Gefechte an indisch-pakistanischer Grenze

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Schusswechsel zwischen indischen und pakistanischen Grenzsoldaten haben in der Region Kaschmir Hunderte Dorfbewohner in die Flucht getrieben. In der Nacht zum Dienstag seien 1.500 Bewohner des Grenzgebiets in Notunterkünften aufgenommen worden, sagte Shantmanu, ein hochrangiger Verwaltungsbeamter im indischen Teil Kaschmirs, am Dienstag laut Medienberichten.


Seit Sonntag lieferten sich indische und pakistanische Soldaten entlang der Grenze in der Himalaya-Region Schusswechsel. Am Montag wurden dabei nach offiziellen Angaben neun Zivilisten getötet – fünf in Indien und vier in Pakistan. Es war die höchste zivile Opferzahl seit mehr als zehn Jahren in dem Konflikt zwischen den Nachbarstaaten. Die Schusswechsel dauerten am Dienstag an. Indiens Innenminister Rajnath Singh sagte der Zeitung “Hindustan Times” vom Dienstag, sein Land werde “derartige Grenzverletzungen durch Pakistan nicht tolerieren”.

Sowohl Indien als auch Pakistan beanspruchen die zwischen beiden Staaten geteilte Region Kaschmir für sich. Seit 1989 wurden in dem Grenzkonflikt zehntausende Menschen getötet, überwiegend Zivilisten. 2003 wurde eine Waffenstillstandsvereinbarung unterzeichnet, die weitgehend hielt, im Jahr 2004 starteten die beiden Atommächte einen Friedensprozess. Diesen legte Indien im September auf Eis, nachdem die pakistanische Regierung Kontakte zu Unabhängigkeitskämpfern im indischen Teil Kaschmirs hatte.

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