Salzburg24.at » Pongau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 25 Jul 2014 11:10:31 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Rassismus-Attacke in Bischofshofen: Ermittlungen der Polizei laufen http://www.salzburg24.at/rassismus-attacke-in-bischofshofen-ermittlungen-der-polizei-laufen/4036393 http://www.salzburg24.at/rassismus-attacke-in-bischofshofen-ermittlungen-der-polizei-laufen/4036393#comments Fri, 25 Jul 2014 07:24:33 +0000 http://4036393

Laut Polizei waren rund 20 großteils türkischstämmige Österreicher – es habe sich um im Land Salzburg ansässige Personen gehandelt – mit palästinensischen und türkischen Fahnen auf das Spielfeld gelaufen und hatten Parolen mit Bezug auf den Gazakonflikt geschrien.

Ermittlungen laufen auf Hochtouren

“Jetzt muss abgeklärt werden, wer für welche Delikte verantwortlich war,” so Ortwin Lamprecht, Sprecher der Salzburger Polizei im Interview mit SALZBURG24. “Angezeigt können die Verdächtigen erst werden, wenn ein Tatbestand vorliegt, daher ist die Staatsanwaltschaft und der Landesschutz für Verfassungsschutz gerade dabei das Beweismaterial zu analyisieren.” Sobald feststeht, wer für welche Straftat verantwortlich war, werden die Täter angezeigt.

Gefühl der Sicherheit vermitteln

Parallel dazu laufen derzeit die Einvernahmen der Spieler und Trainer der israelischen Gastmannschaft. “Es geht auch darum, ihnen ein Gefühl der Sicherheit zu vermitteln.”

Verhetzung, Körperverletzung, Nötigung

Ermittelt wird momentan wegen einer Reihe von Delikten: Verdacht auf Verhetzung, Verdacht auf absichtlich schwere Körperverletzung, Verdacht der Nötigung und Störung der öffentlichen Ordnung. Der Vorfall hatte österreichweit für große Empörung gesorgt.

Zwei Spieler verletzt

Angaben des Clubs Haifa zufolge wurden die Spieler Idan Vered und Dekel Keinan tätlich angegriffen. Nach dem Abbruch des Spiels in der 85. Minute bei einem Spielstand 2:0 wurden offenbar auch Gegenstände auf das Team geworfen. Haifa hat auch mehrere muslimische Spieler in seinem Kader. Ersten polizeilichen Erhebungen zufolge wurde niemand verletzt. “Es kann natürlich sein, dass jemand nachträglich ins Krankenhaus gekommen ist. Davon erfährt die Polizei erst dann, wenn das Krankenhaus eine Verletzungsanzeige aufgegeben hat”, erläuterte Polizei-Sprecher Lamprecht.

Haifa vs. Paderborn in Tirol abgesagt

Wegen der Randale in Bischofshofen wurde jetzt auch das Fußballspiel des israelischen Vereins Maccabi Haifa gegen Paderborn am Samstag in Kirchbichl (Bezirk Kufstein) in Tirol abgesagt. “Aufgrund der Vorkommnisse in Salzburg am Mittwoch gibt es massive Sicherheitsbedenken”, begründete Wilfried Ellinger, Vizebürgermeister von Kirchbichl, am Freitag die Entscheidung gegenüber der APA. “Wir sind eine 5.000 Seelen-Gemeinde und haben nicht einmal eine eigene Polizeiinspektion im Ort”, sagte Ellinger. Sollte es zu Ausschreitungen kommen, wäre es von der Sicherheitssituation her “einfach nicht zu bewältigen”. Dieses Risiko wolle die Gemeinde nicht eingehen.

 

“Rassismus wird nicht toleriert”

Die Empörung über die Ausschreitungen in Bischofshofen ist groß. Salzburgs Landeshauptmann Wilfried Haslauer hat sich am Freitag beim Verfassungsschutz über den Stand der Ermittlungen nach den Vorfällen informiert: “Antisemitismus, Gewalt und Rassismus haben in Salzburg keinen Platz und werden von uns in keiner Weise toleriert”, so Haslauer. Und weiter: “Mir ist wichtig zu betonen, dass das Land und die Polizei auch weiterhin alles unternehmen werden, dass sich die Gäste dieses Landes rundum sicher und gut aufgehoben fühlen – wir sind und bleiben eine der sichersten Regionen der Welt mit weltoffenen und toleranten Bürgerinnen und Bürgern, die kein Verständnis für Menschen haben, die diese Grundprinzipien nicht respektieren”, schloss der Landeshauptmann.

BP Heinz Fischer kritisiert Randale

Die Ausschreitungen gegenüber Sportlern aus Israel während eines freundschaftlichen Fußballspieles in Bischofshofen wurden auch von Bundespräsident Heinz Fischer am Donnerstag in aller Schärfe kritisiert. “Wir müssen gerade auf diesem Gebiet den Anfängen wehren und unmissverständlich klar stellen, dass für Gewaltaktionen mit nationalistischem und anti-israelischem Hintergrund in Österreich kein Platz ist. In unserem Land herrscht absolute Übereinstimmung in der Verurteilung solcher Vorfälle”, so der Bundespräsident.

Auch Berthold zeigt sich betroffen

Sport- und Integrationslandesrätin Martina Berthold zeigt sich angesichts der Ausschreitungen beim Spiel in Bischofshofen sehr betroffen: „Sport und insbesondere der Fußball leisten eine wichtige Integrationsarbeit. Umso mehr verurteile ich diese Gewalt und Grenzüberschreitungen aufs Schärfste. Trotz der Ausschreitungen in Bischofshofen überwiegen aber die positiven, interkulturellen Aktionen im Sport. Besonders die Casinos Austria Integrationsfußball WM von Erwin Josef Himmelbauer zeigt, wie kultur- und völkerverbindend Sport ist.“  (SALZBURG24/APA)

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9 Fakten zur Arbeitslosigkeit in Salzburg http://www.salzburg24.at/9-fakten-zur-arbeitslosigkeit-in-salzburg/4035909 http://www.salzburg24.at/9-fakten-zur-arbeitslosigkeit-in-salzburg/4035909#comments Thu, 24 Jul 2014 12:53:08 +0000 http://4035909
243.395 Personen waren im Schnitt des ersten Halbjahres 2014 im Bundesland Salzburg unselbständig beschäftigt. Das ist ein Plus von 0,2 Prozent (Österreich: +0,7%) oder 464 Personen. Damit hat sich die seit 2009 teils stark steigende Beschäftigungskurve deutlich abgeflacht.

1. Fast 15.000 Arbeitslose  in Salzburg

Die Arbeitslosigkeit ist im gesamten ersten Halbjahr gestiegen – im Schnitt gab es ein Plus von 12,5 Prozent auf 14.915 Personen. Gleichzeitig nahmen 3.082 Personen (+6,1%) an Schulungs- oder Ausbildungsaktivitäten teil.  Bei der Arbeitslosenquote erzielte Salzburg mit 5,8 Prozent– gemeinsam mit Oberösterreich – den bundesweiten Bestwert. Österreichweit lag die Quote bei 8,5 Prozent.

2. Weniger Beschäftigte in der Warenherstellung

Gestiegen sind die Beschäftigungszahlen unter anderem im Gesundheitswesen (+6,4%) sowie im Handel (+1,4%) und in der Gebäudebetreuung (+5,6%). In beiden letztgenannten Branchen steigt allerdings auch die Arbeitslosigkeit überdurchschnittlich. Sinkende Beschäftigung verzeichnen etwa das Sozialwesen (-7,6%), die Warenherstellung (-2,7%) und das Gastgewerbe (-1,3%).

3. Mehr Männer langzeitarbeitslos

Vom Arbeitslosenzuwachs waren am stärksten Personen ab 50 Jahre mit einem Plus von 22,5 Prozent betroffen. Deutlich geringer waren die Zuwächse bei jungen Arbeitskräften unter 25 Jahre mit plus 9,1 Prozent. Bei Frauen ist die Arbeitslosigkeit mit plus 16,0 Prozent stärker als bei Männern (+10.2%) gestiegen.  Die Zahl der sei mehr als einem Jahr Langzeitarbeitslosen  bewegt sich mit 322 Personen auf niederem Niveau, ist allerdings um 32,8 Prozent gestiegen. Mehr als zwei Drittel der Langzeitarbeitslosen sind Männer, 56 davon sind über 60 Jahre alt.

4. Ältere hauptbetroffen

Für einmal arbeitslos Gewordene werde es zunehmend schwieriger, wieder eine Beschäftigung zu finden. Davon seien besonders ältere Arbeitskräfte betroffen, erläutert der Landesgeschäftsführer des Arbeitsmarktservice Salzburg, Siegfried Steinlechner. Deshalb habe sich auch die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit um drei auf 76 Tage erhöht.

5. Mehr Arbeitslose  im Sozialwesen

Wirtschaftszweige mit stark bzw. überdurchschnittlich steigender Arbeitslosigkeit  sind das Sozialwesen (+26,7%), die Gebäudebetreuung (+25,4%), das Gastgewerbe (+14,6%), die Warenherstellung (+14,4%) sowie der Handel (+14,2%). Einen geringfügigen Rückgang gab es am Bau (-0,6%).

6. Entwicklung in den Bezirken

Bezirke mit Arbeitslosenanstiegen über dem Landesschnitt sind die Stadt Salzburg (+16,1% auf 4.942 Arbeitslose), Salzburg-Umgebung (+14,8% auf 2.708 Arbeitslose) und der Pongau (+14,7% auf 2.435 Arbeitslose). Unterdurchschnittliche Zuwächse verzeichneten der Tennengau (+10,5% auf 1.378 Arbeitslose), der Pinzgau (+5,9% auf 2.799 Arbeitslose) und der Lungau (+4,1% auf 653 Arbeitslose).

Auch für die zweite Jahreshälfte erhofft man beim AMS Salzburg nicht mehr als eine gedrosselte Zunahme der Arbeitslosigkeit. Das Jahr werde wohl mit einer Quote im Bereich von 5,5 bis 5,7 Prozent abschließen, erwartet AMS-Chef Steinlechner.

7. 20-Jahre-Vergleich

Vor zwanzig Jahren wurde das AMS aus der Bundeshoheit ausgegliedert, das heißt, aus den dem Sozialministerium angegliederten Arbeitsämtern entstand das unter  Einbeziehung der Arbeitnehmer- und Arbeitgebervertretungen drittelparitätisch organisierte und verstärkt dezentralisierte, selbstverwaltete Arbeitsmarktservice.

8. Mehr Frauen und Ältere beschäftigt

Diesen Anlass nutzte man beim AMS Salzburg um die Langzeitentwicklung des Arbeitsmarktes unter die Lupe zu nehmen. So waren vor zwanzig Jahren, im 1. Halbjahr 1994, in Salzburg 212.000 Personen unselbständig beschäftigt. Heute gibt es um 31.000 Beschäftigungsverhältnisse mehr. Zu diesem Anstieg hat wesentlich die steigende Erwerbsbeteiligung von Frauen beigetragen. Die Zahl der Beschäftigungsverhältnisse von Frauen ist in den letzten Jahren um rund 25.000 (+27%) gestiegen. Bemerkenswert ist auch der stark zunehmende Anteil Älterer am Arbeitskräftepotenzial. Heute sind mit 55.000 fast doppelt so viele über 50-Jährige beschäftigt wie 1994.

9. Altersarbeitslosigkeit verdreifacht

Freilich wirken sich diese Beschäftigungszuwächse auf der anderen Seite auch in der Arbeitslosenstatistik aus. So hat im selben Zeitraum die Zahl der Arbeitslosen um mehr als fünftausend Personen – auf knapp 15.000 – zugenommen. Besonders zu spüren bekommen das die Älteren: in der Altersgruppe ab 50 Jahre hat sich die Arbeitslosigkeit von 1.200 auf 3.700 verdreifacht.

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Immer mehr Verkehr auf Salzburgs Autobahnen http://www.salzburg24.at/immer-mehr-verkehr-auf-salzburgs-autobahnen/4035841 http://www.salzburg24.at/immer-mehr-verkehr-auf-salzburgs-autobahnen/4035841#comments Thu, 24 Jul 2014 12:23:16 +0000 http://4035841
“Der Verkehr auf  Salzburgs Autobahnen hat im 1. Halbjahr zum Leidweisen der Anrainerinnen und Anrainer zugenommen. Auto- und Lkw-Verkehr sind gleichermaßen gestiegen”, fasst VCÖ-Experte Markus Gansterer die aktuelle VCÖ-Analyse zusammen. Der VCÖ hat die Daten von Zählstellen der Asfinag analysiert.

 

 

A1 ist Salzburgs stärkst befahrene Autobahn

Die VCÖ-Analyse zeigt, dass die am stärksten befahrene Autobahn in Salzburg die A1 ist. Bei Bergheim fuhren im 1. Halbjahr im Schnitt täglich rund 89.500 Fahrzeuge, rund 92 Prozent davon waren Pkw. Der Verkehr hat in diesem Abschnitt um 2,2 Prozent zugenommen, so der VCÖ. Bei Siezenheim fuhren im 1. Halbjahr rund 76.500 Fahrzeuge pro Tag.

 

Fahrzeuge pro Tag (Änderung zu 1. Halbjahr 2013)

  1. A1 Bergheim: 89.494 Kfz pro Tag (plus 2,2 Prozent)
  2. A1 Siezenheim: 76.525 Kfz pro Tag (plus 3,0 Prozent)
  3. A10 Anif: 63.300 Kfz pro Tag (plus 3,7 Prozent)
  4. A10 Hallein: 47.492 Kfz pro Tag (plus 2,4 Prozent)
  5. A10 Ofenauer Tunnel: 38.040 Kfz pro Tag (kein Vergleichswert)

Immer mehr Lkw auf Autobahn

Auch der Transitverkehr hat zugenommen, wie die VCÖ-Analyse zeigt. Auf der Tauernautobahn  nahm der Lkw-Verkehr je nach Abschnitt zwischen zwei und fünf Prozent zu. Bei Anif waren täglich 63.300 Fahrzeuge pro Tag unterwegs, davon fast 5.800 Lastwagen- Bei Hallein wurden  täglich im Schnitt rund 47.500 Fahrzeuge gezählt und beim Ofenauer Tunnel rund 38.000 Fahrzeuge pro Tag.

VCÖ fordert mehr Öffi-Verbindungen

“Da in Zukunft die Erdölpreise und damit die Spritpreise weiter steigen, ist es wichtig, der Bevölkerung durch mehr Bahn- und Busverbindungen eine bessere Alternative zur Verfügung zu stellen. Wer als Pendler die Möglichkeit hat mit der Bahn zur Arbeit zu fahren, spart sich viel Geld”, weist VCÖ-Experte Gansterer auf die Wichtigkeit von mehr öffentlichen Verkehrsverbindungen hin. Gerade im Raum Salzburg braucht es zusätzliche Bahnverbindungen sowie eine Beschleunigung des Öffentlichen Verkehrs in der Stadt. Eine wirksame Maßnahme zur Verringerung der Verkehrsbelastung ist zudem eine verkehrsparende Raumordnung: Wohnsiedlungen und Betriebsstandorte sind vorrangig dort zu errichten, wo es gute öffentliche Verkehrsverbindungen gibt.

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Gaza-Konflikt: Politische Reaktionen auf Tumult bei Fußballspiel http://www.salzburg24.at/gaza-konflikt-politische-reaktionen-auf-tumult-bei-fussballspiel/4035545 http://www.salzburg24.at/gaza-konflikt-politische-reaktionen-auf-tumult-bei-fussballspiel/4035545#comments Thu, 24 Jul 2014 09:53:05 +0000 http://4035545

“Gäste, die sich in Österreich aufhalten, haben das Recht, das in Sicherheit zu tun – unabhängig von ihrer Herkunft und ihrer religiösen Zugehörigkeit”, erklärte der Bundeskanzler. “Übergriffe auf Sportler, die ihre Saisonvorbereitung in Österreich absolvieren, sind absolut nicht zu tolerieren. Österreich steht für ein friedliches Miteinander aller Religionen. Das soll auch in Zukunft so sein.”

Keine Konflikte nach Österreich tragen

Ins selbe Horn stieß die Innenministerin: “Konflikte aus anderen Ländern nach Österreich zu tragen ist absolut inakzeptabel. “Ich habe immer betont, dass die Grenze zwischen der Gewalt der Worte und körperlicher Gewalt fließend ist. In Bischofshofen wurde diese Grenze mehr als überschritten.” Mikl-Leitner bedankte sich bei den Einsatzkräften, die durch ihr “rasches und kompetentes Einschreiten” Schlimmeres verhindert hätten.

Kurz fordert Aufklärung

Außenminister Sebastian Kurz verurteilte die tätlichen Angriffe gegen Spieler von Maccabi Haifa beim Testspiel gegen Lille in Bischofshofen in aller Deutlichkeit. “Ich fordere eine vollständige Aufklärung dieser Vorfälle. Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden, denn in Österreich darf es gegenüber religiös oder antisemitisch motivierter Gewalt absolut Null-Toleranz geben. Auch wenn der Nahost-Konflikt berührt, darf dieser Konflikt nicht nach Österreich getragen werden.” Kurz hob hervor, dass das Zusammenleben diverser Religionsgruppen in Österreich bis jetzt gut funktioniere. Das sei ein langer und schwieriger Weg, der nicht gefährdet werden dürfe.

Strache fordert “Null-Toleranz”

FPÖ-Chef Strache forderte “Null-Toleranz gegenüber radikalem Islamismus in Österreich”. Die Vorfälle beim gestrigen Fußballspiel bezeichnete er als einen Skandal. “Die Täter müssen anhand der vorhandenen Videoaufzeichnungen ausgeforscht und zur Verantwortung gezogen werden.” Österreich sei ein neutrales Land, das eine geschichtliche Verantwortung gegenüber Israel habe und daher besonders sensibel mit antisemitischen Vorfällen wie diesem umgehen müsse. “Ich richte auch einen Appell an die SPÖ und die Grünen, die aufgrund der mangelnden Zustimmung bei der autochthonen Bevölkerung, immer mehr auf die Stimmen der muslimischen Zuwanderer schielen, sich hier klar auf die Seite des Rechtstaates zu stellen.”

Lasar mehr als bestürzt

“Persönlich sehr betroffen” zeigte sich der Wiener FPÖ-Gemeinderat David Lasar am Donnerstag im Zuge einer Pressekonferenz von den Ereignissen in Bischofshofen. “Ich bin mehr als bestürzt, dass solche Übergriffe heute in Österreich wieder Schule machen”, erklärte er. Er fordere daher sowohl den Wiener Bürgermeister Michael Häupl als auch Bundeskanzler Werner Faymann (beide SPÖ) sowie Bundespräsident Heinz Fischer auf, “endlich klare und eindeutige Worte zu finden und nicht zu beschwichtigen, nur um gewisse Wählergruppen nicht zu vergraulen”. Es könne nicht sein, dass von außen gesteuerte Konflikte in Österreich ausgetragen würden. “Das sind Probleme, die wir hier nicht brauchen”, betonte Lasar.

Antisemitismus alltägliche Realität

Betroffen zeigte sich Grünen-Chefin Eva Glawischnig. “Antisemitismus ist offensichtlich noch immer alltägliche Realität, der nun unter dem Vorwand des aktuellen Nahostkonflikts neue Nahrung bekommt. In unserer Gesellschaft darf Judenfeindlichkeit keinen Platz haben – nicht in einem europäischen Land und schon gar nicht in Österreich. Anstatt zu Verhetzen und gegeneinander aufzutreten, sollten wir uns in Österreich gemeinsam friedlich für Waffenruhe und ein Ende des Blutvergießens im Gaza einsetzen.”

Szenen im Fußball nichts verloren

“Volle Aufklärung” von den österreichischen Behörden forderte der Club der Freunde Israels (CdFI). “Für uns ist die Grenze der Toleranz erreicht. Es ist völlig inakzeptabel, dass bei uns in Österreich israelische Staatsbürger angegriffen werden, gleichgültig ob am oder abseits des Fußballfeldes”, sagt CdFI-Sprecher Daniel Kapp. “Wir erwarten uns, dass von allen Seiten klargestellt wird, dass derartige Szenen in Zukunft auf Österreichs Fußballplätzen nichts verloren haben.” (APA)

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Größtes Renaturierungsprojekt im Pongau erfolgreich abgeschlossen http://www.salzburg24.at/groesstes-renaturierungsprojekt-im-pongau-erfolgreich-abgeschlossen/4035491 http://www.salzburg24.at/groesstes-renaturierungsprojekt-im-pongau-erfolgreich-abgeschlossen/4035491#comments Thu, 24 Jul 2014 09:31:42 +0000 http://4035491

Nach einer mehrjährigen Vorbereitungsphase wurden die Renaturierungsarbeiten von Jänner bis Juni 2014 umgesetzt. Wichtigste Maßnahme war die Abdichtung der alten Entwässerungsgräben, mit dem Ziel, das austrocknende Moor wieder zu vernässen und seine einzigartige Flora und Fauna zu bewahren. “Das Projekt ist ein Vorzeigebeispiel für die Bündelung mehrerer naturschutzbehördlicher Ausgleichsmaßnahmen zu einem großen Naturschutzprojekt, um dadurch eine großflächige Naturraumaufwertung zu bewirken. Dankenswerterweise hat die Torfgemeinschaft Mandling die dafür notwendigen Grundflächen unentgeltlich zur Verfügung gestellt, aber auch die Naturschutzabteilung des Landes hat viel zur Verwirklichung dieses Vorzeigeprojektes beigetragen”, bedankte sich Rössler bei den Verantwortlichen für das Zustandekommen dieser bedeutenden Naturschutzmaßnahme.

Einzige erhaltene Talmoorlandschaft

Das Moor ist das westlichste in der Kette der Ennstal-Hochmoore und die einzige großflächig erhalten gebliebene Talmoorlandschaft im Pongau. Die Gesamtfläche beträgt zirka 27 Hektar, zirka 19 Hektar davon wurden im Jahr 1998 als “Geschützter Landschaftsteil” unter Naturschutz gestellt.

Über Jahrhunderte in die Höhe gewachsen

Hochmoore werden im Gegensatz zu den Niedermooren ausschließlich aus Niederschlägen versorgt und sind daher äußerst nährstoffarm. Die wichtigste Pflanzengruppe im Hochmoor sind die Torfmoose. Sie saugen das Regenwasser wie ein Schwamm auf. Im ständig wasser-gesättigtem und sauren Milieu zersetzen sich abgestorbene Torfmoose nur unvollständig und bilden Torf. Im Laufe der Jahrhunderte haben sich so immer mächtigere Torfschichten entwickelt und das Moor wuchs in die Höhe – daher der Name “Hochmoor”.

Durch Torfnutzung drohte Austrocknung

Im Mandlinger Moor wurde – wie in vielen anderen Mooren – Torf abgebaut und als Brennstoff genutzt. Zuerst erfolgte der Abbau im traditionellen Handtorfstich, später im maschinellen Frästorfverfahren. 1993 wurde der Torfabbau eingestellt. Durch die für den Torfabbau angelegten Entwässerungsgräben wurde der Wasserspiegel im Moor abgesenkt, das Moor drohte auszutrocknen und die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt zu verschwinden.

Gesamtkosten von 167.000 Euro

Ziel des Renaturierungsprojektes war die Wiederanhebung des Moorwasserspiegels als Voraussetzung für die Regeneration der Moorvegetation und die Neubildung von Torf. Umgesetzt wurden die Ableitung der nähr- und mineralstoffreichen Hangwässer durch Umgehungsgräben, die Schließung der Entwässerungsgräben im Moor durch Spundwände und Torfdämme und die Entfernung nicht moortypischer Gehölze (insbesondere Fichten).

Die Gesamtkosten belaufen sich auf 167.000 Euro, finanziert über naturschutzbehördlich vorgeschriebene Ausgleichsmaßnahmen, EU- und Landesgelder.

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Gaza-Konflikt führt zu Abbruch eines Fußballspiels: Bischofshofen ist fassungslos http://www.salzburg24.at/haifa-testspiel-in-bischofshofen-abbruch-wegen-politischer-ausschreitungen/4035137 http://www.salzburg24.at/haifa-testspiel-in-bischofshofen-abbruch-wegen-politischer-ausschreitungen/4035137#comments Thu, 24 Jul 2014 04:38:53 +0000 http://4035137

Laut Polizei waren rund 20 großteils türkischstämmige Österreicher – es habe sich um im Land Salzburg ansässige Personen gehandelt – mit palästinensischen und türkischen Fahnen auf das Spielfeld gelaufen und hatten Parolen mit Bezug auf den Gazakonflikt geschrien.


“Es war ein Tumult am Spielfeld. Vorrangig sind israelische Spieler attackiert worden”, sagte Polizei-Sprecher Ortwin Lamprecht am Donnerstag zur APA. Zuerst hätten nur wenige Zuseher das Spiel verfolgt, weil es geregnet habe. “Dann haben die Polizeibeamten, die vor Ort waren, erkannt, dass sich eine Gruppierung unter die Zuschauer gemischt hat. Es wurde Verstärkung angefordert. Der Tumult konnte rasch beendet werden.”

Israelische Mannschaft bleibt auf Spielfeld

Christian Winkler, Obmannstellvertreter vom SK Bischofshofen, schilderte, dass Zuseher kurz vor Spielende kleinere Plakate, meist im A3-Format, mit der Aufschrift “Fuck Israel” ausgepackt und dann den Platz gestürmt hätten. Die Spieler von Lille hätten sogleich das Feld verlassen, doch nahezu die komplette Mannschaft des israelischen Vereins sei da geblieben und habe sich auf die Konfrontation eingelassen, einige israelische Spieler hätten sehr aggressiv reagiert. “Für mich war die Situation schon sehr bedrohlich. Es handelte sich aber Gott sei Dank um eine kleine Gruppe, die auf das Fußballfeld gelaufen war. Ein anderer Teil der Gruppe stand auf der Straße und war durch ein Gitter getrennt. Die Polizei war auch schnell vor Ort. Wir haben alles hermetisch abgeriegelt, damit da nichts mehr passieren kann”, sagte Winkler am Donnerstag zur APA.

Haifa-Präsident: Demonstrant zückte Messer

Der Präsident von Maccabi Haifa, Itamar Chizik, sagte laut einem Bericht der Tageszeitung Österreich (Freitag-Ausgabe), dass einer der Demonstranten ein Messer zückte. “Unsere Spieler wehrten sich. Die österreichische Polizei brachte die gewaltbereiten Demonstranten weg”.

Zwei Spieler wurden verletzt

Angaben des Clubs Haifa zufolge wurden die Spieler Idan Vered und Dekel Keinan tätlich angegriffen. Nach dem Abbruch des Spiels in der 85. Minute bei einem Spielstand 2:0 wurden offenbar auch Gegenstände auf das Team geworfen. Haifa hat auch mehrere muslimische Spieler in seinem Kader. Ersten polizeilichen Erhebungen zufolge wurde niemand verletzt. “Es kann natürlich sein, dass jemand nachträglich ins Krankenhaus gekommen ist. Davon erfährt die Polizei erst dann, wenn das Krankenhaus eine Verletzungsanzeige aufgegeben hat”, erläuterte Polizei-Sprecher Lamprecht.

Strafrechtliche Konsequenzen möglich

Das Landesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung (LVT) wurde eingeschaltet. Ermittelt wird, ob es auch strafrechtliche Konsequenzen für die Aggressoren gibt. “Sicher ist, dass ein verwaltungsrechtlicher Tatbestand vorliegt”, sagte Lamprecht. “Eine Ordnungsstörung ist das auf jeden Fall. Es wird in alle Richtungen ermittelt, auch in Bezug auf gerichtliche Tatbestände.” Die Identitäten der Personen sei der Polizei bekannt, erklärte der Polizei-Sprecher. An dem Einsatz hatten sich neben Streifenbeamten aus dem Bezirk St. Johann im Pongau auch noch Beamte des Landeskriminalamtes sowie Schengenfahnder, Diensthundestreifen und letztendlich auch das Einsatzkommando Cobra beteiligt.

 

Bischofshofen ist fassungslos

Die Stadt Bischofshofen kritisiert aufs Schärfste die politisch motivierten Ausschreitungen beim internationalen Testspiel zwischen dem OSC Lille und Maccabi Haifa: “Wir distanzieren uns mit Vehemenz von den Tätern und sind fassungslos über dieses untragbare Benehmen”, so der Bürgermeister von Bischofshofen am Donnerstag in einer Aussendung. “Gewalt hat bei sportlichen Veranstaltungen nichts zu suchen und ist ein Armutszeugnis für die Akteure”, heißt es in der Stellungnahme zu dem Zwischenfall.

Erster negative Platzsturm in Bischofshofen

Für den Obmannstellvertreter des SK Bischofshofen war es der erste negative Platzsturm bei einem Fußballspiel in Bischofshofen. “Bei uns im Verein funktioniert Integration. In den Fanblöcken offenbar nicht. Wir haben auch viele türkische Spieler dabei. Die haben auch mitgeholfen, dass die Situation nicht noch mehr eskaliert.” Im Vorfeld habe man nicht erkennen können, dass Tumulte drohten. “Über das Internet geht das aber schnell. Das gestrige Spiel war ja sehr kurzfristig angesetzt und vorverlegt worden.”

Nicht auf Freundschaftspiele verzichten

Trotz der Auseinandersetzungen möchte Winkler in Zukunft nicht auf internationale Freundschaftsspiele verzichten. “Sonst hätten die Randalierer alles zerstört und viel erreicht. Ich sehe den gestrigen Tumult als eine Ausnahme. Wir werden das aber noch im Vorstand besprechen.” Es gehe beim Fußball um den Sport und nicht um Politik und Rassenhass. “Bei uns im Verein wird Integration großgeschrieben. Wir haben acht Nationalitäten, darunter auch aus Syrien, Albanien und Nigeria. Ein Großteil der Spieler ist schon hier geboren. Aber es gibt leider auch die Schattenseiten. Dann passieren solche Dinge, ich verstehe das nicht.

Auch ÖFB-Chef Windtner reagiert

“Österreich ist ein beliebter Testspiel-Standort, allein im Jahr 2014 konnten bisher 458 Spiele ohne Zwischenfälle ausgetragen werden. Dass nun der Fußball als politische Bühne missbraucht wurde, ist inakzeptabel. Der ÖFB lehnt jegliche Art von Diskriminierung und Aggression kategorisch ab. Glücklicherweise gab es bei dem Vorfall keine Verletzten”, betonte Windtner in einer ÖFB-Aussendung. (APA)

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Flachau: Slowene schlittert mit Pkw gegen Leitschiene http://www.salzburg24.at/flachau-slowene-schlittert-mit-pkw-gegen-leitschiene/4034032 http://www.salzburg24.at/flachau-slowene-schlittert-mit-pkw-gegen-leitschiene/4034032#comments Wed, 23 Jul 2014 05:23:29 +0000 http://4034032 Am Abend geriet ein 18-jähriger Slowene mit seinem Kleintransporter auf der A10-Tauernautobahn im Gemeindegebiet Flachau, in Fahrtrichtung Villach ins Schleudern und prallte gegen die Leitschiene. Das Fahrzeug schlitterte 60 Meter weiter und kam mit dem Fahrzeugheck auf der Leitschiene zum Stillstand.

Lenker war nüchtern

Während der Fahrer nicht verletzt wurde, entstand am Fahrzeug schwerer Sachschaden. Der Alkotest verlief negativ. Aufgrund der Aufräumarbeiten war die Autobahn in Fahrtrichtung Villach für die Zeit von 19 Uhr bis 21 Uhr gesperrt.

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Gesuchter Krimineller in Filzmoos festgenommen http://www.salzburg24.at/gesuchter-krimineller-in-filzmoos-festgenommen/4033015 http://www.salzburg24.at/gesuchter-krimineller-in-filzmoos-festgenommen/4033015#comments Tue, 22 Jul 2014 08:49:51 +0000 http://4033015 Der 52-jährige Österreicher hat keinen festen Wohnsitz und war als “U-Boot” unterwegs, zuletzt in einem gestohlenen Kastenwagen im Wert von 60.000 Euro.

Zahlreiche schwere Straftaten

Der aufmerksame Beamte hatte gewusst, dass nach dem Kastenwagen und dem Lenker gefahndet wurde. Der Österreicher wurde wegen zahlreicher Betrugshandlungen und wegen schweren Diebstahls europaweit gesucht, wie ein Polizei-Sprecher am Dienstag erklärte. Den Kastenwagen sowie Markenbekleidung und Bargeld hatte sich der Mann Anfang Juli in der Nähe von München unter den Nagel gerissen. Den Diesel für das Auto hat er ebenfalls nicht bezahlt: Er betankte den Wagen jeweils mit rund 60 Liter bei Tankstellen in Maishofen (Pinzgau) und Seekirchen (Flachgau) und machte sich dann davon.

Rechnungen in Hotels nicht bezahlt

Der Beschuldigte mietete sich zudem in Hotels in Salzburg und Tirol – in Großarl, Eugendorf und Wattens – für die Dauer von drei bis sieben Tagen ein, ohne die Rechnung zu begleichen. In einem Hotel in Filzmoos klickten am Nachmittag des 18. Juli schließlich die Handschellen. Der Polizist, der ihn in dem Kastenwagen erkannte, hatte zuvor seine Kollegen in der Polizeiinspektion Eben im Pongau verständigt. Diese nahmen den 52-Jährigen fest. “Er zeigte sich gleich geständig”, sagte Ortwin Lamprecht von der Pressestelle der Landespolizeidirektion Salzburg.

Der Verdächtige sitzt jetzt in der Justizanstalt Salzburg in Haft. Die gestohlene Markenbekleidung und der Kastenwagen wurden laut Polizei unbeschädigt sichergestellt.

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Bad Hofgastein: Zweijähriger von Lkw überrollt http://www.salzburg24.at/bad-hofgastein-zweijaehriger-von-lkw-ueberrollt/4032507 http://www.salzburg24.at/bad-hofgastein-zweijaehriger-von-lkw-ueberrollt/4032507#comments Mon, 21 Jul 2014 14:20:01 +0000 http://4032507 Der 35-jährige Lkw-Lenker aus der Stadt Salzburg war auf einer bergaufführenden Gemeindestraße stehen geblieben, um eine Passantin nach dem Weg zu fragen. Beim Anfahren hatte das linke Hinterrad den Kopf des Kindes erfasst.

Großer Schock in Bad Hofgastein

Der Lastwagenfahrer habe nur eines von insgesamt zwei anwesenden Kinder an der Seite wahrgenommen, informierte Polizeisprecher Anton Schentz. Wie der Zweijährige unter den Lastwagen kam, wird noch ermittelt.
In welchem Zusammenhang die Frau, die dem Lenker Auskunft erteilt hat, mit den Kindern steht, war vorerst unklar. Sie erlitt einen Schock und konnte noch nicht von der Polizei befragt werden. Die Frau wurde von einem Kriseninterventionsteam betreut. Der getötete Bub stammt aus Bad Hofgastein. (APA)

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Lkw stürzt auf A10 um: Kilometerlange Staus http://www.salzburg24.at/lkw-stuerzt-auf-a10-um-kilometerlange-staus/4032450 http://www.salzburg24.at/lkw-stuerzt-auf-a10-um-kilometerlange-staus/4032450#comments Mon, 21 Jul 2014 13:50:55 +0000 http://4032450
Die Sperre der Autobahn an der Unfallstelle werde vermutlich bis 17 Uhr dauern, informierte die Asfinag.

Hier finden Sie aktuelle Infos zur Verkehrslage.

Lange Verzögerungen auf A10

Gegen 12.45 Uhr stürzte im Bereich zwischen dem Nordportal des Tauerntunnels und der Ausfahrt Flachau ein Lkw um.

Im Zuge der Rettungsmaßnahmen sowie für die Bergung des Lkw wurde die Tauernautobahn (A10) im Unfallbereich bei Kilometer 74 in Richtung Salzburg gesperrt. Im weiteren Verlauf wurde der Verkehr bereits vor dem Katschbergtunnel auf Kärntner Seite angehalten. Die Folge waren binnen weniger Minuten kilometerlange Staus. Ca. eine Stunde später konnte die Sperre aufgehoben werden.

Im Zuge der Staus wurde der Verkehr in Richtung Norden nur mehr blockweise durch den Katschberg und dem Tauerntunnel geschleust. Vor dem Katschbergtunnel sorgten Arbeiten nach einem Unfall vom Vormittag zusätzlich für Stau. “Insgesamt kam  es auf einer Strecke von rund 30 Kilometern zum Teil zu Staus und langen Verzögerungen. Die Situation besserte sich nur sehr langsam”,  teilten die ARBÖ-Verkehrsexperten am Nachmittag mit.

Lkw-Lenker ins Spital geflogen

Der tschechische Lkw war aus bisher unbekannter Ursache von der Fahrbahn abgekommen, auf eine Böschung geraten und dann umgestürzt. Das Fahrzeug hatte offenbar Textilrollen geladen.

Ein Rettungshubschrauber brachte den verletzten Lastwagenfahrer in ein Spital. Wegen des Unfalls bildete sich ein Stau. Im Laufe des Nachmittags sei noch mit Blockabfertigungen beim Tauern- und Katschbergtunnel zu rechnen, erklärte ein Mitarbeiter der Asfinag. (SALZBURG24/APA)

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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-24/4032447 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-24/4032447#comments Mon, 21 Jul 2014 13:54:49 +0000 http://4032447

Das Wochenende startet mit drei großen Festen am Freitag: Lake of Charity in Hinterglemm, dem Hallwanger Waldfest und das Egelseefest in Golling. Für jeden ist also etwas dabei!

 

21. Juli:

 

22. Juli:

 

23. Juli

 

24. Juli:

 

25. Juli:

 

26. Juli:

 

27. Juli:

 

 

 

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Salzburger Motorradfahrer bei Verkehrsunfall in Kärnten getötet http://www.salzburg24.at/salzburger-motorradfahrer-bei-verkehrsunfall-in-kaernten-getoetet/4031462 http://www.salzburg24.at/salzburger-motorradfahrer-bei-verkehrsunfall-in-kaernten-getoetet/4031462#comments Sun, 20 Jul 2014 18:32:33 +0000 http://4031462 Laut Polizei kam der Mann ins Schleudern und krachte gegen ein entgegenkommendes Wohnmobil. Er wurde vom Rettungshubschrauber RK 1 ins Klinikum Klagenfurt geflogen, wo er seinen schweren Verletzungen erlag.

Motorradfahrer prallt in Wohnmobil

Der Motorradfahrer leitete vor einer starken Rechtskurve eine Vollbremsung ein und kam ins Schleudern. In der Folge prallte das Motorrad und auch der 63-Jährige gegen das Wohnmobil eines 70 Jahre alten Kärntners aus Weitensfeld. Die Ursache für die Vollbremsung des Salzburgers war vorerst unklar. Der Lenker des Wohnmobils blieb unverletzt. (APA)

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Trickbetrüger treibt sein Unwesen in Bischofshofen http://www.salzburg24.at/trickbetrueger-treibt-sein-unwesen-in-bischofshofen/4030749 http://www.salzburg24.at/trickbetrueger-treibt-sein-unwesen-in-bischofshofen/4030749#comments Sat, 19 Jul 2014 13:30:08 +0000 http://4030749 Der erste Vorfall ereignete sich Freitagvormittag, während die zweite Frau erst Samstagmorgen Opfer des Betrügers wurde. Vermutlich der gleiche Täter lenkte die Frauen beim Einkauf ab, indem er sie nach bestimmter Waren fragte. Dabei dürfte der Mann, aus den jeweils im Einkaufswagen liegenden Handtaschen, die Geldbörsen gestohlen haben.

Geld von Konto abgehoben

In den Portemonnaies befanden sich jeweils Bankomatkarte, Führerschein und Bargeld in geringer Höhe. Am Samstag wurde dann in Bischofshofen mit der kurz vorher gestohlenen Bankomatkarte ein Betrag von 280 Euro behoben. Der zur Bankomatkarte gehörige PIN-Code hatte sich nämlich in der gestohlenen Geldtasche befunden.

Polizei rät zu Vorsicht

In diesem Zusammenhang weist die Polizei erneut darauf hin, “Bankomatkarte und PIN-Code nicht zusammen aufbewahren”. Zusätzlich sollte man beim Einkaufen immer einen Blick auf seine Handtasche haben und diese nicht unbeobachtet im Einkaufswagen liegen zu lassen. Nicht nur die Polizei warnt davor, dass Trickbetrüger immer raffinierter werden.

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Einbrecher treiben Unwesen in Flachau http://www.salzburg24.at/einbrecher-treiben-unwesen-in-flachau/4030538 http://www.salzburg24.at/einbrecher-treiben-unwesen-in-flachau/4030538#comments Sat, 19 Jul 2014 09:02:59 +0000 http://4030538

Die bisher unbekannten Diebe haben alle Tatorte nach Wertgegenständen durchsucht. Erbeutet haben sie allerdings nur etwas Bargeld und Elektrogeräte. Die Polizei bittet jetzt die Bevölkerung um Hinweise.

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Invasion von “Außerirdischen” in Salzburgs Gärten http://www.salzburg24.at/invasion-von-ausserirdischen-in-salzburgs-gaerten/4028682 http://www.salzburg24.at/invasion-von-ausserirdischen-in-salzburgs-gaerten/4028682#comments Thu, 17 Jul 2014 09:06:46 +0000 http://4028682 Invasive Neophyten, so wie sie auch genannt werden, oder pflanzliche Neubürger verbreiten sich unkontrolliert und unkontrollierbar, die Folgen können gravierend sein. Darüber berichtet die aktuelle Ausgabe von NaturLandSalzburg, die Informationsschrift der Naturschutzabteilung des Landes.

Diese „Außerirdische“ können beispielsweise zur Verdrängung der einheimischen Flora und in weiterer Folge auch von Tieren wie z.B. Schmetterlingen, die auf die einheimischen Arten angewiesen sind, beitragen. Durch ihre Verbreitung ist auch die Destabilisierung von Böden und die Förderung von Erosion möglich. Sie können sich als Problempflanzen auf landwirtschaftlich genutzten Flächen entpuppen, oder gesundheitsschädigende Wirkungen (z.B. allergene Pollen, giftige Inhaltsstoffe) haben.

Richtige Entsorgung der „Außerirdischen“

Trotz kostenloser Abgabemöglichkeit von Gartenabfällen bei den kommunalen Altstoffsammelhöfen/Recyclinghöfen finden sich immer wieder Haufen an Waldrändern, Bachufern oder sonstigen freien Flächen. Diese Ablagerungen sind nicht nur ein Ärgernis, von ihnen können auch massive Probleme für die einheimische Flora und Fauna ausgehen.

Samen nicht auf den Komposthaufen

Besonders problematisch sind Stauden, die sich über Wurzelausläufer (Rhizome) und/oder Samen stark vermehren können. Wenn diese Pflanzen auf dem eigenen Komposthaufen landen, bleiben die Samen oft keimfähig und auch die Rhizome behalten vielfach ihre Austriebsfähigkeit. Noch schlimmer und unverantwortlicher ist es, wenn Gartenabfälle am Waldrand, an Bachufern oder sonstigen freien Flächen abgelagert werden. Wenn sich fremdländische Arten dort einmal etabliert haben, ist der Schritt in naturnahe und natürliche Lebensräume nicht mehr weit. Auf diesem Weg haben sich etliche der invasiven Neophyten ausgebreitet, deren Bekämpfung heute mühsam und aufwendig oder in einigen Fällen schon fast aussichtslos ist und nur mehr in hochwertigen Schutzgebieten sinnvoll geführt werden kann.

 

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So kann die Ausbreitung verhindert werden

Problematische Pflanzenabfälle entweder in der Biotonne entsorgen oder zur Grünabfallsammlung der Gemeinde am Recyclinghof/Altstoffsammelhof bringen. In den Kompostanlagen werden im Unterschied zur Hausgartenkompostierung Samen, Wurzelausläufer und Pflanzenteile zuverlässig hygienisiert bzw. abgetötet, sodass eine Ausbreitung über den Kompost nicht mehr möglich ist.

  • Pflanzen schneiden/mähen, bevor sie Samen entwickeln oder diese reifen können.
  • Wenn sich Pflanzen mit starken Wurzelausläufern zu stark vermehren, mehrmals mähen, um sie durch Entzug der photosynthetisch aktiven Teile zu schwächen.
  • Eine weitere Schwächung durch Ausgraben von Wurzel- bzw. Rhizomstöcken versuchen und diese ordnungsgemäß entsorgen.
  • Einheimische Pflanzen im Garten bevorzugen und Problemarten nach Möglichkeit überhaupt vermeiden.

Diese Pflanzen sind “Außerirdischen”

Folgende Gartenpflanzen können durch Ausbreitung Probleme mit sich bringen: Flügel- oder Staudenknöterich-Arten wie der Japan-Flügelknöterich (Fallopia japonica), der Sachalin-Flügelknöterich (Fallopia sachalinensis), der Bastard-Flügelknöterich (Fallopia japonica sachalinensis), weiters das Drüsen-Springkraut, das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera), diverse Goldruten-Arten wie die Kanada-Goldrute (Solidago canadensis) oder die Riesen-Goldrute (Solidago gigantea). Zu den IAS zählen auch Herbstaster-Arten wie die Lanzett-Herbstaster (Symphyotrichum lanceolatus), die Neubelgien-Herbstaster (Symphyotrichum novibelgii), die Weidenblatt-Herbstaster (Symphyotrichum alignus), die Silber-Goldnessel (Galeobdolon argentatum), aber auch Topinambur (Helianthus tuberosum), der Sommerflieder (Buddleja davidii) oder Kirsch-Lorbeer und die Kolchis-Lorbeerkirsche (Prunus laurocerasus).

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Eisenbahner fordern Lohnerhöhung: Zug-Verspätungen wegen Protesten in Salzburg http://www.salzburg24.at/eisenbahner-fordern-lohnerhoehung-zug-verspaetungen-wegen-protesten-in-salzburg/4028683 http://www.salzburg24.at/eisenbahner-fordern-lohnerhoehung-zug-verspaetungen-wegen-protesten-in-salzburg/4028683#comments Thu, 17 Jul 2014 08:48:36 +0000 http://4028683 Die Eisenbahner machen vor der nächsten Verhandlungsrunde zum Bahn-Kollektivvertrag noch einmal Druck. Am Montag werden in Salzburg drei Betriebsversammlungen stattfinden, dadurch kann es bundesweit zu Verzögerungen im Bahnverkehr kommen, teilte die Eisenbahnergewerkschaft vida am Donnerstag mit. Am Freitag findet die nächste Runde mit dem Fachverband Schienenverkehr der WKO statt. Auch im Vorjahr hat es immer wieder mal Eisenbahner-Streiks gegeben.

Eisenbahner fordern 2,8 Prozent Lohnerhöhung

Diesmal fordern die Eisenbahner mehr Lohn. Und genau bei diesem Punkt spießen sich auch die  KV-Verhandlungen: Während die Gewerkschaft zuletzt 2,8 Prozent netto Lohnerhöhung forderte, boten die Arbeitgeber 1,8 Prozent für Teuerungsabgeltung und 0,4 Prozent für Produktivitätszuwachs – brutto.

 

Note: There is a poll embedded within this post, please visit the site to participate in this post's poll.

Drei Betriebsversammlungen in Salzburg

Bei drei Betriebsversammlungen in Salzburg am Montag von 11 bis 12 Uhr sollen die Beschäftigten von der Verkehrs- und Dienstleistungsgewerkschaft vida und den Betriebsräten über die stockenden Gehalts- und Kollektivvertragsverhandlungen mit der Wirtschaftskammer Österreich (Fachverband Schienenbahnen) informiert werden, heißt es in einer ersten Ankündigung. Zwei Versammlungen sollen bei den Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) stattfinden, eine bei den Salzburger Lokalbahnen.

Die Salzburger Versammlungen sind der Auftakt einer geplanten Versammlungsreihe in allen Bundesländern, heißt es von Gewerkschaftsseite zur APA. Auch falls es am Freitag zu einem Abschluss kommen sollte, würden die Betriebsversammlungen auf jeden Fall stattfinden. Dann werde eben über den Abschluss informiert.

Eisenbahner fordern 2,8 Prozent Lohnerhöhung

Die KV-Verhandlungen spießen sich beim Geld: Während die Gewerkschaft zuletzt 2,8 Prozent netto Lohnerhöhung forderte, boten die Arbeitgeber 1,8 Prozent für Teuerungsabgeltung und 0,4 Prozent für Produktivitätszuwachs – brutto.

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Wasserrettung Bischofshofen trainiert mit belgischen Kollegen http://www.salzburg24.at/wasserrettung-bischofshofen-trainiert-mit-belgischen-kollegen/4028434 http://www.salzburg24.at/wasserrettung-bischofshofen-trainiert-mit-belgischen-kollegen/4028434#comments Thu, 17 Jul 2014 06:36:32 +0000 http://4028434

Von der Wasserrettung Bischofshofen wurde am örtlichen Wasserfall eine Einsatzübung abgehalten. Es wurde mit drei Fahrzeugen und 19 Mann zur Einsatzstelle ausgerückt.

Wasserrettung lernt voneinander

Zwei Personen stürzten im Bereich des 60 Meter hohen Gainfeldbachwasserfall ins Wasser. Eine Person blieb in einem Tümpel knapp fünf Meter über dem Fuße des Falls liegen.Zwei Wildwasserretter und ein Notfallsanitäter wurden samt Ausrüstung zur Einsatzstelle gebracht, da die Anfahrt mit den schweren Einsatzfahrzeugen über den schmalen Forstweg schwierig ist und nur langsam durchgeführt werden kann.

Die beiden Wildwasserretter seilten sich vom Besuchersteig ca. 50 Meter in den Wasserfallkessel ab und bereiteten die Personenrettung vor. Von der inzwischen eingetroffenen Wasserrettungsmannschaft wurde der am Fuße des Falls liegende Patient gerettet. Anschließend wurde der bereits erstversorgte Patient aus dem oberen Wasserbecken mit Hilfe einer Steckleiterschiene und der Korbtrage abgeseilt.

Die Übung wurde von den vier Belgischen Kameraden sehr aufmerksam beobachtet. Da diese ein solches Einsatzgelände nicht kennen.
Vor knapp einem Jahr wurde ein Rafting-Video der Wasserrettung Bischofshofen veröffentlicht.

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Zeckenschutzimpfungen noch bis Ende Juli günstiger http://www.salzburg24.at/zeckenschutzimpfungen-noch-bis-ende-juli-guenstiger/4027695 http://www.salzburg24.at/zeckenschutzimpfungen-noch-bis-ende-juli-guenstiger/4027695#comments Wed, 16 Jul 2014 10:02:38 +0000 http://4027695

Im Sommer verbringen viele Menschen ihre Freizeit aktiv im Grünen, ob bei Wanderungen, Ausflügen, beim Sport oder beim Garteln. Jeder, der sich in der freien Natur oder im eigenen Garten aufhält, ist der Zeckengefahr und einer möglichen Ansteckung mit der Frühsommer-Meningo-Enzephalitis, kurz FSME, ausgesetzt. Der einzige Schutz vor einer Infektion mit FSME ist die Impfung.

Impfungen bis 31. Juli günstiger

Die Apotheken bzw. die hausapothekenführenden Ärzte bieten im Aktionszeitraum bis 31. Juli den Impfstoff vergünstigt an. Im Aktionszeitraum kostet der Impfstoff 33,50 Euro für Erwachsene, 28,90 Euro für Kinder. Der Zuschuss der jeweiligen Versicherungsanstalt wird in Abzug gebracht und der Restbetrag ist in der Apotheke zu bezahlen. Beim Arzt ist das entsprechende Impfhonorar zu entrichten. Dieses kann dann zur Rückerstattung von fünf Euro bei der jeweiligen Sozialversicherung eingereicht werden.

Empfohlen wird die Impfung ab dem vollendeten ersten Lebensjahr. In stark verseuchten Gebieten ist es durchaus sinnvoll, Kinder ab dem siebten Lebensmonat zu impfen. Personen über 50 Jahre seien stärker gefährdet, da die Krankheit in diesem Alter oftmals sehr kritisch sein kann, erklärte Landessanitätsdirektorin Heidelinde Neumann am Mittwoch.

Im Vorjahr sieben Fälle in Salzburg

FSME wird durch Viren übertragen und greift das Zentralnervensystem (ZNS) an. Die Folgen können schwerwiegend sein: Grippeartige Symptome wie Fieber, Gliederschmerzen und Kopfweh und im schlimmsten Fall eine Entzündung der Gehirnhaut und des Gehirns sowie des Rückenmarks. Für zwei Prozent der Erkrankten verläuft die Krankheit tödlich.

2013 hat es österreichweit 98 FSME-Erkrankte gegeben. Davon waren jeweils zwei Erkrankte in Wien, Niederösterreich, im Burgenland und in Vorarlberg, sieben Erkrankte in Salzburg, neun in Kärnten, 16 in der Steiermark, 26 in Tirol und 32 in Oberösterreich. 16 der 98 FSME-Fälle betrafen Personen, die unter 16 Jahre alt waren.

Geeignete Kleidung schützt nur bedingt

Hauptsächlich leben Zecken im Gras oder auf Sträuchern und werden von Menschen, aber auch Haustieren abgestreift. Einen sicheren Schutz vor Zecken gibt es nicht. Nach längerem Aufenthalt im “Grünen” ist das Kontrollieren auf möglichen Zeckenbefall ratsam. Auch durch geeignete Kleidung kann man sich bis zu einem gewissen Grad vor einem Zeckenstich schützen. Empfohlen werden lange Ärmeln und lange Hosen sowie möglichst helle Kleidung, um eventuelle Zecken leichter erkennen zu können.

“Wenn es zu einem Zeckenstich kommt, sollte die Zecke ohne zusätzliche Maßnahmen, nur durch direkten Zug, am besten mit einer im Fachhandel erhältlichen Zeckenpinzette entfernt werden. Je früher dies geschieht, desto unwahrscheinlicher ist eine Infektion mit dem FSME-Virus, aber auch mit Borrelien”, so Neumann.

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