Intelligente Ampeln sollen Verkehrschaos im regnerischen Salzburg verhindern

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Pförnter-Ampeln sollen den Verkehr in Salzburg flüssig halten.
Pförnter-Ampeln sollen den Verkehr in Salzburg flüssig halten. - © Bilderbox
Weil sich der Himmel am Wochenende von seiner grauen und regnerischen Seite zeigt, wird das Verkehrsaufkommen in der Stadt Salzburg womöglich höher sein als sonst. Seit letztem Sommer wurde die bekannte Schlechtwetter-Sperre durch intelligente Ampeln ersetzt. Wir erklären, was diese bewirken sollen.

Der Verkehr in der Stadt Salzburg ist ein leidiges und wohl nie endendes Thema. Besonders bei schlechtem Wetter, wenn Einheimische und Touristen in Museen, Kinos oder einfach nur zum Shoppen in die Mozartstadt strömen, wird es eng auf den Straßen. Die Einfahrtsstraßen sind auch an schönen Tagen stark ausgelastet und Parkplätze in der Innenstadt sind generell Mangelware.

Wenn es dann noch regnet, staut sich der schleppende Verkehr vom Stadtzentrum auf die Alpenstraße, Münchner Bundesstraße und bis zum Flughafen.

Keine Schlechtwetter-Sperre mehr

Statt der ehemaligen Schlechtwetter-Sperren beim Flughafen und bei Salzburg-Mitte wurden im letzten Sommer intelligente Pförtner-Ampeln entlang der drei Haupteinfahrtsrouten in der Linzer Bundesstraße, der Innsbrucker Bundesstraße und der Münchner Bundestraße aufgestellt. Zudem bietet die Landeshauptstadt ein Park&Ride-Tagesticket fürs Parken und Öffi-Fahren für bis zu fünf Personen ab Messe-Parkplatz, Outlet Center und P&R-Süd an. Elektronische Hinweistafeln sollen außerdem eingeschaltet werden, um über die aktuelle Verkehrslage im Zentrum zu informieren.

Dreizehn Dosierampeln stehen an allen Einfahrtsrouten zur Verfügung. /Stadt Salzburg Dreizehn Dosierampeln stehen an allen Einfahrtsrouten zur Verfügung. /Stadt Salzburg ©

So funktionieren die intelligenten Ampeln

Die Signalanlagen reagieren mithilfe von Detektoren automatisch, wenn der Verkehrsfluss in der Landeshauptstadt zu hoch wird. So soll der Verkehrsfluss gedämpft werden. Ziel ist es, dass der Verkehr im Innenstadtbereich dadurch relativ flüssig bleibt. Schon eine um nur wenige Sekunden längere Rotphase hätte massive Auswirkungen auf das innerstädtische Gesamtgeschehen und würde mehr Platz auf den Straßen schaffen.

Kampf gegen Salzburger Verkehrschaos

Bei Bedarf soll die Salzburg AG auch Verstärker-Busse einsetzen. Die Polizei soll den Verkehr nicht mehr wie bisher beim Flughafen und bei Salzburg-Mitte ableiten, sondern nur im Bedarfsfall eingreifen.

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