Gemeinsames Übungsszenario für Feuerwehr und Wasserrettung

Die Feuerwehr und die Wasserrettung übten gemeinsam.
Die Feuerwehr und die Wasserrettung übten gemeinsam. - © ÖWR/OS Bischofshofen
Für den Ernstfall haben am vergangenen Freitag die Feuerwehr Scheffau (Tennengau) und die Wasserrettung Bischofshofen (Pongau) am Harrbergsee geprobt. Rund 40 Einsatzkräfte waren an der Großübung beteiligt.

Wie der Landesfeuerwehrverband am Dienstag auf seiner Homepage mitteilte, galt als Übungsszenario ein Bootsunfall auf dem Harrbergsee, wobei zwei Boote kollidierten. Ein Boot trieb mitten am See, besetzt mit zwei unverletzten Kindern und einem verletzten Erwachsenen. Eine weitere Person entfernte sich von der Unfallstelle und galt als vermisst.

Rettung aus dem Harrbergsee und der Lammer

Das Boot wurde von der Wasserrettung mit dem Motorboot schnell an Land geholt, und der Verletzte mit den Kindern der Feuerwehr zur Weiterversorgung übergeben. Die Suche nach der vermissten Person entlang der Lammer und rund um den See gestaltete sich dann schon schwieriger, noch dazu weil durch eine Übungseinlage noch Öl am See gebunden werden musste.

Nachdem der Vermisste jedoch – nun schon bei Dunkelheit – geortet werden konnte, wurde dieser gemeinschaftlich über die Lammer geborgen, deren Wasserstand in den letzten Stunden durch die Regenfälle stark angestiegen war. Nach ca. eineinhalb Stunden konnte die Übung erfolgreich beendet werden.

Über 40 Einsatzkräfte proben für Ernstfall

Insgesamt waren 35 Mitglieder der Feuerwehr Scheffau mit vier Fahrzeugen und acht Mitglieder der Wasserrettung Bischofshofen mit zwei Fahrzeugen und zwei Booten beteiligt.

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