Grazer investierte rund 33.000 Euro in “Aktien”

Akt.:
Reale Aktienkurse gab es freilich nie
Reale Aktienkurse gab es freilich nie
Ein 45-jähriger Grazer ist auf Telefonbetrüger hereingefallen, die sich als Aktien-Vermittler ausgegeben haben. Die Unbekannten lockten dem Mann mehr als 33.000 Euro heraus. Erst als er seiner Bankberaterin davon erzählte und die sofort einen Betrug vermutete, recherchierte er im Internet und ging dann zur Polizei, teilte die Landespolizeidirektion Steiermark am Dienstag mit.


Der Grazer war ab Mitte Juni mehrfach von einer Frau angerufen worden. Sie sagte, sie sei von einer Investmentfirma und rufe ihn wegen eines Ankaufs von Aktien an. Erst wimmelte er die Unbekannte ab, wurde aber in Folge von zwei weiteren “Mitarbeitern” angerufen. Auch sie boten ihm Aktien mit verlockender Wertsteigerung an. Wieder lehnte er ab, bekam dann aber dennoch ein Formblatt für Finanzgeschäfte übermittelt. Daraufhin kaufte er schließlich doch 70 “Aktien” an und überwies das Geld dafür.

Die angeblichen Vermittler riefen ihn dann immer wieder an und forderten ihn auf, weitere Summen zu überweisen, um den größtmöglichen Gewinn zu erhalten. Er glaubte den Anrufern und überwies bis Mitte September in fünf Tranchen knapp 33.200 Euro auf ausländische Bankkonten. Eine Gewinnausschüttung bekam er nie, woraufhin er mit seiner Bankberaterin sprach. Das Geld dürfte aber wohl verloren sein.

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