Heizkostenscheck spart Salzburgern 150 Euro

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150 Euro können vom Land Salzburg zurückgeholt werden (Symbolbild).
150 Euro können vom Land Salzburg zurückgeholt werden (Symbolbild). - © Bilderbox
Die kalten Temperaturen des heurigen Winters lassen die Heizkosten in die Höhe schnellen. Für Salzburger gibt es die Möglichkeit, sich einen Teil dieser Kosten vom Land zurückzuholen. Seit Jänner kann man den Antrag nur noch online einreichen. Für viele eine Hürde.

Auch wenn man beim Heizen versucht zu sparen, sind die Kosten für ein warmes Heim sehr hoch. Das Land Salzburg bietet die Möglichkeit, die finanzielle Mehrbelastung durch den Heizkostenscheck in der Höhe von 150 Euro zu unterstützen.

Wer bekommt den Heizkostenscheck in Salzburg?

Bezugsberechtigt sind alle Personen, die älter als 18 Jahre alt sind und ihren Hauptwohnsitz im Bundesland Salzburg haben. Des Weiteren müssen die Heizkosten mindestens 150 Euro im Jahr betragen.

Für die Genehmigung des Zuschusses dürfen folgenden Monatsnettoeinkommen nicht überschritten werden. Nicht zum Einkommen zählen beispielsweise die Familienbeihilfe und der Pensions-Hunderter.

  • Alleinlebende/Alleinerzieher: 845 Euro
  • Ehepaare/Lebensgemeinschaft: 1.268 Euro

Diese Einkommensgrenze erhöht sich:

  • Pro Kind mit Familienbeihilfebezug im Haushalt um 212 Euro
  • Pro Kind ohne Familienbeihilfebezug im Haushalt um 424 Euro
  • Für jede weitere erwachsene Person im Haushalt um 424 Euro

Wer ist nicht bezugsberechtigt?

Jedoch gibt es auch Ausnahmen. Bewohner von Schüler-, Studenten- und von Seniorenpflegeheimen sowie Asylwerber, deren Aufenthalt im Rahmen der Grundversorgung sichergestellt wird, sind vom Heizkostenscheck ausgeschlossen. Ebenso wenig berechtigt, den Zuschuss zu beantragen sind Salzburger, bei denen zum Beispiel durch einen Übergabevertrag sichergestellt ist, dass für ihre Heizkosten dritte aufkommen und jene, die ihren Brennstoff aus eigenen Energiequellen abdecken können.

Heizzuschuss bis 31. Mai beantragen

Beantragt werden kann der Heizkostenscheck noch bis zum 31. Mai 2017 über die Homepage des Landes – seit diesem Jahr nur noch online, wie Pensionistenvertreter Walter Blachfellner (SPÖ) bestätigt.

Nur noch Onlineantrag möglich

Bei der Umstellung des Beantragungssystems sei nicht bedacht worden, welche Zielgruppe den Heizkostenscheck am meisten benötigen würde, weist Blachfellner im Gespräch mit SALZBURG24 hin.

„Nur wer künftig einen PC mit Internetanschluss hat, kann den Heizkostenscheck beim Land beantragen. Das ist eine sinnlose, bürokratische Schikane, die die Ärmsten der Armen trifft. Viele dieser Menschen haben keinen Computer mit Internetanschluss zuhause und sind so gezwungen, zum nächsten Postamt oder zum Gemeindeamt zu gehen, um dort ihren Antrag online ausfüllen zu können“, so der Salzburger Pensionistenvertreter.

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