LASK nach 1:0 in Mattersburg Erste-Liga-Leader

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Der FAC setzte sich daheim 2:0 durch
Der FAC setzte sich daheim 2:0 durch
Der LASK steht in der Fußball-Erste-Liga zum ersten Mal in der laufenden Saison an der Tabellenspitze. Die Oberösterreicher gewannen am Freitagabend das Topspiel der 14. Runde in Mattersburg dank eines Eigentores von Lukas Rath (76.) schmeichelhaft mit 1:0 (0:0) und stießen die Burgenländer damit von der Tabellenspitze.


Der Aufsteiger liegt drei Punkte vor Mattersburg sowie vier Zähler vor dem nicht aufstiegsberechtigten Dritten Liefering. Der FAC und Bundesliga-Absteiger Wacker Innsbruck haben schon einen Zwölf-Punkte-Respektabstand. Die Linzer bauten ihre ungeschlagene Serie auf mittlerweile sechs Partien aus, wobei sie dabei 14 Punkte geholt haben. Für die Mattersburger war es die erste Niederlage nach zuletzt drei Siegen in Serie.

Wacker Innsbruck steckt in der Erste-Liga weiter in der Krise. Der Bundesliga-Absteiger unterlag am Freitag auswärts dem FAC mit 0:2 und ist damit schon fünf Spiele sieglos. Über einen Trainereffekt durfte sich St. Pölten freuen. Die Niederösterreicher setzten sich im ersten Spiel unter der Regie von Neo-Chefcoach Michael Steiner auswärts gegen Liefering knapp mit 2:1 durch. Auch für Lustenau klappte es in der ersten Partie unter Neo-Trainer Mladen Posavec mit drei Punkten, die Vorarlberger feierten beim Schlusslicht in Hartberg einen Last-Minute-1:0-Sieg. Horn verschaffte sich im Abstiegskampf mit einem 4:1-Sieg gegen Kapfenberg etwas Luft.

Die Tiroler waren in Floridsdorf von Beginn an tonangebend, die beste Chance vor der Pause ließ Christian Schilling (13.) ungenützt. Nach dem Seitenwechsel waren Höhepunkte vorerst Mangelware. Entgegen des Spielverlaufs gingen die Hausherren in Führung. Zeljko Djokic vermasselte eine Kopfball-Rückgabe und Goalie Pascal Grünwald musste im Duell mit Lukas Mössner mit einem Torraubfoul retten. Den verhängten Elfmeter verwertete der gefoulte Stürmer selbst (66.) gegen den für den ausgeschlossenen Grünwald eingewechselten Julian Weiskopf, der mit 20 Jahren zu seinem Ligadebüt kam.

In der Folge konnten die dezimierten Innsbrucker die bereits dritte Niederlage in Folge nach dem 0:3 gegen Kapfenberg sowie dem 1:4 in Liefering nicht mehr verhindern. Und es kam auch noch schlimmer. Mössner machte mit seinem siebenten Saisontreffer auch noch seinen Doppelpack perfekt (84.). Die Floridsdorfer setzten damit ihren Höhenflug fort, zogen in der Tabelle auch an den Innsbruckern vorbei auf Rang vier und sind jetzt schon fünf Partien unbesiegt.

Die St. Pöltener hatten in der Red-Bull-Arena Glück, nicht schnell in Rückstand zu geraten. Während die Lieferinger ihre Chancen nicht verwerteten, waren die Niederösterreicher an Effizienz kaum zu überbieten. Nach einem Konter und Kerschbaumer-Idealpass brachte der diese Saison erst zum dritten Mal eingesetzte Gary Noel (24.) die Gäste voran. Nach der Pause hatten neuerlich die Hausherren mehr vom Spiel, der Ausgleich fiel schließlich nach einem ruhenden Ball. Lukas Guggangig traf mit einem platzierten Freistoß über die Mauer zum 1:1 (61.). Das war interessanterweise wie ein Weckruf für die St. Pöltener, die plötzlich besser waren und deshalb nicht unverdient zum Siegtreffer kamen. Eine tolle Aktion über Noel und Michael Ambichl schloss Konstantin Kerschbaumer zum 2:1 (69.) ab. Der erste Sieg nach drei Niederlagen im direkten Duell war damit perfekt.

In Hartberg mussten die Zuschauer bis zur letzten Aktion auf ein Tor warten. Jailson war erst in Minute 94 mit einem Linksschuss erfolgreich und rettete damit das Posavec-Debüt auf der Trainerbank. Es war der erste Auswärtssieg der Lustenauer nach fünf sieglosen Auftritten in der Fremde. Den zu Hause zuletzt drei Partien ungeschlagen gewesenen Hartbergern fehlen jetzt wieder drei Punkte auf den Vorletzten Horn.

Die Niederösterreicher setzten sich nach drei Niederlagen hintereinander nämlich völlig verdient gegen Kapfenberg mit 4:1 durch. Osman Bozkurt mit einem Doppelpack (54., 65.), Nacho Casanova (45.+3) und Ilter Ayyildiz (92.) sorgten für klare Verhältnisse. Dem KSV gelang durch Markus Felfernig (85.) nur Ergebniskosmetik. Horn-Trainer Christoph Westerthaler durfte sich damit in seinem zweiten Spiel als hauptverantwortlicher Trainer über den ersten Sieg freuen, nach dem bitteren 1:3 zuletzt in Hartberg.

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