Immer mehr Kinder in Salzburg in Betreuung

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Immer mehr Kinder sind in Salzburg in Betreuung. (Symbolbild)
Immer mehr Kinder sind in Salzburg in Betreuung. (Symbolbild) - © Land Salzburg/Sabine Bauer
Das Angebot an Kinderbetreuungseinrichtungen hat sich in den vergangenen fünf Jahren vergrößert. Vor allem gibt es mehr Krabbelgruppen, während das Angebot bei Tageseltern zurückgeht. Ein Viertel der unter Dreijäh­rigen wird in Salzburg außer Haus betreut. Bis zum Schuleintritt steigen die Betreuungsquoten auf de facto 100 Prozent.

Das belegt der von der Landesstatistik erstellte “Salzburger Zahlenspiegel 2018”.

13.491 Kinder in Betreuung

Den Salzburgern stehen im Betreuungsjahr 2017/2018 mit 227 Kindergärten um zwei mehr als 2012/2013 zur Verfügung. Die Zahl der betreuten Sprösslinge steigt im gleichen Zeitraum um 6,3 Prozent auf 13.941. Knapp die Hälfte der Kleinen gehen in den Kindergarten, dennoch bleibt diese Einrichtung die wichtigste Betreuungsform.

Rückgang bei Tageseltern

136 Krabbelgruppen gibt es derzeit in Salzburg, vor fünf Jahren waren es um zirka 40 Prozent weniger. Nur noch 246 Tageseltern bieten ihre Dienste an, ein Rückgang um knapp ein Viertel. Etwa die Hälfte der unter Dreijährigen wurde zuletzt in Krabbelgruppen betreut, rund ein Fünftel bei Tageseltern. Steigende Zahlen vermelden auch die alterserweiterten Einrichtungen, in denen Kinder aller Altersgruppen untergebracht sind: Hier beträgt die Steigerung im Vergleich zu 2012/2013 19 Prozent.

Mehr betreute Kinder in allen Altersgruppen

94 Prozent der Drei- bis unter Sechsjährigen sind in einer Betreuungseinrichtung, bei den Fünfjährigen sind es fast alle. Aber auch in den höheren Altersgruppen sind die Zahlen gestiegen: Zu Beginn des Schuljahres 2017/2018 wurde knapp ein Drittel aller Kinder zwischen sechs und neun Jahren außer Haus betreut, fünf Jahre zuvor waren es nur 23,7 Prozent.

“Es ist uns ein wichtiges Anliegen, dass die Anzahl der Kinderbetreuungsplätze in Salzburg stetig steigt. 40 Prozent mehr Krabbelgruppen zeigen, dass der Bedarf dafür vorhanden ist und diese Plätze benötigt werden. Weitere wichtige Schritte sind ganztägige Öffnungszeiten und verbesserte Angebote zu den Randzeiten”, betonte Landesrätin Andrea Klambauer (NEOS).

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