Israels Sicherheitskräfte töteten bewaffneten Palästinenser

Ein Angehöriger der israelischen Sicherheitskräfte hat an einem Checkpoint zum Westjordanland einen Palästinenser erschossen. Der Mann habe sich mit einem Messer in der Hand dem Sicherheitsbeamten an der Fahrzeugspur des Qalandiya-Checkpoints genähert, sagte eine Polizeisprecherin am Dienstag. Der Beamte sei nicht verletzt worden.

Seit Oktober des Vorjahres wurden bei ähnlichen Attacken zumindest 154 Palästinensern getötet. Bei den Angriffen kommen zumeist primitive Waffen, etwa Küchenmesser, zum Einsatz. Im selben Zeitraum wurden zumindest 33 Israelis und zwei US-Touristen getötet. Die israelischen Behörden sehen Anstiftung durch die palästinensische Führung als Hauptmotiv hinter den Attacken auf Sicherheitskräfte und Zivilisten. Von Angehörigen der Täter hieß es in einigen Fällen, die zumeist jungen, männlichen Angreifer hätten aus Verzweiflung über ihre Lage und die triste Situation in den besetzen Palästinensergebieten gehandelt.

(APA/ag.)

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