Grünes Licht für Aya-Hallenbad

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So soll das AYA-Bad in Zukunft aussehen. So soll das AYA-Bad in Zukunft aussehen. - © SIG/Kofler
Einigkeit herrschte vergangene Woche im Planungsausschuss der Stadt Salzburg: Ohne Gegenstimmen fassten die Gemeinderäte den Beschluss für eine Schwimmhalle auf der Anlage des Aya-Bades.

Aya-Hallenbad ist Ersatz für Paracelsus-Bad

Das desolate Paracelsus-Bad muss abgerissen und neu gebaut werden; als Ersatz für das einzige öffentliche Hallenbad der Stadt wird eine Schwimmhalle am Standort des Freibades Alpenstraße (Aya-Bad) mit einem 25-Meter-Becken sowie einem Lehrschwimmbecken erreichtet. Die Grundlage für die Realisierung wurde am Donnerstag mit dem einstimmigen Beschluss zur Änderung des Flächenwidmungsplanes von „Gründland-Sportanlagen“ in „Bauland-Sonderfläche Hallenbad“ gelegt; zugleich wurde der Aufstellung des Bebauungsplanes zugestimmt.

Das Siegerprojekt des Wettbewerbs stammt von Architekt Ludwig Kofler und sieht das Hallenbad als schmalen Baukörper, parallel zur Alpenstraße vor.

Der Endbericht geht zur weiteren Beschlussfassung noch an den Senat (28.11.) und an den Gemeinderat (14.12.) und muss dann von der Landesregierung rechtskräftig genehmigt werden. Damit ist im Frühjahr 2012 zu rechnen.

Planungsausschuss beschließt weitere Projekte

Die Stiegl-Brauerei plant die Erweiterung der bestehenden Inventarlagerhalle, die im Jahr 2002 auf ihrem Betriebsgelände errichtet wurde und der Lagerung, Distribution und Instandhaltung der umfangreichen Brauerei-Ausstattung für Veranstaltungen dient. Die bestehende Halle soll dabei nach Süden um zusätzliche Lagerflächen und eine überdachte Ladefläche erweitert werden. Der Gestaltungsbeirat hat das Projekt, geplant vom Architekturbüro Burgstaller, positiv beurteilt. Mit dem heutigen Beschluss des Bebauungsplanes der Aufbaustufe gibt es grünes Licht für die Umsetzung.

An der Morzgerstraße (Höhe Kleingmain) planen die Bauträger Heimat Österreich und Viktoria-Haus Immobilien die Errichtung eines Wohnprojekts mit 26 geförderten Mitwohnungen und zehn Eigentumswohnungen. Einstimmig beschlossen hat der Planungsausschuss heute die Auflage des entsprechend geänderten Flächenwidmungsplanes: Die Umwidmung in Übereinstimmung mit dem ROG 2009 betrifft rund 7.500 qm Fläche, von „Gründland-Ländliches Gebiet“ in „Bauland-Erweitertes Wohngebiet“.



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