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6. Februar 2012 08:00; Akt.: 7.02.2012 17:49

Hält die Eisdecke?

Die Feuerwehr gibt Tipps für sicheres Eislaufen. Die Feuerwehr gibt Tipps für sicheres Eislaufen. - © Aktivnews
Vergangenes Wochenende ging für zwei Menschen in Österreich ein Unfall auf dem Eis glimpflich aus. SALZBURG24 hat für euch die Selbstschutz-Tipps für gefahrloses Eislaufen.

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Eine 66 Jahre alte Frau hat am Sonntag auf dem Wörthersee in Kärnten von einem Polizeihubschrauber von einer Eisscholle geborgen werden müssen. Die Eisläuferin ging im Klagenfurter Strandbad Loretto auf das Eis des nicht zum Eislauf freigegebenen Gewässers. Unterwegs löste sich eine Scholle mit der Frau darauf. Das Fluggerät barg die vom Ufer abgeschnittene Pensionistin. Die Frau soll nach Ansicht eines Polizeibeamten “wenn möglich” eine Verwaltungsstrafe bekommen. Laut Exekutive tummelten sich noch weitere Eisläufer auf dem dünnen Eis des Wörthersees.

Eislaufunfall auch in Oberösterreich

Beim Eislaufen auf dem Pleschingersee ist am Sonntag, wie SALZBURG24 bereits berichtete, ein 69-jähriger Mann eingebrochen. Er versank vollständig und wurde von anderen Eisläufern aus dem eiskalten Wasser gezogen. Das berichtete das ORF-Radio Oberösterreich am Sonntag.

Der Eisläufer brach in der Mitte des Sees ein. Dort sei das Eis nur etwa vier Zentimeter dick, so die Wasserrettung Plesching. Um einen erwachsenen Menschen tragen zu könne, müsse es aber 15 bis 20 Zentimeter dick sein. Augenzeugen reagierten geistesgegenwärtig und zogen den Mann mit Hilfe einer Leiter aus dem Wasser. Der durchnässte und unterkühlte 69-Jährige wurde zur Sicherheit in ein Linzer Krankenhaus eingeliefert. Die Wasserrettung wies darauf hin, dass sie im Notfall unter Notrufnummer 144 zu erreichen sei.

Um diese Unfälle zu vermeiden rät die Feuerwehr zu folgenden Tipps:

Verhalten vor dem Betreten von Eisflächen:

•    Warntafeln beachten
•    Festigkeit der Eisfläche prüfen
•    Risse und Sprünge beachten
•    Besondere Vorsicht nach Tauwetter

Verhalten bei Unfällen durch das Einbrechen in Eis:

•    Nicht ohne Seilsicherung oder Sicherung durch einen zweiten Helfer die Bergung durchführen
•    Hilfsmittel verwenden (Bretter, Leiter, Stangen, etc)
•    Tragfähigkeit des Eises prüfen
•    Bedenken, dass die Eisfläche bei der Bergung Helfer und Verunglückten tragen muss!
•    Auf breiter Unterlage sich liegend dem Eingebrochenen nähern
•    Verunglückten auffordern, beide Arme auf die Eisfläche zu legen und sich möglichst wenig zu bewegen



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