Hauptbahnhof: 18-Jähriger feuert mit Gaspistole um sich

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Erst bei der Kontrolle der Jugendlichen stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine Gaspistole handelte (Symbolbild).
Erst bei der Kontrolle der Jugendlichen stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine Gaspistole handelte (Symbolbild). - © Neumayr/Archiv
Polizeibeamte nahmen Samstagnacht im Bahnhofsbereich in der Nähe eines Kinos mehrere Schüsse wahr. Bei einer Nachschau flüchteten zwei Verdächtige in Richtung einer Tiefgarage.

Gegen 21.45 Uhr hörten die Beamten die Schüsse im Umfeld des Salzburger Hauptbahnhofes. Die zwei flüchtenden Verdächtigen forderten sie auf, stehen zu bleiben. Dazu gaben sich die Schengenfahnder als Polizisten zu erkennen.

Jugendlichen mit Gaspistole in der Hand angehalten

Die Verdächtigen aber flüchteten in Richtung einer Tiefgarage. Bei einem Notausgang konnte eine Person, die Pistole noch in der Hand haltend, eingeholt und angehalten werden. Nachdem die Situation unter Kontrolle und der Jugendliche entwaffnet war, stellte sich heraus, dass es sich bei der Waffe um eine Gaspistole handelte.

Waffenverbot gegen 18-Jährigen

Der 18-jährige Österreicher gab bei der Einvernahme an, dass er aus Leichtsinn und Übermut mit der Pistole geschossen hatte. Im Zuge der Befragung konnte auch der Zweitbeteiligte, ein 16-jähriger Syrer, ausgeforscht werden. Die Gaspistole wurde sichergestellt und gegen den 18-Jährigen ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen, berichtet die Polizei am Sonntag.

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