Salzburg24.at » Salzburg-Stadt http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 24 Oct 2014 16:05:59 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 24 Salzburger diskutieren im BürgerInnen-Rat http://www.salzburg24.at/24-salzburger-diskutieren-im-buergerinnen-rat/4126278 http://www.salzburg24.at/24-salzburger-diskutieren-im-buergerinnen-rat/4126278#comments Fri, 24 Oct 2014 14:51:06 +0000 http://4126278 Am Freitagnachmittag wurden in der Landeshauptstadt die Ergebnisse dieses “ersten landesweiten Salzburger BürgerInnen-Rats” präsentiert.

24 Salzburger reagierten auf Einladung

Seit September 2013 beschäftigt sich eine Enquete-Kommission des Landtags – vertreten sind je zwei Mitglieder aller fünf Fraktionen – mit der Vorbereitung “neuer Mittel der Teilhabe, Mitbestimmung und direkten Demokratie”. Neben einer Reform des Wahlrechts und Maßnahmen zur Förderung des Frauenanteils sollen auch Bürgerräte eingerichtet werden – Instrumente, bei denen Menschen aus der Bevölkerung zu wichtigen Fragen des Gemeinwesens Lösungsideen erarbeiten. Salzburg ist nach Vorarlberg das zweite Bundesland, das Bürgerbeteiligung so als Ergänzung zur repräsentativen Demokratie einführen will.

Der erste Bürgerrat beschäftigte sich am vergangenen Freitag und Samstag damit, wie Bürgerbeteiligung in Salzburg überhaupt gestaltet werden soll. Per Zufallsauswahl wurden dazu mithilfe des Amtlichen Melderegisters 600 Einladungsschreiben versandt, 24 der Adressaten stellen sich schließlich als Bürgerräte zur Verfügung und erarbeiten in moderierten Gesprächsrunden gleich 75 Lösungsansätze – von “mutig bis radikal”, wie Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) bei der Präsentation kurz kommentierte.

Mehr Mitspracherecht auf Gemeindeebene

Eine Arbeitsgruppe stellte sich die Frage, wie Menschen wieder aktiv für die Politik interessiert werden können oder die Distanz zwischen Politik und Bürgern überwunden werden kann. Ein zweites Team beschäftigte sich damit, wie Bürgerbeteiligung erleichtert werden kann und – ganz zentral – wer darüber entscheidet, worüber Bürger überhaupt beraten sollen.

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: So wünschen sich die Bürgerräte nicht nur mehr Mitsprache explizit auf Gemeindeebene. In Zukunft sollen zufällig ausgewählte Bürger auf Zeit in den Landtag entsendet werden – sie müssten von einer Regierung dann über die Sinnhaftigkeit einer Entscheidung überzeugt werden. Darüber hinaus könnte eine unabhängige Stelle die (Wahl-)Versprechen und Ankündigen der Politik auf ihre Umsetzung prüfen. Ein weiterer Vorschlag: Die Wahlbeteiligung künftig als Parameter für die Leistung und die Entlohnung von Politikern heranzuziehen.

BürgerInnen-Rat langfristig etablieren

Außerdem sollen nicht nur Wirtschaftswachstum und BIP als Kriterien für Entwicklung herangezogen werden. “Es braucht neue Indikatoren für den Fortschritt der Gesellschaft”, forderte eine Bürgerätin und empfahl die Einbindung sozialer Faktoren oder die Schaffung von Kriterien, welche Sinnhaftigkeit und Nachhaltigkeit von Großprojekten mitbeurteilen. Und darüber, worüber befragt werden soll, könne ein auf Zeit bestellter “Weisenrat” unparteiisch entscheiden.

Wie Landtagspräsidentin Brigitta Pallauf (ÖVP) zur APA sagte, gehen die Ergebnisse des ersten Bürgerrates nun zurück an die Enquete-Kommission: “Die Räte sollen ja nicht nur ein Aufflackern sein, sondern sich als etwas Langfristiges etablieren.” (APA)

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Wahlmanipulation: Ermittlungen gegen Gemeinderat Günes eingestellt http://www.salzburg24.at/wahlmanipulation-ermittlungen-gegen-gemeinderat-guenes-eingestellt/4125949 http://www.salzburg24.at/wahlmanipulation-ermittlungen-gegen-gemeinderat-guenes-eingestellt/4125949#comments Fri, 24 Oct 2014 10:33:23 +0000 http://4125949 Dem türkischstämmigen Günes und dessen Helfern war vorgeworfen worden, systematisch Wahlkarten für Mitglieder der türkischen Gemeinde angefordert und beim Ausfüllen geholfen zu haben.

Osman Günes als “Vorzugsstimmen-König”

Mit 1.213 Vorzugsstimmen hatte er im Frühjahr als einziger Kandidat in der Landeshauptstadt den direkten Einzug in den Gemeinderat geschafft. Er bekam damit mehr als drei Mal so viele Vorzugsstimmen wie Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ). Auffällig war vor allem die Häufung der Vorzugsstimmen in zwei der insgesamt zwölf Urnen, in denen die Briefwahlstimmen gesammelt wurden. Während in zehn Urnen durchschnittlich jede dritte SPÖ-Stimme auch mit einer Vorzugsstimme versehen war, lag dieser Anteil in Urne 3 bei 62 Prozent und in Urne 4 bei 80 Prozent.

“Die Leute von Günes sind von Haus zu Haus gegangen, haben Namen, Anschrift und die Passnummer gesammelt und dann Wahlkarten für diese Leute bestellt. Diese haben sie später gemeinsam ausgefüllt”, sagte der ebenfalls türkischstämmige Ylmaz Toyran kurz nach der Wahl zur APA. “Zumindest in einem Fall hat auch ein Analphabet einen Stimmzettel ausgefüllt, da bin ich mir hundertprozentig sicher.” Toyran war früher für die ÖVP und später für das Team Stronach aktiv.

Günes: Alles ging mit rechten Dingen zu

Nach einer anonymen Anzeige ermittelte die Staatsanwaltschaft wegen des Verdachtes der Verletzung des Wahl- oder Volksabstimmungsgeheimnisses (Paragraf 268 des Strafgesetzbuches). Mit 20. Oktober 2014 wurden diese Ermittlungen eingestellt, sagte Holzleitner. Es sei zwar sicher zu Wahlwerbung gekommen und auch auf die Möglichkeit der Briefwahl hingewiesen worden, man habe aber bei Herrn Günes kein strafrechtlich relevantes Vorgehen oder eine Verletzung eines Wahlgeheimnisses feststellen können, sagte Holzleitner.

Günes selbst sprach von einer Intrige. Er habe erfolgreich um Vorzugsstimmen geworben. Außerdem sei er nicht der einzige Kandidat mit Migrationshintergrund gewesen. “Dass etwas nicht mit rechten Dingen zugegangen ist, kann ich komplett ausschließen”, so Günes. (APA)

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Streit zwischen Lokalgast und Türsteher eskaliert: 32-Jähriger verletzt http://www.salzburg24.at/streit-zwischen-lokalgast-und-tuersteher-eskaliert-32-jaehriger-verletzt/4125884 http://www.salzburg24.at/streit-zwischen-lokalgast-und-tuersteher-eskaliert-32-jaehriger-verletzt/4125884#comments Fri, 24 Oct 2014 09:44:49 +0000 http://4125884

Im Lokal kam es zunächst zu einer Auseinandersetzung zwischen dem 32-jährigen Lokalgast und dem Türsteher. Der 21-jährige Türsteher schlug laut Polizei dem Gast gezielt mit der Faust gegen den Hals. Der 32-Jährige wiederum bedrohte daraufhin den Türsteher mit dem Umbringen. Der Lokalgast musste von der Rettung mit Verletzungen unbestimmten Grades ins Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert werden.

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Sternbräu wird offiziell eröffnet http://www.salzburg24.at/sternbraeu-wird-offiziell-eroeffnet/4125791 http://www.salzburg24.at/sternbraeu-wird-offiziell-eroeffnet/4125791#comments Fri, 24 Oct 2014 08:55:09 +0000 http://4125791

Für Mozart war es ein Stammlokal. Das bürgerliche leben Salzburgs spielte sich dort ab. Erst 2006 wurde es von Harald Kratzer und seiner Frau Christine Bitschnau übernommen. 2010 wird die Salzburger Immobilien Bauträger AG Eigentümer und beginnt, mit den Betreibern das Sternbräu.

Sternbräu: Umbau startete 2013

Anfang 2013 beginnt die bislang größte Umbauphase in der Geschichte des Sternbräu. Es wird das Wagnis zwischen zeitgenössischer Architektur und Beibehaltung der traditionsreichen und zum Teil auch denkmalgeschützten Räume eingegangen. Währenddessen übernimmt der Betreiber als Tochtergesellschaft das Gablerbräu in der Linzergasse (rechte Altstadt), ein weiteres Salzburger Traditionshaus.  Das Sternbräu wird am 25. Oktober 2014 mit einem großen Volksfest wiedereröffnet.

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Bewaffneter Raubüberfall auf Bäckerei in der Stadt Salzburg http://www.salzburg24.at/bewaffneter-raubueberfall-auf-baeckerei-in-der-stadt-salzburg/4125552 http://www.salzburg24.at/bewaffneter-raubueberfall-auf-baeckerei-in-der-stadt-salzburg/4125552#comments Fri, 24 Oct 2014 06:25:56 +0000 http://4125552 Ein etwa 20-jähriger Mann mit Salzburger Dialekt betrat das Geschäft, ging zielstrebig zur Kassa  und bedrohte mit einer schwarzen Pistole die Kassiererin. Der Täter erbeutete Wechselgeld. Bei dem Überfall wurde niemand verletzt. Die Polizei fahndete nach dem Mann mit allen verfügbaren Kräften.

Raubüberfall: Täterbeschreibung

  • Mann
  • etwa 18 bis 20 Jahre alt
  • ca. 170 bis 175 cm groß
  • mittlere Statur
  • brünette Haare
  • dunkelblauer Parka bis über das Gesäß reichend
  • hellbeige Strickmütze
  • dunkle Jeans
  • spricht Salzburger Dialekt

 

Phantombild/Polizei Salzburg Phantombild/Polizei Salzburg ©

 

(SALZBURG24/APA)

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Karl Lagerfeld kommt mit legendärer Chanel-Show nach Salzburg http://www.salzburg24.at/karl-lagerfeld-kommt-mit-legendaerer-chanel-show-nach-salzburg/4125512 http://www.salzburg24.at/karl-lagerfeld-kommt-mit-legendaerer-chanel-show-nach-salzburg/4125512#comments Fri, 24 Oct 2014 05:32:22 +0000 http://4125512

Nach Bombay, Edinburgh und Dallas holt sich Karl Lagerfeld heuer seine Inspiration in Salzburg. Angeblich hat sich Karl Lagerfeld für seine diesjährige “Métiers d’Art”-Show vom Rokoko inspirieren lassen. Die Location für die Schau wird das Schloss Leopoldskron in Salzburg sein.

Rokoko als Inspiration für Lagerfeld

Das Rokoko-Schloss Leopoldskron aus dem 18. Jahrhundert gehörte nach verschiedenen Adelsfamilien im 18. und 19. Jahrhundert zunächst Max Reinhardt, dem Gründer der Salzburger Festspiele. Heute wird das Schloss als Hotel geführt, es ist im Besitz der US-amerikanischen Nichtregierungsorganisation (NGO) Salzburg Seminar, eines Treffpunkts internationaler Führungskräfte aus Politik, Wirtschaft, Kunst, Kultur und Wissenschaft.

 

Die Schau wird in den Räumen des Schlosses Lepoldskron ausgetragen./APA/Gindl Die Schau wird in den Räumen des Schlosses Lepoldskron ausgetragen./APA/Gindl ©

Schau am 2. Dezember

Und im Dezember kommt französische Mode ins Schloss. Wie Designer Karl Lagerfeld schon früher einmal erklärte, ließ sich die Chanel-Gründerin, Coco Chanel, für die “kleine schwarze Jacke” von einem Aufzugführer in einem Hotel in der Nähe von Salzburg inspirieren. Die Chanel-Kollektion wird am 2. Dezember auf Schloss Leopoldskron präsentiert. Geladen sind zahlreiche Prominente. Promis, Models und Designer wollen aber lieber unter sich bleiben, die Modenschau ist eine geschlossene Veranstaltung. Man darf jedenfalls gespannt sein, wer von der internationalen Prominenz Lagerfeld nach Salzburg folgt.

Métiers d’Art Shows seit 2002

Karl Lagerfeld schuf bereits 2002 die Métiers d’Art Kollektion als zusätzliche Kollektion, die jährlich in einer Weltstadt über die Bühne geht. Im Dezember 2013 präsentierte er in der Südstaatenmetropole Dallas eine von Cowboys und dem Wilden Westen inspirierte Kollektion.

(SALZBURG24)

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Alpenstraße: Fußgängerin von Pkw erfasst und verletzt http://www.salzburg24.at/alpenstrasse-fussgaengerin-von-pkw-erfasst-und-verletzt/4125498 http://www.salzburg24.at/alpenstrasse-fussgaengerin-von-pkw-erfasst-und-verletzt/4125498#comments Fri, 24 Oct 2014 04:50:21 +0000 http://4125498 Der 63-jährige Spanier wollte am Abend mit seinem Pkw von der Hans-Sperl-Straße in die Alpenstraße einbiegen. Dabei übersah er die 52-jährige Fußgängerin, die gerade auf dem Zebrasteifen die Alpenstraße überquerte. Die Salzburgerin wurde vom Auto erfasst und von der Motorhaube auf die Fahrbahn geschleudert. Sie wurde unbestimmten Grades verletzt und ging selbstständig ins Unfallkrankenhaus, teilte die Polizei mit.

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Nach Sturm und Schnee kehrt der Herbst zurück http://www.salzburg24.at/nach-sturm-und-schnee-kehrt-der-herbst-zurueck/4125492 http://www.salzburg24.at/nach-sturm-und-schnee-kehrt-der-herbst-zurueck/4125492#comments Fri, 24 Oct 2014 04:34:06 +0000 http://4125492

„Momentan ist nahezu das gesamte Bergland ab einer Höhe von etwa 1000 Meter Seehöhe weiß,” sagt Alexander Orlik von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), „im Hochgebirge hat es seit Dienstag in Summe 100 bis 200 Zentimeter geschneit. Durch die Setzung sind die aktuellen Schneehöhen jetzt etwas geringer. Beim Alpinzentrum Rudolfshütte in den Hohen Tauern zum Beispiel ist die Schneehöhe derzeit 82 Zentimeter. In den Tälern liegen momentan zum Beispiel 50 Zentimeter Schnee in Lech am Arlberg, 52 in Hochfilzen und 16 in der Ramsau in der Steiermark.”

 

Die Schneelage am Freitag. / ZAMG Die Schneelage am Freitag. / ZAMG ©

Hier findet ihr eine Übersicht der aktuellen Schneehöhen.

So viel Regen wie sonst in einem Monat

Betrachtet man Regen- und Schneemengen zusammen, ergeben sich beachtliche Niederschlagsmengen. So sind vor allem an der Nordseite der Alpen, vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel, 100 bis 200 Millimeter Niederschlag zusammengekommen. ZAMG-Klimatologe Orlik: „In diesen Regionen hat es in wenigen Tagen mehr geregnet und geschneit, also durchschnittlich in einem gesamten Oktober. Zum Vergleich: Im Mittel regnet es im gesamten Oktober an der Nordseite der Alpen zwischen 70 und 120 Millimeter.”

Es wird wieder freundlicher

Am Freitag regnet es vor allem im Flachgau und im Tennengau am Vormittag noch zeitweise ein wenig aus dichten Wolken. In den Gebirgsgauen beginnen die Wolken aufzulockern, wobei die Schneefallgrenze zwischen 1.100 und 1.600 Metern Seehöhe liegt. Sonst ist es freundlicher, im Süden und Westen zeigt sich die Sonne, am Abend eventuell auch im östlichen Flachland. Der Wind flaut ab, die Temperaturen liegen in der Früh bei minus ein bis plus sechs Grad, tagsüber bei drei bis neun Grad.

Der Herbst kommt zurück

Ab Samstag ist im Osten und Südosten mit herbsttypischen Wettererscheinungen wie Hochnebel zu rechnen. Sonne ist am Samstag erst spät zu sehen. Sonst löst sich der Nebel rasch auf, und die Sonne scheint. Wind gibt es kaum noch. Die Temperaturen liegen bei minus fünf bis plus zwei in der Früh und steigen bis zum Nachmittag auf drei bis elf Grad. Am Sonntag sollte sich die Sonne verbreitet durchsetzen, hartnäckig hält sich der Nebel nur im Osten und Südosten sowie im Donautal. Nach einem frostigen Start steigen die Temperaturen tagsüber auf fünf bis elf Grad.

Wärmer wird’s ab Montag

Nichts Neues bringt der Montag: Sonne auf den Bergen, Nebel in den Niederungen und Beckenlagen. Im Tagesverlauf setzt sich aber meist die Sonne durch, die Temperaturen liegen in der Früh bei minus zwei bis plus sechs Grad, am Nachmittag bei acht bis 17 Grad. Auch am Dienstag ist im Norden und Osten mit Nebel zu rechnen, der sich meist auflösen sollte. Sonst ist es gleich sonnig. Die Frühtemperaturen liegen bei minus drei bis plus vier Grad, die Höchstwerte bei neun bis zwölf Grad in den Nebelregionen, sonst bei bis zu 17 Grad. Der Wind bleibt an allen Tagen schwach bis höchstens mäßig.

(SALZBURG24/APA)

 

 

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“Stolpersteine” beschmiert: Zwei Männer angeklagt http://www.salzburg24.at/stolpersteine-beschmiert-zwei-maenner-angeklagt/4125326 http://www.salzburg24.at/stolpersteine-beschmiert-zwei-maenner-angeklagt/4125326#comments Thu, 23 Oct 2014 15:37:32 +0000 http://4125326

Es wird ihnen das Beschmieren dieser Gedenksteine und anderer Flächen in 133 Fällen vorgeworfen, so der stellvertretende Behördensprecher Robert Holzleitner.

Bis zu 20 Jahre Haft möglich

Die beiden Männer, die bei den ihnen vorgeworfenen Taten 20 bzw. 21 Jahre alt waren, sollen einen Schaden von rund 20.000 Euro angerichtet haben. Im Falle einer Verurteilung droht dem Älteren eine Freiheitsstrafe von zehn bis 20 Jahren, bei dem Jüngeren liegt das Strafausmaß bei fünf bis 20 Jahren. Die Anklage lautet auf Paragraf 3f des Verbotsgesetzes.

59 Stolpersteine beschmiert

Konkret werden dem jüngeren Beschuldigten 61 und dem Älteren 128 Schmierereien zur Last gelegt, die sie teilweise miteinander und teilweise alleine von Anfang Februar 2013 bis zur jeweiligen Festnahme im Herbst 2013 verübt und dabei gelegentlich wechselseitig “Schmiere” gestanden haben sollen. Es geht um insgesamt 59 “Stolpersteine” sowie um Ampelschaltkästen, Fassaden, Haltestellen, Parkscheinautomaten und andere Flächen, die sie mit Farblack mit nationalsozialistischen Botschaften besprüht haben sollen.

Angeklagten gestehen Taten

Die Angeklagten zeigten sich laut Staatsanwaltschaft im Wesentlichen geständig und leugnen nicht, dass ihre seinerzeitige nationalsozialistische Gesinnung die Ursache für ihre Aktionen war. Nach ihrer Entlassung aus der Untersuchungshaft distanzierten sich die beiden Angeklagten öffentlich in Medieninterviews davon. Die Anklageschrift wird den Verteidigern in den nächsten Tagen zugestellt und ist noch nicht rechtswirksam. Ein Prozesstermin ist daher noch nicht bekannt.

Was sind Stolpersteine?

“Stolpersteine” sind ein Projekt des Künstlers Gunter Demnig. Mit diesen Gedenktafeln soll an das Schicksal der Menschen erinnert werden, die in der Zeit des Nationalsozialismus verfolgt, ermordet, deportiert, vertrieben oder in den Suizid getrieben wurden.

Die Stolpersteine sind quaderförmige Betonsteine in Pflastersteingröße, auf deren Oberseite sich eine individuell beschriftete Messingplatte befindet. Sie werden in der Regel vor den letzten Wohnhäusern der NS-Opfer niveaugleich in das Pflaster des Gehsteiges eingelassen. Mittlerweile finden sich rund 45.000 Steine in 18 europäischen Ländern. In der Stadt Salzburg wurden bisher 247 “Stolpersteine” verlegt. (APA)

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Haschisch im Joghurt: 14-Jährige in Krankenhaus http://www.salzburg24.at/haschisch-im-joghurt-14-jaehrige-in-krankenhaus/4125316 http://www.salzburg24.at/haschisch-im-joghurt-14-jaehrige-in-krankenhaus/4125316#comments Thu, 23 Oct 2014 15:19:01 +0000 http://4125316

Inzwischen geht es der jungen Salzburgerin laut Polizei-Sprecher Anton Schentz wieder besser. Der Stiefonkel, der das Rauschmittel ins Joghurt gemischt hatte, wurde festgenommen.

Haschisch in Joghurt gemischt

Insgesamt befanden sich vier Jugendliche bei dem 51-Jährigen. Neben der 14-Jährigen noch ihr um ein Jahr jüngerer Bruder und zwei Burschen. Der Mann bot ihnen Haschisch zum Rauchen an und mischte dann vor deren Augen auch welches in das Milchprodukt, was laut Schentz eine recht unübliche Art der Aufnahme darstellt. Kurz nachdem das Mädchen davon gegessen hatte, kam es zu dem Zusammenbruch.

365 Gramm Haschisch sichergestellt

Es wurde sofort ins Krankenhaus eingeliefert, befand sich aber inzwischen auf dem Weg der Besserung. Der Bruder, der ebenfalls probiert hatte, hatte kaum Probleme. Die Polizei durchsuchte die Wohnung des Salzburgers und stellte 365 Gramm Haschisch sicher. Der Stiefonkel wurde festgenommen. (APA)

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Ebola: 15-jähriger Flüchtling aus Krankenhaus entlassen http://www.salzburg24.at/ebola-15-jaehriger-fluechtling-aus-krankenhaus-entlassen/4125031 http://www.salzburg24.at/ebola-15-jaehriger-fluechtling-aus-krankenhaus-entlassen/4125031#comments Thu, 23 Oct 2014 11:50:04 +0000 http://4125031 „Der Flüchtling befand sich insgesamt 17 Tage lang aus Sicherheitsgründen auf der 3. Medizinischen Universitätsklinik in Quarantäne und wurde dort überwacht. Während dieser Zeit sind keinerlei Krankheitssymptome aufgetreten, der 15-Jährige ist völlig gesund“, teilte Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl mit.

Familie sei an Ebola gestorben

Der Afrikaner war am 6. Oktober in Salzburg durch Schengen-Fahnder aufgegriffen worden und hatte erzählt, dass seine Familie an Ebola gestorben sei und er sie bis zuletzt gepflegt habe. Seitdem wurde er auf der Infektiologie in den SALK betreut und beobachtet.

“Die maximale Inkubationszeit bei Ebola beträgt 21 Tage. Nach den Berechnungen der Behörden dauert die Flucht aus Liberia nach Österreich mindestens vier Tage. Um jegliches Risiko auszuschließen, wurde er deshalb insgesamt 17 Tage in Quarantäne untergebracht”, so Stöckl.

Stöckl dankt Mitarbeitern

“Ich bedanke mich bei den Ärzten, Pflegern sowie bei den Mitgliedern des Ebola-Teams, die mit dieser für uns alle neuen Situation richtig umgegangen sind. Aufgrund der weltweiten aktuellen Situation in Zusammenhang mit Ebola wird das Ebola-Team auch weiterhin regelmäßig tagen”, so der Gesundheitsreferent.

 

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„Arche Nord“: Notquartier für Bettler gefunden http://www.salzburg24.at/arche-nord-notquartier-fuer-bettler-gefunden/4124934 http://www.salzburg24.at/arche-nord-notquartier-fuer-bettler-gefunden/4124934#comments Thu, 23 Oct 2014 11:01:49 +0000 http://4124934

Zur Sicherung der neuen Notunterkunft „Arche Nord“ werden dringend Spenden sowie freiwillige MitarbeiterInnen für Nachtdienste gesucht.

„Wir können nach Besichtigung mit der Baubehörde das beinah leerstehende Gebäude Rudolf-Biebl-Straße 28 für diesen Winter adaptieren. Wir legen in den laufenden Wochen im Hochparterre vier Wohnungen zusammen um so Platz für rund 35 Personen zu schaffen. Nächstes Jahr wird es dann im Zuge der Erneuerungen abgerissen werden“, sagt Edda Böhm-Ingram, Bereichsleiterin Soziale Arbeit der Caritas Salzburg. Eigentümer des Hauses sind die Kommunale Liegenschaftsverwaltung von gswb und Stadt Salzburg.

Anrainerversammlung geplant

„In diesem Haus ist derzeit noch eine Wohnung belegt, die Übersiedlung erfolgt Mitte Dezember. Diese Partei sowie die Bewohner der Nebenhäuser wurden von uns gestern persönlich vorinformiert. In etwa zwei Wochen wird es zudem eine Anrainerversammlung geben“, so Böhm Ingram weiter.

„Arche Nord“ als neues Notquartier

In der „Arche Nord“ können mit voraussichtlich Mitte November Übernachtungsmöglichkeiten für ca. 35 Personen angeboten werden. Somit verfügt die Caritas, wie im Vorjahr in der Landespflegeanstalt in Mülln, wieder über ein gemeinsames Quartier für Männer und Frauen. Das aktuelle Notquartier „Arche Süd“ wird mit Eröffnung des neuen Standortes geschlossen. Wie in der „Arche Süd“ werden die Frauen und Männer in der Rudolf Biebl-Straße 28 bei Übernachtung registriert. Betreut werden die Armutsmigranten von hauptamtlichen Caritas Mitarbeitern sowie einem großen Team von Freiwilligen.

Caritas bittet um Spenden

Um den laufenden Betrieb des Notquartiers „Arche Nord“ auch personell organisieren zu können, sucht die Caritas Salzburg noch dringend freiwillige Mitarbeiter, die einen Abend- oder Nachtdienst übernehmen möchten. Zudem wird dringend finanzielle Unterstützung zum Kauf von haltbaren Lebensmitteln und Hygieneartikel benötigt. Auch Sachspenden, vor allem Winterschlafsäcke, Isomatten, Socken, Handtücher und warme Bekleidung für Frauen und Männer sind willkommen.

Sachspenden können tagsüber während der Öffnungszeiten in den Caritas Läden in der Stadt Salzburg und am Abend bis zur Eröffnung des Notquartiers „Arche Nord“ in der „Arche Süd“, Friedensstraße 7, 5020 Salzburg mit Kennwort: Notquartier Salzburg abgegeben werden.

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Jazz & The City: Salzburg jazzt wieder http://www.salzburg24.at/jazz-the-city-salzburg-jazzt-wieder/4124697 http://www.salzburg24.at/jazz-the-city-salzburg-jazzt-wieder/4124697#comments Thu, 23 Oct 2014 09:04:54 +0000 http://4124697 Das republic Theater war am Mittwochabend bis auf den letzten Platz gefüllt, als Andreas Gfrerer vom arthotel Blaue Gans, Inga Horny vom Altstadt Verband und der künstlerische Leiter des Festivals Gerhard Eder stolz das umfangreiche Programm aus heimischen und internationalen Stars des 15. Festivaljubiläums verkündeten.

“Jazz & The City” wieder heiß begehrt

Die kostenlosen Zählkarten für das Opening und auch die folgenden Veranstaltungen waren schnell vergeben, denn das Line Up des Festivals kann sich absolut sehen lassen. Den musikalischen Auftakt machten unter dem Motto „Three continents one sound“ drei sehr experimentierfreudige Musiker: Trilok Gurtus herausragende Technik kombinierte kunstvoll indische mit westlicher Musiktradition, während der aus Sardinien stammende Trompeter Paolo Fresu die Einflüsse von Miles Davies und Louis Armstrong aufnahm und seinen eigenen unverwechselbaren und leidenschaftlichen, melancholischen Sound entwickelte. Omar Sosa mit seinen Afro-Kubanischen Wurzeln kombinierte die Welt des Jazz, der World Music mit elektronischen Elementen zu einem neuen kraftvollen Sound.

Im zweiten Teil des Openings begeisterte die israelische Sängerin Ester Rada das Publikum im republic. Ihre Musik ist hörbar geprägt von ihrem äthiopischen Erbe und eine perfekte Kombination aus World-Jazz, Urban-Funk, Neo-Soul und R&B, gemischt mit viel schwarzem Soul.

Geballte Frauenpower im Afro Café

Selbst wer keine der begehrten kostenlosen Zählkarten ergattern konnte, darf sich auf mehr als 50 Konzerte bei „Jazz & The City“ freuen, die frei zugänglich sind. Am Mittwoch war im Afro Café Kareyce Fotso aus Kamerun zu sehen und zu hören. Ob sie singt oder pfeift, flüstert oder tanzt, ihre Performance pulsiert vor Leben.

 

Kareyce Fotso im Afro Cafe / Wildbild Kareyce Fotso im Afro Café / Wildbild ©

Auch ohne Zählkarten zugänglich waren sämtliche DJ-Auftritte der gestrigen „Dance Night @ Jazz & The City“. Zahlreiche Fans der elektronischen Musik strömten ab 23 Uhr in den republic Soundgarden, Club Half Moon, Soda Club und in die Bernstein Bar. Großes Highlight war mit Sicherheit der Auftritt von Richard Dorfmeister feat. Earl Zinger.

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Katharina Kaesbach: Modedesign neu interpretiert http://www.salzburg24.at/katharina-kaesbach-modedesign-neu-interpretiert/4124594 http://www.salzburg24.at/katharina-kaesbach-modedesign-neu-interpretiert/4124594#comments Thu, 23 Oct 2014 08:22:08 +0000 http://4124594

Katharina Kaesbachs Liebe zur Mode zeigte sich schon in ihrer Kindheit: Sie hatte stets ihren eigenen Stil, was ihr Outfit betraf. „Mein Kleiderschrank war immer extrem vielfältig und Kreativ. Ich kleidete mich nach dem Grundsatz, dass meine Mode nach außen darstellen sollte, wie ich mich gerade fühle“, so die Modeschöpferin bei einem Pressekonferenz anlässlich ihres zehnjährigen Jubiläums ins Salzburg.

Von der Tänzerin zur Modedesignerin

Ihr Werdegang führte sie aber zunächst nach Holland zu einer Tanzausbildung, nebenbei nähte sie sich ihre Kleidung selbst. Im Anschluss verkaufte sie in Salzburg gemeinsam mit ihrem Mann Tanz- und Gymnastikschuhe, wo sie von einer Kundin auf ihr selbst entworfenes Outfit angesprochen wurde mit den Worten: „Genau das muss ich auch haben!“ – die Geburtsstunde des Labels „Katharina Kaesbach“.

 

Katharina Kaesbach: Von der Tänzerin zur Modedesignerin /Wildbild Katharina Kaesbach: Von der Tänzerin zur Modedesignerin /Wildbild ©

Mode für selbstbestimmte Frauen

Eines ist den Kreationen von Katharina Kaesbach gemeinsam: Sie alle sind in erster Linie für die individuelle Persönlichkeit entworfen – die Frau soll im Mittelpunkt stehen. Hierfür bietet die Designerin einen ganz besonderen Service an: Einen kostenlosen Persönlichkeits-Check, der dabei hilft, den eigenen Stil zu finden. Denn Katharina Kaesbach möchte, dass Frauen mit ihrer Mode ihr inneres Wesen zum Ausdruck bringen können. Ihre Kleidungsstücke sind nicht nach einer Saison wieder „out“. Ihre Inspiration holt sich Kaesbach deshalb auch nicht von den internationalen Laufstegen, sondern aus der Natur, Kunst oder Architektur.

 

Das Atelier in der Sigmund-Haffner-Gasse 14 in Salzburg/Wildbild Das Atelier in der Sigmund-Haffner-Gasse 14 in Salzburg./Wildbild ©

Unverwechselbare Handschrift 

Zu Katharina Kaesbach nach Salzburg kommen Kundinnen aus der ganzen Welt. „Jedes meiner Kleidungsstücke trägt zu 100% meine Handschrift“, sagt Kaesbach stolz. Dabei gibt es eine Art Baukastensystem für ihre Mode: Klassiker und neue Stücke sind untereinander kompatibel. “So kann sich jeder seinen Spitzenkleiderschrank aufbauen.
Der Durchschnittspreis eines schönen Jacketts liegt bei 800 Euro”, so Kaesbach. Ein besonderes Merkmal ist sicher auch der ausgefeilte Schnitt der Kleidung, den Kaesbach selbst entwickelt hat. Er sorgt dafür, dass sich die Kleidung – egal ob in Größe 32 oder 50 – beim Tragen wie maßgeschneidert anfühlt, obwohl man eine Konfektionsgröße trägt.

Katharina Kaesbach mit großen Zukunftsüplänen

Die Botschaft von Katharina Kaesbach besteht darin, dass sie Frauen dabei unterstützen möchte, sich selbst und damit ihren eigenen Stil zu finden. Das hat auch mit ihrem Erfolgsrezept für zehn erfolgreiche Jahre „Katharina Kaesbach“ zu tun – die Konsequenz, stets seine eigenen Träume verwirklichen zu wollen. Diesem Grundsatz ist Frau Kaesbach nach wie vor treu und mit ihrer Mode möchte sie ihn auch ihren Kundinnen vermitteln. Für die Zukunft hat die Modeschöpferin große Pläne und Visionen – eine Expansion ins Ausland ist geplant.

Zum Modelabel “Katharina Kaesbach”

Das Modelabel „Katharina Kaesbach“ wurde im Oktober 2004 aus der Taufe gehoben, ein Jahr später folgte zu den Salzburger Festspielen die erste Kollektion. Katharina Kaesbach besitzt eine Boutique mit angeschlossenem Schneider-Atelier in der Salzburger Sigmund-Haffner-Gasse. Sie führt die Geschäfte gemeinsam mit ihrem Mann Christian, der für den technischen und administrativen Bereich zuständig ist. Katharina Kaesbach designt alle Kleidungsstücke selbst, genäht werden sie von vier Schneiderinnen. Regionalität wird großgeschrieben: Jeder Produktionsschritt findet in Salzburg statt; 70% der Stoffe stammen aus Österreich. Das Sortiment umfasst elegante Tagesbekleidung, Anlass- und Businessmode, Accessoires, Abendroben und Haute Couture im eigenen Couture-Salon in den Konfektionsgrößen 32-50.

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Wintereinbruch und Überflutungen halten Einsatzkräfte auf Trab http://www.salzburg24.at/wintereinbruch-haelt-die-einsatzkraefte-weiter-auf-trab/4124425 http://www.salzburg24.at/wintereinbruch-haelt-die-einsatzkraefte-weiter-auf-trab/4124425#comments Thu, 23 Oct 2014 06:00:58 +0000 http://4124425

Bereits in der Nacht auf Mittwoch fegte Sturm „Gonzalo“ über Salzburg (wir haben ausführlich berichtet). Böen mit bis zu 100 km/h rissen zahlreiche Bäume um. In mehreren Teilen des Landes kam es zu Stromausfällen, im Pinzgau wurden zwei Häuser abgedeckt und im Flachgau stürzte ein Gerüst um.

Feuerwehren im Hochwassereinsatz

Die Starkregen hat für ein Ansteigen der Flusspegel gesorgt. Vorkehrungen um großräumige Überflutungen und ein etwaiges Hochwasser zu verhindern, wurden bereits getroffen. Am Donnerstagnachmittag waren insgesamt 21 Feuerwehren und Löschzüge mit mehr als 260 Feuerwehrmänner und -frauen im Einsatz, teilte der Feuerwehrverband Salzburg mit.

Die Einsatzschwerpunkte lagen im Flach- und Tennengau sowie der Stadt Salzburg. Auspumparbeiten wegen Überflutungen, Beseitigung von Verklausungen und Freimachen von Verkehrswegen durch umgestürzte Bäume zählten zu den Hauptaufgaben der eingesetzten Kräfte.

Situation in Bergheim zugespitzt

Zugespitzt hatte sich die Hochwasserlage in Bergheim, im Ortsteil Hagenau. Hier musste die Feuerwehr die L118 wegen Überflutung sperren. Die Einsatzkräfte kämpften mit Hochleistungspumpen gegen die Wassermassen, um ein Überlaufen der Fluten zu verhindern, welche das Umspannwerk Hagenau bedrohten.

 

Bis zu den Knien standen die Feuerwehrleute in Bergheim im Wasser/FMT-Picutres Bis zu den Knien standen die Feuerwehrleute in Bergheim im Wasser/FMT-Pictures/M.W. ©

Assistenzeinsatz des Bundesheeres möglich

Nach dem Sturm “Gonzalo” könnte das Bundesheer nach einer Assistenzanforderung die örtlichen Einsatzkräfte unterstützen, so das zuständige Ministerum am Donnerstag in einer Aussendung. Innerhalb weniger Stunden könnten Erkundungsteams in Marsch gesetzt werden, um die Lage zu beurteilen. Anschließend könnten Pioniere eingesetzt werden, hieß es weiter.

Schnee sorgt für Chaos im Süden Salzburgs

Die Tauernautobahn (A10) musste am Vormittag im Bereich des Katschberg- und auch des Tauerntunnels in Fahrtrichtung Salzburg wegen hängengebliebener Fahrzeuge bzw. eines umgestürzten Baumes gesperrt werden, so die Polizei. Am frühen Nachmittag war die A10 wieder in beiden Richtungen befahrbar.

Am Donnerstagvormittag musste sie wegen des starken Schneefalls auch an der Landesgrenze zwischen Salzburg und Kärnten in Fahrtrichtung Salzburg gesperrt werden. Die Sperre dauerte ebenfalls bis zum frühen Nachmittag an.

Schneekettenpflicht auf Ausweichrouten

Zu beachten ist bei den Ausweichrouten die dringende Kettenpflicht für alle Fahrzeuge. In den Gebirgsgauen war es vor allem der Schnee, der vielerorts zu Behinderungen führte. Teils blieben Fahrzeuge hängen, teils knickten Bäume durch die Schneelast und blockierten die Straßen, so zum Beispiel auf der Pass-Thurn-Straße bei Mittersill (Pinzgau), die wegen umgestürzter Bäume komplett gesperrt war.

Auch die Verbindung zwischen Filzmoos im Pongau und der steirischen Ramsau war unterbrochen. Auf allen höher gelegenen Verbindungen herrschte Kettenpflicht für Lastwagen, zum großen Teil auch für Autos. Die Großglockner Hochalpenstraße ist bereits seit Mittwoch früh gesperrt.

Straßensperren im Überblick

Hier findet ihr die aktuellsten Verkehrsmeldungen für Salzburg. Die Einsatzkräfte versuchen in der Nacht zu Freitag alle gesperrten Straßen wieder freizugeben.

  • Sperre der Großglockner Hochalpenstraße
  • Sperre der B1 zwischen Eugendorf und Henndorf
  • Sperre der Mattseer Bundesstraße zwischen Elixhausen und Obertrum
  • Sperre der Bahnunterführung in der Söllheimer Straße in der Stadt Salzburg
  • Sperre der Filzmooser Landesstraße zwischen Filzmoos und der Landesgrenze
  • Sperre der Glanegger Landesstraße zwischen Fürstenbrunn und Glanegg
  • Sperre der Ramsauer Landesstraße zwischen Ramsau und der Landesgrenze
  • Sperre der Bergheimer Landesstraße zwischen Salzburg und Bergheim
  • Sperre der Pass-Thurn-Straße zwischen Jochberg (T) und Mittersill
  • Sperre der Hochkönigstraße zwischen Saalfelden und Bischofshofen
  • Schneekettenpflicht auf der Hochkönigstraße, der Gerlos Straße und der Katschbergstraße
  • Schneekettenpflicht für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen auf der Pass-Thurn-Straße
  • Winterreifenpflicht auf der Felbertauern Straße

 

Starkregen und Schnee in Salzburg

Die Feuerwehrleute in Grödig musste Donnerstagfrüh wegen eines umgestürzten Baumes ausrücken.

 

Die Feuerwehr Grödig stand rund eine Stunde lang im Einsatz. / FF Grödig Die Feuerwehr Grödig stand rund eine Stunde lang im Einsatz. / FF Grödig ©

 

 

Bäume kippen auf die Straße

In den Gebirgsbezirken beschäftigten vor allem gebrochene Bäume die Hilfskräfte, sagte ein Sprecher des Landesfeuerwehrkommandos.

 

Viel Neuschnee im Süden

Die Niederschlagsmengen sind groß: In den Nordstaulagen des Alpenhauptkammes wurden bis zum Vormittag verbreitet 50 bis 70 Liter pro Quadratmeter registriert, sagte Josef Haslhofer von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg. Auf der Schmittenhöhe bei Zell am See wurden 71 Zentimeter Neuschnee gemessen, auf der Loferer Alm waren es 58 Zentimeter.

In St. Michael im Lungau lag am Donnerstag im Ort eine 15 bis 20 Zentimeter hohe Schneedecke. Das dürfte aber noch nicht alles gewesen sein. Nach Angaben des Meteorologen sind bis Freitagmittag noch bis zu 80 Liter Regen bzw. 80 Zentimeter Schnee zu erwarten, wobei der Schwerpunkt weiterhin im Nordstau – vor allem im Tennengau und Salzkammergut – liegen soll. (APA/SALZBURG24)

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Baubewilligung im Nachhinein aufgehoben: Reithalle in der Hellbrunner Allee vor Abriss http://www.salzburg24.at/baubewilligung-im-nachhinein-aufgehoben-reithalle-in-der-hellbrunner-allee-vor-abriss/4124367 http://www.salzburg24.at/baubewilligung-im-nachhinein-aufgehoben-reithalle-in-der-hellbrunner-allee-vor-abriss/4124367#comments Thu, 23 Oct 2014 04:34:22 +0000 http://4124367 Nun muss der Landesverwaltungsgerichtshof über die Causa entscheiden, hieß es am Mittwoch.

Salzburg genehmigte Reithalle in zweiter Instanz

Zur Vorgeschichte: Eine Bürgerbewegung in den 1970er-Jahren verhinderte die totale Verbauung der Grünflächen entlang der Allee, die 1615 im Auftrag von Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems angelegt wurde. Die Grünlanddeklaration ist noch heute gültig. Die Stadt Salzburg genehmigte dem Landwirt den Bau der Reithalle nicht und stellte einen negativen Bescheid aus. Der Grundeigentümer ging in Berufung, er sah seine wirtschaftliche Existenz ohne Reithalle gefährdet.

In zweiter Instanz bewilligte das Amt der Salzburger Landesregierung durch die Naturschutzabteilung im Jahr 2011 die Errichtung der Halle. Es bestehe dafür ein öffentliches Interesse, hieß es. “Damit wurde die Landwirtschaft als wichtigeres Interesse bewertet, als das öffentliche Interesse an der Hellbrunner Allee und am Landschaftsschutzgebiet”, erklärte am Mittwoch der Umweltanwalt des Landes Salzburg, Wolfgang Wiener, der die aktuelle Entscheidung des VwGH bekannt gab.

Bewilligung nach Bau wieder aufgehoben

Der Verwaltungsgerichtshof habe die Entscheidung der damaligen Landesregierung nicht nachvollziehen können, weil weder die Existenzgefährdung noch andere Alternativen von der Behörde ausreichend geprüft worden seien, erläuterte Wiener. Eine Bewilligung der Halle im öffentlichen Interesse sei für den VwGH nicht nachvollziehbar gewesen.

Gegen die Entscheidung in zweiter Instanz hatte die Landesumweltanwaltschaft eine Beschwerde beim Verwaltungsgerichtshof eingelegt. Eine aufschiebende Wirkung wurde vom VwGH aber nicht zuerkannt, deshalb wurde die Halle inzwischen auch gebaut. Durch die Aufhebung der Bewilligung durch den VwGH ist jetzt aber das von dem Landwirt angestrengte Berufungsverfahren gegen den negativen Bescheid der Stadt wieder offen.

Reithalle muss womöglich abgerissen werden

Mittlerweile ist aber nicht mehr das Amt der Landesregierung, sondern das neu eingerichtete Landesverwaltungsgericht für das Berufungsverfahren zuständig. “Wird die negative Entscheidung des Magistrates gerichtlich bestätigt, ist die Reithalle abzureißen, vielleicht rechtzeitig zum 400-Jahr-Jubiläum der Allee im Jahr 2015″, erklärte der Umweltanwalt. “Die Allee ist heute die älteste erhaltene herrschaftliche Allee Mitteleuropas und vermutlich weltweit die älteste ihrer Art.” (APA)

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Ebola-Verdacht in Salzburg: 15-Jähriger wird aus Krankenhaus entlassen http://www.salzburg24.at/ebola-verdacht-in-salzburg-15-jaehriger-wird-aus-krankenhaus-entlassen/4124203 http://www.salzburg24.at/ebola-verdacht-in-salzburg-15-jaehriger-wird-aus-krankenhaus-entlassen/4124203#comments Wed, 22 Oct 2014 15:51:32 +0000 http://4124203

Jener 15-jährige Flüchtling aus Liberia, der am 6. Oktober als möglicher Ebola-Verdachtsfall in die Salzburger Landeskliniken (SALK) eingeliefert worden war, wird am Donnerstag aus dem Salzburger Landeskrankenhaus entlassen. “Er ist völlig gesund, es sind keine Krankheitssymptome aufgetreten”, sagte am Mittwoch Gesundheitsreferent Christian Stöckl (ÖVP) zur APA.

17 Tage Quarantäne

Der Teenager befand sich 17 Tage lang aus Sicherheitsgründen auf der 3. Medizin in Quarantäne. Er war am 6. Oktober in Salzburg durch Schengen-Fahnder aufgegriffen worden und hatte erzählt, dass seine Familie an Ebola gestorben sei und er sie bis zuletzt gepflegt habe. Seitdem wurde er auf der Infektiologie in den SALK betreut und beobachtet.

Risiko ausgeschlossen

Da die maximale Inkubationszeit bei Ebola 21 Tage beträgt, und die Behörden für die Dauer der Flucht aus Liberia nach Österreich mindestens vier Tage berechneten, wurde der 15-Jährige 17 Tage lang auf der Isolierstation betreut, um jegliches Risiko auszuschließen. “Er wird morgen im Laufe des Tages entlassen”, erklärte Stöckl. Anschließend soll der Liberianer in eine Aufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge gebracht werden. Zuständig dafür ist das Bundesamt für Fremdenwesen und Asyl. (APA)

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Müllner: Muskelspiel für „Lohnsteuer runter“ http://www.salzburg24.at/muellner-muskelspiel-fuer-lohnsteuer-runter/4124127 http://www.salzburg24.at/muellner-muskelspiel-fuer-lohnsteuer-runter/4124127#comments Wed, 22 Oct 2014 14:39:15 +0000 http://4124127

Mit einer spektakulären Aktion setzte Strongman Franz Müllner ein Zeichen gegen zu hohe Lohnsteuern. Vor dem ÖGB/AK-Haus in Salzburg brachte der 16-fache Weltrekordhalter und Kraftsportler einen 13,5 Tonnen schweren Doppeldeckerbus in Bewegung. Nachdem ihm das gelungen war, wurde er von Aktivisten bei seiner Aktion unterstützt, so dass der Bus noch schneller gezogen werden konnte.

“Steuerkonzept muss nur umgesetzt werden”

“Mit unserer Aktion wollten wir zeigen, dass scheinbar Unmögliches zwar durchaus von Einzelpersonen bewältigt werden kann. Je mehr Personen allerdings an einem Strang ziehen, umso schneller gelingt ein Vorhaben”, erklärt ÖGB-Landesvorsitzender AK-Präsident Siegfried Pichler.

Mit der Salzburger Aktion wolle man der Regierung zeigen, dass eine Lohnsteuer-Reform nicht so schwer wäre, wenn alle zusammenhelfen würden. ÖGB und AK haben ihr realistisches Lohnsteuerkonzept vorgelegt, jetzt muss es nur noch von der Regierung umgesetzt werden”, sagte Pichler.

 

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Zebra-Zuwachs im Zoo Salzburg http://www.salzburg24.at/zebra-zuwachs-im-zoo-salzburg/4124050 http://www.salzburg24.at/zebra-zuwachs-im-zoo-salzburg/4124050#comments Wed, 22 Oct 2014 13:51:27 +0000 http://4124050


Gleich zwei junge Grévy Zebras aus Holländischen Zoos leben nun im Afrika Bereich mit den beiden Salzburger Zebra-Hengsten zusammen.  Die beiden fast zwei Jahre alten Neuankömmlinge kann man noch leicht von den anderen unterscheiden: Ihre Mähne reicht noch bis zur Schwanzwurzel. Sie wird sich jedoch recht bald auswachsen.

Zebras in der „Bachelor Group“

Für die nächsten Jahre leben die beiden in der Salzburger „Bachelor Group“: Mit rund 1 ½ Jahren wird der männliche Zebra-Nachwuchs von der Mutter nicht mehr in der Nähe geduldet und muss die Herde verlassen. Da die Junghengste in diesem Alter noch zu unerfahren sind, um eine eigene Stuten-Herde „erobern“ zu können, gehen sie vorerst mit anderen Männchen eine Junggesellen-Lebensgemeinschaft ein.

Eine stark gefährdete Tierart

In den vergangenen Jahrzehnten hat der Bestand der Grévy´s in Ostafrika massiv abgenommen:  Ende der 70er Jahre wurde ihre Anzahl noch auf rund 15.000 Tiere geschätzt. Heute leben nur mehr etwa 2.200 Tiere in Teilen Kenias und Äthiopiens. Der Verlust von Wasserstellen und an Lebensraum, die Wilderei und viele Krankheiten gefährden das Überleben dieser imposanten Zebras in freier Wildbahn.

Für den Erhalt dieser mittlerweile seltenen Zebra-Art wird der Zoo-Bestand seit 1991 durch ein Europäisches Erhaltungszucht Programm (EEP) koordiniert: Heute leben in 50 europäischen Zoos rund 270 Tiere. Weltweit gibt es in 96 Zoos 453 Grévy Zebras.

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Fußball: Salzburger Polizei auf Dinamo-Fans vorbereitet http://www.salzburg24.at/fussball-salzburger-polizei-auf-dinamo-fans-vorbereitet/4124019 http://www.salzburg24.at/fussball-salzburger-polizei-auf-dinamo-fans-vorbereitet/4124019#comments Wed, 22 Oct 2014 13:33:20 +0000 http://4124019

Vor dem Fußball-Europa-League-Gruppenspiel Salzburg gegen Dinamo Zagreb am Donnerstagabend in Wals-Siezenheim erhält die österreichische Polizei Unterstützung aus Kroatien. Eine Handvoll szenekundiger Beamter – in Uniform und Zivil – wird die Salzburger Exekutive bei dem Einsatz unterstützen. Mit der Anreise der ersten Fans wurde bereits am Mittwochabend gerechnet.

„Spiel genau beobachten“

“Wir erwarten rund 15.000 Zuschauer im Stadion, rund 1.500 Fans dürften aus Kroatien kommen”, sagte Polizeisprecherin Eva Wenzl am Mittwoch zur APA. Unter den Anhängern würden sich durchaus gewaltbereite Fans befinden, zwei verfeindete Fan-Gruppierungen unter den Dinamo-Anhängern könnten für weiteres Risikopotenzial sorgen. “Wir werden die Aktionen der Fans vor dem Spiel und im Stadion genau beobachten”, sagte Wenzl.

Salzburger Einheiten in Bereitschaft

Aktuell gebe es keine Hinweise dafür, dass Fan-Märsche stattfinden werden. “Wenn doch, dann werden wir das entsprechend begleiten.” Sämtliche Einsatzeinheiten aus Salzburg und in anderen Bundesländern seien in Bereitschaft versetzt worden. Über die Zahl der am Donnerstag im Einsatz stehenden Polizisten wollte Wenzl keine Auskunft geben.

Probleme mit Dinamo-Fans

Die UEFA stuft das Spiel als “high profile”-Partie ein. Fans auf beiden Seiten müssen sich beim Kartenkauf wie auch beim Einlass in das Stadion mit einem Pass oder Personalausweis ausweisen. In der Vergangenheit hat es immer wieder Probleme mit Dinamo-Fans gegeben. Erst im vergangenen Herbst hatten Anhänger anlässlich des EL-Duells mit Ludogorez Rasgrad in Sofia randaliert. (APA)

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Trotz Null-Defizit im Landeshaushalt: Land Salzburg muss am Boden bleiben http://www.salzburg24.at/trotz-null-defizit-im-landeshaushalt-land-salzburg-muss-am-boden-bleiben/4123963 http://www.salzburg24.at/trotz-null-defizit-im-landeshaushalt-land-salzburg-muss-am-boden-bleiben/4123963#comments Wed, 22 Oct 2014 13:13:21 +0000 http://4123963

“Trotz des ausgeglichenen Budgets 2015 müssen wir auf dem Boden der Realität bleiben. Zu glauben, dass die finanzielle Lage des Landes Salzburg nicht mehr angespannt ist, ist ein Trugschluss. Es ist eine große Leistung der gesamten Regierung und das Ergebnis intensiver Arbeit, dass für das kommende Jahr ein ausgeglichenes Budget ohne Neuverschuldung vorgelegt werden kann. Das ist aber erst der Beginn eines langen Weges, der mit enormer Ausdauer und eiserner Disziplin fortgesetzt werden muss”, betonte heute, Mittwoch, 22. Oktober, Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Dr. Christian Stöckl.

Landeshaushalt: 60 Mille für Zinsen

“Es ist das erklärte Ziel, auch in den kommenden Jahren ein Budget auf die Beine zu stellen, das ohne neue Verschuldung auskommt. Parallel dazu müssen die endfälligen Kredite getilgt (allein 600 Millionen Euro in dieser Funktionsperiode bis 2018) und der erdrückende Schuldenberg, der Ende 2013 bei 2,2 Milliarden Euro lag, abgebaut werden. Wie schwer die Last der hohen Verschuldung wiegt, zeigt die Tatsache, dass jährlich mehr als 60 Millionen Euro für Zinszahlungen (ohne Tilgung) aufgebracht werden müssen. Das sind um einige Millionen Euro mehr, als das Land in einem Jahr für die gesamte Kinderbetreuung benötigt”, erläuterte Stöckl.

„Dauert noch Jahre“

“Es wird noch viele Jahre dauern, bis die Landesfinanzen als gesund bezeichnet werden können. Entscheidend war, dass wir den Konsolidierungskurs möglichst rasch eingeschlagen haben, und entscheidend ist, dass wir konsequent bleiben. Um in Zukunft eine freie Budgetspitze zu erwirtschaften und dem Land einen wünschenswerten finanziellen Handlungsspielraum zu ermöglichen, müssen wir noch viele Jahre alles daransetzen, die Ausgaben möglichst zu drosseln und die Schulden zu reduzieren”, so der Finanzreferent abschließend.

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Wer kommt für Sturmschäden auf? http://www.salzburg24.at/wer-kommt-fuer-sturmschaeden-auf/4123712 http://www.salzburg24.at/wer-kommt-fuer-sturmschaeden-auf/4123712#comments Wed, 22 Oct 2014 10:58:37 +0000 http://4123712 Grundsätzlich spricht man von einem Sturm spricht erst ab einer Windgeschwindigkeit von 60 km/h. Für Sturmschäden am Eigenheim kommt eine Sturmversicherung auf, die meist Bestandteil der Eigenheimversicherung ist. Wird in der Folge etwas in der Wohnung beschädigt, deckt das die Haushaltsversicherung.

Eigenheim- und Haushaltsversicherung

Ein Beispiel: Wird das Dach durch den Sturm abgedeckt, kommt die Eigenheimversicherung auf. Kommt es aber dadurch zu Schäden am Wohnungsinhalt oder Hausrat, etwa durch Regen, deckt das grundsätzlich die Haushaltversicherung.

Sturmschäden an Autos

Sturmschäden an Autos werden meist nur von der Kasko-Versicherung – Elementar- oder Vollkasko – gedeckt. Die eigene Haftpflichtversicherung bietet hier keinen Schutz. Ob oder in welcher Höhe die Kaskoversicherung zahlt, steht in der Polizze und den Versicherungsbedingungen. Wurde etwa ein Selbstbehalt vereinbart, kann er im Schadensfall vom Entschädigungsbetrag abgezogen werden.

Umfallende Bäume sind „höhere Gewalt“

Wer nur haftpflichtversichert ist, muss Sturmschäden zumeist aus der eigenen Tasche zahlen. Denn Schäden durch umfallende Bäume gelten als „durch höhere Gewalt verursacht“, egal ob sie parkende, haltende oder fahrende Autos beschädigen.

Morsche Bäume und baufällige Häuser

Zurückholen kann man sich Kosten nur, wenn Bäume schon vor dem Sturm morsch oder Häuser baufällig waren. Das Problem dabei: Die Geschädigten müssen den Nachweis dafür erbringen, dass die Besitzer ihre Erhaltungspflichten verletzt haben. In diesem Fall ist eine Haftung des Hauseigentümers oder dessen Gebäude-Haftpflichtversicherung – zumeist Teil der Eigenheimversicherung – denkbar.

 

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Der erste Schnee in Salzburg http://www.salzburg24.at/der-erste-schnee-in-salzburg/4123342 http://www.salzburg24.at/der-erste-schnee-in-salzburg/4123342#comments Wed, 22 Oct 2014 07:48:46 +0000 http://4123342

Nicht nur die Berge wurden am Mittwoch in die weiße Pracht getaucht. Auf der Tauernautobahn im Pongau ging Schnee nieder, die Schneeräumung hatte die Lage aber unter Kontrolle.

Mehr Schnee auf den Bergen

Ab etwa 1.000 Meter Seehöhe waren Salzburgs Berge am Mittwochvormittag leicht angezuckert. Das soll sich aber laut Butschek ab dem Nachmittag ändern, weil dann stärkere Niederschläge zu erwarten seien. Ab 800 bis 1.000 Meter erwartet er Neuschnee, in den Bergen sogar ergiebig. Der heftige Sturm ist seinen Angaben zufolge inzwischen vorbei. “Die erste Welle ist vorüber, jetzt ist die kalte Luft da”, so der Meteorologe. Der Wind werde aber weiterhin stürmisch bleiben.

 

Am Mittwoch gab's schon erste Schneefälle in Salzburg, wie hier in Gaissau./APA/Gindl Am Mittwoch gab’s schon erste Schneefälle in Salzburg, wie hier in Gaissau./APA/Gindl ©

Schnee- und Regenwarnungen aufrecht

Weiterhin sind auch Schnee- und Regenwarnungen aktiv. Thomas Turecek von der ZAMG sagt: „Von Mittwoch bis Freitagfrüh regnet und schneit es besonders an der Nordseite der Alpen verbreitet und intensiv, mit Schwerpunkt vom Tiroler Unterland über das Salzkammergut bis zum Mostviertel und zur nördlichen Obersteiermark. Schnee fällt bis in viele Täler. Die Schneefallgrenze liegt zwischen 700 und 1300 Meter. Vereinzelt kann es auch bis etwa 500 Meter schneien. Im Hochgebirge fallen 50 bis 100 Zentimeter Schnee.” Unter der Last des feuchten und somit schweren Neuschnees können Bäume umstürzen und zu Problemen auf höher gelegenen Straßen und Eisenbahnstrecken sowie bei Stromleitungen führen. Auf vielen Pass-Straßen muss man mit winterlichen Fahrverhältnissen rechnen.

Unfall in Maria Alm

Eine 39-jährige Salzburgerin kam am Vormittag des 22. Oktober 2014 mit ihrem Pkw in Maria Alm von der Fahrbahn der Hochkönigstraße ab und prallte gegen die Leitschiene. Zur Unfallzeit schneite es stark. Das Rote Kreuz brachte die 39-Jährige mit unbestimmten Verletzungen in das Krankenhaus Zell am See.

Schnee: Asfinag ist gerüstet

Wie die Asfinag berichtet setzte um 9 Uhr im südlichen Salzburg erster Schneefall ein. Die Autobahnmeistereien sind in erhöhter Einsatzbereitschaft und für den Wintereinbruch gerüstet. „Wir appellieren auch an alle Verkehrsteilnehmer, die Fahrt bei Schneefall nur mit Winterreifen anzutreten und auf ausreichend Abstand zu achten“, sagt Heimo Maier-Farkas, Leiter der Autobahnmeistereien der ASFINAG Service Gesellschaft.

Wetter: Es bleibt kühl

Die spätsommerlichen Temperaturen der vergangenen Tage sind damit endgültig vorbei. Es bleibt im gesamten Land kühl bei maximal 3 bis 15 Grad. Erst in Richtung Wochenende beruhigt sich das Wetter und im Großteil Österreichs kommt zeitweise die Sonne hervor. Aber es bleibt kalt, mit Höchstwerten zwischen 7 und 14 Grad. In der Früh sind stellenweise Minusgrade möglich, vor allem in windgeschützten Tälern.

 

 

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Sturm “Gonzalo” wütet in Salzburg: Mehr als 100 Einsätze im gesamten Land http://www.salzburg24.at/sturm-ueber-salzburg-mehr-als-100-einsaetze-im-gesamten-land/4123189 http://www.salzburg24.at/sturm-ueber-salzburg-mehr-als-100-einsaetze-im-gesamten-land/4123189#comments Wed, 22 Oct 2014 04:22:50 +0000 http://4123189

Der Sturm ist in den späten Abendstunden verbreitet mit annähernd 100 km/h über das Bundesland gefegt, sagte Michael Butschek von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) Salzburg. In Abtenau wurden 99 km/h gemessen, in der Stadt Salzburg beim Flughafen waren es 82 Stundenkilometer. “Die Warnung hat gepasst”, resümierte der Meteorologe.

800 Feuerwehrleute im Einsatz

Die angekündigte 800 Kilometer lange Sturmfront, die Dienstagabend vom Westen her das Land Salzburg erreicht hat, sorgte zwischen 22.45 und 1 Uhr im gesamten Land für 106 Einsätze, berichtet der Landesfeuerwehrverband Salzburg am Mittwoch. Schwerpunkte dabei waren der Flachgau, Tennengau, Pongau, Pinzgau und die Stadt Salzburg. Insgesamt stand 38 Feuerwehren mit 780 Mann im Einsatz. Grund für die Einsätze waren in erster Linie umgestürzte Bäume.

 

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Umgestürzte Bäume in der Mozartstadt

In der Stadt Salzburg kam es wegen des Sturms vereinzelt zu Stromausfällen. Am Kapitelplatz beschädigte ein umgestürzter Baum mehrere Autos. Und in der Fasaneriestraße im Stadtteil Lehen wehte eine Sturmböe das Dach eines Garagenschuppens weg und schleuderte es auf den angrenzenden Weg und auf ein parkendes Auto, das dadurch schwer beschädigt wurde. In der ganzen Stadt wurden Äste abgerissen und Bauzäune flogen zum Teil durch die Luft. Verletzt wurde niemand. An der Kreuzung Elisabethstraße-Jahnstraße stürzte ein Baum quer über die Straße. Die Straße war blockiert und die Stromleitung wurde beschädigt.

 

Sturm-Schäden in Lehen./FMT-Pictures/M.W. Sturm-Schäden in Lehen./FMT-Pictures/M.W. ©

Viele Schäden im Flachgau

Ebenfalls stark vom Sturm betroffen war der Flachgau: In Straßwalchen riss Sturm “Gonzalo” gegen 23 Uhr ein vierstöckiges Baugerüst um. Insgesamt acht Fahrzeuge wurden dabei durch herabfallende Gerüstteile beschädigt. Die Schmutzschutznetze hatten dem Sturm eine entsprechende Angriffsfläche geboten. Personen kamen nicht zu Schaden, so die Polizei.

Bereits gegen 21 Uhr wurde die Feuerwehr Anif zu einem umgestürzten Baum auf der Salzachtalstrasse gerufen. In kürzester Zeit konnte die Freiwillige Feuerwehr diesen von der Straße entfernen und die Straße wieder komplett freigeben.

Durch Grödig zog sich eine Spur der Verwüstung, wie die Freiwillige Feuerwehr Grödig mitteilte. Vor allem Baustellen wurden in Mitleidenschaft gezogen. Absperrgitter und Verkehrsleiteinrichtungen wurden verweht, Müllcontainer lagen auf der Straße, Plakatständer waren gekippt. Nach etwa 1,5 Stunden hatten die Floriani-Jünger wieder die Ordnung hergestellt.

 

Das umgestürzte Baugerüst zerstörte sechs Autos./Aktivnews Das umgestürzte Baugerüst  in Straßwalchen zerstörte sechs Autos./Aktivnews ©

 

Einsatz in Anif./FMT-Pictures/T.A. Einsatz in Anif./FMT-Pictures/T.A. ©

Schwere Schäden im Pinzgau

Besonders schwere Schäden verursachte der Sturm in Viehhofen. In der Pinzgauer Gemeinde wurde das komplette Dach eines Hauses durch den Sturm weggerissen und in weiterer Folge auf eine daneben befindliche Trafostation bzw. Stromleitung der Salzburg AG geschleudert. Dabei wurden Isolatoren sowie die Stromleitung beschädigt, wodurch in Viehhofen für rund zweieinhalb Stunden der Strom ausfiel. Das Haus wurde komplett beschädigt und kann nicht mehr bewohnt werden. Die Bewohner wurden in einer nahegelegenen Pension untergebracht.

Weiters wurde bei einem Mehrparteienhaus eine Dachhälfte durch den Sturm abgedeckt. Personen wurden nicht verletzt. An den umliegenden Gebäuden und den geparkten Fahrzeugen dürfte kein Schaden entstanden sein. Der entstandene Schaden am Mehrparteienhaus ist derzeit noch nicht bekannt, so die Polizei.

 

Auch in Saalfelden waren die Einsatzkräfte gefordert./FF Saalfelden Auch in Saalfelden waren die Einsatzkräfte gefordert./FF Saalfelden ©

Auch in Saalfelden wurde die Feuerwehr zu zahlreichen Einsätzen gerufen. Mehrere Straßen von umgestürzten Bäumen befreit werden. Insgesamt war die Freiwillige Feuerwehr Saalfelden mit 33 Mann im Einsatz.

Straßensperren im Pinzgau

Und im Ortsgebiet rissen die Sturmböen einen Mast eines Werbebanners, der über die L111 führt, aus der Verankerung. Der Mast drohte auf die Straße zu stürzen. Während der Aufräumungsarbeiten durch die freiwillige Feuerwehr Viehhofen sowie einen Autorkran einer Viehhofener Transportfirma war die L111 für ca. 40 Minuten gesperrt.

Beim Heizwerk St. Martin bei Lofer stürzten in der Nacht gleich mehrere Nadelbäume auf die B311. Die alarmierten Feuerwehren St. Martin, Lofer und Weißbach bei Lofer konnten die Bäume von der Fahrbahn beseitigen. Während der Aufräumarbeiten musste die Straße für ca. 30 Minuten gesperrt werden. Verletzt wurde niemand. Mehrere Straßenleitpflöcke wurden durch die umgestürzten Bäume beschädigt, berichtet die Polizei in einer Aussendung.

Stromausfälle im gesamten Land

Umgefallene Bäume haben auch die Stromversorgung für etliche Haushalte unterbrochen. Die 110-kV-Leitung zwischen Kaprun und Schwarzach sowie die 220-kV-Leitung zwischen St. Johann und Salzburg (beide von der Austrian Power Grid) sind ausgefallen, sagte der Sprecher der Salzburg AG, Sigi Kämmerer. Dadurch – und ebenfalls wegen umgestürzter Bäume – waren auch Leitungen der Salzburg Netz GmbH (eine 100-Prozent-Tochter der Salzburg AG) betroffen und im Pinzgau rund 400 Kunden ohne Strom, im Pongau waren es rund 150. Im Flachgau waren 40 Kunden betroffen und im Tennengau 26. Wobei laut Kämmerer ein Kunde nur ein Stall sein kann, aber auch ein Mehrfamilienhaus. Sein Unternehmen habe sich mit zusätzlichen Trupps auf den Sturm vorbereitet. Teilweise seien die Schäden in der Nacht rasch behoben worden, teils können sie aber erst bei Tageslicht gefunden und repariert werden. Kämmerer zeigte sich zuversichtlich, dass der überwiegende Teil der Ausfälle noch im Lauf des Vormittages behoben werden kann.

Sturm-Schäden auch in Bayern, Tirol und OÖ

Und auch im benachbarten Bayern mussten die Feuerwehren zu zahlreichen Sturmeinsätzen ausrücken. In Bad Reichenhall beispielsweise mussten die Straßen von Bauzäunen, Blumentöpfen und Ästen, befreit werden. Alle Hände voll zu tun hatten die Feuerwehrleute auch in Oberösterreich und Tirol. Dort waren in der Nacht 30.000 Haushalte zwischenzeitlich ohne Strom.

Wetterwarnung bleibt aufrecht

Die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) warnt weiterhin vor starken Niederschlägen. Schneefall könne zu Problemen auf Straßen und Schienen führen. Die Schneefallgrenze sinke auf 800 Meter. Hier geht’s zur detaillierten Wetterwarnung für Salzburg.

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Endlich: Das Mozartkino öffnet wieder! http://www.salzburg24.at/endlich-das-mozartkino-oeffnet-wieder/4123074 http://www.salzburg24.at/endlich-das-mozartkino-oeffnet-wieder/4123074#comments Tue, 21 Oct 2014 16:44:50 +0000 http://4123074

Am 07. November 2014 – nach über einem Jahr Spielpause – wird das Mozartkino zu seinem 110- jährigen Jubiläum seine Säle wieder öffnen. Am 29. August vergangenen Jahres musste das Lichtspielhaus seinen regulären Betrieb einstellen (wir haben berichtet). Mit seinen 109 Jahren galt es als eines der ältesten durchgehend geöffneten Kinos der Welt und es war das letzte privat geführte Kino in der Stadt Salzburg.

Digitalisierung war zu teuer

Die Digitalisierung machte eine Investition von rund 100.000 Euro notwendig. Weder Inhaber Kurt Giebisch noch Geschäftsführer Alexander Krammer konnten zum damaligen Zeitpunkt einen wirtschaftlich vertretbaren Ausweg finden; es war für beide keine leichte Entscheidung, das Kulturgut zu schließen.

Betreiber hocherfreut

Besitzer und Betreiber beobachteten während des letzten Jahres die wirtschaftlich positive Entwicklung des Hauptwirtschaftstreibers „Altstadthotel Kasererbraeu“ und sie führten einige Gespräche mit dem Land Salzburg; vor allem ermutigt und angetrieben vom guten Zuspruch der damaligen Stammgäste, wollten beide das Mozartkino nicht aufgeben.

„Dank des „Altstadthotel Kasererbraeu“ – ohne ihn wäre diese Investition nicht tragbar – und der freundlichen Unterstützung des Landes Salzburg – allen voran Landeshauptmann Wilfried Haslauer – wird das Mozartkino nun mit zwei digitalen Projektoren aufgerüstet“, teilte Alexander Krammer, Geschäftsführer des Kasererbraeu am Abend mit.

Mozartkino seit 1904

Das Kino in der Kaigasse existiert seit 1904. Es hat zwei Säle, den „Großen Saal“ und den „Römer Saal“. Der „Römer Saal“ steht unter Denkmalschutz wegen der darin befindlichen Mauern eines römischen Asklepios-Tempels aus dem zweiten Jahrhundert nach Christus. Gespielt wurde bis vor einem Jahr auf drei 35mm Projektoren aus den 50er-Jahren. Zwei davon konnten durch Digital-Projektoren ersetzt werden und dienen als Ausstellungsstücke im Foyer; der Dritte kann weiterhin genutzt werden, um alte Filmkopien zu präsentieren.

Von Arthouse bis Blockbuster

Das Spielprogramm konzentriert sich vorwiegend auf kulturell wertvolle Filme – etwa Arthouse, oder Historienfilme. Natürlich werden auch heimische Produktionen gespielt und die Säle werden für Premieren und Veranstaltungen zur Verfügung gestellt. Auch gut aussortierte Blockbuster gehen über die Leinwand.

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