Israelische Soldaten bei Anschlag verletzt

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Bei einem Bombenanschlag an der Grenze zum Libanon sind zwei israelische Soldaten verletzt worden. Das Attentat ereignete sich “auf der israelischen Seite der Grenze”, wie Israels Streitkräfte am Dienstag mitteilten. Die libanesische Hisbollah-Miliz bekannte sich zu dem Anschlag auf eine israelische Militärpatrouille, bei dem “mehrere Soldaten der Besatzungsmacht verletzt wurden”.


Nach der Explosion des Sprengsatzes an Israels Nordgrenze feuerte israelische Artillerie Granaten auf Stützpunkte der Hisbollah im Süden Libanons, wie ein Armeesprecher mitteilte. Nach dem Anschlag sei noch ein zweiter Sprengsatz zur Explosion gebracht worden.

Der Fernsehsender der schiitischen Hisbollah (Hizb Allah/Partei Gottes), Al-Manar, berichtete, dass ein Kommando den Anschlag am Dienstag verübt habe.

Es ist der zweite Vorfall im Grenzgebiet binnen weniger Tage. Bereits am Sonntag war es in der Gegend zu einem Schusswechsel gekommen. Ein libanesischer Soldat wurde von israelischen Truppen angeschossen. Seit einem einmonatigen Krieg zwischen Israel und der Hisbollah im Sommer 2006 war es an der Grenze vereinzelt zu kleineren Gefechten, Anschlägen oder Raketenangriffen gekommen.

Die Hisbollah deutete in einer Stellungnahme an, dass das Attentat als Vergeltung für einen tödlichen Zwischenfall am 5. September diente: Damals war ein Hisbollah-Aktivist bei der Entschärfung eines israelischen Sprengsatzes getötet worden, der per Fernsteuerung gezündet wurde.

Der israelische Armeesprecher Peter Lerner sagte zu dem jüngsten Angriff: “Die libanesische Regierung und die Hisbollah sind direkt verantwortlich für diese offene Verletzung der israelischen Souveränität.” Die israelische Armee werde weiter für Sicherheit an der Nordgrenze sorgen.

Im Jahr 2006 hatte sich die israelische Armee heftige Kämpfe mit der Hisbollah geliefert. Dabei wurden etwa 160 Israelis sowie 1200 Libanesen getötet, die meisten von ihnen Zivilisten. Seitdem war es im von Israel besetzten Grenzgebiet zwischen beiden Ländern aber weitgehend ruhig geblieben.

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