30. Mai 2012 13:45; Akt.: 30.05.2012 14:27

Heimo Pfeifenberger wird neuer Trainer bei Wiener Neustadt

Nun ist es fix: Heimo Pfeifenberger wird in Zukunft in Wiener Neustadt auf der Bank sitzen. Nun ist es fix: Heimo Pfeifenberger wird in Zukunft in Wiener Neustadt auf der Bank sitzen. - © KRUG
Der Ex-Trainer vom SV Grödig, Heimo Pfeifenberger wurde am Mittwoch als Nachfolger von Peter Stöger bei Bundesligist SC Wiener Neustadt präsentiert.

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Zwei Wochen nach Saisonende ist das Trainerkarussell der Fußball-Bundesliga noch einmal so richtig in Fahrt gekommen. Unmittelbar nach der offiziellen Bestätigung des Wechsels von Trainer Peter Stöger vom SC Wiener Neustadt zur Wiener Austria gaben die Niederösterreicher am Mittwoch ihren neuen Coach bekannt: Heimo Pfeifenberger fungiert ab sofort als Betreuer der Blau-Weißen, die im abgelaufenen Spieljahr als Tabellenneunter relativ sicher den Klassenerhalt schafften.

Heimo Pfeifenberger erstmals als Bundesliga-Coach

“Neben jungen talentierten Spielern bietet der SCWN auch eine Plattform für aufstrebende Trainer aus Österreich”, begründete Wiener-Neustadt-Präsident Manfred Rottensteiner die Entscheidung, dem 45-jährigen Salzburger seinen ersten Job in der höchsten Spielklasse zu verschaffen.

Pfeifenberger sammelte bisher als Trainer bei SV Grödig (2007 – 2008, 2010 – Mai 2012) Erfahrung in der Ersten Liga, außerdem arbeitete er unter anderem von 2009 bis 2010 als Co-Trainer des damaligen ÖFB-U21-Teamchefs Andreas Herzog. Weitere Stationen waren die Nachwuchsabteilung von Red-Bull-Salzburg (2005 – 2007) und der Regionalliga-Club Axams-Götzens (2010).

Ein Mann mit WM-Erfahrung

Als Spieler brachte es Pfeifenberger auf zwei WM-Teilnahmen. 1990 wurde der damalige Stürmer nicht eingesetzt, 1998 hingegen stand er in allen drei Partien auf dem Platz. Mit seinem “Herzensclub” Austria Salzburg wurde der 40-fache Internationale (9 Tore) 1994 und 1995 Meister, schaffte es 1994 bis ins UEFA-Cup-Finale und im gleichen Jahr in die Gruppenphase der Champions League. Von 1996 bis 1998 folgte ein Auslands-Aufenthalt bei Werder Bremen, ehe er seine Karriere in Salzburg ausklingen ließ.

Unstimmigkeiten in Grödig

Als Trainer schaffte Pfeifenberger mit Grödig zweimal (2008, 2010) den Aufstieg in die Erste Liga, zuletzt wurde sein auslaufender Vertrag aber nicht verlängert. In Wiener Neustadt wartet auf den Salzburger ein harter Abstiegskampf, schließlich kommen den Niederösterreichern bis Saisonbeginn im Juli nach den Abgängen von Mario Reiter und Andreas Schicker wohl noch weitere Leistungsträger abhanden. Dafür wechseln Mittelfeldspieler Christoph Freitag und Stürmer Dario Tadic am Mittwoch von der Austria zu Wiener Neustadt.

1998er-Team übernimmt Bundesliga

Durch Pfeifenbergers Engagement werden in der bevorstehenden Spielzeit fünf von zehn Bundesligisten von Mitgliedern des ÖFB-WM-Teams 1998 betreut – neben dem Salzburger sind dies Stöger, Peter Schöttel (Rapid), Dietmar Kühbauer (Admira) und Walter Kogler (Wacker Innsbruck).



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