Hundemäntel – sinnlose Modeerscheinung oder wichtiger Schutz vor Kälte?

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Die Temperaturen sind im Keller, der erste Schnee gefallen und die Modenschau auf Salzburgs Hundewiesen und Gehwegen hat begonnen.
Die Temperaturen sind im Keller, der erste Schnee gefallen und die Modenschau auf Salzburgs Hundewiesen und Gehwegen hat begonnen. - © APA/dpa/Maja Hitij
Hundemäntel & Co. werden seit einigen Jahren immer beliebter. Frauchen und Herrchen erhalten die Accessoires für ihren Vierbeiner in allen Farben und Formen. Ist die Hundebekleidung eine reine Modeerscheinung oder in der Tat wichtig für das Tier. Wie denkt ihr über dieses Thema? Stimmt ab im heutigen Meinungscheck!

Wie der Verein Pfotenhilfe am Dienstag informierte, können Hundemäntel sowohl für kleine als auch für große Hunde durchaus auch Vorteile bringen. Dies aber nur, wenn der Mantel passt, der Hund an das Tragen gewöhnt wurde und er sinnvoll eingesetzt wird. Beispielsweise bei Hunden ohne die nötige Unterwolle sowie bei Hunden mit Problemen am Bewegungsapparat und kranken Hunden.

Hundemantel gegen Kälte

Hunde verbringen heutzutage die meiste Zeit gemeinsam mit uns in beheizten Räumen. Dadurch bilden sie nicht mehr so viel Unterwolle wie früher. Es gibt auch viele Rassen, die ursprünglich aus Gegenden stammen, wo es auch im Winter weit weniger abkühlt als in unseren Breiten. In der Regel können sich auch solche Hunde durch Bewegung ausreichend warm halten. „Wenn sie allerdings in langsamem Tempo an der Leine geführt werden, sehr jung oder sehr alt sind beziehungsweise öfter auch Pausen eingelegt werden, dann kann dies durchaus dazu führen, dass Hunde frieren“, erklärt PFOTENHILFE-Obfrau Johanna Stadler. In solchen Fällen kann ein Mantel Abhilfe schaffen.

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