Grödig verliert bei Sturm Graz mit 0:1

Akt.:
Yordi Reyna vom SV Grödig mühte sich vergebens.
Yordi Reyna vom SV Grödig mühte sich vergebens. - © APA/Scheriau
Beim Comeback von Franco Foda als Trainer von Sturm Graz musste sich der SV Grödig am Samstagabend in der 11. Runde der Fußball-Bundesliga mit 0:1 geschlagen geben. Das entscheidende Tor für die Grazer erzielte Marco Djuricin.

Eine Art Aufbruchstimmung hatte in Graz Einzug gehalten, nachdem Foda am Dienstag als neuer Coach präsentiert worden war. 9.100 Zuschauer wollten sich den Beginn der Ära Foda III nicht entgehen lassen, sicht- und hörbar wurde diese positive Atmosphäre beim Sturm-Lied vor dem Anpfiff.

 

Für Grödig gab es in Graz nichts zu holen. (c) APA/Scheriau Für Grödig gab es in Graz nichts zu holen. (c) APA/Scheriau ©

Huspek trifft nur Aluminium

Die Grazer gingen entsprechend engagiert zu Werke und waren auch die initiativere Mannschaft. Mit Kombinationsspiel versuchten sie, schnell in die Tiefe zu kommen, allerdings fehlte zu oft die Präzision im Passspiel und im Abschluss.

Die erste gefährliche Aktion gelang Grödig durch den agilen Philipp Huspek, der aber nur die Außenstange traf (12.). Danach hatte Sturm die beste Zeit in der ersten Hälfte und auch zwei große Chancen, die Djuricin nach Schick-Flanke (18.) und David Schloffer (20.), der zu hoch antrug, vergaben.

Grödig glücklos, Djuricin trifft

Auch nach der Pause war Grödig zuerst gefährlich, doch der Schuss von Yordy Reyna fiel viel zu schwach aus (48.). Christian Gratzei, der gegenüber Benedikt Pliquett den Vorzug im Tor erhalten hatte, wurde dabei nicht gefordert. Nur eine Minute später vergab Huspek die nächste Möglichkeit auf eine Grödiger Führung.

 

Marco Djuricin erzielte das Siegtor. (c) APA/Scheriau Marco Djuricin erzielte das Siegtor für die Grazer. (c) APA/Scheriau ©

Auf der Gegenseite war auch Djuricin zunächst nicht erfolgreicher. Mit drei vergeblichen Versuchen (50., 51., 58.) leitete er eine Drangphase der Schwarz-Weißen ein, die fast im Minutentakt mehrere hochkarätige Chancen nicht verwerten konnten. In der Schlussphase schlugen sie aber doch noch zu. Nach einem Eckball-Trick war die Grödiger Abwehr nicht gut postiert, Hadzic brachte per Kopf den Ball zu Djuricin, der aus kurzer Distanz nur einschieben musste.

Glück hatte Sturm in der Nachspielzeit, als Schiedsrichter Drachta bei einem Zweikampf von Torhüter Gratzei mit Matthias Maak nicht auf Elfmeter entschied. Sturm konnte daher den ersten Heimsieg seit 2. August feiern, Grödig blieb zum dritten Mal in Folge ohne Torerfolg und ist seit sechs Runden sieglos. (APA)

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Beschlägeproduzent Maco komple... +++ - Starker Rückreiseverkehr und F... +++ - Despacito oder „Des passt mir ... +++ - A10: Lkw verliert Auflieger be... +++ - Immobilien: Mehr Verkäufe und ... +++ - Rauferei auf der A10 in Wals-S... +++ - Lkw-Lenker bei Crash auf A10 a... +++ - Treibt Wilderer in Saalfelden ... +++ - Herrmann zieht Bilanz der Kont... +++ - Saalfelden: 25-Jähriger mit Ba... +++ - NR-Wahl: Knapp 400.000 Salzbur... +++ - Salzburg-Stadt: Fußgängerin au... +++ - Insolvenz von Air Berlin: AK S... +++ - Reiseverkehr: Ist das Schlimms... +++ - NR-Wahl: Salzburger ÖVP stellt... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen