Hat Kim Kardashian alles nur inszeniert?

Akt.:
7Kommentare
Kim und Kourtney Kardashian in Paris.
Kim und Kourtney Kardashian in Paris. - © Screenshot/Facebook
Nachdem Kim Kardashian am Montag nach New York zurückgekehrt war, ist nun ein detaillierte Ablauf des Überfalls bekannt geworden. Die Gerüchteküche im Internet brodelt derweil fröhlich weiter. Nun vermuten manche einen PR-Gag hinter dem Raub.

Das amerikanische TV-Sternchen Kim Kardashian hat sich nach einem Überfall in einem Hotel in Paris selbst von ihren Fesseln befreit und Hilfe geholt. Zunächst hatten die Polizisten geglaubt, eine Mitarbeiterin Kardashians habe Alarm geschlagen.

Zwei falsche Polizisten drangen in Zimmer ein

In der Nacht auf Montag seien um 2.30 Uhr fünf Männer, mit Polizeijacken bekleidet, in das Hotel eingedrungen. Zwei von ihnen seien dann in das Zimmer Kardashians eingedrungen und schließlich mit Schmuck im Wert von rund neun Millionen Euro geflüchtet. Zuvor hatten sie Kardashian mit Klebeband an Armen und Beinen gefesselt und geknebelt.

Kardashian ruft als erstes Leibwächter an

Kardashian habe die Fesseln jedoch lösen können und um 2.56 Uhr ihren Leibwächter Pascal Duvier angerufen, der ihre Schwester in ein Nachtlokal begleitet hatte, berichtete die Nachrichtenagentur AFP am Dienstagabend unter Berufung auf einen Ermittler der Polizei.

Leibwächter Pascal Duvier wich sonst nicht von Kims Seite. /Foto: Screenshot/Facebook Leibwächter Pascal Duvier wich sonst nicht von Kims Seite. /Foto: Screenshot/Facebook ©

Verkauf des Diebesguts sehr schwer

Von dem Überfall gebe es keine Bilder von irgendwelchen Überwachungskameras, sagte der Ermittler. Unter anderem wurden ein Ring für vier Millionen Euro und ein Schmuckköfferchen mit Preziosen im Wert von fünf Millionen Euro gestohlen. Den Tätern werde es schwer fallen, den Schmuck zu Geld zu machen, sagte eine Expertin des Juwelierverbandes. Der Ring beispielsweise sei sehr bekannt. Sofern man versuche, ihn umzuarbeiten oder den Stein anders zu schleifen, sei ein erheblicher Wertverlust zu erwarten. Außerdem seien teure Steine heutzutage per Laser gekennzeichnet – diese Kennzeichnung sei nicht zu beseitigen.

Alles nur ein PR-Streich?

Die Gerüchteküche in den sozialen Netzwerken brodelt. Seit dem Überfall herrscht auf Kardashians Kanälen ungewöhnliche Stille. Ruhig um sie ist es aber trotzdem nicht geworden. Kritiker werfen mit wilden Spekulationen um sich. Die einen meinen, der Überfall sei inszeniert worden, damit die Geschichte für die Reality-Show der Kardashians verwendet werden kann.

Andere meinen, es sei Versicherungsbetrug oder schlicht der Versuch, noch mehr Aufmerksamkeit zu bekommen.

Lagerfeld: Kardashian selbst schuld

Auch Designer Karl Lagerfeld hat seine Meinung geändert, wie das deutsche Magazin Stern berichtet. So hat Lagerfeld noch am Montag seine Solidarität auf Instagram kund getan. Nun meint er, Kim Kardashian sei selbst schuld am Überfall, wenn sie sich und ihren Schmuck im Netz so zur Schau stelle. Das sagte der Designer zu Reportern am Dienstag nach seiner Modeschau in Paris.

Da hatte Karl Lagerfeld noch Mitgefühl für Kim Kardashian. /Foto: Screenshot/Instagram Da hatte Karl Lagerfeld noch Mitgefühl für Kim Kardashian. /Foto: Screenshot/Instagram ©

Leserreporter
Feedback


7Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel