Salzburg24.at » Pongau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Thu, 27 Nov 2014 15:48:49 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Salzburgs Skischulen rüsten sich gegen illegale Konkurrenz http://www.salzburg24.at/salzburgs-skischulen-ruesten-sich-gegen-illegale-konkurrenz/4159757 http://www.salzburg24.at/salzburgs-skischulen-ruesten-sich-gegen-illegale-konkurrenz/4159757#comments Thu, 27 Nov 2014 14:09:33 +0000 http://4159757 Bisher war nur ein "Kontrollorgan" des Landes unterwegs. Auf Wunsch des Salzburger Berufsskilehrer und Snowboardlehrer Verbandes (SBSSV) wird die Zahl nun verdoppelt. "Wir wollen nicht, dass es zu unlauterem Wettbewerb kommt", sagte Hans Scharfetter (ÖVP) zur APA. Es gebe Reiseveranstalter, die ihre Kunden kurzfristig zu Vereinsmitgliedern machen würden und dann Unterricht von einem nicht geprüften Skilehrer anbieten, obwohl das nur für einen ideellen Sport- oder Alpenverein erlaubt sei. "Das wird jetzt sehr offensiv angeboten", so Scharfetter. Daher werde die Einhaltung des Salzburger Skischul- und Snowboardschulgesetzes jetzt verstärkt überprüft.

Skischulen gegen „Scheinvereine“

Ein Verein dürfe nicht zu dem Zweck gegründet werden, um die gesetzliche Regelung zu umgehen, betonte Scharfetter. Im Kampf gegen "Scheinvereine" und illegale Skilehrer soll der diesbezügliche Gesetzestext noch konkreter ausformuliert werden, sagte der Landtagsabgeordnete. "Unser hoher Ausbildungsstandard darf auch nicht von einer Dienstleistungsfreiheit unterlaufen werden."

„Geschäftsschädigend für Einheimische“

Die zwei Kontrolleure dürfen offensichtliche Skilehrer anhalten und nach ihrer Identität fragen. "Ein Vereinsausweis gibt nähere Informationen für die Recherche", erläuterte SBSSV-Geschäftsführerin Petra Hutter-Tillian. "Wir haben in letzter Zeit die Erfahrung gemacht, dass findige Reiseveranstalter einen Skiverein gründen, um mit dem Scheinverein dem Gesetz genüge zu tun. Das ist geschäftsschädigend für die Einheimischen", sagte Hutter-Tillian. "Es geht aber vorrangig darum, neben der Kontrolle ein Informationsvakuum zu füllen und Aufklärung über die Gesetzeslage zu betreiben. Wir wollen die Wahrnehmung schärfen. Die Verdoppelung der Kontrolleure ist für uns eine Entlastung." In Zukunft soll die Verantwortlichkeit über die Kontrolle vom Land an den SBSSV übertragen werden. Dazu bedarf es ebenfalls einer Gesetzesnovelle.

Konkurrenzkampf der Skischulen

Kontrolliert wird auch, ob der Unterricht von ausländischen Skischulen in Salzburg vor Ort unter der Leitung eines staatlich geprüften Skilehrers erfolgt und diese nicht dauerhaft in Salzburg tätig sind. Als Richtwert gelten 28 Tage. Ansonsten gilt die Skischule als sesshaft und müsste dem Salzburger Gesetz zufolge u.a. auch die Absolvierung einer Skiführer- und Unternehmerprüfung vorweisen können. Aber auch der Konkurrenzkampf unter den einheimischen Skischulen wird härter. Der "Ausflugverkehr" einer Skischule in das Skigebiet einer anderen Gemeinde kann den Argwohn des "Platzhirschen" hervorrufen. Der SBSSV ortet hier einen Widerspruch im Skischulgesetz. Einerseits benötigt die Skischule eine Standortbewilligung, andererseits ist es gesetzlich erlaubt, dass Skischulen in anderen Orten Gäste aufnehmen und mit ihnen dort skifahren.

Änderung des Skischulgesetzes

Wenn eine Skischule in einem Alpental, das noch dazu im selben Skiverbund liegt, ihren Kunden in einer anderen als in ihrer Standort-Gemeinde Skiunterricht erteilt, sei daran nichts auszusetzen. "Die Frage ist: Wenn beispielsweise eine Skischule eine ganze Saison lang kontinuierlich in einem Nachbartal Angebote macht, wie verhält sich das mit dem Bewilligungsbescheid und der persönlichen Führung? Da könnte es den Anschein haben, dass die Skischule auch in dieser Region über einen Standort verfügt. Bei einer genaueren Betrachtung des Gesetzes ergeben sich Widersprüche", sagte Hutter-Tillian. Eine Abänderung des Skischulgesetzes solle hier Klarheit für die Zukunft bringen.

 

(APA)

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Salzburger Wärmestube: Salzburger helfen sich gegenseitig http://www.salzburg24.at/salzburger-waermestube-salzburger-helfen-sich-gegenseitig/4159433 http://www.salzburg24.at/salzburger-waermestube-salzburger-helfen-sich-gegenseitig/4159433#comments Thu, 27 Nov 2014 11:07:32 +0000 http://4159433

Der private Verein »salzburger wärmestube« bringt jeden Donnerstag und am Wochenende hunderte, warme Mahlzeiten auf den Tisch. Auch an Feiertagen, wenn andere Einrichtungen geschlossen haben, sind die Türen geöffnet. Heuer werden es bis Jahresende insgesamt knapp 16.000 Essensausgaben sein.

Anstieg der Hilfeleistungen

Die „salzburger wärmestube“ verzeichnet heuer erneut einen Anstieg von 18 Prozent der Hilfeleistungen. Im Vorjahr waren es knapp 22 Prozent. Die Menschen, die die das Angebot nutzen sind obdachlos oder bedürftig, unterschiedlichsten Alters, Schicht oder Nationalität, zwischen 25 und 50 Jahren.

Immer mehr Frauen betroffen

Was mit Voranschreiten des Jahres 2014 auffällt, ist die steigende Zahl der Frauen, darunter ein beträchtlicher Anteil an Alleinerzieherinnen. Auch Pensionisten und Jugendliche aus Salzburg kommen dorthin und nehmen Hilfe in Anspruch nehmen. „Eine erschreckende Entwicklung, wenn man bedenkt, wie schnell es gehen kann, dass junge Menschen an den Rand der Gesellschaft gedrängt werden“, sagt Johannes Orsini-Rosenberg, Obmann der Privatinitiative.

Hilfe für "salzburger wärmestube"

Als uneigennütziger Verein ist die “salzburger wärmestube“ auf die Hilfe und Unterstützung von Spendern angewiesen. Ganzjährige Kampagnen wie „Salzburger kochen für Salzburger“, in deren Rahmen eine Reihe prominenter Salzburger Köche, darunter Karl und Rudolf Obauer, Harald Gratzer oder Tobias Brandstätter für die Bedürftigen der „salzburger wärmestube“ kochen, ist nur ein Projekt, das herausragt.

 

 

Ein weiteres Highlight wird in diesem Jahr die Weihnachtsfeier der „salzburger wärmestube“ sein. Gassner-Gastronomie zeigt mit der Ausrichtung der Feier für die Bedürftigen hohes soziales Engagement. „Nicht zu vergessen sind an dieser Stelle, die vielen spontanen und unbürokratischen Initiativen der Salzburger Bürger aus dem gesamten Bundesland. Wir freuen uns über jede einzelne Aktion, ohne die wir nicht so helfen könnten, wie wir es tun“, so Orsini-Rosenberg.

Spenden auf Christkindlmärkten

Auch heuer besteht wieder die Möglichkeit, die „salzburger wärmestube“ am Salzburger Christkindlmarkt auf der Weihnachtsalm unterm Christbaum am Residenzplatz und am Adventzauber Hellbrunn zu unterstützen. Alle Spendenfreudigen haben die Möglichkeit, für 10 Euro einen Taschenwärmer in Form eines Herzens zu erstehen. Der Erlös dieser Aktion geht wie auch alle anderen Spenden zu 100% an die Initiative.

 

 

DJ Ötzi ist mit dabei

Als Höhepunkt der Spendenaktion hat sich erneut DJ Ötzi bereit erklärt, in Rahmen des Adventzaubers Hellbrunn ein Benefizkonzert zu geben (22.12.,18 Uhr). Tatkräftige Unterstützung steuern wieder die Müllner Pfadfinder bei. Der Eintritt ist frei. Zu finden ist die „salzburger wärmestube“ in der Ignaz-Harrer-Straße 83a in einem Nebengebäude im Einfahrtsbereich der Christian-Doppler-Klinik.

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21-Jähriger rast mit über 100 km/h durch St. Johann http://www.salzburg24.at/21-jaehriger-rast-mit-ueber-100-kmh-durch-st-johann/4158971 http://www.salzburg24.at/21-jaehriger-rast-mit-ueber-100-kmh-durch-st-johann/4158971#comments Thu, 27 Nov 2014 06:18:05 +0000 http://4158971

Gegen 20 Uhr wurde der Raser auf der B163 im Zuge einer Lasermessung erwischt. Erlaubt sind in diesem Bereich der Wagrainer Straße lediglich 50 km/h, der 21-Jährige war mit 101 km/h unterwegs. Den Führerschein musste er noch an Ort und Stelle abgeben, berichtete die Polizei in einer Aussendung.

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Skiopening in Obertauern ohne Skifahrer http://www.salzburg24.at/skiopening-in-obertauern-ohne-skifahrer/4158745 http://www.salzburg24.at/skiopening-in-obertauern-ohne-skifahrer/4158745#comments Wed, 26 Nov 2014 16:42:48 +0000 http://4158745 Die Skilifte in Obertauern stehen noch still. Auch wenn auf einigen Pisten etwas Schnee liegt, so müssen noch Lücken durch künstliche Beschneiung geschlossen werden. "Es fehlt uns noch eine kalte Nacht für einen Teilbetrieb. Wenn wir aufsperren, wollen wir unseren Gästen auch eine entsprechende Qualität bieten. Das Opening findet planmäßig statt, die Buchungslage ist sehr gut", sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Obertauern, Mario Siedler, am Dienstag im Gespräch mit der APA.

Noch zu wenig Schnee für Pistenspaß

Skilifte öffnen für Wanderer in Obertauern

Ab Freitag öffnen in Obertauern die Grünwaldkopfbahn und die Zehnerkarbahn für Fußgänger und Wanderer. So können die Hütten, die schon geöffnet haben, zu Fuß erreicht werden. Höhepunkt des Opening-Programmes ist am Samstag auf der Passhöhe ein Konzert mit Stargast Andreas Gabalier und der Live-Band The Backwards. Unter dem Titel "A Tribute to the Beatles" wird das 50-jährige Jubiläum der Dreharbeiten zum Beatles-Films "Help!" gefeiert.

Am Freitag kann es auf 2.000 Meter Seehöhe sogar bis zu sechs Grad plus haben. Ein großer Wintereinbruch mit nennenswertem Schneefall sei in der ersten Dezember-Dekade nicht zu erwarten, prognostizierte der Meteorologe. In der nächsten Woche könne es etwas kühler werden, mit Temperaturen in Richtung null Grad auf 2.000 Meter Seehöhe. "Vielleicht kann man da oder dort auch beschneien." Ob die feuchtere Luft, die dann vom Süden her kommen soll, auch etwas Niederschlag bringt, ist noch unklar. "Es kann auch trocken bleiben." (APA)

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Salzburger gewinnt Goldmedaille für geschnitzte Schoko-Merkel http://www.salzburg24.at/salzburger-gewinnt-goldmedaille-fuer-geschnitzte-schoko-merkel/4158602 http://www.salzburg24.at/salzburger-gewinnt-goldmedaille-fuer-geschnitzte-schoko-merkel/4158602#comments Wed, 26 Nov 2014 15:12:00 +0000 http://4158602 Im Mittelpunkt der Karikatur steht die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel, aus deren Oberkörper Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy teuflisch lächelnd herausspringt.

 

Merkel und Sarkozy/ APA/Kochen & Kunst Merkel und Sarkozy/ APA/Kochen & Kunst ©

Etwas abseits und rechts neben Merkel und Sarkozy ist Italiens Ex-Premier Silvio Berlusconi positioniert. Er klammert sich an einem Stiefel von zwei aufreizenden Damen. Linkerhand und abgewandt von der deutschen Kanzlerin sitzt Frankreichs Präsident Francois Hollande. "Ich bringe die Leute gerne zum Schmunzeln, indem ich europäische Politiker aufs Korn nehme. Merkel und Sarkozy sind ja sehr gut miteinander ausgekommen, mit Hollande kommt sie nicht so gut zu recht", sagte der Culinary Artist, der in Bad Hofgastein (Pongau) zu Hause ist, am Mittwoch im Gespräch mit der APA. Für die Karikatur benötigte er zehn Kilogramm Bitterschokolade und 60 bis 70 Arbeitsstunden.

Hier findet ihr noch weitere Schoko-Kunstwerke von Alex Neumayer.

(APA)

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Der wärmste Herbst aller Zeiten http://www.salzburg24.at/der-waermste-herbst-aller-zeiten/apa-s24_1421387838 http://www.salzburg24.at/der-waermste-herbst-aller-zeiten/apa-s24_1421387838#comments Wed, 26 Nov 2014 11:15:00 +0000 http://4158292 Der Herbst 2014 übertrifft damit den bisherigen Spitzenreiter, den Herbst 2006, um 0,2 Grad. Er setzte sich aus drei überdurchschnittlich warmen Monaten zusammen: Der September lag um 0,7 Grad über dem Mittel, der Oktober um 2,2 Grad und der November war um 3,8 Grad überdurchschnittlich warm. Die höchste Temperatur wurde mit 28,5 Grad am 19. September in Salzburg-Freisaal gemessen. Die tiefste Temperatur in den Niederungen gab es am 20. Oktober mit minus 5,7 Grad in Weitensfeld in Kärnten.

 

Temperatur 2014: Abweichung der Temperatur vom vieljährigen Mittel 1981-2010 / ZAMG Temperatur 2014: Abweichung der Temperatur vom vieljährigen Mittel 1981-2010 / ZAMG ©

Beim Niederschlag wurden große regionale Unterschiede registriert. ZAMG-Klimatologe Orlik: "Relativ trocken war es in diesem Herbst in Vorarlberg und im Außerfern, mit 15 bis 30 Prozent weniger Niederschlag als im vieljährigen Mittel. Im Großteil Österreichs gab es dagegen um meist 15 bis 75 Prozent mehr Niederschlag als im Mittel. Stellenweise war es sogar um bis zu 115 Prozent zu nass, vor allem in den sonst oft so trockenen Regionen im Weinviertel, im Wiener Becken und Nordburgenland."

 

Niederschlag 2014: Vergleich des Niederschlags mit dem vieljährigen Mittel 1981-2010. 100 Prozent entsprechen dem Mittel / ZAMG Niederschlag 2014: Vergleich des Niederschlags mit dem vieljährigen Mittel 1981-2010. 100 Prozent entsprechen dem Mittel / ZAMG ©

Trotz der sehr milden Temperaturen war die Ausbeute an direktem Sonnenschein teils unterdurchschnittlich. Verglichen mit dem klimatologischen Mittel gab es im Flächenmittel in Österreich um fünf Prozent weniger Sonnenschein. Von Kärnten über die Südsteiermark bis ins Waldviertel schien die Sonne um zehn bis 20 Prozent kürzer als im vieljährige Mittel. Weiter im Westen und in den höheren inneralpinen Lagen entsprach die Sonnenscheindauer dem vieljährigen Mittel oder übertraf diese etwas.

Obertauern: Elf statt 40 Schneetage

Trotz der teils hohen Niederschlagsmengen herrschten wegen den hohen Temperaturen im Herbst in fast allen Regionen unterdurchschnittliche Schneeverhältnisse. Sowohl bei den aufsummierten Neuschneehöhen als auch bei den Schneedeckentagen gab es deutliche Defizite. Vor allem unterhalb von 1.000 Meter Seehöhe gab es selten oder überhaupt keine Schneedecke. In Obertauern gab es nur elf statt 40 Tage mit einer durchgehenden Schneedecke, in Bad Gastein drei statt 17 Tage, in Innsbruck und Wien überhaupt keine statt zwei. (SALZBURG24/APA)

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Nach Böllerunfall auf einem Auge Blind: Bedingte Strafen http://www.salzburg24.at/boellerunfall-auf-hochzeit-bedingte-strafen/4157629 http://www.salzburg24.at/boellerunfall-auf-hochzeit-bedingte-strafen/4157629#comments Tue, 25 Nov 2014 15:05:34 +0000 http://4157629
Die vier beschuldigten Gasteiner bestritten vor Einzelrichterin Gabriele Glatz, dass sie einen genehmigungspflichtigen, 16 Zentimeter langen Böller der Klasse vier untereinander weitergegeben beziehungsweise abgeschossen hätten. Laut Staatsanwaltschaft hätten sie vorher eine behördliche Bewilligung einholen müssen. Einhellig gaben die bisher unbescholtenen Angeklagten an, es habe sich bei den verwendeten Feuerwerkskörpern um handelsübliche, nicht genehmigungspflichtige Böller der Klasse zwei mit einer Länge von zehn Zentimetern gehandelt. Die Verteidiger gaben zu bedenken, dass an jenem Abend auch andere Mitfeiernde Böller abgeschossen hätten.

Strafe auf Bewährung

Die Richterin verurteilte den 37-jährigen Erstangeklagten, der den Böller zur Explosion gebracht haben soll, zu vier Monaten auf Bewährung und den 40-jährigen Zweitangeklagten, der den Böller besorgt haben soll, zu drei Monaten auf Bewährung. Die Probezeit für die beiden beträgt jeweils zwei Jahre. Sie wurden wegen fahrlässiger schwerer Körperverletzung schuldig gesprochen. Damit fiel für den Erstangeklagten der angeklagte Zusatz "unter besonders gefährlichen Verhältnissen" sowie das angeklagte Delikt "Gefährdung der körperlichen Sicherheit" weg. Die Verurteilten müssen dem Opfer gemeinsam ein Teilschmerzensgeld von 3.000 Euro bezahlen.

Zwei weitere Angeklagte, ein 34-Jähriger und ein 23-Jähriger, erhielten in dem fortgesetzten Prozess am Landesgericht Salzburg einen Freispruch. Die Urteile sind nicht rechtskräftig. Weder die Verteidiger noch die Staatsanwältin gaben eine Erklärung ab. (APA)

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Vier Wochen vor Weihnachten: Wo bleibt der Winter? http://www.salzburg24.at/vier-wochen-vor-weihnachten-wo-bleibt-der-winter/4157063 http://www.salzburg24.at/vier-wochen-vor-weihnachten-wo-bleibt-der-winter/4157063#comments Tue, 25 Nov 2014 10:37:50 +0000 http://4157063

In den letzten Tagen war es besonders in mittleren Höhenlagen am wärmsten. In den vom Nebel bestimmten Niederungen bleibt es dagegen bei einstelligen Werten. „Normalerweise nimmt die Temperatur ja mit der Höhe ab, in der kalten Jahreszeit bilden sich aber in den Tälern und Niederungen Kaltluftseen“, so der Meteorologe von UBIMET. „Wenn wir uns dann noch unter einem Hochdruckgebiet befinden, verstärkt sich dieser verkehrte Temperaturverlauf, sprich die Inversion, weil sich die absinkenden Luftmassen oberhalb der Kaltluftseen sogar erwärmen.“

Zum Beschneien zu warm

Auf den Bergen ist es schon seit Tagen sonnig und mild und für die künstliche Beschneiung zu warm. Die Webcams der Salzburger Skigebiete zeigen viel Grün, ein Pistenbetrieb ist nicht möglich - außer am Kitzsteinhorn-Gletscher in Kaprun, wo sich an den Wochenenden Tausende Skifahrer tummeln. Bergbahnen, die kommendes Wochenende starten wollten, müssen ihre Saisonbeginnzeiten verschieben. Für den Meteorologen Alexander Ohms von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg ist der Schneemangel für diese Jahreszeit nicht außergewöhnlich. "Es ist Herbst und nicht Winter. Schnee um diese Jahreszeit ist nichts Übliches. Schnee in den Niederungen ist die Ausnahme."

 

Herbsttag im Pongau./Aktivnews Herbsttag im Pongau./Aktivnews ©

Am Freitag kann es auf 2.000 Meter Seehöhe sogar bis zu sechs Grad plus haben. Ein großer Wintereinbruch mit nennenswertem Schneefall sei in der ersten Dezember-Dekade nicht zu erwarten, prognostizierte der Meteorologe. In der nächsten Woche könne es etwas kühler werden, mit Temperaturen in Richtung null Grad auf 2.000 Meter Seehöhe. "Vielleicht kann man da oder dort auch beschneien." Ob die feuchtere Luft, die dann vom Süden her kommen soll, auch etwas Niederschlag bringt, ist noch unklar. "Es kann auch trocken bleiben."

Warten auf die Kälte

Für viele Skigebietsbetreiber, die den Saisonstart herbeisehnen, bedeuten diese Temperaturen jedoch keinen Grund zur Freude. Bergbahnen, die das kommende Wochenende mit dem Pistenbetrieb loslegen wollten, müssen noch warten, bis es kühler wird und damit eine Beschneiung möglich ist. Das könnte in der nächsten Woche der Fall sein. „ "Es fehlt uns noch eine kalte Nacht für einen Teilbetrieb. Wenn wir aufsperren, wollen wir unseren Gästen auch eine entsprechende Qualität bieten. Das Opening findet planmäßig statt, die Buchungslage ist sehr gut", sagte der Geschäftsführer des Tourismusverbandes Obertauern, Mario Siedler, am Dienstag im Gespräch mit der APA.

 

wetter2

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Das sind Salzburgs feuerwehrfreundlichste Arbeitgeber http://www.salzburg24.at/das-sind-salzburgs-feuerwehrfreundlichste-arbeitgeber/4156853 http://www.salzburg24.at/das-sind-salzburgs-feuerwehrfreundlichste-arbeitgeber/4156853#comments Tue, 25 Nov 2014 08:54:38 +0000 http://4156853

Der Award wurde von Landeshauptmann Wilfried Haslauer und LBD Leopold Winter an jene Betriebe verliehen, deren Mitarbeiter für Einsätze oder Ausbildungen freigestellt werden und die Feuerwehr finanziell unterstützen.

Folgende Betriebe wurden ausgezeichnet:

  1. J.u.A.Frischeis Gesellschaft m.b.H.
    Bergheim
  2. Schildersysteme GmbH
    Oberndorf
  3. Golfclub und Country Club Gut Altentann
    Henndorf
  4. Wintersteller GmbH HolzBauMeister
    Puch
  5. Russegger Bau GmbH Hoch- und Tiefbau
    Abtenau
  6. HSG-Schattauer GmbH & Co KG
    Golling
  7. Salinen Austria AG, Salzwelten Hallein
    Hallein
  8. Autohaus Brüggler
    Hüttau
  9. Zemka Ges.m.b.H
    Zell am See
  10. Ernst Scherer, Zimmerei BetriebsgesmbH
    Niedernsill
  11. Salzburger Aluminium AG
    Lend
  12. Elektro Meißnitzer GesmbH & Co KG
    Mauterndorf

 

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Mandling: Tierquäler verteilt Mausgift und mit Glasscherben präparierte Wurststücke http://www.salzburg24.at/mandling-tierquaeler-verteilt-mausgift-und-mit-glasscherben-praeparierte-wurststuecke/4156626 http://www.salzburg24.at/mandling-tierquaeler-verteilt-mausgift-und-mit-glasscherben-praeparierte-wurststuecke/4156626#comments Tue, 25 Nov 2014 05:27:36 +0000 http://4156626 Der 49-Jährige aus Mandling dürfte offenbar kein Tierfreund sein – im Gegenteil. Der Mann verteilte seit August dieses Jahres immer wieder Wühlmausgift und mit Glasscherben präparierte Wurststücke auf einem angrenzenden Nachbargrundstück, teilte die Polizei am Montagabend mit. Mit der Aktion wollte er offenbar die bellenden Hunde zum Schweigen bringen. Der Aufmerksamkeit des Hundebesitzers ist es zu verdanken, dass die Hunde nicht zu Schaden kamen.

Tierquäler aus Mandling angezeigt

Im Zuge von umfangreichen polizeilichen Ermittlungen der Polizei Radstadt legte der Mann ein Geständnis ab und wird jetzt bei der Staatsanwaltschaft Salzburg und der Bezirkshauptmannschaft wegen Tierquälerei angezeigt.

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Radstadt: 28-Jähriger betrinkt sich nach Verkehrsunfall im demolierten Pkw http://www.salzburg24.at/radstadt-28-jaehriger-betrinkt-sich-nach-verkehrsunfall-im-demolierten-pkw/4156504 http://www.salzburg24.at/radstadt-28-jaehriger-betrinkt-sich-nach-verkehrsunfall-im-demolierten-pkw/4156504#comments Mon, 24 Nov 2014 18:06:36 +0000 http://4156504 Zuvor hatte der Ungar seinen Wagen auf der Autobahntankstelle in Eben getankt, den Sprit aber nicht bezahlt. Eine Polizeistreife weckte den Mann Montagfrüh. Er hatte keinen Führerschein.

Radstadt: 28-Jähriger schläft auf Beifahrersitz

Der Unfall in Bayern ereignete sich am Sonntagabend auf der Autobahn zwischen Salzburg und München. Den Salzburger Beamten fiel gegen 7 Uhr das beschädigte Auto in Radstadt auf. Der Lenker schlief auf dem Beifahrersitz. Die Kennzeichen des Wagens waren abmontiert und im Kofferraum versteckt. Ein Alko-Test bei dem Mann ergab 1,56 Promille.

Schon mehrmals bei Alkofahrten erwischt

Der Ungar war in Deutschland schon mehrmals wegen Trunkenheit am Steuer erwischt worden, deshalb hatten ihm die deutschen Behörden den Führerschein bereits abgenommen. Der 28-Jährige wird sowohl in Österreich wie auch in Deutschland wegen zahlreicher Delikte angezeigt, informierte die Landespolizeidirektion Salzburg.

(APA)

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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-37/4156365 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-37/4156365#comments Mon, 24 Nov 2014 15:33:55 +0000 http://4156365 Peter Gabriel kommt am Montagabend in die Salzburgarena.

Beim Red Bull Gstanzl Battle messen sich am Mittwoch wieder Gstanzler und Rapper miteinander.

Hunderte Krampusse und Perchten sind am Samstag beim Gnigler Krampuslauf unterwegs.

 

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Über 500 gefälschte Banknoten in Salzburg aus Verkehr gezogen http://www.salzburg24.at/ueber-500-gefaelschte-banknoten-in-salzburg-aus-verkehr-gezogen/4155982 http://www.salzburg24.at/ueber-500-gefaelschte-banknoten-in-salzburg-aus-verkehr-gezogen/4155982#comments Mon, 24 Nov 2014 12:02:34 +0000 http://4155982 Die 44,7 Prozent entsprechen 3.600 Stück. Insgesamt wurden 2013 im Bundesgebiet 8.193 gefälschte Euro-Scheine im Nennwert von 582.350 Euro sichergestellt. Bei rund 40 Prozent der "Blüten" handelte es sich um 100-Euro-Noten. Die am zweithäufigsten gefälschte Banknote war der 50er mit 32 Prozent.

 

klAnhang(99)

Falschgeld: Salzburg im Mittelfeld

In der Bundesländerstatistik lag 2013 Tirol an zweiter Stelle. Dort wurden 13,4 Prozent bzw. 1.095 imitierte Euro-Banknoten aus dem Verkehr gezogen. In Niederösterreich waren es 11,3 Prozent bzw. 923 Stück, in der Steiermark 6,8 Prozent (560 Stück) und in Salzburg ebenfalls 6,8 Prozent (557 Stück). In Oberösterreich wurden 540 bzw. 6,6 Prozent der imitierten Euro-Scheine sichergestellt, in Kärnten 481 bzw. 5,9 Prozent, in Vorarlberg 240 (2,9 Prozent) und im Burgenland 137 (1,7 Prozent).

2014 bereits über 3.6000 gefälschte Banknoten

Der Falschgeld-Anteil ist in der Relation zum gesamten Bargeld-Umlauf verschwindend gering. Nach Angaben der Nationalbank waren in Österreich rund 500 Millionen Euro-Banknoten in Umlauf. Im ersten Halbjahr 2014 wurden laut Nationalbank 3.624 imitierte Euro-Banknoten mit einem Nennwert von 212.950 Euro sichergestellt, fast gleich viele wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Deren Gesamt-Nennwert von 212.950 Euro bedeutete hingegen ein Minus von rund 20 Prozent. Der Schwerpunkt des Falschgeld-Aufkommens lag mit 30 Prozent wieder im Großraum Wien.

(APA)

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Krampusse fegen durch Salzburg http://www.salzburg24.at/krampusse-fegen-ueber-salzburg/4154933 http://www.salzburg24.at/krampusse-fegen-ueber-salzburg/4154933#comments Sun, 23 Nov 2014 12:46:20 +0000 http://4154933

Bei der Imperium Diaboli Krampusparty in Golling gab es neben der Action mit der Show der Gollinger Perchten auch noch Musik vom DJ DNL und natürlich reichlich Drinks.

Auch in Abtenau wurde richtig Party gemacht: Krampuskränzchen und Neon Night mit elektronischen Klängen wurden dort kombiniert. Düster und bunt also in Einem.

Feuershow in Henndorf

„Krampuskränzchen“ hört sich nach Gemütlichkeit an, aber in Wirklichkeit war am Samstagabend beim Auftakt zum heurigen Krampustreiben der „Wallerseeteifen“ am Fenningerspitz in Henndorf die Hölle los. In einer bunten Feuershow erschienen aus dem mystischen Wals eine Hundertschaft der grimmigen Gesellen, um den gut tausend Besuchern gleich einmal einen gehörigen Schrecken einzujagen. Aber letztendlich im wahrsten Sinne des Wortes alles halb so wild und die zotteligen Gesellen mit den furchterregenden Masken waren brave Fotomotive fürs Erinnerungsfoto daheim.

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Alkolenker: Zahlreiche Führerscheine gezupft http://www.salzburg24.at/alkolenker-zahlreiche-fuehrerscheine-gezupft/4154913 http://www.salzburg24.at/alkolenker-zahlreiche-fuehrerscheine-gezupft/4154913#comments Sun, 23 Nov 2014 11:48:45 +0000 http://4154913

Gleich drei Führerscheine kassierte die Polizei bei Verkehrskontrollen in Bischofshofen. Zwei je 52-Jährige wurden mit knapp 0,8 und 1,9 Promille aus dem Verkehr gezogen. Letzterem wurde der Schein an Ort und Stelle abgenommen, so die Polizei.

Junge Frau mit 2 Promille

Im Frühverkehr am Sonntag ging den Beamten dann noch eine 29-jährige ins Netz, die knappe 2 Promille getankt hatte. Auch sie war den Schein sofort los.

Kurioser Alkolenker in Bayern

Etwas kurioser ging es im bayrischen Laufen (Lkr. BGL) zu. Ein 24-Jähriger war schon von der Disco daheim, als er gegen vier Uhr morgens mit dem Auto der Verwandten – ohne deren Wissen – wieder in den Club. Als er wieder daheim war, wurde er von der Polizei aufgrund von Zeugenaussagen ausfindig gemacht.

Schlafen gegen Polizeikontrolle

Er wollte sich schlafend stellen, um der Kontrolle zu entgehen. Der Schein konnte ihm trotz 1,5 Promille nicht genommen werden. Er hatte keinen mehr.

Weniger spektakulär wurde einem weiteren Lenker die Fahrberechtigung abgenommen. Ein 31-Jähriger wurde mit 2 Promille erwischt.

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Einbruch in Raststation auf der A10 http://www.salzburg24.at/einbruch-in-raststation-auf-der-a10/4154886 http://www.salzburg24.at/einbruch-in-raststation-auf-der-a10/4154886#comments Sun, 23 Nov 2014 11:24:40 +0000 http://4154886

Durch die Terrassentür eines Gästezimmers brachen ein oder mehrere unbekannte Täter in der Nacht auf Sonntag in eine Raststation an der A10 Tauernautobahn im Pongau ein. Danach drangen die Diebe in mehrere Büros vor, indem sie die Türen aufzwängten, berichtete die Polizei.

Handkassen von Raststation geklaut

Dort machten sie sich über mehrere Handkassen voller Wechselgeld her. Der Sachschaden ist noch unbekannt. Die Polizei ermittelt.

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Bester Sommer im Salzburger Tourismus seit 20 Jahren http://www.salzburg24.at/bester-sommer-im-salzburger-tourismus-seit-20-jahren/4153580 http://www.salzburg24.at/bester-sommer-im-salzburger-tourismus-seit-20-jahren/4153580#comments Fri, 21 Nov 2014 12:32:08 +0000 http://4153580 Laut der am Freitag veröffentlichten Tourismusstatistik des Landes wurden im Vergleich zum Vorsommer 201.000 Nächtigungen mehr verzeichnet, ein Plus von 1,8 Prozent. Mit 11,382 Mio. Nächtigungen von Mai bis Oktober liegt damit das beste Salzburger Sommerergebnis seit 1994 vor.

25,5 Millionen Übernachtungen in Salzburg

Wie stark sich die Sommer-Zahlen in den vergangenen Jahren entwickelt haben, zeigt auch die Differenz zum Fünf-Jahres-Durchschnitt: Hier gab es ein Plus von 8,2 Prozent. Das vorläufige Ergebnis des gesamten Tourismusjahres 2013/2014 (November bis Oktober) liegt mit einer Anzahl von 25,5 Millionen Übernachtungen bisher leicht (minus 0,5 Prozent) unter der Gesamtzahl des Tourismusjahres 2012/2013. Damals konnten mehr als 25,6 Millionen Übernachtungen verzeichnet werden.

(APA)

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17 Grad am Wochenende in Salzburg: 2014 wärmstes Jahr seit 1768 http://www.salzburg24.at/17-grad-am-wochenende-in-salzburg-2014-waermstes-jahr-seit-beginn-der-aufzeichnungen/4153049 http://www.salzburg24.at/17-grad-am-wochenende-in-salzburg-2014-waermstes-jahr-seit-beginn-der-aufzeichnungen/4153049#comments Fri, 21 Nov 2014 06:30:15 +0000 http://4153049 In ganz Österreich herrscht am Wochenende ruhiges Herbstwetter mit teilweise dichtem Nebel. Am Samstag halten sich in der Früh Nebel und Hochnebel, in den Niederungen des Ostens bleiben diese auch tagsüber beständig. Sonst ist es sonnig oder freundlich mit nur hohen, dünnen Wolkenfeldern. Frühtemperaturen erreichen minus ein bis plus fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen von Ost nach West vier bis 17 Grad.

Der Sonntag zeigt sich in einigen Tälern nebelig trüb, vor allem über den Niederungen im Osten. Hier bleibt es teils den ganzen Tag grau, sonst weichen die Nebelfelder häufig noch der Sonne. Die Frühtemperaturen liegen bei minus zwei bis plus fünf Grad, die Tageshöchsttemperaturen meist fünf bis 15 Grad, im Bergland der Alpennordseite und im Westen auch darüber.

 

Bis zu 17 Grad in Salzburg./APA/Gindl Ungewöhnlich mild: Bis zu 17 Grad am Wochenende in Salzburg./APA/Gindl ©

2014 wird Rekordjahr

Eine erste Abschätzung der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit für ein Rekordjahr bei über 90 Prozent liegt, hieß es am Donnerstag in einer Aussendung. "Wird der Dezember nicht extrem kalt, wird 2014 das wärmste Jahr in Österreich seit Beginn der Temperaturmessungen im Jahr 1768", sagte ZAMG-Klimatologe Alexander Orlik. Um ein Rekordjahr noch zu verhindern, müsste der Dezember 2014 so kalt sein, wie es zuletzt in den 1960er-Jahren der Fall war.

 

grklAnhang(92)

November ungewöhnlich mild

2014 brachte bisher mit Mai und August nur zwei Monate, die unter den Werten der aktuellen Klima-Vergleichsperiode 1981 bis 2010 lagen. Alle anderen Monate waren über dem Mittel. Auch der November war bisher ungewöhnlich mild. Der Grund dafür sind vor allem die vielen und lange anhaltenden Wetterlagen mit Süd- oder Südwestströmung, die milde Luft aus dem Mittelmeerraum nach Österreich brachten.

„Es wird ständig wärmer“

Das Jahr 2014 bestätigt damit den steigenden Temperatur-Trend in Österreich in den vergangenen Jahrzehnten. Orlik: "Seit mehr als 100 Jahren wird es ständig wärmer. Natürlich gibt es von Jahr zu Jahr starke Schwankungen, aber insgesamt steigt das Temperatur-Niveau stetig. Seit den 1980er-Jahren werden besonders die Frühlings- und Sommermonate deutlich wärmer."

Die bisher wärmsten Jahre seit Messbeginn sind:

  • 1994 (2,0 Grad über dem Mittelwert von 1901 bis 2000)
  • 2007 (1,9 Grad über dem Mittel)
  • 2000 (1,8 Grad über dem Mittel)

Für 2014 zeichnet sich derzeit ein Wert zwischen 2,1 und 2,5 Grad über dem Mittel Jahrhundert-Mittel ab.

Kein Wintereinbruch in Sicht

Ein markanter Wintereinbruch mit Schnee bis in tiefe Lagen zeichnet sich vorerst nicht ab. Am Wochenende liegen die Höchsttemperaturen in Österreich zwischen sechs und 14 Grad. Im Großteil Österreichs soll die Sonne scheinen.

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800 Gramm Heroin an verdeckten Ermittler verkauft http://www.salzburg24.at/800-gramm-heroin-an-verdeckten-ermittler-verkauft/4151938 http://www.salzburg24.at/800-gramm-heroin-an-verdeckten-ermittler-verkauft/4151938#comments Thu, 20 Nov 2014 07:30:48 +0000 http://4151938

Das Heroin war von guter Qualität und hätte auf der Straße um insgesamt 50.000 bis 60.000 Euro verkauft werden können, informierte die Polizei am Donnerstag.

Dealer wohnt im Pongau

Ermittler hatten Hinweise erhalten, dass ein 35-Jähriger aus dem Kosovo, der in St. Johann im Pongau wohnt, in Drogengeschäfte verwickelt sein könnte. Seit Anfang Oktober bekam er mehrmals Besuch von einem 39-jährigen Landsmann, der sich in St. Johann in einer Pension eingemietet hatte. Dem Ermittler gelang es, Kontakt zu den beiden herzustellen und allmählich ihr Vertrauen zu gewinnen. Schließlich boten sie ihm an, 800 bis 1.000 Gramm Heroin im Gegenwert von 18.000 Euro zu organisieren. Außerdem stellten sie weitere Geschäfte in Aussicht.

 

Das beschlagnahmte Heroin. /LPD Salzburg Das beschlagnahmte Heroin. /LPD Salzburg ©

Treffpunkt am Parkplatz

Sie vereinbarten, das Suchtgift am Nachmittag des 13. Oktober auf einem Kaufhaus-Parkplatz in Wals zu übergeben. Dort warteten aber bereits Beamte des Einsatzkommandos Cobra und nahmen die beiden Männer fest. Der Ältere zeigte sich geständig. Als Motiv nannte er seine eigene Sucht und finanzielle Probleme. Er ist bereits in der Schweiz einschlägig vorbestraft. Der 35-Jährige legte kein Geständnis ab. Die Männer wurden in die Justizanstalt Salzburg eingeliefert. (APA)

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Ein "Nein" muss reichen: Petition zum Vergewaltigungs-Paragrafen http://www.salzburg24.at/ein-nein-muss-reichen-petition-zum-vergewaltigungs-paragrafen/4151857 http://www.salzburg24.at/ein-nein-muss-reichen-petition-zum-vergewaltigungs-paragrafen/4151857#comments Thu, 20 Nov 2014 05:42:57 +0000 http://4151857 Die Frauenbeauftragte der Stadt Salzburg, Alexandra Schmidt, ist die Initiatorin der Petition. "Diese Forderung gibt es schon mehrere Jahre und basiert auf den Erfahrungen der Gewaltschutzeinrichtungen", sagte Schmidt der APA. 920 Anzeigen wegen Vergewaltigung im Jahr 2013 stehen 104 Verurteilungen gegenüber, ein niedriger Verurteilungsgrad, der sich daraus erklärt, dass es sich häufig um ein Beziehungsdelikt ohne Zeugen handelt.

Aussage steht gegen Aussage

"Selten ist bei anderen Delikten die Beweissituation derart schwierig", so Andrea Jobst-Hausleithner, Juristin des autonomen Frauenzentrums in Linz und des "Bundesverbands der autonomen Fachstellen Österreichs zu sexueller Gewalt an Frauen und Mädchen". Meist steht Aussage gegen Aussage, häufig gibt es keine sichtbaren Verletzungen; der Nachweis einer Gewaltanwendung ist oft nur möglich, wenn das Opfer sich heftig gegen die Vergewaltigung wehrt und dabei verletzt wird.

Schwieriger Beweis vor Gericht

Der Beweis für ein "Nein" wird vor Gericht nicht unbedingt leichter fallen, könnte ein Einwand gegen die Forderung zur Änderung des Paragraphen 201 StGB lauten - jedoch ist "das Strafrecht auch ein Statement der gesellschaftspolitischen Entwicklung", so die Expertin. Ebenso ist auch die nach bestehendem Recht erforderliche Gewalt bzw. Nötigung schwer beweisbar und daher würde diese Beweisproblematik nach einer Adaptierung wegfallen.

Eine Beurteilung nach geltender Rechtslage ergibt bisher oft keine "Vergewaltigung im eigentlichen Rechtssinne", wenn die im entsprechenden Paragrafen dazu notwendige "Gewalt, Entziehung der persönlichen Freiheit oder Drohung mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben" fehlt, so der Status quo. Wenn also eine Frau bei einem unerwünschten Sexualakt "Nein" sagt, weint oder aus Angst keinen körperlichen Widerstand leistet, ist der Tatbestand der Vergewaltigung nicht erfüllt.

Schock nach Vergewaltigung

Und diese Gegenwehr erfolgt nicht immer: "Es ist wissenschaftlich bestätigt, dass viele Frauen bei sexuellen Übergriffen in einen Schock- und Starrezustand geraten. Dieses 'Freezing' wird aber im Strafverfahren nicht als Abwehrreaktion gewürdigt", sagte Martina K. Sommer, Leiterin des 24-Stunden-Frauennotrufs der Stadt Wien. Es sei in höchstem Ausmaß bedenklich, dass ein verbales "Nein" oder "Weinen" nicht ausreicht zur Verdeutlichung der mangelnden Einwilligung, sondern dass eine gewaltsame Gegenwehr erforderlich ist.

Aus der Sicht des 24-Stunden-Frauennotrufs wird es als absolut notwendig erachtet, dass durch Schaffung eines neuen Straftatbestandes endlich den wissenschaftlichen Erkenntnissen und der Verteidigung des Rechtes auf sexuelle Selbstbestimmung von Frauen Rechnung getragen wird: "Jemand, der an einer andere Person eine sexuelle Handlung gegen deren Willen durchführt und den mangelnden Willen erkennen konnte (wie etwa durch ein ausgesprochenes Nein, Weinen, Freezing, etc. - Anmerkung), sollte selbstverständlich dafür bestraft werden können", forderte Sommer.

Ziel: Vergewaltigungen verhindert

Die Forderungen im Bereich des Sexualstrafrechts sind dem Justizministerium bekannt und werden im Rahmen der politischen Diskussion zur Reform des Strafgesetzbuches geprüft, hieß es auf Anfrage. Jobst-Hausleithner gab in der Diskussion zu bedenken, dass im Strafrecht der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit bzw. das "Ultima-Ratio-Prinzip" gilt - um Vergewaltigungen zu verhindern, braucht es strukturelle Maßnahmen, eine umfassende Sensibilisierung und Präventionsmaßnahmen gegen Gewalt an Frauen in allen Bereichen der Gesellschaft. Auch hier gibt es aus Sicht von Initiatorin Schmidt noch "Luft nach oben", etwa bei der Präventionsarbeit gegenüber der überwiegend männlichen Täterseite. (APA)

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Asyl: Umsetzung der Verteilerquartiere offen, Salzburg sucht noch http://www.salzburg24.at/asyl-umsetzung-der-verteilerquartiere-offen-salzburg-sucht-noch/4151428 http://www.salzburg24.at/asyl-umsetzung-der-verteilerquartiere-offen-salzburg-sucht-noch/4151428#comments Wed, 19 Nov 2014 13:17:44 +0000 http://4151428
Tirols Soziallandesrätin Christine Baur (Grüne) "fehlen absolut noch Details" zu den geplanten Verteilerquartieren. Es brauche zuerst eine nähere Ausgestaltung, was diese Zentren beinhalten sollen, bevor man über einen Standort und ähnliches nachdenken könne. "Ich stehe jetzt vor einer Idee, an der es aber noch kein Fleisch gibt", meinte Baur. Der Brenner wäre laut der Landesrätin jedenfalls kein sinnvoller Standort, weil "die meisten Flüchtlinge die über den Brenner kommen nicht in Österreich bleiben wollen", sagte Baur. Die Finanzierung der Zentren sollte aber zur Gänze der Bund übernehmen. "Auch der Bund muss seine Hausaufgaben machen", meinte die Politikerin.

Verteilerquartier: Salzburg sucht geeignete Immobilie

bertAnhang(86)

Im Bundesland Salzburg ist man noch auf der Suche nach einer geeigneten Immobilie für ein Verteilerquartier. "Es soll auf jeden Fall im Zentralraum sein", sagte die zuständige Landesrätin Martina Berthold (Grüne) am Mittwoch zur APA. "Hier befindet sich das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl, und hier haben die Menschen auch am leichtesten Zugang zu Gesundheitseinrichtungen." Zurzeit prüfe man gemeinsam mit dem Bund angebotene Gebäude. Eine entscheidende Frage dabei sei auch, welche Umbauten notwendig sind. Diese seien vom Bund zu finanzieren.

Unterkunft für 70 bis 100 Flüchtlinge gesucht

Salzburg benötigt eine Unterkunft für ungefähr 70 bis 100 Flüchtlinge. Berthold geht aber davon aus, dass sich nicht durchgängig so viele Menschen dort aufhalten werden. "Die Menschen sollen ja jeweils in dem Bundesland bleiben, in dem sie ins Land gekommen sind." Und da habe etwa Tirol mit dem Brenner deutlich mehr Zustrom. Neben der Suche nach einem Verteilerzentrum ist Salzburg nach Angaben der Landesrätin auch intensiv auf der Suche nach weiteren Quartieren für Asylwerber. "Wir wollen bis Ende Jänner die Quote zu hundert Prozent erfüllen", so Berthold.

Ohne konkrete Pläne auch in der Steiermark

In der Steiermark hat man im Büro vom steirischen Soziallandesrat Siegfried Schrittwieser (SPÖ) noch keine konkreten Pläne für Verteilerzentren. Sollte man sich mit anderen Bundesländern zusammentun und eines in die Steiermark kommen, so komme aber nur der Großraum Graz infrage und zwar wegen der kurzen Wege, etwa zu Behörden, ärztlicher Versorgung oder Dolmetschern. Außerdem seien nun vor allem jene Bundesländer gefordert, die mit der Quote weit zurückliegen. Da müsse sich die Steiermark nicht angesprochen fühlen. LH Franz Voves (SPÖ) erklärte in einem Bericht des ORF Radio Steiermark, dass es ein Verteilerzentrum Südost mit Kärnten und dem Burgenland geben könne, dies müsse aber auch nicht sein: "Vielleicht kommen wir doch drauf, dass wir jeder ein kleineres Verteilerzentrum haben sollten."

Sechs bis acht Verteilerquartiere in Österreich

Der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ), rechnet damit, dass es letztlich sechs bis acht Verteilerquartiere für Asylwerber in den österreichischen Bundesländern geben wird. "Wir haben den Passus vereinbart, dass einzelne Bundesländer miteinander kooperieren können", sagte Kaiser am Mittwoch zur APA. Auch für Kärnten ist noch offen, ob ein eigenes Zentrum installiert oder eventuell eine Kooperation mit der Steiermark eingegangen wird. "Aktuell konzentrieren sich die Bundesländer aber darauf, bis Ende Jänner ihre Quote zu 100 Prozent zu erfüllen", so Kaiser.

Wer soll die Kosten übernehmen?

Die Kosten für die Errichtung der Verteilerquartiere muss laut Kaiser der Bund übernehmen. Auch wenn es um den Gesundheitscheck und die Identitätsfeststellung von aufgegriffenen Flüchtlingen geht, liegen die Kosten beim Bund. Sobald jedoch ein Asylverfahren als zulässig erkannt und aufgenommen wird, komme der schon bisher geltende Schlüssel von 60 zu 40 zwischen Bund und dem jeweilig Land zum Tragen.

(APA)

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