Hurrikan “Gonzalo” wütete auf Bermudas

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Gonzalo nähert sich Neufundland
Gonzalo nähert sich Neufundland
Der Hurrikan “Gonzalo” hat auf seinem Weg durch den Atlantik die Bermuda-Inseln heimgesucht, am Ende aber weniger Schäden angerichtet als befürchtet. Auf der rund 1.000 Kilometer vom nordamerikanischen Festland entfernten Inselgruppe deckte der Sturm Hausdächer ab, entwurzelte Bäume, überflutete Straßen und ließ elektrische Leitungen reißen.


Er zog anschließend weiter in den Nordatlantik und näherte sich der kanadischen Insel Neufundland. “Gonzalo” hatte am Freitag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 175 Kilometern pro Stunde die Bermudas erreicht. Das Auge des Hurrikans zog genau über das britische Überseegebiet hinweg. In 31.200 Häusern fiel laut einem BBC-Bericht zeitweilig der Strom aus. Am Samstag begannen die Aufräumarbeiten. “Was Straßen und Infrastruktur anbelangt, stehen wir deutlich besser da, als viele Menschen vielleicht dachten”, sagte Premierminister Michael Dunkley der BBC. Den Berichten zufolge gab es nur einige Leichtverletzte.

Nach Angaben des US-Hurrikan-Centers in Miami (Florida) befand sich der Wirbelsturm am Sonntagmorgen (08.00 MESZ) rund 315 Kilometer südsüdwestlich von Cape Race an der Südostspitze Neufundlands. Bei Windgeschwindigkeiten von 150 Kilometern pro Stunde zog er mit 78 Stundenkilometern nach Nordosten weiter.

“Gonzalo” war binnen kurzem der zweite tropische Sturm, der die Bermudas heimsuchte. Nur wenige Tage zuvor war der Tropensturm “Fay” über die Inselgruppe gezogen und hatte Bäume und Strommasten umgeworfen. Zuvor hatte “Gonzalo” in der Karibik gewütet, im niederländischen Teil der Insel Sint Maarten kam ein Mensch ums Leben. In der gesamten Atlantikregion, wo die Hurrikansaison im Juni beginnt und bis Ende November dauert, ist “Gonzalo” in diesem Jahr aber erst der siebente benannte Sturm. Die Namen der Wirbelstürme werden in alphabetischer Reihenfolge vergeben.

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