Gewissheit: Wolf tötete vier Schafe in St. Gilgen

1Kommentar
Der gleiche Wolf soll die Schafe in St. Gilgen gerissen haben.
Der gleiche Wolf soll die Schafe in St. Gilgen gerissen haben. - © dpa/dpaweb/Jürgen Borris/A9999 Db Jürgen Borris
Eine DNA-Spurenauswertung hat nun Gewissheit gebracht: Die zwei Schafe, die vor drei Wochen auf der Illingerbergalm in St. Gilgen (Flachgau) tot aufgefunden worden sind, hat tatsächlich ein Wolf getötet. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit handelt es sich laut Landesveterinärdirektor Josef Schöchl um denselben Wolf, der schon im August auf der Alm im Zwölferhorngebiet zwei Schafe gerissen hat.


Die entnommenen Proben wurden in einem Spezial-Labor in Lausanne in der Schweiz untersucht und mit den Proben aus dem ersten Wolfs-Riss im August verglichen.

Weitere Untersuchungen sollen Details bringen

Noch ist aber nicht geklärt, um welches Wolfsindividuum es sich handelt. Weitere Untersuchungen sollen Aufschlüsse über das Geschlecht, das Alter und die Herkunft des Tieres ergeben. Ein Ergebnis könnte laut LAbg. Schöchl in zwei bis drei Wochen vorliegen.

Die Proben von dem ersten Fall im August seien diesbezüglich nicht auswertbar gewesen, man habe das Individuum nicht feststellen können, erklärte der Landesveterinärdirektor. Aus einem Bericht der Europäischen Kommission geht hervor, dass sich in Österreich zwei bis acht Wölfe aufhalten. Der Wolf zählt zu den geschützten Tierarten.

Vier Schafe in St. Gilgen gerissen

Seit der Tötung von insgesamt vier Schafen in St. Gilgen habe es keine Hinweise mehr auf einen Wolf in Salzburg gegeben, sagte Schöchl. Aus einem Bericht der Europäischen Kommission geht hervor, dass sich in Österreich zwischen zwei und acht Wölfe aufhalten sollen. Der Wolf zählt zu den geschützten Tierarten. Bereits 2012 wurde ein mit Peilsender markierter Wolf im Lungau geortet.

Auch Braunbär nicht mehr gesichtet

Und auch jener Braunbär, der am 23. September einen 71-jährigen Landwirt auf einer Alm bei Thomatal im Lungau attackiert haben soll, sei seither nicht mehr gesichtet worden. Vermutet wird, dass der Bär weitergezogen ist. Das Bildmaterial aus den drei aufgestellten Fotofallen im Lungau soll kommendes Wochenende oder am Montag ausgewertet werden. (APA)

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Schüler wirft mit Stühlen und ... +++ - Schneebedeckte B99 sorgt für U... +++ - Salzburger Konditorei Fürst si... +++ - Mehrere Verletzte nach Pkw-Cra... +++ - B167: Dreifach-Crash fordert V... +++ - Kekserl essen ohne zusätzliche... +++ - ÖAMTC baut neuen Stützpunkt in... +++ - 30 Millionen Euro für Lärmschu... +++ - Bettler nimmt 86-Jährige in Sa... +++ - Studiengebühren: Wer derzeit z... +++ - Pistenraupe kracht in Obertaue... +++ - Uttendorf: Pkw landet nach Übe... +++ - St. Michael: Crash fordert zwe... +++ - Palfinger: Gewinnwarnung bei v... +++ - Oberndorfer Krankenhaus: Hofra... +++
1Kommentar

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel