Japan Tobacco will 1.100 Jobs in Europa streichen

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Der Tabakkonzern Japan Tobacco International (JTI), zu dem auch der ehemalige österreichische Monopolist Austria Tabak gehört, wird mehrere Standorte in Europa schließen und rund 1.100 Arbeitsplätze streichen. Als Grund nannte das Unternehmen den wachsenden Wettbewerbsdruck in der Tabakindustrie. Betroffen ist auch das Werk im deutschen Trier, wo die Feinschnittproduktion wegfallen soll.


“Das anspruchsvolle wirtschaftliche Umfeld, steuerlicher Druck, gepaart mit dem illegalen Handel haben zu einem Schrumpfen des Industrievolumens in einigen europäischen Schlüsselländern geführt”, teilte das Unternehmen in Genf mit, wo die JTI-Europazentrale angesiedelt ist. Außerdem wurden die strengeren EU-Richtlinien für die Tabakindustrie angeführt, die im Mai in Kraft getreten sind.

Zwischen 2016 und 2018 sollen die JTI-Fabriken in Nordirland und Belgien geschlossen werden. Die Produktion soll teilweise verlagert werden, möglicherweise nach Polen oder Rumänien. In Trier, wo bisher rund 1,800 Mitarbeitern beschäftigt sind, soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben, wie eine Unternehmenssprecherin dem “Trierischen Volksfreund” (Mittwoch) sagte. Die rund 100 betroffenen Arbeitnehmer in der Feinschnittproduktion sollten in anderen Bereichen eingesetzt werden.

JTI drehte 2011 die letzte Zigarettenfabrik in Österreich im niederösterreichischen Hainburg zu.

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