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Im traumhaften blau-schillernden Dirndl erschien Stephanie zu Guttenberg gemeinsam mit Ehemann, dem deutschen Verteidigungsminister, Karl-Theodor am frühen Nachmittag Haus für Mozart um die Aufführung von Don Giovanni mit Christopher Maltman und Erwin Schrott zu sehen. Zur gleichen Zeit schlenderte Schauspieler Alexander Waechter mit Hund Becket gemütlich durch den Festspielbezirk.
Anderer Orts, im Großen Festspielhaus probten derweilen Maestro Riccardo Muti und „Obelix“ Gerard Depardieu, der nach kurzem die Probe verließ. Nur mühsam kämpfte sich sein Fahrer durch die Menge vor dem Festspielhaus, denn dort warteten schondie nächsten Promis: Kaiser Franz Beckenbauer mit Ehefrau Heidi und Sunny Melesch auf die Vorstellung von Elektra. Der US-Industrielle Frederick Koch besuchte mit Margo Lengenberg das Konzert des ORF-Radio Symphonieorchesters.
Genau dorthin zog es auch Gerard Depardieu, der, weil er schlecht zu Fuß ist, mit zwei blauen Krücken bewaffnet über einen Notausgang nur sehr langsam in die Felsenreitschule humpelte. Schon nach etwa dreißig Minuten verließ er, diesmal jedoch ohne Krücken, aber wieder über den geheimen Hinterausgang das Konzert um sich kurz im Felsenkeller, einem Salzburger Traditionswirtshaus, mit einem kühlen Bier zu erfrischen um danach, gestärkt, das Konzert bis zum Ende weiterzuverfolgen.