Heftige Gewitter über Salzburg fordern Feuerwehren

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Zahlreiche Straßen und Keller waren überflutet.
Zahlreiche Straßen und Keller waren überflutet. - © FMT-Pictures/F.M.
Heftige Gewitter sind am späten Mittwochabend über der Stadt Salzburg und dem Flachgau niedergegangen. Der Starkregen sorgte für zahlreiche Überflutungen. Zahlreiche Feuerwehren mussten ausrücken.

Eine Gewitterzelle über der Stadt Salzburg und den angrenzenden Gemeinden hat Mittwochabend sintflutartige Regenfälle ausgelöst. Keller standen unter Wasser, Straßen wurden überflutet. Das Nelböck-Viadukt beim Hauptbahnhof musste kurzfristig gesperrt werden.

Das Wasser stand dort rund zehn Zentimeter hoch. Auch die Zelte des Zirkus Berlin, der zurzeit in der Stadt ist, standen in einem großen See.Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr sowie die Löschzüge Gnigl und Bruderhof rückten bis Mitternacht zu rund insgesamt 50 Einsätzen aus.

Lage nach Mitternacht entspannt

Von den starken Regenfällen, die gegen 21 Uhr einsetzten, waren zuerst die Elisabeth-Vorstadt, dann die Innenstadt und in weiterer Folge auch die südlichen Stadtteile Aigen und Morzg betroffen. Die Gewitterzelle blieb über der Stadt stehen und regnete sich aus. Nach Mitternacht habe sich die Lage wieder entspannt, sagte der neue Branddirektor der Berufsfeuerwehr, Reinhold Ortler, am Donnerstag zur APA. Sein Rat an die Bevölkerung: Bei Einsetzen von Regenfällen sollten die Keller- und Schachtfenster geschlossen und im Herbst die Einlaufschächte und Kanalgitter vom Laub befreit sein, damit das Wasser gut abrinnen kann.

 

Auf den Straßen stand das Wasser bis zu 40 Zentimeter hoch. (c) FMT-Pictures/T.A. Auf den Straßen stand das Wasser bis zu 40 Zentimeter hoch. (c) FMT-Pictures/T.A. ©

Gewitter Auch Umlandgemeinden betroffen

Auch die Umlandgemeinden im Flachgau und Tennengau blieben vom gestrigen Starkregen nicht verschont. Das Landesfeuerwehrkommando zählte insgesamt zehn Einsätze. Mehrere hundert Feuerwehrleute (unter anderem der Feuerwehren Hallwang, Elsbethen, Bruderhof, Gnigl und  Hallein) pumpten Keller und Tiefgaragen aus und befreiten Unterführungen und Abflusskanäle vom eindringenden Wasser. Donnerstagfrüh standen noch einige Feuerwehren im Einsatz.

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