Großaufgebot an Einsatzkräften sucht Mur nach Vermissten ab

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Die Retter waren am Sonntag bis Mitternacht im Einsatz.
Die Retter waren am Sonntag bis Mitternacht im Einsatz. - © Wildwasserretter Wasserrettung LV Salzburg/Facebook
Eine große Suchaktion läuft seit Sonntagabend im Lungau. Einsatzkräfte der Feuerwehr, Wasserrettung und Polizei suchen nach einem vermissten Einheimischen. Zuletzt wurde er beim Fischen an der Mur gesehen. Mittlerweile wurde der Anorak des Vermissten gefunden. Die Suche am Montag endete erfolglos.

Seit Sonntagabend gilt der Einheimische, 1945 geboren, als abgängig, wie Polizeisprecherin Nina Laubichler Montagfrüh auf Anfrage von SALZBURG24 bestätigte. Die Altersangabe wurde nachträglich korrigiert.

Die Lebensgefährtin des Mannes habe ihn als vermisst gemeldet, als er vom Fischen nicht zurückgekehrt war. Inzwischen seien seine Angelrute und sein Anorak gefunden worden, wie Philipp Santner, Katastrophenschutzreferent der Bezirkshauptmannschaft Lungau und Einsatzleiter vor Ort, gegenüber S24 sagte. “Wir müssen davon ausgehen, dass der Mann in die Mur gestürzt ist”, so Santner weiter, “unsere Suche konzentriert sich auf das Wasser”.

Suche am Boden, am Wasser und von der Luft aus

Die Jacke wurde dreieinhalb bis vier Kilometer flussabwärts von jener Stelle gefunden, wo der Mann das letzte Mal gesichtet worden war. Vom Angler fehlt weiter jede Spur: “Wir suchen nach wie vor am Boden, am Wasser und von der Luft aus”, erklärte Santner am Montagnachmittag gegenüber SALZBURG24. Intensiv abgesucht werden jene zwölf Kilometer an der Mur von Tamsweg bis zur steierischen Landesgrenze. An dieser gebe es dann Unterstützung von den Kollegen der steierischen Wasserrettung, die circa zwölf weitere Kilometer flussabwärts suchen.

Suche an der Mur bleibt am Sonntag ohne Erfolg

Bereits am Sonntagabend suchten Wasserretter aus Altenmarkt, Bischofshofen und St. Johann (alles im Pongau) mit Raftingbooten die Mur ab. Die Einsatzkräfte der Feuerwehren Tamsweg und Ramingstein (beides Lungau) sowie eine Hundesuchstaffel durchkämmten das Ufer von Tamsweg bis zur steirischen Landesgrenze. Auch ein Polizeihubschrauber aus Kärnten wurde eingesetzt, um das Gebiet mit einer Wärmebildkamera abzusuchen. Kurz vor Mitternacht musste die Suche ohne Erfolg unterbrochen werden, teilte die Wasserrettung in einem Facebook-Posting mit.

Lungau: Vom Vermissten fehlt weiter jede Spur

Um 7.30 Uhr wurde die Suche am Montag wieder fortgesetzt. Zusätzlich zu den Kräften vom Vortag waren weitere Wasserretter im Einsatz. Unterstützung kam auch aus der Steiermark. “Wenn der Nebel aufreißt, wird auch wieder mit dem Hubschrauber gesucht”, erklärte der Einsatzleiter in der Früh. Gefunden wurde der Mann auch am Montag nicht, die Suche wurde gegen 18 Uhr eingestellt. Am Dienstag soll weitergesucht werden.

SALZBURG24 wird weiterberichten.

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