Identitären-Einladung – Servus TV lädt zwei Ersatzgäste ein

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Der Sender kündigte zwei Ersatzgäste an.
Der Sender kündigte zwei Ersatzgäste an. - © Neumayr/Archiv
Nach der Absage von drei der fünf eingeladenen Gäste diskutiert “Talk im Hangar-7”-Moderator Michael Fleischhacker am Donnerstagabend auf Servus TV mit den verbliebenen beiden Diskussionsteilnehmern, dem rechtsextremen Identitären Martin Sellner und dem Grünen Ex-Bundesrat Efgani Dönmez sowie zwei – noch nicht genannten – Ersatzgästen. Thema sind radikale muslimische Jugendliche.


“Die Runde wird zu Efgani Dönmez und Martin Sellner noch um zwei weitere Gäste erweitert”, erklärte Servus TV am Donnerstagnachmittag gegenüber der APA. Die Live-Diskussion startet um 22.15 Uhr.

Drei Absagen nach Sellner-Einladung

Kenan Güngör, Autor der kürzlich veröffentlichten Wiener Radikalisierungsstudie, der Jugendforscher Winfried Moser sowie Imam Ramazan Demir hatten zuvor mit Verweis auf Sellners rechtsextremistischen Hintergrund abgesagt. Dönmez hingegen meint, dem “völkischen Herrenmenschengehabe” könne man nicht durch Ausgrenzung sondern mit Argumenten beikommen, wie er auf Twitter schrieb.

Servus TV will “ganze Bandbreite des Denkbaren” abbilden

Der zum Getränkekonzern von Dietrich Mateschitz gehörende Fernsehsender Servus TV verteidigte die Einladung von Sellner. Es gehe bei “Talk im Hangar-7” darum, die “ganze Bandbreite des Denkbaren abzubilden”, erklärte Fleischhacker. Sellner hält die Absagen für “unglaublich demaskierend für den Stand der Meinungsfreiheit in Österreich”.

(APA)

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