwachsenen groß und nehmen sich diese zum Vorbild. Tun Sie sich selbst etwas Gutes: Bei welchen Tätigkeiten sitzen Sie, die Sie auch im Stehen oder Gehen verrichten könnten? Nehmen Sie die Treppen statt des Lifts und versuchen Sie Wasser und ungesüßte Tees statt gesüßte Getränke gegen den Durst zu trinken.

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Wetter: Der Regen legt endlich eine Pause ein http://www.salzburg24.at/wetter-der-regen-legt-endlich-eine-pause-ein/4341182 http://www.salzburg24.at/wetter-der-regen-legt-endlich-eine-pause-ein/4341182#comments Wed, 27 May 2015 08:37:29 +0000 http://4341182 Freundlich und vielfach sonnig mit Temperaturen von bis zu 23 Grad zeigt sich der Donnerstag. Dunst und flache Frühnebel lösen sich rasch auf. Mit kurzen Schauern ist erst gegen Abend zu rechnen.

Wetter: 20 bis 25 Grad in Salzburg

Auch der Freitag verläuft recht sonnig und warm mit hohen dünnen Wolken, auf den Bergen wird es leicht föhnig. Die Höchstwerte klettern auf 21 bis 25 Grad. Am späten Nachmittag oder Abend entsteht über den Bergen der Nordalpen und Niederen Tauern kurze sommerlicher Schauer.

Störungen am Samstag und Dienstag

Der Trend setzt sich weiter fort, die Temperaturen bleiben vielerorts bei 20 bis 25 Grad. Nur am Samstag und Dienstag ist vereinzelt noch mit Störungen zu rechnen, heißt es von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gegenüber SALZBURG24.

 

 

 

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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-60/4340129 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-60/4340129#comments Tue, 26 May 2015 11:30:41 +0000 http://4340129

Freunde des geschriebenen Wortes kommen diese Woche beim Literaturfest 2015 auf ihre Kosten.

Mit einer ordentlichen Portion Humor läutet die Teddy Show am Freitag in der Salzburgarena das Wochenende ein.

Die Besucher des Crystalized – Ball des BGIBRG Hallein werden am Samstag zurück in die Zeit von Gatsby & Co. versetzt.

Für Motorsportbegeisterte steht das Wochenende wohl ganz im Zeichen der TCR International Series am Salzburgring.

 

 

Mittwoch, 27. Mai

 

Donnerstag, 28. Mai

 

Freitag, 29. Mai

 

Samstag, 30. Mai

 

Sonntag, 31. Mai

 

Montag, 1. Juni

 

Dienstag, 2. Juni

 

 

 

 

 

 

 

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Saalfelden: 84-Jährige von Auto erfasst und verletzt http://www.salzburg24.at/saalfelden-84-jaehrige-von-auto-erfasst-und-verletzt/4338598 http://www.salzburg24.at/saalfelden-84-jaehrige-von-auto-erfasst-und-verletzt/4338598#comments Sun, 24 May 2015 10:37:59 +0000 http://4338598 Ein 49-jähriger Pinzgauer wollte am Vormittag mit seinem Auto rückwärts aus einer Parklücke fahren. Dabei stieß er mit dem Heck seines Fahrzeuges gegen die 84-jährige Fußgängerin. Die betagte Dame stürzte zu Boden und erlitt dabei Verletzungen unbestimmten Grades, berichtet die Polizei.

Sie wurde mit der Rettung ins Krankenhaus Zell am See eingeliefert.

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Salzburg bleibt von Hochwasser verschont http://www.salzburg24.at/salzburg-bleibt-von-hochwasser-verschont/4337935 http://www.salzburg24.at/salzburg-bleibt-von-hochwasser-verschont/4337935#comments Sat, 23 May 2015 13:27:26 +0000 http://4337935 “Es gab absolut gar nichts”, lautete die erfreuliche Antwort aus dem Feuerwehrkommando im Bezug auf etwaige Hochwasser-Einsätze. Trotz anhaltender Regenfälle blieb Salzburg verschont.

Alles im grünen (bzw. gelben) Bereich in Salzburg./ZAMG Alles im grünen (bzw. gelben) Bereich in Salzburg./ZAMG ©

Wetter: Keine Wassermassen mehr

Obwohl es noch bis Sonntag beständig weiterregnen wird, gibt es seitens der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) keine akute Wetterwarnung – hier geht’s zu den Salzburger Warnungen. Somit sollte es bis zum Ende der Regenschauer zu keinen größeren Problemen mehr kommen.

(SALZBURG24)

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Bruck: Einbrecher von Hausbesitzer überrascht http://www.salzburg24.at/bruck-einbrecher-von-hausbesitzer-ueberrascht/4337572 http://www.salzburg24.at/bruck-einbrecher-von-hausbesitzer-ueberrascht/4337572#comments Sat, 23 May 2015 07:26:29 +0000 http://4337572

Ein unbekannter Einbrecher drang am Freitagabend gegen 22 Uhr in ein Einfamilienhaus in Bruck an der Glocknerstraße ein, berichtete die Polizei. Der Mann fand statt einer Beute aber nur den 57-jährigen Hausbesitzer vor. Für beide wohl eine eher unerwartete Situation.

Einbrecher in Bruck geht leer aus

Ohne Beute trat der Mann wieder die Flucht an und konnte durch das aufgebrochene Fenster das Weite suchen. Mangels brauchbarer Täterbeschreibung verlief die umgehend eingeleitete Fahndung ohne Erfolg.

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Derzeit keine Hochwassergefahr in Salzburg http://www.salzburg24.at/derzeit-keine-hochwassergefahr-in-salzburg/4337043 http://www.salzburg24.at/derzeit-keine-hochwassergefahr-in-salzburg/4337043#comments Fri, 22 May 2015 13:48:00 +0000 http://4337043

Bisher haben die Regenfälle in Salzburg noch keine großen Überschwemmungen verursacht. Der Hydrografische Dienst hat am Freitag eine Entwarnung gegeben, was die großen Flüsse im Land betrifft: Aus derzeitiger Sicht sei mit keiner Gefährdung durch Hochwasser an der Salzach und Saalach sowie an deren großen Zubringern zu rechnen, hieß es in einer Aussendung.

Nennenswerte Anstiege möglich

Der vorhergesagte Niederschlag sei nicht so intensiv, die niedrige Schneefallgrenze wirke sich insgesamt dämpfend auf das Abflussgeschehen der Salzach und Saalach aus, wurde erklärt. Anders schätzte der Hydrografische Dienst die Situation jedoch für kleinere und mittlere Gewässern im Flachgau, Tennengau und im Enns-Einzugsgebiet ein, wo mit keinem oder geringem Schneefall zu rechnen ist. Hier könne es lokal durchaus zu nennenswerten Anstiegen des Wasserstandes kommen. Die Gewässer könnten die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit erreichen. “Es ist vermehrt mit überschwemmten Wiesenflächen zu rechnen, da die Wasseraufnahmekapazität der Böden in weiten Bereichen ausgeschöpft ist.”

Das Landesfeuerwehrkommando Salzburg hat am Freitag bis Mitte des Nachmittags noch keinen Einsatz wegen der Niederschläge verzeichnet.

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Winter 2014/2015: Salzburg erneut mit mehr als 14 Mio. Nächtigungen http://www.salzburg24.at/winter-20142015-salzburg-erneut-mit-mehr-als-14-mio-naechtigungen/4336892 http://www.salzburg24.at/winter-20142015-salzburg-erneut-mit-mehr-als-14-mio-naechtigungen/4336892#comments Fri, 22 May 2015 12:29:15 +0000 http://4336892 Damit sei bereits zum dritten Mal in Folge die 14-Millionen-Marke überschritten worden. Im Jahr davor hatte Salzburg zuletzt ein Minus hinnehmen müssen. Im Fünfjahresvergleich legten die Nächtigungszahlen allerdings um 2,6 Prozent (361.647 Übernachtungen) zu. Die Wintersaison beginnt jeweils mit 1. November und endet am 30. April des Folgejahres.

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Wetter: Reichlich Regen bis Samstag http://www.salzburg24.at/wetter-reichlich-regen-bis-samstag/4336463 http://www.salzburg24.at/wetter-reichlich-regen-bis-samstag/4336463#comments Fri, 22 May 2015 07:54:06 +0000 http://4336463

Ein Adriatief von Südosten her bringt bis Samstag teils intensiven Regen in den Großteil Österreichs. Langsam entspannen wird sich das Wetter erst im Laufe des Sonntags. “Besonders im Gebiet vom Burgenland über Unterkärnten, die Steiermark, Wien und Niederösterreich bis Salzburg und zum Tiroler Unterland regnet es dabei nochmals verbreitet”, sagte Meteorologe Thomas Turecek von der ZAMG.

Schneefall bis 1.500 Meter

Die Experten erwarten 20 bis 40 Millimeter an Niederschläge. “Stellenweise sind auch um die 70 Millimeter zu erwarten, wie vom Gesäuse bis zur Rax-Schneeberg-Region sowie in den Grenzregionen zu Slowenien und Ungarn. Muren und zumindest kleinräumige Überschwemmungen sind möglich. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 1.500 und 2.000 Meter. Bis Samstag bleibt es auch noch überall relativ kühl, mit Höchstwerten zwischen zehn und 17 Grad”, erklärte Turececk.

Der Schwerpunkt des Regens hat sich vom Westen auf den Süden Österreichs verlagert. Vor allem in Tirol und in Kärnten hat es innerhalb von ein bis zwei Tagen so viel geregnet wie in einem durchschnittlichen Jahr im gesamten Mai. Auch die Schneefallgrenze war ungewöhnlich: In der Westhälfte Österreichs lag sie vorübergehend nur um 1.000 Meter. Selbst in Landeck auf 785 Meter Seehöhe gab es vorübergehend Schneeregen. “Schnee ist im Mai im Mittelgebirge prinzipiell nicht ungewöhnlich. Am Brenner, in rund 1.400 Meter Seehöhe, bildet sich zum Beispiel durchschnittlich jedes zweite Jahr im Mai eine zumindest dünne Schneedecke. So viel Schnee wie in den letzten Tagen ist allerdings selten”, meinte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik.

Sonntag wird freundlicher

Im Laufe des Sonntags wird der Regen in vielen Regionen weniger, und besonders am Nachmittag kann es stellenweise auch auflockern. Die besten Chancen auf einen trockenen und einigermaßen sonnigen Pfingstsonntag haben Vorarlberg, das Tiroler Oberland und Osttirol. Der Pfingstmontag verläuft überall etwas freundlicher: Es wird spürbar wärmer, mit Höchsttemperaturen um 20 Grad. Regnen wird es nur noch vereinzelt, und zumindest zeitweise kann auch die Sonne hervorkommen. Der schulfreie Dienstag bringt im Großteil Österreichs überwiegend sonniges Wetter. Im Westen ziehen aber wahrscheinlich schon die nächsten Regenwolken auf.

(APA)

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Gefahr lauert zu Pfingsten auf den Straßen http://www.salzburg24.at/gefahr-lauert-zu-pfingsten-auf-den-strassen/4336328 http://www.salzburg24.at/gefahr-lauert-zu-pfingsten-auf-den-strassen/4336328#comments Fri, 22 May 2015 05:33:58 +0000 http://4336328

Pfingsten bedeutet eine starke Belastung für den Verkehr. Neben Ferien in benachbarten deutschen Bundesländern und die damit zu erwartende Verkehrslawine ist es an den Feiertagen aber auch besonders gefährlich. 200 Verunglückte waren an den vergangenen fünf Pfingstwochenenden zu beklagen.

Eigener Verkehrsmanager auf A10

In den deutschen Bundesländern Baden-Würtemberg und Bayern beginnen die Pfingstferien. Neben den Transitrouten in Westösterreich wird laut ÖAMTC deswegen vor allem die A10 Tauernautobahn in Salzburg stark belastet sein. Der Automobilclub setzt dort extra Stau-Berater Herbert Thaler auf einem Motorrad ein, um bei gefährlichen und verkehrsbehindernden Situationen schnellstmöglich eingreifen zu können.

Wenn möglich Öffis nutzen

Mit Pfingsten steht ein verlängertes Wochenende bevor, das in den vergangenen Jahren von vielen schweren Verkehrsunfällen überschattet war. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in den letzten fünf Jahren zu Pfingsten bei Verkehrsunfällen in Salzburg fast 200 Menschen verletzt wurden. Wer aufmerksam, rücksichtsvoll, nüchtern fährt und Tempolimits einhält verringert sein Unfallrisiko deutlich. Zudem empfiehlt der Verkehrsclub Österreich (VCÖ), wenn möglich öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen.

Viele Verletzte zu Pfingsten

51 schwere Verkehrsunfälle mit 57 Verletzten. Das war für Salzburg die (vorläufige) Unfallbilanz des Pfingstwochenendes im Vorjahr. Eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt, dass in den vergangenen fünf Jahren am Pfingstwochenende bei 161 Verkehrsunfällen in Salzburg 197 Menschen verletzt wurden, zum Glück gab es kein Todesopfer.

Großes Risiko für Motorradfahrer

“Wenn das Wetter halbwegs schön ist, sind zu Pfingsten viele Motorradfahrer unterwegs. Das Verletzungsrisiko ist mit dem Motorrad deutlich höher als etwa mit dem Auto”, stellt Experte Markus Gansterer fest. Pro gefahrene Kilometer ist das tödliche Unfallrisiko mit dem Motorrad rund 20 Mal höher als mit dem Pkw, verdeutlicht der VCÖ. Österreichweit sind heuer nach vorläufigen Zahlen bereits 15 Motoradfahrer bei Verkehrsunfällen tödlich verunglückt. Insgesamt starben heuer seit Jahresanfang in Österreich 145 Menschen bei Verkehrsunfällen, davon zehn in Salzburg.

Unfallstatistik in Salzburg zu Pfingsten

Pfingsten 2014: 51 Unfälle, 57 Verletzte, kein Todesopfer

Pfingsten 2013: 33 Unfälle, 39 Verletzte, kein Todesopfer

Pfingsten 2012: 35 Unfälle, 42 Verletzte, kein Todesopfer

Pfingsten 2011: 16 Unfälle, 25 Verletzte, kein Todesopfer

Pfingsten 2010: 26 Unfälle, 34 Verletzte, kein Todesopfer

Summe: 161 Unfälle, 197 Verletzte, keine Todesopfer

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42 Zentimeter Neuschnee im Mai auf Salzburgs Bergen: “Das ist ungewöhnlich” http://www.salzburg24.at/bis-zu-42-zentimeter-neuschnee-im-mai-auf-salzburgs-bergen-das-ist-ungewoehnlich/4335727 http://www.salzburg24.at/bis-zu-42-zentimeter-neuschnee-im-mai-auf-salzburgs-bergen-das-ist-ungewoehnlich/4335727#comments Thu, 21 May 2015 12:16:52 +0000 http://4335727

In der Westhälfte Österreichs lag die Schneefallgrenze vorübergehend nur um 1.000 Meter. „So viel Schnee wie in den letzten Tagen ist allerdings selten“, sagt ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik.

Bei der Rudolfshütte in den Hohen Tauern lagen am Donnerstag beispielsweise 42 Zentimeter Neuschnee. Das gebe es nur alle acht Jahre, sagt der Experte. Eine Schneedecke gibt es auch am Wildkogel, im Gasteinertal, in Zell am See oder in Zederhaus, wie unsere Livecams zeigen.

Blick durch die Livecam am Wildkogel. Blick durch die Livecam am Wildkogel. ©

Regen: Schwerpunkt verlagert sich

Der Schwerpunkt des Regens hat sich Mitte der Woche wie erwartet vom Westen auf den Süden Österreichs verlagert. Vor allem in Tirol und in Kärnten hat es innerhalb von ein bis zwei Tagen so viel geregnet wie in einem durchschnittlichen Jahr im gesamten Mai. Das langjährige Mittel für den gesamten Mai liegt hier bei rund 110 Millimeter. An der Wetterstationen Innsbruck-Universität wurden in den letzten Tagen 77 Millimeter Regen gemessen. In einem durchschnittlichen Mai sind es im gesamten Monat 83 Millimeter.

Nasser Start ins Pfingstwochenende

Bis ins Pfingstwochenende hinein bleibt es regnerisch und relativ kühl, sagt Meteorologe Thomas Turecek von der ZAMG: „Am Freitag und Samstag bringt ein Adriatief von Südosten her intensiven Regen in viele Regionen Österreichs. Besonders im Gebiet vom Burgenland über Unterkärnten, die Steiermark, Wien und Niederösterreich bis Salzburg und zum Tiroler Unterland regnet es dabei nochmals verbreitet 20 bis 40 Millimeter. Stellenweise sind auch um die 70 Millimeter zu erwarten, wie vom Gesäuse bis zur Rax-Schneeberg-Region sowie in den Grenzregionen zu Slowenien und Ungarn. Muren und zumindest kleinräumige Überschwemmungen sind möglich. Bis Samstag bleibt es auch noch überall relativ kühl, mit Höchstwerten zwischen 10 und 17 Grad.”

Lichtblicke am Montag und Dienstag

Im Laufe des Sonntags wird der Regen in vielen Regionen weniger, und besonders am Nachmittag kann es stellenweise auch auflockern. Die besten Chancen auf einen trockenen und einigermaßen sonnigen Pfingstsonntag haben Vorarlberg, das Tiroler Oberland und Osttirol. Der Pfingstmontag verläuft überall etwas freundlicher: Es wird spürbar wärmer, mit Höchsttemperaturen um 20 Grad. Regnen wird es nur noch vereinzelt, und zumindest zeitweise kann auch die Sonne hervorkommen. Der schulfreie Dienstag bringt im Großteil Österreichs überwiegend sonniges Wetter. Im Westen ziehen aber wahrscheinlich schon die nächsten Regenwolken auf.

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Poly-Landeswettbewerb im Europark http://www.salzburg24.at/poly-landeswettbewerb-im-europark-2/4335693 http://www.salzburg24.at/poly-landeswettbewerb-im-europark-2/4335693#comments Thu, 21 May 2015 11:22:42 +0000 http://4335693

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Hochwasser: “Kein dramatischer Anstieg” in Salzburg http://www.salzburg24.at/hochwasser-kein-dramatischer-anstieg-in-salzburg/4335300 http://www.salzburg24.at/hochwasser-kein-dramatischer-anstieg-in-salzburg/4335300#comments Thu, 21 May 2015 07:47:04 +0000 http://4335300

Am Donnerstag und Freitag bleibt es trüb und regnerisch: “Die Niederschlagsmenge ist aber noch niedrig bis mäßig”, informierte Alexander Homs von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) gegenüber SALZBURG24. Freitagabend und den gesamten Samstag über regnet es kräftig, erst am Sonntag beruhigt sich das Wetter etwas.

Keine Hochwasserwarnung für Salzburg

“Für Donnerstag und Freitag gibt es derzeit keine Warnung für Salzburg”, sagte Hans Wiesenegger, Leiter des Hydrographischen Landesdiensts. “Für Samstag rechnen wir mit mehr Wasser, aber keinem dramatischen Anstieg, wenn es bei der vorhergesagten Niederschlagsmenge bleibt.”

Feuerwehr in Alarmbereitschaft

Der Landesfeuerwehrverband Salzburg hat ebenfalls noch keine Hochwasser-Warnungen ausgegeben. Man sei auf allen Eventualitäten vorbereitet und auf Stand-By, heißt es dort.

 

(SALZBURG24)

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„Salzburg HEUTE“ bald mit Gebärdensprache? http://www.salzburg24.at/salzburg-heute-bald-mit-gebaerdensprache/4334894 http://www.salzburg24.at/salzburg-heute-bald-mit-gebaerdensprache/4334894#comments Wed, 20 May 2015 15:22:21 +0000 http://4334894 Momentan können die rund 500 gehörlosen Menschen in Salzburg nur unzureichende Informationen aus der Sendung „Salzburg HEUTE“ ableiten. „Die Sendung Salzburg HEUTE“ ist eine wichtige Informationssendung für die Salzburger Bevölkerung und sollte daher möglichst für alle Menschen in Salzburg verständlich sein“, so die GRÜNE-Sozialsprecherin LABg. Kimbie Humer-Vogl .

Untertitel reichen nicht

Eine Untertitelung der Sendung, wie es derzeit der Fall ist, könne immer nur reduzierte Informationen enthalten, so die Kritik der Abgeordneten. Abgesehen davon reiche die Lesekompetenz gehörloser Menschen für komplexere Inhalte nicht immer aus. Grund dafür ist das defizitäre Bildungssystem für gehörlose Menschen. „Gehörlose und hochgradig hörbehinderte Menschen zahlen, wie alle anderen auch, ihre ORF-Gebühren und haben dieselben Rechte auf Information und Meinungsäußerung wie alle Menschen in Österreich“, so Humer-Vogl.

Antrag einstimmig angenommen

Die Grünen stellten am Mittwoch einen entsprechenden Antrag im Salzburger Landtag. Dieser wurde einstimmig angenommen. Gerd Schneider, Chefredakteur von ORF Salzburg, informierte, dass jede Änderung an den Bundesland-Heute-Sendungen in Wien abgesegnet werden müsse. Der ORF arbeite aber intensiv an der Ermöglichung der Simultanübersetzung, heißt es in einer Aussendung des Landes Salzburg.

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AK: Salzburger Eltern wollen Ausbau schulischer Nachmittagsbetreuung http://www.salzburg24.at/ak-salzburger-eltern-wollen-ausbau-schulischer-nachmittagsbetreuung/4334788 http://www.salzburg24.at/ak-salzburger-eltern-wollen-ausbau-schulischer-nachmittagsbetreuung/4334788#comments Wed, 20 May 2015 14:01:33 +0000 http://4334788 „Es braucht Reformen und den weiteren Ausbau solcher Schulformen. Die Halbtagsschule entspricht oft nicht mehr dem Bedarf und ist daher nicht mehr zeitgemäß!“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler.

Im Rahmen einer aktuellen AK-Studie wurden Eltern zu den Themen Nachhilfe und Nachmittagsbetreuung befragt. Dabei zeigte sich, dass es den interviewten Eltern am liebsten wäre, wenn sie mehr Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Betreuung der Kinder und Berufstätigkeit erhielten. 54 Prozent der Befragten geben an, täglich oder mehrmals pro Woche mit ihren Kindern zu lernen. Insgesamt decken sich die Wünsche und Bedürfnisse der Eltern mit vielen Forderungen der AK.

Das sagen Eltern zu Nachhilfe & Nachmittagsbetreuung:

  • Die Hälfte hat den Eindruck, dass bei Nachmittagsbetreuung so geübt wird, dass keine weitere private Nachhilfe nötig ist.
  • 22 Prozent der Eltern in Salzburg hatten für zumindest eines ihrer Kinder schon einmal eine private Nachhilfe.
  • Der Gesamtbedarf an Nachhilfe ist noch größer: 27 Prozent. Es kommen nämlich noch Eltern dazu, die trotz Bedarf keine externe Nachhilfe engagieren konnten. Hauptgrund sind zu hohe Kosten.
  • Es bestätigt sich auch in der diesjährigen Erhebung, dass externe beziehungsweise private Nachhilfe im Regelfall zum gewünschten Erfolg führt. In gut acht von zehn Fällen wurde das angestrebte Ziel bereits vor dem Befragungszeitpunkt erreicht.
  • Vier von zehn Salzburger Eltern, die für Nachhilfe zahlen mussten, sind dadurch finanziell sehr stark bzw. spürbar belastet. Dazu kommen finanzschwache Haushalte, die sie sich überhaupt nicht leisten können.

Weder das Ausmaß der außerschulischen oder jenseits der Familie stattfindenden Nachhilfe noch die Kosten und Belastungen für Eltern haben sich im Vergleich zur letzten derartigen Erhebung verringert. Es braucht also nach wie vor unbedingt einen Ausbau der schulischen Fördermaßnahmen. Der Erfolg einer externen und bezahlten Nachhilfe – oft durch Lehrerinnen und Lehrer – der sich in den meisten Fällen bei den betreffenden Schulkindern einstellt, sollte sich auch durch intensivere schulische Förderung im Regelschulbetrieb realisieren lassen. Das gilt insbesondere für das Fach Mathematik. Solange es hier beim Lehrstoff und bei der Wissensvermittlung keine grundlegenden Änderungen gibt, wird der hohe Bedarf an Lernhilfe weiter bestehen.

Die Halbtagesschule ist nicht mehr zeitgemäss

Die Mehrheit der Eltern geht laut Studie davon aus, dass bei entsprechenden Reformen und besserer Betreuung – quasi als Bonus – auch Nachhilfe nicht oder kaum mehr nötig wäre. Und nicht nur bei den Befragten besteht ein breiter Konsens darüber, dass es dringend nötig ist, neue Wege bei der Schule zu gehen. Die Forderungen der Salzburger Arbeiterkammer stimmen mit diesen Wünschen wie auch den Ansichten vieler Experten überein: Die Halbtagesschule ist nicht mehr zeitgemäß und stellt berufstätige Eltern vor große Herausforderungen. Gleichzeitig sollen sie auch noch für den Lernerfolg Verantwortung tragen. „Wir brauchen eine Schule, die Chancengerechtigkeit fördert und den modernen Anforderungen gerecht wird. Deshalb fordert die AK die Einführung eines flächendeckenden Angebots an schulischer Nachbetreuung. Alle Schulen sollten nach Bedarf ein ganztägiges Angebot führen“, sagt AK-Präsident Siegfried Pichler. Eine Ganztagesschule ermöglicht mehr Chancengleichheit und besseren Zugang zu Bildung. Die Schule muss die Förderung aller Kinder, der Schwächeren und der Begabteren, garantieren.

Hochwertige Betreuung senkt die Kostenlast

Salzburg ist im Bundesvergleich übrigens keine Ausnahme bezüglich dem in Anspruch nehmen von bezahlter Nachhilfe. Im Schnitt werden dafür 593 Euro jährlich ausgegeben. Im gesamten Bundesland sind es 5,5 Millionen. „Diese Summe deckt sich annähernd mit jener, die bei der letzten Auswertung 2012 herauskam – es gibt also kaum eine Verbesserung der Situation“, so Hilla Lindhuber, Leiterin der AK-Abteilung für Bildung, Jugend und Kultur.

Kein Wunder, dass immer mehr Menschen wegen Kostenbelastungen klagen. „Besonders schwer von der Entwicklung betroffen sind wieder einmal sozial schwache Familien mit geringem Einkommen“, kritisiert Pichler. „Wenn mehr Bildungsgerechtigkeit herrschen soll, braucht es dringend zusätzliche hochwertige Betreuungsangebote. Vor allem am Nachmittag, an den Schulen.“

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Lehrerausbildung: Wenig Anmeldungen an der PH Salzburg http://www.salzburg24.at/lehrerausbildung-wenig-anmeldungen-an-der-ph-salzburg/4334648 http://www.salzburg24.at/lehrerausbildung-wenig-anmeldungen-an-der-ph-salzburg/4334648#comments Wed, 20 May 2015 12:59:31 +0000 http://4334648

Der Grund sei naheliegend: Die Ausbildung dauert um ein Jahr länger, also acht Semester bis zum Bachelor. Anschließend muss innerhalb von fünf Jahren noch berufsbegleitend ein einjähriges Master-Studium absolviert werden, weil ansonsten die Lehrberechtigung erlischt. Bisher reichte ein sechssemestriges Studium bis zum fertigen Lehrer. Außerdem sind künftig zwei Wochenstunden mehr zu absolvieren. Dazu komme, dass das Ansehen des Berufes in der Bevölkerung nicht sehr hoch sei. Zwischenrufe wie jener des Wiener Bürgermeisters Michael Häupl (SPÖ) seien da alles andere als dienlich, sagte Windischbauer am Mittwoch bei einem Pressegespräch.

PH verlängert Anmeldefrist

Die PH Salzburg hat sich nun entschlossen, kräftig die Werbetrommel zu rühren, um die freien Plätze noch bestmöglich aufzufüllen. Außerdem wurde die Anmeldefrist bis zum 24. Juni ausgedehnt. Und das nicht unbedingt im eigenen Interesse: “Bei weniger Studierenden blieben dem Stammpersonal mehr Ressourcen für die Forschung”, sieht die Rektorin durchaus auch einen eigenen Vorteil in der Entwicklung. Der Aufruf erfolge vielmehr im gesellschaftlichen Interesse: In der Bildungsregion Mitte (Salzburg und Oberösterreich) sind 42 Prozent der Lehrer über 50 Jahre alt. Viele würden in den kommenden Jahren in Pension gehen. Zudem gibt es mit der Umstellung der Lehrerausbildung in drei Jahren ein Jahr lang keine Absolventen. “Die Chancen für Anfänger sind gut”, so Windischbauer.

Lehrerausbildung verbessert

Schmackhaft machen will man den Lehrerberuf in Salzburg mit dem Argument einer verbesserten Ausbildung, weil auf viele Bereiche nun näher eingegangen werden könne, etwa Medienpädagogik, Deutsch als Zweitsprache oder die Vertiefung in Schwerpunkten. Und die Masterausbildung sei in Salzburg so ausgelegt, dass sie mehr als Berufsbegleitung der Junglehrer in den schwierigen ersten Jahren zu betrachten sei. “Jetzt machen das viele halt freiwillig.” Außerdem werde es auch Blockveranstaltungen in den Sommerferien geben. “Ich bin überzeugt, dass es machbar ist”, sagte Vizerektorin Elisabeth Seethaler.

Höheres Einstiegsgehalt als Lokmittel

Ein Argument soll auch das höhere Einstiegsgehalt sein: Abgänger der neuen Ausbildung verdienen anfangs 2.512,10 Euro, im alten Modell waren es 2.182,00 Euro. Die Gehaltskurve flacht dann im neuen Dienstrecht ab und endet bei 4.483,10 und liegt damit unter dem früheren Niveau (4.663,00 Euro).

Sehr zufrieden ist man in Salzburg mit den Anmeldungen für die Lehrerausbildung für die Neue Mittelschule. Hier wird heuer zum allerletzten Mal ein dreijähriger Lehrgang starten.

Eines machte Windischbauer aber klar: Auch wenn die Anmeldungen für das Primärstufenstudium so stark zurückgegangen sind, will man bei der Qualität nicht nach unten nivellieren. Die Kriterien bei der Auswahl der Interessenten und die Eignungstests werde es weiterhin in gewohnter Form geben.

(APA)

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Dauerregen geht weiter, es wird kühler http://www.salzburg24.at/dauerregen-geht-weiter-es-wird-kuehler/4334447 http://www.salzburg24.at/dauerregen-geht-weiter-es-wird-kuehler/4334447#comments Wed, 20 May 2015 11:59:12 +0000 http://4334447

In den letzten Stunden hat es zwischen dem Rheintal und dem Pinzgau kräftig geregnet, der Schwerpunkt lag dabei zwischen dem Brenner, Innsbruck und dem Achensee. Am Mittwoch regnet es zwischen Vorarlberg, Salzburg und Oberkärnten weiterhin häufig und zeitweise auch noch kräftig. “Durch die aufgeweichten Böden sind stellenweise Murenabgänge und Hangrutschungen möglich.” Die Schneefallgrenze liegt heute zwischen 1.000 und 1.300 Meter, die Brennerautobahn musste aufgrund von Schneeglätte gesperrt werden. Regen und in höheren Lagen Schnee haben am Mittwoch in Tirol zu Problemen auf den Straßen geführt. Viele der Verkehrsteilnehmer waren – der Jahreszeit entsprechend – mit Sommerreifen unterwegs.

Viel Regen in Salzburg

Salzburg wird am Mittwoch 20 bis 40 mm Niederschlag abbekommen, über etwa 1.500 Metern auch als Schnee. Im gesamten Land kann es immer wieder zu kleineren Überschwemmungen kommen. Durch den Dauerregen droht etwa die Zeltstadt für Asylwerber in der Alpenstraße in der Stadt Salzburg im Gatsch zu versinken.

 

die Zeltstadt versinkt im Wasser./Neumayr Die Zeltstadt versinkt im Wasser./Neumayr ©

Genuatief “Erik” mischt mit

Über Norditalien bildet sich ein Tief und somit verlagert sich am Donnerstag der Niederschlagsschwerpunkt zunehmend in den Süden und Osten, die Temperaturen gehen deutlich zurück auf 7 bis 15 Grad. Aber auch in Salzburg wird es kühler: Die Frühtemperaturen liegen am Donnerstag zwischen 3 und 8 Grad, die Höchstwerte erreichen 7 bis 13 Grad. Ähnlich sind die Temperaturen am Freitag.

Wechselhafte Pfingsten

Nach einem durchwegs verregneten Freitag sieht das Pfingstwochenende aus heutiger Sicht auch wechselhaft und kühl aus, der Regen lässt aber deutlich nach.

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Spatenstich für länderübergreifende Seilbahn TirolS http://www.salzburg24.at/spatenstich-fuer-laenderuebergreifende-seilbahn-tirols/4334372 http://www.salzburg24.at/spatenstich-fuer-laenderuebergreifende-seilbahn-tirols/4334372#comments Wed, 20 May 2015 10:24:56 +0000 http://4334372

„Durch den Zusammenschluss mit den Bergbahnen Fieberbrunn ist der Skicircus ab der Wintersaison 2015/16 nicht nur das größte, sondern auch eines der abwechslungsreichsten Skigebiete Österreichs. Beide Seiten verbinden ihre individuellen Stärken zu einem unschlagbaren Gesamtangebot auf künftig 270 Pistenkilometern*. Zudem ist der Einstieg in diese neue Top-Wintersportdestination neben dem Glemmtal und Leogang nun auch über Fieberbrunn möglich“, freuen sich die beiden Geschäftsführer Toni Niederwieser und Martin Trixl von den Bergbahnen Fieberbrunn. Gemeinsam mit Josef Kröll (Hinterglemmer Bergbahnen), Helmuth Thomas (Saalbacher Bergbahnen), Rudolf Eberl (Leoganger Bergbahnen), Wolfgang Breitfuß (Tourismusverband Saalbach Hinterglemm) sowie Bettina Geisl und Florian Phleps vom Tourismusverband Pillerseetal haben sich Niederwieser und Trixl zum Spatenstich für den Bau der 10er-Umlaufgondelbahn TirolS am Gipfelplateau des Reiterkogels in Saalbach-Hinterglemm eingefunden. Hier entsteht in den kommenden Monaten die Bergstation. (* geprüft nach Christoph Schrahe; www.ski-weltweit.de)

Die neue 10er-Kabinenbahn TirolS verläuft auf einer Länge von 2.890 Metern von der Talstation Reckmoos Süd (1.284 m) auf Tiroler Seite aus in zwei Sektionen über die Mittelstation Hörndlingergraben (1.082 m) auf den Reiterkogel (1.819 m) auf Salzburger Gebiet. Vom Reiterkogel führt eine 3,5 km lange neue, voll beschneibare Piste hinunter in den Hörndlingergraben. /Skicircus) Die neue 10er-Kabinenbahn TirolS verläuft auf einer Länge von 2.890 Metern von der Talstation Reckmoos Süd (1.284 m) auf Tiroler Seite aus in zwei Sektionen über die Mittelstation Hörndlingergraben (1.082 m) auf den Reiterkogel (1.819 m) auf Salzburger Gebiet. Vom Reiterkogel führt eine 3,5 km lange neue, voll beschneibare Piste hinunter in den Hörndlingergraben. /Skicircus) ©

Mittelstation tiefster Punkt

Die neue Bahn samt der neuen, 3,5 km langen und voll beschneibaren „Vierstadlalm-Piste“ vom Reiterkogel hinunter zur Mittelstation im Hörndlingergraben, verbindet nicht nur zwei Skigebiete miteinander, sondern auch die beiden Bundesländer Tirol und Salzburg. Sie verläuft von der Talstation Reckmoos Süd (1.284 m) auf Tiroler Seite aus in zwei Sektionen auf den Reiterkogel (1.819 m) auf Salzburger Gebiet und überwindet dabei auf einer Gesamtlänge von 2.890 Metern einen absoluten Höhenunterschied von rund 750 Metern. Den tiefsten Punkt des Streckenverlaufs bildet die Mittelstation im Hörndlingergraben (1.082 m), die damit um 202 Meter tiefer als die Talstation Reckmoos Süd liegt. Der „Grenzübertritt“ von Tirol nach Salzburg erfolgt rund 200 Meter vor der Bergstation am Reiterkogel.

Die Bergstation der neuen 10er-Kabinenbahn TirolS (rechts im Bild) befindet sich auf dem Reiterkogel (1.819 m)./ Skicircus/Fliri) Die Bergstation der neuen 10er-Kabinenbahn TirolS (rechts im Bild) befindet sich auf dem Reiterkogel (1.819 m)./ Skicircus/Fliri) ©

Bau der Stationsgebäude Mitte Mai gestartet

Der Bau der Skigebietsverbindung ist Anfang Mai auf Fieberbrunner Seite mit der Errichtung einer Materialseilbahn, ersten Arbeiten an den Tal- und Mittelstationsgebäuden sowie mit Waldarbeiten erfolgreich gestartet. Ab Mitte Mai bis Anfang August erfolgen die Betonarbeiten an den Stationen und den Fundamenten der insgesamt 17 Stützen, deren Montage parallel dazu Mitte Juni beginnt. Den Schwerpunkt der Arbeiten im August und September bilden der Stahlbau und die Seilbahntechnik in den Stationen. Ebenfalls im September wird das insgesamt rund 5.780 Meter lange Liftseil angeliefert und montiert.

Anfang November steht dann der erste Probebetrieb auf dem Plan. Nach der behördlichen Abnahme ist die Inbetriebnahme und offizielle Eröffnung im Dezember geplant.

Die Arbeiten an Piste und Schneeanlage – Erdbauarbeiten, Leitungsverlegung und Errichtung der Pumpstationen – erfolgen in den Monaten von Mai bis Oktober.

Logischer Schritt

Dass die Verbindung der beiden benachbarten Skigebiete Fieberbrunn und Skicircus Saalbach Hinterglemm Leogang mit nur einer Bahn und damit mit verhältnismäßig kleinem Aufwand und geringstmöglichen Eingriffen in die Natur erfolgt, freut die Beteiligten besonders. „Diese Verbindung ist sowohl ökologisch als auch ökonomisch sehr sinnvoll und war der logische nächste Schritt in der Weiterentwicklung beider Destinationen“, so Toni Niederwieser.

Zum Großteil regionale Unternehmen beauftragt

Insgesamt sind 30 Firmen mit der Errichtung der neuen Bahn und Piste betraut – mehr als drei Viertel der beauftragten Unternehmen stammen aus der Region. In den kommenden Monaten werden hier mehr als 100 Personen im Einsatz sein. In Summe beschäftigen die fünf Bergbahn-Gesellschaften des erweiterten Skicircus rund 630 Mitarbeiter.

]]> http://www.salzburg24.at/spatenstich-fuer-laenderuebergreifende-seilbahn-tirols/4334372/?feed=comments-rss2 0 Wettereinbruch zu Pfingsten: Winterdienst wieder im Einsatz http://www.salzburg24.at/wettereinbruch-zu-pfingsten-winterdienst-wieder-im-einsatz/4333992 http://www.salzburg24.at/wettereinbruch-zu-pfingsten-winterdienst-wieder-im-einsatz/4333992#comments Wed, 20 May 2015 05:51:58 +0000 http://4333992

Seit den Nachtstunden hat die Asfinag allein auf der Brennerautobahn (A13) zehn Winterdienst-Fahrzeuge, Pflüge und Streufahrzeuge im Einsatz. Einsatzbereitschaft für den Winterdienst heißt es auch in den Autobahnmeistereien St. Jakob (S16, Arlberg Schnellstraße), Flachau und St. Michael (A10, Tauernautobahn).

Webcam der Asfinag: A13 bei Nösslach am 20.05.15 um 7.45 Uhr Webcam der Asfinag: A13 bei Nösslach am 20.05.15 um 7.45 Uhr ©

Zahlreiche Verkehrsbehinderungen in Tirol

Dauerregen verbunden mit tiefen Temperaturen haben in Teilen Tirols für Probleme auf den Straßen gesorgt. Die Brennerautobahn war in Richtung Süden wegen auf der Schneefahrbahn hängen gebliebener Lkw für kurze Zeit sogar total gesperrt. Winterlich dürfte es auch über den Arlbergpass werden – der regionalen Ausweichroute für die derzeitige Sperre des Arlbergtunnels.

Die Sellrainlandesstraße wurde in der Nacht auf Mittwoch auf einer Länge von 50 Metern bis zu 20 Zentimeter vermurt und war nicht mehr passierbar. Wegen akuter weiterer Hangrutschgefahr wurde vom Landesgeologen die sofortige Totalsperre verordnet. Sie dauert voraussichtlich bis zum Pfingstwochenende. Eine Umleitung über Axams/Grinzens bzw. Oberperfuss war für Fahrzeuge bis maximal zwölf Tonnen möglich. Schwerfahrzeuge mussten über die Inntalautobahn “A 12″ und Kühtai ausweichen.

Vorsicht auf höher gelegenen Straßen

Das Pfingstwochenende ist traditionell ein starkes Reisewochenende in Österreich. Der Wintereinbruch für höher gelegene Strecken über 1.000 Meter verschärft die Verkehrssituation zusätzlich.  „Vorsicht ist geboten, wenn man ohne Winterausrüstung auf höheren Streckenabschnitten unterwegs ist. Deswegen unser Tipp: Runter vom Gas, angepasste Fahrweise und ausreichend Sicherheitsabstand“, erklärt Asfinag-Geschäftsführer Klaus Fink. Winterlich dürfte es auch über den Arlbergpass werden – der regionalen Ausweichroute für die derzeitige Sperre des Arlbergtunnels.

Tipps für die sichere Fahrt

  • Runter vom Gas und Abstand halten: Denkt daran, dass sich der Bremsweg auf nasser oder mit Schneematsch bedeckter Fahrbahn um ein Vielfaches verlängert! Reduziert die Geschwindigkeit und haltet Abstand – lieber mehr als weniger – das kann Leben retten!
  • Überlegtes Handeln und vorausschauendes Fahren: Vermeidet abrupte Lenk- und Bremsmanöver. Vor allem auf Brücken und bei Tunnelein- und -ausfahrten starke Brems- und Beschleunigungsmanöver vermeiden – die exponierte Lage von Brücken und die sich verändernden Lichtverhältnisse in Tunnelbereichen können bei Schneefall einezusätzliche Gefahrenquelle darstellen.
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Bettler, Asylwerber und Flüchtlinge: Appell an die Leser von SALZBURG24 http://www.salzburg24.at/bettler-asylwerber-und-fluechtlinge-appell-an-die-leser-von-salzburg24/4333633 http://www.salzburg24.at/bettler-asylwerber-und-fluechtlinge-appell-an-die-leser-von-salzburg24/4333633#comments Tue, 19 May 2015 13:43:54 +0000 http://4333633

Liebe Leser von SALZBURG24,

In letzter Zeit ist es viel, sehr viel, eigentlich zu viel. Täglich gibt es neue Informationen zu Asylwerbern, Flüchtlingen oder Bettlern in Salzburg. Die Themen regen auf, jeder scheint dazu eine (nicht immer auf Fakten begründete) Meinung zu haben und unsere Foren quellen über. Das freut uns. Doch andererseits müssen wir auch feststellen, dass bei sogenannten „Ausländer-Themen“ der Großteil der Kommentare an Einseitigkeit und Einfältigkeit kaum zu überbieten ist. Das schreckt uns. Viele Kommentare müssen wir wegen des Verstoßes gegen die Netiquette ausblenden. Mit Hetze, rassistischen Äußerungen und Beleidigungen anderen Usern oder uns gegenüber dürfte sich so mancher User den Frust von der Seele schreiben. Aussagen, die vermuten lassen, dass der Schreiberling selbst äußerst unzufrieden mit sich, seinem Leben und der Gesellschaft zu sein scheint. Und Bettler, Asylanten und andere „Nicht-Österreicher“ oder „Dunkelhäutige“ bekommen es ab.

Es reicht! Derart gegen andere Menschen zu hetzen, ist doch keine Lösung. Das einzige was passiert, ist, dass ihr euch noch mehr in eurem Grießgram vergrabt. Wo bleibt eure Menschlichkeit, euer Mitgefühl (nicht Mitleid) anderen, bedürftigen Menschen gegenüber? Ob Bettler, Asylanten, Migranten oder wir selbst, alle sind wir Menschen. Woher nehmen sich die Hetzer, die ja so gerne unter einem Pseudonym in den verschiedensten Portalen posten, eigentlich das Recht, sich über andere Menschen zu stellen? Diese Art des gemeinschaftlichen Zusammenlebens ist doch schon längst überholt.

Menschen haben Bedürfnisse – und sie haben Gefühle. Jedem, dem es schlecht geht, der kein Essen oder Dach über dem Kopf hat, sollte geholfen werden – egal welcher Abstammung oder Religion, oder welchen Geschlechts. Und jeder, der Unrechtes tut, sollte dafür die Konsequenzen tragen müssen – egal welcher Abstammung oder Religion, oder welchen Geschlechts. Menschen sind Menschen. Eigentlich ganz einfach, oder? Tja, schön wär‘s.

Migranten, Flüchtlinge, Asylwerber willkommen zu heißen, wird das Problem natürlich dauerhaft nicht lösen. Es wäre naiv, das zu glauben. Während Österreich beispielsweise mit nur einem minimalen Anteil von Asylwerbern „fertig“ werden muss, erleben andere Länder eine regelrechte Invasion, die die bestehenden Strukturen durchaus wackelig werden lassen. Das Problem sind aber nicht die Menschen, die Schutz und Hilfe in unserem Land suchen. Die wirklichen Probleme, die wir haben, sind Armut, Kriege und Verfolgung. Hier sollte die Politik ansetzen und versuchen, in den betroffenen Ländern direkt zu intervenieren. Doch das wird dauern.

Bis dahin bitten wir alle fleißigen Leser und Poster von SALZBURG24, unser Diskussionsforum auch als solches zu nutzen. Das Forum dient zum sachlichen Meinungsaustausch und sollte nicht als Mülleimer missbraucht werden. 

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Diebstahl im Urlaub – Was kann ich tun? http://www.salzburg24.at/diebstahl-im-urlaub-was-kann-ich-tun/4333583 http://www.salzburg24.at/diebstahl-im-urlaub-was-kann-ich-tun/4333583#comments Tue, 19 May 2015 13:01:56 +0000 http://4333583

Gemeinsam mit dem ÖAMTC haben wir die wichtigsten Schritte für euch zusammengefasst.

Anzeige: Grundsätzlich sollte bei einem Diebstahl im Ausland immer die örtliche Polizei verständigt und umgehend Anzeige erstattet werden. “Wichtig: Eine Kopie der Diebstahlanzeige aushändigen lassen, denn nur so erhält man notwendige Duplikate und kann Ansprüche, z. B. bei der Versicherung, geltend machen”, rät ÖAMTC-Reiseexpertin Kristina Tauer.

Diebstahl des Koffers: Für das Reisegepäck gibt es Versicherungen, die Wertgegenstände in der Regel mit abdecken. “Es gibt allerdings auch Ausnahmen”, hält die Touristikerin fest. “Bargeld, Fahrkarten, Dokumente u. ä. sind meist nicht versichert.” Haushaltsversicherungen beinhalten oft auch eine “Außenversicherung”, die im Urlaub für Einbruchdiebstähle (z. B. im Hotel) oder Raub gilt (nicht jedoch für einfache oder Trickdiebstähle). Der örtliche Geltungsbereich der Versicherung sollte vor Abreise eingehend studiert werden.

Diebstahl von Reisedokumenten: Nach Anzeige bei der Polizei sollte man Kontakt mit der österreichischen Botschaft oder dem Konsulat aufnehmen. “Dort erhält man gegen Vorlage der Diebstahlsanzeige einen Notpass”, erklärt Tauer. “Gibt es im Urlaubsland keine österreichische Vertretungsbehörde, kann man sich auch an die eines anderen EU-Mitgliedstaates wenden.” Zurück in der Heimat muss mit der ausländischen Diebstahlsanzeige eine neuerliche Anzeige erstattet werden. Dann erhält man einen neuen Reisepass.

Diebstahl des Führerscheins: Ein neuer Führerschein kann nur in Österreich ausgestellt werden. “Ist der Schein weg, sollte man bei der örtlichen Polizei nachfragen, ob man mit Diebstahls- bzw. Verlustanzeige weiterfahren darf”, so die Expertin.

Diebstahl von Bargeld: “Bestenfalls können Angehörige Geld über ein internationales Geldtransferinstitut überweisen”, erklärt die Club-Touristikerin. “Bei unverschuldeter Notlage helfen auch die Vertretungsbehörden, die gegen Verpflichtung zu späterer Rückzahlung sogar ein Darlehen für die Heimreise gewähren können.”

Bereits vor dem Urlaub: Die wichtigsten Reisedokumente sollten kopiert und getrennt von den Originalen aufbewahrt werden. “Auch das Ablegen von gescannten Dokumenten im E-Mail-Postfach, einem Datentresor oder im Cloud-Speicher ist ratsam – darauf kann man auch von unterwegs zugreifen.” Bargeld, Bankomat- und Kreditkarten sollten getrennt voneinander aufbewahrt werden, PIN-Codes gehören nicht in die Brieftasche.

So erschwert man Langfingern die “Arbeit”

  • Den eigenen Pkw oder das Mietauto am besten auf bewachten Parkplätzen abstellen.
  • Wertgegenstände und Gepäckstücke nicht offen im Auto liegen lassen. Navis und deren Halterungen beim Parken immer entfernen. Bei Fahrten durch die Stadt die Türen verriegeln.
  • Große Geldbeträge sowie Bankomat- und Kreditkarten nicht mitnehmen, sondern im Hotelsafe verwahren, wenn sie gerade nicht benötigt werden.
  • Mit Bargeld, teurem Schmuck oder Dokumenten nicht in der Öffentlichkeit hantieren. Elektronische und teure Geräte nicht ständig offen zur Schau tragen, sondern in Taschen verwahren, bei denen der Inhalt nicht offensichtlich ist.
  • An belebten Orten Handtasche oder Rucksack verschlossen vor dem Körper tragen oder fest unter den Arm klemmen. Bargeld, Kreditkarten und Reisepass vorzugsweise in einer Bauch- oder Brusttasche unter der Kleidung tragen.

 

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Salzburgs beste Arbeitgeber gekürt http://www.salzburg24.at/salzburgs-beste-arbeitgeber-gekuert/4333286 http://www.salzburg24.at/salzburgs-beste-arbeitgeber-gekuert/4333286#comments Tue, 19 May 2015 11:02:04 +0000 http://4333286

„Über Werte reden viele, wir ermitteln im Rahmen unserer Studie, wie Unternehmen diese Werte auch leben. Das ist eine unverzichtbare Grundlage für erfolgreiches Employer Branding. Werteorientierte Unternehmen kommen auch in fordernden Zeiten zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die sie für ihren Erfolg brauchen“, so Doris Palz von Great Place to Work Österreich. Die Auszeichnung gilt als eine der renommiertesten Arbeitgebermarken. In Europa ist diese Marke seit 2002 eingeführt. „Sie bietet Talenten auf der Suche nach einem attraktiven Arbeitgeber Orientierung, stärkt den Teamgeist und trägt dazu bei, stolz auf den eigenen Arbeitgeber zu sein“, so Palz abschließend.

Viele Quellen für Arbeitgeber-Attraktivität

„Unternehmen eilt ihr Ruf voraus, auch am Arbeitsmarkt. Erzählungen von Bekannten, die Produkte des Unternehmens, Medienberichte, Kommentare im Internet oder Gerüchte – die Vorstellungen über die Arbeitgeberattraktivität von Unternehmen speisen sich aus unterschiedlichsten Quellen.“, so Manfred Auer von der Universität Innsbruck bei der Preisverleihung. Entscheidend sei es, wie Unternehmen mit ihrem Ruf umgingen und wie Employer Branding in der Praxis betrieben werde.

Salzburger Sieger auf einen Blick:

  • Die Biogena Naturprodukte GmbH & Co KG überzeugt u.a. mit familienfreundlichen Teilzeitmodellen, Homeoffice, ressourcenstärkenden Gesundheitsprogrammen, Mitarbeiterbeteiligung und einem eigenen „Social Service Center“.

Susanne Hütter (Biogena): „Biogena ist ein Ort für einzigartige Menschen. Und wir möchten, dass sie ihren Fähigkeiten freien Lauf lassen.“

  • Lidl Österreich zeichnet laut Studie eine ausgesprochen kollegiale Atmosphäre aus, bei welcher der Teamgedanke großgeschrieben wird.

Alexander Deopito (Lidl): „Arbeiten bei Lidl Österreich ist geprägt von Respekt und Wertschätzung. Wir haben einfach erkannt, dass die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die wichtigsten Botschafter und damit der Schlüssel zum Erfolg sind. Es ist uns wichtig, dass sich die Kolleginnen und Kollegen wohl fühlen und gerne bei uns arbeiten.“

  • Die Firma pixelart setzt auch in der Arbeitswelt einen „Digital Benchmark“ und lebt eine originelle Unternehmenskultur.

Alexander Walterskirchen (pixelart): „Heutzutage reicht es nicht mehr nur hohe Löhne zu zahlen, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden. Da muss das Gesamtpackage stimmen, um die besten Leute auch an Board zu bekommen.“

  • Ebenfalls als „Bester Arbeitgeber“ Salzburgs ausgezeichnet wurde die Firma Milupa für ihre Arbeitsplatzkultur.
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