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Heikle Lawinensituation in Tirol

Nicht unterschätzen sollte man im Moment die Gefahr durch Lawinen im alpinen Raum Nicht unterschätzen sollte man im Moment die Gefahr durch Lawinen im alpinen Raum - © Bilderbox
Die Schneesituation entspannt sich zwar langsam, doch das plötzliche relativ warme Wetter sorgt für erhebliche Lawinengefahr. 

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In Tirol wurde die Situation von den Experten des Landes als "heikel" beschrieben. Am Vortag hatte es mehrere Verschüttete gegeben. Während ein 21-jähriger Argentinier am Freitag auf die Normalstation der Universitätsklinik Innsbruck verlegt werden konnte, befand sich ein 25-Jähriger aus dem Bezirk Imst weiter auf der Intensivstation in künstlichem Tiefschlaf. Die Lawinensperren konnten großteils aufgehoben werden. Lediglich die Seefelder Bundesstraße und die Mittenwaldbahn blieben bei Scharnitz im Bezirk Innsbruck-Land auf Anraten der zuständigen Lawinenkommission gesperrt.

Tourengeher: Vorsicht!

Unerfahrenen Variantenfahrern oder Skitourengehern wurde "dringend" empfohlen, die gesicherten Pisten nicht zu verlassen. Die Lawinensituation werde sich nur langsam entspannen. Auf der fünfteiligen Skala wurde der Wert "3" erreicht. Die Hauptgefahr ging von Triebschneeansammlungen aus, die sich in den vergangenen Tagen gebildet hatten. Diese seien "sehr störanfällig", Lawinen daher leicht auslösbar. Es reiche dazu bereits geringe Zusatzbelastung, also das Gewicht eines einzelnen Wintersportlers.

Warmfront verschärft die Lawinensituation in Tirol

Laut Zamg-Wetterdienststelle Innsbruck sollte Tirol am Freitag von einer Warmfront gestreift werden. Das Unterland sei stärker betroffen, in Süd- und Osttirol wehte Nordföhn. Am Samstag wurde Zwischenhocheinfluss erwartet, am Sonntag sollte sich eine Kaltfront näheren, die zum Montag hin Tirol aus Nordwesten überquere. Die Lawinensituation in Tirol sollte sich erst nach dem Durchzug entschärfen.



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