Hauptbahnhof: Alkoholverbot am Südtirolerplatz in Kraft

Akt.:
2Kommentare
Seit Dienstag ist das Alkoholverbot am Südtirolerplatz am Salzburger Hauptbahnhof in Kraft. Wer dort künftig ein Bier schlürft oder einen Schnaps kippt, muss mit bis zu 300 Euro Strafe rechnen.

Ab sofort verbietet die Stadt Salzburg die Freiluft-Zechgelage unmittelbar vor den Toren des Salzburger Hauptbahnhofs – eine entsprechende Regelung hat der Gemeinderat vor wenigen Tagen erlassen. Am Dienstag wollte man aber nur über das Verbot informieren und nicht abstrafen.

Alkoholverbot am Südtirolerplatz: Was ist noch erlaubt?

Das Verbot gilt für den gesamten Südtirolerplatz und Teile des Engelbert-Weiß-Wegs, wie die Stadt Salzburg in einer Aussendung mitteilt. Untersagt ist der Konsum alkoholischer Getränke. Nicht betroffen ist jede Konsumation in Schanigärten oder auch der Heimtransport von Alkohol beim Weg zum Bahnhof oder retour von den dortigen Geschäften. Die Verordnung basiert auf den Bestimmungen des Salzburger Landessicherheitsgesetzes aus dem Jahr 2009. Eine sinngemäß ähnliche Regelung, die für den Bahnhofsbereich parallel erlassen worden ist, fußt auf dem Hausrecht der ÖBB. Das Verbot für den Bahnhofsvorplatz gilt täglich von sechs bis 24 Uhr. Diese Einschränkung wurde aufgrund der Spruchpraxis des Verfassungsgerichtshofs gewählt.

Mit diesen Hinweisen wird über das Verbot informiert./Stadt Salzburg/Wildbild Mit diesen Hinweisen wird über das Verbot informiert./Stadt Salzburg/Wildbild ©

Ein Bier am Bahnhof kann bis zu 300 Euro kosten

Verstöße gegen die Bestimmungen des Alkoholverbots gelten als Verwaltungsübertretung und können mit Geldstrafen bis zu 300 Euro geahndet werden. Überwacht wird das Alkoholverbot von Mitarbeitern des Amts für Öffentliche Ordnung gemeinsam und in Abstimmung mit der Polizei.

Sozialmaßnahmen sollen Alkoholverbot begleiten

Flankierend zum Alkoholverbot unternimmt die Stadt weitere Bemühungen, um die Aufenthaltsqualität am Bahnhofsvorplatz – und damit an einem wichtigen Eingangsort in die Stadt Salzburg – zu verbessern. Etwa mit dem Paket „Kulturschiene“ oder auch einem Bündel an begleitenden Sozialmaßnahmen. Diese werden u.a. in Kooperation mit dem Bahnsozialdienst der Caritas entwickelt.

„Gemeinsam mit den noch zu setzenden sozialen Maßnahmen wollen wir mit diesem ordnungspolitischen Schritt einen Beitrag zu einer spürbaren Entschärfung dieses Brennpunktes schaffen und hoffen, damit einen ersten Schritt zu einer Attraktivierung des Bahnhofsvorplatzes als Entree in die Stadt zu setzen“, erklärt Bürgermeister Harry Preuner (ÖVP) .

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- 27-Jähriger tappt in Sextortio... +++ - Modelabel Bench schließt Gesch... +++ - Maßnahmen in zehn Bereichen: "... +++ - Bundeskanzler Kurz empfängt Th... +++ - Historische Drahtesel bei Nost... +++ - Bauarbeiten an historischer Mo... +++ - Kinderbetreuung in Salzburg ba... +++ - Salzburg und seine Alpenschama... +++ - Sechs Millionen Euro für Opfer... +++ - "Kongoaffen": Brucker FPÖ-Funk... +++ - Fördergelder für Salzburger Ba... +++ - "Hundstage" beginnen am Montag +++ - Mehr als drei Millionen Nächti... +++ - Auto überschlägt sich auf Turr... +++ - 13-Jährige gequält: Prozess wi... +++
2Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen

HTML-Version von diesem Artikel