Die Festnahme durch die deutsche Polizei erfolgte aufgrund eines europäischen Haftbefehls. - © Neumayr/MMV
Laut dem Haftbefehl hat der 45-jährige Salzburger acht Klienten um erstrittene Beträge aus Zivilverfahren gebracht. Bei den 115.000 Euro soll es sich großteils um Versicherungsleistungen, Schmerzensgeld und Verdienstentgang handeln. Die Staatsanwaltschaft vermutet allerdings, dass der Jurist noch mehr Mandantengelder veruntreut hat. “Weitere Geschädigte sollen sich beim Landeskriminalamt Salzburg melden”, startete Feichtinger heute einen Aufruf.
Der Salzburger ist laut Staatsanwaltschaft im Jänner 2011 sowohl mit seiner Kanzlei also auch privat in den Konkurs geschlittert. Er legte im Jänner seine Anwaltslizenz zurück. Beim Landesgericht Salzburg sind zwei Verfahren anhängig. Die 27 Gläubiger des privaten Konkursverfahrens meldeten bis zur Prüfungstagsatzung Forderungen von 251.656 Euro an, die 18 Gläubiger der Rechtsanwalt GmbH des Beschuldigten erhoben Ansprüche in der Höhe von insgesamt 105.661 Euro. (APA)