Heißes Wasser auf Freundin geschüttet: Prozess endete mit Diversion

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Das Strafverfahren wurde unter Bestimmung einer Probezeit von zwei Jahren vorläufig eingestellt (Symbolbild).
Das Strafverfahren wurde unter Bestimmung einer Probezeit von zwei Jahren vorläufig eingestellt (Symbolbild). - © Neumayr/MMV/Archiv
Ein Anfang März gestarteter Prozess gegen einen 23-jährigen Studenten in Salzburg, der seiner Freundin absichtlich kochendes Wasser auf die Stirn geschüttet und sie auch geschlagen haben soll, ist am Mittwoch am Landesgericht Salzburg mit einer Diversion zu Ende gegangen.

Das Strafverfahren wurde unter Bestimmung einer Probezeit von zwei Jahren vorläufig eingestellt.

Freundin belastet 23-Jährigen schwer

Die vorläufige Einstellung ist bereits rechtskräftig, wie Gerichtssprecherin Martina Pfarrkirchner der APA mitteilte. Der angeklagte Kasache, der seine Schuldlosigkeit beteuert hatte, war wegen Freiheitsentziehung, schwerer Nötigung und Körperverletzung angeklagt worden. Er wurde von seiner Freundin schwer belastet. Als Tatzeitraum gab die Staatsanwaltschaft die Monate Juni und August 2016 in der Stadt Salzburg an.

Auch Arbeitgeber der Freundin bedroht

Der Beschuldigte soll auch dem Arbeitgeber seiner Lebensgefährtin damit gedroht haben, dessen Lokal abzubrennen, wenn die Frau dort noch länger beschäftigt sei. Der Betreiber des Eisgeschäftes hatte sich angeblich in die junge Frau “verschaut”. Hintergrund des Verfahrens dürften ein Beziehungsstreit und Eifersucht gewesen sein. Dass heißes Wasser verschüttet wurde, beruhte offenbar auf einer Unabsichtlichkeit des Angeklagten. Letztlich sei nur eine Sachbeschädigung übrig geblieben, so die Gerichtssprecherin.

(APA)

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