Salzburg24.at » Pongau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Sat, 01 Nov 2014 05:19:01 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Zu Allerheiligen wird das Leben neu gefeiert http://www.salzburg24.at/zu-allerheiligen-wird-das-leben-neu-gefeiert-2/4132911 http://www.salzburg24.at/zu-allerheiligen-wird-das-leben-neu-gefeiert-2/4132911#comments Fri, 31 Oct 2014 15:19:16 +0000 http://4132911

Allerheiligen ist von seiner Aussage auf Ostern bezogen. Das Fest ist vom Glauben geprägt, dass viele Menschen nach ihrem Tod ihr Lebensziel bei Gott erreicht haben und daher auch Heilige genannt werden können. Die Kirche gedenkt daher an diesem Tag der vielen unbekannten Heiligen, die in keinem Kalender stehen.

Allerheiligen im Orient entstanden

Die Wurzeln des Festes finden sich im Orient, wo man schon im vierten Jahrhundert ein Gedächtnis aller Märtyrer beging. Das Datum war in den verschiedenen Teilkirchen unterschiedlich. So sind der Freitag nach Ostern, der 13. Mai und der Sonntag nach Pfingsten als Gedächtnistage überliefert.

 

An Allerheiligen pilgern die Menschen zum Friedhof. APA/HARALD SCHNEIDER An Allerheiligen pilgern die Menschen zum Friedhof. APA/HARALD SCHNEIDER ©

Die Ausbreitung des Festes hängt möglicherweise mit der Weihe des Pantheons in Rom zu einer Kirche zu Ehren der Mutter Gottes und aller heiligen Märtyrer durch Papst Bonifatius IV. im Jahr 610 zusammen. Der 1. November wurde im neunten Jahrhundert durch Ludwig den Frommen in Frankreich eingeführt und wird seither in der ganzen Kirche gefeiert.

Allerseelen am Sonntag

Der überwiegende Teil der Bevölkerung nützt den Feiertag zum Friedhofsbesuch. An diesem Tag findet traditionsgemäß durch die katholische Kirche auch die Segnung der Gräber statt.

Allerseelen – kein Feiertag – hat seine Wurzeln im Gebet für die Verstorbenen, das bei den Christen seit dem zweiten Jahrhundert überliefert ist. Das eigentliche “Geburtsjahr” des Allerseelen-Tages ist 998. In diesem Jahr setzte Odilo, Abt des Benediktiner-Klosters Cluny, für alle ihm unterstellten Klöster fest, dass am Tag nach Allerheiligen aller Verstorbenen durch Gebet und Messe zu gedenken sei. Dieses Gedächtnis breitete sich rasch über Frankreich, England und Deutschland aus. (APA)

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Fast 800 Verkehrstote seit 2000 in Salzburg http://www.salzburg24.at/fast-800-verkehrstote-seit-2000-in-salzburg/4132648 http://www.salzburg24.at/fast-800-verkehrstote-seit-2000-in-salzburg/4132648#comments Fri, 31 Oct 2014 12:09:03 +0000 http://4132648 “Verkehrsunfälle reißen Menschen aus ihrem Leben. Väter, Mütter, Kinder, Großeltern, Freunde, Arbeitskollegen. Für Angehörige ist der Unfalltod besonders schlimm. Ein Mensch, mit dem man gestern noch gelacht hat, ist plötzlich nicht mehr da”, macht VCÖ-Expertin Bettina Urbanek auf den Schmerz der Angehörigen von Unfallopfern aufmerksam.

Hälfte der Todesopfer Pkw-Insassen

Die Analyse zeigt, dass die Hälfte der Todesopfer Pkw-Insassen waren, jedes sechste Todesopfer war Zweiradfahrer. Auch viele Fußgänger wurden Opfer des Kfz-Verkehrs: Rund 15 Prozent verunglückten als Fußgänger tödlich, ein Zehntel mit dem Fahrrad.

Zahl ist rückläufig

In den vergangenen zehn Jahren ist die Zahl der Verkehrstoten in Salzburg deutlich zurückgegangen. Im Jahr 2004 starben noch 81 Menschen bei Verkehrsunfällen, im Vorjahr waren es mit 36 um mehr als die Hälfte weniger. Heuer waren seit Jahresbeginn 22 Verkehrstote zu beklagen, um sieben weniger als zur gleichen Zeit des Vorjahres. “Hält dieser Trend an, dann wird Salzburg heuer die beste Unfallbilanz seit Beginn der Unfallstatistik erreichen”, so Urbanek.

10.632 Verkehrstote in Österreich

Salzburg zählt zu den vier Bundesländern in Österreich, wo die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle heuer zurückgegangen ist. Österreichweit ist die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle von 393 auf 371 gesunken. “So erfreulich der Rückgang ist, so traurig ist die Tatsache, dass 371 Menschen ihr Leben verloren haben. Das Ziel kann nur lauten, kein Mensch kommt bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Um dem so nahe wie möglich zu kommen, muss auch die künftige Bundesregierung zusätzliche Verkehrssicherheitsmaßnahmen umsetzen”, betont Urbanek. Seit dem Jahr 2000 wurden in Österreich 10.632 Menschen bei Verkehrsunfällen getötet.

Handy am Lenkrad als Unfallrisiko

Ein zunehmendes Problem für die Verkehrssicherheit ist die Benützung des Mobiltelefons während des Autolenkens. Während früher mit den Handys telefoniert wurde, wird nun sogar während des Autolenkens im Internet gesurft oder E-Mails gelesen. “Wer beim Autolenken mit dem Handy telefoniert, reagiert so langsam wie ein Alkolenker mit 0,8 Promille. Wer im Internet surft hat sogar eine so schlechte Reaktion wie ein Alkolenker mit zwei Promille”, verdeutlicht Urbanek.

VCÖ fordert mehr Tempokontrollen

Heuer passierte in Österreich jeder dritte tödliche Verkehrsunfall deshalb, weil der Unfalllenker zu schnell gefahren ist. “Österreich hat im Vergleich zu den sichersten EU-Staaten deutlich höhere Tempolimits. So gilt in den verkehrssicheren Staaten Europas auf Freilandstraßen Tempo 80 und nicht wie in Österreich Tempo 100″, erläutert Urbanek. Wichtig sind verstärkte Kontrollen zur Einhaltung der Tempolimits. (APA)

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Einbrecher-Duo kurz nach der Salzburger Grenze gestellt http://www.salzburg24.at/einbrecher-duo-kurz-nach-der-salzburger-grenze-gestellt/4132314 http://www.salzburg24.at/einbrecher-duo-kurz-nach-der-salzburger-grenze-gestellt/4132314#comments Fri, 31 Oct 2014 08:04:27 +0000 http://4132314 In der Zwischenzeit konnte das Landeskriminalamt Salzburg den beiden sieben Einbrüche im Pongau und in der Stadt Salzburg nachweisen, teilte die Polizei am Freitag mit.

Deutscher und Russe auf Diebestour

Aufgefallen waren die Männer – ein 31-jähriger Deutscher und ein 25-jähriger Russe -, weil sich bei einer Kontrolle nur der Deutsche ausweisen konnte. Bei einer Durchsuchung des Gepäcks entdeckten die Polizisten dann neben dem Einbruchswerkzeug fünf silberne 500-Schilling-Gedenkmünzen, zehn Goldmünzen und hochwertige Angelspulen. In einem Wollsocken fanden sie außerdem Plastikhandschuhe, die mit Ein- und Zwei-Euro-Münzen gefüllt waren. Zudem hatte einer der beiden ein gestohlenes Handy bei sich.

Sieben Einbrüche nachgewiesen

Die Ermittlungen der Salzburger Polizei ergaben, dass die Angelausrüstung und die Silbermünzen von Einbrüchen in Schwarzach im Pongau und in der Stadt Salzburg stammen. Bis heute konnten den Beschuldigen je drei Einbrüche in St. Veit und St. Johann im Pongau sowie eine Firmeneinbruch in der Stadt Salzburg nachgewiesen werden.

Einbrecher-Duo sitzt in  Haft

Die Staatsanwaltschaft Salzburg stellte einen Europäischen Haftbefehl aus und beantragte die Auslieferung nach Österreich. Zurzeit befinden sich die Beschuldigten in Bad Reichenhall in Auslieferungshaft.

(APA)

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Arbeitsmarktsituation bleibt angespannt http://www.salzburg24.at/arbeitsmarktsituation-bleibt-angespannt/4131787 http://www.salzburg24.at/arbeitsmarktsituation-bleibt-angespannt/4131787#comments Thu, 30 Oct 2014 13:19:29 +0000 http://4131787

„Sowohl bei der Jugend- als auch Altersarbeitslosigkeit liegen wir unter den Besten, aber insgesamt kann sich auch Salzburg den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen nicht entziehen“, verwies Haslauer auf die angespannte Arbeitsmarktsituation.

Mehr Geld gegen Arbeitslosigkeit

Deshalb hat die Landesregierung bei den Verhandlungen für das Budget 2015 Gelder in der Höhe von 6,4 Millionen Euro für eine aktive Arbeitsmarktpolitik reserviert. Rund 800.000 Euro mehr stehen damit für Arbeitsstiftungen, Bildungs-, Qualifizierungs- und Wiedereingliederungsmaßnahmen zur Verfügung. „Nur mit entsprechenden Qualifikationen und Zusatzausbildungen können die Chancen, Beschäftigung zu finden, erhöht werden und die Zahl der Arbeitslosen dauerhaft verringert werden”, so Haslauer weiter.

14.100 Arbeitslose in Salzburg

Erfasst hat die Entwicklung auf dem Salzburger Arbeitsmarkt in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 das Amt für Landesstatistik. So ergaben die ersten drei Quartale des Jahres 2014 einen weiteren Anstieg der Zahl der unselbstständig Beschäftigten in Salzburg, sodass sich der Beschäftigtenstand um 0,2 Prozent oder rund 450 Beschäftigte auf gut 245.000 erhöht hat. Allerdings ist in den ersten drei Quartalen auch die Zahl der vorgemerkten Arbeitslosen weiter gestiegen, und zwar um 12,2 Prozent auf rund 14.100.

Mehr ausländische Arbeitskräfte

Im Vergleich mit Österreich ist damit in Salzburg der Anstieg der unselbstständig Beschäftigten (Österreich: +0,6 Prozent) geringer, die Zahl der Arbeitslosen (Österreich: +11,7 Prozent) etwas stärker ausgefallen. Aus den Veränderungen der Zahl der unselbstständig Beschäftigten und der Personen ohne Arbeit ergibt sich für Salzburg eine Arbeitslosenrate von 5,4 Prozent, die damit um 2,7 Prozentpunkte unter dem Österreichwert von 8,1 Prozent liegt.

Deutlich angestiegen ist die Anzahl der ausländischen Arbeitskräfte mit rund 4,0 Prozent deutlich angestiegen, während die Zahl der inländischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer um 0,6 Prozent gesunken ist. Im Fünf-Jahres-Vergleich ergibt sich damit eine nahezu konstante Beschäftigtenzahl für die Inländerinnen und Inländer, während die Zahl der ausländischen Arbeitskräfte um exakt 25 Prozent zugelegt hat.

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Sex mit Vierjähriger? Salzburger soll Stieftochter vergewaltigt haben http://www.salzburg24.at/sex-mit-vierjaehriger-salzburger-soll-stieftochter-vergewaltigt-haben/4130616 http://www.salzburg24.at/sex-mit-vierjaehriger-salzburger-soll-stieftochter-vergewaltigt-haben/4130616#comments Wed, 29 Oct 2014 12:16:55 +0000 http://4130616

Mit einem mutmaßlichen Kindesmissbrauch, der schon 15 bis 20 Jahre zurückliegen soll, hat sich am Mittwoch ein Schöffensenat am Landesgericht Salzburg beschäftigt. Einem mittlerweile 41-jährigen Salzburger wird vorgeworfen, seine Stieftochter im Alter von vier bis zehn Jahren mehrmals schwer sexuell missbraucht und vergewaltigt zu haben. Der unbescholtene Angeklagte beteuerte seine Unschuld.

Sex mit Vierjähriger?

Der Vorwurf von Staatsanwältin Barbara Fischer an den Vater von insgesamt vier Kindern wiegt schwer. Der Beschuldigte habe den Geschlechtsverkehr mit der Tochter seiner damaligen Frau unter Gewaltanwendung durchgeführt. “Er hat gesagt, wenn die Mama nicht herhält, musst du es tun”, zitierte Fischer die Angaben des Opfers. Das Mädchen habe laut einem psychiatrischen Gutachten eine schwere posttraumatische Belastungsstörung erlitten, die einer schweren Körperverletzung gleichzusetzen ist.

Missbrauch im Kinderzimmer

Als Tatzeitraum gab die Staatsanwältin Ende November 1993 bis zur Scheidung des Angeklagten im Jahr 1999 an. Der Haustechniker lebte in diesem Zeitraum mit seiner damaligen Frau, der Stieftochter und den zwei gemeinsamen Kindern in einer Wohnung im Pongau. Dort soll es im Kinderzimmer zu den sexuellen Übergriffen gekommen sein. Dabei habe der Beschuldigte auch sein Autoritätsverhältnis ausgenutzt, sagte Fischer. Das Opfer habe erst im Juni 2013 seiner Mutter davon erzählt. Als das Mädchen noch beim Angeklagten wohnte, habe es vor ihm Angst gehabt, weil er aggressiv und auch gegen die Ehefrau gewaltsam vorgegangen sei, schilderte die Staatsanwältin.

Vergewaltigung oder Scheidungskrieg

Der 41-Jährige bestritt vor dem vorsitzenden Richter Roland Finster alle Vorwürfe. “Ich habe so etwas nie gemacht, ich habe kein Kind vergewaltigt, noch sonst etwas. Ich vermute, dass die Mutter dahinter steckt. Sie hat mir nach der Scheidung den Krieg erklärt. Zum Zeitpunkt der Anzeige waren die Alimente aus”, rechtfertigte sich der Salzburger. Seine Exfrau habe ihm vorgeworfen, er habe die Stieftochter zweimal vergewaltigt, und zwar als sie wegen der Geburt ihrer gemeinsamen zwei Söhne 1993 und 1995 im Krankenhaus gewesen sei.

„Gewisse Aussagen können nicht stimmen“

Der Verteidiger meinte, es gebe keinen handfesten Beweis für die angelasteten Taten. Man müsse sich ansehen, wie die Angaben des Opfers zustande gekommen seien. “Gewisse Aussagen können nicht stimmen.” Sein Mandant trage schon jetzt die Folgen des Verfahrens, er dürfe keinen Kontakt zu seinen Kindern haben. “Egal wie das Verfahren ausgeht, die Stigmatisierung bleibt”, so der Anwalt.

Das Verfahren wurde am Mittwoch auf unbestimmte Zeit vertagt. Es werden noch weitere Zeugen einvernommen, sagte Gerichtssprecherin Christina Rott. Der Angeklagte hatte seine Unschuld beteuert.

(APA)

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AK: „0-Prozent”-Finanzierung bringt doch Mehrkosten http://www.salzburg24.at/ak-0-prozent-finanzierung-bringt-doch-mehrkosten/4130480 http://www.salzburg24.at/ak-0-prozent-finanzierung-bringt-doch-mehrkosten/4130480#comments Wed, 29 Oct 2014 11:01:17 +0000 http://4130480

Beim Rest entstehen Zusatzkosten von bis zu 4 Prozent pro Jahr plus verschiedene Gebühren. So können bei einem 2.000 Euro Kredit schnell 80 Euro Mehrkosten dazukommen. AK-Konsumentenschützer Thomas Flöckner empfiehlt, sich die Bestimmungen in den Finanzierungsmodellen ganz genau durchzulesen, um von etwaigen Mehrkosten oder Gebühren nicht unangenehm überrascht zu werden.

Firmen werben mit „0-Prozent”-Finanzierung

Zahlreiche Unternehmen werben mit so genannten “0-Prozent”-Finanzierungen, die bei den Kunden den Eindruck erwecken, die Kredite wären zinsfrei, bzw. kostenlos. Das ermutigt Viele, sich etwa einen neuen Fernseher oder neue Möbel doch via „Gratis-Kredit“ sofort anzuschaffen. Im Rahmen des Jahresschwerpunktes „0-Prozent-Finanzierungen haben die Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Werbeflyer diverser Elektro- und Möbelhändler auf entsprechende Konditionen hin durchgesehen sowie im Speziellen ganz genau durchgerechnet und überprüft, ob tatsächlich keine Kosten sowie Zinsen verrechnet werden – oder ob die Kundschaft trotz allem mit Mehrkosten belastet wird.

Meist Mehrkosten statt Nullkosten

Die Bilanz ist durchwachsen: Bei fast zwei Drittel der von der AK überprüften Finanzierungsmodelle entstehen den Kreditnehmerinnen und –nehmern sehr wohl Mehrkosten.

  • Im Konkreten wurde ein Prospekt der Firma Saturn, vier Angebote der Firma Media Markt, ein Prospekt vom Baumaxx, sechs von Kika, ein Angebot der Firma Lutz sowie drei Prospekte der Firma Möbelix überprüft. In der Regel sind die Finanzierungen an eine fixe Laufzeit gebunden, etwa 12 oder 36 Monate, und sehen einen Mindesteinkaufswert vor.
  • Tatsächlich absolut kostenfrei sind nur sechs Angebote, nämlich jene der Firmen Saturn, Media Markt und Baumaxx.
  • Bei Kika werden zwar keine Sollzinsen verrechnet, jedoch fällt eine Bearbeitungsgebühr von 3,126 % sowie eine 1 %-ige Kontoeröffnungsgebühr an. Bei einer Fixlaufzeit von 12 Monaten ergibt dies immerhin den Betrag von 4,125 %, der an Gebühren dazukommt.
  • Möbelix verrechnet Bearbeitungsgebühren von 2,9 % sowie eine Kontoeröffnungsgebühr von 1 %. „Aus dem beworbenen „0%-Zinsen Kredit“, beispielsweise in Höhe von 2.000 Euro und einem Jahr Laufzeit, entsteht so eine Rückzahlungssumme von 2.078 Euro, also rund 80 Euro Mehrkosten“, rechnet Flöckner vor.
  • Bei der Firma Lutz handelt es sich um einen Spezialfall, zumal beim Finanzierungsangebot zwar 0% Anzahlung steht. Das bedeutet, dass zwar keine Anzahlung notwendig ist, tatsächlich wird der Kredit jedoch mit 4,05 % pro Jahr verzinst, dazu kommen 2,9 % Bearbeitungsgebühr sowie eine 1 %-ige Kontoeröffnungsgebühr.

Interessantes Detail am Rande: Auffällig für die AK-Konsumentenschützer war, dass immer dasselbe Bankunternehmen hinter solchen Finanzierungsmodellen steht, nämlich die Santander Consumer Bank AG.

AK: Bestimmungen genau durchlesen

AK-Experte Flöckner: „Wir empfehlen, das Kleingedruckte, bzw. das gesetzlich vorgeschriebene Finanzierungsbeispiel in solchen Modellen ganz genau durchzusehen, um allfällige Bearbeitungs- oder sonstige Gebühren herauszulesen. Null-%-Finanzierung bedeutet – wie unsere Erhebung zeigt – eben nicht immer auch gleichzeitig null Kosten.

 

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AK schlägt Alarm: Bis zu 300 Prozent Preisunterschied bei Elektrikern http://www.salzburg24.at/ak-schlaegt-alarm-bis-zu-300-prozent-preisunterschied-bei-elektrikern/4129925 http://www.salzburg24.at/ak-schlaegt-alarm-bis-zu-300-prozent-preisunterschied-bei-elektrikern/4129925#comments Tue, 28 Oct 2014 16:24:07 +0000 http://4129925 „Ein meist undurchschaubares Problem für die Konsumenten ist die Verrechnung der Fahrtkosten“, weiß Konsumentenberaterin Claudia Bohl.  Wir geben Tipps, wie ihr die Kosten reduzieren könnt.

Die Preise für eine Facharbeiterstunde liegen zwischen 33,75 und 102 Euro, das macht eine Differenz von genau 303,22 Prozent. Eine Helferstunde kostet zwischen 28 und 52,80 Euro – das sind 188,57 Prozent Unterschied.

Hoher Stundensatz für Lehrlinge

Die meisten Unternehmen verrechnen für eine Lehrlingsstunde einen gleich hohen Stundensatz, egal, in welchem Lehrjahr der Lehrling ist. Die Preise liegen zwischen 18 und 47,40 Euro für eine Lehrlingsstunde, das sind 263,3 Prozent Unterschied. Lediglich 14 Unternehmen stufen die Preise für eine Lehrlingsstunde nach der Ausbildungszeit ab. Auch regionale Unterschiede gibt es: Die höchsten Stundensätze  für eine Partie aus Facharbeiter und Helfer findet man in der Stadt Salzburg mit 153,60 Euro, am billigsten ist sie im Tennengau mit 105 Euro.

Undurchschaubare Fahrtkosten

Bei den Fahrtkosten auf der Rechnung beginnt für den Kunden oft das große Rätselraten. Warum so viel? Ist das gerechtfertigt? Das fragen sich dann viele Konsumenten. „Das Problem ist, dass die Verrechnung der Fahrtkosten sehr undurchschaubar und unterschiedlich ist“, sagt Bohl. 72 der 94 Unternehmen verrechnen die Wegzeit als – teure – Arbeitszeit; in vielen Betrieben wird zusätzlich eine Fahrtkostenpauschale beziehungsweise Kilometer- oder Zonengeld verrechnet wird.

„Das Problem beim Kilometergeld ist auch, dass der Ausgangspunkt nicht klar ist“, so Bohl. „Man ruft einen Handwerker, bekommt die Auskunft, er sei ohnehin in der Nähe und komme dann, und man glaubt, dass das die Fahrtkosten reduziert. Meist leider ein Irrtum.“ Eine gesetzliche Regelung im Sinne der Transparenz wäre wünschenswert.

Preise schwer zu vergleichen

„Die unterschiedlichen Verrechnungspraktiken der Handwerksbetriebe machen es den Konsumenten schwer bis unmöglich, Preisvergleiche anzustellen“, kritisiert Bohl. „Ein Elektriker mit einem hohen Stundenpreis verrechnet günstige Fahrtkosten und umgekehrt ein anderer mit niedrigeren Stundenpreis höhere Fahrtkosten – da ist schwer durchzublicken.“

Auch wenn es nicht ganz einfach ist: Ein Preisvergleich von mehreren Unternehmen  ist dringend anzuraten.

Tipps der AK-Konsumentenberatung

  • Kostenvoranschlag einholen: Wenn nichts anderes vereinbart ist, ist er verbindlich und die Endsumme darf nicht höher ausfallen. Ist er unverbindlich, darf die Endsumme nicht mehr als 10 bis 15 Prozent darüber liegen, außer der Unternehmer hat vorher den Kunden über den höheren Preis informiert. Kostenpflichtig darf ein Kostenvoranschlag nur sein, wenn der Unternehmer im Vorhinein darauf hingewiesen hat.
  • Vorsicht bei den Fahrtkosten – hier lauert die Kostenfalle.
  • Bevor ein Auftrag nach erbrachter Leistung vom Kunden unterschrieben wird, erst den verrechneten Arbeitsaufwand kontrollieren und im Zweifelsfall reklamieren oder die Unterschrift verweigern.
  • Bei einer mündlich vereinbarten Kostenpauschale nachfragen, ob es sich tatsächlich um den Bruttopreis handelt. In der Praxis gibt es hier immer wieder Unklarheiten.

 

 

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17-jähriger Pongauer mit Crystal Meth erwischt http://www.salzburg24.at/17-jaehriger-pongauer-mit-crystal-meth-erwischt/4129245 http://www.salzburg24.at/17-jaehriger-pongauer-mit-crystal-meth-erwischt/4129245#comments Tue, 28 Oct 2014 08:57:22 +0000 http://4129245

Eine zivile Streife der Polizei kontrollierte den 17-Jährigen am Montagnachmittag in der Elisabeth-Vorstadt in Salzburg, berichtete die Polizei.

Salzburg: Crystal Meth im Gepäck

Die Beamten fanden drei Plastiksäckchem mit rund 70 Gramm weißer Substanz. Über zwölf Papierbriefchen waren weitere 22 Gramm verteilt, so die Polizei.

Ein Schnelltest ergab, dass es sich bei der Substanz um Methamphetamin – auch als Crystal Meth bekannt – handelt. Das Suchtgift wurde sichergestellt, der 17-Jährige wird angezeigt.

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Neuer Impfstoff gegen Meningokokken B zugelassen http://www.salzburg24.at/neuer-impfstoff-gegen-meningokokken-b-zugelassen/4128741 http://www.salzburg24.at/neuer-impfstoff-gegen-meningokokken-b-zugelassen/4128741#comments Mon, 27 Oct 2014 14:51:13 +0000 http://4128741 Nur eine Impfung schützt vor Tod oder lebenslangen Gesundheitsschäden. Bis dato gab es nur einen Impfstoff  beispielsweise gegen den Meningokokken C-Stamm. Damit wurden aber nur bis zu 20 bis 30 Prozent der Infektionen abgedeckt. Gegen den gefährlichen B-Stamm des Bakteriums, immerhin für 50 bis 70 Prozent der Erkrankungen „schuld“, hat es bis heuer kein Serum gegeben.

Seit 2014 ist der neue Impfstoff gegen Meningokokken B nach mehr als 25 Jahren Forschungstätigkeit zugelassen und wird über eine Impfaktion bundesweit bis Ende Oktober vergünstigt angeboten. Nur in Salzburg ist das Serum um den reduzierten Preis 97 Euro (statt 140,50 Euro) allerdings bis Jahresende erhältlich.

Meningokokken enden oft tödlich

Am Montag war der 18-jährige Oberösterreicher noch fit, trainierte wie immer mit seiner Fußballmannschaft. Am Dienstag meldete er sich krank. Da hatten die Meningokokken Bakterien bereits seinen ganzen Körper erfasst. Im Spital konnte man ihm nicht mehr helfen.

Mitten in der Nacht wurde ein 15 Monate alter Bub in ein niederösterreichisches Krankenhaus eingeliefert. Aus einer scheinbar harmlosen Erkältung wurde eine tödliche Krankheit. Sein Gesundheitszustand verschlechterte sich stündlich. Auch ihm konnte nicht geholfen werden.

Hundert Österreicher erkranken jährlich

Beide Fälle ereigneten sich im Vorjahr. Österreichweit erkranken jährlich rund 100 Menschen an Meningokokken-Bakterien. Vor allem Kinder und Jugendliche sind von der Infektion, die hauptsächlich Hirnhautentzündung und/oder Blutvergiftung verursachen kann, betroffen. Die aggressiven Bakterien schädigen in erster Linie die weichen Häute von Gehirn und Rückenmark und lösen dort die lebensbedrohlichen Entzündungen aus, die selbst bei einer raschen Behandlung schwere Folgeschäden nach sich ziehen können. Die meldepflichtige ansteckende Krankheit ist oft schwierig zu diagnostizieren, da die ersten Symptome jenen einer Erkältung oder Grippe ähneln. Übertragen werden Meningokokken durch Tröpfcheninfektion.

An einer Meningokokken-Infektion kann man in jedem Lebensalter erkranken. Fast die Hälfte aller Betroffenen sind dennoch Säuglinge und Kleinkinder, was unter anderem auch auf das noch unreife Immunsystem zurückzuführen ist. Rund 20 Prozent der Erkrankungsfälle sind Jugendliche im Alter von 17 bis 19 Jahren.

Salzburger Ärztekammer rät zur Impfung

 

In Salzburg läuft bis Ende des Jahres eine Impfaktion. / Bilderbox In Salzburg läuft bis Ende des Jahres eine Impfaktion. / Bilderbox ©

„Eine Impfung ist der wirksamste Schutz gegen die aggressiven und lebensgefährlichen Bakterien. Meningokokken-Erkrankungen wie die Hirnhautentzündung und Blutvergiftung zählen – durch ihre schwierige Diagnose – bei Säuglingen und Kleinkindern zu den häufigsten Todesursachen. Deswegen ist ein breiter Impfschutz besonders wichtig.“, so der Impfreferent der Salzburger Ärztekammer, Ernst Wenger.

Seit 2014 ist der neue Impfstoff gegen Meningokokken B nach mehr als 25 Jahren Forschungstätigkeit zugelassen und wird über eine Impfaktion bundesweit bis Ende Oktober vergünstigt angeboten. Nur in Salzburg ist das Serum um den reduzierten Preis 97 Euro (statt 140,50 Euro) allerdings bis Jahresende erhältlich.

Impfgegner verweigern

In den Zulassungsstudien des neuesn Impfstoffes traten laut impfschaden.info besonders häufig Nebenwirkungen am Nervensystem auf. Sehr häufig waren Schläfrigkeit und ungewöhnliches Schreien bei Säuglingen und Kopfschmerzen bei Erwachsenen.

Doch nicht jeder lässt sich impfen. Momentan würden sich nur knapp vierzig Prozent der Eltern in Österreich zu den Impfbefürwortern zählen, die den empfohlenen Schutzimpfungen vorbehaltlos begegnen. In einer Studie der Karl Landsteiner Gesellschaft (KLG) gaben 57 Prozent der Eltern an, Impfungen skeptisch zu sehen, vier Prozent lehnten sie überhaupt ab. Befragt wurden 750 Eltern mit Kindern bis zu einem Alter von 13 Jahren.

Am häufigsten stimmen Eltern einer Impfung nicht zu, da sie den Schutz als unnötig empfinden (44 Prozent). Auch die Sorge, das Kind könnte zu stark belastet werden (35 Prozent) und die Angst vor Nebenwirkungen und Impfschäden (34 Prozent) spielt eine Rolle. 40 Prozent sehen sogar einen klaren Zusammenhang zwischen Impfungen im Kindesalter und der Zunahme von Allergien. Nur 68 Prozent gaben an, den österreichischen Impfempfehlungen zu vertrauen.

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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-35/4128736 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-35/4128736#comments Mon, 27 Oct 2014 14:49:03 +0000 http://4128736 Uni-Professoren als DJs, das gibt’s am Donnerstag im Republic bei “Night of the Profs” zu sehen und zu hören.

Alle Halloweenparties haben wir hier eigens für euch im Überblick.

Die HTL veranstaltet am Freitag ihren „Ball der Technik“ in der Brandboxx Salzburg.

 

27. Oktober:

 

28. Oktober:

 

29. Oktober:

 

30. Oktober:

 

31. Oktober:

 

01. November:

 

02. November:

 

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Kennst du schon die brandneue App? http://www.salzburg24.at/kennst-du-schon-die-brandneue-app/4128327 http://www.salzburg24.at/kennst-du-schon-die-brandneue-app/4128327#comments Mon, 27 Oct 2014 13:19:56 +0000 http://4128327

Wir haben die SALZBURG24 App mit vielen großen und kleinen Änderungen für dich verbessert. Sie fühlt sich jetzt ganz neu an. Deshalb hier nur das Wichtigste für dich und dann probiere sie einfach aus – natürlich gratis.

 

1. Die SALZBURG24 App lässt dich mitreden

Die App hat jetzt die volle Funktionalität der Artikelforen. Du kannst nun vom Handy aus kommentieren und bewerten. Neben Twitter und Facebook sind Nachrichten auch via WhatsApp teilbar.

 

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2. Die SALZBURG24 App lässt dich mitmachen

Mit der neuen Leserreporter-Funktion kannst du jetzt einfach und schnell Fotos, Bilderserien und Informationen an die Redaktion übermitteln und das auch direkt aus jedem Artikel heraus. Mach mit!

 

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3. Die SALZBURG24 App ist nützlich für dich

Mit Hilfe einfacher Icons kannst du deinen ganz persönlichen Schnellzugriff für Services, wie z. B. Spritpreise, Livecams und Nachrichten zusammenstellen.

 

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4. Die SALZBURG24 App spart dir Zeit

Die Artikel sind jetzt besser „vorgeladen“ – so kommst du sehr schnell von Artikel zu Artikel. Und wenn du auch mal nachts die neuesten Nachrichten nicht erwarten kannst – so gibt es den schnellen Newsticker, der schnelle Neuigkeiten für dich rund um die Uhr liefert.

 

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5. Die SALZBURG24 App zeigt dir die besten Partys

Alle Parties und Events in und um Salzburg findest du in unserem Veranstaltungskalender. Und am Tag danach gibt’s die Bilder dazu – hochauflösend, bequem zum Durchblättern.

 

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6. Die SALZBURG24 sagt dir, was in deiner Region los ist

Über den Button „Mein Gau“ bekommst du alle Nachrichten aus deiner Region.

 

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7. Die SALZBURG24 App macht dir Freude

Das neue Design sieht nicht nur schön aus, sondern ist auch angenehm funktional. Z.B. ist die Navigation nur zu sehen, wenn du sie benötigst. Es macht einfach Freude, sich intuitiv zu Recht zu finden.

 

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Die neue App von SALZBURG24 könnt ihr mit eurem Handy direkt beim Google Play Store oder dem Apple Store runterladen. Wir freuen uns über eure Bewertungen!

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Halloween 2014 in Salzburg http://www.salzburg24.at/halloween-2014-in-salzburg/4128341 http://www.salzburg24.at/halloween-2014-in-salzburg/4128341#comments Mon, 27 Oct 2014 11:06:29 +0000 http://4128341 27.10.:

 

30.10.:

 

31. 10.  in Salzburg-Stadt:

 

31. 10. im Flachgau:

 

31. 10. im Pongau:

 

31.10. im Pinzgau:

Ihre Veranstaltung auf SALZBURG24

Wir haben eine Halloween-Veranstaltung vergessen? Wir nehmen Ihren Eintrag gerne in unsere Übersicht auf. Schicken Sie uns einfach den Termin, Uhrzeit und Veranstaltungsort per Mail an moritz.naderer@salzburg24.at.

 

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Wetter: Wochenbeginn mit Nebel in Niederungen, Sonne auf den Bergen http://www.salzburg24.at/wetter-wochenbeginn-mit-nebel-in-niederungen-sonne-auf-den-bergen/4127934 http://www.salzburg24.at/wetter-wochenbeginn-mit-nebel-in-niederungen-sonne-auf-den-bergen/4127934#comments Mon, 27 Oct 2014 07:00:13 +0000 http://4127934
Außerhalb der typischen Nebelgebiete sollte sich spätestens um die Mittagszeit die Sonne zeigen. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost bis Süd. Die Temperaturen liegen in der Früh zwischen minus zwei und plus fünf Grad, die Tageshöchstwerte werden sich zwischen acht und 16 Grad einpendeln. Am wärmsten ist es dabei im Westen.

 

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Viel Sonne am Dienstag

Am Dienstag setzt sich das herbstliche Hochdruckwetter fort. Mit zunehmend trockener Luft aus dem Nordosten sind Nebel oder Hochnebel in der Früh selten beständig. Vielmehr scheint verbreitet die Sonne. Einzelne Wolken fallen dabei nicht ins Gewicht. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Ost bis Süd. Die Frühtemperaturen liegen zwischen minus zwei und plus vier Grad, die Tageshöchsttemperaturen zwischen neun und 17 Grad.

 

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Bis zu 17 Grad am Mittwoch

Das stabile und ruhige Herbstwetter bleibt am Mittwoch erhalten. Im östlichen Flachland sowie im Norden und auch in einigen Becken und Tälern bilden sich jedoch einige Nebel- und Hochnebelfelder. Diese sollten im Tagesverlauf der Sonne weichen. Abseits der Nebelgebiete scheint die Sonne schon von Tagesbeginn an ungestört. Abgesehen vom Osten, wo der Wind zeitweise auch mäßig aus südöstlicher Richtung weht, ist es überall sonst windschwach. Die Temperaturen liegen zwischen minus drei und plus vier Grad in der Früh und steigen auf zehn bis 17 Grad.

Donnerstag beinahe wolkenlos

Die Wettersituation ist auch am Donnerstag durch hohen Luftdruck gekennzeichnet. Allfällige frühmorgendliche Nebel- und Dunstfelder lösen sich spätestens bis zu den Mittagsstunden auf, danach kann überall recht ungestört die Sonne scheinen. Im Osten und Norden ziehen zeitweise zwar einige hohe Wolken durch, aber es bleibt trocken. Der Wind weht meist schwach, nur am Alpen-Ostrand und im Süden bläst zwischendurch mäßiger Nordwestwind. In der Früh zeigt das Thermometer Werte zwischen minus zwei und plus vier Grad, tagsüber sollten acht bis 17 Grad erreicht werden.

 

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Milde Wetterphase geht weiter

Ähnlich sollte der Freitag ausfallen. Während sich vom Salzkammergut bis zum Weinviertel sowie auch in einigen Tälern und Becken teilweise recht beständige Nebelfelder bilden, scheint in vielen Gebieten – besonders im Westen – bereits vom Morgen an ungestört die Sonne. Die Frühtemperaturen sind zwischen null und fünf Grad angesiedelt. Es weht weiterhin nur schwacher Wind, mit Höchstwerten von neun bis 17 Grad setzt sich die milde Wetterphase fort.

(APA)

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Pkw-Lenker mit 1,78 Promille auf A10 im Pongau gestoppt http://www.salzburg24.at/pkw-lenker-mit-178-promille-auf-a10-im-pongau-gestoppt/4127915 http://www.salzburg24.at/pkw-lenker-mit-178-promille-auf-a10-im-pongau-gestoppt/4127915#comments Mon, 27 Oct 2014 06:38:12 +0000 http://4127915 Aufgrund mehrerer eingehender Notrufe, dass ein Pkw auf der A10 in Schlangenlinien unterwegs sei, wurde gegen 15.30 Uhr ein 54-jähriger Pole auf der Autobahn angehalten und einer Verkehrskontrolle unterzogen. Der Alkotest ergab schließlich eine Alkoholisierung von 1,78 Promille. Der im Pongau arbeitende Mann wurde zu seinem Zweitwohnsitz gebracht, sein PKW abgestellt. Nach Rücksprache mit der Bezirkshauptmannschaft St.Johann wurde eine Sicherheitsleistung eingehoben.

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“Rollende Herzen” verteilte in Salzburg 15 Tonnen Lebensmittel http://www.salzburg24.at/rollende-herzen-verteilte-in-salzburg-15-tonnen-lebensmittel/4127606 http://www.salzburg24.at/rollende-herzen-verteilte-in-salzburg-15-tonnen-lebensmittel/4127606#comments Sun, 26 Oct 2014 15:53:28 +0000 http://4127606 Es handelt sich um Waren, die den gesetzlichen Vorschriften zufolge entsorgt werden müssten, jedoch noch einwandfrei seien, informierte Widmann am Sonntag anlässlich des einjährigen Bestehens des Vereins.

Lebensmittel für 57 Standorte

Nach dem Motto “Verteilen statt wegwerfen” werden die Waren von mehr als 25 Partnerunternehmen und Privatpersonen eingesammelt und an 57 Standorte in 54 Gemeinden gebracht. Circa 600 Menschen besuchten monatlich die Busse, um sich ihre Einkaufstasche gratis zu füllen, berichtete Vereinsobfrau Widmann. Etwa 40 gebehinderte oder gebrechliche Personen bekommen die Lebensmittel direkt ins Haus geliefert, und je nach Warenangebot werden auch Selbstversorger-Asylquartiere und die Notschlafstelle Zell am See betreut.

 

 

46 Freiwillige bei “Rollende Herzen”

Der Fuhrpark besteht mittlerweile aus drei gesponserten Fahrzeugen. Insgesamt engagieren sich laut Widmann 46 freiwillige Helfer für die Initiative. Das soziale Projekt kommt vor allem Mindestrentner, Arbeitslose, körperlich und psychisch Kranke, Delogierte, Alleinerzieher, Armutsgefährdete und Flüchtlinge zu Gute. Die Initiative will die eingesammelten Waren in Kürze auch im Tennengau und Anfang 2015 im Lungau verteilen. (APA)

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Nußdorf: Einbrecher lässt Auto mitgehen http://www.salzburg24.at/nussdorf-einbrecher-laesst-auto-mitgehen/4126964 http://www.salzburg24.at/nussdorf-einbrecher-laesst-auto-mitgehen/4126964#comments Sat, 25 Oct 2014 14:09:35 +0000 http://4126964

Ein mutmaßliches Einbrecher-Trio in Bischofshofen (Pongau) wurde hingegen gefasst. Die drei Einheimischen im Alter von 20, 23 und 28 Jahren sollen am Freitag aus einem Bürocontainer Laptops, Flachbildfernseher, Festplatten und USB-Sticks im Wert von einigen tausend Euro gestohlen haben. Ein 40-jähriger Angestellter der Firma überraschte den 23-Jährigen, der nicht gemerkt hatte, dass seine beiden Komplizen bereits geflüchtet waren. Der Angestellte hielt den Mann solange fest, bis die Polizei eintraf.

Einbrecher will Beute freiwillig zurückgeben

Wenig später wurde der 20-jährige Verdächtige ausgeforscht. Er zeigte sich vorerst nicht geständig. Der 28-Jährige meldete sich dann telefonisch bei der Polizei und erklärte, er werde das Diebesgut freiwillig zurückgeben. Ein Großteil der Beute wurde tatsächlich in seiner Wohnung sichergestellt. Was mit der restlichen Beute geschehen ist, darüber machte das festgenommene Trio bisher keine Angaben. Es handelte sich dabei vorwiegend um Festplatten und Firmensoftware. Die beiden jüngeren Verdächtigen wurden in die Justizanstalt Salzburg überstellt. (APA)

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24 Salzburger diskutieren im BürgerInnen-Rat http://www.salzburg24.at/24-salzburger-diskutieren-im-buergerinnen-rat/4126278 http://www.salzburg24.at/24-salzburger-diskutieren-im-buergerinnen-rat/4126278#comments Fri, 24 Oct 2014 14:51:06 +0000 http://4126278 Am Freitagnachmittag wurden in der Landeshauptstadt die Ergebnisse dieses “ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rats” präsentiert.

24 Salzburger reagierten auf Einladung

Seit September 2013 beschäftigt sich eine Enquete-Kommission des Landtags – vertreten sind je zwei Mitglieder aller fünf Fraktionen – mit der Vorbereitung “neuer Mittel der Teilhabe, Mitbestimmung und direkten Demokratie”. Neben einer Reform des Wahlrechts und Maßnahmen zur Förderung des Frauenanteils sollen auch Bürgerräte eingerichtet werden – Instrumente, bei denen Menschen aus der Bevölkerung zu wichtigen Fragen des Gemeinwesens Lösungsideen erarbeiten. Salzburg ist nach Vorarlberg das zweite Bundesland, das Bürgerbeteiligung so als Ergänzung zur repräsentativen Demokratie einführen will.

Der erste Bürgerrat beschäftigte sich am vergangenen Freitag und Samstag damit, wie Bürgerbeteiligung in Salzburg überhaupt gestaltet werden soll. Per Zufallsauswahl wurden dazu mithilfe des Amtlichen Melderegisters 600 Einladungsschreiben versandt, 24 der Adressaten stellen sich schließlich als Bürgerräte zur Verfügung und erarbeiten in moderierten Gesprächsrunden gleich 75 Lösungsansätze – von “mutig bis radikal”, wie Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) bei der Präsentation kurz kommentierte.

Mehr Mitspracherecht auf Gemeindeebene

Eine Arbeitsgruppe stellte sich die Frage, wie Menschen wieder aktiv für die Politik interessiert werden können oder die Distanz zwischen Politik und Bürgern überwunden werden kann. Ein zweites Team beschäftigte sich damit, wie Bürgerbeteiligung erleichtert werden kann und – ganz zentral – wer darüber entscheidet, worüber Bürger überhaupt beraten sollen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: So wünschen sich die Bürgerräte nicht nur mehr Mitsprache explizit auf Gemeindeebene. In Zukunft sollen zufällig ausgewählte Bürger auf Zeit in den Landtag entsendet werden – sie müssten von einer Regierung dann über die Sinnhaftigkeit einer Entscheidung überzeugt werden. Darüber hinaus könnte eine unabhängige Stelle die (Wahl-)Versprechen und Ankündigen der Politik auf ihre Umsetzung prüfen. Ein weiterer Vorschlag: Die Wahlbeteiligung künftig als Parameter für die Leistung und die Entlohnung von Politikern heranzuziehen.

BürgerInnen-Rat langfristig etablieren

Außerdem sollen nicht nur Wirtschaftswachstum und BIP als Kriterien für Entwicklung herangezogen werden. “Es braucht neue Indikatoren für den Fortschritt der Gesellschaft”, forderte eine Bürgerätin und empfahl die Einbindung sozialer Faktoren oder die Schaffung von Kriterien, welche Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit von Großprojekten mitbeurteilen. Und darüber, worüber befragt werden soll, könne ein auf Zeit bestellter “Weisenrat” unparteiisch entscheiden.

Wie Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (ÖVP) zur APA sagte, gehen die Ergebnisse des ersten Bürgerrates nun zurück an die Enquete-Kommission: “Die Räte sollen ja nicht nur ein Aufflackern sein, sondern sich als etwas Langfristiges etablieren.” (APA)

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Nach Sturm und Schnee kehrt der Herbst zurück http://www.salzburg24.at/nach-sturm-und-schnee-kehrt-der-herbst-zurueck/4125492 http://www.salzburg24.at/nach-sturm-und-schnee-kehrt-der-herbst-zurueck/4125492#comments Fri, 24 Oct 2014 04:34:06 +0000 http://4125492

„Momentan ist nahezu das gesamte Bergland ab einer Höhe von etwa 1000 Meter Seehöhe weiß,” sagt Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), „im Hochgebirge hat es seit Dienstag in Summe 100 bis 200 Zentimeter geschneit. Durch die Setzung sind die aktuellen Schneehöhen jetzt etwas geringer. Beim Alpinzentrum Rudolfshütte in den Hohen Tauern zum Beispiel ist die Schneehöhe derzeit 82 Zentimeter. In den Tälern liegen momentan zum Beispiel 50 Zentimeter Schnee in Lech am Arlberg, 52 in Hochfilzen und 16 in der Ramsau in der Steiermark.”

 

Die Schneelage am Freitag. / ZAMG Die Schneelage am Freitag. / ZAMG ©

Hier findet ihr eine Übersicht der aktuellen Schneehöhen.

So viel Regen wie sonst in einem Monat

Betrachtet man Regen- und Schneemengen zusammen, ergeben sich beachtliche Niederschlagsmengen. So sind vor allem an der Nordseite der Alpen, vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel, 100 bis 200 Millimeter Niederschlag zusammengekommen. ZAMG-Klimatologe Orlik: „In diesen Regionen hat es in wenigen Tagen mehr geregnet und geschneit, also durchschnittlich in einem gesamten Oktober. Zum Vergleich: Im Mittel regnet es im gesamten Oktober an der Nordseite der Alpen zwischen 70 und 120 Millimeter.”

Es wird wieder freundlicher

Am Freitag regnet es vor allem im Flachgau und im Tennengau am Vormittag noch zeitweise ein wenig aus dichten Wolken. In den Gebirgsgauen beginnen die Wolken aufzulockern, wobei die Schneefallgrenze zwischen 1.100 und 1.600 Metern Seehöhe liegt. Sonst ist es freundlicher, im Süden und Westen zeigt sich die Sonne, am Abend eventuell auch im östlichen Flachland. Der Wind flaut ab, die Temperaturen liegen in der Früh bei minus ein bis plus sechs Grad, tagsüber bei drei bis neun Grad.

Der Herbst kommt zurück

Ab Samstag ist im Osten und Südosten mit herbsttypischen Wettererscheinungen wie Hochnebel zu rechnen. Sonne ist am Samstag erst spät zu sehen. Sonst löst sich der Nebel rasch auf, und die Sonne scheint. Wind gibt es kaum noch. Die Temperaturen liegen bei minus fünf bis plus zwei in der Früh und steigen bis zum Nachmittag auf drei bis elf Grad. Am Sonntag sollte sich die Sonne verbreitet durchsetzen, hartnäckig hält sich der Nebel nur im Osten und Südosten sowie im Donautal. Nach einem frostigen Start steigen die Temperaturen tagsüber auf fünf bis elf Grad.

Wärmer wird’s ab Montag

Nichts Neues bringt der Montag: Sonne auf den Bergen, Nebel in den Niederungen und Beckenlagen. Im Tagesverlauf setzt sich aber meist die Sonne durch, die Temperaturen liegen in der Früh bei minus zwei bis plus sechs Grad, am Nachmittag bei acht bis 17 Grad. Auch am Dienstag ist im Norden und Osten mit Nebel zu rechnen, der sich meist auflösen sollte. Sonst ist es gleich sonnig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus drei bis plus vier Grad, die Höchstwerte bei neun bis zwölf Grad in den Nebelregionen, sonst bei bis zu 17 Grad. Der Wind bleibt an allen Tagen schwach bis höchstens mäßig.

(SALZBURG24/APA)

 

 

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Wintereinbruch und Überflutungen halten Einsatzkräfte auf Trab http://www.salzburg24.at/wintereinbruch-haelt-die-einsatzkraefte-weiter-auf-trab/4124425 http://www.salzburg24.at/wintereinbruch-haelt-die-einsatzkraefte-weiter-auf-trab/4124425#comments Thu, 23 Oct 2014 06:00:58 +0000 http://4124425

Bereits in der Nacht auf Mittwoch fegte Sturm „Gonzalo“ über Salzburg (wir haben ausführlich berichtet). Böen mit bis zu 100 km/h rissen zahlreiche Bäume um. In mehreren Teilen des Landes kam es zu Stromausfällen, im Pinzgau wurden zwei Häuser abgedeckt und im Flachgau stürzte ein Gerüst um.

Feuerwehren im Hochwassereinsatz

Die Starkregen hat für ein Ansteigen der Flusspegel gesorgt. Vorkehrungen um großräumige Überflutungen und ein etwaiges Hochwasser zu verhindern, wurden bereits getroffen. Am Donnerstagnachmittag waren insgesamt 21 Feuerwehren und Löschzüge mit mehr als 260 Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz, teilte der Feuerwehrverband Salzburg mit.

Die Einsatzschwerpunkte lagen im Flach- und Tennengau sowie der Stadt Salzburg. Auspumparbeiten wegen Überflutungen, Beseitigung von Verklausungen und Freimachen von Verkehrswegen durch umgestürzte Bäume zählten zu den Hauptaufgaben der eingesetzten Kräfte.

Situation in Bergheim zugespitzt

Zugespitzt hatte sich die Hochwasserlage in Bergheim, im Ortsteil Hagenau. Hier musste die Feuerwehr die L118 wegen Überflutung sperren. Die Einsatzkräfte kämpften mit Hochleistungspumpen gegen die Wassermassen, um ein Überlaufen der Fluten zu verhindern, welche das Umspannwerk Hagenau bedrohten.

 

Bis zu den Knien standen die Feuerwehrleute in Bergheim im Wasser/FMT-Picutres Bis zu den Knien standen die Feuerwehrleute in Bergheim im Wasser/FMT-Pictures/M.W. ©

Assistenzeinsatz des Bundesheeres möglich

Nach dem Sturm “Gonzalo” könnte das Bundesheer nach einer Assistenzanforderung die örtlichen Einsatzkräfte unterstützen, so das zuständige Ministerum am Donnerstag in einer Aussendung. Innerhalb weniger Stunden könnten Erkundungsteams in Marsch gesetzt werden, um die Lage zu beurteilen. Anschließend könnten Pioniere eingesetzt werden, hieß es weiter.

Schnee sorgt für Chaos im Süden Salzburgs

Die Tauernautobahn (A10) musste am Vormittag im Bereich des Katschberg- und auch des Tauerntunnels in Fahrtrichtung Salzburg wegen hängengebliebener Fahrzeuge bzw. eines umgestürzten Baumes gesperrt werden, so die Polizei. Am frühen Nachmittag war die A10 wieder in beiden Richtungen befahrbar.

Am Donnerstagvormittag musste sie wegen des starken Schneefalls auch an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten in Fahrtrichtung Salzburg gesperrt werden. Die Sperre dauerte ebenfalls bis zum frühen Nachmittag an.

Schneekettenpflicht auf Ausweichrouten

Zu beachten ist bei den Ausweichrouten die dringende Kettenpflicht für alle Fahrzeuge. In den Gebirgsgauen war es vor allem der Schnee, der vielerorts zu Behinderungen führte. Teils blieben Fahrzeuge hängen, teils knickten Bäume durch die Schneelast und blockierten die Straßen, so zum Beispiel auf der Pass-Thurn-Straße bei Mittersill (Pinzgau), die wegen umgestürzter Bäume komplett gesperrt war.

Auch die Verbindung zwischen Filzmoos im Pongau und der steirischen Ramsau war unterbrochen. Auf allen höher gelegenen Verbindungen herrschte Kettenpflicht für Lastwagen, zum großen Teil auch für Autos. Die Großglockner Hochalpenstraße ist bereits seit Mittwoch früh gesperrt.

Straßensperren im Überblick

Hier findet ihr die aktuellsten Verkehrsmeldungen für Salzburg. Die Einsatzkräfte versuchen in der Nacht zu Freitag alle gesperrten Straßen wieder freizugeben.

  • Sperre der Großglockner Hochalpenstraße
  • Sperre der B1 zwischen Eugendorf und Henndorf
  • Sperre der Mattseer Bundesstraße zwischen Elixhausen und Obertrum
  • Sperre der Bahnunterführung in der Söllheimer Straße in der Stadt Salzburg
  • Sperre der Filzmooser Landesstraße zwischen Filzmoos und der Landesgrenze
  • Sperre der Glanegger Landesstraße zwischen Fürstenbrunn und Glanegg
  • Sperre der Ramsauer Landesstraße zwischen Ramsau und der Landesgrenze
  • Sperre der Bergheimer Landesstraße zwischen Salzburg und Bergheim
  • Sperre der Pass-Thurn-Straße zwischen Jochberg (T) und Mittersill
  • Sperre der Hochkönigstraße zwischen Saalfelden und Bischofshofen
  • Schneekettenpflicht auf der Hochkönigstraße, der Gerlos Straße und der Katschbergstraße
  • Schneekettenpflicht für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Pass-Thurn-Straße
  • Winterreifenpflicht auf der Felbertauern Straße

 

Starkregen und Schnee in Salzburg

Die Feuerwehrleute in Grödig musste Donnerstagfrüh wegen eines umgestürzten Baumes ausrücken.

 

Die Feuerwehr Grödig stand rund eine Stunde lang im Einsatz. / FF Grödig Die Feuerwehr Grödig stand rund eine Stunde lang im Einsatz. / FF Grödig ©

 

 

Bäume kippen auf die Straße

In den Gebirgsbezirken beschäftigten vor allem gebrochene Bäume die Hilfskräfte, sagte ein Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos.

 

Viel Neuschnee im Süden

Die Niederschlagsmengen sind groß: In den Nordstaulagen des Alpenhauptkammes wurden bis zum Vormittag verbreitet 50 bis 70 Liter pro Quadratmeter registriert, sagte Josef Haslhofer von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg. Auf der Schmittenhöhe bei Zell am See wurden 71 Zentimeter Neuschnee gemessen, auf der Loferer Alm waren es 58 Zentimeter.

In St. Michael im Lungau lag am Donnerstag im Ort eine 15 bis 20 Zentimeter hohe Schneedecke. Das dürfte aber noch nicht alles gewesen sein. Nach Angaben des Meteorologen sind bis Freitagmittag noch bis zu 80 Liter Regen bzw. 80 Zentimeter Schnee zu erwarten, wobei der Schwerpunkt weiterhin im Nordstau – vor allem im Tennengau und Salzkammergut – liegen soll. (APA/SALZBURG24)

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http://www.salzburg24.at/wintereinbruch-haelt-die-einsatzkraefte-weiter-auf-trab/4124425/?feed=comments-rss2 0
Wer kommt für Sturmschäden auf? http://www.salzburg24.at/wer-kommt-fuer-sturmschaeden-auf/4123712 http://www.salzburg24.at/wer-kommt-fuer-sturmschaeden-auf/4123712#comments Wed, 22 Oct 2014 10:58:37 +0000 http://4123712 Grundsätzlich spricht man von einem Sturm spricht erst ab einer Windgeschwindigkeit von 60 km/h. Für Sturmschäden am Eigenheim kommt eine Sturmversicherung auf, die meist Bestandteil der Eigenheimversicherung ist. Wird in der Folge etwas in der Wohnung beschädigt, deckt das die Haushaltsversicherung.

Eigenheim- und Haushaltsversicherung

Ein Beispiel: Wird das Dach durch den Sturm abgedeckt, kommt die Eigenheimversicherung auf. Kommt es aber dadurch zu Schäden am Wohnungsinhalt oder Hausrat, etwa durch Regen, deckt das grundsätzlich die Haushaltversicherung.

Sturmschäden an Autos

Sturmschäden an Autos werden meist nur von der Kasko-Versicherung – Elementar- oder Vollkasko – gedeckt. Die eigene Haftpflichtversicherung bietet hier keinen Schutz. Ob oder in welcher Höhe die Kaskoversicherung zahlt, steht in der Polizze und den Versicherungsbedingungen. Wurde etwa ein Selbstbehalt vereinbart, kann er im Schadensfall vom Entschädigungsbetrag abgezogen werden.

Umfallende Bäume sind „höhere Gewalt“

Wer nur haftpflichtversichert ist, muss Sturmschäden zumeist aus der eigenen Tasche zahlen. Denn Schäden durch umfallende Bäume gelten als „durch höhere Gewalt verursacht“, egal ob sie parkende, haltende oder fahrende Autos beschädigen.

Morsche Bäume und baufällige Häuser

Zurückholen kann man sich Kosten nur, wenn Bäume schon vor dem Sturm morsch oder Häuser baufällig waren. Das Problem dabei: Die Geschädigten müssen den Nachweis dafür erbringen, dass die Besitzer ihre Erhaltungspflichten verletzt haben. In diesem Fall ist eine Haftung des Hauseigentümers oder dessen Gebäude-Haftpflichtversicherung – zumeist Teil der Eigenheimversicherung – denkbar.

 

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Der erste Schnee in Salzburg http://www.salzburg24.at/der-erste-schnee-in-salzburg/4123342 http://www.salzburg24.at/der-erste-schnee-in-salzburg/4123342#comments Wed, 22 Oct 2014 07:48:46 +0000 http://4123342

Nicht nur die Berge wurden am Mittwoch in die weiße Pracht getaucht. Auf der Tauernautobahn im Pongau ging Schnee nieder, die Schneeräumung hatte die Lage aber unter Kontrolle.

Mehr Schnee auf den Bergen

Ab etwa 1.000 Meter Seehöhe waren Salzburgs Berge am Mittwochvormittag leicht angezuckert. Das soll sich aber laut Butschek ab dem Nachmittag ändern, weil dann stärkere Niederschläge zu erwarten seien. Ab 800 bis 1.000 Meter erwartet er Neuschnee, in den Bergen sogar ergiebig. Der heftige Sturm ist seinen Angaben zufolge inzwischen vorbei. “Die erste Welle ist vorüber, jetzt ist die kalte Luft da”, so der Meteorologe. Der Wind werde aber weiterhin stürmisch bleiben.

 

Am Mittwoch gab's schon erste Schneefälle in Salzburg, wie hier in Gaissau./APA/Gindl Am Mittwoch gab’s schon erste Schneefälle in Salzburg, wie hier in Gaissau./APA/Gindl ©

Schnee- und Regenwarnungen aufrecht

Weiterhin sind auch Schnee- und Regenwarnungen aktiv. Thomas Turecek von der ZAMG sagt: „Von Mittwoch bis Freitagfrüh regnet und schneit es besonders an der Nordseite der Alpen verbreitet und intensiv, mit Schwerpunkt vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel und zur nördlichen Obersteiermark. Schnee fällt bis in viele Täler. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1300 Meter. Vereinzelt kann es auch bis etwa 500 Meter schneien. Im Hochgebirge fallen 50 bis 100 Zentimeter Schnee.” Unter der Last des feuchten und somit schweren Neuschnees können Bäume umstürzen und zu Problemen auf höher gelegenen Straßen und Eisenbahnstrecken sowie bei Stromleitungen führen. Auf vielen Pass-Straßen muss man mit winterlichen Fahrverhältnissen rechnen.

Unfall in Maria Alm

Eine 39-jährige Salzburgerin kam am Vormittag des 22. Oktober 2014 mit ihrem Pkw in Maria Alm von der Fahrbahn der Hochkönigstraße ab und prallte gegen die Leitschiene. Zur Unfallzeit schneite es stark. Das Rote Kreuz brachte die 39-Jährige mit unbestimmten Verletzungen in das Krankenhaus Zell am See.

Schnee: Asfinag ist gerüstet

Wie die Asfinag berichtet setzte um 9 Uhr im südlichen Salzburg erster Schneefall ein. Die Autobahnmeistereien sind in erhöhter Einsatzbereitschaft und für den Wintereinbruch gerüstet. „Wir appellieren auch an alle Verkehrsteilnehmer, die Fahrt bei Schneefall nur mit Winterreifen anzutreten und auf ausreichend Abstand zu achten“, sagt Heimo Maier-Farkas, Leiter der Autobahnmeistereien der ASFINAG Service Gesellschaft.

Wetter: Es bleibt kühl

Die spätsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage sind damit endgültig vorbei. Es bleibt im gesamten Land kühl bei maximal 3 bis 15 Grad. Erst in Richtung Wochenende beruhigt sich das Wetter und im Großteil Österreichs kommt zeitweise die Sonne hervor. Aber es bleibt kalt, mit Höchstwerten zwischen 7 und 14 Grad. In der Früh sind stellenweise Minusgrade möglich, vor allem in windgeschützten Tälern.

 

 

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Sturm “Gonzalo” wütet in Salzburg: Mehr als 100 Einsätze im gesamten Land http://www.salzburg24.at/sturm-ueber-salzburg-mehr-als-100-einsaetze-im-gesamten-land/4123189 http://www.salzburg24.at/sturm-ueber-salzburg-mehr-als-100-einsaetze-im-gesamten-land/4123189#comments Wed, 22 Oct 2014 04:22:50 +0000 http://4123189

Der Sturm ist in den späten Abendstunden verbreitet mit annähernd 100 km/h über das Bundesland gefegt, sagte Michael Butschek von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg. In Abtenau wurden 99 km/h gemessen, in der Stadt Salzburg beim Flughafen waren es 82 Stundenkilometer. “Die Warnung hat gepasst”, resümierte der Meteorologe.

800 Feuerwehrleute im Einsatz

Die angekündigte 800 Kilometer lange Sturmfront, die Dienstagabend vom Westen her das Land Salzburg erreicht hat, sorgte zwischen 22.45 und 1 Uhr im gesamten Land für 106 Einsätze, berichtet der Landesfeuerwehrverband Salzburg am Mittwoch. Schwerpunkte dabei waren der Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und die Stadt Salzburg. Insgesamt stand 38 Feuerwehren mit 780 Mann im Einsatz. Grund für die Einsätze waren in erster Linie umgestürzte Bäume.

 

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Umgestürzte Bäume in der Mozartstadt

In der Stadt Salzburg kam es wegen des Sturms vereinzelt zu Stromausfällen. Am Kapitelplatz beschädigte ein umgestürzter Baum mehrere Autos. Und in der Fasaneriestraße im Stadtteil Lehen wehte eine Sturmböe das Dach eines Garagenschuppens weg und schleuderte es auf den angrenzenden Weg und auf ein parkendes Auto, das dadurch schwer beschädigt wurde. In der ganzen Stadt wurden Äste abgerissen und Bauzäune flogen zum Teil durch die Luft. Verletzt wurde niemand. An der Kreuzung Elisabethstraße-Jahnstraße stürzte ein Baum quer über die Straße. Die Straße war blockiert und die Stromleitung wurde beschädigt.

 

Sturm-Schäden in Lehen./FMT-Pictures/M.W. Sturm-Schäden in Lehen./FMT-Pictures/M.W. ©

Viele Schäden im Flachgau

Ebenfalls stark vom Sturm betroffen war der Flachgau: In Straßwalchen riss Sturm “Gonzalo” gegen 23 Uhr ein vierstöckiges Baugerüst um. Insgesamt acht Fahrzeuge wurden dabei durch herabfallende Gerüstteile beschädigt. Die Schmutzschutznetze hatten dem Sturm eine entsprechende Angriffsfläche geboten. Personen kamen nicht zu Schaden, so die Polizei.

Bereits gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr Anif zu einem umgestürzten Baum auf der Salzachtalstrasse gerufen. In kürzester Zeit konnte die Freiwillige Feuerwehr diesen von der Straße entfernen und die Straße wieder komplett freigeben.

Durch Grödig zog sich eine Spur der Verwüstung, wie die Freiwillige Feuerwehr Grödig mitteilte. Vor allem Baustellen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Absperrgitter und Verkehrsleiteinrichtungen wurden verweht, Müllcontainer lagen auf der Straße, Plakatständer waren gekippt. Nach etwa 1,5 Stunden hatten die Floriani-Jünger wieder die Ordnung hergestellt.

 

Das umgestürzte Baugerüst zerstörte sechs Autos./Aktivnews Das umgestürzte Baugerüst  in Straßwalchen zerstörte sechs Autos./Aktivnews ©

 

Einsatz in Anif./FMT-Pictures/T.A. Einsatz in Anif./FMT-Pictures/T.A. ©

Schwere Schäden im Pinzgau

Besonders schwere Schäden verursachte der Sturm in Viehhofen. In der Pinzgauer Gemeinde wurde das komplette Dach eines Hauses durch den Sturm weggerissen und in weiterer Folge auf eine daneben befindliche Trafostation bzw. Stromleitung der Salzburg AG geschleudert. Dabei wurden Isolatoren sowie die Stromleitung beschädigt, wodurch in Viehhofen für rund zweieinhalb Stunden der Strom ausfiel. Das Haus wurde komplett beschädigt und kann nicht mehr bewohnt werden. Die Bewohner wurden in einer nahegelegenen Pension untergebracht.

Weiters wurde bei einem Mehrparteienhaus eine Dachhälfte durch den Sturm abgedeckt. Personen wurden nicht verletzt. An den umliegenden Gebäuden und den geparkten Fahrzeugen dürfte kein Schaden entstanden sein. Der entstandene Schaden am Mehrparteienhaus ist derzeit noch nicht bekannt, so die Polizei.

 

Auch in Saalfelden waren die Einsatzkräfte gefordert./FF Saalfelden Auch in Saalfelden waren die Einsatzkräfte gefordert./FF Saalfelden ©

Auch in Saalfelden wurde die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Mehrere Straßen von umgestürzten Bäumen befreit werden. Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Saalfelden mit 33 Mann im Einsatz.

Straßensperren im Pinzgau

Und im Ortsgebiet rissen die Sturmböen einen Mast eines Werbebanners, der über die L111 führt, aus der Verankerung. Der Mast drohte auf die Straße zu stürzen. Während der Aufräumungsarbeiten durch die freiwillige Feuerwehr Viehhofen sowie einen Autorkran einer Viehhofener Transportfirma war die L111 für ca. 40 Minuten gesperrt.

Beim Heizwerk St. Martin bei Lofer stürzten in der Nacht gleich mehrere Nadelbäume auf die B311. Die alarmierten Feuerwehren St. Martin, Lofer und Weißbach bei Lofer konnten die Bäume von der Fahrbahn beseitigen. Während der Aufräumarbeiten musste die Straße für ca. 30 Minuten gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Mehrere Straßenleitpflöcke wurden durch die umgestürzten Bäume beschädigt, berichtet die Polizei in einer Aussendung.

Stromausfälle im gesamten Land

Umgefallene Bäume haben auch die Stromversorgung für etliche Haushalte unterbrochen. Die 110-kV-Leitung zwischen Kaprun und Schwarzach sowie die 220-kV-Leitung zwischen St. Johann und Salzburg (beide von der Austrian Power Grid) sind ausgefallen, sagte der Sprecher der Salzburg AG, Sigi Kämmerer. Dadurch – und ebenfalls wegen umgestürzter Bäume – waren auch Leitungen der Salzburg Netz GmbH (eine 100-Prozent-Tochter der Salzburg AG) betroffen und im Pinzgau rund 400 Kunden ohne Strom, im Pongau waren es rund 150. Im Flachgau waren 40 Kunden betroffen und im Tennengau 26. Wobei laut Kämmerer ein Kunde nur ein Stall sein kann, aber auch ein Mehrfamilienhaus. Sein Unternehmen habe sich mit zusätzlichen Trupps auf den Sturm vorbereitet. Teilweise seien die Schäden in der Nacht rasch behoben worden, teils können sie aber erst bei Tageslicht gefunden und repariert werden. Kämmerer zeigte sich zuversichtlich, dass der überwiegende Teil der Ausfälle noch im Lauf des Vormittages behoben werden kann.

Sturm-Schäden auch in Bayern, Tirol und OÖ

Und auch im benachbarten Bayern mussten die Feuerwehren zu zahlreichen Sturmeinsätzen ausrücken. In Bad Reichenhall beispielsweise mussten die Straßen von Bauzäunen, Blumentöpfen und Ästen, befreit werden. Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehrleute auch in Oberösterreich und Tirol. Dort waren in der Nacht 30.000 Haushalte zwischenzeitlich ohne Strom.

Wetterwarnung bleibt aufrecht

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) warnt weiterhin vor starken Niederschlägen. Schneefall könne zu Problemen auf Straßen und Schienen führen. Die Schneefallgrenze sinke auf 800 Meter. Hier geht’s zur detaillierten Wetterwarnung für Salzburg.

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Land Salzburg wegen “Diskriminierung eines Behinderten” geklagt http://www.salzburg24.at/land-salzburg-wegen-diskriminierung-eines-behinderten-geklagt/4122998 http://www.salzburg24.at/land-salzburg-wegen-diskriminierung-eines-behinderten-geklagt/4122998#comments Tue, 21 Oct 2014 15:18:20 +0000 http://4122998 Er absolvierte beim Land eine Lehre als Verwaltungsassistent, wurde aber 2012 entgegen seiner Erwartung nicht in den Landesdienst übernommen.

In dem fortgesetzten Prozess wollte Richterin Elfriede Stadler wissen, ob es vom Land eine Weisung oder Zusicherung gegeben hat, dass Lehrlinge des Landes nach erfolgreichem Lehrabschluss automatisch in den Landesdienst übernommen werden. Weder Burgstaller noch Scharer bejahten diese Frage.

Land wollte 22-Jährigen nicht behalten

“Es gab keinen Automatismus, ein einstimmiger Beschluss konnte leider nicht erzielt werden”, bedauerte Burgstaller, die damals Landeshauptfrau war und den Kläger auch persönlich kannte. “Mein politisches Ziel war es, die vom Land Salzburg ausgebildeten Lehrling auch zu behalten.” Sie habe weder der Mutter des Rollstuhlfahrers noch ihm selbst zugesagt, dass er vom Land übernommen werde, erklärte die ehemalige Parteichefin der SPÖ Salzburg. “Ich habe mich sehr bemüht, dass er beim Land bleiben kann oder eine andere sinnvolle Beschäftigung findet.”

 

Gabi Burgstaller beim Prozess./Neumayr/MMV Gabi Burgstaller beim Prozess./Neumayr/MMV ©

Auch Scharer setzte sich ein

Auch Burgstallers Parteikollegin Scharer hat sich ihren Angaben zufolge für den körperlich beeinträchtigten Pongauer eingesetzt, als sie erfahren habe, dass es Probleme während seiner Ausbildung bei der Bezirkshauptmannschaft St. Johann gegeben hat. Sie könne sich erinnern, dass sie mit den Zuständigen, auch mit der Personalvertretung, darüber gesprochen habe – “dass es doch möglich sein muss, bei entsprechender Bemühung aller Beteiligten eine entsprechende Ausbildung zu gewährleisten”, erklärte Scharer. “Meine Empfehlung war, eine Arbeitsassistenz einzuschalten.” Aber sie wisse nicht, ob das erfolgt sei. “Nein, das hat nicht stattgefunden”, entnahm die Richterin aus den Akten.

 

Und auch Ex-Landesrätin Erika Scharer sagte aus. /Neumayr/MMV Und auch Ex-Landesrätin Erika Scharer sagte aus. /Neumayr/MMV ©

Behinderten Menschen Change geben

Was ihr Nachfolger Personal-Landesrat Sepp Eisl (ÖVP) – Scharer schied im Juli 2011 als Landesrätin aus dem Amt – entschieden habe, könne sie nicht nachvollziehen, sagte Scharer. Unter ihrer Ägide hätte der Rollstuhlfahrer einen Job beim Land bekommen, betonte die ehemalige Sozial-Landesrätin. “Er hat im August 2011 ausgelernt, im Februar 2012 war die Behaltefrist zu Ende, er wurde aber nicht verlängert. Oberstes Gebot war für mich, behinderten Menschen eine Chance zu geben.” Man könne doch nicht von der Wirtschaft verlangen die Quote zu erfüllen, wenn dies das Land verabsäume, veranschaulichte Scharer.

Dem Rechtsanwalt des Klägers, Alexander Schuberth, zufolge sei einer der Hauptgründe für die “Nichtweiterbeschäftigung” seines Mandanten gewesen, dass die Glastüren im Gebäude der Bezirkshauptmannschaft zerbrechen könnten, wenn der Rollstuhlfahrer daran stoße. Dazu Scharer: Sie habe den Hinweise gegeben, die Glastüren so zu adaptieren, dass sie nicht zerstört werden können.

Kläger fordert 200.000 Euro

Der Kläger hatte dem Land, von dem er 200.000 Euro an Schadensersatz fordert, auch “psychische Beeinträchtigung durch Mobbing” vorgeworfen. Diesen Vorwurf hat das Land zurückgewiesen. Die Mitarbeiter hätten ihn über das normale Maß hinaus unterstützt, hieß es. Er benötigte aber einen betreuten Arbeitsplatz, was beim Land nicht möglich sei. Anwalt Schuberth sagte zur APA, der Rollstuhlfahrer sei durch die Abteilungen gereicht und in karge Räume gestellt worden. Er habe auch immer noch keinen Job gefunden, bedauerte die Mutter des 22-Jährigen. “Er macht jetzt die Englisch-Matura und er hofft, dass er als Nachhilfelehrer eine Chance kriegt. Oder in einem Büro eine Computerarbeit oder als Grafikdesigner.” Die Richterin befand die Causa heute als “entscheidungsreif”, das Urteil ergeht schriftlich.

 

(APA)

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Sturmwarnung für Salzburg: Windböen bis 100 km/h http://www.salzburg24.at/sturmwarnung-fuer-salzburg-windboeen-bis-100-kmh/4122451 http://www.salzburg24.at/sturmwarnung-fuer-salzburg-windboeen-bis-100-kmh/4122451#comments Tue, 21 Oct 2014 09:40:19 +0000 http://4122451

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) hat für die Nacht auf Mittwoch stellenweise die höchste Sturm-Warnstufe ausgerufen. Dies kommt nur alle vier Jahre vor. In den Niederungen werden Böen mit bis zu 100 km/h erwartet, sagte Andreas Frank, ZAMG-Meteorologe.

Salzburg besonders betroffen

In den Bergen kann der Sturm durchaus kräftiger ausfallen. Die Warnung gilt von 22.00 bis 4.00 Uhr am Mittwoch, die Kaltfront mit Schneefall und Sturm wird vom Westen her über Österreich ziehen. Besonders stark betroffen sollen laut ZAMG der Pinzgau, der Pongau und die Salzburger Umgebung sein. Die Schneefallgrenze sinkt auf 800 Meter.

 

Salzburg ist vom Wintereinbruch besonders stark betroffen warnt die ZAMG. / ZAMG Salzburg ist vom Wintereinbruch besonders stark betroffen warnt die ZAMG. / ZAMG ©

Mit Verkehrsbehinderungen ist zu rechnen

Länger anhalten dürften Regen und Schneefall an der Alpennordseite. Hier gilt ab Mittwochmittag eine Niederschlagswarnung. Die Temperaturen brechen innerhalb weniger Stunden um 10 bis 15 Grad ein.  Der Schneefall kann zu Problemen auf Straßen und Schienen führen. Die Asfinag erwartet am Mittwoch auf der Tauernautobahn (A10) bis zu 15 Zentimeter Neuschnee, die Autobahnmeistereien wurden in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt.
An den höchsten Abschnitten der A10 wird eine geschlossene Schneedecke erwartet.

Asfinag ist gerüstet

Die Asfinag Autobahnmeistereien wurden daher in erhöhte Einsatzbereitschaft versetzt und sind für den Wintereinbruch gerüstet. „Die Asfinag ist in höchster Einsatzbereitschaft und mit Mann und Maschine vorbereitet. Wir sind für den ersten Wintereinbruch gut gerüstet“, sagt Heimo Maier-Farkas, Leiter der Autobahnmeistereien.

 

Besonders auf den Straßen ist Vorsicht geboten. / Bilderbox Besonders auf den Straßen ist Vorsicht geboten. / Bilderbox ©

Winterreifenpflicht ab 1. November

Trotzdem gilt besondere Vorsicht: Erst ab 1. November startet die gesetzliche Winterreifenpflicht in Österreich – viele Autofahrer sind daher noch mit Sommerbereifung unterwegs. Der Asfinag Tipp: Die Fahrt bei Schneefall nur mit Winterreifen antreten, auf ausreichend Abstand achten und höchste Konzentration beim Fahren.

Land Tirol warnt Bevölkerung

Das Land Tirol hat vor dem in prognostizierten Wettersturz und heftigem Sturm vor Aufenthalten im Wald gewarnt. “Abgetrennte Äste fallen in der Regel mit der spitzen Bruchstelle voraus und können tödliche Verletzungen verursachen. Außerdem können Bäume umstürzen”, betonte Landesforstdirektor Josef Fuchs in einer Aussendung.

SALZBURG24 sucht die besten Wetterbilder

Schickt uns jetzt eure Wetterbilder – die ersten und besten werden am Mittwoch auf SALZBURG24 veröffentlicht. Die Bilder könnt ihr uns direkt auf Facebook posten oder per Email schicken.

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St. Johann: Diebe räumen Depot für Zeitungsständer leer http://www.salzburg24.at/st-johann-diebe-raeumen-depot-fuer-zeitungsstaender-leer/4122130 http://www.salzburg24.at/st-johann-diebe-raeumen-depot-fuer-zeitungsstaender-leer/4122130#comments Tue, 21 Oct 2014 06:01:09 +0000 http://4122130 Die Täter dürften sich von einem Angestellten unbemerkt in das Depot geschlichen haben und die Kisten aus dem unversperrten Lager entwendet haben. Der Schaden dürfte mehrere tausend Euro betragen. (APA)

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