Japaner verschluckte sich bei Wettessen an Reis und starb

Bei einem Wettessen in Japan hat sich ein Mann an einem Reisball verschluckt und ist daran gestorben. Der 28-Jährige habe gerade seinen letzten Reisball in sich hineingestopft, als er ohnmächtig zusammengebrochen sei, berichteten die Organisatoren am Dienstag. Drei Tage später sei er im Krankenhaus gestorben.

Bei dem von einer örtlichen Bauernkooperative gesponserten Wettbewerb in der westjapanischen Stadt Hikone mussten drei Gruppen mit jeweils fünf Teilnehmern so schnell wie möglich fünf der aus heimischem Reis geformten Spezialität herunterschlingen, die in Japan gerne als Zwischenmahlzeit dient. Derartige Wettbewerbe sind auf japanischen Landwirtschaftsmessen ein beliebtes Mittel, um für Produkte aus der Region zu werben.

Zu den bekanntesten Wettessern zählt der Japaner Takeru Kobayashi, der langjährige Champion der berühmten New Yorker Hot-Dog-Wettbewerbe. Nach den Meldungen von dem Tod des 28-Jährigen warnte der inzwischen 38-jährige mehrfache Rekordhalter Amateure davor, zu schnell zu viel essen zu wollen.

(APA/ag.)

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