Große Unterschiede bei Österreichs Wellnesshotels

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Relax Guide bewertete 1.000 Hotels
Relax Guide bewertete 1.000 Hotels
Die Kluft zwischen guten und weniger empfehlenswerten Wellnesshotels ist im vergangenen Jahr noch größer geworden. Von den rund 1.000 getesteten Häuser für den “Relax Guide 2015” haben nur knapp 25 Prozent die Voraussetzungen erfüllt, um zumindest mit einer “Lilie”, dem Qualitätsmerkmal des Guides, ausgezeichnet zu werden.


“Wir beobachten, dass die Spitzenhäuser besser werden, aber die breite Masse an Qualität verliert”, sagte Herausgeber Christian Werner anlässlich der Präsentation des Guides. Gleich 74 Hotels wurden schlechter bewertet als im Jahr zuvor. “Bei 16 Hotels ist es zu einem Totalverlust ihrer Lilien gekommen” so Werner. Lediglich 25 Häuser schnitten in dem aktuellen Test besser ab.

Auch die “Sünden” der Wellness-Hotellerie sind trotz jahrelanger Kritik noch nicht verschwunden. Noch immer werden Werner zufolge Gäste mit “Nonsens-Behandlungen” in die Irre geführt. “Es gibt beispielsweise Vitamin-Bäder, die lediglich wirken würden, wenn man sie austrinkt”, sagte der Herausgeber. Auf Schokolade-Behandlungen, unwirksame Streichelmassagen und schlecht ausgebildetes Personal sind die Tester ebenfalls erneut gestoßen.

Auch die “Hardware” vieler Häuser ließ zu wünschen über. “Von den insgesamt 1.067 Hotels für Wellness, Kur und Gesundheit verfügen nur 363 über eine Liegewiese, nur 284 über einen ganzjährig nutzbaren Außenpool, nur 210 über eine Außensauna, und liegen 361 an einer stark befahrenen Straße. Rund ein Fünftel der Betriebe öffnet auch externen Gästen die Türen des Wellnessbereichs, im Schnitt müssen sich elf Gäste eine Ruheliege teilen”, unterstrich Werner.

Für das Extra nahm das Tester-Team heuer Kreuzfahrtschiffe unter die Lupe. Von den weltweit 350 Oceanlinern wurden die besten 35 für einen Wellnessurlaub auf dem Meer ausgewählt und mit Lilien bewertet. “Dabei wurden sowohl die Größe der Schiffe berücksichtigt als auch das Preis-Leistungs-Verhältnis”, sagte Werner. Im Sonderteil wird jedes prämierte Schiff ausführlich kommentiert und beschrieben.

Wie bei Hotels an Land empfahl Werner potenziellen Gästen, sich bereits im Vorfeld umfassend über ihr Kreuzfahrtschiff zu informieren. “Ohne objektive Vorinformationen einzuholen, kann sich die angepriesene Luxusreise schnell als Albtraum aus schlechtem Essen, engen Kabinen, stundenlangen Ein- und Auscheck-Zeiten und versteckten Zusatzkosten entpuppen”, warnte Werner.

Mit dem Buch geht gleichzeitig eine “Relax Guide”-App an den Start, die bei Hotelauswahl und Buchungsanfragen hilft. Das Programm erkennt anhand der Fotos, um welches Haus es sich handelt, präsentiert die Hotelbeschreibung, die Bewertung sowie weitere Bilder und Sonderangebote, berechnet den Anfahrtsweg und schlägt auf Wunsch alternative Hotels vor. Zusätzlich können mit einem einzigen Klick mehrere Hotels nach ihren Angeboten angefragt werden.

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