Italiens Premier Renzi plant weitere Einsparungen

Akt.:
Auf Renzi warten schwierige Aufgaben
Auf Renzi warten schwierige Aufgaben
Durch ein Vertrauensvotum im Senat gestärkt, mit dem er seine Arbeitsmarktreform durchsetzen konnte, stellt sich der italienische Premier Matteo Renzi jetzt neuen Herausforderungen. Der Regierungschef arbeitet an dem Haushaltsgesetz für das kommende Jahr, mit dem er weitere Ausgabenkürzungen in der öffentlichen Verwaltung durchsetzen will. Auch Wachstumsmaßnahmen soll das Paket beinhalten.


Vier Milliarden Euro muss Finanzminister Pier Carlo Padoan durch Einsparungen bei den Ministerien eintreiben. Die Aufgabe ist alles andere als einfach, weil die Ministerien in den vergangenen Jahren ihrer Gürtel ohnehin schon immer enger schnallen mussten. Padoan will vor allem bei Beraterverträgen und Verträgen für den Erwerb von Waren und Dienstleistungen den Rotstift ansetzen.

Weitere 4,5 Milliarden Euro will Padoan mit Ausgabenkürzungen auf regionaler und kommunaler Ebene einsparen. Dabei muss sich der Wirtschaftsminister auf heftige Proteste des Gemeindeverbands ANCI gefasst machen, der ohnehin schon seit Monaten auf eine Lockerung des sogenannten internen Stabilitätspakt pocht, der die Lokalverwaltungen zu strenger Haushaltsdisziplin zwingt.

Das Stabilitätsgesetz 2015 soll Maßnahmen im Wert von 24 Milliarden Euro enthalten. Circa vier Milliarden Euro sind für Steueranreize zur Förderung des Wirtschaftswachstums vorgesehen. Das Kabinett plant eine Rationalisierung des Systems der Steuerbegünstigungen. Das Defizit, das laut Prognosen bis Jahresende auf 2,9 Prozent des Bruttoinlandprodukts (BIP) sinken wird, dürfte im kommenden Jahr dank der Einsparungen auf 1,6 Prozent fallen. Die Regierung bemüht sich auch um die Eindämmung der Verschuldung, die sich im kommenden Jahr dank Privatisierungsmaßnahmen von 132 Prozent auf 127 Prozent reduzieren sollte.

Leserreporter
Feedback


Aktuelle News

- AYA-Hallenbad bis 3. September... +++ - Severin Huber (23) übernimmt L... +++ - 17-Jähriger in St. Johann mit ... +++ - Fahrradfahrerin bei Zusammenst... +++ - Was in Salzburg achtlos weggew... +++ - Salzburgs Flüsse brauchen mehr... +++ - Salzburgerin kürt sich zur Eur... +++ - 300 Flusskrebse aus dem Hinter... +++ - FPÖ-Chef Strache reichte Bunde... +++ - Zell am See: Drohnen sollen in... +++ - Preismonitor: So groß können d... +++ - Das waren die Events am Wochen... +++ - Überhitzte Solaranlage sorgt f... +++ - Saalfelden: Brutale Schlägerei... +++ - Wetter präsentiert sich ab Woc... +++
0Kommentare

Herzlichen Dank für Ihren Kommentar - dieser wird nach einer Prüfung von uns freigeschaltet. Beachten Sie, dass dies gerade an Wochenenden etwas länger dauern kann.

noch 1000 Zeichen