Lifte in Gaißau-Hintersee fahren vorerst weiter

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Was passiert mit dem Skigebiet Gaißau-Hintersee?
Was passiert mit dem Skigebiet Gaißau-Hintersee? - © Bilderbox
Im Jänner freute man sich über gute Geschäftszahlen. Deshalb hat das Gericht den Betrieb des Skigebietes Gaißau-Hintersee (Flachgau/Tennengau) vorerst weiterhin genehmigt. Ende März entscheiden die Gläubiger, wie es mit dem Skigebiet weitergehen wird.

Nach wochenlanger Unsicherheit hatte das Skigebiet Gaißau-Hintersee Mitte Jänner Insolvenz beantragt, der Halleiner Masseverwalter Wolfgang Hochsteger führt seitdem das Unternehmen. Wenn die Umsatzzahlen weiter im positiven Bereich bleiben, hofft man darauf den Betrieb bis Saisonende aufrecht zu halten.

Bester Jänner seit Jahren

Der Jänner hat den Finanzierungsplan des Skigebietes bei weitem übertroffen. Es sei der beste Jänner seit Jahren gewesen, so Hochsteger. Auch für den Februar ist er guter Dinge, normalerweise ist das der zweitstärkste Monat des Skigebietes. Die Schneelage sei im Moment gut, deshalb habe das Gericht die Fortführung des Betriebes genehmigt, berichten die SN.

Allerdings kommt es jetzt auf das Wetter an, da es in dem Skigebiet ja nur Naturschnee gibt. Die Saison soll voraussichtlich am 26. März beendet werden. Tauwetter könnte diesen Plan allerdings noch zunichte machen.

Schulden von über einer Million

Insolvenzrechtsexperte Arno Maschke sprach Anfang Jänner von über 70 Gläubigern und Schulden in der Höhe von rund 1,1 Millionen Euro. Maschke vertritt die Gaißauer Bergbahnen GmbH im Auftrag des chinesischen Haupteigentümers Zhonghui Wang. Bisher haben sich 18 Gläubiger gemeldet und Forderungen von 208.000 Euro gestellt. Anspruch stellen können die restlichen Gläubiger noch bis zum 17. März 2017. Bis dahin wird auch die Summe der Forderungen noch steigen. Maschke geht davon aus, dass der Schuldenstand bis zu diesem Zeitpunkt noch auf über eine Million Euro steigen wird.

Abstimmung Ende März

Vor Gericht geht es auch um den Sanierungsplan. Derzeit sollen die Gläubiger knapp 20 Prozent ihres Geldes zurückbekommen. Ende März müssen die Gläubiger dann darüber abstimmen, ob sie diese 20 Prozent annehmen werden oder nicht. Findet sich keine Mehrheit, muss die Gaißauer Bergbahnen GmbH in Konkurs gehen. Andere Kapitalgeber könnten es dann übernehmen.

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