Hund aus Wien entführt: Spur führt nach Salzburg

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Rottweiler "Mauser" wurde gestohlen und in Salzburg gesichtet.
Rottweiler "Mauser" wurde gestohlen und in Salzburg gesichtet. - © S24/Privat
Die fieberhafte Suche nach Rottweiler “Mauser”, der vor zwei Wochen aus Wien entführt wurde, läuft weiter. Spuren führen zur Bahnhofsnähe in die Stadt Salzburg. Die verzweifelten Besitzer bitten um Mithilfe und setzen bei den entscheidenden Hinweisen einen Finderlohn von 1.000 Euro aus.

Der 25-jährige Hundebesitzer Christian B. aus Wien wollte nur kurz ein Rezept vom Arzt holen. Gemeinsam mit seinem drei Jahre alten Rottweiler “Mauser” lernte er in der Straßenbahn einen Mann kennen. In vollstem Vertrauen überließ er dem sympatischen Mann Mitte 30 in einer grau-grünen Bomberjacke, einer schwarzen Hose und mit einer Kappe am Kopf den Rüden. Nun fehlt seit dem Valentinstag jede Spur von dem Hund.

Rottweiler “Mauser” in Salzburg gesichtet

“Wir erhielten einen Tag nach der Entführung von der Firma Fressnapf in Salzburg einen Anruf, dass das alte Brustgeschirr von Mauser gefunden wurde. Ein Mann soll dafür ein Neues gekauft haben”, erklärte Daniela B., Mutter von Christian, am Donnerstag im SALZBURG24-Gespräch. Ein paar Tage später wurde bekannt, dass der Rottweiler nach einem Biss die Tierklinik in Anif (Flachgau) mit dem Entführer aufgesucht habe. Neuesten Hinweisen zufolge soll der Kidnapper mit dem Vierbeiner in Bahnhofsnähe gesichtet worden sein. Eine polizeiliche Anzeige in Wien brachte bislang keinen Erfolg. “Wir wurden von den Wiener Kollegen informiert, dass der vermeintliche Entführer in Salzburg sein könnte. Gesichtet wurde er allerdings von uns nicht”, sagte die Polizei Salzburg auf S24-Anfrage.

Obdachloser soll Vierbeiner entführt haben

Der Entführer, dessen Fahndungsfoto der Polizei aufliegt, soll angeblich Benjamin S. heißen und keinen festen Wohnsitz haben. Aus Datenschutzgründen darf das Foto allerdings nicht veröffentlicht werden. Neben seiner Körpergröße von 175 Zentimetern soll er kurze blonde kurze Haare, helle Augen und unter seinen Augen auffällige Tränen tätowiert haben. “Wir hatten sogar Kontakt zu seiner Mutter und baten sie um Hilfe. Nach dem gemeinsamen Besuch in der Tierklinik sei der Kontakt zu ihrem Sohn abgebrochen. Er ist untergetaucht, als er merkte, dass er gesucht wird”, sagte Daniela B.

1.000 Euro Finderlohn winkt

Die Suche nach dem dreijährigen, unkastrierten Rottweiler läuft weiterhin auf Hochtouren. Besonders schmerzlich ist der Abgang nicht nur für die Besitzer. Auch Hündin “Leni”, der zweite Vierbeiner der Familie, leide unter dem Verlust. Die Familie bittet den mutmaßlichen Entführer den Rottweiler bei einem Tierheim abzugeben. “Mein Sohn vermisst seinen Hund sehr”, fügte Christina B. an. Für entscheidende Hinweise unter der Nummer 0699/11010792 sind 1.000 Euro ausgesetzt.

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