Gefechte zwischen Armee und Islamisten in Libyen

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Im historischen Zentrum der libanesischen Stadt Tripoli hat es am Samstag schwere Auseinandersetzungen zwischen der Armee und bewaffneten Islamisten gegeben. Ein Islamist sei getötet und neun Soldaten sowie acht Zivilisten seien verletzt worden, sagte ein Sicherheitsbeamter der Nachrichtenagentur AFP. Unter den Verletzten war demnach auch ein libanesischer Journalist.


Bereits am Freitagabend hatten die Zusammenstöße auf dem Basar in der Altstadt begonnen, der als Touristenattraktion gilt und als mögliche UNESCO-Welterbestätte gehandelt wird. Am Samstag begann die Armee mit einer Offensive gegen die Islamisten, die sich dort verschanzten. Ein AFP-Reporter berichtete von lautem Geschützfeuer auf dem Basar. Die Armee versuchte, Familien in Sicherheit zu bringen, die in dem Basar eingeschlossen waren. Viele Geschäfte brannten im Zuge der Kämpfe nieder.

Seit Beginn des Bürgerkriegs im Nachbarland Syrien hat es auch im Libanon immer wieder Zusammenstöße zwischen sunnitischen Aktivisten und Alawiten gegeben. Während die Sunniten mit den syrischen Rebellen sympathisieren, unterstützen die Alawiten die syrische Führung um Staatschef Bashar al-Assad. Auch Tripoli war immer wieder Schauplatz gewaltsamer Auseinandersetzungen. Es war jedoch das erste Mal, dass die Kämpfe den historischen Basar in der Altstadt erreichten.

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