Geburt im Rettungswagen: Lea aus Wien wollte nicht mehr warten

1Kommentar
Die kleine Lea konnte es kaum erwarten, auf die Welt zu kommen.
Die kleine Lea konnte es kaum erwarten, auf die Welt zu kommen. - © Berufsrettung Wien/Facebook
Einen Einsatz der besonderen Art konnten Rettungssanitäter am Mittwoch in Wien verbuchen. Sie eilten einer Mutter zu Hilfe, bei der starke Wehen einsetzten. Die kleine Lea konnte nicht bis zum Spital warten und kam im Krankenwagen zur Welt. Kerngesund und mit stolzen 4,37 Kilo auf der Waage. Das ist unsere gute Nachricht des Tages.

Gleich neben der Floridsdorfer Brücke in Wien ist in der Nacht auf Mittwoch die kleine Lea zur Welt gekommen. Das Baby wollte die Fahrt ins Krankenhaus mit dem Rettungswagen nicht mehr abwarten, so wurden zwei Sanitäter kurzerhand zu Geburtshelfern. Und der Kleinen geht es gut.  Das Kind kam gesund zur Welt, es wog 4,37 Kilogramm und war 53 Zentimeter groß, berichtete die Berufsrettung Wien am Donnerstag.

Die kleine Lea kann es nicht erwarten

Zwei Sanitäter waren zu Beginn ihres Nachtdienstes zu einem Notfall in Wien-Hernals gerufen worden. Dort wartete die werdende Mutter bereits mit starken Wehen auf die Rettung. Die Sanitäter brachten die Mutter in den Rettungswagen und starteten mit Blaulicht den Weg ins Spital. Bis dahin schafften sie es allerdings nicht mehr.

Die Sanitäter stoppten auf einer Abfahrt der Floridsdorfer Brücke und forderten die Unterstützung eines zweiten Rettungsteams an. Direkt am sogenannten Rollerdamm brachten die Einsatzkräfte im Rettungswagen die kleine Lea zur Welt. “Natürlich ist so eine Geburt im Rettungswagen nicht alltäglich”, sagte einer der Sanitäter. “Für mich war es schon die zweite Geburt, aber solche Einsätze sind immer etwas Besonderes”, fügte sein Kollege hinzu.

Geburt im Rettungsauto: Der Arzt hatte eine Vorahnung

Der Vater des Kindes war bei der Geburt zwar dabei, “aber nicht direkt”, sagte eine Sprecherin der Berufsrettung Wien. “Aus Platzmangel musste er den Rettungswagen verlassen.” Nachdem Lea das Licht der Welt erblickt hatte, wurden Mutter und Vater gemeinsam mit dem Baby ins Krankenhaus gebracht. “Ich wusste schon vorher, dass die Geburt meines vierten Kindes schnell gehen würde, aber so schnell, das hat uns schon überrascht”, erzählte die Mutter. “Bei den Kontrolluntersuchungen haben wir noch mit dem Arzt gewitzelt, dass es unsere Kleine eilig haben wird: ‘Die kommt sicher im Rettungswagen zur Welt’. Und er hatte Recht.”

(APA)

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Oberndorf: Gescheiterte Diebe ... +++ - Beliebteste Therme Österreichs... +++ - Kuhstall geht ans schnelle Net... +++ - Vier Landeswahlen: 2018 wird d... +++ - Muli stürzt in Großarl ab: Unf... +++ - Endgültiges Nationalratswahl-E... +++ - Das bietet das Winterfest in d... +++ - Ski amade: Tageskarten werden ... +++ - Bad Gastein: Polizei fasst Tee... +++ - Sexuelle Übergriffe am Arbeits... +++ - Neue Kehrmaschine für Salzburg... +++ - Transportaufkommen auf österre... +++ - Kaltfront bringt Abkühlung nac... +++ - Arbeiterkammer erkämpft vorent... +++ - B168: Pkw schleudert in Böschu... +++
1Kommentar

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel