Hunde sind in Kroatien unerwünscht

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Hunde sind in Kroatien unerwünscht
In Zadar (Kroatien) sind Hunde nicht gern gesehen. Um der Vielzahl an Straßenhunden unter Kontrolle zu halten, werden die Tiere teilweise qualvoll durch Gas, Gift oder Ertränken getötet. Eine Salzburgerin versucht zu helfen.

Die Hunde nehmen in der Stadt Zadar überhand. Die vielen Straßenhunde werden von der Regierung vergessen und müssen täglich ums Überleben kämpfen. Eine junge Kroatin hat 2008 das Tierheim Zadar eröffnet. “Man kann dieses Tierheim jedoch nicht mit unseren vergleichen. Es ist nur ein notdürftiges Auffanglager, ohne Strom und fließend Wasser.” So Frau Altmann aus Salzburg, die sich für die Hunde aus Zadar einsetzt. ”Die ehrenamtliche Mitarbeiter in Zadar kümmern sich liebevoll um die verwahrlosten Hunde.”

Das Tierheim beherbergt im Durchschnitt rund 150 Hunde und 70 Welpen. Jedoch sind die Zustände katastrophal. “Im Winter erfrieren die Welpen, im Sommer gibt es fast keinen Schutz vor der Sonne und während der Regenzeit versinken die Tiere in Schlamm und Kot.” So Frau Altmann.

Tötungsstationen um die Zahl der Hunde zu veringern

Der Eindruck der Salzburgerin ist, dass die Tiere vom Staat und von der Bevölkerung vergessen und die Probleme verdrängt werden. “Das Einzige was gegen die Übermenge an Straßenhunden unternommen wird ist, dass Tötungsstationen eingerichtet werden. Dort werden die Hunde vergast, vergiftet oder ertränkt. Manchmal werden die Hunde als lebende Zielscheibe beim Bogenschießen verwendet oder bei Hundekämpfe eingesetzt.

Frau Altmann unterstützt die Tierhilfe Zadar tatkräftig bei der Suche nach Hilfe und Pflegeplätzen. Das Tierheim Zadar ist ein Projekt des Vereins Menschen für Tierrechte Würzburg. Es werden jährlich Fahrten nach Kroatien unternommen, um die Hunde nach Österreich, Deutschland und in die Schweiz zu bringen.

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