Der Grieche hatte ein halbes Kilo Kokain dabei. - © Bilderbox
Den Fahndern aus Kreuth ist am Mittwochabend, gegen 18.00 Uhr, ein belgischer Kleinwagen auf der Autobahn München-Salzburg aufgefallen. Bei der Kontrolle am Pendlerparkplatz an der Autobahnausfahrt Weyarn hat sich der 69-jährige Fahrzeugführer mit einem griechischen Reisepasse ausgewiesen. Die Durchsicht des Reisgepäcks führte die Beamten auf die richtige Spur. Neben einer Kleinmenge an Marihuana und Haschisch, 25.000 US-Dollar und 28.000 Euro Bargeld sowie einer Pistole entdeckten sie auch noch die nicht unerhebliche Menge von 500 Gramm Kokain. Der griechische Staatsangehörige wurde festgenommen und der Kriminalpolizei mit dem sichergestellten Asservaten (Rauschgift, Bargeld, Waffe) übergeben.
Die Rauschgiftermittlungsgruppe der Kriminalpolizei Miesbach hat die weitere Sachbearbeitung zur Herkunft der Betäubungsmittel und der Schusswaffe übernommen. Nach ersten Erkenntnissen befand sich der Grieche auf der Durchreise nach Italien. Das Kokain stammt vermutlich aus Holland und war für Italien bestimmt. Hierzu sind aber noch weitergehende Ermittlungen erforderlich.
Der 69-jährige Mann wurde am Donnerstag auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II dem Ermittlungsrichter zur Prüfung der Haftfrage vorgeführt. Dieser hat die Untersuchungshaft gegen die griechischen Staatsanghörigen angeordnet, meldet die Bayrische Polizei.