Grippewelle hat Salzburg erreicht

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Gegen die Grippewelle schützen kann man sich mit einer Grippe-Impfung. Gegen die Grippewelle schützen kann man sich mit einer Grippe-Impfung. - © dapd
In der vergangenen Woche hat die Grippewelle auch das Bundesland Salzburg erreicht, nachdem die bisherigen Schwerpunkte in Wien und Graz gelegen sind.

“Die Semesterferien brachten eine Verschiebung innerhalb Österreichs nach Westen. Derzeit ist die Grippewelle noch moderat, das heißt, dass sich nach Mitteilung des Chefärztlichen Dienstes der Salzburger Gebietskrankenkasse die Zahl der Krankmeldungen durch Grippe noch nicht drastisch erhöht hat. Innerhalb einer Woche kann sich das aber wesentlich ändern.” Dies teilte am Montag Landessanitätsdirektor Christoph König mit.

Grippewelle: Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen

Die heurigen Grippeerreger sind Influenzaviren der Gruppe A Typ H3N2 und der Gruppe B, also nicht vom Typ der H1N1 Pandemie. Die Hauptsymptome der Grippe, plötzlich hohes Fieber, schweres Krankheitsgefühl, Kopf- und Gliederschmerzen, heftiger Husten und nur in 20 Prozent Schnupfen, unterscheiden sich deutlich von grippalen Infekten mit allmählichem Beginn, weniger Fieber, meist starkem Schnupfen und Husten.

Grippe-Schutzimpfung

Der beste Schutz gegen die Grippe, leider nicht gegen grippale Infekte, ist die Grippe-Schutzimpfung, die von der Weltgesundheitsorganisation der jeweiligen Saison angepasst wird und auch heuer wieder hohe Wirksamkeit besitzt. Nicht Geimpfte, die an den typischen Symptomen einer Grippe erkranken, sollten spätestens innerhalb von 24 Stunden nach Auftreten der Hauptsymptome einen Neurominidasehemmer (Relenza, Tamiflu) über ärztliche Verschreibung einnehmen, da damit der Krankheitsverlauf und die Komplikationen wesentlich gemindert werden können.

Seit 14. Februar 2012 sind die Medikamente kassenfrei, das heißt, die Kosten werden von der Krankenversicherung bei Verschreibung übernommen.

Saunieren als Prophylaxe

“Als Prophylaxe gegen so genannte Erkältungskrankheiten eignen sich am ehesten regelmäßiges Saunieren, Wechselbäder und ein regelmäßiges körperliches Training unter wechselnden Klimabedingungen”, erklärte Landessanitätsdirektor König abschließend.



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