Hartberg und Innsbruck mit Debütsiegen in Liga angekommen

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Hartberg-Trainer Schopp konnte zufrieden sein
Hartberg-Trainer Schopp konnte zufrieden sein - © APA
In der dritten Runde der Fußball-Bundesliga haben als letzte Clubs auch die beiden Aufsteiger erstmals angeschrieben – und das gleich mit drei Punkten: Innsbruck setzte sich in Altach 2:1 durch, Hartberg feierte einen 4:2-Heimsieg über Mattersburg. “Ich bin richtig stolz auf meine Mannschaft”, betonte Hartberg-Trainer Markus Schopp. “Der Sieg war auch in dieser Höhe verdient.”

Gedanklich war der Ex-Internationale aber bereits beim nächsten Match am kommenden Samstag, in dem es richtig schwer wird, wartet doch das Gastspiel beim Punktemaximum haltenden Serienmeister. “Wir wissen um die Stärken von Salzburg. Wir werden uns auch dort nicht verstecken und versuchen, unsere eigenen Qualitäten auszuspielen und uns so teuer wie möglich zu verkaufen”, versprach Schopp.

Auch Innsbruck-Coach Karl Daxbacher dachte unmittelbar nach dem Sieg schon laut über die nächste Partie nach, in der es zu Hause gegen seinen Ex-Club geht. “Jetzt wollen wir am Tivoli gegen St. Pölten nachlegen”, kündigte der 65-Jährige an. Schlüssel zum Erfolg im “Ländle” sei die Rückkehr zum alten Spielstil gewesen. “Wir haben die Lehren aus den ersten beiden Niederlagen gezogen, unser Konzept viel defensiver angelegt und Altach das Spiel überlassen. Die haben sich damit sichtlich schwergetan”, analysierte Daxbacher.

Die Vorarlberger, die zuletzt Rapid ein 1:1 abgetrotzt hatten, sind damit seit dem 1:0 am 5. Mai in Mattersburg saisonübergreifend schon sechs Ligaspiele sieglos. Und in den zehn Heimpartien dieses Jahres gelang mit dem 2:1 am 14. April gegen den WAC nur ein einziger Erfolg. Dementsprechend enttäuscht ist man derzeit in Altach. “Wir haben Fehler gemacht wie schon vor zwei Wochen zum Auftakt gegen Mattersburg (2:3, Anm.) – viele Fehlpässe, viele ungenaue Pässe”, kritisierte Trainer Werner Grabherr.

Dazu fehlte vorne die Durchschlagskraft. “Im letzten Drittel haben wir keine Lösungsansätze gefunden. Uns fehlt im Moment neben dem Glück auch die Sicherheit und Qualität. Dass wir uns dann noch mit Fehlpässen und Gegentoren selbst bestrafen, passt zu unseren Heimauftritten”, ärgerte sich der mit 32 Jahren jüngste Bundesliga-Coach, der nun hofft, dass am kommenden Sonntag beim Vizemeister Sturm Graz die Trendwende eingeläutet wird.

(APA)

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