Grazer ÖVP geht erwartungsgemäß mit Nagl in den Wahlkampf

Eine “klare Entscheidung” wünscht sich der Grazer ÖVP-Parteichef Siegfried Nagl bei der Gemeinderatswahl im kommenden Februar. Der Bürgermeister wurde am Samstag einstimmig zum Spitzenkandidat vorgeschlagen. Bei einer Pressekonferenz am Nachmittag erklärte Nagl, wegen des kurzen Wahlkampfs habe man sich für ein neues Vorzugsstimmenmodell entschieden.

“Es wird ein kurzer Wahlkampf werden, wir werden erst nach Weihnachten mit Plakaten präsent sein”, verkündete Nagl. Einige davon wurden bereits präsentiert, man setzt auf schnörkellose Kurzbotschaften in weiß-grün-schwarz. “Ich möchte den Menschen klarmachen, dass ich eine klare Entscheidung brauche”, betonte der Bürgermeister. Komplizierte Mehrheitsverhältnisse wären für die Stadt nicht optimal. Die Zusammenarbeit mit vielen Fraktionen sei schwierig: “Ich habe es zum Teil satt, was da passiert. Die wollen nicht einmal mehr mittun”, so Nagl.

Bei den Vorzugsstimmen setzt man diesmal auf ein “reduziertes System”. Es wird eine fixe Kandidatenliste geben, die Nagel erstellen und bis Ende Dezember einbringen wird. Der stimmenstärkste Kandidat oder die Kandidatin bekommen dann das letzte freiwerdende Mandat. “Es ist wie im Fußball, der Trainer wird sagen, wer spielen soll”, erläuterte Nagl

Als Wahlkampfleiter wird Christian Köberl aus dem Büro des Bürgermeisters, der dafür freigestellt wird, agieren, mit dabei ist auch die Agentur Tricom.

(APA)

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