Salzburg24.at » Salzburg-Stadt http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 06 May 2016 05:31:31 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Salzburger bedroht Nigerianer mit dem Erschießen: Cobra-Einsatz in der Mozartstadt http://www.salzburg24.at/salzburger-bedroht-nigerianer-mit-dem-erschiessen-cobra-einsatz-in-der-mozartstadt/4713060 http://www.salzburg24.at/salzburger-bedroht-nigerianer-mit-dem-erschiessen-cobra-einsatz-in-der-mozartstadt/4713060#comments Fri, 06 May 2016 04:21:34 +0000 http://4713060

In einem Wohnblock in der Stadt Salzburg kam es am frühen Donnerstagabend zu einem Cobra-Einsatz. Ein 45-jähriger Salzburger bedrohte laut Polizei im Stiegenhaus eines Mehrparteienhauses einen 22-jährigen Nigerianer, der gerade seine Freundin besuchen wollte. Er benutzte die Worte: “Du kommst hier nicht rein du Arschloch, ich erschieße dich”, und hatte eine Waffe bei sich.

Cobra-Kräfte nehmen Salzburger fest

Die Freundin des Nigerianers beobachtete den Vorfall und schubste den 45-Jährigen zur Seite, worauf der Salzburger in seine Wohnung verschwand. Verständigte Cobra-Kräfte drangen in die unversperrte Wohnung ein und konnten den Beschuldigten ohne Widerstand festnehmen.

Bei der benützten Waffe handelte es sich um ein Luftdruckgewehr. Verletzt wurde niemand, so die Polizei abschließend.

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Freundliches Wetter in den kommenden Tagen http://www.salzburg24.at/freundliches-wetter-in-den-kommenden-tagen/4712680 http://www.salzburg24.at/freundliches-wetter-in-den-kommenden-tagen/4712680#comments Thu, 05 May 2016 10:37:10 +0000 http://4712680

Hier gibt es die genaue Wetterprognose für deine Gemeinde.


Freitag: Im Westen Österreichs präsentiert sich das Wetter den ganzen Tag über strahlend sonnig und trocken. Selbst einzelne Schönwetterwolken bleiben eher die Ausnahme. Auch weiter im Osten und Süden startet der Tag überwiegend sonnig. Ab Mittag bilden sich jedoch bevorzugt über dem Berg- und Hügelland Quellwolken sowie lokale Regenschauer. Bis zum Abend ziehen diese mitunter bis ins Flachland. Der Wind kann vor allem in Schauernähe auffrischen, generell weht er aber schwach, im westlichen Donauraum mäßig aus Nordost bis Südost. Von zwei bis elf Grad in der Früh steigen die Temperaturen tagsüber auf 16 bis 23 Grad Celsius.

Samstag: Unter Hochdruckeinfluss präsentiert sich auch der Samstag von seiner überwiegend sonnigen und trockenen Seite. Während es jedoch in Vorarlberg, in Tirol und in Teilen Salzburgs sonnig bis zum Abend bleibt, beginnt die Bewölkung weiter im Osten und Süden vom Bergland ausgehend zu quellen. In der Folge muss schließlich örtlich mit Regenschauern sowie mit Gewittern gerechnet werden. Der Schwerpunkt der Schauer liegt im Berg- und Hügelland sowie generell südlich des Alpenhauptkammes. Der Wind weht oft nur schwach bis mäßig, im westlichen Donauraum und im Norden sowie in Gewitternähe auflebend. In der Früh zeigt das Thermometer vier bis zwölf Grad, nachmittags 16 bis 24 Grad, am wärmsten ist es in Tirol.

Sonntag: Zunächst ist es meist noch strahlend sonnig. Im Tagesverlauf entstehen aber vorwiegend im Bergland sowie generell im Osten und Südosten einige Quellwolken. Am Nachmittag steigt dann auch die Neigung zu lokalen Regenschauern und Gewittern. Der Wind weht meist schwach bis mäßig, nur im oberösterreichischen Zentral-und Donauraum auch lebhaft aus östlichen Richtungen. Frühtemperaturen sechs bis zehn Grad, Tageshöchsttemperaturen 16 bis 24 Grad.

Montag: Meist überwiegt der sonnige Wettercharakter. Zwar entstehen tagsüber vor allem im Bergland und generell im Osten und Südosten zahlreiche Quellwolken. Die Neigung zu lokalen Regenschauern und Gewittern ist aber meist nur über dem Bergland etwas erhöht. Der Wind weht mäßig bis lebhaft aus Ost bis Süd. Frühtemperaturen fünf bis zehn Grad, Tageshöchsttemperaturen 18 bis 24 Grad.

Dienstag: Von Südwesten her ziehen ausgedehnte Wolkenfelder auf. Damit breiten sich im Tagesverlauf auch Regen und Regenschauer über Vorarlberg, Tirol, Osttirol und Kärnten bis nach Oberösterreich und in die Obersteiermark aus. Weiter im Nordosten bleibt es trocken, hier zeigt sich zunächst auch noch länger die Sonne. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost. Frühtemperaturen sieben bis 13 Grad, Tageshöchsttemperaturen 17 bis 24 Grad.

(APA)

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„Buam & Dirndln“ beim Studenten-Clubbing http://www.salzburg24.at/buam--dirndln-beim-studenten-clubbing/4712649 http://www.salzburg24.at/buam--dirndln-beim-studenten-clubbing/4712649#comments Thu, 05 May 2016 09:39:17 +0000 http://4712649

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Julian & Der Fux im Republic http://www.salzburg24.at/julian--der-fux-im-republic/4712625 http://www.salzburg24.at/julian--der-fux-im-republic/4712625#comments Thu, 05 May 2016 09:27:58 +0000 http://4712625

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Lange Nacht der Chöre: 1.600 Sänger in Salzburger Altstadt http://www.salzburg24.at/lange-nacht-der-choere-1600-saenger-in-salzburger-altstadt/4712609 http://www.salzburg24.at/lange-nacht-der-choere-1600-saenger-in-salzburger-altstadt/4712609#comments Thu, 05 May 2016 09:06:12 +0000 http://4712609

Dazu die oft recht ungewöhnlichen Locations, wo die Chöre ihr Können unter Beweis stellten. In der Saurierhalle des Hauses der Natur, , in der Dom Krypta oder im romanischen Keller der Hypo Bank. „Wir können die Erfolge der vergangenen Jahre immer wieder ein bisschen übertreffen“, freute sich Organisator Dieter Schaffer, Leiter des Salzburger Chorverbandes über die bereits vierte Auflage der Erfolgsveranstaltung.

(Neumayr)

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Das war das Humboldt HeimFEST http://www.salzburg24.at/das-war-das-humboldt-heimfest/4712595 http://www.salzburg24.at/das-war-das-humboldt-heimfest/4712595#comments Thu, 05 May 2016 08:58:28 +0000 http://4712595

Und unser Fotograf Marco war mittendrin statt nur dabei. Die Pics vom Fest haben wir freilich gut aussortiert… Viel Spaß beim Wiedererinnern!

Alle Party- und Eventbilder aus Salzburg gibt’s HIER.

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Vier Alkolenker in der Stadt Salzburg aus Verkehr gezogen http://www.salzburg24.at/vier-alkolenker-in-der-stadt-salzburg-aus-verkehr-gezogen/4712551 http://www.salzburg24.at/vier-alkolenker-in-der-stadt-salzburg-aus-verkehr-gezogen/4712551#comments Thu, 05 May 2016 08:14:30 +0000 http://4712551

Ein 48-jähriger Autofahrer hatte 0,58 Promille Alkohol im Blut. Drei Lenkern nahmen die Beamten den Führerschein an Ort und Stelle ab, berichtet die Presseabteilung der Polizei am Donnerstag. Der höchste Promillewert betrug 1,92 bei einem 60-jährigen Flachgauer. Alle Lenker werden angezeigt.

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Walter Steidl für “personelle Erneuerung” in der SPÖ http://www.salzburg24.at/walter-steidl-fuer-personelle-erneuerung-in-der-spoe/4712519 http://www.salzburg24.at/walter-steidl-fuer-personelle-erneuerung-in-der-spoe/4712519#comments Thu, 05 May 2016 07:35:58 +0000 http://4712519
Es handle sich um einen wichtigen Lostag für die SPÖ, wo es “nicht nur darum geht, eine Position in der Partei zu entscheiden, sondern wo es darum geht, ob der Lebensnerv der SPÖ auch in Zukunft am Leben erhalten werden kann”, erklärte Steidl. “Ich orte in Salzburg auf der Ebene der Funktionärinnen und Funktionäre, dass diese personelle Erneuerung unumgänglich sein wird.”

Bundespräsident sollte nicht hineingezogen werden

Die Einladung zum gemeinsamen Mittagessen bei Heinz Fischer wenige Stunden vor der wichtigen Gremiensitzung am Montag habe er gerne angenommen, sagte Steidl. Allerdings sei er nicht der Meinung, “dass der Herr Bundespräsident in derartige Parteiangelegenheiten hineingezogen werden darf”, richtete er seinem Parteichef aus.

(APA)

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Fashion Night im Mönchsberg http://www.salzburg24.at/fashion-night-im-moenchsberg/4712480 http://www.salzburg24.at/fashion-night-im-moenchsberg/4712480#comments Thu, 05 May 2016 06:24:10 +0000 http://4712480

Neben der aktuellen Sommermode von den Modeboutiquen Inizio, Misc.Fashion, Via Venty, e2 by erika eibl, Eibl am Kajetanerplatz, Rieger Fashion, Frey Wille, Veronika.unschuldige Dessous und Haigermoser wurden bei der Modenschau auch tolle Acts von dem Danceteam Emotion by Florian Gschaider und Manuela Stöckl präsentiert. Für das Hairstyling der Models zeichnete in bewährter Weise das Team von Coiffeur Sturmayr verantwortlich, das perfekte Make up kam von Verena Blaichinger und moderiert wurde die Show von Philipp McAllister und Claudia Hummer. Die Veranstaltung fand in Kooperation mit der Österreichischen Krebshilfe Salzburg statt.

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Servus TV bleibt bestehen: So reagiert das Netz http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen-so-reagiert-das-netz/4712312 http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen-so-reagiert-das-netz/4712312#comments Wed, 04 May 2016 16:40:32 +0000 http://4712312

Die Reaktionen im Netz reichten von Zuspruch und „Daumen hoch“ bis hin zu „Marketing-Aktion“ oder „Kasperltheater“. Auch einige ganz witzige Postings haben wir beim Stöbern durchs Netz gefunden.

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Gewerkschaft zu Servus TV: “Nie in innere Angelegenheiten eingemischt” http://www.salzburg24.at/gewerkschaft-zu-servus-tv-nie-in-innere-angelegenheiten-eingemischt/4712272 http://www.salzburg24.at/gewerkschaft-zu-servus-tv-nie-in-innere-angelegenheiten-eingemischt/4712272#comments Wed, 04 May 2016 16:00:20 +0000 http://4712272
Forcher betonte, dass sich die GPA-djp nie in die inneren Angelegenheiten des Senders eingemischt habe. Die Entscheidung, ob Mitarbeiter ihre innerbetrieblichen Mitwirkungsrechte wahrnehmen wollen, obliege ausschließlich ihnen selbst. “Diesbezüglich werden wir alle Entscheidungen akzeptieren.”

Servus-TV-Mitarbeiter dachten über Betriebsrat nach

Die Gewerkschaft sei darüber informiert, dass es bei Servus TV Mitarbeiter gegeben habe, die eine Betriebsratswahl angedacht haben, erklärte Forcher im APA-Gespräch. “Es hat aber keine Einberufung für eine Betriebsversammlung gegeben. Es haben nur einige darüber nachgedacht, ob das sinnvoll wäre oder nicht.”

Gewerkschaft: “Wir mischen uns nirgendwo ein”

Das anonyme Rund-Mail sei auch nicht von der Gewerkschaft gekommen. “Wir mischen uns von außen nirgendwo ein. Wir unterstützen nur jene, die Unterstützung suchen.” Es sei bei Servus TV definitiv kein Wahlverfahren eingeleitet und auch nicht vorbereitet worden. “Es hat nur eine Diskussion unter einigen Mitarbeitern stattgefunden”, sagte Forcher.

(APA)

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Servus TV bleibt bestehen – Kündigungen zurückgenommen! http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen---kuendigungen-zurueckgenommen/4712174 http://www.salzburg24.at/servus-tv-bleibt-bestehen---kuendigungen-zurueckgenommen/4712174#comments Wed, 04 May 2016 14:43:02 +0000 http://4712174


Mittwochnachmittag habe sich Red Bull mit den Arbeitnehmerorganisationen zusammengesetzt, und es sei ein “konstruktives Gespräch” gewesen. “Nicht überraschend für einen Betrieb, der für seine hohen sozialen Standards bekannt ist, lehnt die überwiegende Mehrheit der Mitarbeiter einen Betriebsrat ab”, hielt der Konzern fest. Und “im Gespräch mit AK und ÖGB wurde diese Haltung der Belegschaft respektiert und damit bestehende Vorbehalte beseitigt”. Somit sei auch die “Fortsetzung der partei-politischen unabhängigen Linie” von “allen Beteiligten begrüßt” worden und stehe einer Fortführung des Senders nichts im Weg.


Red Bull verkündete Aus von Servus TV

Erst am Dienstag hatte die angekündigte Einstellung von Servus TV für Entsetzen in der Branche gesorgt. Die Kündigung von 264 Mitarbeitern stand im Raum. Spekulationen, dass eine versuchte Betriebsratsgründung der Anlass war, wurden von Mateschitz bestätigt: Es habe eine entsprechende Initiative per anonymem Mail, “unterstützt von Gewerkschaft und Arbeiterkammer”, gegeben. Das widerspreche dem Prinzip der Unbeeinflussbarkeit und Eigenständigkeit des Senders, das durch eine solche Betriebsratsgründung “nachhaltig beschädigt” worden wäre, so der Red-Bull-Boss.

Über 200 Mitarbeiter unterschrieben dann einen Offenen Brief, in dem sie sich gegen einen Betriebsrat aussprachen. “Die anonyme Umfrage über die mögliche Gründung eines Betriebsrates unterstützen wir – und das ist die überwältigende Mehrheit aller Mitarbeiter von ServusTV – ausdrücklich nicht”, hieß es darin. “Wir wollen und brauchen keinen Betriebsrat.”

(APA)

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Stöckl fordert Maßnahmen gegen Ärztemangel http://www.salzburg24.at/stoeckl-fordert-massnahmen-gegen-aerztemangel/4712147 http://www.salzburg24.at/stoeckl-fordert-massnahmen-gegen-aerztemangel/4712147#comments Wed, 04 May 2016 14:28:26 +0000 http://4712147
Es sei immer schwieriger, niedergelassene Ärzte zu finden, die auch in den ländlichen Region arbeiten, erklärte Gesundheitsreferent Stöckl am Mittwoch bei einer Pressekonferenz. Um das Interesse für den Beruf des praktischen Arztes zu fördern, sollte die Allgemeinmedizin ein Kernelement der universitären Ausbildung sein. “Es bedarf auch spezieller Lehrpläne in den Krankenhäusern.” Zudem müsse die Ausbildung in Lehrpraxen im klinisch-praktischen Jahr forciert werden. Die Landesgesundheitskonferenz habe die Gesundheitsministerin ersucht, unter Einbindung der Länder und Sozialversicherungsträger ein umfassendes Maßnahmenpaket gegen den Nachbesetzungsmangel umzusetzen.

Mehr Prestige für Allgemeinmedizin

“Das Fach Allgemeinmedizin muss an Prestige gewinnen. Es muss klar sein, dass der praktische Arzt eine entscheidende Rolle in der medizinischen Versorgung spielt”, betonte Stöckl. Er verwies auf das im Jahr 2012 gegründete Projekt “Salzburger Initiative Allgemeinmedizin“, das Seminare, Mentoring und Lehrpraxis umfasst. Zehn bis zwölf Personen pro Jahr würden mit der Ausbildung beginnen. Doch es sollten mindestens 19 sein, “eigentlich bräuchten wir noch mehr”, sagte Stöckl. In Kärnten sollten im Jahr 20 Mediziner mit der Ausbildung beginnen, ergänzte Kärntens Gesundheitsreferentin Beate Prettner (SPÖ).

Im Bild von links: Christopher Drexler (Stm), Johanna Mikl-Leitner (NÖ), Maurice Androsch (NÖ), Beate Prettner (Kärnten), Christian Stöckl, Sonja Wehsely (Wien), Christian Bernhard (Vbg) und Bernhard Tilg (Tirol) ./LMZ Im Bild von links: Christopher Drexler (Stm), Johanna Mikl-Leitner (NÖ), Maurice Androsch (NÖ), Beate Prettner (Kärnten), Christian Stöckl, Sonja Wehsely (Wien), Christian Bernhard (Vbg) und Bernhard Tilg (Tirol) ./LMZ ©

Hälfte der Ärzte hat Wahlpraxis

Um jungen Ärzten den Beruf des Allgemeinmediziners schmackhaft zu machen, müssten die Sozialversicherungsträger mit der Ärztekammer entsprechende Verträge ausarbeiten, damit das nicht nur ein Halbtagsjob ist, sagte Prettner. Stöckl meinte, bereits die Hälfte der niedergelassenen Ärzte hätte eine Wahlpraxis, “da muss nachgebessert werden”.

Neue Versorgungshäuser schaffen

Ziel der Gesundheitsreform sei auch, neue Versorgungszentren mit “Best Point of Service” zu schaffen, mit Öffnungszeiten von zwölf Stunden, damit die Patienten nicht in die Krankenhäuser gehen müssen, erklärte Prettner. Der Bund müsse dafür die gesetzlichen Grundlagen liefern. Weiters wünschen sich die Gesundheitsreferenten mehr finanzielle Mittel für den gynäkologischen Bereich und für Patienten mit seltenen Krankheiten. Dafür sei ein zweistelliger Millionenbetrag erforderlich, sagte Prettner. Generell peilten die Gesundheitsreferenten das Ziel an, in den Entscheidungen noch effizienter und schneller zu werden, damit die Bevölkerung deren Umsetzung rasch zu spüren bekomme.

Notärztliche Versorgung rund um die Uhr sehr schwierig

Stöckl ging noch auf den Notärzte-Mangel ein. In den vergangenen Jahren sei es sehr schwer geworden, eine notärztliche Versorgung rund um die Uhr aufrechtzuerhalten. Derzeit könnten Fachärzte die Berechtigung zur selbstständigen Berufsausübung eines Notarztes in der Regel nach Absolvierung einer sechsjährigen Ausbildung erwerben. “Dadurch entsteht beim Nachwuchs eine massive Lücke.” Vor allem in den ländlichen Regionen sei eine flächendeckende Notarztversorgung gefährdet. Man erwarte vom Gesundheitsministerium eine Lösung, wie die notärztliche Ausbildung an die neue Ärzte-Ausbildung anzupassen ist. Generell hielt Stöckl fest, dass die Kosten im Gesundheitsbereich nicht explosionsartig in die Höhe schnellen dürften. Eine jährliche Steigerungsrate von 3,6 Prozent wolle man einhalten.

(APA)

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Arbeitsweg: Drei Tote und 700 Verletzte in Salzburg http://www.salzburg24.at/arbeitsweg-drei-tote-und-700-verletzte-in-salzburg/4711962 http://www.salzburg24.at/arbeitsweg-drei-tote-und-700-verletzte-in-salzburg/4711962#comments Wed, 04 May 2016 12:20:32 +0000 http://4711962

43 Menschen kamen im Vorjahr bei einem Verkehrsunfall in Salzburg ums Leben, drei davon am Weg zur Arbeit. “Im Vergleich zu Freizeitfahrten ist die Verkehrssicherheit am Arbeitsweg höher”, stellt VCÖ-Experte Markus Gansterer fest. Immerhin etwa ein Viertel der Fahrten in Salzburg ist ein Arbeitsweg. Österreichweit kamen 37 Menschen bei Verkehrsunfällen am Arbeitsweg ums Leben, die meisten in Niederösterreich (13. Nur in Vorarlberg gab es keinen tödlichen Verkehrsunfall am Arbeitsweg.

Zusätzlich wurden in Salzburg 699 Personen bei einem Verkehrsunfall am Arbeitsweg verletzt, macht der VCÖ aufmerksam. Österreichweit wurden 7.037 Personen verletzt.

VCÖ fordert besseres Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen

Das Unfallrisiko ist mit dem Pkw um ein Vielfaches höher als mit Bahn oder Bus. Der VCÖ spricht sich daher für mehr Bahn- und Busverbindungen aus, insbesondere auch abseits der klassischen Pendlerzeiten. “Die Arbeitszeiten werden flexibler, zusätzlich nimmt die Zahl der Teilzeitjobs stark zu. Es braucht daher auch tagsüber sowie späteren Abend und am Wochenende ein gutes Angebot an öffentlichen Verkehrsverbindungen”, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Radwege ausbauen

Zudem ist die weitere Verbesserung der Radfahr-Infrastruktur für die Verkehrssicherheit sehr wichtig. In ländlichen Regionen erhöhen Radwege zwischen Siedlungen und dem nächstgelegenen Ortsgebiet die Verkehrssicherheit. Für den Ballungsraum Stadt Salzburg sind Fahrrad-Highways gut geeignet, damit Beschäftigte aus dem Umland sicher, staufrei und umweltfreundlich in die Stadt fahren können. Immerhin vier von zehn Arbeitswegen  im Land Salzburg sind kürzer als fünf Kilometer und sechs von zehn Arbeitswegen kürzer als zehn Kilometer, informiert der VCÖ.

Auch Unternehmen können beitragen

“Das Ziel kann nur lauten, kein Beschäftigter kommt am Arbeitsweg bei einem Verkehrsunfall ums Leben. Auch Betriebe und Unternehmen können dazu beitragen, dieses Ziel zu erreichen. Deshalb sind beim diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis auch Projekte von Betrieben und Unternehmen gesucht, die es ihren Beschäftigten erleichtern sicher und umweltfreundlich zur Arbeit zu kommen”, ruft VCÖ-Experte Gansterer zur Teilnahme am VCÖ-Mobilitätspreis auf. Der VCÖ-Mobilitätspreis Salzburg wird in Kooperation mit dem Land Salzburg und den ÖBB durchgeführt. Einreichfrist ist der 5. Juni 2016. Informationen und Einreichunterlagen gibt es unter www.vcoe.at sowie beim VCÖ unter (01) 8932697.

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Flachgau ist blitzreichste Region Östereichs http://www.salzburg24.at/flachgau-ist-blitzreichste-region-oestereichs/4711782 http://www.salzburg24.at/flachgau-ist-blitzreichste-region-oestereichs/4711782#comments Wed, 04 May 2016 10:43:47 +0000 http://4711782

Vor allem der 13. April sorgte mit zahlreichen Gewittern entlang der Alpennordseite für den Löwenanteil der Blitzentladungen. Mit einer Blitzdichte von 2,2 Blitzen pro Quadratkilometer war die Umgebung der Stadt Salzburg insgesamt die gewitterreichste Region Österreichs. Der stärkste Blitz wurde in St. Bernhard-Frauenhofen in Niederösterreich gemessen.

21.669 Blitze über Österreich

Der April eröffnete mit österreichweit exakt 21.669 Blitzen die Gewittersaison 2016. Vor allem in einem Streifen vom Flachgau ostwärts entlang der Alpennordseite bis ins Wiener Becken und Marchfeld blitzte es besonders häufig. Vergleichsweise ruhig war es hingegen von Vorarlberg bis nach Kärnten und die Steiermark. „Insgesamt registrierte das Blitzmesssystem an 16 Tagen Blitzentladungen“, sagt UBIMET-Meteorologe Josef Lukas. „Der mit Abstand blitzreichste Tag war der 13. April mit fast 16.000 Entladungen.“

Oberösterreich und Flachgau an der Spitze

Mit in Summe rund 6.200 Blitzen und einer Blitzdichte von 0,51 Blitzen pro Quadratkilometer führt Oberösterreich das Bundesländer-Ranking vor Niederösterreich mit rund 5.500 Entladungen an. In Wien registrierte das System nur 35 Entladungen und nur 7 Blitze zuckten in Vorarlberg vom Himmel.

Blitzdichte in Österreich nach Bezirk 1.-30. April./UBIMET Blitzdichte in Österreich nach Bezirk 1.-30. April./UBIMET ©

2,2 Blitze pro Quadratkilometer im Flachgau

Im Flachgau war im April mit einer Blitzdichte von knapp 2,2 Blitzen pro Quadratkilometer die blitzreichste Region Österreichs. „Im Vergleich zum Sommer ist das ein geringer Wert“, so Lukas. „Die Gegend um Graz beispielsweise erreicht oftmals sogar Blitzdichten von deutlich mehr als 20 Blitzen pro Quadratkilometer.“ Die Blitzdichte hat übrigens den Vorteil, dass sie unabhängig von der Größe einer Region ist. Dieser Wert ist somit für den direkten Vergleich realistischer.

Deutlich ruhiger verlief der April 2015. Damals wurden nur rund 5.400 Entladungen registriert. „Damit gab es in diesem Jahr allein in Oberösterreich mehr Blitze als im April des Vorjahres in ganz Österreich“, so der Experte.

Elektrische Ladung

Wenn man über Blitze spricht, dann ist immer auch deren Intensität interessant. Diese wird über die sogenannte Stromstärke in der Einheit Ampere angegeben. Im April wurde der stärkste Blitz in St. Bernhard-Frauenhofen in Niederösterreich mit einer Stromstärke von 256,3 Kiloampere (kA) registriert. „Im Vergleich zu einer haushaltsüblichen Steckdose (16 A) lieferte dieser Blitz für einen kurzen Zeitraum somit fast die 16.000-fache Stromstärke,“ sagt Lukas.

Die Messung von Blitzen

Das UBIMET-Blitzmessnetzsystem powered by nowcast beruht auf der Erfassung elektromagnetischer Wellen, die von den Blitzen ausgesendet werden. „Jeder Blitz wird von mehreren Sensoren erfasst und so der Ort, die Zeit und die Stärke des Blitzes bestimmt“, sagt der Meteorologe. „Selbst schwache Blitze können mit dieser patentierten 3-D-Technologie gemessen werden.“

Blitze nach Bundesland (Anzahl und Blitzdichte)

Oberösterreich     6.157             0,51 Blitze/km²

Niederösterreich   5.512             0,29 Blitze/km²

Steiermark          4.030              0,25 Blitze/km²

Salzburg              3.135             0,44 Blitze/km²

Burgenland           973                0,25 Blitze/km²

Kärnten                950                0,10 Blitze/km²

Tirol                     900                0,07 Blitze/km²

Wien                    35                 0,08 Blitze/km²

Vorarlberg              7                 0,00 Blitze/km²

Österreich Gesamt 21.699          0,26 Blitze/km²

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NMS Schlossstraße: Wenn die Schule zu Talentbühne wird http://www.salzburg24.at/nms-schlossstrasse-wenn-die-schule-zu-talentbuehne-wird/4711689 http://www.salzburg24.at/nms-schlossstrasse-wenn-die-schule-zu-talentbuehne-wird/4711689#comments Wed, 04 May 2016 10:19:27 +0000 http://4711689

Beim 2. „Castle Contest“ der NMS Schlossstraße zeigten 12 Talente ihr Können: Turnerin Marie Traugott, Sängerin Zulfia Abdulaziyeva und Zeichenkünstlerin Ivana Grabics sind die Top-Talente des Jahres.

Begabungsförderung findet in der NMS Schlossstraße nicht nur in der Klasse, sondern auch auf der Bühne statt. Beim 2. „Castle Contest“, dem schulinternen Talentwettbewerb, zeigten die Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 28. April 2016, vor der versammelten Schule und einer externen Fachjury ihr Können. Besonders begeistert waren die Zuschauer von der 13-jährigen Turnerin Marie Traugott (Platz 1), der 14-jährigen Sängerin Zulfia Abdulaziyeva und der 15-jährigen Zeichenkünstlerin Ivana Grabics (ex aequo Platz 2).

Die Siegerinnen Marie Traugott (Platz 1, im Bild 1 v.r.n.l.), Zulfia Abdulaziyeva und Ivana Grabics./Stadt Salzburg Die Siegerinnen Marie Traugott (Platz 1, im Bild 1 v.r.n.l.), Zulfia Abdulaziyeva und Ivana Grabics./Stadt Salzburg ©

Show, Technik, Moderation: Schüler übernehmen alle Aufgaben

Singen, Rappen, Tanzen, rhythmische Gymnastik, Zeichnen und künstlerisches Gestalten: Diese Bandbreite an Talenten wurde den mehr als 250 Zuschauern in einer zweistündigen Show geboten. Sogar Moderation und Tontechnik wurden ausschließlich von Schülerinnen und Schülern übernommen!

„Unser Castle Contest zeigt auf eindrucksvolle Art und Weise, wie viel Potenzial in unseren Schülerinnen und Schülern steckt. Sie haben selbstständig in ihrer Freizeit geprobt und mit ihrem Auftritt viel Mut bewiesen. Ich bin unglaublich stolz auf alle, die am Castle Contest mitgewirkt haben“, freut sich Schulleiterin Eva Elisabeth Szalony.

Die Jury am Werk./Stadt Salzburg Die Jury am Werk./Stadt Salzburg ©

Fachkundige Jury beurteilt Talente

Damit die Talente auch fachkundiges Feedback bekommen, hat das Organisationsteam eine externe vierköpfige Jury eingeladen. Dabei waren unter anderem der Sänger Dima Aruntunjan, ein junger Newcomer aus Salzburg, und Michaela Eichhorn, Leiterin des Streetdance-Centers in der Parscherstraße. Neu war übrigens in diesem Jahr die Kategorie Zeichnen, die von den Kindern sehr gut angenommen wurde.

Das ist die NMS Schlossstraße

Die NMS Schlossstraße ist eine erprobte Neue Mittelschule mit einem für die Stadt Salzburg einzigartigen wirtschaftlichen Schwerpunkt. Rund 240 Schülerinnen und Schüler lernen gemeinsam unter einem Dach, was sie für ein erfolgreiches Leben brauchen. Die Schwerpunkte der Schule liegen nicht nur auf Berufsorientierung, sondern auch auf selbstständigem und eigenverantwortlichem Lernen sowie auf digitaler Kompetenz.

Um dem Grundprinzip der NMS, „Fördern und Fordern“, gerecht zu werden, wird an der NMS Schlossstraße jedes Kind individuell und stärkenorientiert begleitet und unterstützt. Ob mit Integrationsklassen, Förderkursen, Offenem Lernen oder Teamteaching – das Unterrichtsangebot konzentriert sich auf die Begabungen jedes einzelnen Kindes.

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SPÖ: Salzburgs Walter Steidl will FPÖ nicht ausgrenzen http://www.salzburg24.at/spoe-salzburgs-walter-steidl-will-fpoe-nicht-ausgrenzen/4711574 http://www.salzburg24.at/spoe-salzburgs-walter-steidl-will-fpoe-nicht-ausgrenzen/4711574#comments Wed, 04 May 2016 09:26:32 +0000 http://4711574

“Mit einer Koalition mit der FPÖ sind die Probleme, die wir derzeit haben, nicht gelöst. Es würden dann neue auf uns zukommen.”

Steidl: FPÖ ja, Strache nein

Aus derzeitiger Sicht stelle sich die Frage einer Zusammenarbeit in einer Regierung mit der Strache-FPÖ jedenfalls nicht. “Gleichzeitig müssen wir unsere Haltung überdenken, mit einer demokratisch gewählten Partei vor einer Regierungsbildung nicht einmal zu reden und Positionen und Inhalte auszuloten”, sagte Steidl. In den verschiedenen Bundesländern werden dazu verschiedene Meinungen vertreten – wie auch zu Parteichef Werner Faymann.

Svazek zeigte sich offen gegenüber eines Zusammenarbeit mit der SPÖ./APA/Gindl Svazek zeigte sich offen gegenüber eines Zusammenarbeit mit der SPÖ./APA/Gindl ©

Svazek: Salzburger FPÖ offen für Zusammenarbeit

Diese “Öffnung” sorgte bei der FPÖ Salzburg am Dienstag umgehend für positive Reaktionen. “Wir begrüßen die längst überfällige Vernunftbekundung der Salzburger SPÖ zu einem Ende der Ausgrenzung”, teilte die designierte Landespartei-Chefin Marlene Svazek mit. Allerdings bleibe abzuwarten, “inwieweit die Vernunft auch bei den Salzburger Jungsozialisten Einzug halte, die bisher nicht unbedingt mit rot-blauen Liebesbekundungen aufgefallen seien”.

Steidl will Parteitag vorverlegen

Steidl hat am Dienstag dazu die Vorgehensweise, Michael Häupl als Koordinator für die parteiinternen Gespräche über die Zukunft der SPÖ einzusetzen, als “absolut ok” bezeichnet. “Alle SPÖ-Länderchefs treffen sich kommenden Montag, um einen gemeinsamen Vorschlag für den Bundesparteivorstand zu erarbeiten.”

Außerdem plädierte Steidl im APA-Gespräch erneut für eine Vorverlegung des Bundesparteitags. “Sollte der Bundesparteivorstand allerdings mehrheitlich für den Herbst votieren, schließe ich mich selbstverständlich dieser Entscheidung an.” Explizit zu Werner Faymann wollte sich der Salzburger Landespartei-Chef nicht äußern. “Die SPÖ muss jetzt Inhalte und Strategie offen, ehrlich und ohne Tabus diskutieren und festlegen. Das umfasst mehr, als das Austauschen einer Person.”

(APA)

 

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SPÖ auf Kuschelkurs mit FPÖ? Länder sind gespalten http://www.salzburg24.at/spoe-auf-kuschelkurs-mit-fpoe-laender-sind-gespalten/4711576 http://www.salzburg24.at/spoe-auf-kuschelkurs-mit-fpoe-laender-sind-gespalten/4711576#comments Wed, 04 May 2016 09:12:27 +0000 http://4711576
Die Große Koalition sei gescheitert, die Bevölkerung wolle diese Regierungsform nicht mehr, sagte Ritsch auf APA-Anfrage. Er hält es deshalb für besser, wenn es Neuwahlen im Herbst oder im Frühjahr 2017 gäbe und erwartet eine Entscheidung für kommenden Montag beim Bundes-Parteivorstand. Ob Parteichef Faymann die SPÖ in die Wahl führen sollte, ließ Ritsch offen. Ihm persönlich habe aber die Situation beim Mai-Aufmarsch am 1. Mai in Wien zu denken gegeben. Klar ist für Ritsch, dass es sich bei um eine grundlegende Richtungsentscheidung handeln würde.

Faymann und die SPÖ-Linie: Unterschiedliche Meinungen in Ländern

Tirols SPÖ-Chef Ingo Mayr stellte sich hingegen hinter den Bundeskanzler. “Er soll bleiben”, sagte er und geht davon aus, dass Faymann “Parteivorsitzender ist und auch in den kommenden Monaten bleibt”. Niederösterreichs SPÖ-Vorsitzender Matthias Stadler meinte: “Alleine mit Personaldiskussionen ist es nicht getan. Wir brauchen eine klare, inhaltliche Positionierung und Haltung.” Ein Kompromissvorschlag zum Umgang mit der FPÖ kam von Kärntens SPÖ-Chef Peter Kaiser. Er schlug vor, in den Statuten einen Prozess für die Implementierung von Koalitionen festzuschreiben. Salzburgs SPÖ-Vorsitzender Walter Steidl sprach sich indes für eine Vorverlegung des Bundesparteitags aus.

Häupl unterstützt Faymann

Dass Faymann zuletzt Wiens Bürgermeister und SPÖ-Landesparteichef Häupl als Koordinator zur Seite gestellt worden ist, sieht man in der SPÖ gelassen. “Für mich ist es OK, dass jemand, der die politische Erfahrung eines Michael Häupl hat, diese Funktion übernimmt”, meinte etwa der oberösterreichische Parteichef Johann Kalliauer. Und auch Häupl selbst sieht in seiner Person keine Gefahr für den Bundesparteiobmann. Dessen Nachfolge strebe er jedenfalls nicht an, verdeutlichte er: “Mit 67?”

Unbeeindruckt vom Rumoren in der eigenen Partei gab sich Faymann selbst. “Rechnen Sie weiter mit mir”, betonte er am Dienstag im Pressefoyer nach dem Ministerrat. Auf Häupls Rolle angesprochen, reagierte der Kanzler allerdings eher unwirsch: Der Stadtchef spreche nur für die Wiener SPÖ und habe sich in dieser Funktion “unterstützend geäußert”. Auch von vorgezogenen Neuwahlen wollte Faymann nichts wissen, auch wenn er keine Wette darauf abschließen wollte, dass die Koalition bis zum regulären Wahltermin 2018 hält.

Vranitzky gegen Rot-Blau

Auch ein weiterer Altvorderer meldete sich am Dienstag zur Lage der SPÖ: Der ehemalige Bundeskanzler Franz Vranitzky lockerte seine Doktrin zum Umgang mit der FPÖ. “Das ist eine völlig andere Situation heute”, meinte er, empfahl seiner Partei aber, das Thema Rot-Blau generell hintanzustellen.

(APA)

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Wetter: Auf regnerischen Mittwoch folgt sonniges langes Wochenende http://www.salzburg24.at/wetter-auf-regnerischen-mittwoch-folgt-sonniges-langes-wochenende/4711474 http://www.salzburg24.at/wetter-auf-regnerischen-mittwoch-folgt-sonniges-langes-wochenende/4711474#comments Wed, 04 May 2016 08:22:16 +0000 http://4711474

Gute Nachrichten für Ausflügler: Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) erwartet in der Prognose vom Dienstag für das lange Wochenende freundliches Wetter mit Temperaturen bis zu 20 Grad. Dabei ist es auch einigermaßen sonnig, besonders von Salzburg westwärts. Im Bergland und im Osten ziehen stellenweise auch Regenschauer durch.

Der starke Regen in Teilen von Kärnten und der Steiermark ist vorbei. Von Sonntag bis Dienstag regnete es an der Wetterstation der ZAMG in Preitenegg (K) 118 Millimeter, in Deutschlandsberg (ST) 87 Millimeter und Bad Eisenkappel (K) 84 Millimeter. Der Hydrologische Dienst registrierte an seinen Messstationen im Grenzgebiet von Unterkärnten zur südlichen Steiermark vereinzelt sogar noch höhere Regenmengen: Koralpe 179 Millimeter, Salzstiegel 141 und Soboth 126 Millimeter. Zum Vergleich: In einem durchschnittlichen Mai regnet es in Graz und in Klagenfurt im gesamten Monat 80 Millimeter.

Mittwoch: Viel Regen nördlich der Alpen

Am Mittwoch regnet es im Großteil Österreichs aber noch zeitweise, am häufigsten an der Nordseite der Alpen, im Gebiet vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel und zum Wienerwald. Die Schneefallgrenze liegt bei 1.000 Meter. Weitgehend trocken bleibt es im Süden, und hier kann auch länger die Sonne hervorkommen. Die Nachmittagstemperaturen liegen am Mittwoch je nach Regen und Sonne zwischen acht und 16 Grad. Der Wind ist lebhaft bis kräftig.

Pünktlich zum Wochenende kommt die Sonne

Von Donnerstag bis Sonntag ist es dann relativ mild, mit Höchstwerten größtenteils um 20 Grad. Das lange Wochenende bringt auch überall in Österreich einige Sonnenstunden. Am längsten zeigt sich die Sonne in der Westhälfte Österreichs. In der Osthälfte ziehen auch dichtere Wolken und vereinzelte Regenschauer durch.

Auch der Feiertagsverkehr sollte sich in Grenzen halten. Beim ÖAMTC rechnete man mit Ausflugsverkehr, aber nicht mit größeren Reisewellen. Anders sieht allerdings die Prognose der Asfinag aus. Inwieweit die Grenzkontrollen zu Verzögerungen führen, war noch nicht absehbar. Nach Deutschland und Italien könnte es sich bei höheren Verkehrsaufkommen und strengeren Kontrollen stauen. Auch bei der Rückreise von Ungarn nach Österreich könnte es bei Nickelsdorf unter Umständen länger dauern.

Freundliches Wetter auch in Urlaubsdestinationen

Die beliebten Reisedestinationen im nahen Ausland geben sich ebenfalls freundlich: Das lange Wochenende bringt in vielen Regionen Europas überwiegend sonniges und relativ warmes Wetter. So scheint an der Oberen Adria von Donnerstag bis Sonntag oft die Sonne. In Venedig beispielsweise hat es in der Früh um die 14 und an den Nachmittagen um die 21 Grad. Die Wassertemperatur der Oberen Adria liegt bei 15 Grad.

Freundliches Wetter ist in den nächsten Tagen auch in London, Paris und Rom zu erwarten, mit Temperaturen in der Früh um zehn und am Nachmittag knapp über 20 Grad. Wechselhaft ist es dagegen größtenteils auf der Iberischen Halbinsel. Hier hat es am Mittwoch noch bis zu 30 Grad. Von Donnerstag bis Sonntag liegen die Höchstwerte dann bei 20 Grad und die Sonne wechselt mit dichten Wolken und Regenschauern.

(APA)

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Hanuschplatz: Bursch bei Schlägerei verletzt http://www.salzburg24.at/hanuschplatz-bursch-bei-schlaegerei-verletzt/4711444 http://www.salzburg24.at/hanuschplatz-bursch-bei-schlaegerei-verletzt/4711444#comments Wed, 04 May 2016 07:54:42 +0000 http://4711444

Ein 24-Jähriger und ein 16-Jähriger gerieten sich am Mittwochmorgen um 4.30 Uhr am Hanuschplatz in der Stadt Salzburg in die Haare. Nach einer verbalen Auseinandersetzung fingen die jungen Männer an, sich zu schubsen. Schließlich versetzte der 24-Jährige seinem jüngeren Gegner mehrere Faustschläge und Tritte, wie die Polizei berichtete. Der 16 Jahre alte Schüler erlitt dabei leichte Verletzungen.

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Verlängertes Wochenende und GTI-Treffen sorgen für starken Reiseverkehr http://www.salzburg24.at/verlaengertes-wochenende-und-gti-treffen-sorgen-fuer-starken-reiseverkehr/4711303 http://www.salzburg24.at/verlaengertes-wochenende-und-gti-treffen-sorgen-fuer-starken-reiseverkehr/4711303#comments Wed, 04 May 2016 06:06:21 +0000 http://4711303

Das verlängerte Wochenende um Christi Himmelfahrt am Donnerstag zählt zu den stärksten Reisewochenenden des Jahres. „Wir rechnen bereits ab Mittwoch damit, dass der Verkehr Richtung Süden und Osten aus den Ballungsräumen stark zunimmt“, sagte Christian Ebner, Leiter des ASFINAG Verkehrsmanagements, in einer Aussendung. „Vor allem in Oberösterreich kann die Reisewelle schon früh einsetzen. Denn der Mittwoch ist Florianitag – ein Landesfeiertag an dem die Schulen außerdem geschlossen bleiben“, meinte Ebner weiter.

A10: Tauernautobahn einer der heißen Verkehrspunkte

Die zu erwartenden neuralgischen Punkte sind am Reisewochenende auf jeden Fall die Tunnelbaustellen Kroislerwand und Oswaldiberg auf der A 10 Tauern Autobahn. Die ASFINAG rechnet jedoch auch auf weiteren Routen mit sehr starkem Verkehr, wie der Ost-West-Route A 1 West-, A 8 Innkreis- sowie A 25 Welser Autobahn und A 4 Ost Autobahn und der Süd-Route A 10 Tauern-, A 9 Pyhrn-, A 12 Inntal Autobahn und A 13 Brenner Autobahn.

Weitere Punkte mit hohem Staurisiko im Reiseverkehr sind neben den Grenzbereichen wieder der Knoten Salzburg A 1/A 10, der Knoten Linz A 1/A 7 und der zweistreifige Bereich der A 1 bei Pöchlarn in Niederösterreich. Am Freitagvormittag – 6. Mai – ist zusätzlich vor allem auf der A 12 und der A 13 mit viel Lkw-Verkehr zu rechnen.

GTI-Treffen sorgt für reichlich Verkehr

Bereits zum 35. Mal findet heuer ab Mittwoch bis inklusive Samstag das GTI Treffen am Wörthersee in Kärnten statt. Sowohl bei der An- und Abreise, als auch während des Treffens ist das Verkehrsaufkommen rund um die Veranstaltungsbereiche und auch auf der A 2 Süd Autobahn – erhöht.

In Wien geht wiederholt der Wings4Life Lauf über die Bühne. Aus diesem Grund bleibt am Sonntag die Abfahrt zur Stadionbrücke Richtung Zentrum von der A 4 Ost Autobahn gesperrt.

Rastplätze: Putztrupps via NFC anfordern

Starke Reisewellen bedeuten auch Hochbetrieb auf ASFINAG Rastplätzen. Verschmutzte Toiletten oder zuviel Müll sind dabei ein Ärgernis für alle Verkehrsteilnehmer. Das will die ASFINAG verhindern und setzt dabei erstmalig in Österreich auf die NFC-Technologie („Near Field Communication“), die Kunden Feedback via Handy ermöglicht. Die Funktionsweise ist einfach: Auf den Glaswänden beim Zugang zu den Sanitäranlagen gibt es mehrere „smarte“ Service-Check-Plakate. Die Bewertung erfolgt direkt am intelligenten Poster: NFC im Handy aktivieren, auf den markierten Bereich halten und schon ist das Feedback völlig anonym gezählt. Der jeweils zuständige Autobahnmeister kann dann etwa mit dem Entsenden eines Putztrupps sofort auf negative Bewertungen reagieren.

 

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Weiter Grenzkontrollen zu Bayern: „Salzburg zahlt hohen Preis“ http://www.salzburg24.at/weiter-grenzkontrollen-zu-bayern-salzburg-zahlt-hohen-preis/4711289 http://www.salzburg24.at/weiter-grenzkontrollen-zu-bayern-salzburg-zahlt-hohen-preis/4711289#comments Wed, 04 May 2016 05:50:27 +0000 http://4711289

Mit größtem Bedauern muss Salzburgs Bürgermeister Heinz Schaden die Entscheidung des deutschen Innenministers Thomas de Maiziere, die Grenzkontrollen zwischen Österreich und Deutschland zumindest bis in den heurigen Herbst hinein zu verlängern, zur Kenntnis nehmen. „Wir in Salzburg können sehr gut erkennen, was diese Kontrollen für die Menschen beiderseits der Grenzen bedeuten“, erklärte Schaden via Aussendung.

Schaden: Grenzkontrollen als Barriere zur Urlaubszeit

Gerade jetzt vor dem Beginn der Ferienreisezeit und der Festspielsaison werde damit eine Barriere errichtet. „Ich kann nicht glauben, dass man den erwünschten Effekt nicht auch mit anderen Maßnahmen erreichen hätte können“, ist Schaden überzeugt. Salzburg werde von den Kontrollen in vielerlei Hinsicht betroffen sein: Durch Wartezeiten im kleinen Grenzverkehr von Pendlern, Besuchern und Kunden beiderseits der Grenze. Durch Staus im Stadtgebiet und an den Routen über das kleine und große deutsche Eck. Und durch Folgen für den Wirtschaftsstandort in Salzburg und Bayern.

„Zahlen Preis für Abschottung“

„Ich habe den Eindruck, dass diese Grenzkontrollen weniger polizeitaktisch motiviert sind sondern als Signal der Abschottung. Dafür zahlen wir – und zahlt Europa – einen hohen Preis“, bedauert Schaden. Dies gilt umso mehr für die heute bekannt gewordenen Forderung aus Bayern, auch die kleineren Grenzübergänge „dicht“ zu machen, ergänzt der Bürgermeister.

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Servus TV: Gewerkschaft ist “entsetzt” über Mateschitz-Aussagen http://www.salzburg24.at/servus-tv-gewerkschaft-ist-entsetzt-ueber-mateschitz-aussagen/4711263 http://www.salzburg24.at/servus-tv-gewerkschaft-ist-entsetzt-ueber-mateschitz-aussagen/4711263#comments Wed, 04 May 2016 05:29:51 +0000 http://4711263

Gewerkschaft und Arbeiterkammer haben am Dienstagabend “fassungslos und entsetzt” auf die Aussagen von Red-Bull-Chef Dietrich Mateschitz zum Ende von Servus TV reagiert. “Die jetzt an den Tag gelegte Haltung ist eines Herrn Mateschitz nicht würdig”, erklärte Gerald Forcher, Geschäftsführer der GPA-djp Salzburg. “Wir leben in Österreich und nicht auf irgendeiner Bananenrepublik.”

Gegen Betriebsrat? AK-Chef Pichler platzt der Kragen

“Was soll an der Vorgehensweise über Betriebsratswahlen nachzudenken nicht dienlich sein?”, fragt AK-Präsident Siegfried Pichler in der gemeinsamen Aussendung mit Forcher. Ihm platze der Kragen, wenn so über die betriebliche Mitbestimmung gedacht werde. Sich gewerkschaftlich zu organisieren sei ein Grundrecht.

Mateschitz hatte zuvor bestätigt, dass Initiativen zur Gründung eines Betriebsrats mit dem Aus des Senders zusammenhängen. “Dass diese Vorgehensweise bei der Entscheidung in der aktuellen Situation nicht gerade dienlich war, ist evident”, erklärte er in einem Statement gegenüber der APA.

Weitsichtiger und besonnener Mateschitz?

Die beiden Arbeitnehmervertreter Forcher und Pichler stärken Mateschitz – und somit dem wichtigen Salzburger Arbeitgeber Red Bull – allerdings auch den Rücken. “Wir haben Herrn Mateschitz bislang als sehr verantwortungsvollen und ehrbaren Unternehmer geschätzt, der sich auch seiner sozialen Verantwortung stets bewusst war.” Der laut “Forbes” reichste Österreicher sei für seine Weitsichtigkeit und besonnene Entscheidungen bekannt.

AK und GPA: Wahrer Grund für Servus-TV-Aus nicht Betriebsrat

Dass Servus TV seinen Betrieb einstellt, sei auf die erheblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten zurückzuführen, sind AK und GPA überzeugt. “Das ist der wahre Grund für das Aus bei Servus TV, und nicht weil einige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter über einen Betriebsrat nachgedacht haben.” Den Vorwurf, dass die Betriebsratsidee von außen gesteuert worden wäre, weisen sie zurück. Eine Wahl würde aber unterstützt.

Mitarbeiter: “Verbitten uns Einmischung von außen”

Am Dienstagabend unterschrieben die Mitarbeiter von Servus TV einen offenen Brief, in dem sie die Gründung eines Betriebsrates ablehnen. “Wir wollen und brauchen keinen Betriebsrat”, hieß es von Mitarbeitern. Im Zuge dessen bekräftige man auch den Vorwurf, die Initiative für die Arbeitnehmervertretung sei von außerhalb gekommen.  “Darüber hinaus verbitten wir uns ausdrücklich jedwede (auch gewerkschaftliche) Einmischung und Stellungnahme von außen”, hieß es weiterhin.

Der Salzburger Getränkekonzern Red Bull mit über zehntausend Mitarbeitern weltweit und Firmensitz in Fuschl am See selbst hat ebenso wie das Red Bull Media House keinen Betriebsrat, wie Forcher gegenüber der APA bestätigte.

(APA)

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Servus TV: Mitarbeiter unterschreiben gegen Betriebsratsgründung http://www.salzburg24.at/servus-tv-mitarbeiter-unterschreiben-gegen-betriebsratsgruendung/4711105 http://www.salzburg24.at/servus-tv-mitarbeiter-unterschreiben-gegen-betriebsratsgruendung/4711105#comments Tue, 03 May 2016 17:42:43 +0000 http://4711105

Über 200 Mitarbeiter des vor dem Aus stehenden Fernsehsenders Servus TV haben einen Offenen Brief unterschrieben, in dem sie sich gegen einen Betriebsrat aussprechen. “Die anonyme Umfrage über die mögliche Gründung eines Betriebsrates unterstützen wir – und das ist die überwältigende Mehrheit aller Mitarbeiter von ServusTV – ausdrücklich nicht”, heißt es in dem der APA vorliegenden Schreiben.

Servus-TV-Mitarbeiter: “Wollen und brauchen keinen Betriebsrat”

“Wir wollen und brauchen keinen Betriebsrat”, halten die Mitarbeiter fest. “Darüber hinaus verbitten wir uns ausdrücklich jedwede (auch gewerkschaftliche) Einmischung und Stellungnahme von außen.” Ihnen sei kein Unternehmen bekannt, das einen derart sozialen und loyalen Umgang mit seinen Mitarbeitern pflegt, wie Servus TV bzw. Red Bull.” Es gebe zudem mehrere Hinweise, dass die anonyme Initiative womöglich von außerhalb des Unternehmens angestoßen wurde.

Mitarbeiter geben sich in offenen Brief schockiert

“Es ist ein Schock” schreiben die Mitarbeiter zu der auch für sie überraschenden Entscheidung zum Ende des Senders Servus TV. “Sieben Jahre lang hatten wir die Gelegenheit an einer Vision von einem anderen Fernsehen mit zu bauen, das es so nirgendwo gibt und damit einzigartig ist. Ein Programm mit Anspruch, positiver Grundhaltung und politischer Unabhängigkeit. Weit weg von Trash und bad news.”

(APA)

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Raubüberfälle in Salzburg und Innsbruck: Prozess startet http://www.salzburg24.at/raubueberfaelle-in-salzburg-und-innsbruck-prozess-startet/4711028 http://www.salzburg24.at/raubueberfaelle-in-salzburg-und-innsbruck-prozess-startet/4711028#comments Tue, 03 May 2016 15:19:26 +0000 http://4711028
Das Duo aus Litauen zeigte sich vor der vorsitzenden Richterin am Landesgericht Salzburg, Bettina Maxones-Kurkowski, nur zu dem schweren Raub in Innsbruck geständig. Der 24-Jährige sei am 19. Juni gar nicht in Salzburg gewesen, das würde das Beweisverfahren auch ergeben, sagte dessen Verteidiger.

Bewaffneter Überfall auf Salzburger Geschäft

Laut Staatsanwalt Robert Holzleitner haben die beiden Angeklagten die Raubüberfälle mit weiteren, unbekannten Tätern verübt. Bei dem Coup in dem Geschäft in der Salzburger Dreifaltigkeitsgasse wurde dem Verkäufer ein Faustfeuerwaffe vorgehalten, er musste sich auf dem Boden legen. Die Räuber nahmen Uhren, Silbermünzen, Silberbarren und auch Bargeld mit.

Räuber schlugen auch in Innsbruck zu

Bei dem Überfall auf das Juweliergeschäft in Innsbruck wurden der Verkäufer und seine Kollegin von einem der bewaffneten Männer zu Boden gedrückt. Dann zerschlugen vier Täter mit einem Vorschlaghammer die Schaufensterscheiben und Glasvitrinen, während die beiden Opfer mit einer Faustfeuerwaffe in Schach gehalten wurden.

Nachdem die Täter in Windeseile hochpreisige Markenuhren und Schmuckstücke eingepackt hatten, machten sie sich aus dem Staub. Couragierte Passanten rannten dem 24-Jährigen nach und hielten ihn fest, bis die Polizei eintraf. Sein 21-jährige Komplize wurde wenig später von der Polizei gestellt und ebenfalls festgenommen.

Salzburger Opfer identifiziert Täter

Von dem Überfall in Innsbruck gibt es Bilder aus der Überwachungskamera, die beiden seien darauf zu erkennen, sagte der Staatsanwalt. Zudem habe das Opfer des Überfalls in Salzburg die beiden Angeklagten bei einer Gegenüberstellung als Täter wiedererkannt.

Rechtsanwalt Stefan Rieder forderte für zwei überfallene Personen ein Teilschmerzensgeld von jeweils 10.000 Euro. Die Verkäuferin und der Verkäufer haben laut dem Opfer-Anwalt eine posttraumatische Belastungsstörung erlitten. Die Frau habe Angst um ihr Leben gehabt, sagte Rieder. Der Prozess wird am Mittwoch fortgesetzt. Möglicherweise ergeht dann ein Urteil.

(APA)

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