Großbrand in Maria Alm: Elektrischer Defekt löste Feuer aus

Akt.:
Der Großbrand auf einem Bauernhof in Maria Alm (Pinzgau) forderte am Sonntag rund 200 Feuerwehrkräfte. Die drei verletzten Florianis konnten das Krankenhaus bereits wieder verlassen. Als Brandursache steht seit Montagnachmittag ein elektrischer Defekt fest.

Ein elektrischer Defekt an einem eingeschalteten Weidezaungerät soll den Brand auf dem Bauernhof in Maria Alm ausgelöst haben, wie Brandsachverständiger Walter Kittl am Montagnachmittag gegenüber S24 bestätigte. Andere Brandquellen, wie ein am selben Ort befindliches Radio, können demnach weitgehend ausgeschlossen werden. Die gute Nachricht für den Landwirt: Ein elektrischer Defekt am Weidezaungerät gilt laut Kittl als versicherter Schaden.

Schwierige Suche nach Brandursache

Die Suche nach der Brandursache gestaltete sich schwierig. Augenzeugen berichteten laut Kittl, dass sie zuerst Rauch zwischen einem Silo und dem Stall aufsteigen hätten sehen. Mit der Hilfe eines Baggers wühlte sich der Brandsachverständige durch die großen Mengen an verbranntem Material zu diesem Punkt vor. Brandspuren in einem Holzverbau in einer Nische zwischen Stall und Silo bestätigten dann die Zeugenaussagen, die Brandquelle war gefunden.

Feuerwehrmänner aus Spital entlassen

Die drei Feuerwehrmänner wurden beim Löscheinsatz glücklicherweise nur leicht verletzt: “Sie haben Brandwunden erlitten, das ist nichts Schlimmes. Einer hat sich die noch im Krankenhaus anschauen lassen, ist mittlerweile aber auch schon wieder zu Hause”, so Hannes Esslberger, Ortsfeuerwehrkommandant in Maria Alm, gegenüber SALZBURG24.

Feuerwehr bis in die Nacht im Einsatz

Der Brand forderte die Feuerwehren letztendlich bis in die Nacht. Der Löscheinsatz war großteils um 23 Uhr beendet. “Wir haben dann noch eine Brandwache eingerichtet. Bis 2 Uhr Nachts wurde der Brandherd dabei weiter überwacht und gelegentlich Nachlöscharbeiten durchgeführt. Dabei hatten wir noch fünf Mann im Einsatz”, so Esslberger weiter.

Wasserversorgung über Bach hergestellt

Größte Herausforderung bei dem Einsatz war offenbar die Wasserversorgung. Die wurde laut dem Ortsfeuerwehrkommandanten über einen nahegelegenen Bach hergestellt. “Das Brandobjekt ist zudem einer der letzten Bauern im Tal, da muss dann auch der Verkehr auf der Straße entsprechend koordiniert werden”, erklärt Esslberger.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- Wetter bleibt unbeständig und ... +++ - Sonntags-Talk mit "Kräuterhexe... +++ - Polizei schnapp Autoeinbrecher +++ - Tausende Kinder kicken bei Moz... +++ - Wohnung in Liefering ausgebran... +++ - Pilotprojekt für bienenfreundl... +++ - Pfingsten feiert den Heiligen ... +++ - Dieb stiehlt Widder von Weide ... +++ - Felsbrocken stürzt auf Promena... +++ - Fahrzeug stürzt bei Schwarzach... +++ - Radstadt: 27-Jähriger wiederho... +++ - Die 45. Salzburger Dult ist er... +++ - Riss in Cockpitscheibe: Fliege... +++ - Straßwalchen: Pkw-Lenkerin ram... +++ - Neues Kunstprojekt am Krauthüg... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen