Salzburg24.at » Pongau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Sat, 25 Oct 2014 00:31:34 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 24 Salzburger diskutieren im BürgerInnen-Rat http://www.salzburg24.at/24-salzburger-diskutieren-im-buergerinnen-rat/4126278 http://www.salzburg24.at/24-salzburger-diskutieren-im-buergerinnen-rat/4126278#comments Fri, 24 Oct 2014 14:51:06 +0000 http://4126278 Am Freitagnachmittag wurden in der Landeshauptstadt die Ergebnisse dieses “ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rats” präsentiert.

24 Salzburger reagierten auf Einladung

Seit September 2013 beschäftigt sich eine Enquete-Kommission des Landtags – vertreten sind je zwei Mitglieder aller fünf Fraktionen – mit der Vorbereitung “neuer Mittel der Teilhabe, Mitbestimmung und direkten Demokratie”. Neben einer Reform des Wahlrechts und Maßnahmen zur Förderung des Frauenanteils sollen auch Bürgerräte eingerichtet werden – Instrumente, bei denen Menschen aus der Bevölkerung zu wichtigen Fragen des Gemeinwesens Lösungsideen erarbeiten. Salzburg ist nach Vorarlberg das zweite Bundesland, das Bürgerbeteiligung so als Ergänzung zur repräsentativen Demokratie einführen will.

Der erste Bürgerrat beschäftigte sich am vergangenen Freitag und Samstag damit, wie Bürgerbeteiligung in Salzburg überhaupt gestaltet werden soll. Per Zufallsauswahl wurden dazu mithilfe des Amtlichen Melderegisters 600 Einladungsschreiben versandt, 24 der Adressaten stellen sich schließlich als Bürgerräte zur Verfügung und erarbeiten in moderierten Gesprächsrunden gleich 75 Lösungsansätze – von “mutig bis radikal”, wie Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) bei der Präsentation kurz kommentierte.

Mehr Mitspracherecht auf Gemeindeebene

Eine Arbeitsgruppe stellte sich die Frage, wie Menschen wieder aktiv für die Politik interessiert werden können oder die Distanz zwischen Politik und Bürgern überwunden werden kann. Ein zweites Team beschäftigte sich damit, wie Bürgerbeteiligung erleichtert werden kann und – ganz zentral – wer darüber entscheidet, worüber Bürger überhaupt beraten sollen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: So wünschen sich die Bürgerräte nicht nur mehr Mitsprache explizit auf Gemeindeebene. In Zukunft sollen zufällig ausgewählte Bürger auf Zeit in den Landtag entsendet werden – sie müssten von einer Regierung dann über die Sinnhaftigkeit einer Entscheidung überzeugt werden. Darüber hinaus könnte eine unabhängige Stelle die (Wahl-)Versprechen und Ankündigen der Politik auf ihre Umsetzung prüfen. Ein weiterer Vorschlag: Die Wahlbeteiligung künftig als Parameter für die Leistung und die Entlohnung von Politikern heranzuziehen.

BürgerInnen-Rat langfristig etablieren

Außerdem sollen nicht nur Wirtschaftswachstum und BIP als Kriterien für Entwicklung herangezogen werden. “Es braucht neue Indikatoren für den Fortschritt der Gesellschaft”, forderte eine Bürgerätin und empfahl die Einbindung sozialer Faktoren oder die Schaffung von Kriterien, welche Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit von Großprojekten mitbeurteilen. Und darüber, worüber befragt werden soll, könne ein auf Zeit bestellter “Weisenrat” unparteiisch entscheiden.

Wie Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (ÖVP) zur APA sagte, gehen die Ergebnisse des ersten Bürgerrates nun zurück an die Enquete-Kommission: “Die Räte sollen ja nicht nur ein Aufflackern sein, sondern sich als etwas Langfristiges etablieren.” (APA)

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Nach Sturm und Schnee kehrt der Herbst zurück http://www.salzburg24.at/nach-sturm-und-schnee-kehrt-der-herbst-zurueck/4125492 http://www.salzburg24.at/nach-sturm-und-schnee-kehrt-der-herbst-zurueck/4125492#comments Fri, 24 Oct 2014 04:34:06 +0000 http://4125492

„Momentan ist nahezu das gesamte Bergland ab einer Höhe von etwa 1000 Meter Seehöhe weiß,” sagt Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), „im Hochgebirge hat es seit Dienstag in Summe 100 bis 200 Zentimeter geschneit. Durch die Setzung sind die aktuellen Schneehöhen jetzt etwas geringer. Beim Alpinzentrum Rudolfshütte in den Hohen Tauern zum Beispiel ist die Schneehöhe derzeit 82 Zentimeter. In den Tälern liegen momentan zum Beispiel 50 Zentimeter Schnee in Lech am Arlberg, 52 in Hochfilzen und 16 in der Ramsau in der Steiermark.”

 

Die Schneelage am Freitag. / ZAMG Die Schneelage am Freitag. / ZAMG ©

Hier findet ihr eine Übersicht der aktuellen Schneehöhen.

So viel Regen wie sonst in einem Monat

Betrachtet man Regen- und Schneemengen zusammen, ergeben sich beachtliche Niederschlagsmengen. So sind vor allem an der Nordseite der Alpen, vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel, 100 bis 200 Millimeter Niederschlag zusammengekommen. ZAMG-Klimatologe Orlik: „In diesen Regionen hat es in wenigen Tagen mehr geregnet und geschneit, also durchschnittlich in einem gesamten Oktober. Zum Vergleich: Im Mittel regnet es im gesamten Oktober an der Nordseite der Alpen zwischen 70 und 120 Millimeter.”

Es wird wieder freundlicher

Am Freitag regnet es vor allem im Flachgau und im Tennengau am Vormittag noch zeitweise ein wenig aus dichten Wolken. In den Gebirgsgauen beginnen die Wolken aufzulockern, wobei die Schneefallgrenze zwischen 1.100 und 1.600 Metern Seehöhe liegt. Sonst ist es freundlicher, im Süden und Westen zeigt sich die Sonne, am Abend eventuell auch im östlichen Flachland. Der Wind flaut ab, die Temperaturen liegen in der Früh bei minus ein bis plus sechs Grad, tagsüber bei drei bis neun Grad.

Der Herbst kommt zurück

Ab Samstag ist im Osten und Südosten mit herbsttypischen Wettererscheinungen wie Hochnebel zu rechnen. Sonne ist am Samstag erst spät zu sehen. Sonst löst sich der Nebel rasch auf, und die Sonne scheint. Wind gibt es kaum noch. Die Temperaturen liegen bei minus fünf bis plus zwei in der Früh und steigen bis zum Nachmittag auf drei bis elf Grad. Am Sonntag sollte sich die Sonne verbreitet durchsetzen, hartnäckig hält sich der Nebel nur im Osten und Südosten sowie im Donautal. Nach einem frostigen Start steigen die Temperaturen tagsüber auf fünf bis elf Grad.

Wärmer wird’s ab Montag

Nichts Neues bringt der Montag: Sonne auf den Bergen, Nebel in den Niederungen und Beckenlagen. Im Tagesverlauf setzt sich aber meist die Sonne durch, die Temperaturen liegen in der Früh bei minus zwei bis plus sechs Grad, am Nachmittag bei acht bis 17 Grad. Auch am Dienstag ist im Norden und Osten mit Nebel zu rechnen, der sich meist auflösen sollte. Sonst ist es gleich sonnig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus drei bis plus vier Grad, die Höchstwerte bei neun bis zwölf Grad in den Nebelregionen, sonst bei bis zu 17 Grad. Der Wind bleibt an allen Tagen schwach bis höchstens mäßig.

(SALZBURG24/APA)

 

 

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Wintereinbruch und Überflutungen halten Einsatzkräfte auf Trab http://www.salzburg24.at/wintereinbruch-haelt-die-einsatzkraefte-weiter-auf-trab/4124425 http://www.salzburg24.at/wintereinbruch-haelt-die-einsatzkraefte-weiter-auf-trab/4124425#comments Thu, 23 Oct 2014 06:00:58 +0000 http://4124425

Bereits in der Nacht auf Mittwoch fegte Sturm „Gonzalo“ über Salzburg (wir haben ausführlich berichtet). Böen mit bis zu 100 km/h rissen zahlreiche Bäume um. In mehreren Teilen des Landes kam es zu Stromausfällen, im Pinzgau wurden zwei Häuser abgedeckt und im Flachgau stürzte ein Gerüst um.

Feuerwehren im Hochwassereinsatz

Die Starkregen hat für ein Ansteigen der Flusspegel gesorgt. Vorkehrungen um großräumige Überflutungen und ein etwaiges Hochwasser zu verhindern, wurden bereits getroffen. Am Donnerstagnachmittag waren insgesamt 21 Feuerwehren und Löschzüge mit mehr als 260 Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz, teilte der Feuerwehrverband Salzburg mit.

Die Einsatzschwerpunkte lagen im Flach- und Tennengau sowie der Stadt Salzburg. Auspumparbeiten wegen Überflutungen, Beseitigung von Verklausungen und Freimachen von Verkehrswegen durch umgestürzte Bäume zählten zu den Hauptaufgaben der eingesetzten Kräfte.

Situation in Bergheim zugespitzt

Zugespitzt hatte sich die Hochwasserlage in Bergheim, im Ortsteil Hagenau. Hier musste die Feuerwehr die L118 wegen Überflutung sperren. Die Einsatzkräfte kämpften mit Hochleistungspumpen gegen die Wassermassen, um ein Überlaufen der Fluten zu verhindern, welche das Umspannwerk Hagenau bedrohten.

 

Bis zu den Knien standen die Feuerwehrleute in Bergheim im Wasser/FMT-Picutres Bis zu den Knien standen die Feuerwehrleute in Bergheim im Wasser/FMT-Pictures/M.W. ©

Assistenzeinsatz des Bundesheeres möglich

Nach dem Sturm “Gonzalo” könnte das Bundesheer nach einer Assistenzanforderung die örtlichen Einsatzkräfte unterstützen, so das zuständige Ministerum am Donnerstag in einer Aussendung. Innerhalb weniger Stunden könnten Erkundungsteams in Marsch gesetzt werden, um die Lage zu beurteilen. Anschließend könnten Pioniere eingesetzt werden, hieß es weiter.

Schnee sorgt für Chaos im Süden Salzburgs

Die Tauernautobahn (A10) musste am Vormittag im Bereich des Katschberg- und auch des Tauerntunnels in Fahrtrichtung Salzburg wegen hängengebliebener Fahrzeuge bzw. eines umgestürzten Baumes gesperrt werden, so die Polizei. Am frühen Nachmittag war die A10 wieder in beiden Richtungen befahrbar.

Am Donnerstagvormittag musste sie wegen des starken Schneefalls auch an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten in Fahrtrichtung Salzburg gesperrt werden. Die Sperre dauerte ebenfalls bis zum frühen Nachmittag an.

Schneekettenpflicht auf Ausweichrouten

Zu beachten ist bei den Ausweichrouten die dringende Kettenpflicht für alle Fahrzeuge. In den Gebirgsgauen war es vor allem der Schnee, der vielerorts zu Behinderungen führte. Teils blieben Fahrzeuge hängen, teils knickten Bäume durch die Schneelast und blockierten die Straßen, so zum Beispiel auf der Pass-Thurn-Straße bei Mittersill (Pinzgau), die wegen umgestürzter Bäume komplett gesperrt war.

Auch die Verbindung zwischen Filzmoos im Pongau und der steirischen Ramsau war unterbrochen. Auf allen höher gelegenen Verbindungen herrschte Kettenpflicht für Lastwagen, zum großen Teil auch für Autos. Die Großglockner Hochalpenstraße ist bereits seit Mittwoch früh gesperrt.

Straßensperren im Überblick

Hier findet ihr die aktuellsten Verkehrsmeldungen für Salzburg. Die Einsatzkräfte versuchen in der Nacht zu Freitag alle gesperrten Straßen wieder freizugeben.

  • Sperre der Großglockner Hochalpenstraße
  • Sperre der B1 zwischen Eugendorf und Henndorf
  • Sperre der Mattseer Bundesstraße zwischen Elixhausen und Obertrum
  • Sperre der Bahnunterführung in der Söllheimer Straße in der Stadt Salzburg
  • Sperre der Filzmooser Landesstraße zwischen Filzmoos und der Landesgrenze
  • Sperre der Glanegger Landesstraße zwischen Fürstenbrunn und Glanegg
  • Sperre der Ramsauer Landesstraße zwischen Ramsau und der Landesgrenze
  • Sperre der Bergheimer Landesstraße zwischen Salzburg und Bergheim
  • Sperre der Pass-Thurn-Straße zwischen Jochberg (T) und Mittersill
  • Sperre der Hochkönigstraße zwischen Saalfelden und Bischofshofen
  • Schneekettenpflicht auf der Hochkönigstraße, der Gerlos Straße und der Katschbergstraße
  • Schneekettenpflicht für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Pass-Thurn-Straße
  • Winterreifenpflicht auf der Felbertauern Straße

 

Starkregen und Schnee in Salzburg

Die Feuerwehrleute in Grödig musste Donnerstagfrüh wegen eines umgestürzten Baumes ausrücken.

 

Die Feuerwehr Grödig stand rund eine Stunde lang im Einsatz. / FF Grödig Die Feuerwehr Grödig stand rund eine Stunde lang im Einsatz. / FF Grödig ©

 

 

Bäume kippen auf die Straße

In den Gebirgsbezirken beschäftigten vor allem gebrochene Bäume die Hilfskräfte, sagte ein Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos.

 

Viel Neuschnee im Süden

Die Niederschlagsmengen sind groß: In den Nordstaulagen des Alpenhauptkammes wurden bis zum Vormittag verbreitet 50 bis 70 Liter pro Quadratmeter registriert, sagte Josef Haslhofer von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg. Auf der Schmittenhöhe bei Zell am See wurden 71 Zentimeter Neuschnee gemessen, auf der Loferer Alm waren es 58 Zentimeter.

In St. Michael im Lungau lag am Donnerstag im Ort eine 15 bis 20 Zentimeter hohe Schneedecke. Das dürfte aber noch nicht alles gewesen sein. Nach Angaben des Meteorologen sind bis Freitagmittag noch bis zu 80 Liter Regen bzw. 80 Zentimeter Schnee zu erwarten, wobei der Schwerpunkt weiterhin im Nordstau – vor allem im Tennengau und Salzkammergut – liegen soll. (APA/SALZBURG24)

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Wer kommt für Sturmschäden auf? http://www.salzburg24.at/wer-kommt-fuer-sturmschaeden-auf/4123712 http://www.salzburg24.at/wer-kommt-fuer-sturmschaeden-auf/4123712#comments Wed, 22 Oct 2014 10:58:37 +0000 http://4123712 Grundsätzlich spricht man von einem Sturm spricht erst ab einer Windgeschwindigkeit von 60 km/h. Für Sturmschäden am Eigenheim kommt eine Sturmversicherung auf, die meist Bestandteil der Eigenheimversicherung ist. Wird in der Folge etwas in der Wohnung beschädigt, deckt das die Haushaltsversicherung.

Eigenheim- und Haushaltsversicherung

Ein Beispiel: Wird das Dach durch den Sturm abgedeckt, kommt die Eigenheimversicherung auf. Kommt es aber dadurch zu Schäden am Wohnungsinhalt oder Hausrat, etwa durch Regen, deckt das grundsätzlich die Haushaltversicherung.

Sturmschäden an Autos

Sturmschäden an Autos werden meist nur von der Kasko-Versicherung – Elementar- oder Vollkasko – gedeckt. Die eigene Haftpflichtversicherung bietet hier keinen Schutz. Ob oder in welcher Höhe die Kaskoversicherung zahlt, steht in der Polizze und den Versicherungsbedingungen. Wurde etwa ein Selbstbehalt vereinbart, kann er im Schadensfall vom Entschädigungsbetrag abgezogen werden.

Umfallende Bäume sind „höhere Gewalt“

Wer nur haftpflichtversichert ist, muss Sturmschäden zumeist aus der eigenen Tasche zahlen. Denn Schäden durch umfallende Bäume gelten als „durch höhere Gewalt verursacht“, egal ob sie parkende, haltende oder fahrende Autos beschädigen.

Morsche Bäume und baufällige Häuser

Zurückholen kann man sich Kosten nur, wenn Bäume schon vor dem Sturm morsch oder Häuser baufällig waren. Das Problem dabei: Die Geschädigten müssen den Nachweis dafür erbringen, dass die Besitzer ihre Erhaltungspflichten verletzt haben. In diesem Fall ist eine Haftung des Hauseigentümers oder dessen Gebäude-Haftpflichtversicherung – zumeist Teil der Eigenheimversicherung – denkbar.

 

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Der erste Schnee in Salzburg http://www.salzburg24.at/der-erste-schnee-in-salzburg/4123342 http://www.salzburg24.at/der-erste-schnee-in-salzburg/4123342#comments Wed, 22 Oct 2014 07:48:46 +0000 http://4123342

Nicht nur die Berge wurden am Mittwoch in die weiße Pracht getaucht. Auf der Tauernautobahn im Pongau ging Schnee nieder, die Schneeräumung hatte die Lage aber unter Kontrolle.

Mehr Schnee auf den Bergen

Ab etwa 1.000 Meter Seehöhe waren Salzburgs Berge am Mittwochvormittag leicht angezuckert. Das soll sich aber laut Butschek ab dem Nachmittag ändern, weil dann stärkere Niederschläge zu erwarten seien. Ab 800 bis 1.000 Meter erwartet er Neuschnee, in den Bergen sogar ergiebig. Der heftige Sturm ist seinen Angaben zufolge inzwischen vorbei. “Die erste Welle ist vorüber, jetzt ist die kalte Luft da”, so der Meteorologe. Der Wind werde aber weiterhin stürmisch bleiben.

 

Am Mittwoch gab's schon erste Schneefälle in Salzburg, wie hier in Gaissau./APA/Gindl Am Mittwoch gab’s schon erste Schneefälle in Salzburg, wie hier in Gaissau./APA/Gindl ©

Schnee- und Regenwarnungen aufrecht

Weiterhin sind auch Schnee- und Regenwarnungen aktiv. Thomas Turecek von der ZAMG sagt: „Von Mittwoch bis Freitagfrüh regnet und schneit es besonders an der Nordseite der Alpen verbreitet und intensiv, mit Schwerpunkt vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel und zur nördlichen Obersteiermark. Schnee fällt bis in viele Täler. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1300 Meter. Vereinzelt kann es auch bis etwa 500 Meter schneien. Im Hochgebirge fallen 50 bis 100 Zentimeter Schnee.” Unter der Last des feuchten und somit schweren Neuschnees können Bäume umstürzen und zu Problemen auf höher gelegenen Straßen und Eisenbahnstrecken sowie bei Stromleitungen führen. Auf vielen Pass-Straßen muss man mit winterlichen Fahrverhältnissen rechnen.

Unfall in Maria Alm

Eine 39-jährige Salzburgerin kam am Vormittag des 22. Oktober 2014 mit ihrem Pkw in Maria Alm von der Fahrbahn der Hochkönigstraße ab und prallte gegen die Leitschiene. Zur Unfallzeit schneite es stark. Das Rote Kreuz brachte die 39-Jährige mit unbestimmten Verletzungen in das Krankenhaus Zell am See.

Schnee: Asfinag ist gerüstet

Wie die Asfinag berichtet setzte um 9 Uhr im südlichen Salzburg erster Schneefall ein. Die Autobahnmeistereien sind in erhöhter Einsatzbereitschaft und für den Wintereinbruch gerüstet. „Wir appellieren auch an alle Verkehrsteilnehmer, die Fahrt bei Schneefall nur mit Winterreifen anzutreten und auf ausreichend Abstand zu achten“, sagt Heimo Maier-Farkas, Leiter der Autobahnmeistereien der ASFINAG Service Gesellschaft.

Wetter: Es bleibt kühl

Die spätsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage sind damit endgültig vorbei. Es bleibt im gesamten Land kühl bei maximal 3 bis 15 Grad. Erst in Richtung Wochenende beruhigt sich das Wetter und im Großteil Österreichs kommt zeitweise die Sonne hervor. Aber es bleibt kalt, mit Höchstwerten zwischen 7 und 14 Grad. In der Früh sind stellenweise Minusgrade möglich, vor allem in windgeschützten Tälern.

 

 

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Sturm “Gonzalo” wütet in Salzburg: Mehr als 100 Einsätze im gesamten Land http://www.salzburg24.at/sturm-ueber-salzburg-mehr-als-100-einsaetze-im-gesamten-land/4123189 http://www.salzburg24.at/sturm-ueber-salzburg-mehr-als-100-einsaetze-im-gesamten-land/4123189#comments Wed, 22 Oct 2014 04:22:50 +0000 http://4123189

Der Sturm ist in den späten Abendstunden verbreitet mit annähernd 100 km/h über das Bundesland gefegt, sagte Michael Butschek von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg. In Abtenau wurden 99 km/h gemessen, in der Stadt Salzburg beim Flughafen waren es 82 Stundenkilometer. “Die Warnung hat gepasst”, resümierte der Meteorologe.

800 Feuerwehrleute im Einsatz

Die angekündigte 800 Kilometer lange Sturmfront, die Dienstagabend vom Westen her das Land Salzburg erreicht hat, sorgte zwischen 22.45 und 1 Uhr im gesamten Land für 106 Einsätze, berichtet der Landesfeuerwehrverband Salzburg am Mittwoch. Schwerpunkte dabei waren der Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und die Stadt Salzburg. Insgesamt stand 38 Feuerwehren mit 780 Mann im Einsatz. Grund für die Einsätze waren in erster Linie umgestürzte Bäume.

 

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Umgestürzte Bäume in der Mozartstadt

In der Stadt Salzburg kam es wegen des Sturms vereinzelt zu Stromausfällen. Am Kapitelplatz beschädigte ein umgestürzter Baum mehrere Autos. Und in der Fasaneriestraße im Stadtteil Lehen wehte eine Sturmböe das Dach eines Garagenschuppens weg und schleuderte es auf den angrenzenden Weg und auf ein parkendes Auto, das dadurch schwer beschädigt wurde. In der ganzen Stadt wurden Äste abgerissen und Bauzäune flogen zum Teil durch die Luft. Verletzt wurde niemand. An der Kreuzung Elisabethstraße-Jahnstraße stürzte ein Baum quer über die Straße. Die Straße war blockiert und die Stromleitung wurde beschädigt.

 

Sturm-Schäden in Lehen./FMT-Pictures/M.W. Sturm-Schäden in Lehen./FMT-Pictures/M.W. ©

Viele Schäden im Flachgau

Ebenfalls stark vom Sturm betroffen war der Flachgau: In Straßwalchen riss Sturm “Gonzalo” gegen 23 Uhr ein vierstöckiges Baugerüst um. Insgesamt acht Fahrzeuge wurden dabei durch herabfallende Gerüstteile beschädigt. Die Schmutzschutznetze hatten dem Sturm eine entsprechende Angriffsfläche geboten. Personen kamen nicht zu Schaden, so die Polizei.

Bereits gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr Anif zu einem umgestürzten Baum auf der Salzachtalstrasse gerufen. In kürzester Zeit konnte die Freiwillige Feuerwehr diesen von der Straße entfernen und die Straße wieder komplett freigeben.

Durch Grödig zog sich eine Spur der Verwüstung, wie die Freiwillige Feuerwehr Grödig mitteilte. Vor allem Baustellen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Absperrgitter und Verkehrsleiteinrichtungen wurden verweht, Müllcontainer lagen auf der Straße, Plakatständer waren gekippt. Nach etwa 1,5 Stunden hatten die Floriani-Jünger wieder die Ordnung hergestellt.

 

Das umgestürzte Baugerüst zerstörte sechs Autos./Aktivnews Das umgestürzte Baugerüst  in Straßwalchen zerstörte sechs Autos./Aktivnews ©

 

Einsatz in Anif./FMT-Pictures/T.A. Einsatz in Anif./FMT-Pictures/T.A. ©

Schwere Schäden im Pinzgau

Besonders schwere Schäden verursachte der Sturm in Viehhofen. In der Pinzgauer Gemeinde wurde das komplette Dach eines Hauses durch den Sturm weggerissen und in weiterer Folge auf eine daneben befindliche Trafostation bzw. Stromleitung der Salzburg AG geschleudert. Dabei wurden Isolatoren sowie die Stromleitung beschädigt, wodurch in Viehhofen für rund zweieinhalb Stunden der Strom ausfiel. Das Haus wurde komplett beschädigt und kann nicht mehr bewohnt werden. Die Bewohner wurden in einer nahegelegenen Pension untergebracht.

Weiters wurde bei einem Mehrparteienhaus eine Dachhälfte durch den Sturm abgedeckt. Personen wurden nicht verletzt. An den umliegenden Gebäuden und den geparkten Fahrzeugen dürfte kein Schaden entstanden sein. Der entstandene Schaden am Mehrparteienhaus ist derzeit noch nicht bekannt, so die Polizei.

 

Auch in Saalfelden waren die Einsatzkräfte gefordert./FF Saalfelden Auch in Saalfelden waren die Einsatzkräfte gefordert./FF Saalfelden ©

Auch in Saalfelden wurde die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Mehrere Straßen von umgestürzten Bäumen befreit werden. Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Saalfelden mit 33 Mann im Einsatz.

Straßensperren im Pinzgau

Und im Ortsgebiet rissen die Sturmböen einen Mast eines Werbebanners, der über die L111 führt, aus der Verankerung. Der Mast drohte auf die Straße zu stürzen. Während der Aufräumungsarbeiten durch die freiwillige Feuerwehr Viehhofen sowie einen Autorkran einer Viehhofener Transportfirma war die L111 für ca. 40 Minuten gesperrt.

Beim Heizwerk St. Martin bei Lofer stürzten in der Nacht gleich mehrere Nadelbäume auf die B311. Die alarmierten Feuerwehren St. Martin, Lofer und Weißbach bei Lofer konnten die Bäume von der Fahrbahn beseitigen. Während der Aufräumarbeiten musste die Straße für ca. 30 Minuten gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Mehrere Straßenleitpflöcke wurden durch die umgestürzten Bäume beschädigt, berichtet die Polizei in einer Aussendung.

Stromausfälle im gesamten Land

Umgefallene Bäume haben auch die Stromversorgung für etliche Haushalte unterbrochen. Die 110-kV-Leitung zwischen Kaprun und Schwarzach sowie die 220-kV-Leitung zwischen St. Johann und Salzburg (beide von der Austrian Power Grid) sind ausgefallen, sagte der Sprecher der Salzburg AG, Sigi Kämmerer. Dadurch – und ebenfalls wegen umgestürzter Bäume – waren auch Leitungen der Salzburg Netz GmbH (eine 100-Prozent-Tochter der Salzburg AG) betroffen und im Pinzgau rund 400 Kunden ohne Strom, im Pongau waren es rund 150. Im Flachgau waren 40 Kunden betroffen und im Tennengau 26. Wobei laut Kämmerer ein Kunde nur ein Stall sein kann, aber auch ein Mehrfamilienhaus. Sein Unternehmen habe sich mit zusätzlichen Trupps auf den Sturm vorbereitet. Teilweise seien die Schäden in der Nacht rasch behoben worden, teils können sie aber erst bei Tageslicht gefunden und repariert werden. Kämmerer zeigte sich zuversichtlich, dass der überwiegende Teil der Ausfälle noch im Lauf des Vormittages behoben werden kann.

Sturm-Schäden auch in Bayern, Tirol und OÖ

Und auch im benachbarten Bayern mussten die Feuerwehren zu zahlreichen Sturmeinsätzen ausrücken. In Bad Reichenhall beispielsweise mussten die Straßen von Bauzäunen, Blumentöpfen und Ästen, befreit werden. Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehrleute auch in Oberösterreich und Tirol. Dort waren in der Nacht 30.000 Haushalte zwischenzeitlich ohne Strom.

Wetterwarnung bleibt aufrecht

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) warnt weiterhin vor starken Niederschlägen. Schneefall könne zu Problemen auf Straßen und Schienen führen. Die Schneefallgrenze sinke auf 800 Meter. Hier geht’s zur detaillierten Wetterwarnung für Salzburg.

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Land Salzburg wegen “Diskriminierung eines Behinderten” geklagt http://www.salzburg24.at/land-salzburg-wegen-diskriminierung-eines-behinderten-geklagt/4122998 http://www.salzburg24.at/land-salzburg-wegen-diskriminierung-eines-behinderten-geklagt/4122998#comments Tue, 21 Oct 2014 15:18:20 +0000 http://4122998 Er absolvierte beim Land eine Lehre als Verwaltungsassistent, wurde aber 2012 entgegen seiner Erwartung nicht in den Landesdienst übernommen.

In dem fortgesetzten Prozess wollte Richterin Elfriede Stadler wissen, ob es vom Land eine Weisung oder Zusicherung gegeben hat, dass Lehrlinge des Landes nach erfolgreichem Lehrabschluss automatisch in den Landesdienst übernommen werden. Weder Burgstaller noch Scharer bejahten diese Frage.

Land wollte 22-Jährigen nicht behalten

“Es gab keinen Automatismus, ein einstimmiger Beschluss konnte leider nicht erzielt werden”, bedauerte Burgstaller, die damals Landeshauptfrau war und den Kläger auch persönlich kannte. “Mein politisches Ziel war es, die vom Land Salzburg ausgebildeten Lehrling auch zu behalten.” Sie habe weder der Mutter des Rollstuhlfahrers noch ihm selbst zugesagt, dass er vom Land übernommen werde, erklärte die ehemalige Parteichefin der SPÖ Salzburg. “Ich habe mich sehr bemüht, dass er beim Land bleiben kann oder eine andere sinnvolle Beschäftigung findet.”

 

Gabi Burgstaller beim Prozess./Neumayr/MMV Gabi Burgstaller beim Prozess./Neumayr/MMV ©

Auch Scharer setzte sich ein

Auch Burgstallers Parteikollegin Scharer hat sich ihren Angaben zufolge für den körperlich beeinträchtigten Pongauer eingesetzt, als sie erfahren habe, dass es Probleme während seiner Ausbildung bei der Bezirkshauptmannschaft St. Johann gegeben hat. Sie könne sich erinnern, dass sie mit den Zuständigen, auch mit der Personalvertretung, darüber gesprochen habe – “dass es doch möglich sein muss, bei entsprechender Bemühung aller Beteiligten eine entsprechende Ausbildung zu gewährleisten”, erklärte Scharer. “Meine Empfehlung war, eine Arbeitsassistenz einzuschalten.” Aber sie wisse nicht, ob das erfolgt sei. “Nein, das hat nicht stattgefunden”, entnahm die Richterin aus den Akten.

 

Und auch Ex-Landesrätin Erika Scharer sagte aus. /Neumayr/MMV Und auch Ex-Landesrätin Erika Scharer sagte aus. /Neumayr/MMV ©

Behinderten Menschen Change geben

Was ihr Nachfolger Personal-Landesrat Sepp Eisl (ÖVP) – Scharer schied im Juli 2011 als Landesrätin aus dem Amt – entschieden habe, könne sie nicht nachvollziehen, sagte Scharer. Unter ihrer Ägide hätte der Rollstuhlfahrer einen Job beim Land bekommen, betonte die ehemalige Sozial-Landesrätin. “Er hat im August 2011 ausgelernt, im Februar 2012 war die Behaltefrist zu Ende, er wurde aber nicht verlängert. Oberstes Gebot war für mich, behinderten Menschen eine Chance zu geben.” Man könne doch nicht von der Wirtschaft verlangen die Quote zu erfüllen, wenn dies das Land verabsäume, veranschaulichte Scharer.

Dem Rechtsanwalt des Klägers, Alexander Schuberth, zufolge sei einer der Hauptgründe für die “Nichtweiterbeschäftigung” seines Mandanten gewesen, dass die Glastüren im Gebäude der Bezirkshauptmannschaft zerbrechen könnten, wenn der Rollstuhlfahrer daran stoße. Dazu Scharer: Sie habe den Hinweise gegeben, die Glastüren so zu adaptieren, dass sie nicht zerstört werden können.

Kläger fordert 200.000 Euro

Der Kläger hatte dem Land, von dem er 200.000 Euro an Schadensersatz fordert, auch “psychische Beeinträchtigung durch Mobbing” vorgeworfen. Diesen Vorwurf hat das Land zurückgewiesen. Die Mitarbeiter hätten ihn über das normale Maß hinaus unterstützt, hieß es. Er benötigte aber einen betreuten Arbeitsplatz, was beim Land nicht möglich sei. Anwalt Schuberth sagte zur APA, der Rollstuhlfahrer sei durch die Abteilungen gereicht und in karge Räume gestellt worden. Er habe auch immer noch keinen Job gefunden, bedauerte die Mutter des 22-Jährigen. “Er macht jetzt die Englisch-Matura und er hofft, dass er als Nachhilfelehrer eine Chance kriegt. Oder in einem Büro eine Computerarbeit oder als Grafikdesigner.” Die Richterin befand die Causa heute als “entscheidungsreif”, das Urteil ergeht schriftlich.

 

(APA)

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Sturmwarnung für Salzburg: Windböen bis 100 km/h http://www.salzburg24.at/sturmwarnung-fuer-salzburg-windboeen-bis-100-kmh/4122451 http://www.salzburg24.at/sturmwarnung-fuer-salzburg-windboeen-bis-100-kmh/4122451#comments Tue, 21 Oct 2014 09:40:19 +0000 http://4122451

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat für die Nacht auf Mittwoch stellenweise die höchste Sturm-Warnstufe ausgerufen. Dies kommt nur alle vier Jahre vor. In den Niederungen werden Böen mit bis zu 100 km/h erwartet, sagte Andreas Frank, ZAMG-Meteorologe.

Salzburg besonders betroffen

In den Bergen kann der Sturm durchaus kräftiger ausfallen. Die Warnung gilt von 22.00 bis 4.00 Uhr am Mittwoch, die Kaltfront mit Schneefall und Sturm wird vom Westen her über Österreich ziehen. Besonders stark betroffen sollen laut ZAMG der Pinzgau, der Pongau und die Salzburger Umgebung sein. Die Schneefallgrenze sinkt auf 800 Meter.

 

Salzburg ist vom Wintereinbruch besonders stark betroffen warnt die ZAMG. / ZAMG Salzburg ist vom Wintereinbruch besonders stark betroffen warnt die ZAMG. / ZAMG ©

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen

Länger anhalten dürften Regen und Schneefall an der Alpennordseite. Hier gilt ab Mittwochmittag eine Niederschlagswarnung. Die Temperaturen brechen innerhalb weniger Stunden um 10 bis 15 Grad ein.  Der Schneefall kann zu Problemen auf Straßen und Schienen führen. Die Asfinag erwartet am Mittwoch auf der Tauernautobahn (A10) bis zu 15 Zentimeter Neuschnee, die Autobahnmeistereien wurden in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt.
An den höchsten Abschnitten der A10 wird eine geschlossene Schneedecke erwartet.

Asfinag ist gerüstet

Die Asfinag Autobahnmeistereien wurden daher in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt und sind für den Wintereinbruch gerüstet. „Die Asfinag ist in höchster Einsatzbereitschaft und mit Mann und Maschine vorbereitet. Wir sind für den ersten Wintereinbruch gut gerüstet“, sagt Heimo Maier-Farkas, Leiter der Autobahnmeistereien.

 

Besonders auf den Straßen ist Vorsicht geboten. / Bilderbox Besonders auf den Straßen ist Vorsicht geboten. / Bilderbox ©

Winterreifenpflicht ab 1. November

Trotzdem gilt besondere Vorsicht: Erst ab 1. November startet die gesetzliche Winterreifenpflicht in Österreich – viele Autofahrer sind daher noch mit Sommerbereifung unterwegs. Der Asfinag Tipp: Die Fahrt bei Schneefall nur mit Winterreifen antreten, auf ausreichend Abstand achten und höchste Konzentration beim Fahren.

Land Tirol warnt Bevölkerung

Das Land Tirol hat vor dem in prognostizierten Wettersturz und heftigem Sturm vor Aufenthalten im Wald gewarnt. “Abgetrennte Äste fallen in der Regel mit der spitzen Bruchstelle voraus und können tödliche Verletzungen verursachen. Außerdem können Bäume umstürzen”, betonte Landesforstdirektor Josef Fuchs in einer Aussendung.

SALZBURG24 sucht die besten Wetterbilder

Schickt uns jetzt eure Wetterbilder – die ersten und besten werden am Mittwoch auf SALZBURG24 veröffentlicht. Die Bilder könnt ihr uns direkt auf Facebook posten oder per Email schicken.

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St. Johann: Diebe räumen Depot für Zeitungsständer leer http://www.salzburg24.at/st-johann-diebe-raeumen-depot-fuer-zeitungsstaender-leer/4122130 http://www.salzburg24.at/st-johann-diebe-raeumen-depot-fuer-zeitungsstaender-leer/4122130#comments Tue, 21 Oct 2014 06:01:09 +0000 http://4122130 Die Täter dürften sich von einem Angestellten unbemerkt in das Depot geschlichen haben und die Kisten aus dem unversperrten Lager entwendet haben. Der Schaden dürfte mehrere tausend Euro betragen. (APA)

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Land Salzburg erhöht Kulturbudget für 2015 um 1,2 Millionen Euro http://www.salzburg24.at/land-salzburg-erhoeht-kulturbudget-fuer-2015-um-12-millionen-euro/4121875 http://www.salzburg24.at/land-salzburg-erhoeht-kulturbudget-fuer-2015-um-12-millionen-euro/4121875#comments Mon, 20 Oct 2014 15:30:41 +0000 http://4121875
“Kunst und Kultur bleiben der Markenkern Salzburgs und werden gestärkt”, freute sich der Landesrat. Wie schon im Budget 2014 blieben die Mittel für alle kulturellen Einrichtungen in Salzburg gesichert. “Es gibt viele Verbesserungen und keine Verschlechterung.”

288.000 Euro für Landestheater

Die zum Teil seit mehreren Jahren nicht erfolgten Anpassungen an gestiegene Kosten können laut Schellhorn mit dem Budget 2015 für viele Kulturveranstalter und Kulturstätten wieder erfolgen. Für Valorisierungen stünden 411.000 Euro bereit. 288.000 Euro davon seien nach mehrjährigem Einfrieren der Förderungen für das Landestheater notwendig.

Geld für Investitionen und Abfertigungen

Mit insgesamt 89.000 Euro seien reale Erhöhungen von Förderungen möglich – genannt wurden der Fotohof, das Keltenmuseum Hallein, die Lungauer Kulturvereinigung und das Filmkulturzentrum DAS Kino. 290.000 Euro gehen in zusätzlich notwendige Investitionen und Abfertigungen, beispielsweise für das Orchesterhaus in Salzburg-Nonntal, das Mozarteum-Orchester, die alte Probebühne in der Pfarre St. Elisabeth und das Rockhouse in der Stadt Salzburg.

Mit den zusätzlichen Mitteln seien auch zeitgenössische Kunst-Initiativen in den Bezirken gesichert, erläuterte Schellhorn. Durch die erstmalige Eingliederung des bisher getrennten Budgets der “Kulturellen Sonderprojekte” würden ab sofort Doppelgleisigkeiten bei der Förderung von Kulturveranstaltern beseitigt werden. Das bringe Einsparungen in der Verwaltung und Vereinfachungen bei den Veranstaltern, erklärte der Landesrat. Die Volkskultur bekommt um 250.000 Euro mehr.

Schellhorn verwaltet 30 Millionen Euro

Schellhorn ist insgesamt für ein Budget von rund 30 Millionen Euro verantwortlich. Darin enthalten sind auch die Ausgaben für die Museen (10,6 Mio. Euro), die Osterfestspiele (297.300 Euro) und die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst (794.500 Euro).

(APA)

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Universität Salzburg: Rektor Schmidinger im Amt bestätigt http://www.salzburg24.at/universitaet-salzburg-rektor-schmidinger-im-amt-bestaetigt/4121714 http://www.salzburg24.at/universitaet-salzburg-rektor-schmidinger-im-amt-bestaetigt/4121714#comments Mon, 20 Oct 2014 12:56:44 +0000 http://4121714
Der Senat der Universität hatte sich bereits in seiner Sitzung vom 23. Juni dieses Jahres mit einer Mehrheit von 92 Prozent für Schmidinger ausgesprochen. Aufgrund der Zustimmung dieser beiden Leitungsgremien müsse die Funktion des Rektors nicht mehr ausgeschrieben werden, hieß es am Montag. Heinrich Schmidinger ist seit 1. Oktober 2001 Rektor der Universität Salzburg. Zudem ist er seit 2011 Vorsitzender der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko).

 

(APA)

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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-34/4121528 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-34/4121528#comments Mon, 20 Oct 2014 11:33:38 +0000 http://4121528

Das legendäre NAWI-Fest wird neu aufgelegt und feiert am Mittwoch sein Comeback.

Salzburgs Band spielen am Donnerstag im Mozartkino bei Stromlos unplugged auf.

Für Schlagerfans gibt es bei der Schlagernacht des Jahres ein Highlight am Freitag im Messezentrum.

 

20. Oktober:

 

21. Oktober:

 

22. Oktober:

 

23. Oktober:

 

24. Oktober:

 

25. Oktober:

 

26. Oktober:

 

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37-jährige Pongauerin bei Verkehrsunfall verletzt http://www.salzburg24.at/37-jaehrige-salzburgerin-bei-verkehrsunfall-verletzt/4121572 http://www.salzburg24.at/37-jaehrige-salzburgerin-bei-verkehrsunfall-verletzt/4121572#comments Mon, 20 Oct 2014 11:30:20 +0000 http://4121572 Die Frau hatte ihren Pkw wegen Verkehrsstau angehalten, eine 56-jährige Pkw-Lenkerin prallte mit ihrem Fahrzeug gegen das Heck der 37-Jährigen, berichtet die Polizei in einer Aussendung.

Transport nach Schwarzach

Die Verletzte wurde von der Rettung in das Krankenhaus Schwarzach gebracht.

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Bitterkalt: Diese Woche kommt der Schnee http://www.salzburg24.at/der-goldene-herbst-sagt-adieu/4120898 http://www.salzburg24.at/der-goldene-herbst-sagt-adieu/4120898#comments Mon, 20 Oct 2014 06:05:00 +0000 http://4120898

In der Nacht auf Mittwoch überquert eine Kaltfront Österreich und bringt in vielen Regionen Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h, warnt die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) am Montag. Davor wird es nocheinmal sonnig.

Am Dienstag gibt’s noch bis zu 21 Grad

Entlang des nördlichen Alpenvorlandes sowie generell im Süden und Südosten startet der Dienstag noch oft mit dichten Wolken und Regen. Nur langsam werden hier im Laufe des Vormittags die Wolken weniger, die sonnigen Abschnitte häufiger und länger. Im Norden und Osten setzt sich hingegen die Sonne deutlich schneller durch. Erst in den Abendstunden ist schließlich generell wieder mit einer Bewölkungszunahme von Norden zu rechnen. Der Wind weht im Westen am Abend zunehmend stark bis stürmisch aus West, sonst nur mäßig aus Süd bis West. In der Nacht ist dann verbreitet mit stürmischem Wind und Regen zu rechnen. Die Frühtemperaturen liegen zwischen acht und 14 Grad. Im Tagesverlauf werden 15 bis 21 Grad erreicht.

 

Der goldene Herbst mit Temperaturen jenseits der 20 Grad neigt sich dem Ende zu. / APA/dpa Der goldene Herbst mit Temperaturen jenseits der 20 Grad neigt sich dem Ende zu. / APA/dpa ©

Sturm- und Schneewarnung

Für den Großteil Österreichs besteht ab Mittwoch eine Sturm- und Schneewarnung. Alexander Ohms, Meteorologe an der ZAMG: „In der Nacht auf Mittwoch zieht eine markante Kaltfront über Österreich hinweg. Dabei sind in tiefen Lagen Sturmböen zwischen 80 und 100 km/h zu erwarten, in exponierten Lagen und auf den Bergen auch mehr. Begleitet wird die Kaltfront von eher kurzen, aber kräftigen Schauern und die Schneefallgrenze sinkt auf etwa 1.000 Meter.

 

Hier wird es schneien./Foto: www.bergfex.at Hier wird es schneien./Foto: www.bergfex.at ©

Hurrikan “Gonzalos” kühlt uns ab

Das Tiefdruckgebiet wird dabei noch von Ausläufern des einstigen Hurrikans “Gonzalos” verstärkt. Über dem Flachland im Osten sowie an der Alpensüdseite reißt die Bewölkung mitunter auf, sodass gelegentlich die Sonne zum Vorschein kommt. Außerdem regnet es hier seltener und eher unergiebig. Nach Frühwerten zwischen zwei bis zehn Grad erreichen die Tageshöchsttemperaturen nur noch fünf bis 14 Grad.

Schneefallgrenze steigt wieder

Im Nordosten überwiegt die starke Bewölkung auch am Donnerstag und wiederholt regnet es, teils auch kräftig. An der Alpennordseite ist es ebenfalls viele Stunden lang noch trüb, die Niederschläge klingen hier nur langsam ab, am ehesten kann die Bewölkung in Vorarlberg und im Tiroler Oberland auflockern. Am günstigsten stehen die Chancen auf Sonnenschein in Unterkärnten und in der südlichen Steiermark, dort werden Föhneffekte erwartet. Der Wind aus Nordwest bis Nord bläst vielerorts noch sehr lebhaft bis stürmisch. Nach Werten von zwei bis neun Grad am Morgen liegen die Tageshöchsttemperaturen zwischen vier bis 14 Grad. Die Schneefallgrenze steigt an der Alpennordseite nur langsam über 1.000 Meter Seehöhe.

 

In der Früh wirds frostig. / APA/Gindl In der Früh wirds frostig. / APA/Gindl ©

Temperaturen um null Grad in der Früh

Am Freitag halten sich einige Restwolken sich an der Alpennordseite, sie bringen aber kaum noch nennenswerten Niederschlag. Im Großteil Österreichs kann sich tagsüber meist sonniges Wetter einstellen. Der Wind bläst zunächst vor allem am Alpenostrand noch lebhaft bis stark aus nordwestlicher Richtung, im Laufe des Nachmittags lässt er schließlich überall nach. Die Frühtemperaturen erreichen null bis acht Grad, die Höchstwerte liegen dann im Bereich von acht bis 15 Grad.

 

(SALZBURG24/APA)

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Bachforellen verenden im Pongau: Ursache unklar http://www.salzburg24.at/bachforellen-verenden-im-pongau-ursache-unklar/4120505 http://www.salzburg24.at/bachforellen-verenden-im-pongau-ursache-unklar/4120505#comments Sun, 19 Oct 2014 13:59:36 +0000 http://4120505

In Arzenbachgraben in St. Johann sind am Sonntagnachmittag mehrere tote Bachforellen im Wasser getrieben. Eine Verunreinigungsquelle konnte vor Ort aber nicht ausgeforscht werden, so die Polizei. Wasserproben und eine Untersuchung der toten Tiere sollen Aufschluss geben.

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800 junge Salzburger setzen sich “72 Stunden” für eine bessere Welt ein http://www.salzburg24.at/800-junge-salzburger-setzen-sich-72-stunden-fuer-eine-bessere-welt-ein/4120157 http://www.salzburg24.at/800-junge-salzburger-setzen-sich-72-stunden-fuer-eine-bessere-welt-ein/4120157#comments Sun, 19 Oct 2014 08:06:17 +0000 http://4120157

„Jugendliche sind bereit sich für ihre Mitmenschen einzusetzen – das zeigt die Rekordteilnahme in Salzburg bei den 72 Stunden ohne Kompromiss“, so Philipp Blüthl, ehrenamtlicher Vorsitzender der Katholischen Jugend Salzburg. „Mich beeindruckt nicht nur die Motivation, mit der die Jugendlichen an ihre Projektaufgaben herangegangen sind, sondern auch ihre Sensibilität und Offenheit im Umgang mit Menschen an den unterschiedlichen Einsatzorten.“

Im Caritasdorf St. Anton in Michaelbeuern (Flachgau) trafen die Teilnehmer Menschen mit Behinderungen. Mit ihnen gemeinsam putzten sie einen Kellerraum zu einem ansprechenden Bewegungsraum heraus und errichteten die langersehnte Terrasse neben dem Spielplatz. Kompromisslos waren Teamarbeit, Geschick und Kreativität an allen 56 Projektschauplätzen in der Erzdiözese Salzburg gefragt: So drehten sie in St. Johann im Pongau zu Gunsten des Vereins Laube 1800 Knödel, kochten in Michaelbeuern aus gesammelten Obst 500 Gläser Marmelade ein oder organisierten in Tamsweg (Lungau) 20 vollgestopfte Einkaufswagen mit Lebensmittel für Asylwerber. In der Stadt Salzburg rissen sie sogar eine Wand nieder, um für die Bewohner des Caritas Seniorenwohnheims Albertus-Magnus-Haus einen Frisiersalon einzurichten.

„Lass dich nicht pflanzen – setz dich ein!“

Viele Projekte standen diesmal ganz im Zeichen des Aktionsschwerpunkts „Fairness und Nachhaltigkeit“. Im interkulturellen Garten in Salzburg-Itzling gibt es nun Dank der Teilnehmer von 72 Stunden ohne Kompromiss ein neues Hochbeet, eine Schautafel sowie erstmals eine Wasserversorgung. Dafür musste unter anderem ein 50 Meter langer und 40 Zentimeter tiefer Graben ausgehoben werden.

 

Die Jugendlichen schreckten auch vor schwerer körperlicher Arbeit nicht zurück. / Kath. Jugend Salzburg Die Jugendlichen schreckten auch vor schwerer körperlicher Arbeit nicht zurück. / Kath. Jugend Salzburg ©

„Ich bedanke mich bei allen Teilnehmern für ihren nachhaltigen und kompromisslosen Einsatz“, so der Projektkoordinator von 72 Stunden ohne Kompromiss in der Erzdiözese Salzburg, Christoph Sulzer. „Die jungen Menschen haben in den vergangenen 72 Stunden neben ihrem unermüdlichen Einsatz vieles über sich und andere gelernt, sie sind an ihre Grenzen gegangen und haben vorhandene Barrieren abgebaut. Vielen Dank auch an alle, die die Jugendlichen bei der Umsetzung ihrer Aufgaben unterstützt haben.“ Österreichweit engagierten sich heuer wieder rund 5.000 Jugendliche in etwa 400 Projekten. 72 Stunden ohne Kompromiss wurde bereits zum siebten Mal von der Katholischen Jugend in Zusammenarbeit mit youngCaritas und Hitradio Ö3 durchgeführt.

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Fashiontage in Altenmarkt http://www.salzburg24.at/fashiontage-in-altenmarkt/4119613 http://www.salzburg24.at/fashiontage-in-altenmarkt/4119613#comments Sat, 18 Oct 2014 10:57:48 +0000 http://4119613

Ein Highlight war auch heuer wieder die Modenschau im Rahmen der “Fashion & Genusstage Herbst 2014″ in der Festhalle Altenmarkt. Zahlreiche Besucher konnten sich von den neuesten Trends der kommenden Herbst- und Wintermode überzeugen,  die von den Models der Agentur Faces gekonnt auf dem Laufsteg präsentiert wurden.

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Wilde Verfolgungsjagd auf A1: Lenker ausgeforscht http://www.salzburg24.at/wilde-verfolgungsjagd-auf-a1-lenker-ausgeforscht/4119447 http://www.salzburg24.at/wilde-verfolgungsjagd-auf-a1-lenker-ausgeforscht/4119447#comments Sat, 18 Oct 2014 07:52:44 +0000 http://4119447

Ein vorerst unbekannter Lenker lieferte vergangenen Sonntag der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd. Mit bis zu 210 km/h war der Mann über die A1 zwischen Eugendorf und Salzburg unterwegs, ehe die Polizei aus Sicherheitsgründen die Verfolgung aufgab. Die Beamten suchten nach dem Mann, an der Zulassungsadresse gab es erst keine Spur von ihm.

Verfolgungsjagd: Aus Panik Gas gegeben

Nun wurde der Mann ausgeforscht, die Polizei fand den 25-Jährigen an seinem Wohnort in Bischofshofen. Bei einer Vernehmung war dieser geständig. Er war auf dem Weg nach Neumarkt am Wallersee. Die Anhaltezeichen der Beamten habe er eindeutig wahrgenommen. Jedoch habe er plötzlich Panik bekommen und Gas gegeben. In Salzburg Süd schließlich verließ er die Autobahn und fuhr über die Bundesstraße Richtung Bischofshofen.

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Traumwetter: 24 Grad am Wochenende in Salzburg http://www.salzburg24.at/traumwetter-24-grad-am-wochenende-in-salzburg/4118684 http://www.salzburg24.at/traumwetter-24-grad-am-wochenende-in-salzburg/4118684#comments Fri, 17 Oct 2014 09:45:27 +0000 http://4118684

Am Freitag überwiegen noch dichte Wolken am Himmel. Im Laufe des Nachmittags lässt der Regen aber nach und klingt bis zum am Abend vollständig ab.

Sonne pur am Samstag

Am Samstag lösen sich Restwolken und Frühnebelfelder bis zum mittleren Vormittag auf, dann folgt im ganzen Land überwiegend sonniges und durchwegs trockenes Wetter. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 3 und 8 Grad, die Höchstwerte erreichen 17 bis 21 Grad.

Sonntag mit bis zu 24 Grad

Ein Traumtag erwartet uns am Sonntag. Frühnebelfelder lösen sich im Lauf des frühen Vormittags auf, dann scheint die Sonne häufig ungetrübt von einem wolkenlosen Himmel. Die Frühtemperaturen liegen zwischen 4 und 8 Grad, die Höchstwerte erreichen 19 bis 24 Grad.

Wochenstart ist kühl und trüb

Und mit Beginn der nächsten Woche wird es auch schon wieder kühler. Es gibt ein Mix von Sonne und Wolken, die allmählich immer dichter werden. Abends und in der Nacht folgen dann teils kräftige Regenschauer.

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Kuhattacke in Kleinarl: Altbauer schwer verletzt http://www.salzburg24.at/kuhattacke-in-kleinarl-pensionist-schwer-verletzt/4118162 http://www.salzburg24.at/kuhattacke-in-kleinarl-pensionist-schwer-verletzt/4118162#comments Thu, 16 Oct 2014 16:06:06 +0000 http://4118162 Der 72-Jährige wollte die eigene Kuhherde von der Herde des Nachbarn trennen. Dabei hat ihn eine seiner Kalbinnen attackiert und so stark zum Zaun gedrückt, dass er sich nicht mehr befreien konnte.

Altbauer nach Kuhattacke im Spital

Eine dreiviertel Stunde später sah die Nachbarin den Verletzten beim Zaun liegen. Daraufhin wurden die Einsatzkräfte verständigte. Nach Eintreffen des Notarztes, sowie der Rettung wurde der pensionierte Landwirt erstversorgt und mit dem Hubschrauber, dem Alpin Heli 6, in das Krankenhaus Schwarzach geflogen, teilte die Polizei am Abend in einer Aussendung mit. Der schwer verletzte Altbauer war ansprechbar und klagte über starke Schmerzen in der Brust.

 

 

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Trend zum Haus lässt in Salzburg Preise explodieren http://www.salzburg24.at/trend-zum-haus-laesst-in-der-stadt-salzburg-preise-explodieren/4117948 http://www.salzburg24.at/trend-zum-haus-laesst-in-der-stadt-salzburg-preise-explodieren/4117948#comments Thu, 16 Oct 2014 13:15:12 +0000 http://4117948 Der Immobilienmarkt ist zur Normalität zurückgekehrt. Die starken Preissteigerungen der letzten Jahre sind – bis auf Weiteres – Vergangenheit. Im 1. Halbjahr 2014 setzt sich die grundsätzliche Entwicklung des zweiten Halbjahres 2013 somit fort. “Während sich der Gesamtmarkt weiterhin stabil zeigt, sehen wir einige spannende Mikro-Trends im Eigentumsbereich, wie etwa der Trend zu Haus statt Wohnung”, so Patrick Schenner, Geschäftsführer von Immobilien.net. Die Trends lassen sich wie folgt zusammenfasse:

Trend 1: Neues Biedermeier, eigenes Haus

Während die Preisentwicklung sich insgesamt und österreichweit relativ stabil zeigte, wies die Preiskurve für Häuser im ersten Halbjahr in allen Bundesländern nach oben. Auch die gestiegene Nachfrage bestätigt diesen Trend zum “Eigenheim mit Eigendach” und zur Bereitschaft, mehr in ein eigenes Haus zu investieren. Spitzenreiter beim Preisanstieg für neuwertige Häuser ist Bundesland Salzburg mit einem durschnittlichen Plus von 11 Prozent vor Kärnten (+10 Prozent), dem Burgenland (+8 Prozent) und Oberösterreich (+6 Prozent). Der Preis für gebrauchte Einfamilienhäuser stieg vor allem in Tirol (+7 Prozent), aber auch in der Steiermark (+5 Prozent), wo allerdings noch ein relativ niedriges Preisniveau vorherrscht.

 

Immobilien.net./ImmoDex, 1. Halbjahr 2014 Immobilien.net./ImmoDex, 1. Halbjahr 2014 ©

Trend 2: Residenz im Alpenland

Der Trend zur Zweitresidenz im schönen Alpenland treibt die Preise in der Stadt Salzburg weiterhin nach oben. Die Preisanstiege liegen in der Festspielstadt weiter über dem österreichischen Durchschnitt. Neue Einfamilienhäuser zeigen ein Plus von 17 Prozent. Grundstücke, die in der Mozartstadt sehr rar gesät sind, brachten es gar auf ein Plus von 19 Prozent. Für den Nobelwintersportort Kitzbühel gilt selbiges. Gebrauchte Häuser verzeichneten dort in diesem Halbjahr einen Preisanstieg von 8 Prozent.

Interessantes Detail am Rande: Die Preise in Salzburg und Innsbruck liegen im Vergleich zu annähernd gleich großen deutschen (Kultur-)Städten wie Heidelberg sowohl bei Miete als auch bei Eigentum weitaus höher. Während Mieten in Heidelberg bei durchschnittlich 9,50 EUR/m2 liegen, bezahlt man in Salzburg 11 EUR/m2 und in Innsbruck sogar 12 EUR/m2. Bei Eigentumspreisen zeigt sich ein ähnliches Bild. Für eine Eigentumswohnung bezahlt man in Heidelberg im Durchschnitt 2.500 Euro je Quadratmeter, wohingegen man in Innsbruck (3.700 EUR/m2) und Salzburg (4.100 EUR/m2) deutlich tiefer in die Tasche greifen muss.

Trend 3: Mieten – Ruhe vor dem Sturm

Bei den Angebotspreisen von Mietwohnungen stagnieren die Mietpreise mehr oder weniger seit längerem, mit wenigen Ausnahmen. Österreichweit stiegen die Angebotspreise von gebrauchten Mietwohnungen im Beobachtungszeitraum um weniger als 2 Prozent, für neue Mietwohnungen um weniger als 1 Prozent – in beiden Fällen weicht die Entwicklung nicht wesentlich von der allgemeinen Inflation ab. Da einerseits die Eigentumspreise österreichweit in den letzten Jahren bis 2013 stark angestiegen sind, die Bautätigkeit andererseits noch immer gering ist und der Zuzug in die Städte weiter stark sein wird, erwartet die Immobilienplattform bei den Mieten einen Aufwärtstrend.

Trend 4: Landflucht geht weiter, Preise fallen

Die Abwanderung aus Grenzregionen und Regionen mit wenig Jobangebot setzt sich weiter fort, die Preisentwicklung spiegelt dies wider.

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Gasteiner Bergbahnen liebäugeln mit alpinem Ski-Weltcup http://www.salzburg24.at/gasteiner-bergbahnen-liebaeugeln-mit-alpinem-ski-weltcup/4117832 http://www.salzburg24.at/gasteiner-bergbahnen-liebaeugeln-mit-alpinem-ski-weltcup/4117832#comments Thu, 16 Oct 2014 12:23:43 +0000 http://4117832 “Sie ist sehr gut für Super-G oder Riesentorlauf geeignet”, so Vorstand Franz Schafflinger am Donnerstag vor Journalisten.

Skigebiet braucht Modernisierung

Hauptgrund für die Maßnahmen ist aber nicht ein internationales Skirennen, sondern weil das 1946 eröffnete Skigebiet zahlreiche Optimierungen benötigt. So soll die Standseilbahn vom Tal bis zur Mittelstation abgetragen und durch eine Einseilumlaufbahn ersetzt werden, die bis zur Bergstation weitergeführt wird und dadurch den Wintersportlern das Umsteigen mit neuerlichem Anstellen auf halber Strecke erspart. Außerdem kommt es zu einer Kapazitätssteigerung von 1.400 auf 3.000 beförderte Personen pro Stunde. Auch die Bergstation wird leicht versetzt, so dass dann in drei Richtungen abgefahren werden kann und nicht nur in eine. Unterm Strich wird es letztlich trotzdem einen Lift weniger und mehrere neue Abfahrten geben. Gute 20 Hektar Pistenfläche zusätzlich machen die UVP notwendig.

Talstation Bad Hofgastein wird neu

Völlig neu wird auch die Talstation in Bad Hofgastein errichtet, die auf den bestehenden Parkplatz verlegt wird. Dadurch müssen die Gäste dann nicht mehr auf dem Weg zum Lift die Bundesstraße durch eine Unterführung queren. Die verlorengegangenen Stellplätze sollen durch ein dreigeschoßiges Parkdeck ersetzt werden. Investiert wird auch in einen zusätzlichen Speicherteich für 150.000 Kubikmeter Wasser, wodurch weitere 39 Hektar Piste beschneit werden können.

 

Direktor Wolfgang Egger und Direktor Franz Schafflinger bei der Pressekonferenz. Foto: Neumayr/MMV Direktor Wolfgang Egger und Direktor Franz Schafflinger
bei der Pressekonferenz. Foto: Neumayr/MMV ©

Pistenbauten starten im Sommer

Schafflinger zeigte sich zuversichtlich, dass das UVP-Verfahren bis Sommer 2015 abgeschlossen ist und noch im selben Sommer die Pistenbauten durchgeführt werden können. Im Jahr darauf soll dann der Austausch der Seilbahnen erfolgen, so dass der Betrieb mit der Saison 2016/17 nach den neuen Plänen funktioniert. Weltcup-tauglich wird die Piste ins Tal aber erst voraussichtlich 2019. Dazu ist nämlich eine Pisten-Überführung über die ÖBB-Tauernbahn nötig, und für dieses Jahr sei eine dazu erforderliche dreiwöchige Sperre der Bahnstrecke zu erwarten, sagte Schafflinger. Eine zweite Überführung wird es auch über die Bundesstraße geben, das Parkareal würde dann zum temporären Zielraum.

Bergbahnen investieren 80 Mio. Euro

Das 80 Mio. Euro schwere Paket macht den Großteil des Investitionsplanes der Bergbahnen für die kommenden zehn Jahre aus, das in Summe 126 Mio. Euro beträgt. Dieser Betrag soll zum Teil aus dem Cashflow, zum Teil über neue Darlehen und zum Teil mit Eigenkapital (26 Mio. Euro) aufgebracht werden, sagte Direktor Wolfgang Egger.

 

(APA)

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