Hirscher und Fenninger wollen wieder durchstarten

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Hirscher und Fenninger sind im Winter die Gejagten
Hirscher und Fenninger sind im Winter die Gejagten
Im März in Lenzerheide ist zum vierten Mal in der Geschichte der alpine Ski-Gesamtweltcup in einem Jahr bei Damen und Herren an Österreich gegangen. Marcel Hirscher will in der Saison 2014/2015 seinen Siegeszug fortsetzen und mit dem vierten Erfolg en suite Geschichte schreiben, Fenninger möchte ebenfalls von Beginn an wieder vorne mitmischen. 72 Einzelrennen und ein Teambewerb warten.


Eröffnet wird der Weltcup am Wochenende traditionell auf dem Rettenbachgletscher bei Sölden mit jeweils einem Riesentorlauf. Insgesamt 38 Bewerbe an 20 Orten bestreiten die Herren, jeweils zehn Abfahrten und Slaloms, acht Riesentorläufe und sieben Super-G, dazu zwei Super-Kombinationen und einen Städtebewerb. Die Frauen erwarten – so die Witterung mitspielt – an 18 Schauplätzen 34 Rennen, neun Slaloms, je acht Abfahrten und Super-G, sieben Riesentorläufe, eine Super-Kombination und ein City-Event.

Dazu kommt ein gemischter Teambewerb, der traditionell beim Weltcupfinale ausgetragen wird, das von 18. bis 22. März in Meribel (Frankreich) in Szene gehen wird. In Österreich werden neben Sölden noch für die Herren Rennen in Kitzbühel, Schladming und Saalbach veranstaltet, dort waren die Herren 1999 zuletzt zu Gast. Die Damen gastieren am Semmering, in Bad Kleinkirchheim und Flachau. Höhepunkt der Saison sind die Weltmeisterschaften von 2. bis 15. Februar in Vail/Beaver Creek (Colorado/USA).

In der abgelaufenen Saison gab es für Österreichs Herren neun Siege, fünf hatte Marcel Hirscher errungen, je einen trugen Matthias Mayer, Mario Matt, Hannes Reichelt und Georg Streitberger bei. Athlet mit den meisten Siegen war der US-Amerikaner Ted Ligety mit sechs, fünf davon im Riesentorlauf, sowie einem in der Super-Kombination. Jeweils vier errangen der Deutsche Felix Neureuther und der Norweger Aksel Lund Svindal, der wegen eines Achillessehnenrisses am vergangenen Samstag die Saison verpassen wird.

Riesentorlauf-Olympiasieger Ligety ist auch einer der großen Herausforderer von Hirscher um die große Kugel. Aber auch mit dem Franzosen Alexis Pinturault dürfte zu rechnen sein, mit dem US-Amerikaner Bode Miller möglicherweise auch. Der Kärntner Abfahrts-Olympiasieger Matthias Mayer ist nach seiner im Training erlittenen Verletzung und dem verspäteten Saisoneinstieg wohl aus dem Rennen um die Gesamtwertung, sein Plan ist es ja, auch im Riesentorlauf an die Spitzenplätze heranzufahren.

“Wenn’s funktionieren mag, dann wäre es abartig geil, weil das hat bis jetzt noch keiner geschafft. Aber vorher sind noch 25 Rennen, die ich voll gut fahren muss”, sagte Hirscher zur möglichen vierten großen Kugel in ungebrochener Reihenfolge. Auch seine Salzburger Landsfrau Fenninger ist von Beginn an die Gejagte: “Sicher liegt die Latte hoch. Die Außenstehenden denken sich, dass ich das wieder so machen werde. Aber das ist nicht so leicht, wie man denkt”, gab sie zu bedenken.

Im Damenrennsport sind die Karten nach dem Karriereende der Deutschen Maria Höfl-Riesch neu gemischt. Die in der vergangenen Saison stärkste Herausforderin von Fenninger ist als Zweite aus dem Rennen, mit den 2013/2014 dahinter gereihten Lara Gut (Schweiz), Tina Maze (Slowenien), Tina Weirather (Liechtenstein) und Mikaela Shiffrin (USA) darf auch im kommenden Winter gerechnet werden.

Shiffrin nimmt den Super-G mit ins Programm, macht sie dort gute Punkte, steigert sich im Riesentorlauf weiter und behält die Olympiasiegerin und Kristallgewinnerin ihre Slalomstärke, wird das US-Girl ganz heiß werden. Gespannt sein darf man auf die Performance von ihrer Landsfrau Lindsey Vonn, die in Lake Louise ihr Comeback geben wird und vor Tatendrang strotzt.

Fenninger lud in der vergangenen Saison vier Siege auf ihr Konto, vor ihr lagen Gut mit sieben und Shiffrin mit fünf, dahinter folgte Höfl-Riesch mit drei. Erfolgreichste Nation war Österreich mit neun ersten Plätzen, weil auch die mittlerweile zurückgetretene Slalomkönigin Marlies Schild und Elisabeth Görgl mit jeweils zwei sowie Andrea Fischbacher mit einem angeschrieben hatten.

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