Jaidbachalm in Krimml ist "Alm des Jahres"

Jaidbachalm in Krimml ist "Alm des Jahres"
Krimml – Die Jaidbachalm im Krimmler Achental gehört zu den drei besten Almen Österreichs. Unter der Kooperation von Nationalpark Hohe Tauern und der Marke Milka wurden unter der Schirmherrschaft von Bundesminister Josef Pröll zum zweiten Mal Österreichs beste Almen prämiert.

Ebenfalls zu den drei ausgezeichneten Almen gehören die Pichleralm (Kärnten) und die Zedlacher Alm (Tirol). Was die Jaidbachalm in Salzburg betrifft, waren besonders die Haltung der reinrassigen Pinzgauer und Noriker sowie die Schaukäserei für Besucher hervorzuheben. Mit der Exkursion in die Schaukäserei unter dem Motto “Vom Kas zum Kees” engagiert man sich auf der Jaidbachalm auch in der Bildungsarbeit. Die Alm liegt eingebettet in die Almweiden und Hochgebirgswiesen des Krimmler Achentales, sie erstreckt sich vom Talboden auf rund 1.700 Meter bis an den Gletscherrand auf 2.500 Meter Seehöhe. Ziel der Eigentümer, Rudi und Gerda Steger, die in Uttendorf ihr Heimgut bewirtschaften, ist es, die Alm nachhaltig zu bewirtschaften, den Almcharakter zu erhalten und gesunde, wertvolle Lebensmittel herzustellen.

Bewirtschaftet wird die Alm von Anfang Juni bis Mitte September. Aufgetrieben werden zirka 20 Milchkühe (reinrassige Pinzgauer), zwei Pferde (Noriker Tiger), vier Schweine und Jungvieh. Die Jungrinder, Pferde und Schafe weiden von Mitte Juli bis Mitte September auf der Hochalm, die an Südtirol grenzt. Die Milchkühe bleiben hingegen im Talbereich, denn ihre Milch wird zum beliebten Gletscherkäse, einem traditionellen Bio-Bergkäse, in der 500 Jahre alten Käserei weiterverarbeitet. Diese Käserei wurde in den vergangenen Jahren zu einer Schaukäserei für Besucher/innen ausgebaut und adaptiert. Großen Wert wird weiters auf die alte überlieferte Zimmermannsarbeit und Baukultur gelegt. Dies sieht man deutlich an den im Laufe der Zeit notwendig gewordenen baulichen Adaptierungen, die mit sehr viel Rücksicht und Liebe zum Detail umgesetzt wurden. Die Almleute sind aber gleichermaßen offen für eine neue, zeitgemäße Holzbauweise. Das beste Beispiel dafür ist die neue Almkapelle, die sich in ihrer Holzbauweise überaus harmonisch in das charakteristische Almbild einfügt.

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