Hurrikan “Gonzalo” suchte Bermudas heim

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Lebensgefährlicher Sturm wird erwartet
Lebensgefährlicher Sturm wird erwartet
Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde hat der Hurrikan “Gonzalo” die Bermuda-Inseln im Atlantik heimgesucht. Die Bewohner des britischen Überseegebiets saßen nach einem Stromausfall in der Nacht zum Samstag weitestgehend im Dunkeln, wie der Sender BBC berichtete. Der Sturm habe Sachschäden an Häusern angerichtet, umgestürzte Bäume hätten Straßen blockiert, hieß es.


“Wir sind etwas zerschrammt, aber wir werden uns davon erholen”, erklärte Premierminister Michael Dunkley am Samstag. “Der Sturm war sehr stark und dauerte länger, als viele erwartet haben.”

Nach Angaben der Polizei waren Teile des britischen Überseegebiets auf dem Landweg nicht zugänglich. Die Hauptverkehrswege seien aber befahrbar und das Hauptkrankenhaus habe den Tropensturm gut überstanden, sagte Premier Dunkley. In der Karibik hatte “Gonzalo” größere Schäden angerichtet. Ein Mensch war ums Leben gekommen. Der Hurrikan nahm am Samstagnachmittag Kurs auf Neufundland.

“Gonzalo” ist binnen Kurzem der zweite tropische Sturm, der die Bermudas heimsucht. Nur wenige Tage zuvor war der Tropensturm Fay über die Inselgruppe gezogen und hatte Bäume und Strommasten umgeworfen.

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