Red Bull Salzburg: Gelungene Generalprobe für Duell mit Lazio

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Dabbur macht das 2:0
Dabbur macht das 2:0 - © APA
Red Bull Salzburg hat die Fußball-Bundesliga weiter fest im Griff. Der ungefährdete 2:0-Heimsieg über den äußerst defensiven WAC am Samstag wird nicht als spielerisches Prunkstück in die Vereinshistorie eingehen, drei Zähler bedeutete er allemal. Der Acht-Punkte-Vorsprung auf Sturm blieb konstant, die ohnehin schon breite Brust schwoll weiter an. Die Generalprobe für das Duell mit Lazio Rom gelang.

In der Liga auf Titelkurs, 36 Pflichtspiele in Folge ungeschlagen, eine läppische Saisonniederlage, in der Europa League vor dem Viertelfinalhöhepunkt gegen Lazio: Salzburgs Werkl läuft wie geschmiert. Selbst, wenn sich der Gegner – so wie es der WAC tat – in der Defensive einbunkert, muss sich Coach Marco Rose derzeit keine Sorgen machen. “Die Mannschaft hat heute wieder Lust und Gier auf Erfolg gezeigt. Das ist schon außergewöhnlich”, bemerkte er nach der Partie.

Freund: “Nicht so viele Chancen wie zuletzt”

“Nach der Länderspielpause war es wichtig, dass wir gut in die Liga starten. Der WAC hat es uns sehr schwer gemacht. Aber letztlich haben wir uns als fittere Mannschaft durchgesetzt”, betonte Mittelfeldmann Reinhold Yabo. Auch die Wirkung im Hinblick auf das Hinspiel in Rom am Donnerstag sei nicht zu unterschätzen: “Das gibt uns ein gutes Gefühl.” Yabo war in der Pause für Valon Berisha gekommen, der sich eine leichte Oberschenkelblessur zugezogen hatte. “Da wollten wir kein Risiko eingehen”, meinte Rose.

Auch ihm war klar, dass gegen die Kärntner nicht alles optimal lief. Das 1:0 durch Berisha fiel aus einem – von Salzburg-Leihspieler Igor ungeschickt verursachten – Elfer, und schließlich habe man angesichts der Riesenmöglichkeit durch den zweiten “Leihbullen” Majeed Asihmeru (48.) beim Stand von 1:0 auch “das Quäntchen Glück” gehabt. Christoph Freund zeigte sich erleichtert. “Es war heute kein einfaches Spiel, wir haben nicht so viele Chancen wie zuletzt kreiert, aber es ist auch wichtig, dass man so ein Spiel gewinnt”, erklärte der Sportdirektor.

Walke ärgert sich, “dass es bis zum 2:0 so lange gedauert hat”

Tormann Alexander Walke hatte praktisch nichts zu tun. “Die (der WAC, Anm.) standen mit allem, was sie hatten, hinter dem Ball. Leider haben wir aber auch unsauber gespielt. Ein bisschen hat mich geärgert, dass es bis zum 2:0 so lange gedauert hat”, fasste Walke die Partie zusammen. Für Innenverteidiger Duje Caleta-Car, der Ashimeru per Kopf unabsichtlich assistiert hatte, war es “eine gute Vorbereitung für Donnerstag. Der WAC hat es uns nicht einfach gemacht, ist sehr tief gestanden und hatte praktisch nur eine Chance. Wir haben das gesamte Spiel dominiert”.

Das wollte auch WAC-Interimscoach Robert Ibertsberger nicht bestreiten. Trotz der sechsten Niederlage in Folge sah der Nachfolger von Heimo Pfeifenberger im ersten Spiel unter seiner Ägide aber auch Erfreuliches. “Wir haben eine extrem positive Leistung gezeigt, es war Leben da. Darauf kann man aufbauen”, erklärte der Salzburger. Das fand auch Michael Sollbauer. “Wir haben uns heute gut verkauft, zum Schluss hat sich Salzburgs Klasse durchgesetzt”, sagte der Verteidiger. Für Daniel Offenbacher war eines klar: “Nächste Woche wollen wir gegen Mattersburg drei Punkte.”

(APA)

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