Salzburg24.at » Tennengau http://www.salzburg24.at SALZBURG24 Fri, 03 Jul 2015 23:39:39 +0000 de-DE hourly 1 NNP 1.0.0 Krankenhaus Hallein wird ab 2017 in SALK eingegliedert http://www.salzburg24.at/krankenhaus-hallein-wird-ab-2017-in-salk-eingegliedert/4381390 http://www.salzburg24.at/krankenhaus-hallein-wird-ab-2017-in-salk-eingegliedert/4381390#comments Fri, 03 Jul 2015 13:48:03 +0000 http://4381390

“Der gesamte Gesundheitsbereich und die gesamte Medizin sind einem rasanten Wandel unterzogen. Dieser macht es notwendig, auch in der Spitalslandschaft auf die aktuellen Herausforderungen zu reagieren beziehungsweise mit Weitblick rechtzeitig dafür zu sorgen, dass die kleinen Krankenhäuser überleben können und damit die medizinische Basisversorgung für die Bevölkerung vor Ort auch in der Zukunft gesichert ist”, betonte Stöckl.

Kooperation wird weiter verstärkt

Das Krankenhaus Hallein kooperiert bereits jetzt im Bereich Unfallchirurgie mit den Salzburger Landeskliniken und konnte durch die Zusammenarbeit mit den SALK zu einem Hernienzentrum entwickelt werden. “Das Leistungsangebot im Gemeindekrankenhaus Hallein könnte nur durch eine Vielzahl an unterschiedlichen Kooperationsverträgen abgesichert werden. Das ist bei unterschiedlichen Rechtsträgern wesentlich schwieriger als unter dem Dach eines einzigen Rechtsträgers. Auch deshalb ist es im Sinne beider Häuser, dass das Krankenhaus Hallein unter das Dach der Landeskliniken kommt”, so der Spitals- und Gesundheitsreferent.

Äztemangel vor allem in Chirurgie

Akuter Handlungsbedarf herrscht laut Stöckl in der Chirurgie: “In der Chirurgie zeigt sich der Ärztinnen- und Ärztemangel und die damit verbundenen Auswirkungen auf die kleineren Krankenhäuser am gravierendsten. Ich habe den SALK den Auftrag erteilt, ein Konzept auszuarbeiten, wie die Chirurgie am Krankenhaus Hallein rasch an die SALK angegliedert werden kann, um die Versorgung dieser Abteilung in Hallein sicherzustellen”, erklärte Stöckl. Damit werden terminlich nicht vorrangige Operationen wie beispielsweise Hernien oder tagesklinische Leistungen mit hoher Termintreue in Hallein durchgeführt und dadurch unnötige Wartzeiten verkürzt.

Umstrukturierung war notwendig

Stöckl betonte auch, dass der vom Bund vorgegebene Kostendämpfungspfad es notwendig mache, größere organisatorische Einheiten zu schaffen und auch in Hinblick auf die notwendige Infrastruktur für die Gesamtregion zu planen. “In den südlichen Bezirken des Landes haben wir diesen Weg mit dem Tauernklinikum sowie der Eingliederung des Krankenhauses Tamsweg in die Landeskliniken mit 1. Jänner 2016 bereits erfolgreich eingeschlagen. Durch die entsprechenden Umstrukturierungen mit Leistungsabstimmungen und Arbeitsteilung war es möglich, die einzelnen Krankenhäuser aufrechtzuerhalten, medizinisches Personal zu gewinnen und damit die medizinische Basisversorgung auf hohem Niveau in den Regionen zu sichern – für die Patientinnen und Patienten. Die entsprechenden Schritte im Zentralraum sind die logische Konsequenz”, so Stöckl.

Erfordernisse nicht mehr zu bewältigen

“Die medizinischen und organisatorischen Erfordernisse, die an ein kleines Krankenhaus gestellt werden, sind alleine aus eigener Kraft nicht mehr zu bewältigen”, betonte auch Direktor Reschen. “Deshalb ist die Entscheidung, das Krankenhaus Hallein in den Verbund der SALK zu überführen, sowohl für die Stadtgemeinde Hallein als auch für die Landesregierung als einzige zielführende Konsequenz verständlich.” Für SALK-Geschäftsführer Sungler ist durch die enge Zusammenarbeit des Universitätsklinikums Salzburg und des Krankenhauses Hallein eine Sicherstellung des Standorts gewährleistet: “Bereits bisher lief die Kooperation hervorragend. Mit der Allgemeinchirurgie und der Unfallchirurgie haben wir seit Kurzem Kooperationsverträge, die eine medizinische Versorgung sicherstellen. Ein Vorteil der engen Anbindung des Krankenhauses Hallein an die SALK ist, dass die Ärztinnen und Ärzte zwischen den beiden Spitälern wechseln können.”

Arbeitsplätze sollen abgesichert werden

Stöckl und Anzengruber informierten gemeinsam mit den Mitgliedern der Leitung des Krankenhauses Hallein die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Spitals über die Pläne. “Die Umstrukturierung ist die einzige Möglichkeit, das Krankenhaus Hallein und die Arbeitsplätze abzusichern. Wir werden ein Konzept für die rechtlichen Grundlagen ausarbeiten. Dabei wird es bei den Rechten der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter keine Veränderungen geben. Sie werden weiterhin Beschäftigte der Gesellschaft sein”, betonten Stöckl und Anzengruber. “Ein solches Projekt kann nur gelingen, wenn die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eingebunden werden und sie sich aktiv engagieren”, luden Stöckl und Anzengruber dazu ein, die Umstrukturierung mitzugestalten.

]]> http://www.salzburg24.at/krankenhaus-hallein-wird-ab-2017-in-salk-eingegliedert/4381390/?feed=comments-rss2 0 Das erste Reisewochenende steht bevor http://www.salzburg24.at/das-erste-reisewochenende-steht-bevor/4380757 http://www.salzburg24.at/das-erste-reisewochenende-steht-bevor/4380757#comments Fri, 03 Jul 2015 07:16:26 +0000 http://4380757

Am Samstag treffen die heimischen Ferienstarter auf dem Weg in den Süden zusätzlich auf viele andere europäische Urlauber, denn auch in Teilen der Niederlande, der Slowakei und Tschechien beginnen die Schulfferien. Baustellen und sonstige Engstellen können sich dabei rasch in Stauzonen verwandeln. Der Samstag ist zudem generell der stärkste Reisetag, wie eine aktuelle VCÖ-Analyse zeigt. Auf der Tauernautobahn und auf der Brennerautobahn fahren samstags um rund ein Viertel mehr Autos als am Freitag. Auf den meisten anderen Autobahnen ist die Verkehrsbelastung hingegen aufgrund des zusätzlichen Berufsverkehrs am Freitag am stärksten.

Urlaubsfahrt am Sonntag am entspanntesten

Entspannter ist die Reise am Sonntag. Neben einer geringeren Anzahl an Autos, sind vor allem kaum Lastwagen unterwegs. Wer dieses Wochenende mit dem Auto in den Urlaub startet, unbedingt ausreichend Wasser mitnehmen, um im Fall eines Staus ausreichend zu trinken zu haben. Und: Aufmerksam und rücksichtsvoll fahren, Tempolimits einhalten, ausreichend Abstand halten, nicht Drängeln. “Wer  nach dem Motto “gleiten statt rasen” fährt, ist verkehrssicherer unterwegs und trägt damit auch zur Stauvermeidung bei. Denn häufig sind auch Unfälle die Ursache von Staus”, wünscht VCÖ-Experte Gansterer allen eine sichere Fahrt in den Urlaub.

Größere Baustellen in und um Salzburg

  • Tauernautobahn (A10) bei Flachau (2 km) und bei Zederhaus (3 km).
  • Karawankentunnel auf der A11: Seit dem Ausbau der Tauernautobahn das Nadelöhr auf der Strecke von Deutschland nach Slowenien/Kroatien. Der Tunnel ist einröhrig mit nur einer Fahrspur pro Richtung. An den Hauptreisewochenenden ist Blockabfertigung hier unvermeidlich. Kilometerlange Staus sind die Folge, speziell beim Ferienstart der Bayern Anfang August.

Ausweichtipp: A2 Arnoldstein oder Wurzenpass – Kranjska Gora

  • einröhrige Tunnelabschnitte auf der Pyhrnautobahn (A9): Mit der Tunnelkette Klaus, dem Bosrucktunnel und dem Gleinalmtunnel gibt es auch auf der A9 lange Tunnels, durch die der Reiseverkehr nur einspurig im Gegenverkehr geführt werden kann. Diese Tunnels werden bei Überlastung, schon bei kleineren Pannen oder Unfällen aus Sicherheitsgründen gesperrt und sind daher potentielle Staubereiche an Reisetagen.

Ausweichtipp: B138 bzw. S6/S35

  • Fernpassstrecke (B179) mit den Tunnels bei Füssen und Lermoos und dem Kurvenabschnitt am Fernpass: Die einspurige B179 ist eine Hauptreisestrecke für deutsche und niederländische Urlauber aus dem Raum Ulm/Kempten Richtung Inntal und Brenner – und am Ende der Ferien wieder retour. An Reisesamstagen ist sie rasch überlastet. Vor dem Grenztunnel Füssen und dem Lermoosertunnel wird der Verkehr dann blockweise abgefertigt.

Ausweichtipp: B177 Seefelderstraße.

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Salzburg ist Vorzeigeland für “Lehre mit Matura” http://www.salzburg24.at/4380411/4380411 http://www.salzburg24.at/4380411/4380411#comments Thu, 02 Jul 2015 14:37:57 +0000 http://4380411

 

Die Sozialpartner Arbeiterkammer Salzburg und Wirtschaftskammer Salzburg haben 2008 das Lehrlingsförderungsprogramm „Lehre mit Matura“ ins Leben gerufen. Die Kurse finden am BFI bzw. WIFI Salzburg statt. Aktuell haben 416 junge Fachkräfte die Matura bereits in der Tasche. Das Modell – eine Kombination aus Lehrlingsausbildung und kostenloser Matura – erfreut sich steigender Beliebtheit. Innerhalb von nur sieben Jahren konnte die Teilnehmerzahl verfünffacht werden.

„Lehre mit Matura“ ist kostenloses Programm

Seit 1. September 2008 ist die „Lehre mit Matura“ kostenlos. Österreichweit können Lehrlinge zusätzlich und parallel zur Lehre die Matura ablegen. Das Bundesministerium für Bildung und Frauen fördert sämtliche Ausgaben für Vorbereitungskurse, Unterlagen und Prüfungsgebühren.

Erfolgsgeschichte reißt nicht ab

Die Erfolgsgeschichte Lehre mit Matura reißt nicht ab. Das Programm stärkt sowohl den Status der Lehre als Ausbildungsform als auch der Lehrlinge selbst. Weiterbildung war schon immer wichtig. Die Lehre mit Matura ist wie eine Autobahn – sie erweitert den Spielraum und bietet verschiedene Spuren beruflicher Weiterentwicklung“, freut sich AK-Direktor Gerhard Schmidt über den gemeinsamen Erfolg: „Davon profitieren letztendlich alle, Arbeitnehmer ebenso wie Unternehmen.“ Aus aktuellen Zahlen geht hervor: Die Lehre mit Matura wird in keinem anderen Bundesland so gut angenommen wie in Salzburg. Zurzeit sind etwa 1.238 Lehrlinge aktiv dabei, ihre Reifeprüfung im Rahmen des Programmes zu erlangen. Im Herbst 2008 haben rund 230 Jugendliche ihre Matura-Ausbildung gestartet. Heute, etwa sieben Jahre später, hat sich die Teilnehmerzahl verfünffacht:1.238 Lehrlinge bzw. 14 Prozent aller Auszubildenden im Bundesland Salzburg kombinieren ihren Lehrberuf mit der Berufsmatura.

Ins selbe Horn bläst auch Manfred Pammer, stellvertretender Direktor der WK Salzburg: „Das Ausbildungsmodell ist ein wichtiger Schritt zur Gleichbehandlung von Lehrlingen gegenüber AHS- und BHS-Schülern. Es stellt eine optimale Zusatzqualifikation für junge, motivierte Lehrlinge dar, die einen praxisorientierten Weg zur Matura gehen wollen. Außerdem erhöht es die Attraktivität der dualen Berufsausbildung ungemein.“ Die Berufsmatura spricht Jugendliche an, die nicht zwischen schulischer oder praktischer Ausbildung entscheiden, sondern beides wollen. „Die Vorteile liegen auf der Hand. Durch die Kombination aus Allgemeinbildung auf Maturaniveau und betrieblicher Praxis sind Absolventen der Doppelausbildung bestens für den Arbeitsmarkt gerüstet“, so Pammer.

Ziel: Karriere ermöglichen

Mit dem Programm Lehre mit Matura steht jungen Facharbeitern eine Karriere als hochqualifizierte Mitarbeiter in einer Führungsposition ebenso offen wie ein Studium an einer Universität oder Fachhochschule. Allerdings ist die Doppel- und Dreifachbelastung von Lehre, Berufsschule und Maturakursen nicht zu unterschätzen. In der Planung des Projektes wurde besonderes Augenmerk auf die Bedürfnisse und Anforderungen der Zielgruppe gelegt. „Mit speziellen Coachings und Lernbetreuung wird versucht, die Jugendlichen an ihr Ziel, die Matura, zu führen. Zudem wurde das Modell in Salzburg durch den Lehrlingsverein und seine gute Koordination sehr erfolgreich umgesetzt. So kamen auch Regionen abseits des Zentralraums Salzburgs nicht zu kurz“, so Arbeiterkammer-Direktor Schmidt.

Mit professionellem Coaching zum Erfolg

Alle interessierten Lehrlinge müssen im Vorfeld an einem Beratungsverfahren teilnehmen, bei dem Schulwissen, Motivation sowie die individuellen Voraussetzungen für die Ausbildung überprüft werden. Den Teilnehmern, die den „Orientierungs-Check“ absolviert haben, wird ein persönlicher Coach zur Seite gestellt. Dadurch soll langfristiger Lernerfolg gewährleistet werden. Die Betreuungsperson hilft den Jugendlichen „sich selbst zu helfen“, sich selbst zu organisieren, ein gutes Zeitmanagement zu finden und lehrt auch den Umgang mit Erfolg und Misserfolg.

85 Prozent können sich „Maturanten“ nennen

Die Erfolgsquote am BFI der Arbeiterkammer Salzburg kann sich sehen lassen. Trotz Mehrfachbelastung der Lehrlinge, konnten in den vergangenen sieben Jahren 85 Prozent der Abschlussprüfungen erfolgreich absolviert werden. Das ist ein Wert, der sogar leicht über den ohnedies hohen Erfolgsquoten bei der „regulären“ Berufsreifeprüfung am BFI liegt. „Ich kann nur meine Bewunderung für die Leistung der jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aussprechen“, sagt AK-Direktor Gerhard Schmidt. Die hohe Quote ist auf die umfangreichen Qualitäts- und Unterstützungsmaßnahmen zurückzuführen, die die Bildungsinstitute BFI und WIFI anbieten. „Die Jugendlichen wissen darüber Bescheid, was sie erwartet und werden laufend begleitet. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer freuen sich über die Unterstützung und das schlägt sich wiederum in der tollen Erfolgsquote nieder“, sagt Schuldirektor Hans Pachinger vom BFI Salzburg.

Außerdem gibt es Lernateliers, die freiwillig in jenen Fächern absolviert werden können, in denen es Förderbedarf gibt (u. a. auch Deutschkurse). Über eine Lernplattform bleiben die Lehrlinge am Laufenden, während sie in der Berufsschule sind.

Der Weg zur Berufsmatura

Die Kosten für das Projekt „Lehre mit Matura“ trägt das Bundesministerium für Bildung und Frauen. Für die administrative Abwicklung der Förderung ist der von WKS und AK gegründete Trägerverein „Lehrlingsförderungsverein Salzburg“ zuständig. Die Geschäftsführung des Vereins ist in der Lehrlingsstelle der WKS angesiedelt und koordiniert die Lehrgänge bei den Bildungsanbietern WIFI und BFI. Es werden nicht nur in der Stadt Salzburg Vorbereitungskurse angeboten, sondern auch in den Bezirken. Voraussetzung für die Teilnahme an „Lehre mit Matura“ ist ein aufrechtes Lehrverhältnis. Das Ausbildungsmodell umfasst 900 Lehreinheiten. Insgesamt müssen vier Fächer absolviert werden: Mathematik, Deutsch, Englisch und ein persönlicher Fachbereich.

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Sicheres Fahren im Baustellenbereich: Wichtige Tipps http://www.salzburg24.at/sicheres-fahren-im-baustellenbereich-wichtige-tipps/4380353 http://www.salzburg24.at/sicheres-fahren-im-baustellenbereich-wichtige-tipps/4380353#comments Thu, 02 Jul 2015 13:40:18 +0000 http://4380353

Dass im Bereich von Baustellen auch Gefahren lauern, zeigen die Zahlen der Statistik Austria: Von 2007 bis 2014 passierten in Baustellenbereichen am hochrangigen Straßennetz insgesamt 561 Unfälle mit Personenschaden – 850 Personen wurden dabei verletzt, 13 kamen ums Leben. Für den ÖAMTC Grund genug, vor Beginn des Sommerreiseverkehrs einige Baustellen im österreichischen Autobahn- und Schnellstraßennetz einem Lokalaugenschein zu unterziehen.

Das ist bei Baustellen zu beachten

“Grundsätzlich wirken sich Maßnahmen wie z. B. bauliche Mitteltrennung der Gegenverkehrsbereiche oder spezielle Markierungen in den Überleitungsbereichen positiv auf das Unfallgeschehen aus”, hält ÖAMTC-Verkehrstechniker David Nosé fest. “Das diesbezügliche Niveau ist generell hoch, was sich auch in den meist selbsterklärenden Anfahrtsbereichen zeigt.” Allerdings hat die stichprobenartige Überprüfung des ÖAMTC auch gezeigt, dass es bei einigen Baustellen nach wie vor Schwachpunkte gibt, die es zu beheben gilt:

Bodenmarkierungen: In manchen Baustellen geben orange Markierungen die Linienführung vor. “Allerdings sind häufig auch noch ‘alte’, weiße, zum Teil fehlleitende Bodenmarkierungen zu sehen, was zu Unsicherheit und Verwirrung bei den Verkehrsteilnehmern führen kann”, erklärt Nosé. “Der ÖAMTC fordert eine dringende Entfernung irreführender Markierungen – und zwar noch vor Beginn der sommerlichen Reisewelle.”

Absicherung seitlicher Hindernisse: Fahrzeugrückhaltesysteme (z. B. Betonleitwände) sollen das Fahrzeug bei einem Unfall im Fahrbahnbereich halten. Allerdings bringt die Absicherung mit alleinstehenden Betonelementen keine Verminderung der Unfallschwere. “Besser sind durchgehende Absicherungssysteme. Auch Ankündigungs- bzw. Infotafeln zur Baustelle sind besser abzusichern”, fordert der ÖAMTC-Experte.

Pannenbuchten: Die Ankündigung und Ausführung von Pannenbuchten unterscheidet sich häufig von Baustelle zu Baustelle. “Manche Pannenbuchten verfügen nur über eine minimale Dimensionierung und haben in vielen Fällen sehr kurze Einfädelungsbereiche. Zudem geht aus den Vorankündigungen nicht eindeutig hervor, ob die Pannenbucht z. B. mit einem Notruftelefon ausgestattet ist”, kritisiert der ÖAMTC-Verkehrstechniker. “Hier sollte ein einheitlicher Standard geschaffen werden.”

“Auchdie beste Baustellenabsicherung hilft nichts, wenn man die entsprechenden Verkehrsregeln nicht einhält”, stellt Nosé klar. Verbote, Gebote und Hinweiszeichen müssen daher unbedingt beachtet werden.” Der Zeitverlust durch korrektes Verhalten steht in keinem Verhältnis zu einem durch einen Unfall verpatzten Urlaub. Daher gilt weiterhin: “Nimm dir Zeit und nicht das Leben”.

Tipps für sicheres Fahren im Baustellenbereich

  • Geschwindigkeitsbeschränkungen einhalten und auf Hinweiszeichen achten.
  • Im Falle einer Fahrstreifenreduktion kommt das Reißverschlusssystem zur Anwendung.
  • Abstand halten und vorausschauend fahren. Vor allem einspurige Verkehrsführungen bieten in Notfallsituationen keine Ausweichmöglichkeit.
  • Ablenkungen wie das Bedienen des Radios oder Trinken vermeiden und volle Konzentration auf das Fahren richten.
  • Die rechte Spur ist zumeist breiter als die linke. Wer sich beim Fahren unsicher fühlt, sollte deshalb rechts bleiben.
  • Vorsicht ist geboten, wenn ein Lkw oder ein anderes längeres Gespann in einen Verschwenkbereich – der Versatz von Fahrspuren, entweder auf der gleichen Fahrbahn oder auf die Gegenfahrbahn – einfährt. Lkw brauchen mehr Platz, was bei einer ohnehin engen Streckenführung für Fahrzeuge auf gleicher Höhe gefährlich werden kann.
  • Richtig handeln im Pannenfall: Kommt es im Baustellenabschnitt zur Panne, Warnblinkanlage einschalten und versuchen, das Fahrzeug außerhalb der Fahrspuren, etwa zwischen zwei Baken, abzustellen. Wenn keine Pannenbuchten vorhanden oder erreichbar sind, sofort das Fahrzeug verlassen, Warnweste anziehen und sich einen sicheren Platz auf der dem Verkehr abgewandten Seite suchen.
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Drei Jahre Freies Fernsehen Salzburg: Sender am Gaisberg geplant http://www.salzburg24.at/drei-jahre-freies-fernsehen-salzburg-sender-am-gaisberg-geplant/4380172 http://www.salzburg24.at/drei-jahre-freies-fernsehen-salzburg-sender-am-gaisberg-geplant/4380172#comments Thu, 02 Jul 2015 11:57:01 +0000 http://4380172
Dazu soll gemeinsam mit dem kommerziellen Regionalsender RTS ein eigener Sender auf dem Salzburger Gaisberg errichtet werden. FS1-Geschäftsführer Alf Altendorf sprach am Donnerstag bei einer Pressekonferenz von einer einmaligen technischen Investition von rund 40.000 Euro und jährlichen Betriebskosten von etwa 10.000 Euro, die man sich zudem mit RTS teile. Das komme deutlich billiger, als wenn man sich bei der Sendestation der ORF-Tochter ORS am Gaisberg einmiete.

Bemühen um leistbare Musikrechte

Auf einer anderen Front verlaufen die Verhandlungen hingegen deutlich zäher. “Wir bemühen uns seit zwei Jahren um leistbare Musikrechte bei den Verwertungsgesellschaften”, sagte Altendorf. Die Sendungsmacher würden für ihre Fernsehbeiträge zwar lizenzfreie Musik verwenden, “aber wir hätten die Rechte gerne für die Salzburger Musikszene.” Lokale Bands würden gerade am Beginn ihrer Musikkarriere oft in Studio-Sessions in FS1 auftreten. “Sobald die Bands dann aber Verwertungsgesellschaften wie der AKM oder der LSG beitreten, dürfen wir frühere Aufnahmen von ihnen nicht mehr spielen.”

“Wir spielen Salzburger Musiker”

Altendorfs Co-Geschäftsführer Markus Weisheitinger sieht Rechtepauschalen für freie Sender – die Rede war von rund 20.000 Euro im Jahr – überhaupt kritisch, weil diese zu sehr auf kommerzielle Verwertung ausgerichtet sind. “Wir wollen keine großen internationalen Labels subventionieren. Wir spielen ja nicht Madonna oder Michael Jackson rauf und runter, sondern Salzburger Musiker.” Ziel sei es, zumindest eine für nichtkommerzielle Rundfunksender leistbare Pauschale oder Sonderlösung zu verhandeln.

Das Sendestudio von FS1 wurde am 15. Juni 2012 im Kunstquartier in der Salzburger Bergstraße eröffnet. Derzeit gestalten rund 150 Sendungsmacher das Programm, manche regelmäßiger, manche mit nur einem oder zwei Beiträgen im Jahr. Das Programm ist bunt gemischt und reicht von Kulturmagazinen, politischen Diskussionsrunden und Jugend-Sendungen bis hin zu Talkformaten oder einem TV-Aquarell-Malkurs.

Community-TV: Fernsehen mit Lokalbezug

Community-TV ist werbefreies, unabhängiges Fernsehen mit Lokalbezug und stellt neben dem öffentlich-rechtlichen und dem privat-kommerziellen Rundfunk eine dritte Säule in der Fernsehlandschaft dar. “Mit niederschwelligem Zugang soll es allen Bevölkerungsgruppen leicht möglich sein, selbstständig Fernsehen zu machen”, betonte Markus Weisheitinger am Freitag. Für 2015 stehen FS1 rund 260.000 Euro zur Verfügung. Das Geld stammt zum größten Teil aus dem Topf des Nichtkommerziellen Rundfunkfonds, der in Österreich nicht nur die 14 Freien Radios, sondern auch die beiden anderen Freien Fernsehsender Okto (Wien) und Dorf TV (Oberösterreich) speist. Daneben wird FS1 von Stadt und Land Salzburg unterstützt.

(APA)

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McDonald’s bezahlt Salzburger Landwirten hohe Fleischqualität http://www.salzburg24.at/mcdonalds-bezahlt-salzburger-landwirten-hohe-fleischqualitaet/4380103 http://www.salzburg24.at/mcdonalds-bezahlt-salzburger-landwirten-hohe-fleischqualitaet/4380103#comments Thu, 02 Jul 2015 11:22:49 +0000 http://4380103

„Die professionelle Zusammenarbeit zwischen Bauern, Vermarkungsorganisation und McDonald’s macht diese erfolgreiche Kooperation möglich. Sie setzt auch ein deutliches Zeichen, dass die hohe heimische Qualität und die Arbeit der Bäuerinnen und Bauern von einem internationalen Unternehmen geschätzt werden. Das Programm ist auch ein Beitrag zur Absicherung Salzburgs als Qualitätsstandort für nachhaltige Landwirtschaft“, sagt Agrar-Landesrat Josef Schwaiger.

McDonald’s arbeitet mit Salzburger Landwirten

McDonald’s setzt in Öesterreich auf hohe Qualität und die Zusammenarbeit mit heimischen Landwirten. „Für uns sind seit unserem Start in Österreich 1977 regionale Partner in der Landwirtschaft, speziell beim Rindfleisch, sehr wichtig. Und der Wunsch nach lokalen und regionalen Zutaten wird bei unseren Konsumenten zunehmend stärker. Mit dem M-Rind-Programm können wir diesen Wunsch erfüllen und zeitgleich unseren landwirtschaftlichen Partnern eine langfristige Perspektive auf einen fairen Preis bieten, sagt Ursula Riegler, Unternehmenssprecherin von McDonald‘s Österreich.

M-Rind+ und M-Rind++ mit höheren Zuschlägen

Der M-Rind-Basisaufschlag pro Kilogramm beträgt sechs Cent, im Unterschied dazu erhalten Bauern bei M-Rind+ 15 Cent an Zuschlag. In der höheren Zertifizierungsstufe M-Rind+ wird zusätzlich zu den Standard-Kriterien zertifiziertes Fütterungsmanagement mit gentechnikfreiem Futter vorausgesetzt. M-Rind++ als höchste Zertifizierungsklasse hingegen verlangt auslobungsfähige GVO-freie Fütterung laut Kontrollstelle. Für diese Fleischqualität gilt ein Zuschlag von 20 Cent pro Kilogramm. Durch diese zusätzlichen Optionen in der Vermarktung können Landwirte deutliche Mehrerlöse von bis zu 100 Euro je M-Rind erzielen.

 Vorraussetzung für Teilnahme am Programm

Vorraussetzung für die Teilnahme am M-Rind-Programm ist zur Qualitätssicherung die Mitgliedschaft beim Tiergesundheitsdienst (TGD) und die Vermarktung über die Erzeugergemeinschaften der ARGE Rind. Die externen Betriebserhebungen zum M-Rind-Programm führen die Kontrollassistenten (Probemelker) der Leistungskontrollverbände (LKV) durch. Für die Vermarktung kommen weibliche Rinder infrage, die mindestens 24 Monate alt sind und in Österreich geboren und gehalten wurden. Als Mindestschlachtgewicht sind 235,2 Kilogramm (kalt) vorgegeben, notgeschlachtete oder beanstandete Tiere können nicht berücksichtigt werden. Interessierte Landwirte können sich beim Rinderzuchtverband Salzburg über eine Teilnahme am Programm informieren.

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Sommerwetter birgt Risiken vom Hitzeschlag bis zum Sonnenstich http://www.salzburg24.at/sommerwetter-birgt-risiken-vom-hitzeschlag-bis-zum-sonnenstich/4380073 http://www.salzburg24.at/sommerwetter-birgt-risiken-vom-hitzeschlag-bis-zum-sonnenstich/4380073#comments Thu, 02 Jul 2015 11:09:42 +0000 http://4380073

Diese sind sich bei einem Sonnenstich, das ist eine Reizung der Hirnhaut durch direkte Sonneneinstrahlung, und bei einem Hitzschlag, einem Wärmestau im Körper, ähnlich. Beim Hitzeschlag beschleunigen sich zudem noch Puls und Atmung. Der Wärmestau, also das Versagen des körpereigenen Kühlsystems, bedeutet auch potenzielle Lebensgefahr.

Drei Grundregeln beim Sonnenbaden

Zur Vermeidung gilt es drei Grundregeln einzuhalten: nämlich nicht in der prallen Sonne liegen, genügend Flüssigkeit unter Vermeidung von Alkohol oder koffeinhaltiger Getränke zu sich zu nehmen und eine Kopfbedeckung zu tragen. An besonders heißen Tagen ist es ratsam, sich wenig bis gar keinen körperlichen Anstrengungen auszusetzen. Weite, luftige Kleidung und leichtes Essen machen die Hitze ebenfalls erträglicher, rät das Rote Kreuz. Weitere Tipps findet ihr auch HIER.

Erste Hilfe bei Symptomen

Treten die genannten Symptome auf, gilt folgende Vorgehensweise: “Wenn jemand solche Beschwerden hat, sollte man mit ihm als erstes in den Schatten gehen und kalte Umschläge auf den Kopf legen. Die Person sollte aufrecht sitzen und Wasser trinken”, empfahl Schreiber. Wenn sich der Zustand nicht verbessert, gilt es den Notruf zu tätigen.

Wie lange man unabhängig von den genannten Gefahren ein Sonnenbad ohne Schädigungen durch die Einstrahlung genießen kann, hängt sowohl vom Hauttyp wie auch vom Lichtschutzfaktor des gewählten Sonnenschutzmittels ab.

Unfallrisiko bei Hitze beachten

Was die unzureichende Flüssigkeitszufuhr betrifft, so verwies die das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) am Donnerstag auf eine aktuelle Studie in der Fachzeitschrift’ Physiology and Behaviour’. Die Ergebnisse zeigten, dass auch erfahrene Autofahrer, wenn sie nur einen Bruchteil der empfehlenswerten Flüssigkeitsmenge tranken (25 ml/h statt der empfohlenen 200 ml/h), während langer monotoner Autofahrten mehr als doppelt so viele Fahrfehler machten, als jene Probanden, die gut mit Flüssigkeit versorgt waren. Die Fehlerquote war damit ähnlich hoch wie unter Einfluss von Alkohol, denn bei einer Alkoholisierung von 0,5 Promille verdoppelt sich das Unfallrisiko, schrieb der KFV.

Und nicht zuletzt kann die Hitze auch Haustiere schädigen, insbesondere den Hunden drohen schwere Herz-Kreislaufstörungen bis hin zum Hitzeschlag, da diese nicht wie Menschen schwitzen. Zur Vermeidung sollte deshalb der Auslauf mit dem Vierbeiner morgens oder abends erfolgen.

(APA)

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Beiträge der Eltern für Kinderbetreuung schwanken stark http://www.salzburg24.at/beitraege-der-eltern-fuer-kinderbetreuung-schwanken-stark/4380035 http://www.salzburg24.at/beitraege-der-eltern-fuer-kinderbetreuung-schwanken-stark/4380035#comments Thu, 02 Jul 2015 10:45:28 +0000 http://4380035 Geleitet wurde die Erhebung, deren Ergebnisse ab heute, Donnerstag, 2. Juli, auf der Landes-Webseite zu finden sind, von Gernot Filipp, dem Leiter der Landesstatistik Salzburg.

Tarife aller Betreuungseinrichtungen erhoben

Eine derart breit angelegte Erhebung zu den Preisen bei den Kindereinrichtungen hat es seit längerer Zeit im Land Salzburg nicht mehr gegeben. Erhoben wurden zunächst die Tarife in sämtlichen Betreuungseinrichtungen aller Salzburger Gemeinden. Darüber hinaus erfolgte eine Gegenüberstellung der Kosten in den öffentlichen und privaten Einrichtungen, aufgeschlüsselt nach unterschiedlichen Betreuungsformen. Dadurch konnte ein umfassender Vergleich hergestellt werden.

Die Ergebnisse zeigen bei den Beiträgen der Eltern ein sehr inhomogenes Bild. Diese unterscheiden sich bei den unterschiedlichen Betreuungsformen sehr deutlich. Im Schnitt am niedrigsten sind die Elternbeiträge für die ganztägige Betreuung (ohne Mittagessen und nach Abzug der Landesförderung) im Kindergarten mit 86 Euro, gefolgt von den alterserweiterten Gruppen mit 160 Euro und den Krabbelgruppen mit 257 Euro. Für die ganztägige Betreuung im Hort sind im Durchschnitt 85 Euro zu zahlen (jeweils Medianwerte, das heißt, jeweils 50 Prozent der Einrichtungen liegen unter beziehungsweise über den angeführten Beträgen).

Deutliche Unterschiede in den Regionen

Bei der Aufschlüsselung nach Regionen gibt es ebenfalls deutliche Unterschiede. Besonders hoch sind die Differenzen der Elterntarife bei Krabbelgruppen sowie bei den alterserweiterten Gruppen zwischen der Stadt Salzburg und den Landregionen. So beträgt der mittlere Tarif bei den Krabbelgruppen in der Stadt Salzburg 385 Euro, in den Landregionen hingegen nur 117 Euro (Flachgau, Tennengau) beziehungsweise 133 Euro (Lungau, Pinzgau, Pongau). Die Tarife der alterserweiterten Gruppen klaffen mit 415 Euro in der Stadt Salzburg und rund 125 Euro in den Landbezirken sogar noch weiter auseinander. Zumindest ein Teil der tariflichen Unterschiede zwischen Stadt Salzburg und Landgemeinden lässt sich dadurch erklären, dass sich in der Stadt Salzburg Krabbelgruppen und alterserweiterte Gruppen fast ausschließlich in privater Trägerschaft befinden, diese aber bedeutend höhere Elterntarife verrechnen als Einrichtungen mit öffentlichem Träger.

Kaum Unterschiede in Kindergärten

Bei den Kindergärten gibt es hingegen nur geringe Unterschiede. Einem mittleren Tarif von 86 Euro in der Stadt Salzburg stehen 78 Euro im Flachgau und Tennengau und 70 Euro im südlichen Landesteil gegenüber. Die Unterschiede in den Elternbeiträgen erklären sich hier vor allem durch den unterschiedlich hohen Betreuungsaufwand in den Einrichtungen.

Für das Mittagessen werden in den verschiedenen Betreuungsformen jeweils rund drei Euro pro Tag beziehungsweise 60 Euro bei monatlicher Abrechnung verrechnet.

Soziale Staffelung und Geschwisterrabatte

Bei der Befragung über die Beiträge wurde auch erhoben, ob die Elterntarife in der Einrichtung nach sozialen Kriterien gestaffelt werden und wie hoch die maximale Ermäßigung ist. In 165 der insgesamt 535 Betreuungseinrichtungen, das sind rund 31 Prozent, sind die Tarife sozial gestaffelt. Die Ermäßigungen variieren zwischen zehn und 100 Prozent und betragen im Schnitt 73 Prozent. Geschwisterrabatte werden dagegen von fast zwei Drittel (63 Prozent) der Einrichtungen gewährt, wobei diese im Durchschnitt bei rund 35 Prozent liegen.

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18.720 Salzburger unterstützten EU-Austritts-Volksbegehren http://www.salzburg24.at/18-720-salzburger-unterstuetzten-eu-austritts-volksbegehren/4379998 http://www.salzburg24.at/18-720-salzburger-unterstuetzten-eu-austritts-volksbegehren/4379998#comments Thu, 02 Jul 2015 10:28:29 +0000 http://4379998
18.330 von den 18.720 Salzburger Stimmen wurden während der Eintragungsfrist des Volksbegehrens von 24. Juni bis 1. Juli abgegeben. Hinzu kommen 390 Unterstützungserklärungen, die vor der Eintragungsfrist eingegangen sind. 15 ungültige Eintragungen wurde abgegeben. Mit 4,8 Prozent erreichte das Volksbegehren im Land Salzburg eine im Vergleich mit den bisherigen Volksbegehren überdurchschnittliche Unterstützung.

Höchste Zustimmung in der Stadt Salzburg

Im Vergleich der Salzburger Bezirke gab es in der Stadt Salzburg verhältnismäßig zu den Stimmberechtigten mit 5,73 Prozent die höchste Zustimmungsrate. 5.649 Personen aus der Stadt Salzburg (von 98.529 Stimmberechtigten) stimmten für den EU-Austritt. Im Flachgau gab es 4,87 Prozent Zustimmung (5.419 Personen von 111.226 Stimmberechtigten), im Lungau 4,68 Prozent (756 von 16.153), im Pongau 4,47 Prozent (2.578 von 57.654), im Pinzgau 4,16 Prozent (2.641 von 63.436), und im Tennengau gab es die niedrigste Zustimmungsrate mit 3,92 Prozent (1.677 von 42.825).

]]> http://www.salzburg24.at/18-720-salzburger-unterstuetzten-eu-austritts-volksbegehren/4379998/?feed=comments-rss2 10 Haslauer hält an Bildungsreform fest http://www.salzburg24.at/haslauer-haelt-an-bildungsreform-fest/4379734 http://www.salzburg24.at/haslauer-haelt-an-bildungsreform-fest/4379734#comments Thu, 02 Jul 2015 10:12:30 +0000 http://4379734
Der Prozess laufe momentan in die falsche Richtung. Er habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass es zu einem Ergebnis kommt, betonte Haslauer. Er werde sich auf jeden Fall um ein Vorankommen bemühen.

Schulreform auch ohne Pröll und Niessl möglich

Der Chef der ARGE Lehrer in der GÖD, Paul Kimberger, zeigte sich angesichts des Schrittes von Pröll und Niessl zwar “überrascht”, aber “nicht besonders beeindruckt”. Es gehe um inhaltliche Fragen, also etwa wie Schulen autonomer arbeiten können, und bessere Rahmenbedingungen. Wenn etwa Niessl fordere, den seit 2008 nicht mehr existenten Versetzungsschutz für Lehrer wegverhandeln zu wollen, “beweist das eigentlich, dass er in dieser Bildungsreformgruppe fehl am Platz war”, so Kimberger. “Es gibt wesentliche Themen, bei denen wir etwas weiter bringen müssen, und ich denke, das wird uns auch ohne diese beiden Herren gelingen.”

“Eine weitere Verzögerung durch ein Scheitern der geplanten Bildungsreform ist unverantwortlich gegenüber der Zukunft der Schülerinnen und Schüler”, so der Bundesobmann der VP-nahen Schülerunion, Felix Wagner in einer Aussendung. Er plädiert dafür, weiterhin nach Lösungen zu suchen.

Verhandlungen bis 17. November angedacht

Die Bildungsreform-Arbeitsgruppe der Regierung hat sich bisher zwei Mal getroffen. Ende Jänner hatte es noch keine konkreten inhaltlichen Verhandlungen gegeben. Anfang März lag dann ein von Landesschulratspräsidenten sowie Spitzenbeamten aus dem Bundes- und Landesbereich und einem Vertreter der Industriellenvereinigung erstelltes Expertenpapier auf dem Verhandlungstisch, in dem umfassende Vorschläge zum Umbau der Schulverwaltungsstruktur und für mehr Schulautonomie enthalten waren. Diese sollten bis zu einem weiteren Treffen Mitte des Jahres politisch bewertet und durchgerechnet werden – das Treffen hat offenbar wegen inhaltlicher Differenzen aber noch nicht stattgefunden. Am 17. November sollen die Verhandlungen beendet sein.
In der Arbeitsgruppe waren auf SPÖ-Seite Bildungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek und Kanzleramtsminister Josef Ostermayer sowie die Landeshauptleute Hans Niessl (Burgenland) und Peter Kaiser (Kärnten) sowie auf ÖVP-Seite Innenministerin und ÖAAB-Chefin Johanna Mikl-Leitner, Wissenschafts-Staatssekretär Harald Mahrer und die Landeshauptleute Erwin Pröll (Niederösterreich) und Wilfried Haslauer (Salzburg) vertreten.

(APA)

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Hitze in Salzburg: Waldbrandgefahr in mehreren Gauen http://www.salzburg24.at/hitze-in-salzburg-waldbrandgefahr-in-mehreren-gauen/4379827 http://www.salzburg24.at/hitze-in-salzburg-waldbrandgefahr-in-mehreren-gauen/4379827#comments Thu, 02 Jul 2015 09:19:45 +0000 http://4379827

Die Prognosen der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) weisen vor allem für das Salzachtal im Pinzgau und im Pongau sowie für das Ennstal eine erhöhte Waldbrandgefahr aus. Ebenso sehen die Experten derzeit ein erhöhtes Brandrisiko auch im nördlichen Flachgau sowie im Pongau im Raum von St. Johann bis Bischofshofen.

Feueranzünden und Rauchen im Wald verboten

“Der Landesforstdienst hat heute mitgeteilt, dass für Teile des Landes Salzburg erhöhte Waldbrandgefahr besteht”, so Landesrat Josef Schwaiger. “Die betroffenen Bezirkshauptmannschaften Zell am See, St. Johann im Pongau und Salzburg-Umgebung veröffentlichen daher heute die Verordnung zum Waldbrandschutz. Mit dieser Maßnahme ist jedes Feueranzünden und Rauchen im Wald in den betroffenen Regionen verboten. Es wird dazu geraten, auf das Hantieren mit Feuer im Wald in allen Landesteilen zu verzichten und erhöhte Vorsicht walten zu lassen. Aufgrund der angekündigten heißen Temperaturen ist in den kommenden Tagen mit keiner Entwarnung zu rechnen. Die Gefahr ist erst gebannt, wenn der Boden nach Regenfällen wieder ausreichend feucht ist.”

Experten beobachten Waldbrandgefahr

Die Experten des Landes Salzburg, der Bezirkshauptmannschaften und der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik stehen in Kontakt und bewerten das Gefährdungspotenzial täglich.

 

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Vorsicht, Mäharbeiten gefährden Katzen http://www.salzburg24.at/kaetzchen-aufgepasst-vor-maeharbeiten/4379732 http://www.salzburg24.at/kaetzchen-aufgepasst-vor-maeharbeiten/4379732#comments Thu, 02 Jul 2015 08:44:36 +0000 http://4379732

Wichtig ist, dass sich die Tiere immer wieder im Freien aufhalten. So lernt der Bauer aus eurer Nachbarschaft euer Kätzchen kennen und ihr könnt Kontakt zum Bauern aufbauen. „Bitten Sie diese, Sie vor Mäharbeiten rechtzeitig zu informieren. So können Sie dafür Sorge tragen, dass Ihre Samtpfote an diesen Tagen in den sicheren vier Wänden verweilt, um sie dadurch vor Mähunfällen zu schützen,” so Sascha Sautner, Sprecher des Pfotenhilfe.

Vorsicht auch im eigenen Garten

Am besten ist es vor dem Mähen die Grasfläche abzugehen oder Jemanden bitten, während des Mähens ein Auge auf die Wiese zu haben. Da dies bei größeren Flächen meist nicht möglich ist, rät Sautner, „die zu mähenden Flächen immer von innen nach außen zu mähen, denn so können Tiere rechtzeitig die Flucht ergreifen”.

Bauern müssen besonders vorsichtig sein

„Wir hoffen auch, dass Bauern beim Mähen ihrer Felder vermehrt auf die Tiere achten, denn nur so können schwere Unfälle mit Heimtieren aber auch Wildtieren wie Feldhasen oder Rehen verhindert werden”, appelliert der Tierschützer an die Bauern.

 

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Eure Rechte und Pflichten beim Ferialjob http://www.salzburg24.at/rechte-und-pflichten-beim-ferialjob/4379655 http://www.salzburg24.at/rechte-und-pflichten-beim-ferialjob/4379655#comments Thu, 02 Jul 2015 08:06:26 +0000 http://4379655

Der Ferialjob ist für junge Menschen der erste Kontakt mit der Arbeitswelt. Damit diese Erfahrung eine lohnende wird und es am Ende kein böses Erwachen gibt, hat der AK-Experte vom Referat für Bildung, Jugend und Kultur zehn wichtige Tipps für Ferialbeschäftigte, bzw. deren Eltern zusammengestellt, denn:

„Gerade Eltern sollten ihre Kinder beim ersten Arbeitsverhältnis unterstützen, da ein Ferialjob ein ganz normales Dienstverhältnis darstellt, in dem Jugendliche nicht nur Pflichten, sondern auch Rechte haben. Es gelten die üblichen arbeitsrechtlichen Bestimmungen, insbesondere der Kollektivvertrag, in dem die wichtigsten Dinge, wie Lohn, Sonderzahlungen und Arbeitszeit geregelt sind. Grundsätzlich gilt: Ein Ferialjob darf erst ab Vollendung der Schulpflicht und ab dem 15. Geburtstag begonnen werden“, informiert Fischer.

Die zehn wichtigsten Tipps für euren ferialjob

  • Schriftlichen Vertrag abschließen: Darin sollen Tätigkeit, Arbeitszeit sowie Beginn und Ende der Beschäftigung und die Bezahlung festgehalten sein. Dauert der Ferialjob länger als ein Monat, muss der Arbeitgeber unaufgefordert einen Dienstzettel aushändigen. Keine Verzichtserklärungen unterschreiben! Wer voreilig falsche Arbeitszeitaufzeichnungen unterschreibt, könnte zum Beispiel um das Geld für geleistete Überstunden gebracht werden. Auch auf das Kleingedruckte achten!
  • Anspruch auf Ruhepausen: Jugendliche unter 18 dürfen höchstens acht Stunden täglich und 40 Stunden wöchentlich arbeiten. Von Jugendlichen dürfen keine Überstunden verlangt werden. Bei einer Arbeitszeit von mehr als 4,5 Stunden haben Jugendliche Anspruch auf eine halbe Stunde unbezahlte Pause. Die wöchentliche Freizeit muss für Jugendliche zwei zusammenhängende Kalendertage betragen. Einer dieser Tage muss der Sonntag sein (Abweichungen und Ausnahmeregelungen sind möglich, besonders im Gastgewerbe).
  • Arbeitszeit aufzeichnen: Das beste Mittel, um im Streitfall gewappnet zu sein! Unrichtige Arbeitszeiten nicht abzeichnen. Eine Vorlage findet sich auf der AK-Website.
  • Entlohnung: Auch ein Ferienjob muss mindestens nach Kollektivvertrag bezahlt werden; anteilige Sonderzahlungen hängen ebenfalls vom Kollektivvertrag ab. Gibt es keinen Kollektivvertrag, steht eine angemessene Entlohnung zu. Darauf achten, dass auch geleistete Überstunden (mit einem Zuschlag von mindestens 50 Prozent) verrechnet wurden.
  • Kost und Quartier: Auf freie Kost und Quartier gibt es grundsätzlich keinen Anspruch. Wenn dafür bezahlt werden muss, soll ein Abzugsbetrag vereinbart und im Arbeitsvertrag festgehalten werden. In einigen Kollektivverträgen gibt es Höchstwerte, die verlangt werden dürfen.
  • Anteiliger Urlaubsanspruch: Ferialbeschäftige haben einen anteiligen Urlaubsanspruch – nach einem Monat sind das zwei Tage. Wer diesen nicht konsumiert, kann ihn sich als Urlaubsersatzleistung bar auszahlen lassen.
  • Abrechnung kontrollieren: Auch beim Ferialjob ist ein Gehaltszettel Pflicht – gut checken und bei Unklarheiten von der AK kontrollieren lassen! Wurde zustehendes Entgelt nicht bezahlt, sollte es sofort per Einschreiben beim Arbeitgeber eingefordert werden.
  • Korrekt sozialversichert: Ferialbeschäftige müssen bereits vor Ferialjob-Start vom Arbeitgeber bei der Gebietskrankenkasse angemeldet werden. Außerdem muss er ihnen eine Kopie der An- und Abmeldung aushändigen.
  • Steuer zurückholen: Ferialbeschäftigte können sich die so genannte Negativsteuer vom Finanzamt zurückholen, wenn über das Jahr gerechnet weniger als 11.000 Euro verdient wurde. Das kann bis zu 400 Euro bringen.
  • Info & Beratung: Die Experten der Jugendabteilung der AK Salzburg informieren und helfen vor, während und nach dem Job. Die Broschüre – „Ferialjobs“ kann bei der AK bestellt oder downgeloadet werden (0662 8687-94 und www.ak-salzburg.at).
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Jupiter-Venus-Konjunktion über dem Salzburger Nachthimmel http://www.salzburg24.at/jupiter-venus-konjunktion-ueber-dem-salzburger-nachthimmel/4379433 http://www.salzburg24.at/jupiter-venus-konjunktion-ueber-dem-salzburger-nachthimmel/4379433#comments Thu, 02 Jul 2015 04:22:51 +0000 http://4379433
Seit gut einem halben Jahr ziert die Venus als “Abendstern” die frühen Nachtstunden. Im Juli endet diese Sichtbarkeit mit der auffälligen Begegnung mit Jupiter und der größten Helligkeit, erklärt die Wiener Arbeitsgemeinschaft für Astronomie (WAA) in einer Aussendung.

Nächste Begegnung am 26. Oktober

“Begegnungen von Venus und Jupiter sind gar nicht so selten. Die nächste findet schon am 26. Oktober 2015 am Morgenhimmel statt”, erklärte WAA-Chef Alexander Pikhard. Im Schnitt passieren sie alle 13 Monate, es gibt aber auch kürzere und längere Pausen. Allerdings sind nicht alle so gut zu sehen wie diese Begegnung.

Nur scheinbare Nähe von Jupiter und Venus

Die beiden Planeten waren am Himmel nur rund ein Drittel Grad voneinander entfernt. Astronomen nennen dies eine Konjunktion. Auch wenn es von der Erde aus so scheint – tatsächlich kommen die beiden Planeten einander nicht nahe: Venus ist am Tag der Begegnung knapp 80 Mio. Kilometer, Jupiter mehr als 900 Mio. Kilometer von der Erde entfernt.

Ihren erdnächsten Punkt mit 43 Mio. Kilometer Abstand erreicht die Venus am 15. August. Sie steht dann aber in Richtung zur Sonne und ist nicht mehr zu beobachten. Rund einen Monat davor und danach strahlt unser Nachbarplanet so hell, dass sie theoretisch schon am Nachmittag ohne Hilfsmittel zu sehen ist – vorausgesetzt, man weiß, wo man nach ihr suchen muss.

Blick vom Kapuzinerberg in Richtung Mülln./Heinrich Blick vom Kapuzinerberg in Richtung Mülln./Jürgen Heinrich ©
Die Jupiter-Venus-Konjunktion von Taxham aus fotografiert/Heinz Obermaier Die Jupiter-Venus-Konjunktion von Taxham aus fotografiert/Heinz Obermaier ©
Nachthimmel über Zell am See/Sonja Fischnaller Nachthimmel über Zell am See/Sonja Fischnaller ©

Schickt uns euer Bild der Jupiter-Venus-Konjunktion!

Habt ihr die besondere Konstellation auch fotografiert, dann schickt uns doch eurer bestes Bild per Mail an redaktion@salzburg24.at, via Whatsapp an +436648103964 oder als Leserreporter!

 


(SALZBURG24/APA)

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Bilanz: Erneut starker Anstieg bei tödlichen Unfällen in Salzburg http://www.salzburg24.at/bilanz-erneut-starker-anstieg-bei-toedlichen-unfaellen-in-salzburg/4379240 http://www.salzburg24.at/bilanz-erneut-starker-anstieg-bei-toedlichen-unfaellen-in-salzburg/4379240#comments Wed, 01 Jul 2015 15:20:23 +0000 http://4379240

Der VCÖ fordert verstärkte Maßnahmen gegen die Hauptunfallursachen Schnellfahren und Unachtsamkeit. Zudem ist der öffentliche Verkehr auszubauen. Zur Finanzierung soll ein Teil der Einnahmen aus Verkehrsstrafen verwendet werden.

20 Tote und 1.300 Verletzte in Salzburg

20 Tote und rund 1.300 Verletzte, das ist die traurige Opferbilanz des Straßenverkehrs in Salzburg im 1. Halbjahr, wie die vorläufige VCÖ-Unfallbilanz zeigt. Im Vergleich zum Halbjahr des Vorjahres nahm die Zahl der Todesopfer um sechs zu, gegenüber dem 1. Halbjahr 2013 sogar um zwölf. So hoch wie heuer war der Blutzoll auf Salzburgs Straßen zuletzt im 1. Halbjahr 2012 als ebenfalls 20 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben verloren. Im Bundesländer-Vergleich weist Salzburg nach Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark und Tirol die fünfthöchste Anzahl an Verkehrstoten auf, informiert der VCÖ. Jeder dritte tödlich Verunglückte war mit Motorrad oder Moped unterwegs.

Insgesamt weniger Verkehrstote in Österreich

Im Unterschied zu Salzburg ging österreichweit die Zahl der Verkehrstoten im 1. Halbjahr zurück. Seit Jahresanfang kostete der Straßenverkehr 211 Menschen das Leben, um 27 weniger als im 1. Halbjahr des Vorjahres. Aber im Vergleich zum 1. Halbjahr 2013 verloren heuer um 20 Menschen mehr ihr Leben bei Verkehrsunfällen. “Besonders traurig macht, dass die Zahl der tödlich verunglückten Kinder sich von drei auf sieben mehr als verdoppelt hat. Es braucht verstärkte Maßnahmen, um den Verkehr kindgerecht zu machen”, stellt VCÖ-Experte Mag. Markus Gansterer fest.

Tempo und Unaufmerksamkeit sind Unfallursachen

Österreichweit war zu hohes Tempo die Hauptursache tödlicher Verkehrsunfälle. “Es braucht verstärkte Bewusstseinsarbeit, mehr Kontrollen und bei gefährlichen Abschnitten ein niedrigeres Tempolimit”, betont VCÖ-Experte Gansterer.

Ein wachsendes Problem ist mangelnde Aufmerksamkeit am Steuer. Eine unlängst veröffentlichte Studie des KfV zeigt, dass Österreichs Autofahrer täglich rund 900.000 Telefonate ohne Freisprecheinrichtung und rund 200.000 SMS aus dem Auto versenden “Wer beim Autolenken mit dem Handy telefoniert, reagiert ähnlich schlecht und langsam wie ein Alko-Lenker mit 0,8 Promille”, verdeutlicht VCÖ-Experte Gansterer. Der VCÖ fordert, dass so wie bereits in 17 EU-Staaten auch in Österreich Handy am Steuer ins Vormerksystem aufgenommen wird.

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Garantiert gekühlt durch die hochsommerlichen Temperaturen http://www.salzburg24.at/hitze-tipps-garantiert-gekuehlt-durch-die-hochsommerlichen-temperaturen/4379008 http://www.salzburg24.at/hitze-tipps-garantiert-gekuehlt-durch-die-hochsommerlichen-temperaturen/4379008#comments Wed, 01 Jul 2015 13:32:25 +0000 http://4379008

  1. Regelmäßig und viel trinken: Trinkt am besten zwei bis drei Liter jeden Tag – auch wenn ihr keinen Durst habt. Ideal sind stille oder kohlensäurearme Mineralwasser sowie ungesüßte Kräuter- und Früchtetees oder Frucht- und Gemüsesäfte. Vermeidet vor allem eiskalte Getränke und Flüssigkeiten, die stark gezuckert sind, Alkohol enthalten oder koffeinhaltig sind, da sie dem Körper Wasser entziehen.
  2. Kühlen Kopf bewahren: Den Kopf- und Nackenbereich mit einer Kopfbedeckung, beispielsweise einer Kappe oder einem breiten Sonnenhut, vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.
  3. Helle, weite Kleidung tragen: Luftig-weit geschnittene Kleidung, vorwiegend aus Naturstoffen wie Baumwolle, erleichtert euch das Hitzegefühl. Auch wichtig: eine gute Sonnenbrille nicht vergessen.
  4. Leichtes Essen: In kleinere Portionen unterteilte Mahlzeiten mit hohem Wassergehalt belasten den Kreislauf weniger, vor allem Obst, Gemüse, Salate, Milchprodukte Fisch oder mageres Fleisch. Vermeidet daher fette oder süße Speisen.
  5. Abkühlen hilft: Kalte Wickel, eine kühle Dusche, Eintauchen der Unterarme in kaltes Wasser oder ein erfrischendes Fußbad erleichtern euch die heißen Temperaturen.
  6. Nachts lüften: Wohnräume lieber erst zu kühleren Tageszeiten lüften (nachts, frühe Morgenstunden). Danach Fenster schließen und den Raum mit einem Sonnenschutz verdunkeln. So bleiben die Räume auch tagsüber länger kühl. Falls keine Klimaanlage in der Nähe ist, sorgt ein Ventilator für die wohltuende Brise.
  7. Viel schwitzen: Der Schweiß auf der Haut verhilft unserem Körper seine konstante Körpertemperatur zu halten. Dabei verliert der Körper jedoch Flüssigkeit und Mineralstoffe. Um das „Kühlungssystem“ des Menschen aufrecht zu erhalten, hilft richtiges Trinken und leichtes Essen.
  8. Ganz wichtig – Hitze meiden: Suchen euch schattige Orte, bleibt in kühlen Räumen und vor allem: Meidet die heiße Mittagssonne! Falls ihr doch in die Sonne müsst, schützt euch vor gefährlichen UV-Strahlen mit ausreichend Lichtschutzfaktor.

Falls ihr noch einen heißen Tipp gegen die hochsommerlichen Temperaturen habt, postet uns diesen gern als Kommentar – darüber freut sich sicher nicht nur unser Redaktionsteam.

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“Annelie” bringt Rekordhitze bis zu 37 Grad nach Salzburg http://www.salzburg24.at/annelie-bringt-rekordhitze-bis-zu-37-grad-nach-salzburg/4378834 http://www.salzburg24.at/annelie-bringt-rekordhitze-bis-zu-37-grad-nach-salzburg/4378834#comments Wed, 01 Jul 2015 11:25:12 +0000 http://4378834

Omega-Wetterlagen erinnern in ihrer Form an das griechische Omega (Ω), bei dem ein Hoch am Südrand von zwei Tiefs flankiert wird. „Diese Wetterlagen sind selten, aber wenn sie im Sommer auftreten wie 2003, 2006 oder 2010, dann meistens in Kombination mit viel Sonnenschein und großer Hitze”, erklärt Clemens Teutsch-Zumtobel vom Wetterdienst UBIMET. Verbreitet steigen die Temperaturen auf über 30 Grad, am Freitag dann 35 Grad. Die Luft ist dabei nicht nur sehr heiß, sondern auch trocken. In den Nächten bleibt es bis zum Wochenende mit Werten unter 20 Grad vergleichsweise kühl, erst dann sind in den Ballungsräumen Tropennächte wahrscheinlich (Minimum über 20 Grad).

Heißester Tag am Montag

Der Höhepunkt der Hitzewelle wird von UBIMET am Sonntag im Westen erwartet. Teutsch-Zumtobel: „Das Quecksilber klettert in Tirol und Vorarlberg auf bis zu 37 Grad, damit sind die Hitzerekorde zumindest in Reichweite.“ Am Montag wird es dann im restlichen Österreich glühend heiß mit 37 oder möglicherweise auch 38 Grad.” Es wird damit wahrscheinlich verbreitet der heißeste Tag seit dem 8. August 2013, als vielerorts Hitzerekorde gebrochen wurde. Die Trockenheit im Osten des Landes verschärft sich somit weiter, erst in der kommenden Woche steigt die Gewitterneigung etwas an.

Tipps gegen die Hitze

Abkühlung bei diesen Temperaturen verschaffen Ausflüge in die Berge, wobei selbst auf 2000 Meter die Temperaturen um 20 Grad liegen. „Große Anstrengungen sollte man wenn möglich tagsüber vermeiden und in die Morgenstunden verlegen”, warnt der Meteorologe. „Wichtig sind bei der Hitze helle und luftige Kleidung, Sonnenschutz, eine Kopfbedeckung sowie ausreichend Flüssigkeitszufuhr.”

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Krankenhaus Hallein wird Teil der Salzburger Landeskliniken http://www.salzburg24.at/krankenhaus-hallein-wird-teil-der-salzburger-landeskliniken/4378382 http://www.salzburg24.at/krankenhaus-hallein-wird-teil-der-salzburger-landeskliniken/4378382#comments Wed, 01 Jul 2015 07:25:46 +0000 http://4378382

“Die ständig steigenden Ausbildungserfordernisse und Qualitätsanforderungen werden zu immer größeren und unüberwindbaren Hürden für die Spitäler. Vor allem die kleineren Krankenhäuser können diese Anforderungen oft nur noch im Verbund erfüllen”, so Stöckl. Dazu käme noch der Ärztemangel. Kleine Häuser könnten die Vorgaben kaum noch bewältigen, etwa das Erreichen der erforderlichen Mindest-Operations-Zahlen. Und zu all diesen medizinischen Herausforderungen komme der ökonomische Druck auf die Rechtsträger, der ständig steigt.

Krankenhaus Hallein erwirtschaftet Minus

Laut “Salzburger Nachrichten” (online) betrug der Abgang des Halleiner Spitals im Vorjahr 1,2 Millionen Euro. Für das laufende Jahr wird ein Minus von 1,3 bis 1,5 Millionen Euro erwartet. Noch nicht vollständig berücksichtigt sind dabei die Gehaltsreform der Ärzte, die höhere Kosten verursacht. Mit der Eingliederung können Ressourcen gebündelt und die medizinische Basisversorgung aufrechterhalten werden, so Stöckl. Am Freitag wird Stöckl gemeinsam mit dem Halleiner Bürgermeister Gerhard Anzengruber (ÖVP) und der Spitals-Leitung die Mitarbeiter über die Pläne informieren.

Teil der SALK ab 1. Jänner 2017

“Wir sehen im beabsichtigten Weg der Umstrukturierung die einzige Möglichkeit, das Krankenhaus in Hallein und die Arbeitsplätze abzusichern. Wir werden ein Konzept für die rechtlichen Grundlagen ausarbeiten, wobei jetzt schon betont werden darf, dass es in den Rechten der Mitarbeiter keine Veränderungen geben wird. Sie werden weiterhin Mitarbeiter der Gesellschaft sein”, betonte Stöckl.

 

(APA)

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Rauchverbot in der Gastronomie ab 1. Mai 2018 fixiert http://www.salzburg24.at/rauchverbot-in-der-gastronomie-ab-1-mai-2018-fixiert/apa-s24_1424085246 http://www.salzburg24.at/rauchverbot-in-der-gastronomie-ab-1-mai-2018-fixiert/apa-s24_1424085246#comments Tue, 30 Jun 2015 16:49:00 +0000 http://4378080

Als Anreiz für einen vorzeitigen und freiwilligen Umstieg von Unternehmen schon vor dem 1. Juli 2016 wird es eine steuerliche Prämie in der Höhe von 30 Prozent für getätigte Umbauinvestitionen geben. Neben den klassischen Tabakerzeugnissen sind von der Regelung auch Wasserpfeifen und verwandte Produkte wie etwa die E-Zigaretten erfasst, berichtete die Parlamentskorrespondenz. Bei Verstößen gegen das Gesetz drohen den Wirten Strafen bis zu 2.000 Euro, den Rauchern bis zu 100 Euro.

Rauchverbot: Lokale sollen früher umsteigen

Gesundheitsministerin Sabine Oberhauser (SPÖ) sprach von einem sehr wichtigen Schritt vor allem im Sinne der Arbeitnehmer und hofft, dass viele Lokale von den Steuervorteilen Gebrauch machen und schon früher umsteigen. Österreich sei nun nicht mehr der “Aschenbecher Europas”. In der Hotellerie gilt ein gänzliches Rauchverbot in den der Nächtigung von Gästen dienenden Zimmern, heißt es im Regierungsentwurf. Allerdings wurde den Beherbergungsbetrieben mit der Begründung, dass die Verweildauer der Gäste auch mehrere Tage oder Wochen betragen könne, die Möglichkeit eingeräumt, streng abgetrennte Raucherräume einzurichten. Diese Ausnahmeregelung gibt es für Gastronomiebetriebe nicht.

Nichtraucherschutz-Bestimmungen in Gastronomie

Die Nichtraucherschutz-Bestimmungen in der Gastronomie umfassen alle öffentlichen Orte, wo Speisen und Getränke hergestellt, verarbeitet, verabreicht oder eingenommen werden – also auch bei Versammlungen in Pfarrsälen, Feuerwehrfeste, in nicht ortsfesten Einrichtungen wie Festzelten, Mehrzweckräumlichkeiten sowie schulischen Einrichtungen und Freiflächen, in denen Kinder und Jugendliche beaufsichtigt und beherbergt werden. Auch in Vereinslokalen gilt das Rauchverbot, sofern in diesen Tätigkeiten im Beisein von Kindern und Jugendlichen ausgeübt werden.

Kritik an Verbot: “diktatorische Regelungen”

Massive Kritik an der Regierungsvorlage übte der freiheitliche Mandatar Peter Wurm, der von “diktatorischen Regelungen” sprach. Jeder erwachsene Mensch sollte selbst bestimmen können, was er tut und in welches Lokal er geht. Durch das Rauchverbot werde eine Branche ruiniert und Arbeitsplätze zerstört. Erwin Spindelberger von der SPÖ wies darauf hin, dass zum Beispiel in Irland, wo vor einigen Jahren bereits ein strengeres Rauchergesetz beschlossen wurde, nachweislich kein einziges Pub zusperren musste. In New York hätten sich die Gastronomen sogar über ein Umsatzplus in der Höhe von neun Prozent freuen können.

Politik begrüßt Gastro-Rauchverbot

Erwin Rasinger (ÖVP) begrüßte die Novelle, die dem internationalen Trend entspreche. Wenn man bedenke, dass jährlich etwa 14.000 Menschen in Österreich an den Folgen des Tabakkonsums sterben, dann könne man den Änderungen nur zustimmen. Seine Partei befürworte natürlich den Schutz der Nichtraucher und vor allem der Arbeitnehmer in der Gastronomie, betonte Gerald Loacker von den NEOS. Einige Punkte im Gesetz hätte man jedoch besser regeln können. So komme es etwa zu einer Ungleichbehandlung der Lokale, da nur Gäste von Restaurants, die Teil eines Hotelbetriebs sind, Raucherräume aufsuchen können. Bedenklich sei auch, dass man den Shisha-Bars nun jegliche Geschäftsgrundlage entziehe.

Rauchen in Österreich ab 16

Abgeordnete Ulrike Weigerstorfer vom Team Stronach lehnte die Vorlage ab, da es sich dabei ihrer Meinung nach um eine Bevormundung der Bevölkerung und um einen Angriff auf die Wahlfreiheit handelt. Negative Auswirkungen befürchtete sie vor allem für Betriebe im ländlichen Raum. Zustimmung zum Gesetz kam hingegen von den Grünen, auch wenn sich Abgeordnete Eva Mückstein eine kürzere Übergangsfrist gewünscht hätte. Da in Österreich sehr viele Jugendliche schon früh zu Rauchen anfangen, seien strengere Regelungen, wie sie auch in anderen Ländern üblich sind, absolut notwendig.

 

(APA)

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Produktrückruf: Spar-Zitronenschnitten verunreinigt http://www.salzburg24.at/produktrueckruf-spar-zitronenschnitten-verunreinigt/4378032 http://www.salzburg24.at/produktrueckruf-spar-zitronenschnitten-verunreinigt/4378032#comments Tue, 30 Jun 2015 15:56:35 +0000 http://4378032

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Produktrückruf: Lidl ruft Sicherheitsfenstergriff zurück http://www.salzburg24.at/produktrueckruf-lidl-ruft-sicherheitsfenstergriff-zurueck/4378033 http://www.salzburg24.at/produktrueckruf-lidl-ruft-sicherheitsfenstergriff-zurueck/4378033#comments Tue, 30 Jun 2015 15:55:36 +0000 http://4378033

Lidl bittet alle Kunden, bereits gekaufte Artikel nicht mehr zu verwenden und in den Filialen zurückzugeben. Der Kaufpreis wird auch ohne Kaufbeleg rückerstattet. Bei Fragen steht das Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800/500 810 von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr und am Samstag von 8.00 bis 17.00 Uhr zur Verfügung.

Artikelnummer auf Griff-Innenseite

Die Artikelnummer ist auf dem Typenschild auf der Innenseite des Griffs vermerkt. Bei Lidl verkaufte Sicherheitsfenstergriffe mit anderen Artikelnummern sind von dem Rückruf nicht betroffen. Das Problem an dem Zylinderschloss sei im Zuge interner Qualitätskontrollen festgestellt worden, erläuterte das Unternehmen mit Sitz in Salzburg.

 

 

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“Es gibt auch hilfsbedürftige Salzburger”: Caritas nach Spendenaufruf für Flüchtlinge unter Kritik http://www.salzburg24.at/es-gibt-auch-hilfsbeduerftige-salzburger-caritas-nach-spendenaufruf-fuer-fluechtlinge-unter-kritik/4377988 http://www.salzburg24.at/es-gibt-auch-hilfsbeduerftige-salzburger-caritas-nach-spendenaufruf-fuer-fluechtlinge-unter-kritik/4377988#comments Tue, 30 Jun 2015 15:22:27 +0000 http://4377988

Die Meldungen über Flüchtlinge reißen nicht ab. Ständig werden neue Plätze für Asylwerber gesucht. Bund, Länder und Gemeinden versuchen Lösungen für die aktuelle Problematik zu finden. Hilfsorganisationen sind auf Spenden und Freiwilligenarbeit angewiesen, um den Ansturm zu bewältigen. Doch am Montag ließ der Hilfsaufruf der Caritas Salzburg für Flüchtlinge im Netz die Wogen hoch gehen. „Es gibt so viele hilfsbedürftige Salzburger, wer hilft denen?“, „mir hilft auch keiner“ oder „Helfts zerst moi den Österreichern“, sind Kommentare die reihenweise in den Foren oder auf Facebook zu lesen sind.

Die Caritas Salzburg bittet euch um Hilfe:✔ http://bit.ly/1Kplob3

Posted by Salzburg24 on Montag, 29. Juni 2015

Salzburger fühlen sich zurückgestellt

Die  Vorwürfe gegen die Hilfsorganisation der römisch-katholischen Kirche sind eindeutig: Viele Salzburger fühlen sich vernachlässigt, in den Hintergrund geschoben und kritisieren die Hilfeleistungen für Asylwerber – angesichts der verstärkten Berichterstattung der Medien über Flüchtlinge auch nachvollziehbar. Was sind eigentlich die Hauptaufgaben der Caritas, wie viel der Leistungen geht in Flüchtlingshillfe, wie viel und was wird für Personen im Inland getan?

2,6 Millionen Euro für Menschen im Inland

„Die Caritas unterstützt mit jährlich ca. 2,6 Mio. Euro Menschen in Not in der Erzdiözese Salzburg. Manchmal ist es Arbeitslosigkeit, manches Mal eine Krankheit oder ein Schicksalsschlag, der Menschen den Boden unter den Füßen verlieren lässt”, so der Direktor der Caritas Salzburg, Johannes Dines auf Anfrage von SALZBURG24. Die Caritas helfe unbürokratisch mit Leistungen wie der Sozialberatung und der regionalen Arbeit, mit mobilen Palliativbetreuung, Hauskrankenpflege und Familienhilfe, der Wiedereingliederungshilfe von älteren Arbeitslosen.

Inlands- vs. Flüchtlingsarbeit: Zahlen & Fakten

Rund 2,6 Millionen Euro Spenden inklusive Erbschaften werden für Menschen in Not in Salzburg für diverse Leistungen und Unterstützungsangebote der Caritas aufgewendet. Darunter fallen Leistungen, wie:

  • Einzelhilfe und Familienunterstützung durch Familienhilfe, Lerncafé, Sozialberatung, Angebote für pflegende Angehörige, Mobile Haushaltshilfe und Hauskrankenpflege, mobile Palliativ- und Hospizarbeit etc.
  • Kinder- und Jugendhilfe, z.B. Streetwork, Exit 7, easy,
  • Unterstützung für Menschen mit Beeinträchtigung (Dorf St. Anton, Mathiashof, Tageszentrum Mittersill, etc.
  • Wiedereingliederungshilfe für Langzeitarbeitslose, carlas
  • Unterstützung von wohnungslosen Menschen, z.B. Wohnintegration, Bahnhofsozialdienst, Notschlafstellen

Von den 2,6 Millionen Euro hat die Caritas Salzburg rund 170.000 Euro an Aufwendungen für Flüchtlinge; ein Betrag der nicht durch die öffentliche Hand gedeckt ist. Davon sind ca. 50.000 Euro zweckgewidmete Spenden (mit Verwendungszweck Flüchtlingshilfe). Diese werden u.a. verwendet für:

  • Sicherstellung des schnellen Ankommens von Flüchtlingen und Asylwerbern
  • Freiwilligen-Organisation
  • Bildungs- und Informationsangebote z. B. Deutschkurse, Unterstützung bei der Wohnungssuche etc.
  • Sachspendenabwicklung
  • Rückkehrberatung
  • Psychotherapie (SOTIRA)
  • Aufgrund der Verdoppelung der Flüchtlinge im Bundesland Salzburg seit 2014 besteht weiterhin der dringende Bedarf nach Geld- und Sachspenden
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Was ist los in und um Salzburg? http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-65/4377415 http://www.salzburg24.at/was-ist-los-in-und-um-salzburg-65/4377415#comments Tue, 30 Jun 2015 09:58:10 +0000 http://4377415

Die Woche wird durch das Konzert von Erwin & Edwin am Mittwoch im Rockhouse gehörig verkürzt.

Am Wochenende würde sich so mancher Partytiger vermutlich gerne vierteilen können: Mit dem Gartenfest des Borromäums, dem Waldfest Lamprechtshausen, dem 3. Geburtstag von Cirque de la nuit, der Ö3-Disco in Flachau und dem Stadtfest Seekirchen steht das Nachtleben in und um Salzburg dieser Tage quasi Kopf.

 

Mittwoch, 1. Juli

 

Donnerstag, 2. Juli

 

Freitag, 3. Juli

 

Samstag, 4. Juli

 

Sonntag, 5. Juli

 

Montag, 6. Juli

 

Dienstag, 7. Juli

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Salzburgs Kindergärtner bekommen mehr Gehalt http://www.salzburg24.at/salzburgs-kindergaertner-bekommen-mehr-gehalt/4377494 http://www.salzburg24.at/salzburgs-kindergaertner-bekommen-mehr-gehalt/4377494#comments Tue, 30 Jun 2015 09:56:38 +0000 http://4377494 Fazit: Ab 1. Jänner 2016 kommt es zu einer deutlichen Gehaltsverbesserung in den Salzburger Landgemeinden. Das berichtete LandesrätinMartina Berthold am Dienstag bei einem Informationsgespräch in Salzburg.

Vier wesentliche Verbesserungen

Für alle Pädagogen gibt es ab 1. Jänner 2016 ein höheres Gehalt und deutlich höhere Einstiegsgehälter. Drittens gibt es für alle ausgebildeten Kindergartenpädagogen gleiche Gehälter. Und viertens werden die Zulagen für die Leitung und Sonderkindergartenpädagoginnen und -pädagogen erhöht.

Zulagen werden angehoben

Deutlich angehoben werden auch die Zulagen für die Leitungstätigkeit, vor allem bei großen Betreuungseinrichtungen. Je nach Anzahl der Gruppen liegt diese künftig zwischen 80 und 350 Euro. Aktuell ist diese mit rund 190 Euro gedeckelt. Damit werden alle Leiter, die sehr viele Gruppen betreuen, fairer entlohnt. Mehr Geld erhalten künftig auch die Sonderkindergartenpädagogen. Die jährlichen Mehrkosten des Gehaltspakets betragen zirka 3,5 Millionen Euro. Das Land Salzburg erhöht die Förderung für die Betreuungsangebote der Gemeinden um jährlich zwei Millionen Euro.

Ausgewogenes Paket

“Die professionelle Arbeit der Salzburger Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen braucht eine faire Entlohnung. Vor allem für die Erhöhung der Gehälter der jüngeren Pädagoginnen und Pädagogen war es höchste Zeit. Nach den mehr als zehn Jahren Gehaltsdiskussionen und zahlreichen Verhandlungsrunden auch meiner Vorgängerinnen haben wir es nun gemeinsam geschafft. Land Salzburg, Gemeindeverband, Gewerkschaft und Berufsgruppe können heute ein gutes Ergebnis im Sinne aller Beschäftigten präsentieren”, sagte Berthold, zuständig für Elementarbildung im Land Salzburg.

Für den Präsidenten des Salzburger Gemeindeverbandes, Bürgermeister Günther Mitterer, bedeutet die Lösung eine klare Steigerung der Attraktivität des Berufsbildes auf Basis einer fairen finanziellen Lastenverteilung. “Die Verhandlungen waren nicht leicht, aber jetzt liegt ein ausgewogenes Paket vor”, so Mitterer, der auch Finanzreferent Landeshauptmann-Stellvertreter Christian Stöckl für seine Unterstützung in der Schlussphase der Gespräche dankte. Zufrieden mit dem Ergebnis ist auch der Vorsitzende der Gewerkschaft der Gemeindebediensteten, Hans Auer: “Unser Ziel, dass mit den Maßnahmen für eine breite Gruppe von Pädagoginnen und Pädagogen mit Beginn des kommenden Jahres eine deutliche Verbesserung ihrer Gehaltssituation verbunden ist, wurde erreicht.” Auch Ingrid Ramsauer, Obfrau der Berufsgruppe der Pädagoginnen in Kinderbetreuungseinrichtungen Salzburgs (BPKS), bedankte sich “für den guten Kompromiss im Spagat zwischen den berechtigten Forderungen der Kindergartenpädagoginnen und -pädagogen und der politischen Umsetzbarkeit”.

Gehälter werden vereinheitlicht

Die bisher unterschiedlichen Gehaltsschemata von gruppenführenden Pädagogen auf der einen Seite und den zusätzlichen Fachkräften auf der anderen Seite werden ab 1. Jänner 2016 vereinheitlicht. Alle Kindergartenpädagogen werden künftig nach einem Gehaltsschema entlohnt. Die Gruppenführenden erhalten zudem eine Funktionszulage von 74 Euro brutto. Keine Veränderungen gibt es derzeit bei den Urlaubsregelungen.

12.100 Kinder werden in 290 Einrichtungen betreut

Die Salzburger Kinderbildungs- und Kinderbetreuungseinrichtungen dienen der Bildung, Erziehung und Betreuung von Kindern bis 16 Jahre. Mehr als 12.100 junge Salzburger werden aktuell in den 290 gemeindeeigenen Kinderbetreuungseinrichtungen betreut. Der Berufsstand ist dabei noch immer weiblich geprägt. Nur 4,1 Prozent Männer arbeiten in den Kindergärten. Das Ergebnis wurde vorläufig für die Pädagogen in den Salzburger Landgemeinden verhandelt, die Gespräche mit der Stadt Salzburg werden fortgesetzt.

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Babyboom: Neuer Geburtenrekord in Salzburg http://www.salzburg24.at/babyboom-neuer-geburtenrekord-in-salzburg/4377322 http://www.salzburg24.at/babyboom-neuer-geburtenrekord-in-salzburg/4377322#comments Tue, 30 Jun 2015 08:39:05 +0000 http://4377322
Eine eindeutige Erklärung für diese starke und aus demografischer Sicht überraschende Geburtenzunahme lässt sich nicht feststellen. Dass 1.308 der Babys eine ausländische Mutter haben, womit ein Höchstwert seit Beginn der detaillierten Aufzeichnungen 1961 erreicht wurde, ist angesichts der stetig wachsenden ausländischen Bevölkerung nicht außergewöhnlich. Doch auch die 4.137 Säuglinge inländischer Mütter bedeuten den höchsten Wert seit neun Jahren, obwohl die Zahl der inländischen Frauen zwischen 15 und 50 Jahren seit einem Jahrzehnt kontinuierlich zurückgeht.

Jüngste Mutter mit 14, älteste mit 55 Jahren

Auffällig ist weiters, dass das mit Abstand größte Geburtenplus gegenüber den vergangenen Jahren bei den 30- bis unter 35-jährigen Müttern besteht, während bei den ganz jungen (unter 25) und älteren Müttern (40 und älter) sogar weniger Kinder als im Durchschnitt der vergangenen fünf Jahre geboren wurden. Apropos Alter: Die beiden jüngsten Mütter waren im Vorjahr erst 14 Jahre alt, die älteste dagegen bereits 55.

Durchschnittsgröße bei 51 Zentimeter konstant

Ob dieser Rekordwert ein statistischer Ausreißer war oder ob diese Steigerung der Geburtenzahlen nachhaltig ist, wird sich an den ersten Zahlen zu den Geburten des Jahres 2015 in den nächsten Monaten weisen.
1.225 Babys kamen 2014 per Kaiserschnitt auf die Welt. Das ist zwar in absoluten Zahlen ebenfalls ein Allzeithöchstwert, relativ zu allen Geburten gesehen war es mit 22,5 Prozent jedoch der niedrigste Wert der vergangenen fünf Jahre. In den vergangenen 50 Jahren nahezu unverändert blieben das mittlere Geburtsgewicht von 3.300 Gramm und die mittlere Geburtsgröße von 51 Zentimeter.

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