Internet Leak: Nordkorea hat nur 28 Internetseiten

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Kim Jong-Un bietet seinen Landsleuten eine kleine, feine Auswahl an Internetseiten.
Kim Jong-Un bietet seinen Landsleuten eine kleine, feine Auswahl an Internetseiten. - © APA/AFP/KCNA
In Nordkorea haben nur die wenigsten Menschen Zugang zum Internet. Für die Einwohner gibt es insgesamt nur 1.000 IPs und der Zugang ist stark zensuriert. Verbindungen zu ausländischen Servern werden streng kontrolliert. Doch auch die Seiten des Landes sind nur für die Bürger gedacht, vom Ausland sind sie nicht aufrufbar. Durch einen Fehler der IT-Verantwortlichen des Landes wurden diese für Außenstehende öffentlich gemacht.

Das World Wide Web ist den meisten Nordkoreanern wohl nur aus Erzählungen bekannt. Nur die wenigsten haben Zugang. Ausländische Seiten werden stark eingeschränkt, die landeseigenen mit der Endung .kp sind regimetreu.

Nordkorea: Fehler erlaubt Veröffentlichung

Die IT-Verantwortlichen des Landes machten einen Fehler, der es auch Außenstehenden erlaubte, die Liste der nordkoreanischen Domainnamen zu sehen, wie der Standard berichtet. Das Missgeschick blieb nicht lange unentdeckt und auf dem Source-Code-Portal Github veröffentlicht.

Auf reddit findet man eine Liste mit den nordkoreanischen Internetseiten. /Screenshot/reddit.com Auf reddit findet man eine Liste mit den nordkoreanischen Internetseiten. /Screenshot/reddit.com ©

Kim Jong-Un erlaubt 28 Seiten

Den wenigen Nordkoreanern, die überhaupt Zugang zum Internet haben, stehen lediglich 28 Seiten zur Verfügung. Für alle Interessen sollte etwas dabei sein. Von einer Nachrichtenagentur, über Seiten für Tourismus und Kochen bis hin zu einer Art von sozialem Netzwerk.

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